
«Entscheidend ist die Balance zwischen Destillat und Schokolade», sagt Michael Renggli vom Café Amrein Chocolatier in Willisau. Mit seiner Gin-Kreation holte er beim «Concours du Praliné à l’eau-de-vie» den zweiten Platz. Sein Wettbewerbspraliné entwickelte er in Zusammenarbeit mit Edelwhite-Gin aus Ebnet. Verarbeitet wurden Zitronen- und Orangenessenzen, Honig sowie ausgewählte Kräuter. «Das Praliné besteht aus einem Willisauer Ringli-Krokant, einem in Gin getränkten Biskuit und einer mit Gin aromatisierten Ganache», erklärt Renggli. Die Kreation habe er eigens für den Wettbewerb erfunden – nun soll sie dauerhaft ins Sortiment aufgenommen werden. «Im Praliné vereinen sich zartschmelzende Texturen, fruchtige Frische, herb-würzige Akzente und ein feiner Crunch zu einem sinnlichen Genusserlebnis», sagt Renggli.
Am Wettbewerb des Schweizerischen Bäcker-Confiseurmeisterverbands (SBC) und der Schweizer Brenner (DistiSwiss) nahmen insgesamt 53 Confiseure und Chocolatiers aus der ganzen Schweiz teil. Die Jury unter der Leitung von Foodsensoriker Patrick Zbinden bewertete Form, Textur und Aromatik. Der Sieg ging nach Schaffhausen an Karin Wiebalck-Zahn, Rang drei belegte Rolf Leuthold aus Bern mit der einzigen alkoholfreien Kreation. (rem)


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