Nach sieben Jahren als Präsident des Verwaltungsrats von V-Zug tritt Oliver Riemenschneider nicht mehr zur Wiederwahl an. An der Generalversammlung vom 21. April 2027 soll Verwaltungsrat Carsten Liesener als sein Nachfolger gewählt werden. Das schreibt der Zuger Haushaltsgerätehersteller in einer Mitteilung.
Unter der Führung von Riemenschneider habe der Verwaltungsrat die strategische Weiterentwicklung von V-Zug «umsichtig beschleunigt» und das Unternehmen «in seiner Entwicklung als eigenständige, börsenkotierte Gesellschaft umfassend unterstützt». In die Amtszeit von Oliver Riemenschneider fällt der Börsengang von V-Zug im Sommer 2020. «Das Unternehmen ist strategisch, operativ und personell hervorragend aufgestellt und ich erachte den Zeitpunkt als ideal, die Führung des obersten Gremiums für die nächste Expansionsphase in neue Hände zu übergeben», wird der Noch-Verwaltungsratspräsident zitiert.
Die neuen Hände gehören einem, der in Zug bereits bekannt ist. Carsten Liesener ist seit 2025 Mitglied des obersten Leitungsgremiums von V-Zug und Mitglied des Prüfungsausschusses. Seit Oktober 2022 ist er zudem regionaler CEO der Siemens-Tochter Smart Infrastructure mit Sitz in Zug. Er verantwortet für diese den Bereich Emea – Europa, Mittlerer Osten und Afrika. In der einen oder anderen Funktion ist der promovierte Wirtschaftsingenieur seit 1998 für Siemens tätig. Er verfüge dadurch über viel Erfahrung in den Bereichen Gebäudetechnik und Energie, so die Mitteilung.
Mit wem das Gremium künftig nach dem Abgang von Oliver Riemenschneider ergänzt werden soll, ist noch offen. Die Suche sei eingeleitet worden, so V-Zug. (mha)





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