
Die BLS reagiert auf den finanziellen Druck im öffentlichen Verkehr mit Sparmassnahmen. Reisende auf der Regioexpress-Linie Luzern–Langnau–Bern müssen sich ab 2028 darauf einstellen, dass die Züge nicht mehr durchgehend von Zugbegleitern begleitet werden. Stattdessen setzt die BLS laut Mitteilung «auf sporadische Kontrollen». Die Verbindung bleibt im Fahrplan unverändert bestehen.
Insgesamt will die BLS bis Ende 2030 rund 40 Vollzeitstellen abbauen, möglichst über natürliche Fluktuation. Mit den Massnahmen sollen in den Jahren 2027 und 2028 jeweils rund fünf Millionen Franken eingespart werden. Zudem schliesst die BLS fünf Reisezentren im Kanton Bern. Und die Züge werden künftig nur noch einmal pro Monat statt alle zwei Wochen von aussen gereinigt. (rem)


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