16:21 Uhr
Samstag, 25. Juli
GC-Fans sorgen für Zug-Chaos
Die neue Super-League-Saison ist noch nicht einmal gestartet und die Fans des Grasshopper Club Zürich sorgen bereits für Ärger. Weil sie mit dem normalen Regelzug statt einem Extrazug anreisen müssen, entschieden sie sich dazu, auf ihre Art dagegen zu protestieren.

Ein Newsscout meldet gegenüber 20 Minuten, dass auf der Strecke zwischen Zürich und Bern gleich dreimal die Notbremse gezogen wurde. Zusätzlich zündeten die GC-Fans Rauchpetarden und rauchten im Zug. Dies führte gemäss den SBB dazu, dass die Klimaanlage ausfiel.
An die Passagiere wurden daraufhin Flugblätter verteilt und in diesen erklärte die Fangruppe Sektor IV, dass es sich um eine Protestaktion handelt. Die SBB bestätigen gegenüber «20 Minuten» den Vorfall. Der IC 81 konnte seine Fahrt fortsetzen. Aufgrund der Hitze und der ausgefallenen Klimaanlage wurde am Bahnhof Bern die Ambulanz aufgeboten, falls Fahrgäste medizinische Hilfe benötigen. (riz/watson)
15:49 Uhr
Samstag, 25. Juli
LeBron James wechselt nach Philadelphia – Trump: «Vielleicht ein Rassist»
LeBron James setzt seine aussergewöhnliche NBA-Karriere bei den Philadelphia 76ers fort. Der 41-Jährige gab seinen Entscheid am Freitag bekannt. Für den besten Punktesammler der NBA-Geschichte wird es die 24. Saison – ein weiterer Rekord.

Gemäss dem US-Sportsender ESPN erhält James einen Zweijahresvertrag über insgesamt acht Millionen Dollar. Das zweite Jahr ist mit einer Spieleroption versehen. In Philadelphia trifft der viermalige NBA-Champion unter anderem auf Joel Embiid, Tyrese Maxey und Jaylen Brown. James erklärte, er wolle noch einmal um den Titel spielen.
Kurz nach Bekanntwerden des Wechsels wurde James auch im Weissen Haus zum Thema. Ein Reporter wollte von Donald Trump wissen, ob er LeBron James oder Michael Jordan für den besten Basketballspieler der Geschichte halte. «Ich glaube, LeBron ist – vielleicht ist er ein Rassist, aber vielleicht mag er Trump auch einfach nicht. Ich weiss es nicht. Ich mag nur Leute, die mich mögen», sagte der US-Präsident. «Ich würde sagen: Michael Jordan, ohne Frage.»
Warum er James Rassismus vorwirft, erläuterte Trump nicht. Die gegenseitige Abneigung ist allerdings seit Jahren bekannt. James unterstützte bei den vergangenen drei Präsidentschaftswahlen jeweils Trumps Gegenkandidaten.. (dpa/mlb)
15:26 Uhr
Samstag, 25. Juli
NHL-Goalie Akira Schmid unterschreibt für zwei Jahre in Florida
Der Schweizer Eishockey-Goalie Akira Schmid hat sich mit den Florida Panthers auf einen Zweijahresvertrag geeinigt. Damit umgehen der 26-Jährige und das NHL-Team ein Schiedsverfahren zur Festlegung des Gehalts.

Der Emmentaler verdient künftig zwei Millionen Dollar pro Saison. Sein bisheriges Jahressalär von 875'000 Dollar wird damit mehr als verdoppelt. Die als Titelanwärter gehandelten Panthers hatten sich Ende Juni die Rechte an Schmid gesichert. Im Gegenzug erhielten die Vegas Golden Knights einen Draft-Pick. (sda)
19:24 Uhr
Freitag, 24. Juli
Medien: Pirlo wird neuer Nationaltrainer in Italien
Der frühere Fussball-Weltmeister Andrea Pirlo wird nach Medienberichten Italiens neuer Nationaltrainer. Der 47-Jährige werde die Nachfolge seines einstigen Mitspielers Gennaro Gattuso antreten, der nach der erneut verpassten WM-Qualifikation im April zurücktreten musste, berichtete unter anderem die Sportzeitung «La Gazzetta dello Sport». Nach der Absage des Wunschkandidaten Pep Guardiola seien sich Pirlo und der nationale Fussballverband FIGC schnell handelseinig geworden. Offiziell gab es dafür zunächst keine Bestätigung.

Der 116-fache Nationalspieler - einer der wichtigsten Leistungsträger beim Titelgewinn der Italiener 2006 in Deutschland - soll einen Vier-Jahres-Vertrag mit dem Ziel WM 2030 bekommen. Derzeit steht er noch beim United FC Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten unter Vertrag. Nach dem Ende seiner Spielerkarriere mit Stationen bei den beiden Mailänder Vereinen Inter und AC sowie bei Juventus Turin arbeitete Pirlo als Trainer unter anderem bei Juve und bei Sampdoria Genua, wenn auch mit mittlerem Erfolg. (dpa)
16:05 Uhr
Freitag, 24. Juli
Van Bommel wird Trainer von Belgien
Mark van Bommel beerbt Rudi Garcia als Nationaltrainer Belgiens. Wie der Verband mitteilt, erhält der Niederländer einen bis zur EM 2028 gültigen Vertrag. Offizieller Vertragsbeginn ist der 15. August.
Van Bommel spielte von 2006 bis 2011 für Bayern München und wurde dort zu einem der Führungsspieler in der Zeit des Umbruchs. Als Trainer arbeitete der frühere Mittelfeldspieler für die PSV Eindhoven, den VfL Wolfsburg sowie Royal Antwerpen. Seit Sommer 2024 war van Bommel vereinslos. Sein grösster Erfolg an der Seitenlinie ist der Gewinn des belgischen Doubles mit Royal Antwerpen.
In Belgien folgt Van Bommel auf Garcia. Der 62-jährige Franzose führte das Team um die Routiniers Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku zwar bis in den WM-Viertelfinal, schied dort aber nach der 1:2-Niederlage gegen den späteren Weltmeister Spanien aus. Daraufhin trennte sich der Verband von Garcia. (sda)
13:10 Uhr
Freitag, 24. Juli
Wunschkandidat Guardiola sagt Italien ab
Italien hat sich bei der Suche nach einem neuen Nationaltrainer vom Wunschkandidaten Pep Guardiola eine Absage eingehandelt. Guardiola, der mit dem FC Barcelona, Bayern München und Manchester City auf Vereinsebene zahllose Titel sammelte, informierte den nationalen Fussballverband nach übereinstimmenden Medienberichten darüber, dass er für den Posten nicht zur Verfügung stehe.
Italiens grösste Sportzeitung «La Gazzetta dello Sport» zitierte den 55 Jahre alten Spanier mit den Worten: «Danke, ich fühle mich geehrt. Aber im Moment traue ich mir das nicht zu.» Auch die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete über das Nein. Offiziell gab es vom Fussballverband FIGC zunächst keinen Kommentar.
Gespräche in Barcelona ohne Erfolg
Die Verbandsführung um den neuen Chef Giovanni Malagò und den neuen Technischen Direktor Paolo Maldini hatte keinen Hehl daraus gemacht, dass Guardiola für die Squadra Azzurra erste Wahl gewesen wäre. Dazu gab es in Barcelona auch schon persönliche Gespräche. Der viermalige Weltmeister Italien hatte zuletzt dreimal hintereinander die WM verpasst und steht jetzt vor einem Neubeginn.
Guardiola gilt aktuell als einer der international meist umworbenen Trainer. Der Katalane hatte zwischen 2013 und 2016 für den FC Bayern München und seither für Manchester City gearbeitete. Mit dem FC Barcelona (2009, 2011) und Manchester (2023) gewann er dreimal die Champions League. Darüber hinaus wurde er mit diesen beiden Vereinen sowie dem FC Bayern zwölfmal nationaler Meister. Jetzt macht er gerade eine Pause.
Suche geht weiter
Als Kandidaten auf den Chefposten des italienischen Fussballs werden nun vor allem Roberto Mancini und Andrea Pirlo genannt. Mancini war bereits von 2018 bis 2023 Coach der Squadra Azzurra und führte sie 2021 zum Europameistertitel.
Pirlo stand beim WM-Triumph 2006 in Deutschland noch selbst als Spielmacher auf dem Feld. Als Trainer bei Juventus Turin und Sampdoria Genua enttäuschte er. Der bisherige Auswahlcoach Gennaro Gattuso musste nach der verpassten WM-Qualifikation gehen. (dpa)
11:38 Uhr
Freitag, 24. Juli
Klopp als DFB-Trainer vorgestellt, Mertesacker wird Geschäftsführer

Wunschkandidat Jürgen Klopp wird wie erwartet Bundestrainer und folgt auf Julian Nagelsmann. Der Deutsche Fussball-Bund gab nach dem frühen WM-Aus der DFB-Elf die Verpflichtung des 59-Jährigen bekannt.
Gleichzeitig engagiert der DFB Per Mertesacker als Geschäftsführer. Der frühere Weltmeister übernimmt den Posten zum Jahresbeginn 2027. Sein Vorgänger Andreas Rettig bleibt bis dahin im Amt, wie der DFB an der Pressekonferenz in Frankfurt weiter mitteilte. (sda)
09:49 Uhr
Freitag, 24. Juli
Otamendi nicht mehr für die «Albiceleste»

Nicolas Otamendi hat seinen Rücktritt aus dem argentinischen Nationalteam bekanntgegeben. Der 38-jährige Verteidiger brachte es in den vergangenen 17 Jahren auf 139 Einsätze für die «Albiceleste», mit der er 2022 den WM-Titel feierte und 2021 sowie 2024 die Copa America gewann. Bei der jüngsten WM-Finalniederlage gegen Spanien wurde er eingewechselt.
Otamendi ist derzeit in seiner Heimat bei River Plate unter Vertrag, davor spielte er unter anderem für Manchester City und Benfica Lissabon. (sda)
08:51 Uhr
Freitag, 24. Juli
Traumstart für St. Gallen
St. Gallen darf nach dem Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde gegen Benfica Lissabon weiter von der Europa League träumen. Die Ostschweizer bezwingen das portugiesische Schwergewicht zuhause 2:1.
Tom Gaal avancierte in der 80. Minute zum Matchwinner. Der Innenverteidiger stieg nach einem Freistoss von Lukas Daschner im Strafraum am höchsten und köpfelte den Ball zum umjubelten Siegtreffer ins Netz.
Zuvor hatte St. Gallen bereits in der ersten Halbzeit gezeigt, dass der Favorit verwundbar ist. Aliou Baldé brachte die Gastgeber nach 37 Minuten mit einem sehenswerten Abschluss aus spitzem Winkel in Führung und sorgte damit für die erste Gefühlseruption im ausverkauften Sitterstadion.
Benfica, letzte Saison mit dem zu Real Madrid zurückgekehrten José Mourinho an der Seitenlinie in der heimischen Meisterschaft ohne eine einzige Niederlage im 3. Schlussrang, reagierte allerdings noch vor der Pause. Rafa Silva nutzte einen der wenigen gelungenen Angriffe der in der Vorbereitung noch nicht so weit fortgeschrittenen Portugiesen und glich zum 1:1 aus.
Über die gesamte Partie gesehen verdiente sich St. Gallen den Erfolg. Die Mannschaft von Trainer Enrico Maassen trat mutig auf, setzte Benfica mit intensivem Pressing zu und liess den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste zwar vermehrt die Kontrolle, klare Chancen blieben aber selten. Goalie Lawrence Ati Zigi zeichnete sich mehrfach aus, unter anderem mit starken Paraden gegen gefährliche Abschlüsse der Portugiesen, die unter anderem ohne die norwegische WM-Entdeckung Andreas Schjelderup antraten.
Trotz des grossen Erfolgs, der sich in der Klubhistorie nicht sehr weit hinter dem Sieg über Chelsea nach dem Meistertitel 2001 einreiht, bleibt Benfica im Rückspiel der Favorit. Mit dem 2:1-Heimsieg hat sich der Schweizer Cupsieger aber die Möglichkeit geschaffen, in Lissabon für eine europäische Überraschung zu sorgen. (sda)
08:55 Uhr
Freitag, 24. Juli
Lugano und Sion schlecht belohnt
Sion verpasst zum Auftakt der neuen Saison den ersten Sieg, verschafft sich im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde der Conference League aber eine gute Ausgangslage fürs Weiterkommen. Lugano muss sich zuhause mit einem Minisieg begnügen, Vaduz legt vor.
Sion holte auswärts gegen die Belarussen von BATE Borissow ein 1:1, Lugano gewann in seinem neuen Stadion gegen den kosovarischen Underdog Dukagjini 1:0, Vaduz setzte sich zuhause gegen Atlètic d'Escaldes aus Andorra 4:0 durch.
Sion geriet in Borissows menschenleerem Exil im aserbaidschanischen Sumqayit nach einer Viertelstunde trotz drückender Überlegenheit in Rückstand. In der 42. Minute glich Winsley Boteli auf Zuspiel von Rilind Nivokazi aus. Zuschauer waren wegen einer UEFA-Sanktion gegen Borissow keine zugegen. Unmittelbar vor dem Gegenstoss, der die Gäste ins Hintertreffen brachte, hatte ein Treffer von Boteli wegen einer Abseitsposition nicht gezählt.
Somit geht Sion in einer Woche mit intakten Chancen aufs Weiterkommen ins Rückspiel im Tourbillon. Der Gegner in der 3. Runde der Qualifikation, der zweitletzten vor der Ligaphase, wäre der Sieger des Duells zwischen Zimbru Chisinau aus Moldawien und dem FC Noah aus Armenien.
Lugano schlecht belohnt, Vaduz überlegen
Lugano legte in seinem ersten Pflichtspiel der Saison vor, ist allerdings in einer Woche auswärts im Kosovo gefordert. Die Tessiner mussten sich im Hinspiel gegen Dukagjini, das mehr als 30 Jahre nach dem einzigen Meistertitel zum ersten Mal den kosovarischen Cup gewann, mit einem 1:0 begnügen. Renato Steffen erzielte den einzigen Treffer der Partie nach einer halben Stunde. Dabei wiesen die Luganesi mehr als 70 Prozent Ballbesitz und mehr als doppelt so viele Abschlüsse (24:12) vor.
Vaduz lancierte die Saison mit einem ungefährdeten Sieg. Der Super-League-Aufsteiger gewann das Hinspiel gegen den andorranischen Cupsieger Atlètic d'Escaldes zuhause 4:0. Mischa Eberhard eröffnete das Skore in der 11. Minute und erzielte nach 54 Minuten auch den zweiten Treffer. In den letzten zehn Minuten erhöhten Juan Cabrera und Dejan Sorgic.
Der liechtensteinische Cupsieger war gegen den Fünften der letzten «Primera Divisio» haushoch überlegen. Goalie Leon Valentin Schaffran musste in der ganzen Partie keinen einzigen Ball parieren. In der ersten Halbzeit verzeichneten die Gäste auch keinen einzigen Abschluss neben das Tor, in der zweiten dauerte es weitere gut 20 Minuten bis zum ersten. (sda)
18:14 Uhr
Donnerstag, 23. Juli
Mauro Schmid wird erneut Zweiter
Richard Carapaz gewinnt die Bergetappe in der Skistation Orcières-Merlette. Seine erfolgreiche Flucht in der 18. Etappe der Tour de France wirft Yannis Voisard aus den Top Ten.
Der Ecuadorianer setzte sich kurz vor dem Ziel aus einer Spitzengruppe ab, der auch Mauro Schmid angehörte. Der Zürcher wurde mit 45 Sekunden Rückstand Zweiter. Es ist bereits Schmids drittes Tagespodest an dieser Tour.

Tadej Pogacar und die weiteren Anwärter auf das Gesamtklassement, unter ihnen Voisard, erreichten das Ziel mit einem Rückstand von 4:35 Minuten. Der Jurassier fiel dadurch aus den Top Ten. Neu belegt Carapaz Platz 10. Voisard ist mit einen Handicap von 3:18 Elfter. Und zum 9. Rang fehlen bereits zehn Minuten. Der Schweizer muss nun auf einen groben Einbruch oder einen weiteren Ausfall eines Top-Fahrers hoffen, um wieder in die Top Ten zurückzukehren.
Der Südamerikaner war aus Schweizer Sicht der Spielverderber des Tages. Carapaz, vor dem Start als Nummer 12 im Gesamtklassement mit 1:27 Minuten Rückstand auf Voisard klassiert, wollte den Tagessieg unbedingt. Der Olympiasieger von Tokio, Sieger des Giro d'Italia 2019 und der Tour de Suisse 2021, kommt in der dritten Woche immer besser in Fahrt, hatte aber genügend Rückstand in der Overall-Wertung, sodass ihn die Favoriten ziehen liessen. Carapaz suchte von Beginn das Glück in Fluchtgruppen und hatte mit dieser Taktik Erfolg.
Schmid fand 40 km vor dem Ziel auch dank eigener Initiative Unterschlupf in einem Sextett, der ersten von drei Gruppen vor dem Feld. Letztlich hatte er gegen den Bergspezialisten Carapaz keine Chance. Das Feld hatte zeitweise acht Minuten Rückstand, am Fuss der Schlusssteigung waren es immer noch deren sechs.
Am Freitag folgt der legendäre Anstieg nach Alpe d'Huez. Ein Etappensieg an diesem Ort hat in jedem Palmarès einen besonderen Stellenwert. Da Pogacar dieser Erfolg noch fehlt, gilt der Mann in Gelb am Freitag als Favorit auf den Tagessieg in den legendären 21 Kurven.
13:18 Uhr
Donnerstag, 23. Juli
Karim Adeyemi zum FC Barcelona
Karim Adeyemi wechselt von Borussia Dortmund zum FC Barcelona. Der deutsche Internationale unterzeichnet gemäss den Katalanen einen bis 2031 gültigen Vertrag.

In Barcelona trifft Adeyemi auf einen bekannten Vorgesetzten. Hansi Flick war Bundestrainer, als der Flügelspieler vor fünf Jahren in der deutschen Nationalmannschaft debütierte. Damals spiele Adayemi noch bei Salzburg. Bei Dortmund war er während vier Jahren tätig.
Mit dem deutschen Team bestritt Adeyemi die Qualifikation für die WM. Die Nominierung fürs Turnier in Nordamerika verpasste er allerdings. (sda)
12:18 Uhr
Donnerstag, 23. Juli
Neuer Stürmer für die Lakers
Die Rapperswil-Jona Lakers verstärken ihr Kader mit einem Stürmer mit grosser NHL-Erfahrung. Der 30-jährige Kevin Labanc verpflichtet sich für eine Saison.
Labanc, der neben dem amerikanischen auch den slowakischen Pass besitzt, bestritt in der NHL während neun Saisons insgesamt 542 Partien. Acht Jahre war er bei den San Jose Sharks tätig, vor zwei Jahren schloss er sich für eine Spielzeit den Columbus Blue Jackets an. Zuletzt spielte er in der KHL für das chinesische Team Shanghai Dragons.
Labanc ist der sechste Ausländer im Kader der Lakers, die somit ihr Kontingent für Spieler mit fremdländischem Pass komplettiert haben. (sda)
11:12 Uhr
Donnerstag, 23. Juli
Weltmeister Rodri zu Real Madrid?
Der Weltmeister-Kapitän bald ein «Königlicher»? Offenbar ist Real Madrid an einer Verpflichtung von Rodri interessiert. Nach Berichten verschiedener Medien soll Real intensiv um den 30 Jahre alten Mittelfeldspieler werben, der noch bis 2027 bei Manchester City unter Vertrag steht und dort nach Wunsch des Klubs verlängern soll.
Sky Sport berichtete bereits von einem Treffen in der Nähe von Madrid zwischen Vertretern der Königlichen und den Beratern von Rodri, der bei der WM zum besten Spieler des Turniers gekürt worden war. Laut Radio Marca stand gar eine Einigung schon kurz bevor. Von einem Vertrag bis 2030 ist die Rede. Rodri soll nach sieben Jahren in England eine Rückkehr in die Heimat forcieren, heisst es. 70 Millionen werden als mögliche Ablöse genannt.
Allerdings gab es am Donnerstag in Spanien auch Meldungen, wonach ein Transfer im Klub von Kylian Mbappé nicht überall auf Zustimmung stosse. AS schreibt, dass der spanische Nationalspieler bei Real zwar weiterhin höchste Wertschätzung geniesse, aber alle Gerüchte der vergangenen Tage konstruiert seien. Ausserdem passe Rodri nicht unbedingt in das Profil, das der neue Trainer José Mourinho für das Mittelfeld suche.
Dabei besteht nach zwei frustrierenden Spielzeiten ohne grossen Titel bei den erfolgsverwöhnten Madrilenen gerade im Mittelfeld großer Bedarf. Der Abgang von Toni Kroos vor zwei Jahren wirkt immer noch nach. Rodri scheint genau der richtige Spieler, um die Lücke wieder zu schliessen. Allerdings war der bei der WM überragende Profi seit einer schweren Knieverletzung im September 2024 immer wieder von körperlichen Problemen ausgebremst worden.
Am Rande der WM hatte es Spekulationen gegeben, dass Bayern Münchens Superstar Michael Olise zu Real wechseln möchte. Bisher hat Spaniens Rekordmeister in Marc Cucurella (FC Chelsea/55 Mio.), Denzel Dumfries (Inter Mailand/20 Mio.), Ibrahima Konaté (FC Liverpool) und Bernardo Silva (Manchester City/beide ablösefrei) bereits vier Stars verpflichtet. (afp)
09:25 Uhr
Donnerstag, 23. Juli
Lewandowski mit Niederlage beim Debüt gegen Messi-Klub

Das Debüt von Robert Lewandowski in den USA ist schiefgegangen. Bei seiner ersten Partie in der Major League Soccer (MLS) blieb der einstige Starstürmer von Bayern München und Borussia Dortmund ohne Treffer für Chicago Fire und musste eine 2:3 (1:1)-Niederlage gegen Inter Miami hinnehmen. Das Team aus Florida trat ohne seinen Superstar Lionel Messi an, der nach dem verlorenen WM-Finale mit Argentinien gegen Spanien (0:1 n.V.) noch im Urlaub ist.
«Nach nur zwei Tagen mit meiner neuen Mannschaft habe ich nicht erwartet, dass in meinem ersten Spiel schon alles perfekt läuft», sagte Lewandowski: «Ich brauche auch noch ein bisschen Zeit, und ich bin mir sicher, dass wir beim nächsten Mal in der Abwehr weniger Fehler machen werden als heute.»
Für Messi übernahm der uruguayische Routinier Luis Suárez die Kapitänsbinde von Miami und traf zweimal (27./Elfmeter, 51.). Das entscheidende Tor war aber dem US-Amerikaner Preston Plambeck (87.) vorbehalten. Chicago kam per Eigentor von Miamis Torwart Rocco Rios Novo (18.) zur Führung und glich später durch Puso Dithejane (67.) zwischenzeitlich aus.
Lewandowski, der mit 37 Jahren in diesem Sommer vom FC Barcelona in die USA wechselte und mehr als 700 Tore für seine Klubs und die polnische Nationalmannschaft erzielt hat, stand für Chicago 62 Minuten auf dem Rasen.
Auch Thomas Müller und Timo Werner verpassten mit ihren Mannschaften Erfolgserlebnisse, liegen aber weiter klar auf Play-off-Kurs. Müller, langjähriger Teamkollege Lewandowskis beim FC Bayern, saß beim unterhaltsamen 3:4 (2:3) seiner Vancouver Whitecaps gegen den FC Cincinnati 90 Minuten lang auf der Bank. Die Kanadier bleiben dennoch mit 32 Punkten aus 15 Spielen Tabellenführer der Western Conference.
Dort liegen sie vor Werner und den San Jose Earthquakes, die im ersten Spiel nach der WM-Pause eine Abreibung kassierten. Mit 0:4 (0:2) ging das Team von der Westküste gegen Orlando City unter, bei denen Superstar Antoine Griezmann ein erfolgreiches Debüt feierte: Der Weltmeister von 2018 steuerte in seinem ersten Spiel den vorentscheidenden dritten Treffer bei (48.). Werner wurde nach 74. Minuten ausgewechselt. (afp)
16:45 Uhr
Mittwoch, 22. Juli
Kein zweiter Exploit von Feldbausch in Kitzbühel
Dem jungen Schweizer Tennisprofi Kilian Feldbausch gelingt beim ATP-Sandplatzturnier in Kitzbühel kein zweiter Exploit. Er zeigt sein Potenzial aber auch gegen den als Nummer 5 gesetzten Ignacio Buse.

Am Dienstag hatte Kilian Feldbausch (ATP 284) im Tiroler Wintersportort erstmals eine Partie auf der ATP Tour gewonnen, einen Tag später ging dem 20-jährigen Genfer ein wenig die Puste aus. Nach starkem Start unterlag er dem Peruaner Ignacio Buse, der Nummer 35 der Welt, in knapp zwei Stunden 6:2, 2:6, 2:6.
Nach dem gewonnenen Startsatz geriet Feldbausch im zweiten Durchgang sofort in Rücklage und konnte das Ruder nach zwei Partien in der Qualifikation und im vierten Match in fünf Tagen nicht mehr herumreissen. Auch im dritten Satz sorgte der Südamerikaner schnell für eine Vorentscheidung.
Dennoch demonstrierte der 1,91 m grosse Romand in den letzten Wochen, dass er auf diesem Niveau mithalten kann. Nach einem ersten Sieg auf Challenger-Stufe unterlag er auch in Gstaad bei seinem ATP-Debüt in der 1. Runde nur knapp in drei Sätzen gegen den Top-50-Spieler Miomir Kecmanovic. Im Ranking verbessert sich Feldbausch um knapp 50 Plätze und wird eine klare persönliche Bestmarke erreichen. (sda)
16:46 Uhr
Mittwoch, 22. Juli
Tjutjajew zu den GCK Lions
Die GCK Lions starten mit zwei Ausländern in die nächste Swiss-League-Saison. Das Farmteam der ZSC Lions stattete den russischen Center Kirill Tjutjajew (25) mit einem Einjahresvertrag aus.
Tjutjajew wechselt aus der East Coast Hockey League (Fort Wayne) zu den GCK Lions. Das Ausländer-Duo der Jung-Lions besteht somit aus Tjutjajew und dem Schweden Villiam Haag. (sda)
14:38 Uhr
Mittwoch, 22. Juli
Waltert verpasst Prestigesieg nach klarer Führung
Simona Waltert verpasst beim WTA-Sandplatz-Turnier in Hamburg einen Prestigesieg auf ärgerliche Weise. In der 1. Runde unterliegt sie der Ägypterin Mayar Sherif 7:5, 4:6, 6:7 (3:7).
Die Bündnerin Simona Waltert ist beim Turnier in Norddeutschland zwar als Nummer 6 gesetzt, jedoch 36 Positionen schlechter als Mayar Sherif klassiert. Die Ägypterin machte im Ranking dank ihres Turniersieges in Iasi am Montag einen grossen Sprung auf Rang 55. Ein Erfolg Walterts wäre deshalb hoch einzuschätzen gewesen.
Die 25-jährige Churerin führte im Entscheidungssatz bei eigenem Aufschlag 3:1 und 40:0, gab die komfortable Führung aber noch aus den Händen. Nach mehr als dreieinviertel Stunden Kampf setzte sich Sherif im Tiebreak klar 7:3 durch. Sie kam im siebten Duell mit der Schweizerin zum sechsten Sieg.
Waltert ging im sechsten WTA-Turnier in Folge in der 1. Runde als Verliererin vom Platz. Ein Erfolgserlebnis feierte sie einzig auf Challenger-Stufe, wo sie in Bastad vor zwei Wochen den Final erreichte. (sda)
13:08 Uhr
Mittwoch, 22. Juli
Verteidiger Seiler von YB zu Thun
Mats Seiler wechselt ins Berner Oberland. Der 20-Jährige unterschrieb bei den Thunern für drei Jahre mit Option auf eine weitere Saison. Seiler durchlief bei YB alle Nachwuchsstufen und kam in der U18- und U19-Nati zum Einsatz. Allerdings hatte er immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, weshalb er lediglich für die U21 der Young Boys in der Promotion League zum Einsatz kam.
09:58 Uhr
Mittwoch, 22. Juli
Kanu-WM: Schweizer Männer holen WM-Silber

Die Schweizer Kanuten holen an der Slalom-WM in Oklahoma City im nicht olympischen Teamwettkampf Silber. Martin Dougoud, Jan Rohrer und Gelindo Chiarello mussten sich auf der Anlage, wo 2028 die Wettbewerbe der Olympischen Spiele ausgetragen werden, einzig Slowenien um elf Hundertstel geschlagen geben. Platz 3 ging mit bereits mehr als einer Sekunde Rückstand an Österreich. (sda)
09:57 Uhr
Mittwoch, 22. Juli
Ochoa hört auf

Mexikos Torwart-Ikone Guillermo Ochoa macht Schluss. Der 41-Jährige beendet nach der Heim-WM und mehr als 20 Jahren als Fussballprofi seine aktive Karriere, wie er in den sozialen Medien mitteilte. «Ich nehme die Zuneigung und die Liebe von Millionen mit und die Gewissheit, alles für Mexiko gegeben zu haben», schrieb Ochoa wenige Tage nach dem WM-Endspiel.
Ochoa wurde bei dem XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada zu einem von drei Spielern, die an sechs Weltmeisterschaften teilnahmen. Die anderen beiden sind Argentiniens Lionel Messi und Portugals Cristiano Ronaldo. Ochoa, der nur noch die Nummer 2 hinter Raul Rangel war, erhielt an der Heim-WM einen Kurzeinsatz. Er wurde im sportlich bedeutungslosen letzten Gruppenspiel gegen Tschechien (3:0) in der Schlussphase eingewechselt. (sda)
09:55 Uhr
Mittwoch, 22. Juli
Zweimaliger norwegischer Ruder-Olympiasieger mit 50 Jahren gestorben
Die norwegische Sport-Welt trauert um den erfolgreichsten Ruderer des Landes: Der zweimalige Einer-Olympiasieger Olaf Tufte ist im Alter von 50 Jahren gestorben. Dies berichteten norwegische Medien mit Verweis auf eine Mitteilung seiner Familie. Den Angaben zufolge soll Tufte bewusstlos auf seinem Hof gefunden worden sein. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmassnahmen habe sein Leben nicht mehr gerettet werden können, er starb im Nationalspital in Oslo. Tufte hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

Die Nachricht löste in Norwegen unter Sportlern und Politikern grosse Betroffenheit aus. «Tufte hat unserem Land unzählige Momente der Freude am Sport geschenkt. Er war einer der grössten Sporthelden Norwegens, ein hochdekorierter Olympiateilnehmer, einer der besten Ruderer, die wir je hatten, und für viele ein grosses Vorbild. Mein tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen», sagte Ministerpräsident Jonas Gahr Störe.
Tufte hatte bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und 2008 in Peking Gold gewonnen und war ausserdem 2001 und 2003 Weltmeister im Einer geworden. Auch im höheren Alter war er noch erfolgreich: Mit 40 Jahren feierte der Ruderer 2016 in Rio de Janeiro mit Olympia-Bronze im Doppelzweier seine letzte Medaille. Fünf Jahre später belegte er mit 45 Jahren bei den Olympischen Spielen in Tokio im Doppelvierer den neunten Platz. (sda)
09:53 Uhr
Mittwoch, 22. Juli
Tour de France: Lipowitz erleidet Schlüsselbeinbruch
Florian Lipowitz zog sich bei seinem Sturz am Dienstag beim Zeitfahren der Tour de France einen Schlüsselbeinbruch zu. Das bestätigte das Radsport-Team von Red Bull. Neben der Verletzung an der rechten Schulter erlitt der 25-Jährige mehrere Schürfwunden.
«Super schade, dass er nicht weitermachen kann. Wir werden ihn nicht nur im Kampf um das Podium vermissen, wir werden ihn als Menschen vermissen», sagte Teamchef Ralph Denk vor dem Teamhotel. Der ehemalige Biathlet Lipowitz hatte die Tour de France 2025 auf Platz 3 abgeschlossen.
Unklar ist, wie sich die Verletzung auf die weitere Saison auswirken wird. Üblicherweise ist ein Knochenbruch in sechs Wochen verheilt, Radprofis kehren mitunter jedoch schon drei oder vier Wochen nach einem Schlüsselbeinbruch zurück ins Renngeschehen. Lipowitz hatte geplant, in diesem Jahr an der Strassenrad-WM in Montreal vom 20. bis 27. September teilzunehmen.
Dieselbe Verletzung wie Lipowitz hatte auch der zweifache Tour-Sieger Jonas Vingegaard erlitten. Der Däne war auf der 15. Etappe am Sonntag gestürzt und hatte das Rennen ebenfalls aufgeben müssen. (sda)
21:59 Uhr
Dienstag, 21. Juli
Thun vergibt Sieg gegen Zagreb in der Schlussphase
Der FC Thun spielt im Hinspiel gegen Dinamo Zagreb in der 2. Qualifikationsrunde für die Champions League 1:1 und kann damit keinen Vorsprung ins Rückspiel mitnehmen.
Lange sah es gut aus im Hinspiel des FC Thun gegen Dinamo Zagreb. In der 2. Qualifikationsrunde führte der Schweizer Meister gegen den favorisierten kroatischen Double-Gewinner bis fünf Minuten vor Schluss mit 1:0. Doch in der 86. Minute glich Miha Zajc die Partie dann doch noch zum späteren 1:1-Endstand aus - er realisierte nach einem Fehlpass von Marc Gutbub jenes Tor, das sich bereits in der gesamten zweiten Halbzeit abgezeichnet hatte.

