Die Luzerner CPH Group hat 2025 ihren Umsatz um 3,3 Prozent gesteigert. Wie das Unternehmen mit Sitz in Perlen am Mittwoch mitteilte, wurde ein Umsatz von 334 Millionen Franken erzielt. Trotz des Umsatzwachstums resultierte ein tieferer Gewinn als im Vorjahr: Das Betriebsergebnis (Ebit) sank um 16,3 Prozent auf 32,8 Millionen Franken, das Nettoergebnis sogar um 32 Prozent auf 23,4 Millionen Franken. Als Gründe werden der Wegfall einmaliger Finanz- und betriebsfremder Erträge des Vorjahrs sowie höhere Finanzaufwendungen aufgrund von zwei Akquisitionen genannt.

Die Übernahme der Verpackungsfirma Log Pharma sowie des Chemiespezialisten Silicycle seien «die strategischen Höhepunkte» des Jahres gewesen, wird Alois Waldburg-Zeil, CEO der CPH Group, zitiert. «Die beiden Gesellschaften verfügen über starke Standbeine in ihren jeweiligen Märkten und über viel Potenzial mit ihren Technologien und Produkten. Mit der Integration steigern wir den Wert und die Zukunftsfähigkeit der CPH Group insgesamt.»
Starker Franken schwächt den Umsatz
Während die Akquisitionen mit 8,1 Prozent zum Umsatz beigetragen hatten, reduzierte der starke Schweizer Franken den Umsatz um 3,8 Prozent. Währungs- und akquisitionsbereinigt sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent. Dies habe unter anderem mit dem Volumen- und Preisdruck im Verpackungsmarkt zu tun, so die CPH Group. Auch geopolitische Spannungen, der starke Schweizer Franken sowie tendenziell rückläufige Verkaufspreise seien für das schlechtere Ergebnis verantwortlich.
Trotzdem beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine unveränderte Ausschüttung von zwei Franken pro Aktie. «Der Antrag widerspiegelt die Zuversicht der Gesellschaft, dass das erweiterte Portfolio sowie die verstärkte Präsenz in den Nischenmärkten Wachstum bei attraktiven Margen ermöglichen wird», so das Unternehmen. (mha)



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