
Nach dem Zwischenfall auf einem Autozug der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) sind die Untersuchungsarbeiten der Staatsanwaltschaft seit Donnerstagmittag abgeschlossen. Das teilt die MGB mit. Die Strecke wurde für die Räumung freigegeben.
Der Betrieb auf der Strecke Oberwald–Realp (Furkatunnel) soll voraussichtlich ab Freitag wieder aufgenommen werden. Ab Freitag ist auch der Autoverlad Furka wieder in Betrieb, jedoch kommt es in den kommenden Tagen und Wochen wegen den Schäden an den Verladewagen sowie der Infrastruktur zu Einschränkungen. Vom 13. bis 16. März verkehren die Autozüge stündlich (ab Oberwald xx:35, ab Realp xx:05). Ab 13. März fallen bis auf Weiteres die jeweils ersten und letzten Verbindungen aus. Reisenden wird empfohlen, die Wartezeiten vorab zu prüfen oder auf Alternativen wie den Autoverlad Lötschberg auszuweichen.
Was war passiert?
Kurz nach der Abfahrt in Oberwald am Mittwoch um 15.35 Uhr ist gemäss Mitteilung des Bahnunternehmens aus bislang ungeklärten Gründen ein Lastwagen verrutscht. Deswegen ragte er über den Zugrand hinaus und touchierte und beschädigte in der Folge einen Autozug, der auf dem Parallelgleis abgestellt war. Auch Teile der Bahninfrastruktur kamen so zu Schaden.
Der Vorfall ereignete sich beim Stephan-Holzer-Tunnel in Oberwald. Personen wurden keine verletzt. Der Chauffeur befand sich während der Fahrt, den Vorschriften entsprechend, im Passagierbereich des Zuges. Insgesamt 38 Fahrzeuge befanden sich auf dem Autozug, alle Passagiere wurden mit Unterstützung der Feuerwehr evakuiert.




Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.