In der ersten Halbzeit war es derweil Brighton Labeau gewesen, der das ausverkaufte Stadion mit 9000 anwesenden Fans in Thun zum Jubeln gebracht hatte. Der 30-jährige Mittelstürmer verwandelte eine Flanke von Fabio Fehr nicht nur zum ersten, sondern auch zum einzigen Thuner Tor des Abends.
Im Rückspiel in einer Woche ist sowohl für Thun als auch für Dinamo Zagreb weiter alles offen. Beide Mannschaften können sich mit einem Sieg den Vorstoss in die 3. Qualifikationsrunde der Champions League sichern. (sda)
18:47 Uhr
Dienstag, 21. Juli
Simon Simoni neuer FC-Luzern-Goalie
Der FC Luzern hat den albanischen Nationaltorhüter Simon Simoni verpflichtet. Der 22-Jährige kommt von Eintracht Frankfurt und erhält einen Vertrag bis 2029, wie der Klub mitteilte.
Der 22-jährige Simoni tritt die Nachfolge des zu Hannover 96 gewechselten Pascal Loretz an und ist als Nummer 1 vorgesehen. Zusammen mit Raphael Radtke bildet der Albaner das neue Torhüter-Duo, womit die Kaderplanung auf dieser Position abgeschlossen sein dürfte.
Der 1,95 m grosse Torhüter wechselte im Winter der Saison 2022/23 von seinem albanischen Klub FK Dinamo zu Eintracht Frankfurt in die Bundesliga. Dort kam er hauptsächlich in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Es folgten zwei Leihgeschäfte: Zuerst spielte Simoni eine halbe Saison beim Drittligisten Ingolstadt 04, bevor er für eineinhalb Jahre zum 1. FC Kaiserslautern in die 2. Bundesliga wechselte. Für Kaiserslautern absolvierte er insgesamt sechs Pflichtspiele.
Sein Debüt für die albanische A-Nationalmannschaft gab Simoni im September 2025. Vor der Vertragsunterzeichnung in Luzern absolvierte er in der vergangenen Woche als Testspieler mehrere Trainingseinheiten mit der Mannschaft. Am Samstag stand er im Vorbereitungsspiel gegen St. Truiden während der gesamten Spieldauer von 90 Minuten im Tor. (sda)
18:00 Uhr
Dienstag, 21. Juli
Evenepoel bezwingt Pogacar
Remco Evenepoel gewinnt das Einzel-Zeitfahren der Tour de France 2026. Der Olympiasieger und Weltmeister aus Belgien setzt sich auf den 26 km mit einer Höhendifferenz von 500 auf dem Weg von Evian-les-Bains nach Thonon-les-Bains 28 Sekunden vor Tadej Pogacar durch.
Der Slowene liegt Gesamtklassement mit viereinhalb Minuten Vorsprung auf Evenepoel weiterhin komfortabel in Führung. Das beste Schweizer Resultat am Südufer des Genfersee geht auf das Konto von Yannis Voisard. Er verfehlt knapp die Top 20. (sda)
14:40 Uhr
Dienstag, 21. Juli
SRF erreicht mit Fussball-WM über 4 Millionen Menschen
Die Berichterstattung über die Fussball-WM sorgte für beste Quoten beim Schweizer Fernsehen SRF. Mit dem Live- und Rahmenprogramm im TV erreichte SRF über vier Millionen Menschen in der Deutschschweiz.
Die Spiele der Schweizer Nationalmannschaft verfolgten durchschnittlich 871’000 Zuschauende (Marktanteil: 76,6 Prozent). Auch das Onlineangebot von SRF Sport wurde mit rund 107 Millionen Visits und über 22 Millionen Livestreams-Starts stark genutzt.
Die meisten Leute sahen den Final
Vom 11. Juni bis am 19. Juli übertrug SRF alle 104 Spiele der Fussballweltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA live. Den Final zwischen Spanien und Argentinien vom Sonntag verfolgten im Durchschnitt 1,15 Millionen Personen (Marktanteil: 76 Prozent). Die Partie erzielte zudem über eine Millionen Starts auf den SRF-Onlineplattformen. Damit war der Final die meistgesehene Partie an der diesjährigen Weltmeisterschaft.
Schweiz - Kanada zog auch
Die Spiele der Schweizer Nationalmannschaft bewegten das SRF-Publikum, obwohl zwei Spiele in der Nacht respektive am frühen Morgen angepfiffen wurden. Durchschnittlich verfolgten 871’000 Menschen die Partien mit Schweizer Beteiligung (Marktanteil: 76,6 Prozent). Auf das grösste Interesse stiess die Partie zwischen der Schweiz und Kanada in der Gruppenphase mit durchschnittlich 1,07 Millionen Zuschauenden (Marktanteil: 71,9 Prozent).

Auch viele Partien ohne Schweizer Beteiligung zogen die Menschen zahlreich vor die Bildschirme: Den Achtelfinal zwischen Portugal und Spanien sahen 723'000 Zuschauerinnen und Zuschauer (Marktanteil: 61 Prozent), die Halbfinal-Begegnung England - Argentinien 821’000 Zuschauende (Marktanteil: 64,3 Prozent). Zudem war das Interesse bei Partien mit Anspielzeiten spätabends, in der Nacht oder am frühen Morgen gross.
Insgesamt schalteten während der Fussball-WM über vier Millionen Menschen mindestens einmal SRF ein. «Wir ziehen eine sehr positive WM-Bilanz», sagt Roland Mägerle, Leiter Sport SRG. (sda)
11:12 Uhr
Dienstag, 21. Juli
FIFA leitet nach WM-Final Verfahren gegen Argentinien ein
Die Vorfälle nach der Final-Niederlage an der WM gegen Spanien dürften wohl Konsequenzen haben. Die FIFA ermittelt, nachdem argentinische Teammitglieder für unschöne Szenen gesorgt hatten.
Wegen der Vorfälle nach dem Ende des WM-Finals zwischen Spanien und Argentinien hat der Weltverband FIFA eine Untersuchung eingeleitet. Das Disziplinarkomitee habe entsprechende Schritte ergriffen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, aus der internationale Medien zitierten, darunter die Nachrichtenagentur AP und der britische Sender Sky.

Der Argentinier Leandro Paredes hatte sich nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien nach dem Abschluss der Verlängerung zu einer Tätlichkeit hinreissen lassen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Paredes sah daraufhin noch die Rote Karte. Schon während der Partie hatte der Argentinier am Rande eines Platzverweises gestanden.
Paredes wurde in der Mitteilung nicht namentlich genannt. Ausser gegen ihn könnten sich die Ermittlungen auch gegen Nahuel Molina und Co-Trainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltens richten, wie Medien berichteten. (sda/dpa)
09:21 Uhr
Dienstag, 21. Juli
Italien verhandelt mit Guardiola

Italiens Verbandschefs haben sich auf der Suche nach einem neuen Nationaltrainer offenbar mit Pep Guardiola getroffen. Das berichtet Sky Sport Italia. Demnach hätten der Technische Direktor Paolo Maldini gemeinsam mit Berater Leonardo über drei Tage in Barcelona mit dem Starcoach verhandelt.
Es gebe allerdings keine Tendenz, hiess es. Der 55 Jahre alte Startrainer hatte zuletzt nach zehn erfolgreichen Jahren seinen Posten bei Englands Topklub Manchester City geräumt. Eigentlich war eine längere Pause geplant. Doch nun soll Guardiola in Italien, wo er einst in der Serie A für Brescia und die AS Rom spielte, wohl den Posten als Trainer der Squadra Azzurra übernehmen.
Dort waren zuletzt Trainer Gennaro Gattuso, Betreuer Gianluigi Buffon und auch Verbandschef Gabriele Gravina freigestellt worden, nachdem die Italiener zum dritten Mal nacheinander die Weltmeisterschaft verpasst hatten. Maldini kam als Technischer Direktor. Der Brasilianer Leonardo, ehemaliger Sportdirektor von Paris St. Germain, steht dem früheren Star-Verteidiger beratend zur Seite.
Auf der Liste sollen neben dem ehemaligen Bayern-Coach Guardiola auch Ex-Weltmeister Andrea Pirlo (bis August 2024 Trainer in Genua) sowie die ehemaligen Nationaltrainer Antonio Conte und Roberto Mancini stehen. Laut Gazzetta dello Sport soll bis spätestens 23. Juli eine Entscheidung fallen. (afp)
08:53 Uhr
Dienstag, 21. Juli
Kym startet in Zug mit Sieg
Mit Jérôme Kym (ATP 198) erreichte am gut besetzten Challenger-Turnier in Zug ein erster Schweizer die Achtelfinals. Der Aargauer setzte sich in zweieinviertel Stunden in drei Sätzen gegen den Briten Jay Clarke (ATP 239) durch.
Mit Marc-Andrea Hüsler, Dylan Dietrich, Henry Bernet (alle mit einer Wildcard) sowie den Qualifikanten Dominic Stricker und Mika Brunold stehen beim viertgrössten Tennisturnier der Schweizer noch fünf weitere Schweizer im Einsatz. Topgesetzt ist der Ungar Zsombor Piros, die Nummer 119 der Welt. (sda)
17:59 Uhr
Montag, 20. Juli
Englische Fussball-Legende Kevin Keegan gestorben
Die englische Fussball-Legende Kevin Keegan ist tot. Er starb im Alter von 75 Jahren an den Folgen seiner Krebserkrankung, wie die britische Nachrichtenagentur PA mit Verweis auf eine Erklärung seiner Familie mitteilte.
Sein grosser Durchbruch gelang ihm 1971 mit seinem Wechsel zum FC Liverpool. Mit seinem aggressiven Spielstil und seinem unermüdlichen Willen eroberte der Angreifer die Herzen der Fans. Zudem gab es mit ihm Titel: In sechs Jahren an der Anfield Road holte er drei englische Meisterschaften, den FA Cup und 1977 den Europapokal der Landesmeister. Keegan spielte zudem von 1977 bis 1980 für den Hamburger SV und wurde 1979 mit dem Traditionsclub deutscher Meister.

Anfang Januar hatte seine Familie öffentlich gemacht, dass Keegan an Krebs erkrankt sei und sich einer Behandlung unterziehen müsse. Einen Tag nach dem WM-Finale gaben seine engsten Angehörigen «in tiefer Trauer» bekannt: «Kevin kämpfte gegen den Krebs und war in seinen letzten Augenblicken von seiner Frau und seinen Töchtern umgeben.» (dpa)
18:05 Uhr
Montag, 20. Juli
Tennisspielerinnen müssen sich neu Geschlechtstest unterziehen
Alle Spielerinnen, die auf der WTA Tour spielen wollen, müssen einen einmaligen Gen-Test machen. Die WTA folgt damit der Linie des Internationalen Olympischen Komitees.
Tennisspielerinnen müssen künftig einen einmaligen Gentest absolvieren, um auf der Frauentour starten zu dürfen. Das bestätigte die Vereinigung der professionellen Tennisspielerinnen WTA der Deutschen Presse-Agentur und verwies auf ihre aktualisierten Teilnahmebedingungen.
«Die WTA ist sich bewusst, dass es sich hierbei um ein sensibles und komplexes Thema handelt und verpflichtet sich, alle Spielerinnen mit Würde zu behandeln und die Richtlinie auf respektvolle und umsichtige Weise umzusetzen», hiess es in der Mitteilung. Vergleichbare Tests haben auch andere internationale Sportverbände, etwa in der Leichtathletik und im Boxen, bereits eingeführt.
Die Teilnahmeberechtigung für WTA-Turniere wird künftig durch ein verpflichtendes, einmaliges Screening auf das SRY-Gen nachgewiesen. Dabei wird untersucht, ob das auf dem Y-Chromosom liegende Gen vorhanden ist, das eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung männlicher Geschlechtsmerkmale spielt. Der Gentest kann entweder per Wangenabstrich oder anhand einer Blut- beziehungsweise Speichelprobe durchgeführt werden.
Die neue Richtlinie tritt an diesem Dienstag in Kraft. Bisher durften Transgender-Frauen an WTA-Turnieren teilnehmen, sofern sie ihr Geschlecht als weiblich angegeben und über einen Zeitraum von zwei Jahren vor dem Wettkampf einen gesenkten Testosteronspiegel aufrechterhielten. Derzeit sind keine Transgender-Frauen bekannt, die auf der WTA Tour aktiv sind. (sda/dpa)
15:48 Uhr
Montag, 20. Juli
Belgien nicht mehr mit Rudi Garcia
Belgien hat sich nach dem Viertelfinal-Einzug an der Fussball-WM von Trainer Rudi Garcia getrennt. Der bis Ende Juli gültige Vertrag des 62-Jährigen werde nicht verlängert, teilte der belgische Verband einen Tag nach dem WM-Final mit.

«Ich verlasse Belgien in der Liga A der Nations League und unter den acht besten Mannschaften der Welt», sagte Garcia laut Mitteilung. Der Franzose hatte das Amt Anfang 2025 von Domenico Tedesco übernommen und das Team um die Routiniers Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku bis in die Viertelfinals geführt. Dort war beim 1:2 gegen den späteren Weltmeister Spanien Schluss.
Favorit auf Garcias Nachfolge ist Berichten zufolge der frühere Bayern-Star Mark van Bommel. Der 49-jährige Niederländer hat als Trainer unter anderem bereits für Eindhoven, Wolfsburg und Royal Antwerpen gearbeitet. (sda/dpa)
13:27 Uhr
Montag, 20. Juli
Europacup: Thun im Erfolgsfall gegen Klaksvik oder Zalgiris
Klaksvik oder Zalgiris: Thuns zweiter Gegner in der Qualifikation der Champions League wäre eine weniger hohe Hürde als der erste. Dies ergibt die Auslosung.

Am Dienstag startet der FC Thun gegen Dinamo Zagreb in die Champions-League-Qualifikation. Gelingt den Berner Oberländern gegen den kroatischen Meister die Überraschung, wäre die nächste Hürde etwas weniger hoch. Thuns Gegner in der 3. Qualifikationsrunde hiesse Klaksvik oder Kauno Zalgiris. Klaksvik ist der amtierende färöische Meister, Kauno Zalgiris der Meister Litauens.
Die Spieltermine der 3. Qualifikationsrunde sind der 4./5. sowie 11. August. Thuns Partien der 2. Runde gegen Dinamo Zagreb stehen am Dienstag dieser und nächster Woche an (jeweils 20.00 Uhr).
Sollte Thun gegen Dinamo Zagreb das Nachsehen haben, ginge es in der Qualifikation der Europa League weiter. Der Gegner dort wären die Isländer von Vikingur Reykjavik oder Hapoel Be'er Sheva aus Israel.
St. Gallen muss sich in der Europa-League-Qualifikation in dieser Woche gegen das portugiesische Schwergewicht Benfica Lissabon behaupten. Im eher unwahrscheinlichen Erfolgsfall ginge es gegen den Sieger des Duells zwischen Sheriff Tiraspol aus Moldawien oder Maccabi Tel Aviv weiter. (sda)
19:28 Uhr
Sonntag, 19. Juli
Zug Open: Schweizer Auftakt am Montag mit Jerome Kym in Night Session
Das Zug Open, das viertgrösste ATP-Turnier der Schweiz, startet mit einer starken Schweizer Präsenz in die Turnierwoche: Gleich neun Schweizer Spieler starteten am Sonntag in die Qualifikation. Mika Brunold, Luca Stäheli und Dominic Stricker qualifizierten sich dabei für die nächste Runde.

Am Montag werden die letzten sechs Plätze im Haupttableau vergeben. Parallel dazu beginnt am Montag das Hauptfeld des ATP-Challenger-125-Turniers. Topgesetzt ist der Ungar Zsombor Piros (ATP 120), der auf den Italiener Stefano Napolitano trifft.
Die Schweizer Hoffnungen ruhen unter anderem auf Jerome Kym. Der als Nummer 6 gesetzte Aargauer, der Zug-Open-Sieger von 2024, eröffnet seine Turnierwoche um 20 Uhr in der Night Session gegen den Briten Jay Clarke.
Die Night Sessions bilden auch in diesem Jahr einen festen Bestandteil des Turniers. Von Montag bis Freitag beginnen die Abendpartien jeweils um 20 Uhr auf dem Centre Court. Der Zürcher Marc-Andrea Hüsler, der vor wenigen Tagen sein Karriereende nach dem Zug Open angekündigt hat, steht wie der Basler Henry Bernet am Dienstag im Einsatz. (sda)
17:49 Uhr
Sonntag, 19. Juli
Evenepoel gewinnt 15. Etappe - Vingegaard stürzt
Remco Evenepoel gewinnt die erste Bergetappe in den Alpen. Auf dem Plateau de Solaison bezwingt er Tadej Pogacar und Isaac Del Torro im Sprint. Yannis Voisard wird mit 2:22 Minuten Rückstand Elfter.
Im Gesamtklassement ist nach dem Aus von Jonas Vingegaard, der die Tour de France nach einem Sturz vor dem Schlussanstieg aufgeben musste, der Vorsprung von Pogacar auf den ersten Verfolger auf fünf Minuten angewachsen. Zweiter ist derzeit Evenepoel, Dritter Del Toro. (sda)
17:44 Uhr
Sonntag, 19. Juli
Formel 1: Kimi Antonelli zieht wieder davon
Kimi Antonelli (19) gewinnt wieder. Nachdem er in den Rennen in Barcelona, Spielberg und Silverstone nur einmal aufs Podest gekommen ist, feiert der Italiener in Spa-Francorchamps den sechsten Saisonsieg.

Der Mercedes-Teenager dominierte den GP von Belgien. Am Samstag sicherte er sich die Pole-Position mit 0,317 Sekunden Vorsprung - der deutlichsten Marge in dieser Saison. Auch das Rennen dominierte Antonelli. Zehn Runden vor Schluss überholte Kimi Antonelli den Ferrari von Charles Leclerc, der von einer virtuellen Safety-Car-Phase profitiert und so die Führung übernommen hatte.
Es beeindruckt, wie Antonelli sich von den letzten drei Rennen, die nicht in seinem Sinn verlaufen sind. Es fühle sich toll an, wieder gewonnen zu haben, so Antonelli. Und zu den vorherigen Rennen meinte er: «Das Momentum war immer da - nur die Ergebnisse nicht.»
Tatsächlich lässt sich Antonelli überhaupt nicht aus der Ruhe werfen. In der Fahrerwertung betrug sein Vorsprung auf Teamkollege George Russell nach dem GP von Monaco schon 68 Punkte. In den Grossen Preis von Spa stieg Antonelli noch mit 25 Zählern Reserve. Vor dem letzten Rennen vor der Sommerpause am nächsten Wochenende in Ungarn beträgt der Vorsprung auf Russell nun wieder 50 Punkte.
Denn für Russell, der zuletzt die Plätze 2, 1 und 2 eingefahren hatte, war's ein Wochenende zum Vergessen. In den Trainings verlor er auf den Geraden Zeit. In der ersten Rennrunde wurde er von Lewis Hamilton schon in Kurve 6 ins Kiesbett gedrängt und schied aus.
Hamilton erhielt für das Verursachen des Unfalls eine Fünf-Sekunden-Strafe. Das Podest verpasste er hinter Antonelli (1.), Leclerc (2.) und Max Verstappen (3.) um vier Sekunden. Hamilton behielt so Recht: Er hatte vor dem Rennen angekündigt, dass der Ferrari-Rennstall, der zwei der letzten drei Rennen gewonnen hatte, eher um die Podestplätze denn um den Sieg kämpft.
Für Audi holte Gabriel Bortoleto den 8. Platz heraus - wie schon zuletzt in Silverstone. Für eine Runde arbeitete sich der Brasilianer sogar auf Platz 7 vor. Teamkollege Nico Hülkenberg wurde Dreizehnter. Isack Hadjar (Red Bull) kam auf Platz 6, obwohl er von ganz hinten hatte starten müssen. (sda)
16:30 Uhr
Sonntag, 19. Juli
Erster Saisonsieg des Finnen Pajari bei Estland-Rallye
Der Finne Sami Pajari hat die Estland-Rallye gewonnen und damit den ersten Saisonsieg gefeiert. Der Toyota-Pilot setzte sich vor dem Schweden und Markenkollegen Oliver Solberg und dem Franzosen Adrien Fourmaux im Hyundai durch.

Der WM-Leader Elfyn Evans aus Grossbritannien musste sich im Toyota mit Platz 6 begnügen. Da Verfolger Takamoto Katsuta nicht über den 21. Rang hinauskam, liegt Evans nun 25 Punkte vor dem japanischen Toyota-Fahrer und 33 Zähler vor Pajari.
Der zehnte von 14 WM-Läufen findet in zwei Wochen in Finnland statt. (sda/apa)
14:06 Uhr
Sonntag, 19. Juli
Tsitsipas triumphiert beim Swiss Open in Gstaad
Stefanos Tsitsipas gewinnt die 58. Ausgabe des Swiss Open in Gstaad. Im Final des Sandplatz-Turniers im Berner Oberland setzt sich der Grieche 6:4, 6:7 (3:7), 6:3 gegen den Belgier Raphaël Collignon durch.

Der ehemalige Weltranglistendritte Tsitsipas, aktuell nur noch die Nummer 85, siegte gegen Collignon (ATP 42), den Finalneuling auf ATP-Stufe, in gut zweieinviertel Stunden. Er gewann seinen 13. ATP-Titel, den ersten seit eineinhalb Jahren. (sda)
12:05 Uhr
Sonntag, 19. Juli
BMX - WM: Claessens wird in Brisbane Vierte
Am Finaltag der BMX-Weltmeisterschaften im australischen Brisbane konnten wegen permanent starker Winde keine Rennen ausgetragen werden. Die Resultatlisten wurden anhand der am Samstag erzielten Laufzeiten erstellt. Für das beste Schweizer Resultat sorgte Zoé Claessens. Die Olympiadritte von Paris reihte sich als Vierte ein.
Bronze verpasste die Romande um lediglich zwei Zehntel, nachdem sie ihren ersten und einzigen Lauf souverän gewonnen hatte. Nadine Aeberhard belegte den siebten Platz. «Der Entscheid, den Wettkampf abzubrechen, war richtig», sagt Nationaltrainer David Graf, der aber auch ergänzt, dass die Enttäuschung gross sei. «Für uns als Team und insbesondere für Zoé wäre bei einem normalen Verlauf mehr möglich gewesen.»
Mit der Britin Bethany Shriever gewann derweil eine der Favoritinnen Gold, während bei den Männern mit dem Einheimischen Jesse Asmus ein Aussenseiter triumphierte. (sda)
18:08 Uhr
Samstag, 18. Juli
Antonelli holt Pole in Spa – Norris wird zurückversetzt
WM-Leader Kimi Antonelli startet auch beim Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps von der Pole-Position. Der Mercedes-Pilot setzte sich im Qualifying vor Max Verstappen (Red Bull) und Lando Norris (McLaren) durch. Für Antonelli ist es die nächste Pole in einer Saison, in der bislang jeder Grand Prix von einem Mercedes aus der ersten Startposition in Angriff genommen wurde.

Norris wird wegen eines Motorwechsels allerdings um zehn Startplätze zurückversetzt und fällt im Grid zurück. Davon profitiert unter anderem Gabriel Bortoleto: Der Audi-Pilot rückte nach Rang 9 im Qualifying in die vierte Startreihe vor. Nico Hülkenberg belegte im zweiten Audi den 14. Platz. Lewis Hamilton schaffte es trotz eines Unfalls im dritten freien Training in die dritte Startreihe. (mlb/sda)
19:17 Uhr
Freitag, 17. Juli
Jetzt ist es offiziell: Johan Manzambi wechselt zu Aston Villa
Johan Manzambi wechselt nach seinen starken Leistungen an der WM wie erwartet vom SC Freiburg zu Aston Villa in die Premier League.
Sein neuer Klub machte weder zur Vertragslaufzeit noch zur Ablösesumme Angaben. Der 20-Jährige dürfte aber in jedem Fall Granit Xhaka als Schweizer Rekordtransfer ablösen. Dieser wechselte 2016 für 45 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach zu Arsenal. (cpf/sda)
17:04 Uhr
Freitag, 17. Juli
Tsitsipas und Collignon in Gstaad im Final
Der Grieche Stefanos Tsitsipas, im Ranking auf Platz 85 abgestürzt, und der Belgier Raphael Collignon bestreiten am Sonntag in Gstaad den Final des Swiss Open. Collignon bestreitet seinen ersten Final.
Die grosse Story in Gstaad nach dem Ausscheiden aller Schweizer ist hingegen die Wiederauferstehung von Stefanos Tsitsipas. Der 27-jährige aus Athen stürzte zuletzt ab. Dass Tsitsipas auf Sandplätzen spielen kann, war bekannt. Schliesslich gewann er dreimal das Masters-1000-Turnier von Monte Carlo (2021, 2022 und 2024). Seit dem 1. März 2025 (Dubai) gewann Tsitsipas indessen kein Turnier mehr.

In Gstaad greift nun Tsitsipas nach seinem 13. Karrierentitel. Im Halbfinal besiegte er Alexander Schewtschenko 6:4, 3:6, 6:3. Als Weltnummer 85 ist der Grieche, der schon vor seinem 21. Geburtstag Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer besiegte, natürlich unterklassiert. Vielleicht lanciert Tsitsipas im Saanenland die Rückkehr in Richtung Spitze.
Im Final trifft Tsitsipas auf einen Belgier, der seinerseits in dieser Saison seine Karriere lanciert. Raphaël Collignon (ATP 42) wehrte im Halbfinal gegen Juan Manuel Cerundolo (ATP 45) 1:6, 7:6 (7:5), 7:5 im zweiten Satz einen Matchball ab und lag in den Sätzen 2 und 3 3:5 und 2:5 zurück, ehe er sich doch noch durchsetzte.
Am Halbfinaltag scheiterte auch im Doppel der letzte Schweizer. Jakub Paul scheiterte mit dem Amerikaner Ryan Seggerman gegen die topgesetzten Lucas Miedler/Marc Polmans (AUT/AUS) mit 1:6, 4:6. (sda)
14:46 Uhr
Freitag, 17. Juli
Luana Bühler kehrt zum FCZ zurück
Die 30-jährige Luana Bühler, Verteidigerin mit 61 Länderspielen, kehrt von Tottenham Hotspurs zu den FC Zürich Frauen zurück. Bühler unterschrieb einen Zweijahresvertrag.
Luana Bühler stammt aus der Innerschweiz (FC Schötz) und debütierte als 16-Jährige bei Kriens in der NLA der Frauen. Von Januar 2017 bis Sommer 2018 spielte sie bereits für die FCZ Frauen. Seither spielte sie acht Jahre lang im Ausland; zuerst bei Hoffenheim (5 Saisons), dann bei Tottenham. (sda)
14:00 Uhr
Freitag, 17. Juli
Dominic Stricker verliert seine Hängepartie
Dominic Stricker scheidet als letzter Schweizer am Swiss Open in Gstaad aus. Er verliert am Viertelfinaltag in den Achtelfinals und auf dem Nebenplatz.

