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Betrug

Schwyzer CEO fällt auf KI-Stimme herein und überweist mehrere Millionen nach Asien

Ein Unternehmen im Kanton Schwyz wurde Opfer eines Betrugs mittels KI-gefälschter Stimme. Die bislang unbekannte Täterschaft gab sich so als Geschäftspartner aus und erlangte mehrere Millionen Franken.

In den vergangenen zwei Wochen wurde ein Schwyzer Unternehmen durch Betrüger um mehrere Millionen Franken gebracht. Eine bislang unbekannte Täterschaft nahm Kontakt mit dem Inhaber auf und gab sich mithilfe einer mit künstlicher Intelligenz manipulierten Stimme als bekannter Geschäftspartner aus.

Der Inhaber glaubte der Täuschung und wurde unter dem Vorwand eines angeblich vertraulichen internationalen Geschäfts dazu verleitet, Geldtransaktionen im Gesamtwert von mehreren Millionen Franken durchzuführen. Die Überweisungen erfolgten auf ein Bankkonto in Asien.

Erst nach Abschluss der Zahlungen wurde der Betrug erkannt. Die Täterschaft ist bislang unbekannt. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz hat die Kantonspolizei die Ermittlungen aufgenommen. (abr)

Präventionshinweise der Kantonspolizei Schwyz an Unternehmensleitungen:
  • Seien Sie besonders vorsichtig bei Zahlungsaufforderungen per Telefon oder Sprachnachricht, auch wenn die Stimme vertraut klingt.
  • Beachten Sie, dass Stimmen mithilfe künstlicher Intelligenz täuschend echt nachgeahmt werden können.
  • Verifizieren Sie ausserordentliche oder dringliche Zahlungsanweisungen stets über einen zweiten, unabhängigen Kommunikationsweg.
  • Setzen Sie konsequent das Vier-Augen-Prinzip sowie klare Freigabeprozesse bei hohen Geldbeträgen um.
  • Tätigen Sie keine Auslandsüberweisungen ohne überprüfte und dokumentierte Genehmigung.
  • Melden Sie verdächtige Vorfälle umgehend Ihrer Bank und der Polizei.

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