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Pogacar dominiert Tour de Romandie und Schweizer holt Bergpreis

Tadej Pogacar gewinnt bei seiner Premiere die Tour de Romandie überlegen und sichert sich am Schlusstag auch die Etappe nach Leysin. Aus Schweizer Sicht sorgt Roland Thalmann für ein Highlight.

Er lässt an der Tour de Romandie keine Zweifel offen: Tadej Pogacar gewinnt am Sonntag auch die fünfte und letzte Etappe von Lucens nach Leysin und körnt seine Premiere gleich mit dem Gesamtsieg. Im Schlussanstieg lässt er seinen letzten Begleiter Florian Lipowitz auf den letzten Metern stehen und baut seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 42 Sekunden aus. «Auf den letzten fünf Kilometern gab es nichts mehr zu verlieren», sagt Lipowitz, der die Rundfahrt als Zweiter beendete.

Tadej Pogacar dominierte die Tour de Romandie.
Bild: Jean-Christophe Bott

Der Entscheid hatte Pogacar eigentlich schon am Vortag gefällt. Mit einer eindrücklichen Attacke in der Königsetappe setzte sich der 27-Jährige entscheidend ab und übernahm die Kontrolle über die Rundfahrt. Insgesamt gewinnt der Slowene vier der fünf Etappen.

Tour de France bereits im Visier

Pogacar nutzt die Woche in der Westschweiz als perfekte Standortbestimmung. Nach seinen Erfolgen bei den Frühjahrsklassikern zeigt er auch im Etappenrennen seine Überlegenheit - rechtzeitig vor der Tour de France, wo er seinen nächsten Gesamtsieg ins Visier nimmt.

Aus Schweizer Sicht hat Roland Thalmann zu jubeln. Der Innerschweizer gewinnt die Bergwertung, was für ein heimisches Highlight sorgt.

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