Stricker unterlag dem Kasachen Alexander Schewtschenko 6:7 (5:7), 2:6. Die Fortsetzung der Partie dauerte am Freitagmittag noch 61 Minuten.
Dominic Stricker (ATP 360) war mit einer Break-Führung (4:3 im ersten Satz) in den zweiten Tag gestartet. Er baute den Vorsprung sogar noch auf 5:3 aus, schaffte es aber nicht bis zu einem Satzball. Schewtschenko (ATP 100) schaffte zum 5:5 das Re-Break und sicherte sich den ersten Satz im Tiebreak.
Im zweiten Durchgang schaffte der Kasache gleich zum Auftakt einen Aufschlagdurchbruch. Dominic Stricker erspielte sich vier Breakchancen zum 3:3, schaffte das Comeback aber nicht mehr und gab gleich nach den verpassten Möglichkeiten zum dritten Mal in der Partie den Aufschlag ab.
Stricker, der dank einer Wild Card im Hauptfeld mitspielen durfte, scheiterte zum vierten Mal nach 2022, 2023 und 2025 in den Achtelfinals. In der Weltrangliste wird sich Stricker bestenfalls um ein paar wenige Positionen verbessern, weil er auch vor einem Jahr im Saanenland die Achtelfinals erreicht hatte. Stricker musste seine Partie auf dem Nebenplatz bestreiten - wegen der Wetterkapriolen vom Donnerstag. (sda)
13:59 Uhr
Freitag, 17. Juli
Bergfest Rigi: Berner ohne Adrian Walther
Für das Bergfest auf dem Rigi sagte der Berner Spitzenschwinger Adrian Walther am Freitag ohne genaue Angabe von Gründen ab. Walther gewann diese Saison schon das Emmentalische und den Schwarzsee-Schwinget.
Adrian Walther gab seine Absage auf Instagram bekannt. Vor einem Monat hatte der 25-Jährige das Oberländische in Gstaad wegen Rückenschmerzen abgebrochen. Auf dem Rigi stand Walther vor zwei Jahren im Schlussgang, den er gegen den Teamkollegen Fabian Staudenmann verlor.
Auch vor einem Jahr mussten die Innerschweizer Gastgeber zwei (Nordostschweizer) Gästen (Samuel Giger und Mario Schneider) den Schlussgang überlassen. Diesmal treten die Innerschweizer auf der Rigi gegen die Berner und die Nordwestschweizer an.
In den Spitzenpaarungen im Anschwingen kommt es zu den Duellen Marc Lustenberger (Luzern) - Michael Moser (Emmental), Lukas Bissig (Uri) gegen Marius Frank (Solothurn), Samuel Schwyzer (Luzern) gegen Fabian Staudenmann (Mittelland), Michael Gwerder (Schwyz) gegen Nick Alpiger (Aargau), Marcel Bieri (Zug) gegen Matthieu Burger (Seeland), Joel Strebel (Aargau) gegen Silvan Appert (Schwyz) und Michael Ledermann (Mittelland) gegen Sinisha Lüscher (Solothurn). (sda)
11:33 Uhr
Freitag, 17. Juli
Kadetten gegen Izvidac, Chambéry und Bukarest
Die Kadetten Schaffhausen treffen in der European League auf Izvidac aus Bosnien-Herzegowiny, Chambéry aus Frankreich und CSM Bukarest aus Rumänien. Die sechs Spiele der Gruppenphase werden zwischen Ende September und Anfang Dezember ausgetragen.
Im dritthöchsten Europacup, dem European Cup, wurde die 1. Runde ausgelost. Der BSV Bern trifft auf Maccabi Tel Aviv, Pfadi Winterthur ist für die 2. Runde gesetzt.

Bei den Frauen bestreiten Meister GC Amicitia und Brühl Anfang Oktober die Qualifikation zur European League. Dabei wurde den Zürcherinnen Oldenburg mit den Schweizer Nationalspielerinnen Laurentia Wolff und Emma Bächtiger zugelost. Die St. Gallerinnen treffen auf Rocasa Gran Canaria. In der 1. Runde des European Cups kommt es zu den Duellen Yellow Winterthur - JuRo Unirek 't Veld (NED) und Zug - Odunpazari (TUR). (sda)
10:41 Uhr
Freitag, 17. Juli
Zan Celar kehrt zu Basel in die Super League zurück
Der FC Basel 1893 verpflichtet von den Queens Park Rangers den slowenischen Stürmer Zan Celar.

Der 27-Jährige spielte zwischen 2021 und 2024 für den FC Lugano und wechselte danach nach England. Bei Basel unterzeichnete er einen Dreijahresvertrag. Für Lugano skorte Celar in 95 Pflichtspielen 40 Tore.
10:41 Uhr
Freitag, 17. Juli
Masters bleibt bis 2027 in Turin
Die ATP und der italienische Tennisverband (FITP) haben am Donnerstag bekannt gegeben, dass Turin das Masters mindestens bis 2027 ausrichten wird. Bei dem Turnier zum Jahresende treffen die acht besten Spieler der Saison aufeinandertreffen.
Es stand bereits fest, dass die piemontesische Stadt, die seit 2021 Gastgeber ist, die Ausgabe 2026 vom 15. bis 22. November in der Inalpi Arena ausrichten wird.
Die ATP und die FITP unterzeichneten 2024 eine Vereinbarung, die Italien die Ausrichtung des Masters bis 2030 sichert. (sda/afp)
20:00 Uhr
Donnerstag, 16. Juli
Falkland-Provokation: London erwartet FIFA-Untersuchung
Die britische Regierung erwartet vom Fussball-Weltverband FIFA eine Untersuchung zu der Provokation mit einem politischen Banner nach dem Halbfinal-Aus der englischen Nationalelf gegen Argentinien. Die Spieler des südamerikanischen Landes hatten nach ihrem 2:1-Triumph über die «Three Lions» in der US-Metropole Atlanta ein Banner mit der Aufschrift «Las Malvinas son Argentinas» („Die Falkland-Inseln sind argentinisch“) auf dem Platz gezeigt.
«Wir erwarten von der FIFA, dass sie das untersuchen», sagte der britische Wirtschaftsminister Peter Kyle im BBC-Fernsehen. Politik müsse aus dem Fussball herausgehalten werden, so der Minister weiter. Der Sprecher des britischen Premiers Keir Starmer sagte zu der Provokation: «Die WM-Trophäe mag uns nicht gehören, die Falkland-Inseln aber definitiv.»
Die FIFA verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit Ärger drohen. «Wie üblich prüft die unabhängige Disziplinarkommission der FIFA derzeit die Spielberichte und wägt die relevanten Umstände ab, bevor sie auf der Grundlage der FIFA-Disziplinarordnung über mögliche weitere Schritte entscheidet», teilte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. (dpa)
17:43 Uhr
Donnerstag, 16. Juli
Tim Merlier gewinnt im Sprint
Tim Merlier gewinnt die 12. Etappe der Tour de France. Der Belgier setzt sich auf der 179 Kilometer langen Strecke von Magny-Cours nach Chalon-sur-Saône im Sprint durch.

Für Merlier, der vor Olav Kooij und Jasper Philipsen triumphierte, ist es bereits der dritte Etappensieg an der diesjährigen Rundfahrt. Tadej Pogacar behält das Maillot jaune derweil weiterhin mit viel Vorsprung. (sda)
16:47 Uhr
Donnerstag, 16. Juli
Kym verpasst Exploit gegen Tsitsipas
Jérôme Kym (ATP 186) scheidet am ATP-250-Turnier in Gstaad im Achtelfinal aus. Der Schweizer unterliegt dem Griechen Stefanos Tsitsipas in drei Sätzen unglücklich 4:6, 7:6 (7:2), 6:7 (5:7).

Am Mittwoch hatte die Achtelfinal-Partie im dritten Satz beim Stand von 5:5 wegen einbrechender Dunkelheit unterbrochen werden müssen. Am Donnerstag erwischte Kym den besseren Restart. Hatte sich der 23-jährige Aargauer am Mittwoch während mehr als zwei Stunden keine einzige Breakmöglichkeit erspielt, schuf er sich am Tag darauf im einzigen Aufschlagspiel des Griechen gleich dreimal die Möglichkeit, der einstigen Weltnummer 3 den Service abzunehmen. Ein Break wollte ihm auf dem Sandplatz im Berner Oberland jedoch nicht gelingen.
Da Kym bei eigenem Aufschlag nichts anbrennen liess, musste das Tiebreak über den Ausgang der Partie entscheiden. Und dort unterlief dem Schweizer, der durch eine Wildcard ins Turnier gerutscht war, beim Stand von 5:5 der entscheidende Fehler. Tsitsipas, mittlerweile auf Platz 85 der Weltrangliste abgerutscht, liess sich die Chance nicht nehmen und verwertete nach 18 Minuten und einer Gesamtspielzeit von 2:30 Stunden seinen ersten Matchball.
So verpasste Kym den Coup aus dem Vorjahr, als er im Saanenland zum bisher einzigen Mal den Vorstoss in die Viertelfinals geschafft hatte. Tsitsipas trifft dort auf den als Nummer 4 gesetzten Franzosen Arthur Rinderknech (ATP 28).
In der 2. Runde griff mit Casper Ruud (ATP 13) ein zweifacher Turniersieger und einer der grossen Favoriten auf den Titel ins Geschehen ein. Der Norweger bekundete mit Wawrinka-Bezwinger Jaime Faria (ATP 92) Mühe, setzte sich gegen den Portugiesen aber in drei Sätzen durch und bekommt es nun im Viertelfinal mit dem als Nummer 6 gesetzten Argentinier Juan Manuel Cerundolo zu tun. (sda)
Um 17.30 Uhr wird mit Dominic Stricker der letzte im Turnier verbliebene Schweizer seine Achtelfinal-Partie gegen den Kasachen
Alexander Schewtschenko bestreiten.
14:41 Uhr
Donnerstag, 16. Juli
Wechsel von Marvin Hübel zu GC nun offiziell
Ende Juni stand Marvin Hübel noch für Aarau in der Barrage im Tor gegen die Grasshoppers, nun wechselt er zu den Zürchern. Der Super-League-Klub verpflichtete den Torhüter mit einem bis Sommer 2028 gültigen Vertrag. Wie GC mitteilte, erhält Hübel die Rückennummer 1 und bildet zusammen mit Justin Hammel das Torhüter-Duo.

Der Keeper wurde beim FC Aarau ausgebildet und schaffte dort den Sprung zur Nummer 1 der ersten Mannschaft. Während drei Saisons stand er regelmässig für den Challenge-League-Klub zwischen den Pfosten. Trotz seines Alters von erst 23 Jahren hat er bereits mehr als 100 Partien im Profi-Fussball bestritten.
Hübels Nachfolger in Aarau wird der 21-jährige ehemalige serbische U19-Internationale Luka Velickovic, der aus der zweiten Mannschaft von Benfica Lissabon kommt. (sda)
12:38 Uhr
Donnerstag, 16. Juli
YB holt Isaac Schmidt zurück in die Schweiz
Die Young Boys vermelden die Verpflichtung von Abwehrspieler Isaac Schmidt. Der 26-Jährige kommt von Leeds United und erhält in Bern einen bis Sommer 2030 gültigen Vierjahresvertrag.
Schmidt spielte zuletzt leihweise für Werder Bremen in der Bundesliga, in der er 19 Einsätze absolvierte. Ausgebildet wurde der Romand im Nachwuchs des Team Vaud. Sein Debüt in einer ersten Mannschaft gab er im Jahr 2020 bei Lausanne-Sport.

Von 2021 bis 2024 stand Schmidt beim FC St. Gallen unter Vertrag und bestritt für die Ostschweizer 108 Pflichtspiele, in denen er sieben Tore erzielte und zehn vorbereitete. Vor zwei Jahren wechselte er zu Leeds United nach England, wo er 14-mal zum Einsatz kam. Im Jahr 2025 wurde er neunmal für das Nationalteam aufgeboten und kam fünfmal zum Einsatz.
Schmidt ist nach Cédric Zesiger die zweite Verstärkung für die Berner Abwehr in diesem Sommer. (sda)
10:56 Uhr
Donnerstag, 16. Juli
Nationalmannschaft schliesst 2026 in St. Gallen ab
Der Herbst-Fahrplan der Nationalmannschaft steht: Die Schweiz bestreitet das letzte Heimspiel des Jahres am 16. November gegen Schottland in St. Gallen. Anpfiff der sechsten Partie im Rahmen der Nations League ist um 20.45 Uhr.
Drei Tage vor dem Duell mit Schottland tritt die Schweiz am 13. November (20.45 Uhr) auswärts in Ljubljana gegen Slowenien an. Bereits zuvor terminiert waren die beiden Heimspiele im Oktober. In diesen empfängt die Schweiz in Luzern am 3. Oktober Slowenien und am 6. Oktober Nordmazedonien (ebenfalls 20.45 Uhr).
Nach dem Abstieg in der letzten Nations-League-Kampagne spielt die Schweiz in der Liga B um den Wiederaufstieg. (sda)
09:58 Uhr
Donnerstag, 16. Juli
Begegnung zwischen Kym und Tsitsipas wird heute fortgesetzt
Dunkelheit verhindert am Swiss Open in Gstaad die Beendigung der Achtelfinalpartie zwischen dem Schweizer Jérôme Kym und dem Griechen Stefanos Tsitsipas beim Stand von 5:5 im dritten Satz.
Nach seinem erstmaligen Vorstoss in den Viertelfinal eines ATP-Turniers im letzten Jahr überzeugt Jérôme Kym (ATP 186) auf dem Sandplatz im Berner Oberland auch diesmal. Gegen den weitaus prominenteren Stefanos Tsitsipas (ATP 85) zeigte er einen couragierten Auftritt und hat am Donnerstag (gegen 14.00 Uhr) alle Chancen auf eine Überraschung.
Wegen eines Gewitters begannen Kym und Tsitsipas mit Verspätung und wurden nach etwas über zwei Stunden vom schwindenden Licht gestoppt. Der Aargauer kam zwar zu keiner einzigen Breakchance, musste selber aber seinen Aufschlag auch nur einmal - zum 2:3 im ersten Satz - abgeben. Tsitsipas, der schon seit längerem seine Form der besten Tage sucht, als er die Nummer 3 der Welt war und zwei Grand-Slam-Finals erreichte, hatte nur zwei weitere Breakmöglichkeiten.
Eine hätte zum 6:5 im zweiten Satz eine Vorentscheidung sein können. So aber kam es zum Tiebreak, das Kym klar dominierte. Die dritte und letzte verschaffte sich der Grieche bei 3:2 im Entscheidungssatz. Auch hier blieb Kym aber nervenstark.
Zwei Turnier-Mitafvoriten erreichten hingegen nach harter Gegenwehr die Viertelfinals. Nach einem Freilos in der 1. Runde setzten sich sowohl der Monegasse Valentin Vacherot, die Nummer 3 des Turniers, als auch sein Cousin Arthur Rinderknech, die Nummer 4 in drei Sätzen durch. Der Franzose wehrte dabei sogar zwei Matchbälle ab. Er bekommt es nun mit dem Sieger der Partie zwischen Kym und Tsitsipas zu tun.
Am Donnerstag greifen dann auch der Titelverteidiger Alexander Bublik und der zweifache Turniersieger Casper Ruud ins Geschehen ein. Dazu bestreitet Dominic Stricker seinen Viertelfinal gegen Alexander Schewtschenko. (sda)
17:37 Uhr
Mittwoch, 15. Juli
Norweger Wärenskjold düpiert die Topsprinter
Der Norweger Sören Wärenskjold düpiert am Ende der 11. Etappe der Tour de France in Nevers die Topsprinter und gewinnt erstmals ein Teilstück der Frankreich-Rundfahrt.
Sören Wärenskjold zog den Sprint sehr früh an und blieb dann, auch zur eigenen Überraschung, bis zum Ende an der Spitze. Der Niederländer Olav Kooij, Sieger der 5. Etappe, belegte den 2. Platz. Im Gesamtklassement änderte sich in der Flachetappe nichts, Tadej Pogacar bleibt klar vorne. (sda)
14:23 Uhr
Mittwoch, 15. Juli
Eishockey-WM-Eröffnung 2027 steigt im Schalker Fussballstadion
Das Eröffnungsspiel der Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 findet im Fussballstadion von Schalke in Gelsenkirchen statt. Zum Duell zwischen Gastgeber Deutschland und der Schweiz werden am 13. Mai mehr als 60'000 Fans erwartet.
Der Eishockey-Weltverband bestätigte den Austragungsort nun offiziell. Bereits zuvor hatte festgestanden, dass Deutschland zum Auftakt auf die Schweiz treffen würde.
Das Team von Trainer Jan Cadieux wurde im Juni der Gruppe A zugeteilt. Dort trifft Vize-Weltmeister Schweiz neben Deutschland auch auf den Titelverteidiger Finnland, Schweden, Lettland, Österreich, Slowenien und Aufsteiger Ukraine.
Die übrigen Gruppenspiele der Schweizer Mannschaft finden in Mannheim statt. Der Spielplan wird erst im September publiziert. (sda)
11:25 Uhr
Mittwoch, 15. Juli
YB-Flügel Colley wechselt zu Konyaspor
Ebrima Colley verlässt die Young Boys und wechselt in die Türkei. Der 25-jährige Gambier spielt künftig für Konyaspor. Der Transfer erfolgt leihweise mit einer anschliessenden Kaufpflicht, wie die Berner per Communiqué mitteilten.

Colley stiess im September 2023 zunächst auf Leihbasis von Atalanta Bergamo zu den Young Boys. Nach dem Gewinn des Meistertitels im Mai 2024 verpflichtete der Berner Klub den gambischen Nationalspieler definitiv. In drei Saisons für YB absolvierte der Offensivspieler insgesamt 91 Pflichtspiele. Dabei erzielte er zehn Tore. (sda)
10:29 Uhr
Mittwoch, 15. Juli
Auch Luzerns Vasovic zum FC Brügge
Yann Sommer und Cheveyo Tsawa erhalten beim FC Brügge einen weiteren Schweizer Teamkollegen. Der belgische Champions-League-Teilnehmer verpflichtete einen Tag nach dem ehemaligen Nationalgoalie Sommer und fünf Tage nach dem FCZ-Talent Tsawa vom FC Luzern den 18-jährigen U19-Internationalen Andrej Vasovic.
Der 1,87 m grosse Stürmer Vasovic stiess vor fünf Jahren vom Team Zugerland zum Nachwuchs des FCL, lief in 26 Pflichtspielen für die Zentralschweizer auf und erzielte dabei sieben Tore. Laut transfermarkt.ch überweist Brügge sechs Millionen Euro nach Luzern. (sda)
20:40 Uhr
Dienstag, 14. Juli
Wawrinka in Gstaad nach grossem Kampf ausgeschieden
Was für eine bittere Niederlage. Bei seiner letzten Teilnahme am Swiss Open in Gstaad verliert Stan Wawrinka (ATP 117) nach grossem Kampf 7:6 (12:10), 4:6, 4:6 gegen Jaime Faria (ATP 92).

Am Ende besiegelte ein Break zum 4:6 im dritten Satz die Partie in der ausverkauften Roy Emerson Arena zugunsten des Portugiesen. Nach 2:39 Stunden war Wawrinkas letzte Partie in Gstaad zu Ende. (sda)
20:31 Uhr
Dienstag, 14. Juli
Belgiens Captain wechselt zu Manchester United
Belgiens Captain Youri Tielemans wechselt innerhalb der englischen Premier League von Aston Villa zu Manchester United. Nach Angaben seines neuen Vereins erhält der Mittelfeldspieler einen bis Juni 2031 gültigen Vertrag. Bei der WM war der 29-Jährige mit der belgischen Nationalmannschaft im Viertelfinal an Spanien gescheitert.
Mit Aston Villa hatte Tielemans in der abgelaufenen Saison durch einen Finalsieg gegen den SC Freiburg (3:0) den Titel in der Europa League gewonnen. (sda/dpa)
20:12 Uhr
Dienstag, 14. Juli
Riola Xhemaili wechselt in die Serie A
Riola Xhemaili wechselt von der PSV Eindhoven in den Niederlanden zum FC Como. Dies teilte der Verein aus Norditalien mit, ohne Angaben zur Vertragslaufzeit zu machen.
Xhemaili gewann in der vergangenen Saison mit Eindhoven den Meistertitel und traf dabei in 22 Meisterschaftsspielen 14 Mal. «Sie ist eine proaktive und mutige Spielerin, die sowohl Tore schiessen als auch vorbereiten kann», lässt sich Heather O'Reilly, Leiterin Frauenfussball bei Como, in der Mitteilung zum Transfer der Schweizer Nationalspielerin zitieren. (sda)
17:59 Uhr
Dienstag, 14. Juli
Pogacar gewinnt am französischen Nationalfeiertag
Tadej Pogacar gewinnt in Le Lioran die 10. Etappe der Tour de France. Der Slowene triumphiert am französischen Nationalfeiertag und baut die überlegene Führung im Gesamtklassement weiter aus.

Nach dem ersten Ruhetag erwarteten die Radprofis bei der Tour de France am Dienstag 3800 Höhenmeter und zwei Bergwertungen der ersten Kategorie. Auf der 166,6 Kilometer langen Etappe von Aurillac nach Le Lioran sicherte sich Tadej Pogacar den Sieg - den dritten an dieser Tour de France - im Alleingang. Der Slowene holte rund 16 Kilometer vor dem Ziel zuerst den bis dahin solo führenden Richard Carapaz ein, ehe er als Erster beim Bergpreis ankam und den Ecuadorianer auf der Abfahrt weiter distanzierte.
Diese Führung gab Pogacar in der Folge auch nicht mehr her. Insgesamt nahm er seinen ersten Verfolgern bis ins Ziel 32 Sekunden ab und baute seinen Vorsprung im Gesamtklassement auf 3:36 Minuten aus.
Als Zweiter ins Ziel kam der Belgier Remco Evenepoel, der junge Franzose Paul Seixas wurde Dritter. Carapaz konnte derweil nicht mehr mithalten und wurde mit 2:09 Minuten Rückstand schliesslich Elfter. Jonas Vingegaard, der im Gesamtklassement auf dem 2. Platz liegt, verlor weitere 44 Sekunden und wurde nur Siebter.
Bester Schweizer am französischen Nationalfeiertag war Yannis Voisard. Der Fahrer von Tudor kam mit etwas mehr als drei Minuten Rückstand auf Pogacar als 16. ins Ziel. In der Gesamtwertung liegt er neu ebenfalls auf dem guten 16. Platz.
Weiter geht es am Mittwoch mit einer Etappe für die Sprint-Spezialisten. Auf den flachen 161,3 Kilometern von Vichy nach Nevers zählt der Belgier Tim Merlier zu den Favoriten - bereits zwei Etappen konnte er in diesem Jahr für sich entscheiden. (sda)
15:39 Uhr
Dienstag, 14. Juli
Kym besiegt Dietrich in packendem Duell
Am «Swiss Day» in Gstaad trafen heute zwei Schweizer gleich in der ersten Runde aufeinander. Der Aargauer Jérôme Kym (ATP 186) rang den 21-jährigen Dylan Dietrich (ATP 618) schliesslich nach zweieinhalb Stunden in drei Sätzen mit 7:6, 2:6, 7:6 nieder.

Nach je einem frühen Break behielt der auf diesem Niveau erfahrenere Kym im Tiebreak des ersten Satzes klar die Oberhand. Im zweiten Durchgang wendete Dietrich das Blatt mit zwei Breaks zum 4:2 und 6:2.
Im Entscheidungssatz konnte Kym seine Chancen bei 2:2 nicht nutzen, Dietrich seine bei 4:3 ebenfalls nicht. Die logische Folge: ein weiteres Tiebreak. In diesem entschied ein einziges Minibreak - ein starker Return von Kym beim ersten Matchball - die Partie. (sda)
Für Dylan Dietrich war es sein erstes ATP-Turnier. Vor allem in den USA ist er kein unbeschriebenes Blatt: Im Mai führte er sein College-Team gegen Texas zum nationalen Meistertitel. Der Zürcher, Student an der University of Virginia, wurde im Anschluss als Turnier-MVP ausgezeichnet und belegte in der offiziellen Einzelrangliste aller College-Spieler Platz 1. Der Sprung ins Hauptfeld von Gstaad ist für Dietrich ein Meilenstein in seiner Karriere.
13:55 Uhr
Dienstag, 14. Juli
Lugano braucht eine neue Nummer 1: Amir Saipi verlässt den FC Lugano
Der FC Lugano gibt auf seiner Homepage den Wechsel von Torhüter Amir Saipi zum spanischen Zweitligisten Club Deportivo Castellon bekannt.

Saipi hütete während fünf Jahren das Tor Luganos, bestritt 180 Pflichtspiele und gewann mit Lugano 2022 den Schweizer Cup und erreichte in der Saison 24/25 die Achtelfinals der Conference League. (sda)
12:54 Uhr
Dienstag, 14. Juli
Ngom verlässt GC
Mouhamed El Bachir Ngom verlässt die Grasshoppers nach nur einem halben Jahr bereits wieder. Der 26-jährige Senegalese verteidigt künftig in Belgien für Gent. Dies bestätigt der Grasshopper Club Zürich auf Instagram.

Ngom stiess im Winter von Riga zu den Grasshoppers. Er bestritt 18 Partien für GC und erzielte ein Tor. Mit diesem einzigen Treffer im Barrage-Rückspiel gegen Aarau in der Verlängerung rettete er den Grasshoppers den Klassenerhalt. (sda)
10:43 Uhr
Dienstag, 14. Juli
Springreiten: WM-Selektion mit Olympia 2028 im Visier
Swiss Equestrian hat für die Weltmeisterschaften der Springreiter in Aachen Martin Fuchs, Steve Guerdat, Gaëtan Joliat und Jason Smith selektioniert. Die Titelkämpfe finden vom 17. bis 23. August statt.

Martin Fuchs (Wängi TG) wird mit Connor JEI antreten, Steve Guerdat (Elgg) reist mit Dynamix de Bélhème an, Gaëtan Joliat (Delémont) reitet auf Chelsea, und Jason Smith (Schlierbach) vertraut auf Picobello van't Roosakker. Der Reservereiter ist Alain Jufer (Herrliberg) mit Chaccoo de l'Escant.
Die Weltmeisterschaften gelten als das absolute Saison-Highlight - auch, weil sie im Reiter-Mekka Aachen stattfinden. «Wir wollen uns für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles qualifizieren», sagt Equipenchef Peter van der Waaij, «dafür müssen wir unter die besten sieben Nationen kommen.» (sda)
10:41 Uhr
Dienstag, 14. Juli
Drei Schweizer heute in Gstaad im Einsatz
Am so genannten «Swiss Day» stehen am Dienstag beim Swiss Open in Gstaad gleich drei Schweizer Tennisprofis im Einsatz. Am Abend (ca. 17.30 Uhr) trifft Stan Wawrinka (ATP 117) bei seiner letzten Teilnahme am ATP-Turnier im Berner Oberland auf den Portugiesen Jaime Faria (ATP 92).
Bereits zuvor (ca. 12.30 Uhr) messen sich in einem Schweizer Duell der Wildcard-Empfänger Jérôme Kym (ATP 186) aus dem Kanton Aargau und der Zürcher Dylan Dietrich (ATP 618), der die Qualifikation überstanden hat. Einer von beiden erreicht also auf jeden Fall die Achtelfinals. (sda)
20:49 Uhr
Montag, 13. Juli
Spadanuda wechselt zum FCZ
Der FC Zürich hat den Offensivspieler Kevin Spadanuda verpflichtet. Der 29-Jährige kommt vom FC Luzern und hat einen Zweijahresvertrag bis 2028 unterschrieben, wie der Stadtklub mitteilte.
Spadanuda absolvierte die fussballerische Ausbildung mehrheitlich im Nachwuchs des FC Aarau. Für die Aargauer debütierte er im August 2019 in der ersten Mannschaft und sammelte in 98 Pflichtspielen 46 Skorerpunkte. Im Sommer 2022 wechselte Spadanuda nach Frankreich zu Ajaccio, wo er zu 22 Einsätzen in der Ligue 1 kam. Von 2023 bis 2026 spielte er für den FC Luzern und bestritt 75 Partien in der Super League. (sda)
16:04 Uhr
Montag, 13. Juli
Verstärkung aus der NHL für den SCB
Der SC Bern verstärkt sich für die kommenden drei Saisons mit dem lettischen Nationalspieler Rodrigo Abols. Der 30-jährige Center wechselt aus der Organisation der Philadelphia Flyers in die National League.

Abols absolvierte in der vergangenen Saison 64 NHL-Spiele für Philadelphia und erzielte dabei fünf Tore und zehn Assists. Zuvor spielte der kräftige Zweiweg-Stürmer mehrere Jahre in Schweden, zunächst für Örebro, das er zwischen 2021 und 2023 als Captain anführte, danach für Rögle. Berns Sportdirektor Martin Plüss strich in der Mitteilung des Klubs auch Abols Führungsqualitäten heraus. (sda)
15:16 Uhr
Montag, 13. Juli
Kroatien wieder mit Bilic
Slaven Bilic ist zum zweiten Mal in seiner Karriere Trainer von Kroatiens Fussball-Nationalmannschaft. Er löst Zlatko Dalic ab, der nach dem WM-Aus gegen Portugal im Sechzehntelfinal zurückgetreten ist.

Von 2006 bis 2012 trainierte Bilic schon einmal die Auswahl seines Landes. An der EM 2008 in der Schweiz und in Österreich kamen die Kroaten mit ihm bis in die Viertelfinals. Er sei nach einem einstimmigen Vorstandsbeschluss zum Chefcoach ernannt worden, teilte der kroatische Fussballverband mit.
«Es liegt an mir, die nötige Energie, den Ehrgeiz und die Entschlossenheit einzubringen, um Kroatien weiterhin zur Fussball-Elite zu zählen», sagte Bilic bei seiner Vorstellung.
Der frühere Defensivakteur spielte von 1993 bis 1996 für den Karlsruher SC, später unter anderem für West Ham und Everton in England. Zuletzt trainierte er Al-Fateh in Saudi-Arabien.
Dalic hatte den kroatischen Fussball in seiner Amtszeit zur erfolgreichsten Ära seiner Geschichte geführt: 2018 erreichten die «Vatreni» um Superstar Luka Modric den WM-Final in Russland (2:4 gegen Frankreich). Vier Jahre später in Katar besiegte Kroatien im Spiel um Platz 3 Marokko mit 2:1. (sda/dpa)
14:39 Uhr
Montag, 13. Juli
Feldbausch mit beachtlichem ATP-Debüt
Der junge Genfer Kilian Feldbausch (ATP 262) verliert bei seinem Debüt auf der ATP Tour in der 1. Runde des Swiss Open in Gstaad. Er unterliegt dem Serben Miomir Kecmanovic (ATP 59) nach starker Leistung 1:6, 6:1, 3:6.

