Nach zwei Jahren in Buenos Aires kehrt Clara mit ihrem Hund Lenny in die Schweiz zurück. Ihre Beziehung mit Martin ist zerbrochen. In Zürich wartet ein Jobangebot. Doch bevor der neue Alltag beginnt, nimmt Clara den Zug zu ihrer Freundin Milla ins Tessin. Die Kirche von Wassen ist auf der alten Gotthard-Bergstrecke mit den Kehrtunnels dreimal zu sehen. Ein Erdrutsch stoppt die Fahrt am Gotthard. Statt in Locarno landet sie für eine Nacht im verregneten Göschenen.
So beginnt der Debütroman «Im Land der Tunnel» von Christian Klaus, der im Buchhandel erhältlich ist. Der unfreiwillige Halt wird Teil von Claras persönlichem Neuanfang.
Aufgewachsen ist der Autor des Buchs am Zürichsee und in den Innerschweizer Bergen. Heute lebt er in Steckborn. Sein Schreiben beschäftige sich mit der Suche nach Klarheit, eigenen Wünschen und innerer Ausrichtung, heisst es in einer Mitteilung zum Buch. «Im Land der Tunnel» sei ein leiser, atmosphärischer Roman über Rückkehr und Neuanfang, über das Warten als Kunst und die Selbstfindung einer Frau, die lernt, dass Ankommen kein Ort ist, sondern eine Entscheidung.



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