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Urs Lehmanns Rückkehr zur FIS ist Tatsache

Der Schweizer wird vorerst Generalsekretär ad interim. In einem Reformprozess soll die operative Verbandsspitze neu organisiert werden.
Die Zwangsferien sind vorbei: Der Aargauer Urs Lehmann ist zurück an der operativen Spitze des internationalen Skiverbands.
Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

Die FIS ordnet nach dem Führungswechsel an ihrer Spitze die operative Leitung neu. Im Zentrum steht dabei Urs Lehmann, der ab 1. Juli 2026 die Funktion des Generalsekretärs ad interim übernimmt.

Wie die FIS in einem Communiqué mitteilte, wird Lehmann das Amt bis Ende März 2027 ausüben. Die Übergangslösung soll die Handlungsfähigkeit des internationalen Skiverbands sichern, nachdem der Generalsekretär Michel Vion am 57. FIS-Kongress in Belgrad seinen Rücktritt angekündigt hatte. Lehmann selbst hatte bereits am 5. Juni seinen Rücktritt als CEO eingereicht. Die nun vereinbarte Regelung entspricht der neunmonatigen Kündigungsfrist seines bestehenden Arbeitsvertrags.

Der Entscheid fiel nach Beratungen zwischen dem neu gewählten FIS-Präsidenten Alexander Ospelt und dem FIS-Rat. Ospelt hatte in der vergangenen Woche am Kongress in Belgrad die Wahl zum Präsidenten gewonnen. Angesichts der personellen Veränderungen in der Führung erachteten Präsident und Rat laut Communiqué eine rasche Neuorganisation der Geschäftsstelle als notwendig, um die operative Kontinuität der Verbandsarbeit sicherzustellen.

Darüber hinaus will die FIS ihre Führungsstruktur grundsätzlich überprüfen. Der Rat setzt dazu eine Arbeitsgruppe ein, die die künftige Ausgestaltung der operativen Führung analysieren und beurteilen soll, ob Anpassungen der FIS-Statuten erforderlich sind. In die Prüfung sollen auch Vorschläge einfliessen, die während des Kongresses eingebracht wurden.

Parallel dazu plant die FIS ein offenes Bewerbungsverfahren für die definitive Besetzung des Generalsekretariats. Der Auswahlprozess soll bis März 2027 abgeschlossen werden und unter Begleitung externer HR-Fachleute stattfinden, um Transparenz und Objektivität zu gewährleisten.

Eine weitere Arbeitsgruppe erhält den Auftrag, die finanzielle Situation des Verbands zu analysieren und bei Bedarf Vorschläge für weitere Massnahmen auszuarbeiten. (sda)

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