Der 20-jährige Feldbausch fing sich nach einem Fehlstart auf und gewann in seinem ersten Duell mit einem Spieler aus den Top 60 zumindest einen Satz. Das entscheidende Break gab er zum 2:3 im Entscheidungssatz ab. Nach 1:37 Stunden war sein erstes Spiel im Hauptfeld vorbei.
Dennoch wird Feldbausch aus diesem Auftritt einiges mitnehmen können. Kecmanovic ist ein gestandener Spieler auf der ATP Tour. Vor zwei Wochen nahm er in Wimbledon beispielsweise der Weltnummer 1 Jannik Sinner zwei Sätze ab - der einzige Fünfsätzer, den der spätere Champion spielen musste.
Am Ende war der Serbe das entscheidende bisschen solider und abgebrühter in den entscheidenden Momenten. (sda)
14:35 Uhr
Montag, 13. Juli
Baseball: Fabio Bundi in der 11. Runde gedraftet
Der Schweizer Pitcher Fabio Bundi ist beim MLB-Draft in der 11. Runde an 325. Stelle gezogen worden. Die Miami Marlins haben den 22-jährigen Zürcher gedraftet, nachdem er zuletzt zwei Saisons für das Monterey Peninsula College absolviert hatte.

Bundi hat somit die Chance, der erste Schweizer seit Otto Hess 1902 zu werden, der in der MLB eingesetzt wird. Wie schwierig es ist, tatsächlich zum Zug zu kommen, zeigt sich jedoch an Dominic Scheffler, der seit 2023 den Cincinnati Reds angehört, seither aber noch nicht in der MLB zum Einsatz gekommen ist.
Im vergangenen Jahr belegten Bundi und Scheffler mit der Schweizer Nationalmannschaft den 11. Rang an der EM. (sda)
13:24 Uhr
Montag, 13. Juli
Tour de Suisse: Acht Verletzte nach Unfall von Begleitfahrzeug
Vor der Zieleinfahrt der 9. Etappe der Tour de France ist es am Sonntagabend zu einem Unfall mit einem Begleitfahrzeug der Presse gekommen. Bei der Ankunft in Ussel prallte eines der Fahrzeuge der Journalisten der französischen Sportzeitung «L'Équipe» weniger als 500 Meter vor der Ziellinie gegen die Absperrungen entlang der Strecke, wie die Zeitung selbst berichtete. Acht Personen, die sich hinter den Absperrungen befanden, seien bei dem Unfall verletzt worden. Zwei von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein, um die Umstände des Unfalls aufzuklären.

Der örtliche Sender Ici Limousin, dessen Leiter unmittelbar Augenzeuge des Unfalls wurde, berichtete, dass der Fahrer des Pressewagens wohl einen Schwächeanfall erlitten habe. In der Region war es am Sonntag bis zu 40 Grad heiss, die Etappe der Tour wurde deshalb verkürzt - ein Novum in der langen Geschichte der Rundfahrt. (sda/dpa)
13:02 Uhr
Montag, 13. Juli
Tischtennis-Weltverband lässt russische Athleten wieder zu
Auch russische Tischtennisspieler dürfen wieder unter ihrer Flagge an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Der Vorstand des Tischtennis-Weltverbandes (ITTF) fasste am Montag einen entsprechenden Beschluss. Er folgte damit der Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees an die internationalen Verbände, die Sanktionen bezüglich der Teilnahme russischer Athleten und Mannschaften aufzuheben.

Ab dem 28. Juli sind russische Athleten bei allen ITTF-Veranstaltungen wieder startberechtigt. Vorausgesetzt sind die Einhaltung aller geltenden Regeln, einschliesslich der Bestimmungen zu Teilnahmeberechtigung, Anmeldung, Akkreditierung, Anti-Doping, Integrität, Schutzmassnahmen, Disziplinarmassnahmen und Wettkampfvorschriften. Unberührt von dem Beschluss bleiben geltendes Recht, Visabeschränkungen, Sanktionsregelungen oder Anweisungen der Behörden des jeweiligen Gastgeberlandes. (sda/dpa)
09:47 Uhr
Montag, 13. Juli
Zwei Schweizer am ersten Tag der Swiss Open im Einsatz
Der sogenannte «Swiss Day» am Sandplatz-Turnier in Gstaad ist zwar erst am Dienstag. Da jedoch gleich fünf Schweizer im Hauptfeld stehen, starten am Swiss Open bereits am Montag zwei Einheimische ins Turnier.

Gegen 15.00 Uhr trifft der 20-jährige Genfer Kilian Feldbausch (ATP 288) bei seinem Debüt auf der ATP Tour auf den Serben Miomir Kecmanovic (ATP 50). Um etwa 17.30 Uhr bekommt es der Berner Dominic Stricker (ATP 343) mit dem Spanier Jaume Munar (ATP 44) zu tun. (sda)
21:15 Uhr
Sonntag, 12. Juli
Tennis: Sinner gewinnt in Wimbledon
Jannik Sinner verteidigt seinen Titel beim Rasen-Grand-Slam-Turnier in Wimbledon erfolgreich. Im Final gewinnt er gegen den lange sehr starken Alexander Zverev 6:7 (7:9), 7:6 (7:2), 6:3, 6:4.
Zverev überzeugte nach seinem ersten Grand-Slam-Sieg in Paris vor einem Monat auch in seinem ersten Wimbledonfinal. Doch der Weltranglistenerste Sinner nutzte seine Chancen besser. Nach 3:46 Stunden sicherte sich der 24-jährige Italiener seinen fünften Major-Titel, den ersten in diesem Jahr. (sda)

18:16 Uhr
Sonntag, 12. Juli
Tour de France: Van der Poel gewinnt Etappe

Mathieu van der Poel gewinnt in Ussel eine spannende 9. Etappe der Tour de France. Der Niederländer setzt sich aus einer Vierergruppe im Sprint auf der leicht ansteigenden Zielgeraden durch.
Für den 31-jährigen Van der Poel ist es der dritte Etappensieg an der Tour de France. Bereits 2025 gewann der Ex-Weltmeister ein Teilstück, ebenso 2021.
Während des ganzen Tages blieben mehrere Ausgänge der Etappe möglich. Zeitweise versuchte auch das Team Emirates von Leader Tadej Pogacar, im Feld die Lücke zur Fluchtgruppe zu schliessen, und schien dies auch geschafft zu haben. Doch als der Rückstand auf 30 Sekunden schmolz, griffen vorne Mathieu van der Poel, Tom Pidcock, Tobias Johannessen und Alex Baudin nochmals an. Mit Erfolg. Sie sprengten die achtköpfige Spitzengruppe und brachten ihren Vorsprung knapp ins Ziel.
Im ersten Feld mit den Tour-Favoriten um Pogacar, Vingegaard und Co. hielten sich auch Yannis Voisard und Marc Hirschi, der sich ebenfalls an einem Ausreissversuch beteiligt hatte. Das Feld kam zum Schluss noch bis auf sechs Sekunden an die Ausreisser heran. Pogacar verteidigte sein Maillot jaune und den Vorsprung von 2:42 ohne Probleme.
Die 9. Etappe zwischen Malemort und Ussel war wegen extremer Hitze um 30 km auf 155,5 km verkürzt worden. Der Start im Département Corrèze, für das Météo France die rote Alarmstufe ausgerufen hat, erfolgte bei Temperaturen von rund 38 Grad Celsius im Schatten. Gleichwohl wies die Route durch das Zentralmassiv rund 3000 Höhenmeter auf.
Es war das erste Mal in der Geschichte der Tour de France, dass eine Etappe wegen einer Hitzewelle verkürzt wurde. Allerdings begann das Rennen extrem schnell. In der ersten Stunde legten die Fahrer einen Schnitt von mehr als 49 km/h hin - und das auf engen Strassen und vielen kleinen Anstiegen. Der schwerste Teil der Etappe mit insgesamt vier Bergwertungen war nicht gestrichen worden.
Am Montag gibt es für die Fahrer den ersten Ruhetag. Dann geht es am Dienstag im Zentralmassiv weiter. Am französischen Nationalfeiertag sind zwischen Aurillac und Le Lioran 3800 Höhenmeter und zwei Bergwertungen der ersten Kategorie zu überwinden. (sda)
15:15 Uhr
Sonntag, 12. Juli
Haris Tabakovic wechselt zu Salzburg
Haris Tabakovic wechselt nach drei Jahren in Deutschland zurück nach Österreich. Der in der Schweiz geborene WM-Teilnehmer mit Bosnien-Herzegowina und ehemalige Schweizer Nachwuchs-Internationale unterschrieb bei Red Bull Salzburg einen Dreijahresvertrag. In der vergangenen Saison war der 32-Jährige von Hoffenheim an Borussia Mönchengladbach ausgeliehen.

