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Die Mitte Erstfeld steht hinter «Lisa & Bart»

An ihrer Parteiversammlung hat die Mitte Erstfeld die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung beraten und allesamt gutgeheissen. Weiter hat sich die Versammlung mit den Erstfelder Abstimmungsvorlagen vom 14. Juni befasst.
So könnte das fertige Mehrzweckgebäude Schlossberg in Erstfeld einst aussehen.
Bild: Visualisierung: zvg

Die Rechnung der Gemeinde Erstfeld schliesst mit einem Gewinn in Höhe von 489'232 Franken deutlich über dem Budget ab. Gründe hierfür sind die höheren Steuereinnahmen bei den natürlichen und juristischen Personen, den Einkommens- und Vermögenssteuern sowie auch bei den Quellensteuern. Weiter sind die Löhne aufgrund der tieferen Teuerung um 129'000 Franken tiefer ausgefallen als budgetiert. Erfreulich sei zudem, dass ein Bundesbeitrag in Höhe von 1,94 Millionen Franken für die Personenunterführung Schlossberg gesprochen wurde.

Unter Leitung von Präsident Sepp Zgraggen fand die Mitte-Parteiversammlung vom vergangenen Donnerstag, 7. Mai, im Restaurant La Chica statt. Das Haupttraktandum umfasste die Geschäfte der Einwohnergemeindeversammlung vom Mittwoch, 27. Mai.

Wirtschaftliche Hilfe beschäftigt

Bedenklich stimmte, gemäss der Mitteilung der Ortsparei, die Mitglieder die Kostenentwicklung bei der Wirtschaftlichen Hilfe. Im Vergleich zu den budgetierten Nettokosten von 705'000 Franken sind die Nettokosten für die Wirtschaftliche Hilfe mit 912’000 Franken (Vorjahr 629’000 Franken) um über 200’000 Franken höher ausgefallen als budgetiert. Die massiv gestiegenen Kosten seien auf einen deutlichen Anstieg (+ 14 Fälle) der Fallzahlen auf 51 Fälle zurückzuführen. Trotzdem stimmt die Versammlung der Jahresrechnung der Einwohnergemeinde einstimmig zu.

Ebenfalls einstimmig gutgeheissen wurde die Jahresrechnung des Spannorts, der mit einem Verlust von 21'615 Franken abschliesst. Zu diesem Ergebnis geführt haben die höheren Personalkosten, die mit der Einführung der Stationshotellerie einhergehen. Weiter gab es auch steigende Ausgaben bei den Lebensmitteln, beim Unterhalt und den Reparaturen. Die Auslastung der Pflegebetten betrug 2025 99 Prozent. Weiter konnte der Erlös der Cafeteria um 18,7 Prozent gesteigert werden.

Erfreut zeigten sich die versammelten Mitglieder über die Jahresrechnung der Gemeindewerke. Trotz rückläufiger Umsätze verzeichnen die Gemeindewerke Erstfeld mit knapp 1,6 Millionen Franken ein sehr stabiles Betriebsergebnis. Im Dienstleistungsbereich wurde das Wachstum der letzten Jahre gebrochen. Hauptgrund dafür war der schweizweite Trend der abnehmenden Nachfrage der PV-Anlagen.

Diskussionslos gutgeheissen wurden die Einbürgerungsgesuche. Alle Gesuchsstellenden erfüllen die Anforderungen für eine Einbürgerung.

Die Mitte Erstfeld wirbt für ein doppeltes Ja zu «Lisa & Bart»

Weiter befassten sich die versammelten Mitglieder mit den Erstfelder Abstimmungsvorlagen «Lisa & Bart», welche die Abstimmungskredite zum Schulhaus Linden und Mehrzweckgebäude Schlossberg umfassen. Die Mitte Erstfeld zeigt sich gemäss Mitteilung überzeugt, dass die beiden Baukredite massgeblich zur Standortattraktivität von Erstfeld beitragen und viele kommunale Engpässe gleichzeitig lösen können.

Die Ortspartei betont, dass beide Vorlagen angenommen werden sollen, da sie in Abhängigkeit zueinanderstehen. Die Mitte Erstfeld empfiehlt der Erstfelder Stimmbevölkerung, am 14. Juni zweimal Ja für die beiden Vorlagen in die Abstimmungsurne einzuwerfen. (zvg)

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