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Kanton Uri

Alpine Photovoltaikanlage Sidenplangg überzeugt mit gutem Produktionsstart

Seit Mitte November produziert die erste Tranche der ersten Zentralschweizer alpinen Solaranlage erneuerbare Energie. Die ersten Produktionswerte in den vergangenen Wintermonaten sind erfreulich.

Das Aktionariat der APV Sidenplangg AG, bestehend aus der Grünstromproduzentin Aventron AG und dem Urner Energiedienstleister Energie Uri AG, welcher auch die Gesamtprojektleitung im Energieprojekt innehat, traf sich vergangene Woche, um die ersten Produktionsergebnisse zu besprechen.

Die alpine Solaranlage in der Sidenplangg erreicht bereits gute Produktionswerte.
Bild: zvg

Werner Jauch, Verwaltungsratspräsident der APV Sidenplangg AG, zeigte sich laut einer Medienmitteilung in seinen einleitenden Worten erfreut: «Das vergangene Jahr war für die APV Sidenplangg AG ein historisches Jahr. Wir konnten die erste Tranche unserer alpinen Photovoltaikanlage im Urner Schächental in Betrieb nehmen.»

Die ersten Produktionsmonate präsentierten sich erfreulich: «Wir hatten bislang einen guten Produktionswinter. Gerade an Tagen, an denen die Nebeldecke über dem Talboden lag, hat die Solaranlage auf rund 2000 Metern über Meer ihre Vorteile klar unter Beweis gestellt. Die Produktion in den Wintermonaten ist rund dreimal höher als bei Anlagen im Talboden.»

Im April startet die nächste Bauetappe

Sobald der Schnee geschmolzen ist, beginne die zweite Bauetappe. In dieser sei die Montage von über 900 Konstruktionen sowie die Installation von weiteren rund 5600 Modulen geplant, so die Mitteilung weiter. Bis zum Wintereinbruch im Spätherbst 2026 steige die Leistung dann auf rund 5 Megawattpeak. Ein Grossteil der Arbeiten könne wiederum durch lokale Unternehmen ausgeführt werden.

Laufe alles nach Plan, würden die Bauarbeiten für das 40-Millionen-Projekt in der Gemeinde Spiringen auf einem Gebiet der Korporation Uri Ende 2028 abgeschlossen. Die Investitionssumme könne gemäss heutigem Stand eingehalten werden. Die alpine Photovoltaikanlage in der Sidenplangg sei eines von nur ganz wenigen Projekten, die bislang konkret hätten umgesetzt werden können. (zvg/mu)

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