Tabakovic, ein klassischer Mittelstürmer, spielte schon zwischen 2020 und 2023 in Österreich – zwei Saisons für Austria Lustenau und eine für Austria Wien. Für Alessandro Vogt, der vom FC St. Gallen nach Hoffenheim wechselte, ist Tabakovics Abgang eine gute Nachricht. Der Schweizer U21-Internationale hat beim Unterfangen, sich in der Bundesliga zu behaupten, fürs Erste einen Konkurrenten weniger. (sda)
22:26 Uhr
Samstag, 11. Juli
Maldini soll als Technischer Direktor den italienischen Fussball retten
Der einstige Weltklasse-Spieler Paolo Maldini ist in seiner Heimat heute noch einer der ganz grossen Namen. Nun soll er das Nationalteam als Technischer Direktor wieder nach oben führen.
Italiens Fussball will mit einem seiner grossen Stars früherer Jahre, dem ehemaligen WM-Finalisten Paolo Maldini, aus der Krise kommen. Der einstige Weltklasse-Abwehrspieler der AC Milan übernimmt bei Verband und Nationalmannschaft das Amt des Technischen Direktors. Der vierfache Weltmeister Italien hatte dieses Jahr zum dritten Mal hintereinander die Qualifikation zur WM verpasst - für das fussballbegeisterte Land ein Debakel.
Über die Personalie Maldini war in den vergangenen Tagen bereits viel spekuliert worden. Als Berater holte sich der heute 58-Jährige überraschend den brasilianischen Weltmeister Leonardo (56) an die Seite, wie der nationale Fussballverband FIGC mitteilte. Die beiden hatten mehrere Jahre lange zusammen bei Milan gespielt. Leonardo hat auch die italienische Staatsbürgerschaft. Die Position des künftigen Nationaltrainers ist noch offen. (sda)
19:51 Uhr
Samstag, 11. Juli
Noskova gewinnt in Wimbledon ihren ersten Grand-Slam-Titel
Die neue Wimbledonsiegerin heisst Linda Noskova. Die Weltnummer 12 gewinnt den rein tschechischen Final gegen Karolina Muchova nach einer wahren Achterbahnfahrt 6:2, 5:7, 6:3.
Noskova dominierte den Final lange und erspielte sich bereits im zweiten Satz fünf Matchbälle, die sie allesamt nicht nutzen konnte. Nach knapp zweieinhalb Stunden machte sich die 21-Jährige dann aber doch zur zur dritten tschechischen Wimbledonsiegerin in vier Jahren. (sda)
19:10 Uhr
Samstag, 11. Juli
Géraldine Di Tizio-Frey knackt die Elf-Sekunden-Marke
Géraldine Di Tizio-Frey hat beim Meeting in Bulle als vierte Schweizerin über 100 m die Elf-Sekunden-Marke unterboten. Die 29-jährige Zugerin verbesserte mit 10,98 Sekunden ihre Bestzeit um elf Hundertstel. Im Final stoppte die Uhr sogar bei 10,91 Sekunden, doch blies ein mit drei Metern pro Sekunde zu starker Rückenwind - erlaubt sind zwei Meter pro Sekunde.
Vor Di Tizio-Frey waren aus der Schweiz erst Mujinga Kambundji, Ajla Del Ponte und Salomé Kora unter elf Sekunden geblieben. (sda)
17:54 Uhr
Samstag, 11. Juli
Merlier sprintet zum nächsten Sieg – Pogacar bleibt Gesamtleader
Nach dem Sieg am Vortag gewinnt Tim Merlier auch die 8. Etappe der Tour de France über 180 km von Périgueux nach Bergerac. Der Slowene Tadej Pogacar bleibt Gesamtleader.
Tim Merlier setzte sich im Sprint vor Biniam Girmay aus Eritrea und dem Niederländer Olav Kooij durch. Damit bestätigte der 33-jährige Belgier vom Team Soudal Quick-Step, dass er aktuell im Finish die schnellsten Beine hat. Insgesamt war es für ihn der fünfte Etappensieg im Rahmen der Tour de France und der achte in dieser Saison.
Aufgrund der flachen Strecke war eine Sprintankunft erwartet worden. Doch beinahe hätte die Etappe mit einem Erfolg eines Ausreissers geendet. Der Belgier Liam Slock, der sich kurz nach dem Start zusammen mit dem Franzosen Thibault Guernalec und dem Tschechen Jakub Otruba vom Feld abgesetzt hatte, wurde erst 1,3 km vor dem Ziel eingeholt.
An der Spitze des Gesamtklassements änderte sich nichts: Tadej Pogacar führt weiterhin mit einem Vorsprung von 2:42 Minuten auf seinen dänischen Rivalen Jonas Vingegaard. Dritter ist der Mexikaner Isaac del Toro. Der Teamkollege von Pogacar bei UAE Emirates liegt 3:27 Minuten zurück.
Am Sonntag steht eine hügeligere Etappe auf dem Programm, die eher für Ausreisser geeignet ist. Es werden 185,5 km zwischen Malemort und Ussel in der Corrèze zurückgelegt. (sda)
17:49 Uhr
Samstag, 11. Juli
OL: Schweizer Mixed-Staffel mit erfolgreicher Titelverteidigung
Die Schweizer Mixed-Staffel verteidigt an der Sprint-WM im Orientierungslauf in Genua den Titel erfolgreich. Natalia Gemperle, Tino Polsini, Fabian und Simona Aebersold setzen sich vor Schweden und Norwegen durch.
Simona Aebersold ist aktuell die beste Orientierungsläuferin der Welt, das bewies sie zum Abschluss der Sprint-WM eindrücklich. Die 28-jährige Bernerin, die extrem detailversessen ist, nahm die letzte Teilstrecke mit einem Rückstand von 28 Sekunden auf die Norwegerin Pia Young Vik in Angriff. Sie holte rasch auf und lief bis ins Ziel einen Vorsprung von 20,1 Sekunden heraus.
Aebersold trat quasi mit der Wut im Bauch an, nachdem sie am Vortag im K.o.-Sprint im Halbfinal gescheitert war. Drei Tage zuvor hatte sie den Einzel-Sprint überlegen gewonnen und erstmals in dieser Disziplin an einer WM triumphiert. Inklusive Staffeln hat sie nun fünf WM-Titel auf dem Konto.
Gemperle, Polsini und Fabian Aebersold hatten jeweils als Zweite übergeben. Damit legte das Trio die Basis für die dritte Goldmedaille in der Mixed-Staffel an einer Sprint-WM. Die erste holte die Schweiz bei der Premiere 2014, die ebenfalls in Italien stattfand. Damit reist Swiss Orienteering mit drei Podestplätzen aus Genua ab. (sda)
17:30 Uhr
Samstag, 11. Juli
Simona Waltert erst im Final gestoppt
Nach einem wenig inspirierten Auftritt in Wimbledon kehrt Simona Waltert (WTA 90) auf Sand in die Erfolgsspur zurück. Beim Challenger-Turnier im schwedischen Bastad verliert die Bündnerin erst im Final gegen Paula Badosa (WTA 125) 5:7, 5:7. Die Spanierin war einst die Nummer 2 der Weltrangliste.
Waltert verbessert sich im Ranking um rund zehn Plätze und könnte erstmals in die Top 80 vorstossen. (sda)
17:08 Uhr
Samstag, 11. Juli
MotoGP: Titelverteidiger gewinnt Sprint auf dem Sachsenring
Der spanische WM-Titelverteidiger Marc Marquez gewinnt den Sprint des GP Deutschland auf dem Sachsenring. Er profitiert unter anderem von einem Sturz des WM-Zweiten Marco Bezzecchi in der Qualifikation.
Ducati feierte in Deutschland einen Dreifachsieg. Hinter Marc Marquez klassierten sich dessen Bruder Alex sowie der Italiener Fabio Di Giannantonio.
Marc Marquez war aus der Pole-Position gestartet und kontrollierte das Rennen über die halbe GP-Distanz, in dem es kaum Überholmanöver gab. Der siebenfache MotoGP-Weltmeister strebt am Sonntag im Grand Prix seinen 13. Erfolg auf dem Sachsenring an, den zwölften in der Königsklasse.
Einen herben Rückschlag erlitt Marco Bezzecchi. Der lange Zeit in der WM-Wertung führende Aprilia-Pilot stürzte in der Qualifikation schwer und zog sich einen Bruch des Schlüsselbeins zu. Der Italiener wird seinen vierten Nuller in Serie einfahren. (sda)
16:59 Uhr
Samstag, 11. Juli
Mujinga Kambundji gelingt das Comeback nach Babypause
Mujinga Kambundji bestritt in Bulle ihren ersten Wettkampf seit der Geburt ihres Sohnes Léon im vergangenen November. Den Vorlauf über 100 m beendete die 34-jährige Bernerin in 11,42 Sekunden, ehe sie sich im B-Final auf 11,33 steigerte.
Damit war die letztjährige Hallen-Weltmeisterin über 60 m mehr als zufrieden. «Mit einer solchen Zeit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Ich freue mich riesig, wieder auf der Bahn zu stehen und zu sehen, dass der Formaufbau Richtung EM stimmt», sagte Kambundji. Ihr letztes Rennen vor der Babypause hatte sie im Mai 2025 in Doha absolviert.
Die Europameisterschaften in Birmingham finden vom 10. bis 16. August statt. (sda)
16:50 Uhr
Samstag, 11. Juli
Starker Gegner für Wawrinka in Gstaad
Stan Wawrinka trifft in der ersten Runde des Swiss Open in Gstaad auf den Portugiesen Jaime Faria (ATP 98). Dies hat die Auslosung am Samstag ergeben.
Faria überzeugte in diesem Jahr bei den French Open, bei denen er die Qualifikation überstand und unter anderem Grigor Dimitrov - die ehemalige Nummer 3 der Welt - ausschaltete. Im Hauptfeld besiegte der 22-Jährige anschliessend Denis Shapovalov (ATP 39) und Jan-Lennard Struff (ATP 80), bevor er an Frances Tiafoe (ATP 22) scheiterte.
Auch Kilian Feldbausch (ATP 288) und Dominic Stricker (ATP 343), die jeweils mit einer Wildcard in Gstaad starten, erhielten keine leichten Gegner zugelost. Feldbausch trifft auf Miomir Kecmanovic (ATP 50), Stricker auf Jaume Munar (ATP 44).
Jérôme Kym spielt derweil gegen einen Spieler aus der Qualifikation. An der Qualifikation nimmt mit Marc-Andrea Hüsler auch ein Schweizer teil. (sda)
14:27 Uhr
Samstag, 11. Juli
Marco Bezzecchi erleidet Schlüsselbeinbruch
Marco Bezzecchi hat sich bei einem schweren Sturz während des Qualifying für den Grand Prix von Deutschland einen Schlüsselbeinbruch zugezogen und muss operiert werden. Wie sein Team Aprilia mitteilte, habe eine Röntgenaufnahme eine vollständige und verschobene Fraktur des linken Schlüsselbeins ergeben.
Der Italiener, der im bisherigen Jahr vier Grand Prix gewann, kehrt für die Operation nach Italien zurück und verpasst den Rest des Rennwochenendes in Deutschland. (sda)
17:20 Uhr
Freitag, 10. Juli
Alexander Zverev beendet Märchen von Arthur Féry
Der erste Wimbledon-Finalist der Männer steht fest. Alexander Zverev wird seiner Favoritenrolle gegen Arthur Féry gerecht und gewinnt den Halbfinal in drei Sätzen.
Alexander Zverev setzt sich in drei Sätzen souverän gegen den Überraschungs-Halbfinalisten Arthur Féry durch. Der Lokalmatador und erste Wildcard-Spieler im Halbfinal in Wimbledon seit Goran Ivanisevic 2001 unterlag dem Deutschen 6:7 (0:7), 2:6, 4:6.
Während sich im zweiten und dritten Satz die Klassenunterschiede zwischen der Nummer 3 und der Nummer 114 der Welt klar bemerkbar machten, war im ersten Satz lange alles offen gewesen.
Nach einem Break zum 3:1 von Zverev - der am French Open in diesem Jahr seinen ersten Grand-Slam-Titel feierte - gelang Féry das Rebreak. Schliesslich musste das Tiebreak entscheiden, in dem Zverev dann klar die Oberhand behielt und sich gleich mit 7:0 durchsetzte.
Nach knapp zweieinhalb Stunden war Férys Ausscheiden dann besiegelt. Zverev verwandelte gleich seinen ersten Matchball. Im Final wartet entweder Jannik Sinner oder Novak Djokovic. (sda)
17:19 Uhr
Freitag, 10. Juli
Merlier Sprintsieger in Bordeaux
Tim Merlier gewinnt in Bordeaux erneut eine Flachetappe der Tour de France. Der Belgier meistert das Feld bei der zweiten Sprintankunft in diesem Jahr.
Vor zwei Tage in Pau noch Dritter, gab es diesmal kein Vorbeikommen mehr an Merlier. Der 33-Jährige vom Team Soudal Quick-Step setzte sich vor dem Norweger Sören Wäenskjold und Biniam Girmay aus Eritrea durch. Für Merlier war es der 4. Etappensieg an der Tour de France, der erste in diesem Jahr. (sda)
11:54 Uhr
Freitag, 10. Juli
Berra beendet Nationalmannschafts-Karriere
Nach zwölf Weltmeisterschaften und drei Olympischen Spielen tritt Reto Berra aus dem Schweizer Eishockey-Nationalteam zurück. Dies verkündet der 39-jährige Goalie auf seinem Instagram-Kanal.
Die Heim-WM sei für ihn der perfekte Abschluss eines wunderbaren Kapitels gewesen, schreibt Berra. Vor den eigenen Fans die Schweizer Farben zu tragen, die Nationalhymne zu hören und nach den Spielen «d W. Nuss vo Bümpliz» zu singen, seien Dinge, die er nie vergessen werde: «Danke für alles. Es isch mer e riesigi Ehr gsi.»
Berra war Teil der Schweizer Nationalmannschaft, die 2013, 2018, 2024 und 2026 WM-Silber gewann. An der Heim-WM in diesem Jahr bestritt der Goalie von Schweizer Meister Fribourg-Gottéron, der auf die neue Saison hin zum EHC Kloten wechselt, zwei Spiele. Insgesamt kommt der Zürcher auf 138 Länderspiele. (sda)
10:48 Uhr
Freitag, 10. Juli
Steiner mit Achillessehnenriss
Der EHC Kloten muss in den kommenden Monaten auf Verteidiger Nicholas Steiner verzichten. Der 35-Jährige hat sich gemäss Klubmitteilung einen Riss der Achillessehne zugezogen und wurde bereits operiert.
Die Verantwortlichen reagierten auf den langfristigen Ausfall und verpflichteten Dominik Schlumpf. Der 35-jährige Verteidiger stösst für eine Saison vom EV Zug zum EHC Kloten. (sda)
17:30 Uhr
Donnerstag, 9. Juli
Pogacar mit einer Machtdemonstration in Gelb
Die erste schwere Bergetappe der Tour de France endet im Duell zwischen Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard mit einer Machtdemonstration des Slowenen. Pogacar erreicht das Ziel in Gavarnie-Gèdre in den Pyrenäen mit 2:40 Minuten Vorsprung vor dem Dänen.
Diese Differenz auf seinen Dauerrivalen besteht auch im Gesamtklassement. Vingegaard kam als Zweiter ins Ziel. Er selber war wiederum 20 Sekunden Schneller als eine Gruppe mit Remco Evenepoel, Paul Seixas oder Isaac del Toro. Yannis Voisard als bester Schweizer fuhr als 16. mit 8:21 Minuten Rückstand über die Ziellinie.
Mit dem Tagessieg übernahm Pogacar das Leadertrikot von Torstein Träen. Der Norweger im Maillot jaune stürzte, bereits klar distanziert, in einer Abfahrt in einer Kurve. Dennoch setzte er die Rundfahrt fort.
Die Entscheidung um den Tagessieg fiel fünf Kilometer vor dem Kulminationspunkt des Col du Tourmalet, dem zweitletzten Hindernis des Tages. Pogacar griff an, Vingegaard konnte zunächst in Sichtweite folgen. Doch in den letzten Kehren musste der Däne abreissen lassen. Er konnte das Tempo nicht mehr halten und fuhr mit 30 Sekunden Rückstand über den Pass.
Unten im Tal betrug Pogacars Vorsprung dank seiner stärkeren Abfahrt bereits eine Minute. Im 18 Kilometer langen Schlussanstieg mit durchschnittlich knapp vier Prozent Steigung baute der Slowene seinen Vorsprung weitere anderthalb Minuten aus.
Das sechste Teilstück mit fünf kategorisierten Anstiegen und 4100 Höhenmetern gehört zu den drei anspruchsvollsten Etappen der Tour 2026. Bereits bei der ersten schweren Prüfung scheint in der Bruthitze die Entscheidung um den Gesamtsieg gefallen zu sein, obwohl die Königsetappe hinauf zur Alpe d'Huez erst in der dritten Woche folgt. Pogacar ist der fünfte Gesamtsieg kaum mehr zu nehmen, sofern ihn nicht eine Krankheit oder ein Sturz zurückwirft.
Am Freitag und Samstag folgen Flachetappen. Die Anwärter auf das Gesamtklassement können ihre Kräfte nach den Pyrenäen schonen und das Feld den Sprintern und ihren Helfern überlassen. (sda)
17:24 Uhr
Donnerstag, 9. Juli
Muchova nach Nervenkrimi erste Finalistin
Karolina Muchova ist nach einem Nervenkrimi in das Finale von Wimbledon eingezogen und greift nach ihrem ersten Grand-Slam-Titel. Die 29 Jahre alte Tschechin setzte sich am Donnerstag auf dem Centre Court 6:2, 1:6, 7:6 (12:10) gegen Coco Gauff aus den USA durch. Im Endspiel trifft Muchova nun auf ihre Landsfrau Linda Noskova oder die Ukrainerin Marta Kostjuk.
«Es war so ein großer Kampf, eine echte Achterbahnfahrt», sagte Muchova nach ihrem dramatischen Sieg über 2:35 Stunden: «Es war nervenaufreibend.»
Muchova könnte am Samstag die tschechische Erfolgsstory der letzten Jahre im All England Club fortsetzen. 2011 und 2014 gewann jeweils Petra Kvitova, 2023 Marketa Vondrousova, die im Juni wegen einer verweigerten Dopingprobe für vier Jahre gesperrt worden war. Zwölf Monate später jubelte dann Barbora Krejcikova als bislang letzte Tschechin auf dem «heiligen Rasen».
Muchova spielt eine überragende Rasensaison, der Erfolg gegen Gauff war bereits ihr zehnter in Serie. Im Vorfeld hatte sie bereits die Generalprobe in Bad Homburg gewonnen. In Wimbledon steht sie nun in ihrem zweiten Finale bei einem Grand Slam, 2023 hatte Muchova das Endspiel der French Open gegen die Polin Iga Swiatek verloren.
Für Gauff endete derweil der Traum vom dritten Major-Titel nach ihren Triumphen 2023 bei den US Open und 2025 bei den French Open. In Wimbledon stand Gauff erstmals in der Runde der letzten vier.
Gauff hatte zu Beginn große Probleme mit ihrem Aufschlag und leistete sich immer wieder unerzwungene Fehler. Muchova stürmte so locker zum Satzgewinn. Mit dem Rücken zur Wand drehte die US-Amerikanerin plötzlich auf, verbesserte sich deutlich bei eigenem Service und dominierte mit der Rückhand.
Die Zuschauerinnen und Zuschauer bekamen einen Entscheidungssatz zu sehen, in dem nun Muchova und Goff mit den Nerven zu kämpfen hatten. «Ich kann es schon nachvollziehen, dass die beiden super nervös und angespannt sind», sagte Angelique Kerber, Wimbledon-Champion von 2018, bei Prime Video. Am Ende behielt Muchova in einem dramatischen Match-Tiebreak die Oberhand. (afp)
11:02 Uhr
Donnerstag, 9. Juli
BVB-Stürmer Adeyemi mit Barça einig
Karim Adeyemi steht wohl vor dem Absprung beim BVB. Eine angestrebte Vertragsverlängerung kam bislang nicht zustande. Nun soll der FC Barcelona ein Angebot gemacht haben.
Karim Adeyemi steht nach Medienberichten vor einem Wechsel zum FC Barcelona. Der Offensivspieler von Fussball-Bundesligist Borussia Dortmund soll sich mit dem spanischen Top-Club von Trainer Hansi Flick bereits über einen «langfristigen Vertrag» geeinigt haben, berichtet unter anderem «Sky». Der 24-Jährige, dessen Vertrag beim BVB im Sommer 2027 ausläuft, habe den BVB über seinen Wechselwunsch informiert.
Auch spanische Medien sowie Transferexperte Fabrizio Romano berichteten, dass die Katalanen bereits ein offizielles Angebot für Adeyemi bei den Dortmunder abgegeben hätten. Dies soll aber noch deutlich unter den Vorstellungen der Dortmunder liegen. Mit einer schnellen Einigung ist daher nicht zu rechnen. Der schnelle Aussenstürmer war vor vier Jahren für gut 30 Millionen Euro von Red Bull Salzburg nach Dortmund gekommen.
Adeyemis Spielerberater ist Jorge Mendes, der unter anderem auch Barça-Superstar Lamine Yamal berät. Die Dortmunder versuchen seit Wochen vergeblich, den im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag mit dem Nationalspieler (elf Einsätze) zu verlängern. Adeyemis Marktwert liegt bei rund 40 Millionen Euro. In der Saisonschlussphase war meist nur noch Ersatz und wurde auch nicht in den deutschen WM-Kader berufen. (dpa)
09:27 Uhr
Donnerstag, 9. Juli
Sprint-Wunderkind Gout Gout schwer verletzt
Australiens Sprint-Ausnahmetalent Gout Gout muss seine Saison aufgrund einer schweren Verletzung vorzeitig beenden. Der 18-Jährige zog sich im Training in Brisbane einen Teilriss der Sehne am linken Oberschenkel zu. Damit werde er nicht bei der U20-WM im nächsten Monat in Eugene starten können, teilte Gout Gout auf Instagram mit.
Gout Gout gilt in der Leichtathletik-Szene als Wunderkind. Er wird wegen seines Laufstils, seiner schlaksigen Figur, seiner Posen und vor allem wegen seiner schnellen Zeiten mit Sprint-Legende Usain Bolt verglichen. (sda)
09:26 Uhr
Donnerstag, 9. Juli
Tribüne im Bremer Weserstadion eingestürzt
Bei Modernisierungsarbeiten im Bremer Weserstadion ist eine Tribüne eingestürzt. Wie der Bundesligist Werder Bremen mitteilte, ereignete sich der Zwischenfall bei Umbaumassnahmen in einem Teil des VIP-Bereichs. Es wurde niemand verletzt.
Gemäss Hans-Jörg Otto, dem Geschäftsführer des Stadions, werde die Situation und der entstandene Schaden aktuell analysiert. Man hoffe, die Tribüne schnellstmöglich wieder herrichten zu können. Der Einsturz im Oberrang sei durch die unbeabsichtigte Beschädigung einer tragenden Säule verursacht worden.
Werders erstes Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison findet am ersten September-Wochenende statt. (sda)
19:26 Uhr
Mittwoch, 8. Juli
Sprint-Entscheidung bei der Tour de France
Olav Kooij gewinnt die 5. Etappe der Tour de France. Der Niederländer setzt sich im flachen Teilstück über 158 km in Pau im Sprint des Feldes vor dem Deutschen Max Kanter und dem Belgier Tim Merlier durch.
Das Maillot jaune bleibt auf den Schultern von Torstein Träen. Der Norweger führt die Gesamtwertung weiterhin 28 Sekunden vor dem Amerikaner Sean Quinn an.
Am Donnerstag folgt in den Pyrenäen die erste schwere Bergetappe mit der ersten von fünf Bergankünfte dieser 113. Frankreich-Rundfahrt. (sda)
15:46 Uhr
Mittwoch, 8. Juli
Yverdon holt Augustin
Yverdon verstärkt seine Offensive und lockt mit Jean-Kévin Augustin einen grossen Namen ins Waadtland. Wie der Klub mitteilt, stattet er den 29-Jährigen mit einem Einjahresvertrag aus.
Augustin ist ehemaliger französischer Juniorennationalspieler, stammt aus der Jugend von Paris Saint-Germain und hatte einst bei RB Leipzig einen Marktwert von 25 Millionen Euro. Von 2022 bis 2024 stand er in Basel unter Vertrag, wo er in 51 Partien 8 Tore erzielte. Zuletzt war Augustin ein Jahr vereinslos. (sda)
15:06 Uhr
Mittwoch, 8. Juli
Knall bei GC: Alain Sutter ist nicht mehr Sportchef bei den Grasshoppers
Die neuen Besitzer der Grasshoppers überraschen bei ihrer Vorstellung mit einer ersten personellen Massnahme: Alain Sutter ist nach gut einem Jahr nicht mehr Sportchef beim Schweizer Rekordmeister.
Captain Amir Abrashi verkündet derweil, dass er nach positiven ersten Gesprächen mit den Verantwortlichen der Bridge Football Group eine weitere Saison als Spieler anhängt. (sda)
14:44 Uhr
Mittwoch, 8. Juli
Auch Stricker erhält Wildcard für Gstaad
Das Swiss Open in Gstaad vergibt die zweite von drei Wildcards an Dominic Stricker. Für den 23-jährigen Berner ist es das erste Turnier dieser Kategorie in diesem Jahr.
Stricker (ATP 343), der 2023 am US Open in die Achtelfinals und in der Folge in die Top 100 der Weltrangliste stürmte, kämpfte in der Zwischenzeit mit Verletzungs- und Motivationsproblemen. Er will sich nun wieder nach vorne kämpfen. Bei bisher fünf Teilnahmen in Gstaad erreichte er 2022, 2023 und im letzten Jahr die Achtelfinals.
Die erste Wildcard ging an den 23-jährigen Aargauer Jérôme Kym (ATP 196). Stan Wawrinka seinerseits rückt direkt ins Hauptfeld nach, wie am Mittwoch bekannt wurde. Damit bleibt den Veranstaltern noch eine Wildcard, die sie vergeben können.
Das Sandturnier im Saanenland findet vom 11. bis 19. Juli statt. (sda)
12:23 Uhr
Mittwoch, 8. Juli
Nationalteam beschert SRF Top-Quote
Der WM-Achtelfinal der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft gegen Kolumbien hat SRF Top-Einschaltquoten beschert. Bis zu 1,18 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten am Dienstagabend auf SRF zwei den Einzug der Schweiz in den Viertelfinal. Der Marktanteil lag bei 78,3 Prozent, wie SRF mitteilte. Auf den Onlineplattformen registrierte das Medienhaus rund 930'000 Livestream-Starts.
Bereits die Schweizer Gruppenspiele hatten jeweils mehr als 980'000 Personen erreicht. Top-Werte waren die durchschnittlich 1,07 respektive 1,05 Millionen Zuschauer in den Spielen gegen Kanada und Bosnien-Herzegowina. Die höchsten Einschaltquoten ohne Schweizer Beteiligung generierte der Sechzehntelfinal zwischen Brasilien und Japan (durchschnittlich 507'000 Zuschauer). (sda)
11:55 Uhr
Mittwoch, 8. Juli
Reuteler wechselt zu Arsenal
Was schon lange vermutet wurde, ist nun Tatsache: Géraldine Reuteler wechselt nach ihrem Vertragsende bei Eintracht Frankfurt ablösefrei zu Arsenal.
«Arsenal ist einer der grössten Klubs der Welt und ich bin so stolz, dass ich hier sein kann», wird Reuteler auf der Vereinswebsite zitiert. Wie lange sich der Klub aus London die Dienste der Schweizer Nationalspielerin sicherte, ist nicht bekannt.
Reuteler wechselte 2018 von Luzern nach Frankfurt und prägte das Spiel der Eintracht (bis 2020 1. FFC Frankfurt) während acht Jahren. An der Heim-EM im Sommer des letzten Jahres spielte sie eine tragende Rolle im Schweizer Team. Nun erfüllt sich die 27-jährige Obwaldnerin den Traum von der höchsten englischen Liga. (sda)
23:12 Uhr
Dienstag, 7. Juli
Tennis: Djokovic übersteht Fünfsatzkrimi
In einem Fünf-Satz-Krimi über mehr als fünf Stunden hat Rekord-Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic (39) das Traum-Halbfinale in Wimbledon gegen Titelverteidiger Jannik Sinner perfekt gemacht. Im packenden Viertelfinale gegen den kanadischen Tennisprofi Felix Auger-Aliassime (25) verhinderte Djokovic dank eines Kraftakts nur knapp das Ausscheiden. Mit 7:6 (12:10), 3:6, 6:3, 6:7 (4:7), 7:6 (10:4) entschied der 39-Jährige das Duell für sich.
Erst nach 5:15 Stunden stand sein Sieg wenige Minuten vor der Sperrstunde um 23.00 Uhr Ortszeit fest. Nach Veranstalter-Angaben war es das längste Viertelfinale der Turnier-Geschichte.
Djokovic jagt 25. Grand-Slam-Triumph
«Das sind die Momente, für die ich noch Tennis spiele», sagte der siebenmalige Wimbledonsieger nach seinem Sieg. Es sei eines der besten Matches von ihm im All England Club gewesen. «Ich wünschte, es wäre das Finale.» Dann müsse er sich nicht sorgen, wie sich sein Körper morgen anfühle.
Damit hat Djokovic beim Rasenklassiker in London weiter die Chance auf seinen 25. Grand-Slam-Titel. Anfang des vierten Satzes führte der Serbe schon mit Break und steuerte auf einen Vier-Satz-Erfolg zu. Dann verlangte ihm der Weltranglisten-Vierte Auger-Aliassime noch mal alles ab, zwang ihn in den Tiebreak und in den fünften Satz. Die Spannung auf dem Centre Court gipfelte im entscheidenden Match-Tiebreak, den Djokovic verdient für sich entschied.
In seinem 15. Wimbledon-Halbfinale trifft Djokovic am Freitag auf den Südtiroler Sinner, gegen den er vor einem Jahr in der Vorschlussrunde ausschied. Der Weltranglisten-Erste aus Italien beendete zuvor im Viertelfinale mit einem 7:5, 7:6 (7:4), 6:3-Erfolg den überraschenden Erfolgslauf des Deutschen Jan-Lennard Struff. (dpa)
18:05 Uhr
Dienstag, 7. Juli
Fussball: Basel holt Schweden
Der FC Basel verpflichtet den schwedischen Mittelfeldspieler Ludwig Malachowski Thorell für vier Jahre. Der 21-Jährige kommt vom schwedischen Überraschungsmeister Mjällby und unterschrieb einen bis 2030 gültigen Vertrag, wie der FCB mitteilt.
Auch beim Cupsieg Mjällbys in diesem Frühjahr war Malachowski Thorell, der auch einen polnischen Pass besitzt, massgeblich beteiligt. «Er ist ein spielstarker und intelligenter Zentrumsspieler, der beim schwedischen Meister Mjällby trotz seiner erst 21 Jahre bereits Führungsaufgaben übernommen hat und Verantwortung im Spielaufbau trug», schwärmt Basels Technischer Direktor Andreas Herrmann. (sda)
18:03 Uhr
Dienstag, 7. Juli
Rad: Pedersen gewinnt im Sprint
Die 4. Etappe der Tour de France wird für die Radprofis zur Hitzeschlacht. Bei Temperaturen von bis zu 40 Grad gibt Tadej Pogacar das Leadertrikot vorerst wieder ab. Der Tagessieg geht an Mads Pedersen.
Tadej Pogacar ist das Gelbe Trikot nach nur einem Tag bereits wieder los. An einem von extremer Hitze geprägten Tag im Süden Frankreichs unternahmen der Vorjahressieger und sein Team UAE Emirates keine grossen Anstrengungen, die Führung in der Gesamtwertung zu verteidigen.
Träen vier Jahre nach Krebsdiagnose in Gelb
Neu trägt der Norweger Torstein Träen das Maillot jaune. Er erreichte das Ziel der hügeligen 181,9 km langen Etappe von Carcassonne nach Foix als Achter einer grösseren Ausreissergruppe.
Träen hatte 2024 am Gotthardpass - bei Eiseskälte - die Königsetappe der Tour de Suisse gewonnen, zwei Jahre nachdem bei ihm Hodenkrebs diagnostiziert worden war. Nun feiert er bei hochsommerlichen Temperaturen mit dem Team Uno-X den bisher grössten Erfolg seiner Karriere. Träen ist erst der dritte Norweger, der das gelbe Trikot der Tour de France trägt.
Pedersen hat leichtes Spiel im Sprint
Als Etappensieger ging der Däne Mads Pedersen hervor. Der frühere Weltmeister im Trikot von Lidl-Trek setzte sich im Sprint einer zehnköpfigen Ausreissergruppe souverän vor seinem amerikanischen Teamkollegen Quinn Simmons und dem Spanier Raul Garcia durch. Für Pedersen war es der dritte Etappensieg bei der Frankreich-Rundfahrt. Das Feld mit allen Favoriten auf den Gesamtsieg und allen vier Schweizern kam fast 13 Minuten nach dem Sieger ins Ziel.
In der 5. Etappe vom Mittwoch ist die Reihe an den Sprintern. Auf den 158,3 km zwischen Lannemezan und Pau sind keine grösseren Anstiege zu bewältigen. Am Donnerstag steht die erste Bergankunft dieser 113. Tour de France im Programm. (sda)
17:37 Uhr
Dienstag, 7. Juli
IOC hebt Suspendierung von Russen auf
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am Dienstag die gegen russische Sportlerinnen und Sportler verhängten Einschränkungen aufgehoben. Sie dürfen wieder an Teamsportarten teilnehmen und sich für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles qualifizieren. Ihre Nationalhymne und ihre Flagge werden ihnen jedoch vorerst nicht zurückgegeben.
Diese Wiedereingliederung, die das IOC den internationalen Sportverbänden für ihre jeweiligen Sportarten ab sofort empfiehlt, ist mit besonderen Anforderungen im Bereich der Dopingkontrollen verbunden. Wie das IOC in einer Mitteilung erklärt, muss sich jeder russische Athlet und jede russische Athletin vor der Rückkehr zu internationalen Wettkämpfen mehreren Dopingtests unterziehen. (sda/afp)
17:36 Uhr
Dienstag, 7. Juli
Fussball: Rudi Völler macht weiter
Rudi Völler bleibt Sportdirektor des Deutschen Fussball-Bundes und will aktiv zum Wiederaufbau der Nationalmannschaft nach dem nächsten WM-Flop beitragen.
Rudi Völler geht nicht vorzeitig in Rente. Der 66-Jährige macht beim Deutschen Fussball-Bund (DFB) als Sportdirektor weiter. Er will auch nach dem WM-Flop in Amerika und der inzwischen auch aus seiner Sicht «richtigen» Trennung von Julian Nagelsmann seinen bis zur EM 2028 laufenden Vertrag erfüllen. In einem Team mit dem designierten Bundestrainer Jürgen Klopp will der ehemalige Teamchef aktiv zum Wiederaufbau der Nationalelf beitragen.
Diesen Entscheid verkündete Völler nach einem Telefonat mit Klopp sowie Gesprächen mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke. Völlers Aufgabenprofil dürfte weitgehend dem bisherigen ähneln. Der Weltmeister von 1990 sieht sich weiterhin als erster Unterstützer des Bundestrainers. (sda/dpa)
17:33 Uhr
Dienstag, 7. Juli
OL: Simona Aebersold holt WM-Gold
Simona Aebersold lanciert die Sprint-OL-WM in Genua mit einer Machtdemonstration. Nach zwei WM-Titeln über die Langdistanz gewinnt die 28-jährige Bernerin überlegen ihre erste Goldmedaille im Sprint.
Aebersold deklassierte die Konkurrenz regelrecht. Bei einer Laufzeit von knapp 16 Minuten verwies sie die Norwegerin Pia Young Vik um 1:11 Minuten auf Platz 2. Bronze ging mit 1:18 Minuten Rückstand an die Tschechin Lucie Dittrichova.
Mit dem Sieg schloss Aebersold eine Lücke in ihrem Palmares. Es war dies für die zweifache Gesamtweltcupsiegerin bereits ihre 15. WM-Medaille.
Die anderen beiden Schweizerinnen verpassten die Podestränge deutlich. Natalia Gemperle belegte mit fast drei Minuten Rückstand den 18. Rang, Paula Gross wurde 21.
Polsini verpasst Medaille im Finish
