Die Gesamterneuerung des Bahnhofs Littau ist nach rund zwei Jahren abgeschlossen, teilt die Stadt Luzern mit. Die Perrons wurden barrierefrei gestaltet, gleichzeitig wurden Instandhaltungs- und Optimierungsarbeiten durchgeführt. Es gibt neue Displays, ein neues Betriebsgebäude, neue Sicherungsanlagen – und das Gleis 1 ist verschwunden: Es wurde rückgebaut, da es nicht mehr benötigt wird. Saniert haben die SBB auch das Trottoir beim Bahnübergang: Es ist nun 2,5 Meter breit anstatt 1,2 Meter. Rund 30 Millionen Franken haben die SBB investiert.
Erfreulich für den Strassenverkehr: Durch die Sanierung und eine neue Steuerung sind die Schliessungszeiten der Bahnschranken kürzer. Waren die Schranken zuvor pro Stunde rund 18 Minuten geschlossen, sind es nun rund 12 Minuten. Im Detail: Pro Schliessung blieben die Schranken 3 bis 4 Minuten zu, jetzt sind es üblicherweise weniger als 2,5 Minuten. «Rund 40 Prozent der Schliessungen dauern sogar weniger als 2 Minuten», so die Stadt.
Die anvisierte Halbierung der Schliessungszeiten zu Stosszeiten habe man zwar nicht erreicht, aber: «Wichtiger als die addierte Sperrzeit pro Stunde ist eine möglichst kurze Sperrzeit pro Schliessung, damit der Rückstau auf dem Strassennetz begrenzt bleibt und sich rasch wieder auflöst – und das wurde erreicht», wird Christian Ferres, Projektleiter bei der Stadt Luzern, in der Mitteilung zitiert.
Nun folgt mit dem letzten Schritt die Aufwertung des Bahnhofumfelds. Der Bushof wird neu gestaltet und behindertengerecht, und es soll auch ein Café oder Kiosk beim Bahnhof entstehen. Ziel ist ein Baubeginn des Bushofs Ende 2028. Bereits ab Ende 2027 sollen der Grünauring und die untere Cheerstrasse saniert und aufgewertet werden. Längerfristig soll im hinteren Bahnhofareal ein zweiter Bahnübergang für Fussgängerinnen und Fussgänger entstehen. (gwa)



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