Dierikon

Komax-CEO geht nach zwei Jahrzehnten – per sofort

Der Luzerner Hersteller von Kabelverarbeitungsmaschinen will die Abhängigkeit von der Autoindustrie reduzieren. Der langjährige Konzernchef ist nicht Teil des Plans.
CEO Matijas Meyer hat seinen Stuhl bei Komax bereits geräumt.
Foto: zvg

Im Januar 2007 stieg Matijas Meyer bei Komax ein, damals als Forschungs- und Entwicklungschef in Frankreich. Schnell stieg der Ebikoner die Karriereleiter hoch, im Mai 2015 wurde er CEO der Gruppe. Nun, nach fast 20 Jahren im Unternehmen, geht der 55-Jährige Knall auf Fall. Matijas Meyer verlässt die Komax-Gruppe mit sofortiger Wirkung, heisst es in einer Mitteilung des Herstellers von Kabelverarbeitungsmaschinen aus Dierikon. Wie ein Sprecher präzisiert, hat Meyer eine vertraglich festgelegte Kündigungsfrist von 12 Monaten. Das heisst, er erhält seinen Lohn noch ein weiteres Jahr. Abgangsentschädigungen gebe es nicht. In der Mitteilung dankt ihm der Verwaltungsrat «herzlich für seinen ausserordentlichen Einsatz für die Komax-Gruppe».

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