Bei den Männern lag für Tino Polsini eine Medaille bereit. Der Baselbieter, der vor zwei Jahren in Edinburgh mit Silber seinen ersten Podestplatz an einem Grossanlass erreicht hatte, lag bei der letzten Zwischenzeit noch in Führung. Im Schlussabschnitt unterliefen ihm jedoch gleich mehrere Fehler. So erreichte er das Ziel mit 26 Sekunden Rückstand auf den souveränen norwegischen Sieger Kasper Fosser nur im 5. Rang. Für Fosser war es der sechste WM-Titel.
Zum Podestplatz fehlten Polsini acht Sekunden. Silber ging an den Franzosen Guilhem Verove, Bronze an den Finnen Tuomas Heikkila. Während Martin Hubmann aufgrund einer Oberschenkelverletzung kurzfristig passen musste, klassierte sich Benjamin Wey bei seiner WM-Premiere im 28. Rang.
Mit dem K.o.-Sprint am Freitag und den Staffeln am Samstag werden in der italienischen Hafenstadt weitere Medaillensätze vergeben. (sda)
13:28 Uhr
7. Juli
Viola Calligaris unterschreibt erneut bei Atlético
Nach Lia Wälti verlässt auch Viola Calligaris Juventus Turin. Die Schweizer Nationalspielerin wechselt zu Atlético Madrid, wo sie einen Zweijahresvertrag unterschreibt.
Mit einem Bild der 30-Jährigen und den Worten «Bienvenida Viola Calliagris» verkündete der Klub auf Instagram die Ankunft der Innenverteidigerin, die bereits von 2017 bis 2019 für die Rojiblancos spielte. Es war nach ihrem Abgang von YB die erste Station im Ausland.
Calligaris' Vertrag in Turin lief diesen Sommer aus und wurde nicht verlängert. (sda)
13:14 Uhr
Dienstag, 7. Juli
Maceiras wechselt zu Servette
Servette sichert sich die Dienste von Quentin Maceiras. Der 30-jährige Schweizer Verteidiger kommt vom Puskas AFC aus Ungarn und unterschreibt bei den Genfern einen Zweijahresvertrag, wie der Klub mitteilt.
Maceiras wurde beim FC Sion ausgebildet und absolvierte für die Walliser und später die Young Boys insgesamt 136 Spiele in der Super League. Mit den Bernern gewann er 2021 den Meistertitel und 2023 das Double. (sda)
10:22 Uhr
Dienstag, 7. Juli
Nübel wechselt vom FC Bayern zu Besiktas
Nach nur vier Pflichtspiel-Einsätzen in sechs Jahren ist die Zeit für Nationaltorwart Alexander Nübel beim FC Bayern wohl endgültig abgelaufen: Der 29 Jahre alte Torhüter steht nach Informationen von Sky und Bild vor einem Wechsel zu Besiktas in die türkische Süper Lig. Am Mittwoch soll der Medizincheck in Istanbul erfolgen.
Die Münchner kassieren demnach bis zu sieben Millionen Euro Ablöse, durch Boni könnten weitere fünf Millionen hinzukommen. Allerdings soll Nübel von den Bayern eine millionenschwere Abfindung erhalten, heisst es. Sein hoch dotierter Vertrag beim Rekordmeister, von rund elf Millionen Euro Jahresgehalt war immer die Rede gewesen, wäre noch bis 2029 gelaufen. Der Keeper solle vor dem Trainingsstart der Bayern am 20. Juli aber noch unbedingt verkauft werden.
2020 war Nübel als designierter Nachfolger von Manuel Neuer von Schalke 04 nach München gewechselt. Doch die grossen Hoffnungen erfüllten sich nie. Nübel war zunächst an die AS Monaco und die vergangenen drei Jahre an den VfB Stuttgart verliehen. Inzwischen gilt längst Jonas Urbig als Neuer-Kronprinz.
Bayerns Sportvorstand Max Eberl muss nach den teuren Sommertransfers der WM-Stars Nathaniel Brown (55 Millionen) und Ismael Saibari (50 Millionen) allerdings noch weitere Einnahmen generieren. Neben Nübel wurden bereits Daniel Peretz (Southampton/8) und Jonah Kusi-Asare (Fulham/6) für zusammen rund 14 Millionen Euro verkauft. Zudem muss Eberl neue Klubs für die zuletzt verliehenen Bryan Zaragoza, Joao Palhinha und Sacha Boey finden.
Eberl steht dem Vernehmen nach unter Beobachtung des mächtigen Münchner Aufsichtsrates. Im August will das Gremium um Uli Hoeness und Karl-Heinz Rummenigge über die Zukunft des 52-Jährigen entscheiden. Der Vertrag von Eberl ist bis 2027 datiert, Hoeness hatte zuletzt die Chancen einer Verlängerung auf «60:40» bezeichnet. (afp)
15:52 Uhr
Montag, 6. Juli
Filipe Luis neuer Trainer der AS Monaco
Das für die AS Monaco spielende Schweizer Duo Denis Zakaria und Philipp Köhn erhält einen neuen Trainer. Der 40-jährige Brasilianer Filipe Luis wird mit einem Vertrag bis Juni 2028 ausgestattet, wie der Ligue-1-Klub mitteilt.
Der 44-fache brasilianische Internationale trainierte in seiner Heimat bis Anfang März den Traditionsklub Flamengo. In Monaco folgt er auf den Belgier Sébastien Pocognoli, der am 1. Juni entlassen wurde. (sda/afp)
15:51 Uhr
Montag, 6. Juli
Tonali wird zu Tottenhams Rekordtransfer
Tottenham Hotspur nimmt Sandro Tonali unter Vertrag und lässt sich die Dienste des 26-jährigen Mittelfeldspielers eine Rekord-Ablösesumme kosten.
Laut Medienberichten überwies der Londoner Premier-League-Klub für den italienischen Internationalen deutlich mehr als 100 Millionen Euro an den Ligakonkurrenten Newcastle United. (sda/apa)
14:44 Uhr
Montag, 6. Juli
Badminton: Jenny Stadelmann siegt erneut in Südamerika
Jenny Stadelmann arbeitet sich kontinuierlich zurück nach oben. In Lima entschied die Olympia-Teilnehmerin von Paris das zweite Weltranglisten-Turnier in Serie für sich.
Die Ostschweizerin war in der peruanischen Hauptstadt als Nummer 8 gesetzt und schaltete auf dem Weg zum Titel die Nummern 4, 1 und 2 der Setzliste aus. Im Final besiegte sie die Französin Romane Cloteaux-Foucault, mit der sie während der Turnierwoche das Zimmer teilte, nach Verlust des Startsatzes.
Das Comeback der 26-Jährigen verläuft damit weiter nach Plan. Vor Monatsfrist war Stadelmann in Paraguay nach siebenmonatiger Verletzungspause mit einem Sieg in der Kategorie Future Series auf die Tour zurückgekehrt. (sda)
13:27 Uhr
Montag, 6. Juli
Glasner wird Cheftrainer von Nottingham Forest
Oliver Glasner ist neuer Cheftrainer von Nottingham Forest. Der 51-jährige Österreicher erhält beim Premier-League-16. der Saison 2025/26 einen Vertrag bis 2029, wie der Klub am Montag mitteilte.
Glasner, der zuletzt beim Ligarivalen Crystal Palace tätig war, tritt bei Nottingham Forest die Nachfolge des Portugiesen Vitor Pereira an. Eigentümer des Klubs ist der griechische Reeder Evangelos Marinakis. Glasner ist der fünfte Trainer bei Forest innerhalb von weniger als einem Jahr. Nottingham stiess in der Europa League unter Pereira bis in die Halbfinals vor. (sda/apa)
09:40 Uhr
Montag, 6. Juli
Schwimmen: McIntosh knackt letzten Rekord der Ganzkörperanzug-Ära
Kanadas Schwimmstar Summer McIntosh hat den letzten Frauen-Weltrekord der Ganzkörperanzug-Ära ausgelöscht. Die mehrfache Olympiasiegerin schwamm die 200 m Delfin in Montreal bei den Trials für die Pan-Pazifik-Meisterschaften in 2:01,65 Minuten und überflügelte damit die Chinesin Liu Zige (2:01,81), die den Rekord im Oktober 2009 - am Höhepunkt der «Shiny suit»-Ära - aufgestellt hatte. Die 19-jährige McIntosh hält nun fünf der sechs schnellsten Zeiten in der Delfin-Disziplin.
«Als ich aufwuchs, war das der einzige Weltrekord, von dem ich dachte, ich würde ihn niemals brechen. Es vor heimischem Publikum zu schaffen, ist etwas ganz Besonderes», sagte McIntosh glückselig. «Das bedeutet mir einfach alles, und ich bin völlig überwältigt.» (sda/apa)
00:07 Uhr
Montag, 6. Juli
Belinda Bencic scheitert in den Achtelfinals
Belinda Bencic, Vorjahres-Halbfinalistin, verpasst in Wimbledon die Viertelfinals. Bencic unterliegt am späten Sonntagabend der Weltnummer 7 Coco Gauff mit 6:4, 3:6, 4:6.
Seit Beginn der letzten Saison standen sich Belinda Bencic und Coco Gauff zum sechsten Mal gegenüber; zum fünften Mal setzte sich die Amerikanerin durch. Dennoch: Die Chancen für Belinda Bencic in Wimbledon standen zumindest eine Stunde lang gut: Gauff gewann vor Wimbledon kein Spiel auf Rasen und erreichte die Achtelfinals mit Zittersiegen gegen Aussenseiterinnen. Sie wartet in dieser Saison noch auf einen Turniersieg.
Aber Belinda Bencic schaffte es trotz guter Voraussetzungen und einem starken Beginn wieder nicht, Gauff zu besiegen. Im ersten Satz holte sie einen 0:3-Rückstand auf und wehrte zwei Breakbälle zum 3:5 ab, ehe sie den Satz mit dem dritten Satzball mit 6:4 gewann.
In der Folge lief Belinda Bencic aber nur noch Rückständen hinterher. Coco Gauff steigerte sich, wie so oft gegen Bencic, zur Bestform. Bencic spielte ebenfalls gut, vermochte nach zwei Stunden und 19 Minuten den ersten Matchball nicht abzuwehren. Hätte Bencic noch zum 5:5 ausgleichen können, wäre die Entscheidung auf Montag vertagt worden.
In der Weltrangliste fällt Belinda Bencic mindestens auf Platz 14 zurück - wobei aber doch noch einige Spielerinnen im Turnier verblieben, die Bencic noch überholen können. (sda)
20:50 Uhr
Sonntag, 5. Juli
Sieg und Rekord für Djokovic
Novak Djokovic steht in Wimbledon wieder in den Viertelfinals. Das sind die Fakten des siebenten Wimbledon-Tags.
Djokovic besiegten den russischen Qualifikanten Roman Safiullin mit 7:6 (8:6), 6:3, 3:6, 6:3 und feierte seinen 106. Einzelsieg in Wimbledon. Damit ist Djokovic alleiniger Rekordhalter. Bis Sonntag teilte er sich diese Bestmarke mit Roger Federer.Osaka schlägt Weltnummer 1
Die einstige Weltnummer 1 Naomi Osaka eliminierte die aktuelle Weltnummer 1, Aryna Sabalenka, mit 6:2, 7:6 (7:2). Vorher in dieser Saison hatte Osaka dreimal gegen Sabalenka verloren. Die 28-Jährige gewann vor mehr als fünf Jahren ihre vier Grand-Slam-Titel (je zwei in Australien und am US Open). Nach einer Baby-Pause kehrte sie vor zweieinhalb Jahren auf die Tour zurück. Aktuell belegt sie Weltranglistenplatz 14. In den Viertelfinals trifft Osaka, zuletzt Finalistin in Rasen in Bad Homburg, auf die Tschechin Karolina Muchova. (sda)
20:39 Uhr
Sonntag, 5. Juli
Olympiasiegerin auch Schützenkönigin
Am Eidgenössischen Schützenfest in Chur werden fünf neue Schützenköniginnen und Schützenkönige erkoren. Der prominenteste Name: Olympiasiegerin Chiara Leone.
Die Olympiasiegerin Chiara Leone sicherte sich den Titel im Wettkampf mit dem Gewehr auf 50 m. Die Weltklasse-Schützin setzte sich im Final mit 248,8 Punkten gegen Christoph Dürr (247,0) durch. Zuvor hatte sie bereits die Qualifikation für den Final, den sogenannten Ausstich, für sich entschieden. Der Final entwickelte sich zu einem Duell auf hohem Niveau. Vor den letzten beiden Schüssen betrug Leones Vorsprung nur einen Punkt. Mit einer starken Schlussphase verteidigte sie ihre Führung erfolgreich.
Der Titel als Schützenkönigin habe einen besonderen Stellenwert, sagte die Fricktalerin nach ihrem Sieg. «Beim Schiessen ist das in der Schweiz das Höchste», erklärte die Olympiasiegerin via Communiqué. «ieser Titel ist tatsächlich seltener als Olympische Spiele. Darauf werde ich in Zukunft sehr stolz sein.»
Spannende Finals in weiteren Disziplinen
Die Königsfinals bildeten am Sonntag den sportlichen Höhepunkt des Eidgenössischen Schützenfests Chur 2026. In fünf verschiedenen Disziplinen wurden die neuen Schützinnen und Schützen mit der Schützenkrone ausgezeichnet.
Den ersten Wettkampf des Tages entschied der Pistolenschütze und Weltmeister Adrian Schaub für sich. Er siegte mit 30 Treffern.
Mit dem Gewehr 300 m Ordonnanz D gewann Thomas Meier in einem äusserst knappen Final. Der Schaffhauser setzte sich mit 241,6 zu 241,5 Punkten gegen Christoph Locher durch. Meier hatte sich als Achter und Letzter für den Final qualifiziert.
Den Titel im Gewehr 300 m Ordonnanz E holte sich die St. Gallerin Erika Breitenmoser, in der Sparte Gewehr 300 m Sport feierte der Bündner Georg Maurer einen Heimsieg. (sda)
17:58 Uhr
Sonntag, 5. Juli
Vingegaard bleibt in Gelb
Jonas Vingegaard verteidigt in der 2. Etappe der Tour de France mit Ziel in Barcelona das Maillot jaune erfolgreich. Der Däne wird im klassikerähnlichen Finale mit steilen Anstiegen auf den Montjuic nicht ernsthaft angegriffen.
Den Etappensieg holt sich Isaac del Toro. Der Portugiese setzt sich zum Schluss mit Team-Kollege Tadej Pogacar ganz leicht ab. Pogacar schenkt Del Toro den Etappensieg. Pogacar erhält aber auch noch Bonussekunden und liegt im Gesamtklassement noch 6 Sekunden hinter Vingegaard. (sda)
17:57 Uhr
Sonntag, 5. Juli
Leclerc siegt in Silverstone - Defekt bremst WM-Leader Antonelli
Charles Leclerc gelingt mit seinem ersten Sieg beim Grand Prix von Grossbritannien ein Befreiungsschlag. Der Monegasse im Ferrari siegt vor George Russell im Mercedes und Teamkollege Lewis Hamilton.
Nach sportlich schwierigen Monaten stand Charles Leclerc am Sonntag in Silverstone wieder einmal auf der Sonnenseite. Der Monegasse feierte in seinem 180. Grands Prix in der Formel 1 nach einer dramatischen Schlussphase seinen neunten Sieg, den ersten seit Oktober 2024 in Austin.
Dabei profitierte Leclerc wenige Runden vor Schluss auch von technischen Problemen am Mercedes des bis dahin zweitplatzierten WM-Leaders Kimi Antonelli, der mit frischen Pneus im neunten Saisonrennen Jagd auf seinen sechsten Sieg machte. Der Italiener schleppte sein Auto als Neunter ins Ziel, kassierte wegen mehrmaligem Überschreiten der Streckenbegrenzung aber eine Fünf-Sekunden-Strafe, was ihn auf Platz 16 zurückwarf.
Ferrari verspielt Doppelerfolg
Damit blieb Antonelli zum zweiten Mal in diesem Jahr ohne WM-Punkte. In der WM-Wertung schmolz sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Teamkollegen George Russell um 18 auf 25 Punkte. Der Brite seinerseits profitierte eine Woche nach seinem Sieg in Spielberg in der Schlussphase davon, dass Ferrari Lewis Hamilton während einer Safety-Car-Phase nochmals an die Boxen holte. Weil das Rennen nicht noch einmal freigegeben wurde, fuhr Russell vor Hamilton über den Zielstrich.
Somit verspielte die Scuderia etwas leichtfertig den ersten Doppelerfolg seit Oktober 2024, an dem Tag, als Leclerc letztmals (vor Carlos Sainz) triumphiert hatte. Am Sonntag legte der Monegasse den Grundstein zu seinem Sieg auf den ersten Metern, als er den vom besten Startplatz losgefahrenen Antonelli zu überholen vermochte.
Verstappens Frust und Audis Freude
Dass das Rennen am Sonntag hinter dem Safety Car zu Ende gehen musste, war Max Verstappen geschuldet. Der Niederländer verspielte mit einem Ausritt ins Kiesbett vier Runden vor Schluss auf Position 3 liegend einen Podestplatz. Er verlor seinen Red Bull in einer Hochgeschwindigkeitspassage und schied aus. «Dieses Auto, unglaublich», funkte der vierfache Weltmeister frustriert.
Grund zur Freude hatte derweil Audi. Das Nachfolgeteam von Sauber durfte sich erst zum zweiten Mal in dieser Saison über WM-Punkte freuen. Gabriel Bortoleto, der bereits beim Saisonauftakt in Australien als Neunter gepunktet hatte, belegte diesmal den 8. Rang und sammelte vier Zähler. Nico Hülkenberg schied derweil aufgrund eines technischen Defekts aus. (sda)
17:27 Uhr
Sonntag, 5. Juli
US-Frauen Cruz/Brasher gelingt das Triple
Die US-Frauen Kristen Cruz und Taryn Brasher gewinnen wie schon 2024 und 2025 das Elite16-Turnier in Gstaad. Bei den Männern feiert der Niederländer Alexander Brouwer an der Seite von Stefan Boermans bei seiner 16. Teilnahme den ersten Sieg.
Kristen Cruz/Taryn Brasher bezwangen auf dem Weg zum Triple im Final ihre Landsfrauen Megan Kraft und Kelly Cheng 21:19, 21:15. Nach den drei Siegen und Platz 3 im Jahr 2023 erweiterten sie ihre Kuhglocken-Sammlung.
Auf Platz 3 landeten 2026 Katja Stam und Raisa Schoon. Die Niederländerinnen hatten in den Viertelfinals die Olympia-Dritten Tanja Hüberli und Nina Brunner aus dem Turnier geworfen. Hüberli/Brunner waren im Berner Oberland dennoch mit Platz 5 für das beste Schweizer Resultat besorgt.
Kristen Cruz (geborene Nuss) und Taryn Brasher (geborene Kloth) treten unter dem Kürzel TKN auf und waren vor Gstaad die Nummer 3 der Weltrangliste. Die beiden bilden seit 2021 ein Team. An der WM 2025 gewannen sie Silber, im Jahr 2023 Bronze. Das grosse Ziel bilden nun die Olympischen Spiele in Los Angeles 2028.
Im Final der Männer bodigten die Niederländer Stefan Boermans/Alexander Brouwer die Amerikaner Trevor Crabb/Chase Budinger (USA) 26:28, 21:17, 15:11.
Boermans und Brouwer spielen erst seit dieser Saison miteinander und landeten nun einen ersten grossen Erfolg. Brouwer war 2013 schon Weltmeister und holte bei den Spielen in Rio 2016 Bronze. Sein 2,04 m grosser Partner und Blockspieler Boermans startete erst spät mit Beachvolleyball, legt aber eine steile Karriere hin. Bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 erreichte er die Viertelfinals.
Die Schweizer Männer-Duos hatten allesamt die K.o.-Runden verpasst. (sda)
17:26 Uhr
Sonntag, 5. Juli
Mountainbike: Dreifach-Sieg der Franzosen
Die Schweizer Männer kamen bei der Weltcup-Premiere auf der Cross-Country-Strecke im italienischen La Thuile nicht auf Touren. Als Bester erreichte Fabio Püntener auf Platz 12 das Ziel.
Auf der physisch anspruchsvollen Strecke feierten die Franzosen einen Dreifachsieg. Luca Martin, Mathis Azzaro und Adrien Boichis setzten sich zunächst gemeinsam ab und fuhren in dieser Reihenfolge durchs Ziel. Der 24-jährige Martin bestreitet erst seine zweite Saison bei der Elite. Der Weltcup-Leader hatte zuletzt auch in Lenzerheide gewonnen. (sda)
16:14 Uhr
Sonntag, 5. Juli
Belinda Bencic kämpft um Einzug in den Viertelfinal
Belinda Bencic spielt am Sonntag beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon die Achtelfinal-Partie gegen die Top-10-Spielerin Coco Gauff. Der Match beginnt frühestens um 17.30 Uhr.
Die Schweizerin, die vor Jahresfrist in Wimbledon die Halbfinals erreicht hatte, wird als Nummer 11 der Weltrangliste von den Buchmachern schwächer eingestuft als die Amerikanerin. Dies untermauern auch die Direktbegegnungen: Bencic liegt 2:5 im Hintertreffen und verlor zuletzt dreimal in Serie. Allerdings steht am Sonntag das erste Duell auf Rasen an. (sda)
16:10 Uhr
Sonntag, 5. Juli
Schweizer Frauen verpassen erstmals die Podestplätze
Die Mountainbikerin Ronja Blöchlinger belegt beim Weltcup im italienischen La Thuile über die olympische Distanz als beste Schweizerin Platz 5. Den Sieg sicherte sich die Einheimische Martina Berta. Sie triumphierte zum ersten Mal im Weltcup.
Auf der Cross-Country-Strecke im Aostatal auf 1500 m ü. M. legte Ronja Blöchlinger einen Schnellstart hin, konnte die Führung jedoch nicht behaupten. In der sechsten von sieben Runden fiel die 25-Jährige aus den Podestplätzen. Auf der anspruchsvollen Strecke in La Thuile, die Athletinnen physisch und technisch gleichermassen forderte, überzeugte die Appenzellerin vor allem in den Abfahrten. Für den zweiten Weltcup-Podestplatz in der olympischen Disziplin reichte es jedoch nicht.
Die Österreicherin Laura Stigger legte auf den Schlusskilometern deutlich zu und fuhr auf Platz 3 vor. An die zweitplatzierte Savilia Blunk aus den USA kam sie jedoch nicht mehr heran. Auch die Weltcup-Führende Jenny Rissveds zog noch an Blöchlinger vorbei. Die Schwedin - Weltmeisterin, Führende im Gesamtweltcup und in den vergangenen Monaten die dominierende Fahrerin - verpasste erstmals seit über einem Jahr die Top 3.
Die Schweizer Frauen stellten erstmals in dieser Saison keine Podestfahrerin im Cross-Country über die olympische Distanz. Mit Ronja Blöchlinger (5.), Sina Frei (6.), Alessandra Keller (8.), Nicole Koller (9.), Jolanda Neff (10.) und Ramona Forchini (11.) durfte sich das Teamergebnis dennoch sehen lassen. (sda)
16:06 Uhr
Sonntag, 5. Juli
Rang 5 für Sébastien Buemi
Das Schweizer Formel-E-Trio zeigt sich im zweiten Rennen in Schanghai verbessert. Sébastien Buemi wird Fünfter, für Nico Müller, tags zuvor als bester Schweizer nur Zehnter, resultiert Rang 7. Edoardo Mortara bleibt hingegen erneut ohne Punkte.
Müller lag kurz nach dem Start hinter seinem Porsche-Teamkollegen Pascal Wehrlein an zweiter Position. Auf abtrocknender Strecke fiel das Duo zurück, wobei Wehrlein dank dem 4. Platz wieder die WM-Führung von Mitch Evans übernahm. Der Neuseeländer konnte am Sonntag in Schanghai nicht starten und liegt neun Punkte hinter dem Deutschen zurück. Mortara ist nach 13 von 17 Saisonrennen mit 38 Punkten Rückstand WM-Sechster, unmittelbar vor Müller und Buemi. (sda)
07:25 Uhr
Sonntag, 5. Juli
Pogacar nach Mini-Dämpfer: «Froh, dass der Tag vorbei ist»
Tadej Pogacar nahm die Mini-Pleite gegen seinen Dauerrivalen Jonas Vingegaard gelassen und war glücklich nach dem Ende des ersten Arbeitstages bei der Tour de France. «Ich bin auch super froh, dass der Tag vorbei ist, denn es ist wirklich hart, diesen Tag durchzustehen. Er ist lang, und man bereitet sich mit dem Team nur auf diese 20 Minuten vor», sagte der Slowene über das 19,6 Kilometer lange Teamzeitfahren zum Auftakt der 113. Frankreich-Rundfahrt um Barcelona, das erst am Abend beendet war.
«Wir streben immer den Sieg an, aber ich finde, wir haben uns wirklich gut geschlagen», sagte der viermalige Tour-Champion nach seinem dritten Rang zum Auftakt, während der dänische Widersacher Vingegaard mit einem Vorsprung von zwölf Sekunden als Tagessieger das erste Gelbe Trikot bejubelte. Immerhin schnappte sich Pogacar das gepunktete Bergtrikot.
Pogacar muss bisschen abschalten
«Wir können mit dem heutigen Tag zufrieden sein und gehen voller Motivation in das nächste Rennen», sagte der 27-Jährige vor der zweiten Etappe mit Ziel in Barcelona am Sonntag. Erst einmal müsse er sich erholen «und ein bisschen abschalten».
Die zweite Etappe könnte Ausreissern liegen. Denn dann wird es mit 2.500 Höhenmetern zwar etwas hügeliger, aber grössere Abstände in der Gesamtwertung dürften durch die kurzen Anstiege nicht entstehen.
Bei Vingegaard kamen nach dem gelungenen Start grosse Gefühle durch: «Das Gelbe Trikot wieder zu tragen, ist für mich das Wichtigste hier. Ich bin einfach überglücklich. Davon habe ich in den letzten drei Jahren geträumt», sagte der Gewinner der Tour der Jahre 2022 und 2023, in den nachfolgenden Jahren siegte jeweils Pogacar.
Zuletzt zeigte sich der 29-jährige Däne in blendender Verfassung - und präsentierte sich auch sehr entspannt. Der Gewinner des Giro d'Italia wurde allerdings auch emotional und sprach über seinen schweren Sturz im Jahr 2024, der ihn fast das Leben kostete. «Da lag ich auf dem Boden und dachte, ich würde sterben. Und dann von damals zu heute zu kommen, ist für mich auch ein bisschen bewegend.» (dpa)
01:09 Uhr
Sonntag, 5. Juli
US-Stars glänzen in Eugene
Die US-Athletinnen und -Athleten prägen das Diamond-League-Meeting in Eugene, das ohne Schweizer Beteiligung stattfindet. Vor allem die Hürdensprints sorgen für hochklassige Leistungen.
Über 110 m Hürden setzte sich Jamal Britt in starken 12,86 Sekunden durch und verwies seinen Landsmann Ja'Kobe Tharp auf Platz 2. Tharp hatte die Leichtathletik-Szene erst im vergangenen Monat mit einem Weltrekord von 12,75 Sekunden überrascht. Bei seinem ersten Einsatz seit den NCAA-Meisterschaften erwischte der 20-Jährige einen guten Start und führte das Rennen zunächst an, musste sich auf den letzten Metern jedoch Britt geschlagen geben. Mit seiner Siegerzeit rückte Britt auf Platz 5 der ewigen Bestenliste vor. Tharp blieb mit 12,91 Sekunden erneut klar unter der 13-Sekunden-Marke.
Auch bei den Frauen überzeugte eine US-Hürdensprinterinnen. Die Olympiasiegerin Masai Russell gewann die 100 m Hürden in 12,24 Sekunden. Dies entsprach exakt der Zeit, mit der Ditaji Kambundji im vergangenen September in Tokio den Weltmeistertitel gewonnen hatte. Die Schweizerin fehlt derzeit verletzt.
Über 100 m flach dominierten ebenfalls die Gastgeberinnen. Melissa Jefferson-Wooden siegte bei Windstille in 10,78 Sekunden knapp vor Sha'Carri Richardson, die nach 10,79 Sekunden ins Ziel kam und ihrerseits Adaejah Hodge von den britischen Jungferninseln um einen Hundertstel in Schach hielt.
Auch im Weitsprung der Frauen ging es knapp zu und her. Gleich ein Trio übertraf die 7-Meter-Marke. Tara Davis-Woodhall setzte sich mit 7,13 m durch und lag einen Zentimeter vor der Italienerin Larissa Iapichino.
Über 800 m musste die Olympiasiegerin Keely Hodgkinson die nächste Niederlage hinnehmen. Nachdem sie zuletzt Audrey Werro unterlegen gewesen war, musste sich die Britin diesmal der Kenianerin Lilian Odira beugen. Odira, die Weltmeisterin von Tokio, gewann in 1:56,19 Minuten. Damit blieb sie rund zwei Sekunden über jenen Zeiten, mit der Audrey Werro im vergangenen Monat Schweizer Rekord gelaufen war und die Leichtathletik-Fans weltweit verblüffte. (sda)
19:33 Uhr
Samstag, 4. Juli
Vingegaard erster Träger des Maillot jaune
Das erste Leadertrikot der 113. Tour de France geht an Jonas Vingegaard. Der Däne fährt im Mannschaftszeitfahren der 1. Etappe in Barcelona die Bestzeit für sein siegreiches Team Visma-Lease a Bike.
Damit feierte Vingegaard, der in den nächsten drei Wochen seinen dritten Gesamtsieg nach 2022 und 2023 anstrebt, einen Auftakt nach Mass. Seinem grossen Rivalen, dem Vorjahressieger und Topfavoriten Tadej Pogacar, nahm er auf den 19,6 km durch die katalanische Metropole zwölf Sekunden ab. (sda)
19:29 Uhr
Samstag, 4. Juli
U19-EM: Schweizerinnen scheiden trotz Sieg aus
Das Schweizer U19-Nationalteam der Frauen verpasst an der EM-Endrunde in Bosnien-Herzegowina trotz eines 4:3-Sieges über Island die Halbfinals. Die Schweizer Juniorinnen hätten hoch gewinnen und auf eine Niederlage Spaniens gegen Österreich hoffen müssen.
Das Team von Trainerin Veronica Maglia besiegte Island aber nur 4:3 - nach einer 4:1-Führung nach 63 Minuten. Ramona Schallberger (1:0), Emanuela Pfister (2:1 und 4:1) und Melissa Rondalli (3:1) erzielten die Goals. Die Spanierinnen, gegen die das Schweizerinnen-Team zum Auftakt ein 2:2 herausgeholt hatten, sicherten sich mit einem 2:1-Erfolg den Gruppensieg. (sda)
19:27 Uhr
Samstag, 4. Juli
Antonelli verlängert Mercedes' Pole-Serie
Mercedes sichert sich auch für den Grand Prix von Grossbritannien den besten Startplatz. WM-Leader Kimi Antonelli fährt im Qualifying die Bestzeit vor Charles Leclerc und Lewis Hamilton in den Ferrari.
Kimi Antonelli dominierte in Silverstone den Samstag. Knapp fünf Stunden nach seinem ersten Sieg in einem Sprintrennen in der Formel 1 legte der bald 20-jährige Italiener nach und sicherte sich mit der Pole-Position die beste Ausgangslage für den Grand Prix vom Sonntag (16.00 Uhr). Der jüngste WM-Leader der Geschichte war auf seiner besten Runde im entscheidenden Teil der Qualifikation fast zwei Zehntel schneller als der zweitplatzierte Charles Leclerc.
Damit es im dritten Jahr in Folge mit einem Heimsieg klappt, müssen die britischen Fans auf eine Aufholjagd hoffen. Lewis Hamilton im zweiten Ferrari und Antonellis Teamkollege George Russell nehmen die zweite Startreihe ein. Weltmeister Lando Norris im McLaren hielt zwar Max Verstappen im Red Bull knapp in Schach, musste sich aber mit Startplatz 6 begnügen.
Norris erfüllte sich im vergangenen Jahr den Traum vom Heimsieg. Hamilton triumphiert vor zwei Jahren bereits zum neunten Mal in Silverstone - so viele Siege auf einem Kurs gelangen bislang keinem anderen Fahrer in der Königsklasse des Motorsports.
Mit Antonellis fünfter Pole-Position in dieser Saison setzt sich die Dominanz von Mercedes in der Zeitenjagd fort. Damit startet auch im neunten von 22 Grands Prix ein Silberpfeil von ganz vorne. (sda)
18:41 Uhr
Samstag, 4. Juli
Urs Lehmann wird erster Ehrenpräsident von Swiss-Ski
Der ehemalige Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann ist zum ersten Ehrenpräsidenten in der 120-jährigen Geschichte des Verbandes ernannt worden. Die Ehrung fand an der Delegiertenversammlung am Samstag in Schangnau statt, wie Swiss-Ski mitteilte.
Lehmann stand dem Verband von 2008 bis 2025 als Präsident vor. Während seiner Amtszeit gewannen die Athletinnen und Athleten von Swiss-Ski 45 Olympia-Medaillen. Zudem erreichten sie 205 Podestplätze bei Weltmeisterschaften und sicherten sich 173 Weltcup-Kristallkugeln.
Derzeit übt Lehmann bei der FIS ad interim den Posten als Generalsekretär aus. (sda)
17:14 Uhr
Samstag, 4. Juli
Hüberli/Brunner als letztes Schweizer Team im Viertelfinal out
Auch für die drei verbliebenen Schweizer Frauen-Duos endet das Elite16-Turnier in Gstaad am Samstag vorzeitig. Tanja Hüberli und Nina Brunner stossen immerhin in den Viertelfinal vor, den die wiedervereinten Olympia-Dritten von 2024 verlieren.
Hüberli/Brunner setzten sich im ersten K.o.-Spiel gegen Geena Urango/Megan Rice aus den USA souverän 21:11, 21:12 durch. Dieser Erfolg in den Achtelfinals bescherte den beiden Innerschweizerinnen ein Wiedersehen mit den Niederländerinnen Katja Stam/Raïsa Schoon, die sie am Freitag zum Abschluss der Gruppenphase in zwei Sätzen besiegt hatten. Diesmal gewannen Stam/Schoon, die im April 2022 die Weltrangliste angeführt hatten, 21:18, 21:19.
Für die beiden anderen Schweizer Frauen-Teams endete das Turnier in den Achtelfinals, beide scheiterten an amerikanischen Duos. Die Berner Schwestern Anouk und Zoé Vergé-Dépré, die im Vorjahr mit Rang 3 für den ersten Schweizer Podestplatz am Heimturnier seit 2012 gesorgt hatten, unterlagen Betsi Flint/Kylie Deberg nach einem dramatischen Tiebreak mit zwei vergebenen Matchbällen 21:19, 14:21, 20:22. Auch Joana Mäder und Leona Kernen verloren gegen Megan Kraft/Kelly Cheng trotz gewonnenem Startsatz in drei Durchgängen, und zwar 21:14, 17:21, 9:15. (sda)
16:48 Uhr
Samstag, 4. Juli
Wiederum Platz 2 für Lisa Baumann
Lisa Baumann belegte beim Downhill-Weltcup im italienischen La Thuile wie schon vor zwei Wochen in Lenzerheide Platz 2. Sie musste sich einzig der vierfachen Weltmeisterin Valentina Höll beugen.
Auf der 2,3 km langen Strecke mit 641 m Höhendifferenz büsste Lisa Baumann bei einer Fahrzeit von knapp vier Minuten 0,275 Sekunden auf die Österreicherin ein. Für Höll war es in dieser Saison bereits der vierte Weltcup-Erfolg im fünften Rennen.
In der Gesamtwertung führt die Österreicherin überlegen mit 1015 Punkten vor Baumann (652). Das nächste Downhill-Rennen findet in einer Woche in Pal Arinsal in Andorra statt. (sda)
15:40 Uhr
Samstag, 4. Juli
Hüberli/Brunner im Viertelfinal
Von den drei Schweizer Frauen-Duos verbleiben beim Elite16-Turnier in Gstaad nur Tanja Hüberli und Nina Brunner im Rennen. Die wiedervereinten Olympia-Dritten von 2024 erreichen die Viertelfinals.
Hüberli/Brunner setzten sich im ersten K.o.-Spiel gegen Geena Urango/Megan Rice aus den USA souverän 21:11, 21:12 durch. Nun kommt es für die beiden Innerschweizerinnen zum Wiedersehen mit den Niederländerinnen Katja Stam/Raïsa Schoon, die sie am Freitag zum Abschluss der Gruppenphase in zwei Sätzen besiegt hatten.
Für die beiden anderen Schweizer Frauen-Teams endete das Turnier in den Achtelfinals, beide scheiterten an amerikanischen Duos. Die Berner Schwestern Anouk und Zoé Vergé-Dépré, die im Vorjahr mit Rang 3 für den ersten Schweizer Podestplatz am Heimturnier seit 2012 gesorgt hatten, unterlagen Betsi Flint/Kylie Deberg nach einem dramatischen Tiebreak mit zwei vergebenen Matchbällen 21:19, 14:21, 20:22. Auch Joana Mäder und Leona Kernen verloren gegen Megan Kraft/Kelly Cheng trotz gewonnenem Startsatz in drei Durchgängen, und zwar 21:14, 17:21, 9:15. (sda)
