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Tour de Suisse: Pogacar gewinnt Hundertstel-Krimi in Aarburg und baut Führung aus

Tadej Pogacar entscheidet das Einzelzeitfahren der Tour de Suisse in Aarburg hauchdünn für sich. Der Slowene schlägt Mathieu van der Poel um vier Hundertstelsekunden und startet mit einem Vorsprung von fast viereinhalb Minuten in die Schlussetappe.
Tadej Pogacar feiert in Aarburg seinen zweiten Etappensieg an der Tour de Suisse.
Bild:  Keystone

Tadej Pogacar hat an der Tour de Suisse seinen zweiten Etappensieg gefeiert. Der Slowene gewann am Samstag das Einzelzeitfahren über 23,7 Kilometer in Aarburg und baute seine Führung im Gesamtklassement weiter aus.

Der Weltmeister setzte sich in einem äusserst engen Duell gegen Mathieu van der Poel durch. Nach knapp 24 Kilometern trennten die beiden Ausnahmefahrer lediglich vier Hundertstelsekunden. Van der Poel hatte mit einer Zeit von 26:37 Minuten lange auf dem Leadersessel gesessen und schien auf dem Weg zum Tagessieg, ehe Pogacar als letzter Fahrer des Tages noch einmal knapp schneller war.

Der Slowene hatte bereits bei der Zwischenzeit zur Spitzengruppe gehört, lag dort aber noch hinter dem Tschechen Mathias Vacek. Auf der zweiten Streckenhälfte drehte Pogacar auf und sicherte sich doch noch den Tagessieg.

Mit dem Erfolg vergrösserte Pogacar seinen Vorsprung im Gesamtklassement erneut. Vor der abschliessenden Etappe nach Villars-sur-Ollon beträgt sein Polster auf die ersten Verfolger nun fast viereinhalb Minuten. Damit geht der Dominator dieser Tour de Suisse als klarer Favorit in den letzten Renntag. Die Entscheidung um den Gesamtsieg scheint vor der Schlussetappe nur noch Formsache zu sein.

Für das beste Schweizer Resultat sorgte Mauro Schmid. Der Zürcher zeigte im Kampf gegen die Uhr eine starke Leistung und belegte den 8. Rang. Es war zugleich die erste Top-20-Klassierung eines Schweizers an dieser Rundfahrt. Auch Marc Hirschi zeigte einen soliden Auftritt, spielte im Kampf um die Spitzenplätze allerdings keine Rolle. (sda/mlb)

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