
Die Luzerner Ständerätin Andrea Gmür-Schönenberger (Mitte) tritt bei den eidgenössischen Wahlen 2027 erneut an. Wie die Mitte des Kantons Luzern mitteilt, stellt sich die 61-Jährige für eine weitere Legislatur zur Verfügung. Die Partei würdigt Gmür als erfahrene und gut vernetzte Vertreterin, welche die Interessen des Kantons in Bundesbern wirkungsvoll einbringt. «Unsere Ständerätin kennt die parlamentarische Arbeit und bringt sie im Ständerat auch zum Wohle des Kantons Luzern zielgerichtet weiter», wird Parteipräsidentin Karin Stadelmann in einer Mitteilung zitiert.
Die ausgebildete Gymnasiallehrerin für Englisch und Französisch gehört dem Ständerat seit 2019 an. In dieser Zeit habe sie sich konsequent für zentrale Anliegen der Zentralschweiz eingesetzt, heisst es weiter. Dazu zählen insbesondere die Stärkung des Wirtschaftsstandorts, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sowie die Förderung von Bildung und Forschung. Als Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission engagiert sich Gmür zudem in Fragen der nationalen Sicherheit. Angesichts der angespannten internationalen Lage misst sie der Sicherheit der Bevölkerung hohe Priorität bei.
Parteipräsidentin Karin Stadelmann betont die Kontinuität, die mit der erneuten Kandidatur verbunden sei. Gmür kenne die parlamentarischen Prozesse und bringe Themen gezielt voran. Gmür selbst zeigt sich ebenfalls entschlossen: «Die vielen Begegnungen und Gespräche im ganzen Kanton motivieren mich. Sie zeigen mir, was Menschen bewegt und wo politische Entscheide konkret wirken.» Und weiter: «Es wäre mir eine grosse Freude und Ehre, wenn ich mich auch weiterhin als Ständerätin für die Anliegen der Luzernerinnen und Luzerner einsetzen dürfte.»
Lange politische Karriere
Die in der Stadt Luzern wohnhafte Gmür kann auf lange Parlamentserfahrung zurückblicken: Gmür sass von 2015 bis 2019 Jahre im Nationalrat, zuvor war sie acht Jahre lang Kantonsrätin. Von Januar 2020 bis April 2021 war sie Fraktionspräsidentin der damaligen CVP im Bundeshaus. Im März 2021 gab sie ihren Rücktritt, um ihrem Ständeratsmandat besser gerecht zu werden.
Der 2015 erstmals gewählte FDP-Politiker Damian Müller (41) aus Hitzkirch hat seine erneute Kandidatur gegenüber unserer Zeitung schon Ende Juli angekündigt. Beide wurden 2023 im ersten Wahlgang bestätigt – entsprechend gut sind ihre Chancen, am 24. Oktober 2027 wieder gewählt zu werden.


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