15:15 Uhr
Samstag, 4. Juli
Leela Egli wechselt zu Union Berlin
Die Schweizerin Leela Egli wechselt innerhalb der Bundesliga von Freiburg zu Union Berlin. Die 19-jährige Stürmerin wird damit Teamkollegin ihrer Landsfrauen Nadine Kamber und Nadine Böhi. Über die Vertragsdauer gibt die Medienmitteilung keine Auskunft. (sda)
14:10 Uhr
Samstag, 4. Juli
Antonelli gewinnt Sprint in Silverstone vor Hamilton
Nach einem anfangs engen Duell mit Lokalheld Lewis Hamilton hat WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli souverän das vierte Sprintrennen des Jahres in Silverstone gewonnen. Der 19-jährige Italiener setzte sich beim Kurz-Event über 100 Kilometer mit 2,7 Sekunden Vorsprung auf den englischen Pole-Setter im Ferrari durch und baute seine Führung in der Formel-1-Wertung aus.
«Sehr beeindruckend, sehr gut gemacht», bekam Antonelli nach der Zieldurchfahrt Lob von der Mercedes-Box. Für den Teenager war es der erste Sprint-Erfolg in seiner noch jungen Karriere. «Das Momentum ist da, wir machen einen tollen Job mit dem Team», meinte Antonelli. «Wir müssen aber weiter Leistung abliefern.»
Hülkenberg wieder ohne Punkte
Auf dem dritten Platz landete im McLaren Weltmeister Lando Norris, der im Vorjahr den Grand Prix von Grossbritannien gewonnen hatte. Für den in dieser Saison punktlosen Nico Hülkenberg gab es im Audi als 13. weiter nichts zu holen. Nur die ersten acht Fahrer des Sprints bekommen Zähler.
Hamilton verteidigte noch auf den ersten Metern seine Pole Position gegen Antonelli. Der Italiener blieb aber am Heck des siebenmaligen Weltmeisters hängen. Das Führungsduo setzte sich früh von den Verfolgern um den vierfachen Champion Max Verstappen im Red Bull ab, der am Ende Sechster wurde.
Antonelli bleibt an der WM-Spitze
Antonelli machte mächtig Druck auf Hamilton und zog in der achten von 17 Runden am Engländer vorbei. Der Brite, der schon neunmal den Grossen Preis in England gewonnen hat, konnte anschliessend nicht mehr kontern. «Es war ein hartes Rennen», sagte Hamilton. «Ich habe alles gegeben, ich habe getan, was ich konnte.»
In der WM-Wertung bleibt Antonelli mit 179 Punkten klarer Spitzenreiter. Sein Mercedes-Teamkollege George Russell, vor einer Woche Sieger in Spielberg, wurde im Sprint Vierter und ist weiter WM-Zweiter mit nun 136 Zählern. Direkt dahinter liegt Hamilton (132). (dpa)
11:55 Uhr
Samstag, 4. Juli
Biel holt Iakovenko zurück
Der EHC Biel holt einen altbekannten Verteidiger zurück. Wie die Seeländer mitteilten, verpflichteten sie bis 2031 den Russen Alexander Iakovenko, der in der vergangenen Saison beim Kantonsrivalen Bern tätig war. Zuvor bestritt der 28-Jährige 207 Partien für die Bieler, in denen er 112 Skorerpunkte erzielte. (sda)
11:12 Uhr
Samstag, 4. Juli
Lia Wälti kehrt nach England zurück
Lia Wälti, Captain der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft, kehrt nach einem Jahr bei Juventus Turin nach England zurück. Die 33-jährige Mittelfeldspielerin schliesst sich Brighton & Hove Albion an und unterschrieb einen Vertrag über zwei Saisons mit Option auf ein weiteres Jahr. Dies bestätigte der Verein. Vor ihrem Engagement bei Juventus spielte Wälti sieben Jahre bei Arsenal und gewann mit dem Team aus London unter anderem die Champions League. (sda)
19:49 Uhr
Freitag, 3. Juli
Sina Frei nur von Rissveds bezwungen
Sina Frei fährt auch bei der Weltcup-Premiere der Mountainbikerinnen in La Thuile aufs Podest. Die Zürcherin wird im Short Track einzig von der Schwedin Jenny Rissveds bezwungen.
Auf 1500 m ü. M. musste Frei die schwedische Cross-Country-Weltmeisterin und Dominatorin der letzten Monate erst im letzten Anstieg in der Schlussrunde ziehen lassen. Dank ihres 2. Rangs verteidigte Frei ihre Führung in der Disziplinenwertung souverän.
«Ich sollte glücklicher sein, als ich es im Moment des knapp verlorenen Duells um den Sieg gerade bin. Für die Gesamtwertung ist es ein ausgezeichnetes Resultat. Ich fühle mich gut und bin hungrig auf mehr», befand Frei.
20 respektive 28 Sekunden hinter dem Spitzenduo belegten Alessandra Keller und Nicole Koller die Plätze 4 und 5. Ronja Blöchlinger, vor einer Woche mit zwei 2. Rängen die beste Schweizerin am Heimweltcup in Lenzerheide, begnügte sich zwei Positionen vor Jolanda Neff mit Platz 14.
Bei den Männern feierten die Franzosen durch Adrien Boichis und Luca Martin den nächsten Doppelsieg. Dario Lillo und Fabio Püntener klassierten sich in Abwesenheit von Filippo Colombo, der sich im Training einen Wadenbeinbruch zuzog, in den Rängen 5 und 6. (sda)
18:45 Uhr
Freitag, 3. Juli
Lewis Hamilton holt am Heim-Grand-Prix die Sprint-Pole
Lewis Hamilton befindet sich vor den heimischen Fans in England in Topform. Der Rekordweltmeister holt sich die Pole-Position für das Sprintrennen vom Samstag.
Lewis Hamilton raste im Ferrari unter dem Jubel der britischen Fans in 1:28,376 Minuten zur Bestzeit. Hamilton, der zuvor schon das einzige Freie Training mit der Bestzeit geprägt hatte, verwies WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli im Mercedes (0,011 Sekunden zurück) auf Platz 2.
Dritter für den Kurz-Event über 100 Kilometer ohne verpflichtenden Reifenwechsel wurde Red-Bull-Pilot Max Verstappen (0,321 Sekunden zurück).
Die beiden Audi kamen im Q2 auf die Plätze 12 (Gabriel Bortoleto) und 13 (Nico Hülkenberg). Hülkenberg schaffte es vor einem Jahr in Silverstone erstmals in seiner Karriere als Dritter aufs Podest. (sda)
15:23 Uhr
Freitag, 3. Juli
Belinda Bencic mit Mühe eine Runde weiter
Belinda Bencic (WTA 11) gewinnt beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon gegen die Russin Anna Kalinskaja 6:4, 4:6, 7:6 (10:6) und steht in den Achtelfinals.
Die 29-jährige Ostschweizerin hatte in den ersten zwei Runden keinen Satz abgegeben. Gegen Kalinskaja, die Weltnummer 20, benötigte sie für den Sieg fast drei Stunden.
Bencic schlug dabei deutlich weniger gut auf als zwei Tage zuvor beim Sieg gegen die Chinesin Wang Xinyu. In der sechsten Direktbegegnung mit der zwei Jahre jüngeren Kalinskaja resultierte für die Olympiasiegerin von 2021 gleichwohl der fünfte Sieg, der dritte auf Rasen.
«Anna (Kalinskaja) ist eine ‹tricky› Gegnerin und es gibt zwischen uns immer sehr enge Spiele.» Angesprochen auf das Auf und Ab während der Partie sagte Bencic: «Am Ende war der Druck sehr gross, da fühlst du den Stress, der Puls geht auf 190. Das war herausfordernd.»
In den Achtelfinals trifft Bencic, die vor Jahresfrist in Wimbledon die Halbfinals erreicht hatte, auf eine Amerikanerin. Die Drittrundenpartie zwischen Coco Gauff (WTA 7) und ihrer um 140 Positionen schlechter rangierten Landsfrau Claire Liu ist am frühen Freitagabend angesetzt. (sda)
14:13 Uhr
Freitag, 3. Juli
Allegri folgt bei Napoli auf Conte
Das Trainerkarussell in der Serie A dreht sich weiter. Massimiliano Allegri tritt bei Napoli die Nachfolge von Antonio Conte an, der offenbar kurz vor der Ernennung zum italienischen Nationaltrainer steht.
Napoli bestätigte am Freitag die Verpflichtung Allegris, der damit nur knapp zwei Monate nach seiner Freistellung bei Milan einen weiteren italienischen Topklub übernimmt. Der 58-Jährige unterschrieb beim Meisterschaftszweiten der vergangenen Saison einen bis im Sommer 2029 gültigen Vertrag.
13:35 Uhr
Freitag, 3. Juli
Zesiger zurück bei den Young Boys
Cédric Zesiger kehrt nach drei Saisons in der Bundesliga zu den Young Boys zurück. Der 28-jährige Verteidiger unterschreibt bei den Bernern einen Fünfjahresvertrag.
Für den sechsfachen Schweizer Internationalen ist es eine Rückkehr. Der Seeländer spielte bereits von 2019 bis 2023 für YB und wurde mit dem Klub dreimal Schweizer Meister. 2020 und 2023 schaffte er mit den Bernern sogar das Double aus Cup und Meisterschaft.
Im Sommer 2023 folgte der Wechsel in die Bundesliga. Nach eineinhalb Jahren in Wolfsburg wurde der grossgewachsene Abwehrspieler an Augsburg ausgeliehen und später vom Klub im Südwesten Bayerns definitiv verpflichtet. Nach einer Saison mit 27 Bundesliga-Einsätzen, davon 20 in der Startelf, kehrt Zesiger nun in seine Heimat zurück.
Für die WM in Nordamerika wurde Zesiger von Nationaltrainer Murat Yakin nicht berücksichtigt, nachdem er 2024 noch zum Schweizer EM-Kader gehört hatte. (sda)
12:05 Uhr
Freitag, 3. Juli
Chris Froome verkündet Rücktritt
Der vierfache Tour-de-France-Sieger Chris Froome ist endgültig vom Profi-Radsport zurückgetreten. Der 41-jährige Brite hat nach einem Trainingsunfall Ende August 2025 in Frankreich kein Rennen mehr bestritten.
«Unglücklicherweise hat es diesen Sturz gegeben», sagte Froome nun gegenüber «The Athletic». «So wollte ich nicht aufhören. Aber ich wusste da schon, dass es das sein wird.» Beim Unfall erlitt Froome lebensbedrohliche Verletzungen, darunter mehrere Rippenbrüche, einen Lendenwirbelbruch, einen Pneumothorax sowie einen Perikardriss, also einen Riss im schützenden Herzbeutel.
Neben seinen Gesamtsiegen in den Jahren 2012, 2015, 2016 und 2017 an der Tour de France gewann Froome zudem zweimal die Vuelta a España sowie einmal den Giro d’Italia. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro sowie bei der WM 2017 sicherte er sich jeweils die Bronzemedaille im Zeitfahren. (sda)
07:58 Uhr
Freitag, 3. Juli
Filippo Colombo fällt mit Wadenbeinbruch aus
Der Schweizer Mountainbiker Filippo Colombo muss eine Zwangspause einlegen. Wie der 28-jährige Tessiner auf Instagram bekannt gab, zog er sich am Montag bei einem Trainingssturz einen Bruch des rechten Wadenbeins zu.
«Ich bin total enttäuscht, dass ich den Weltcup in La Thuile an diesem Wochenende verpassen werde. Aber das gehört leider zu unserem harten Sport dazu», schrieb Colombo. Eine Operation ist nicht nötig. Wie lange der Schweizer Meister ausfallen wird, ist derzeit noch unklar.
In der Weltcup-Gesamtwertung belegt Colombo als zweitbester Schweizer unmittelbar hinter Dario Lillo nach 4 von 9 Stationen den 4. Platz. (sda)
14:59 Uhr
Donnerstag, 2. Juli
Lugano lässt Duville-Parsemain ziehen
Lugano lässt Alexandre Duville-Parsemain definitiv ziehen. Der 23-jährige martinikanisch-französische Stürmer wechselt nach Portugal zum Erstligisten Moreirense.
Duville-Parsemain war vor einem Jahr von Dijon nach Lugano gekommen. Nach nur zwölf Einsätzen verliehen ihn die Tessiner in der Rückrunde nach Caen. (sda)
21:33 Uhr
1. Juli
Quintilla leihweise nach Zypern
Jordi Quintilla verlässt den FC St. Gallen und wechselt nach Zypern zum Aufsteiger Nea Salamina Famagusta. Der Wechsel Quintillas, der einst in La Masia beim FC Barcelona das Kicken lernte, kommt nicht überraschend. Unter FCSG-Trainer Enrico Maassen kam der 32-jährige Spanier kaum mehr zum Einsatz. In der vergangenen Super-League-Saison stand lediglich 50 Minuten auf dem Platz - nun lässt er sich für die kommende Saison verleihen.
Mit Ausnahme eines einjährigen Abenteuers beim FC Basel war Quintilla seit der Saison 2018/19 beim FCSG. Sein aktueller Vertrag bei den Ostschweizern läuft noch bis im Sommer 2028. (chm)
20:44 Uhr
Mittwoch, 1. Juli
Bencic souverän in nächster Runde
Belinda Bencic steht in Wimbledon in der 3. Runde. Die letztjährige Halbfinalistin setzt sich beim Grand-Slam-Turnie und ihrem ersten Duell mit der Chinesin Wang Xinyu souverän mit 7:5, 6:0 durch. Nächste Gegnerin ist am Freitag die Russin Anna Kalinskaja (WTA 20). Auch dort wird die Schweizer Nummer 1 als Favoritin antreten. Von den bisherigen fünf Direktbegegnungen konnte Bencic vier für sich entscheiden. (chm)
13:24 Uhr
Mittwoch, 1. Juli
Junger Franzose für den FC Sion
Der FC Sion verpflichtet den Franzosen Fodé Sylla. Wie die Walliser meldeten, unterzeichnete der 20-jährige Mittelfeldspieler einen Fünfjahresvertrag.
Sylla wechselt vom RC Lens, bei dem er auch alle Nachwuchsstufen durchlaufen hat, ins Wallis. Der FC Sion ist seine zweite Station in der Schweiz. In der vorletzten Saison hat er auf Leihbasis beim damaligen Super-League-Absteiger Yverdon gespielt. (sda)
05:29 Uhr
Mittwoch, 1. Juli
Meichtry wechselt von Thun in die Serie A
Thun verliert den nächsten Leistungsträger. Wie der Schweizer Meister mitteilt, wechselt Ethan Meichtry zum CFC Genua in die Serie A.
Der 20-jährige Meichtry ist ein Thuner Eigengewächs und steuerte in der vergangenen Saison in 35 Einsätzen acht Tore und drei Assists zum sensationellen Gewinn des Meistertitels bei. Bei den Berner Oberländern hätte der Mittelfeldspieler noch einen bis 2030 gültigen Vertrag gehabt.
Wie viel der Tabellen-16. der letzten Serie-A-Saison für die Dienste des Schweizer U21-Nationalspielers überweist, ist nicht bekannt – die beiden Klubs haben über die Ablösemodalitäten Stillschweigen vereinbart.
Für den FC Thun ist es rein sportlich gesehen ein weiterer schmerzhafter Verlust. Mit Trainer Mauro Lustrinelli, Spielmacher Leonardo Bertone, Goalgetter Elmin Rastoder und Supertalent Meichtry stehen vier entscheidende Figuren des Thuner Meisterjahres für die nächste Saison nicht mehr zur Verfügung. (sda)
23:24 Uhr
Dienstag, 30. Juni
Tennis: Serena Williams draussen
Serena Williams misslingt das Comeback vier Jahre nach ihrem Rücktritt gründlich. In der 1. Runde von Wimbledon unterliegt die 23-fache Grand-Slam-Siegerin der Weltnummer 87 Maya Joint 3:6, 7:6 (8:6), 3:6..
Die 44-jährige Williams wehrte zwar im Tiebreak des zweiten Satzes einen Matchball in bekannter Manier ab, geriet aber dann im dritten Satz gleich wieder ins Hintertreffen. Nach knapp zweieinhalb Stunden war das Comeback im Einzel fürs Erste wieder zu Ende. (sda)
21:37 Uhr
Dienstag, 30. Juni
Tennis: Simona Waltert scheitert
Die Schweizerin Simona Waltert muss weiter auf ihren ersten Sieg beim Rasen-Grand-Slam-Turnier in Wimbledon warten. In der 1. Runde unterliegt die Bündnerin Camila Osorio klar 2:6, 1:6. Als Nummer 90 der Weltrangliste ist Waltert 22 Positionen hinter Osorio klassiert und konnte die Partie nur bis zum 2:2 ausgeglichen gestalten. Dann zog die Kolumbianerin mit fünf gewonnenen Games in Folge davon. Im zweiten Durchgang gelang Osorio das vorentscheidende Break zum 3:1. (sda)
19:42 Uhr
Dienstag, 30. Juni
Basketball-Superstar James verlässt Lakers
Basketball-Superstar LeBron James wird die Los Angeles Lakers nach acht Jahren verlassen. Der 41-Jährige teilte dem Club aus Kalifornien mit, dass er in der Saison 2026/27 für eine andere Franchise spielen werde.
Schon seit einigen Tagen wird darüber spekuliert, dass es James zum NBA-Rivalen Golden State Warriors mit Stephen Curry ziehen könnte. Weitere Kandidaten sollen seine Ex-Clubs Miami Heat und Cleveland Cavaliers sein, bei denen James seine einzigartige Karriere 2003 begonnen hatte.
«LeBron James ist einer der grössten Athleten in der Geschichte. Wir werden immer dankbar für seine acht Jahre bei den Lakers sein», teilte der Club aus Los Angeles mit. (dpa)
16:22 Uhr
Dienstag, 30. Juni
Golubic in Wimbledon in der 2. Runde
Viktorija Golubic steht in Wimbledon erstmals seit drei Jahren wieder in der 2. Runde. Gegen die Qualifikantin Irina Schymanowitsch aus Belarus gewinnt sie 6:2, 2:6, 6:1.
Golubic (WTA 62) erfüllte die Pflichtaufgabe gegen die Weltnummer 215 Schymanowitsch trotz einer Schwächephase im zweiten Satz letztlich souverän. Nun trifft die 33-jährige Zürcherin am Donnerstag in der 2. Runde auf die Italienerin Jasmine Paolini (WTA 17). (sda)
11:01 Uhr
Dienstag, 30. Juni
Sommer verlässt Inter - Brügge im Gespräch
Der langjährige Bundesliga-Torhüter Yann Sommer verlässt den italienischen Fußball-Meister Inter Mailand nach drei Jahren. Der auslaufende Vertrag des 37-Jährigen wird nicht verlängert, teilte Inter am Dienstag mit. Zuletzt war der Schweizer bereits mit dem belgischen Meister FC Brügge in Verbindung gebracht worden.
«Sommers Präsenz zwischen den Pfosten war einer der Eckpfeiler des Erfolgs», teilte Inter zum Abschied mit und erinnerte besonders an die Glanzparaden im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona im Mai 2025. Mit Inter wurde der Schlussmann 2024 Meister und toppte dies im Mai 2026 mit dem Gewinn des Doubles.
Sommer hatte von 2014 bis Januar 2023 für Borussia Mönchengladbach gespielt, ehe er bei Bayern München für ein halbes Jahr den verletzten Manuel Neuer ersetzte - am Ende der Saison wurden die Bayern deutscher Meister. Im August 2023 wechselte er als Nachfolger von André Onana zu Inter. (afp)
09:54 Uhr
Dienstag, 30. Juni
Akira Schmid zu den Florida Panthers
Der Schweizer Goalie Akira Schmid wechselt innerhalb der NHL den Klub. Der 26-jährige Berner stösst im Austausch für einen Draft-Pick aus Las Vegas zu den Florida Panthers.
Schmid spielte seit 2024 für die Vegas Golden Knights. Der Emmentaler stand in den Playoffs, in denen die Knights bis in den Final vorstiessen, nicht mehr im Aufgebot. Zuvor in der Saison kam er 34-mal zum Einsatz, deren 16 endeten mit Siegen, zwei mit einem Shutout. Insgesamt verzeichnete Schmid in der vergangenen Saison eine Fangquote von 89,3 Prozent.
Von 2021 bis 2024 stand Schmid bei den New Jersey Devils unter Vertrag. 2018 von den Devils in der fünften Runde gedraftet, spielte er in Nordamerika zunächst drei Saisons in unteren Ligen. (sda)
21:37 Uhr
Montag, 29. Juni
Thuns Rastoder wechselt zu Panathinaikos Athen
Schweizer Meister FC Thun verliert einen weiteren Schlüsselspieler. Elmin Rastoder schliesst sich dem griechischen Spitzenklub Panathinaikos Athen an, wie der Verein mitteilt.
Der 24-jährige Stürmer war mit 15 Treffern bester Torschütze der Thuner in der vergangenen Saison und ligaweit der drittbeste. Zudem steuerte er sechs Assists zum überraschenden Titelgewinn bei.
Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Rastoder war erst im Sommer 2024 vom Grasshopper Club Zürich nach Thun gekommen. Zuvor mussten die Berner Oberländer bereits den Abgang von Führungsspieler Leonardo Bertone verkraften. (sda)
19:37 Uhr
Montag, 29. Juni
Bénie Traoré wechselt von Basel in die MLS
Bénie Traoré verlässt den FC Basel und wechselt in die MLS zum New York City FC, wie der Klub am Montagabend mitteilt. Der 23-Jährige spielte seit Sommer 2024 bei Basel und erzielte in wettbewerbsübergreifend 80 Pflichtspielen 25 Tore. Hinzu kommen 15 Assists.
Bei seinem neuen Klub unterschrieb Traoré laut dem New York City FC bis zur Saison 2029/30, mit Option auf eine weitere Saison. (sda)
16:41 Uhr
Montag, 29. Juni
Rayan Raveloson verlässt YB
Mittelfeldspieler Rayan Raveloson verlässt die Young Boys und wechselt zu Amed SFK, das in die höchste türkische Liga aufgestiegen ist. Das vermeldeten die Berner am Montag. Der 29-jährige Raveloson stiess im Januar 2025 zu YB und bestritt 55 Pflichtspiele, in denen dem Internationalen aus Madagaskar drei Tore gelangen. (sda)
16:52 Uhr
Montag, 29. Juni
Servette verpflichtet jungen französischen Stürmer
Servette gab am Montag bekannt, sich mit Hellas Verona über den Transfer von Mathis Lambourde geeinigt zu haben. Der 20-jährige französische Stürmer unterschrieb bei den Genfern einen Vierjahresvertrag. In der vergangenen Saison spielte er leihweise für Reggiana in der Serie B, wo er in 24 Spielen vier Tore erzielte. Zuvor hatte er für Verona sieben Partien in der Serie A bestritten und dabei einmal getroffen. (sda)
16:14 Uhr
Montag, 29. Juni
Maresca wird Nachfolger von Guardiola bei Manchester City
Enzo Maresca tritt bei Manchester City in die grossen Fussstapfen von Pep Guardiola. Der 46-jährige Italiener unterschrieb am Montag bei den Skyblues einen Vertrag mit Gültigkeit bis 2029, wie der Verein aus dem Nordwesten Englands mitteilte.
Maresca war bereits in den Saisons 2020/21 und 2022/23 bei Manchester City tätig: zunächst als Trainer der Nachwuchsakademie, später als Assistent von Guardiola, als die Mannschaft das Triple aus Premier League, Champions League und FA Cup gewann. Anschliessend arbeitete er als Cheftrainer bei Leicester City und Chelsea. Seit Januar dieses Jahres war er ohne Verein. Mit Chelsea gewann er die Conference League sowie die Klub-WM.
Guardiola zog nach zehn Jahren bei Manchester City einen Schlussstrich. Mit insgesamt 20 Titeln prägte er eine äusserst erfolgreiche Ära. (sda/afp)
14:28 Uhr
Montag, 29. Juni
Verteidiger Loeffel wechselt nach Lausanne, Goalie Hughes nach Bern
Der Verteidiger Romain Loeffel wechselt vom SC Bern zum HC Lausanne. Im Gegenzug geht Goalie Connor Hughes den umgekehrten Weg in die Hauptstadt.
Der 35-jährige Loeffel unterschrieb bei den Waadtländern einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2027/28, wie der Klub mitteilte. Loeffel gilt als einer der renommiertesten Schweizer Verteidiger. In seiner bisherigen Karriere bestritt er 866 Partien in der National League für Fribourg-Gottéron, Genève-Servette, Lugano und den SC Bern. Nun lanciert er seine 19. Saison. Seit seinem Debüt 2009/10 nahm er 15 Mal an den Playoffs teil. Mit 428 Skorerpunkten, darunter 120 Tore, belegt er Platz 5 in der ewigen Skorerliste der Verteidiger. Auch in der Schweizer Nationalmannschaft war Loeffel eine feste Grösse.
Der Transfer kam im Rahmen eines Tauschgeschäfts mit dem SC Bern zustande, der dafür den Torhüter Connor Hughes erhält. Der 29-jährige kanadisch-schweizerische Doppelbürger wechselt mit einem Fünfjahresvertrag zu den Mutzen. Lausanne kompensiert den Abgang mit der Verpflichtung von Ewan Huet als Backup von Kevin Pasche. Der 20-jährige Huet wechselt von Kloten zum LHC und erhielt einen Vertrag über zwei Saisons. (sda)
13:16 Uhr
Montag, 29. Juni
Bencic übersteht erste Runde in Wimbledon souverän
Belinda Bencic entledigt sich in der 1. Runde des Rasen-Grand-Slam-Turniers in Wimbledon ihrer Pflichtaufgabe sicher. Gegen die Weltnummer 276 Mika Stojsavljevic gewinnt die Ostschweizerin 6:2, 6:1.
Die Vorbereitung war durch eine Verletzung im unteren Bereich der rechten Wade beeinträchtigt, so dass Belinda Bencic vor dem Auftakt feststellte, sie fühle sich noch nicht ganz parat. Tatsächlich geriet die als Nummer 11 gesetzte Ostschweizerin gegen die erst 17-jährige Engländerin nach einem Break zum Auftakt gleich 0:2 in Rückstand.
«Man kann sich ja auch ein bisschen ins Turnier hineinspielen», hatte Bencic gehofft - und genau das tat sie dann ziemlich zügig. Nach dem 0:2 gewann die letztjährige Halbfinalistin elf Games in Folge. Die Wildcard-Empfängerin Stojsavljevic, die druckvoll begonnen hatte, konnte Bencic nicht mehr viel entgegensetzen und wirkte auf dieser grossen Bühne etwas überfordert. Die zwölf Jahre ältere Ostschweizerin fand ihren Rhythmus hingegen schon sehr gut. Nach nur 65 Minuten war sie dann die erste Spielerin im diesjährigen Turnier, die die 2. Runde erreichte.
Für Bencic, die bei ihrer zehnten Wimbledon-Teilnahme zum achten Mal in der 2. Runde steht, war es der ideale Auftakt. Die Auslosung erscheint generell vorteilhaft. Auch gegen die nächste Gegnerin, die Italienerin Elisabetta Cocciaretto (WTA 46) oder die Chinesin Wang Xinyu (WTA 39), wird sie als Favoritin ins Spiel gehen. Gegen Cocciaretto gewann sie im letzten Jahr in der 3. Runde eine Marathonpartie über fast drei Stunden, gegen Wang gab es noch keine Begegnung. (sda)
12:55 Uhr
Montag, 29. Juni
Hirschi und Voisard fahren für Tudor die Tour de France
Marc Hirschi und Yannis Voisard vertreten beim Schweizer Team Tudor die Schweizer Farben an der Tour de France. Für den Berner ist es die fünfte Teilnahme, der Jurassier steht vor einer Premiere.
Neben dem Duo ist bislang aus Schweizer Sicht erst Mauro Schmid bestätigt. Stefan Bissegger und Silvan Dillier dürften folgen.
Team Tudor fokussiert sich bei seiner zweiten Teilnahme auf Etappensiege, wie in einer Medienmitteilung betont wird. Hirschi soll seine Chance als Ausreisser-Spezialist auf Etappen mit der Charakteristik einer Classique erhalten, Voisard darf in den Bergen angreifen.
Die Tour de France startet am Samstag mit einem Mannschaftszeitfahren in Barcelona. (sda)
09:53 Uhr
Montag, 29. Juni
Leichtathletik: Meistertitel für Linda Bichsel und Andrin Huber
Linda Bichsel und Andrin Huber sind die neuen Schweizer Meister im Mehrkampf. Die Thunerin Bichsel übertraf an den Titelkämpfen im Siebenkampf mit 6011 Punkten erstmals die 6000er-Marke. Huber vom ausrichtenden TV Teufen erreichte im Zehnkampf mit 8069 Zählern zum dritten Mal die 8000er-Marke.
Bichsel und Huber folgen auf Liana Trümpi und Louis Miller, die das Podest als Vierte knapp verpassten. Die Aushängeschilder Annik Kälin und Simon Ehammer gehörten zu den namhaften Abwesenden. (sda)
21:57 Uhr
sonntag, 28. juni
Gretchen Walsh mit Weltrekord und Noé Ponti überzeugt
Die Amerikanerin Gretchen Walsh hat am Sonntag in Rom mit 23,55 Sekunden den Weltrekord über 50 m Crawl gebrochen. Dieser hatte erst seit neun Tagen Bestand.
Walsh war vier Hundertstel schneller als ihre Landsfrau Kate Douglass, die am 19. Juni in Indianapolis nach 23,59 Sekunden angeschlagen und ihrerseits die Bestmarke der Schwedin Sarah Sjöström aus dem Jahr 2023 um zwei Hundertstel unterboten hatte. Die 23-jährige Walsh hält derzeit auch den Weltrekord über 100 m Delfin.
Auch die Schweizer Schwimmer setzten am Schlusstag der traditionsreichen Trofeo Settecolli in der italienischen Hauptstadt Ausrufezeichen. Noè Ponti setzte sich über 50 m Delfin in 22,73 Sekunden mit Saisonbestleistung vor Olympiasieger Kristof Milak (22,86) durch. Bereits an den Vortagen hatte der 24-jährige Tessiner mit Saisonbestleistungen über 100 m und 200 m Delfin und den Plätzen zwei und drei überzeugt. Roman Mityukov sorgte am Sonntag über 200 m Rücken in 1:57,32 Minuten für den zweiten Schweizer Sieg. (sda/afp)
21:32 Uhr
Sonntag, 28. juni
Lewandowski schliesst sich Chicago an
Der frühere Weltfussballer Robert Lewandowski verlässt Europa und lässt seine Karriere in der nordamerikanischen Profiliga MLS ausklingen. Nach übereinstimmenden Medienberichten von Sky und The Athletic wird der ehemalige Bundesliga-Torjäger von Bayern München und Borussia Dortmund nach seinem Abschied vom spanischen Meister FC Barcelona zu Chicago Fire wechseln.
De 37-Jährige soll einen Zweijahresvertrag erhalten und zu den bestbezahlten Spielern der Liga gehören. Lewandowski, in Deutschland, Spanien und Polen insgesamt 14-mal Meister und mit dem FC Bayern 2020 Champions-League-Sieger, hatte im Mai erklärt, dass er seinen auslaufenden Vertrag bei Barca nicht verlängern werde. Zuvor war er mit Polen in den Playoffs zur WM gegen Schweden ausgeschieden. Er hat 167 Länderspiele absolviert, in denen er insgesamt 89 Tore erzielte - beides sind polnische Rekordwerte. Ob er noch einmal für sein Land spielen wird, liess er noch offen. (sid)
19:53 Uhr
Sonntag, 28. juni
Erneuter Rekordlauf von Audrey Werro
Audrey Werro gelingt beim Diamond-League-Meeting in Paris ein weiterer Traumlauf. Die Freiburgerin unterbietet ihren Schweizer Rekord über 800 m in 1:53,80 Minuten um 18 Hundertstel.
Werro befindet sich in bestechender Form. Zum vierten Mal in Folge siegte die 22-jährige Freiburgerin in der Diamond League - etwas, das vor ihr noch nie einer Schweizer Leichtathletin gelang. Nebenbei unterbot sie ihren vor drei Wochen in Stockholm aufgestellten Landesrekord um beinahe zwei Zehntel. Zum Weltrekord von Jarmila Kratochvilova fehlten ihr 52 Hundertstel. Die Bestmarke der Tschechin hat seit 1983 Bestand.
Über die zwei Bahnrunden konnte Werro, die schon zuvor die drittbeste Zeit der Geschichte inne hatte, auch in der französischen Hauptstadt keine das Wasser reichen. Nachdem die Pacemakerin nach 400 m ausstieg, lief Werro ein einsames Rennen. So kam es nie zum Duell mit der Niederländerin Femke Broeders-Bol, die als Zweite bereits 1,8 Sekunden einbüsste. Selbstredend bedeuteten die 1:53,80 nicht nur Diamond-League-Rekord, sondern auch Jahresweltbestleistung für Werro. (sda)
19:58 Uhr
Sonntag, 28. juni
Angelica Mosers zweiter Sieg in der Diamond League
Mit Stabhochspringerin Angelica Moser stieg beim Diamond-League-Meeting in Paris nach Audrey Werro eine zweite Schweizerin zuoberst auf das Podest.
Die 28-Jährige übersprang als einzige die Marke von 4,77 m und feierte ihren zweiten Sieg in der Diamond League nach jenem vor zwei Jahren in Marrakesch. (sda)
17:54 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Christen avanciert im Jura zum Doppelmeister
An den Schweizer Strassenmeisterschaften in Courtételle bei Delémont hat Jan Christen nach dem Zeitfahren auch das Strassenrennen zu seinen Gunsten entschieden. Für den am Freitag 22-jährig gewordenen Aargauer handelt es sich um die ersten Meistertitel bei der Elite. In beiden Disziplinen tritt er die Nachfolge von Mauro Schmid an.
Christen suchte am Sonntag früh das Weite und liess sich auf dem 153 km langen Parcours nicht mehr einholen. Letztlich setzte er sich mit 14 Sekunden Vorsprung auf Valentin Darbellay durch. Der Unterwalliser hatte sich kurz vor dem Ziel von seinem Begleiter Melk Zumstein gelöst. Der erst 20-jährige Zumstein aus dem Kanton Obwalden wiederum sicherte sich acht Sekunden vor dem heranstürmenden Marc Hirschi die Bronzemedaille. (sda)
16:17 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Kälin stürmt zum nächsten Schweizer Rekord
Annik Kälin setzt ihre beeindruckende Formkurve fort und verbessert ihren Schweizer Rekord im Siebenkampf ein weiteres Mal. Beim Mehrkampf-Meeting im deutschen Ratingen sammelt die Bündnerin 6819 Punkte und steigert ihre erst Ende Mai im vorarlbergischen Götzis aufgestellte Bestmarke um 93 Zähler. Damit gewinnt die 26-Jährige den Wettkampf souverän und übernimmt gleichzeitig die Jahresweltbestleistung.
Den Grundstein für den Erfolg legt Kälin bereits am Samstag. Über 100m Hürden läuft sie in 12,6 Sekunden zu einer neuen persönlichen Bestzeit und unterbietet den bisherigen Schweizer Saisonbestleistung von Ditaji Kambundji um zwei Hundertstel. Kurz darauf verbessert Kälin auch über 200m ihre bisherige Bestleistung auf 23 Sekunden.
Am Sonntag bestätigt sie ihre starke Leistung. Im Weitsprung erreicht sie 6,75m und ist damit klar die Beste im Feld. Im Speerwurf gelingen ihr 47,86m, bevor sie den abschliessenden 800-Meter-Lauf in 2:11,93 Minuten beendet. Insgesamt liegt sie mehr als 500 Punkte vor der zweitplatzierten US-Amerikanerin Erin Marsh. Dritte wird die Deutsche Sandrina Sprengel.
Mit ihren 6819 Punkten verbessert Kälin ihren Schweizer Rekord innerhalb eines Monats bereits zum zweiten Mal. Weltweit haben in den vergangenen zehn Jahren mit Anna Hall, Nafissatou Thiam, Katarina Johnson-Thompson, Anouk Vetter und Caroline Schäfer nur fünf Siebenkämpferinnen eine höhere Punktzahl erreicht. (jas)
