Zwei Töfffahrer machten im Mai 2025 in der Stadt Luzern in negativer Weise auf sich aufmerksam. Als die Polizei sie aufgrund ihres Fahrverhaltens kontrollieren wollte, flüchteten sie mit überhöhter Geschwindigkeit, zudem waren sie ohne Kontrollschilder unterwegs. Die Polizei publizierte daraufhin einen Zeugenaufruf.
Mehr als ein Jahr später meldet die Luzerner Polizei, dass ihre Ermittlungen im Fall erfolgreich gewesen sind. Sie hat zwei Schweizer im Alter von 19 und 20 Jahren aus den Kantonen Ob- und Nidwalden festgenommen. Beide seien geständig.
Ihnen werden massive Geschwindigkeitsüberschreitungen vorgeworfen. So soll einer von ihnen auf der Autobahn A2 im Tunnel Schlund 246 Stundenkilometer auf dem Tacho gehabt haben, erlaubt wären 100. Der andere Töfffahrer war bei gleicher erlaubter Höchstgeschwindigkeit nach der Autobahneinfahrt Kriens mit 190 Stundenkilometer in Richtung Süden unterwegs. Später wurden bei ihm im Tunnel Kirchwald auf Nidwaldner Kantonsgebiet 140 anstelle der erlaubten 80 Stundenkilometer festgestellt.
Den Beschuldigten wurde ihr Lernfahrausweis abgenommen. Beide Motorräder wurden beschlagnahmt. Zudem entsprachen beide Fahrzeuge nicht den geltenden Vorschriften. (sig)







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