16:07 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Schweizer Achtungserfolg gegen Spanien
Das Schweizer U19-Nationalteam der Frauen überrascht an der EM in Bosnien-Herzegowina. Zum Auftakt gelingt dem Team von Trainerin Veronica Maglia ein 2:2 gegen Rekordsieger Spanien.
Die Aussenseiterinnen aus der Schweiz gingen in Sarajevo nach 34 Minuten durch Emilie Mece in Führung, mussten jedoch postwendend den Ausgleich hinnehmen. Als Ainoa Gomez in der 63. Minute mit ihrem zweiten Treffer die Führung für Spanien gelang, schien das Spiel den erwarteten Ausgang zu nehmen. Doch die Schweizerinnen steckten nicht auf und kamen drei Minuten vor dem Ende durch einen verwandelten Penalty von Emanuela Pfister zum gemessen an Spielanteilen (27 zu 73 Prozent) und Abschlüssen (4 zu 25) glücklichen Ausgleich.
Nach dem unverhofften Punktgewinn gegen die siebenmaligen Europameisterinnen, welche im letzten Jahr den vierten Titel in Serie gewinnen konnten, wartet am Mittwoch im zweiten Gruppenspiel Österreich.
Acht Nationen, verteilt auf zwei Gruppen, nehmen am Turnier in Bosnien-Herzegowina teil. Die besten zwei Teams aus jeder Gruppe ziehen in die Halbfinals ein. (sda)
15:04 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Sébastien Ogier gewinnt Akropolis-Rallye
Der Franzose Sébastien Ogier (Toyota) gewinnt die Rallye Akropolis vor dem vom Pech verfolgten Belgier Thierry Neuville (Hyunday).
Neuville lag mit Ogier gleichauf, als er in der Schlussphase des Rennens wegen eines Reifenschadens Zeit verlor. Die zur Verfügung stehenden Reifen (Hankook) sorgten bei vielen Fahrern für Klagen und Reklamationen. Adrien Foumaux (Hyunday) erlitt vier Reifenpannen und wurde dennoch Sechster.
Am Ende lag Sébastien Ogier, der neunmalige Weltmeister, fast eine Minute vor Neuville und über drei Minuten vor dem Japaner Takamoto Katsuta.
In der WM-Wertung verteidigte Elfyn Evans (Toyota) die Führung mit Erfolg. (sda)
15:01 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Horrorsturz von Bezzecchi - Martín neuer Spitzenreiter
Ein schlimmer Sturz von MotoGP-Pilot Marco Bezzecchi hat den Grossen Preis der Niederlande überschattet. Der Italiener flog beim Rennen in Assen kurz nach dem Start bei hohem Tempo ab, Bezzecchi überschlug sich im Kiesbett mehrfach, blieb aber bei Bewusstsein. Wie schwer sich der Aprilia-Fahrer verletzt hat, war zunächst unklar.
Bezzecchi, als Spitzenreiter zur zehnten WM-Station angereist, verlor in der zweiten Runde in Kurve 15 das Vorderrad, flog durch das Kiesbett, dann über ein Stück Asphalt und wieder zurück ins Kiesbett. Später war auf den TV-Bildern zu sehen, wie der 27-Jährige vor der Streckenbegrenzung sass und behandelt wurde.
Jorge Martín wurde beim Rennen in der «Cathedral of Speed» Dritter und löste seinen Teamkollegen Bezzecchi auf Platz eins des Klassements ab. Der Spanier, Champion von 2024, steht nun bei 193 Punkten, «Bez» hat weiter 186 auf dem Konto.
Bei einem Aprilia-Dreifacherfolg feierte Ai Ogura den ersten MotoGP-Sieg seiner Karriere und schrieb Geschichte. Der 25-Jährige ist der erste Japaner seit Makoto Tamada 2004, der in der Königsklasse siegte. Ogura setzte sich vor seinem spanischen Teamkollegen Raul Fernández durch, beim Sprint am Samstag war die Reihenfolge umgekehrt gewesen.
Weltmeister Marc Márquez (Spanien/Ducati) belegte im Grand Prix den siebten Platz und hat in der WM als Fünfter (153 Punkte) weiter Titelchancen. (sid)
14:51 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Rudern: Brunner/Plock auf dem Podest
Die WM-Dritten Patrick Brunner und Jonah Plock sichern sich am Heim-Weltcup auf dem Luzerner Rotsee im Zweier ohne wie im Vorjahr den 3. Rang. Es bleibt der einzige Podestplatz für das Schweizer Team.
Im Vorfeld der Regatta auf das grösste Potenzial angesprochen, sagte Patrick Brunner: «Was wir sicher besser machen können, ist der Start bis etwa 750 m, dass wir den Mut haben, von Anfang an offensiv zu rudern. Wir übten im Training, die Schlagzahl nach dem Start hoch zu halten.»
Die Umsetzung gelang den beiden gut. Bei den drei Zwischenzeiten lagen Brunner/Plock hinter den dominierenden Australiern Alexander Hill/Angus Dawson auf Rang 2. Auf den letzten 500 Metern mussten sie sich dann aber noch vom amerikanischen Duo Pieter Quinton/Madison Molitor überholen lassen, und die Spanier Javier Garcia Ordonez/Jaime Canalejo Pazos kamen noch gefährlich nahe heran. 25 Hundertstelsekunden Vorsprung retteten die Einheimischen ins Ziel.
Der Gegenwind habe das Rennen deutlich erschwert, sagte Brunner gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Über die Streckenmitte hätten sie teilweise einen guten Rhythmus gefunden, «am Schluss mussten wir aber tief in den Keller». Plock ergänzte: «Gestern (im Halbfinal) war es technisch ein sauberer Lauf, heute konnten wir die Technik nicht ganz halten. Wir müssen an der Physis arbeiten.»
Dafür bietet sich den beiden nun ein Monat Zeit: Am 30. Juli beginnen in Varese die Europameisterschaften. Dort möchte auch der Doppelvierer der Frauen den Sprung aufs Podest schaffen. Auf dem Rotsee verpassten Lisa Lötscher, Flavia Lötscher, Célia Dupré und Nina Wettstein die Medaillenränge deutlich. Sie verloren als Fünfte 4,47 Sekunden auf die drittplatzierten Niederländerinnen. Der Sieg ging an Grossbritannien.
Im Skiff belegte Kai Schätzle ebenfalls den 5. Rang. Der 25-jährige Luzerner bestritt sein erstes Rennen im Einer auf diesem Niveau und wehrte sich gegen das gesamte Olympia-Podest von Paris sehr stark. Der Sieg ging an den deutschen Olympiasieger Oliver Zeidler, der mit der Schweizer Ruderin Sofia Meakin liiert ist. Bei den Frauen ging Aurelia-Maxima Janzen den A-Final forsch an und führte nach 500 m. Zur Rennhälfte lag die 22-jährige Bernerin als Dritte immer noch auf Podestkurs, ehe sie einbrach und abgeschlagen Letzte wurde.
Im Para-Rudern siegte die Tessinerin Claire Ghiringhelli im Skiff souverän – es nahmen nur drei Athletinnen teil. (sda)
13:48 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Preisgeld-Streit in Wimbledon: Uneinigkeit bei Spielern
Die Debatte um das Preisgeld hält auch in Wimbledon an - doch die Tennisprofis zeigen vor dem Start des Rasenklassikers weniger Einigkeit als noch wenigen Wochen zuvor bei den French Open. Während sich Alexander Zverev und die Weltranglistenersten Aryna Sabalenka und Jannik Sinner bislang daran hielten, der Presse in der ersten Woche nur 15 Minuten zur Verfügung zu stehen, entschied sich der US-Amerikaner Ben Shelton dazu, «dem Medientag vor dem Turnier mehr Zeit zu widmen, weil Wimbledon ein ganz besonderer Ort ist».
Die Veranstalter hätten der Nummer fünf der Welt in seinem ersten Jahr auf der Tour «geholfen und mich hier immer gut behandelt», begründete Shelton seine Entscheidung: «Ich finde, sie haben sich Mühe gegeben, was sich in der Erhöhung des Preisgeldes in diesem Jahr widerspiegelt.» Auch der Australier Alex de Minaur lobte laut einem Bericht der britischen Nachrichtenagentur Press Association den signifikanten Anstieg der Wimbledon-Prämien um 20 Prozent und stand den Medien vor Beginn des Turniers voll zur Verfügung, um «diesen großen Schritt» zu würdigen.
«Jeder möchte mehr Geld, egal in welchem Beruf», sagte der Brite Cameron Norrie, der nicht an dem Protest beteiligt ist. Aber «eine Steigerung um 20 Prozent innerhalb eines Jahres ist absolut enorm. Wenn man es etwas aus der Distanz betrachtet, kann ich mich wirklich glücklich schätzen, hier spielen zu dürfen.»
Zwar lobten auch Sabalenka und Sinner die Erhöhung, doch in ihren Augen muss mehr passieren. Schließlich sind noch immer nicht die 16 Prozent der Turniereinnahmen erreicht, die die Spielerinnen und Spieler in diesem Jahr von den Grand Slams fordern.
«Wir versuchen einfach, für etwas Größeres zu kämpfen, für andere Spieler», sagte Sabalenka: «Ich hoffe wirklich, dass wir uns endlich an einen Tisch setzen und die Sache unter Dach und Fach bringen können, um zu einer Einigung zu kommen, mit der alle zufrieden sind. Hoffentlich müssen wir das nie wieder tun.»
Auch die deutsche Hoffnung Eva Lys «unterstütze» alle Teilnehmenden des Protests. «Ich habe eine E-Mail bekommen, ich bin aufgeklärt, und ich beteilige mich auch daran», sagte die Weltranglisten-76. am Sonntag: «Als Spielerin oder Spieler gehört zu werden von den großen Turnieren, ist ganz wichtig.»
Es gebe nun «langsam Besserung», sagte die 24-Jährige: «Es sind halt einmalige Erhöhungen des Preisgeldes. Wir wollen natürlich weiterhin für unser Recht einstehen.» (sid)
08:57 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Brillante Annik Kälin erneut auf Rekordkurs
Annik Kälin gelingt ein nahezu perfekter erster Tag im Siebenkampf von Ratingen. Die Bündnerin steuert auf eine Marke von über 6800 Punkten zu.
Annik Kälin lancierte den Wettkampf mit einem Exploit. Sie gewann die 100 m Hürden in 12,60 Sekunden und verbesserte ihre persönliche Bestzeit um 27 Hundertstel. Mit diesem Coup unterbot die 26-jährige Bündnerin die Schweizer Saisonbestzeit von Weltmeisterin Ditaji Kambundji um zwei Hundertstel und liegt in der ewigen Schweizer Bestenliste hinter der Bernerin neu auf Platz 2.
Die Frau aus Landquart liess nicht locker und schaffte auch im 200-m-Lauf in 23,00 Sekunden eine persönlichen Bestwert. Und die 1,75 m im Hochsprung und die 14,00 m im Kugelstossen dürfen sich ebenfalls sehen lassen.
Annik Kälin ist bereits fulminant in die Sommersaison gestartet. Vor einem Monat gewann sie das Mehrkampf-Meeting in Götzis und steigerte dabei ihren Schweizer Siebenkampf-Rekord auf 6726 Zähler. Nun liegt die Frau aus Landquart mit dem Halbzeit-Total von 3974 Zählern über 115 Punkte über dem Zwischenwert von Götzis.
Dieses Polster gilt es nun am Sonntag zunächst im Weitsprung zu verteidigen. In Götzis hatte Kälin den zweiten Tag mit 6,96 m im Weitsprung eröffnet. (sda)
08:57 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Marrit Steenbergen bricht den Weltrekord über 100 m Crawl
Die Niederländerin Marrit Steenbergen brach in Rom mit einer Zeit von 51,68 Sekunden den Weltrekord über 100 m Crawl. Sie entthronte in der Königsdisziplin Sarah Sjöström und drei Hundertstel. Die Schwedin hatte den Rekord seit 2017 gehalten.
Die 26-jährige Marrit Steenbergen war im vergangenen Sommer in Singapur bereits Weltmeisterin über 100 m Crawl geworden. (sda/afp)
08:56 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Simas Ignatavicius und Lars Steiner werden gedraftet
Simas Ignatavicius verlässt die National League und Genève-Servette, um in die NHL zu wechseln. Die Florida Panthers wählten ihn am Samstag in der zweiten Runde des Drafts an 40. Stelle aus. Auch Lars Steiner findet einen NHL-Klub.
Simas Ignatavicius verlässt die National League und Genève-Servette, um in die NHL zu wechseln. Die Florida Panthers wählten ihn am Samstag in der zweiten Runde des Drafts an 40. Stelle aus.
Der in Genf ausgebildete litauische Stürmer mit Schweizer Lizenz bestritt in der vergangenen Saison 63 Meisterschaftspartien für die Romands. In seiner ersten Saison in der National League erzielte der 18-Jährige neun Tore und verbuchte sieben Vorlagen.
Ignatavicius wechselt zur Franchise aus Sunrise in der Nähe von Miami, die 2024 und 2025 den Stanley Cup gewann. Die Panthers scheiterten jedoch in der vergangenen Saison bei ihrem Bestreben, einen dritten Titel in Folge zu holen, da sie sich nicht für die Playoffs qualifizieren konnten.
In der 6. Runde als Nummer 171 war die Reihe an Lars Steiner. Er wurde von den St. Louis Blues berücksichtigt. Steiner ist ein Eigengewächs des HC Davos und spielt seit zwei Saisons in Nordamerika in der QMJHL für die Rouyn-Noranda Huskies. In der vergangenen Saison erzielte der Stürmer in 44 Spielen der Regular Season für die Huskies 30 Tore und gab 25 Vorlagen. (sda)
08:55 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Olympia-Dritte Claessens gewinnt EM-Silber
Zoé Claessens gewann an den BMX-Europameisterschaften im französischen Sarrians die Silbermedaille. Die Olympia-Dritte unterlag einzig der Niederländerin Laura Smulders.
Claessens zeigte in Südfrankreich eine starke Leistung. Im Final der Frauen lag die Westschweizerin nach der ersten Kurve auf Platz 2. Sie setzte die führende Ex-Weltmeisterin Smulders unter Druck, konnte sie aber nicht mehr überholen. Mit Nadine Aeberhard qualifizierte sich eine zweite Schweizerin für den Final. Die Bernerin beendete das Rennen im 7. Rang.
Bei den Männern erreichten mit Loris Aeberhard und Tristan Borel ebenfalls zwei Schweizer den Final. Der Berner Aeberhard, der vor zwei Wochen beim Weltcup in Papendal einen Doppelsieg feierte, schied früh aus der Entscheidung um die Medaillen aus und wurde Achter. Tristan Borel, WM-Zweiter im Pumptrack, belegte Platz 6.
Für eine Goldmedaille für die Schweiz sorgte Mark Lüthi in der höchsten Nachwuchsklasse. Der 19-jährige Solothurner gewann den Titel als U23-Europameister. (sda)
17:27 Uhr
Samstag, 27. Juni
Verstappen crasht – Russell holt sich die Pole-Position
George Russell startet beim Grossen Preis von Österreich von der Pole-Position. Der Mercedes-Pilot setzte im Qualifying in Spielberg die Bestzeit und verwies die beiden Ferrari-Fahrer Charles Leclerc und Lewis Hamilton auf die Plätze 2 und 3.
Während Russell im entscheidenden Durchgang ablieferte, erlebte Max Verstappen ein enttäuschendes Qualifying. Der Weltmeister verlor im Kampf um die Pole die Kontrolle über sein Auto und schlug im Q3 in die Streckenbegrenzung ein. Zuvor hatte der Niederländer bereits im Q2 gezittert und sich nur mit 40 Tausendstelsekunden Vorsprung auf Pierre Gasly für den Schlussdurchgang qualifiziert.
Hinter dem Ferrari-Duo klassierte sich WM-Leader Kimi Antonelli auf Rang 4, Verstappen blieb der 5. Startplatz. Lando Norris und Oscar Piastri belegten für McLaren die Plätze 6 und 7. Isack Hadjar sowie die Racing-Bulls-Piloten Liam Lawson und Arvid Lindblad komplettierten die Top 10. Das Rennen in Spielberg wird am Sonntag um 15 Uhr gestartet. (red)
21:46 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Weitsprung statt Zehnkampf: Ehammer-Entscheid für EM
Simon Ehammer hat sich entschieden: Der Appenzeller wird an den Europameisterschaften in Birmingham (10. bis 16. August) im Weitsprung antreten. Dies gab er am Donnerstag bekannt.
«Aufgrund des Wettkampfprogramms ist es schlicht nicht möglich, sowohl im Weitsprung als auch im Zehnkampf zu starten», erklärte Ehammer. «Ich würde mich gerne beiden Herausforderungen stellen, aber wir mussten uns für jene Disziplin entscheiden, die mir die besten Chancen bietet, auf höchstem Niveau erfolgreich zu sein.»
Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen, betont der Hallen-Weltmeister 2026 und Weltrekordhalter im Siebenkampf, der in diesem Jahr sowohl im Weitsprung (8,51 m) als auch im Zehnkampf (8778 Punkte) die Weltjahresbestenliste anführt. Beide Schweizer Rekorde stellte er Ende Mai beim Mehrkampfmeeting in Götzis auf.
Bereits bei den Olympischen Spielen 2024 sowie an den Weltmeisterschaften 2025 hatte sich Ehammer für den Weitsprung entschieden. Der grosse Erfolg blieb damals allerdings aus: In beiden Wettkämpfen belegte er den undankbaren 4. Rang. Dennoch gewann er im Weitsprung bereits zwei Bronzemedaillen auf der internationalen Freiluft-Bühne - an den Weltmeisterschaften 2022 und den Europameisterschaften 2024.
Für die kontinentalen Titelkämpfe in Birmingham hat sich der EM-Zweite von 2022 im Zehnkampf für den Weitsprung klare Ziele gesetzt: «Mein Ziel ist einfach: um den Europameistertitel kämpfen und die einzige Medaille gewinnen, die in meiner Sammlung noch fehlt.» Gleichzeitig verhehlt er seine Enttäuschung nicht: «Es schmerzt mich, als Jahresweltbester nicht im Zehnkampf antreten zu können.»
18:45 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Schweizer Tennis-Dramen in Wimbledon
Stan Wawrinka erhält in Wimbledon keine Gesellschaft aus dem eigenen Land. Jérôme Kym und Rémy Bertola verlieren in der letzten Runde der Qualifikation jeweils in fünf Sätzen.
Beide, der Tessiner Rémy Bertola (ATP 187) und der Aargauer Jérôme Kym (ATP 197), müssen sich über eine vergebene Chance ärgern. Sie führten in ihren Partien jeweils mit 2:1 Sätzen, brachten die erste Qualifikation für das Hauptfeld in Wimbledon aber nicht ins Trockene.
Kym unterlag dem 70 Plätze besser klassierten Russen Roman Safiullin in fast fünf Stunden 6:4, 6:7, 6:3, 6:7, 4:6. Der 23-jährige Davis-Cup-Spieler aus Rheinfelden hatte im letzten Jahr am US Open zum ersten und bisher einzigen Mal das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers und danach sogar die 3. Runde erreicht.
Im vierten Satz führte der Fricktaler bereits 4:2, wehrte dann später noch zwei Satzbälle ab, ehe er auch das zweite Tiebreak verlor. Im entscheidenden fünften Durchgang gab er seinen Aufschlag vorentscheidend zum 4:5 ab.
Für Rémy Bertola platzte der Traum vom ersten Grand-Slam-Hauptfeld überhaupt ebenfalls, nach fast dreidreiviertel Stunden Spielzeit. Der 27-jährige Tessiner unterlag dem Briten Max Basing (ATP 331), der sogar für die Qualifikation eine Wildcard brauchte, 6:2, 4:6, 6:3, 5:7, 2:6.
Bei jedem anderen Grand Slam hätte dies für die Qualifikation gereicht. Einzig in Wimbledon geht die letzte Runde über drei Gewinnsätze - und auch nicht im All England Club, sondern ein paar Kilometer entfernt in Roehampton.
Stan Wawrinka (ATP 110) bestreitet das Hauptturnier dank einer Wildcard ein letztes Mal. (sda)
15:03 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Natacha Theytaz neue Swiss-Olympic-Direktorin
Der Exekutivrat von Swiss Olympic wählt Natacha Theytaz zur neuen Direktorin. Wie der Dachverband des Schweizer Sports am Donnerstag mitteilte, wird die Westschweizerin im Herbst die Nachfolge von Roger Schnegg antreten. Dieser gab seinen Rücktritt im März bekannt.
Die 51-Jährige war zuletzt bei Novartis tätig und hatte ergänzend unter anderem beim Flughafen Basel und in internationalen Wirtschafts- und Branchenverbänden Verwaltungsrats- und Aufsichtsfunktionen inne. Theytaz ist zudem als Triathletin aktiv, erfüllte die WM-Vorgaben für die Weltmeisterschaften 2026 in ihrer Alterskategorie und ist im Vorstand von Swiss Triathlon tätig.
Zudem wurde Ralph Stöckli zum stellvertretenden Direktor von Swiss Olympic gewählt. Der ehemalige Spitzencurler und Olympiamedaillengewinner arbeitet seit 2010 für Swiss Olympic. Mittlerweile leitet er die Abteilung Swiss Olympic Team und trägt als Chef de Mission seit 2016 die Gesamtverantwortung für die Schweizer Olympiadelegationen. (sda)
12:45 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
MotoGP: Bagnaia fährt ab der kommenden Saison definitiv für Aprilia
Der Italiener Francesco Bagnaia fährt ab der kommenden Saison für Aprilia. Dies teilte der italienische Hersteller am Donnerstag mit - einen Tag, nachdem Ducati den Abgang des zweifachen MotoGP-Weltmeisters verkündet hatte. Bagnaia unterschrieb einen Vierjahresvertrag.
Damit fährt der 29-Jährige ab der Saison 2027 an der Seite seines Landsmannes Marco Bezzecchi, der die Weltmeisterschaft aktuell anführt. Bagnaia liegt derzeit auf dem 7. Platz. (sda)
09:11 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
IOC reformiert Vergabeverfahren und erhöht Entlöhnung
Die Olympia-Planer müssen sich anpassen: Das IOC hat das Vergabeverfahren für die Spiele reformiert.
Wie das IOC per Communiqué mitteilte, wird das Auswahlverfahren für die Gastgeber von Olympischen Spielen geändert. Dies gilt bereits für die Sommerspiele 2036.
Interessierte Kandidaten werden im März 2027 für den «strategischen Dialog» ausgewählt. Sie müssen einen Fragebogen der Future Host Commission beantworten und grundlegende finanzielle Garantien vorlegen, bevor sie für die abschliessende Bewertungsphase, den sogenannten «gezielten Dialog», berücksichtigt werden. Das IOC-Exekutivkomitee bestimmt dann die bevorzugten Bewerber, die der IOC-Session zur Wahl als Austragungsort der Olympischen Spiele 2036 vorgeschlagen werden.
Für die Winterspiele 2038, welche die Schweiz im Visier hat und die auch vom Bundesrat unterstützt werden, gilt ein anderes Verfahren. Die Schweiz befindet sich derzeit in einem «privilegierten Dialog», und hat bis Ende 2027 Zeit, ihr Bewerbungsdossier ohne Konkurrenz auszuarbeiten.
Ferner gewährt das IOC in der Dauerdebatte um die Entlöhnung olympischer Athleten und Athletinnen künftig allen Teilnehmenden einen Zuschuss von 10'000 Dollar. Das beschloss die IOC-Generalversammlung in Lausanne, wie aus einem Communiqué hervorgeht.
Dafür stellt das Internationale Olympische Komitee alle vier Jahre einen Fonds im Umfang von 140 Millionen Dollar bereit. Schon die Sportlerinnen und Sportler, die bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo im Februar gestartet sind, können diese Sonderprämie beantragen. (sda/dpa)
09:10 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
MotoGP: Ducati kündigt Abschied von Bagnaia und Einstieg von Acosta an
Ciao Francesco Bagnaia, ola Pedro Acosta: Ducati gab nacheinander bekannt, dass sein italienischer Fahrer, der 2022 und 2023 zweimal den Titel holte, das Team zum Saisonende verlassen wird und dass der spanische Fahrer ab 2027 an der Seite von Marc Marquez fahren wird.
Acosta, der gerade seinen 22. Geburtstag gefeiert hat, fährt für den österreichischen Hersteller KTM und belegt derzeit den Platz 6 in der laufenden Weltmeisterschaft. Sein Vertrag mit der italienischen Marke erstreckt sich über zwei Saisons bis 2028. Er wird an der Seite seines Landsmanns Marc Marquez fahren, dessen Verpflichtung für denselben Zeitraum am Montag von Ducati bestätigt wurde.
Bagnaia dürfte seine Karriere in der MotoGP laut mehreren Quellen aus dem Fahrerlager bei Aprilia fortsetzen. (sda/afp)
09:09 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
French-Open-Siegerin Andrejewa verliert bei Rasenpremiere
Die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor beim WTA-Turnier von Bad Homburg gleich ihr erstes Spiel und schied im Achtelfinal aus.
Die Russin unterlag in der ersten Partie nach dem Triumph von Roland Garros ihrer Landsfrau Jekaterina Alexandrowa 3:6, 4:6. Die 19-Jährige verpatzte bei dem Rasen-Event die Generalprobe für den nächsten Tennis-Höhepunkt des Jahres, den Klassiker in Wimbledon ab nächster Woche. Andrejewa war bei dem WTA-500-Turnier in Hessen als Nummer 2 gesetzt. (sda/dpa)
16:16 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Schulterverletzung zwingt Curdin Orlik zu monatelanger Pause
Der Schwinger Curdin Orlik, der Bruder von König Armin, hat sich am Sonntag am Schwarzsee-Schwinget schwer an der linken Schulter verletzt. Der 33-Jährige fällt für die restliche Saison aus.
Eine Operation sei unumgänglich, teilte Curdin Orlik am Mittwoch auf Instagram mit, wie «Blick» zunächst berichtet hatte. Orlik zog sich die Verletzung im fünften Gang im Duell mit Patrick Betschart zu. Schon im Sägemehl war klar, dass etwas nicht stimmt. Orlik blieb im Ring liegen und hielt sich die Schulter.
Der monatelange Ausfall des 33-Jährigen trifft den Bernischen Kantonal-Schwingerverband. Orlik gilt seit Jahren als eine der wichtigsten Stützen des Teams. Sein Fehlen wiegt besonders mit Blick auf das Kilchberger Schwinget im September schwer. Dort wäre er ein wichtiger Trumpf gewesen, um die Favoriten der anderen Teilverbände auszubremsen. (sda)
14:27 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Nicolas Bürgy zum FC Thun
Nicolas Bürgy wechselt zurück in die Schweiz. Der 30-jährige Innenverteidiger erhielt beim Schweizer Meister Thun einen Vertrag bis Sommer 2028 mit Option auf eine weitere Saison.
Der bei den Young Boys ausgebildete Bürgy spielte ab 2017 bereits einmal eineinhalb Saisons leihweise für die Berner Oberländer. Danach wechselte der Berner über Aarau und Paderborn nach Dänemark, wo er zuletzt für Odense BK spielte. (sda)
10:18 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Ronaldinho plant mit 46 Jahren das Comeback
Der zweimalige Weltfussballer Ronaldinho kehrt überraschend auf den Rasen zurück. Er schliesst sich dem italienischen Drittligisten Ravenna FC an, wie der 46-jährige Brasilianer und der Klub bei einer Veranstaltung in Miami bekanntgaben.
Laut Mitteilung des Klubs soll es sich «um weit mehr als eine symbolische Verpflichtung» handeln. Ronaldinho habe sich zum Ziel gesetzt, sein letztes Tor als Profifussballer im Trikot von Ravenna zu erzielen, hiess es. «Ich kann es kaum erwarten, wieder mit dem Ball zu tanzen», sagte Ronaldinho über seine Pläne.
Sein bislang letztes Spiel als Profi absolvierte Ronaldinho 2015 für Fluminense. Etwas mehr als zwei Jahre später beendete er offiziell seine Karriere. Zu seinen grössten Erfolgen zählt die zweimalige Wahl zum Weltfussballer. Mit dem FC Barcelona gewann er 2006 die Champions League, vier Jahre zuvor war er mit Brasilien Weltmeister geworden. (sda)
05:17 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Bode Miller wegen Drogendelikten festgenommen
Ski-Olympiasieger Bode Miller ist Anfang Juni im US-Bundesstaat Idaho wegen zweier Drogendelikte vorübergehend festgenommen worden. Dies geht nach Informationen des Fernsehsenders ABC aus Gerichtsunterlagen hervor. Der 48 Jahre alte Miller, Olympiasieger in der Superkombination 2010 und vierfacher Weltmeister, kam nach Zahlung einer Kaution von 5000 Dollar auf freien Fuss. Er plädiert auf nicht schuldig. Sein Gerichtstermin ist für den 29. Juli angesetzt.
Er sei wegen des schnellen Überholens eines anderen Fahrzeugs auf einem Highway in Idaho von der Polizei gestoppt worden, bestätigte Miller auf Instagram. «Mein Freund, der mich begleitete, hatte eine kleine Menge Cannabis und eine Cannabis-Pfeife bei sich, wovon ich keine Kenntnis hatte», erklärte der zweimalige Gesamtweltcupsieger ausserdem.
Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass Miller eine Geldstrafe wegen überhöhter Geschwindigkeit bereits bezahlt hat. Er hoffe, teilte er mit, dass die Vorwürfe wegen eines «minderschweren Vergehens» anhand der Fakten fallengelassen würden.
Der Bundesstaat Idaho hat eines der striktesten Drogengesetze in den USA. (sid)
13:42 Uhr
Dienstag, 23. Juni
Servette verpflichtet brasilianischen Mittelfeldspieler
Der Servette FC meldet die Verpflichtung des 28-jährigen Brasilianers Pedro Naressi. Der defensive Mittelfeldspieler erhält bei den Genfern einen Vertrag bis Ende Juni 2028.
Naressi spielte die letzten vier Jahre für Ludogorez Rasgrad. Für den bulgarischen Klub kam er in der vergangenen Saison achtmal in der Europa League und 24-mal in der nationalen Meisterschaft zum Einsatz. (sda)
11:32 Uhr
Dienstag, 23. Juni
IOC-Chefin Coventry will Olympia-Kontrolle zurück
Seit einem Jahr führt Kirsty Coventry als erste Frau das IOC. Bei einer ausserordentlichen Session sollen Kernpunkte ihrer Reformen abgesegnet werden. Doch es gibt Gegenwind.
Kurz vor ihrem Amtsjubiläum fand sich Kirsty Coventry im nächsten Wutsturm wieder. Mit der Bemerkung auf ihrer ersten Ozeanien-Reise, sie halte nichts von der Bezahlung von Athleten bei Olympia, erzürnte die Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees eine Reihe von Spitzensportlern. Ja, sie wisse um die Brisanz der Preisgelddebatte, beteuerte Coventry bei ihrem nächsten Auftritt. «Sonst würden wir ja unsere Köpfe unter dem Kissen verstecken», sagte die 42-Jährige.
Auch nach einem Jahr an der IOC-Spitze hat die Schwimm-Olympiasiegerin aus Simbabwe mit den Untiefen des Weltsports bisweilen noch ihre Mühe. Und der nächste Zündstoff liegt schon bereit, wenn Coventry am Mittwoch und Donnerstag in Lausanne zur ausserordentlichen Session bittet. Auf der Agenda stehen dann Kernpunkte ihres Reformprogramms unter dem Titel «Fit für die Zukunft».
So sollen die IOC-Mitglieder beschliessen, dass das Programm bei Sommer- und Winterspielen künftig nach einzelnen Disziplinen und nicht mehr pauschal mit kompletten Sportarten komponiert wird. Statt zum Beispiel Schwimmen in seiner Gesamtheit würden also Beckenwettbewerbe, Freiwasser, Wasserball, Wasserspringen und Synchronschwimmen einzeln bewertet. (sda/dpa)
09:16 Uhr
Dienstag, 23. Juni
Nadine Riesen wechselt zu West Ham
Die Schweizer Nationalspielerin Nadine Riesen schliesst sich nach ihrem Abgang bei Eintracht Frankfurt West Ham United an. Wie der Klub aus London mitteilt, erhält die 26-jährige Verteidigerin einen Dreijahresvertrag.
Riesen spielte in den vergangenen drei Jahren in Frankfurt, wo sie den in diesem Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängerte.
Beim Zehnten der abgelaufenen Saison in der englischen Women's Super League trifft Riesen mit Seraina Piubel und Leila Wandeler auf zwei Kolleginnen aus dem Nationalteam. (sda)
09:12 Uhr
Dienstag, 23. Juni
2030 auch Olympia-Rennen in Val d'Isère
Val d’Isère wird bei den Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen eine zentrale Rolle übernehmen. Das IOC heisst diese Änderung gut.
Wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) per Communiqué mitteilte, hat das Exekutivkomitee die überarbeitete Karte der Austragungsorte bestätigt und damit den renommierten Wintersportort offiziell in das olympische Konzept aufgenommen. Val d’Isère wird einen Teil der alpinen Skirennen ausrichten und erweitert damit die bisherige Verteilung der alpinen Entscheidungen in den französischen Alpen.
Die nun bestätigten Anpassungen markieren einen deutlichen Kurswechsel gegenüber der Bewerbung für die Spiele. Damals sollten die Skirennen ausschliesslich in Courchevel und Méribel stattfinden. Méribel gehört nun nicht mehr zum olympischen Plan, während Val d’Isère einen Teil der Wettbewerbe übernimmt. Das IOC bewertet die Änderungen als Beitrag zur sportlichen Qualität, zur organisatorischen Effizienz und zur langfristigen Tragfähigkeit der Spiele.
Neben der Aufnahme von Val d’Isère billigte das IOC weitere Anpassungen. So wird das Eissportzentrum von Nizza nach Lyon verlegt. Zudem bestätigte das Exekutivkomitee die niederländische Arena Thialf in Heerenveen als Austragungsort für die Eisschnelllauf-Wettkämpfe. (sda/afp)
21:53 Uhr
Montag 22. Juni
Neuer Stürmer für Aufsteiger Vaduz
Der FC Vaduz hat sich für die Super League verstärkt. Der Aufsteiger verpflichtet den 36-jährigen Stürmer Dejan Sorgic, der zuletzt in der Challenge League für Yverdon spielte.
Sorgic bringt die Erfahrung aus 223 Partien in der Super League mit. Für die Klubs Luzern, Thun und Sion schoss der Stürmer insgesamt 72 Tore. Der in Kroatien geborene Angreifer ist schweizerisch-serbischer Doppelbürger. (sda)
19:23 Uhr
Montag, 22. Juni
Demichelis neuer Trainer in Leipzig
Martin Demichelis heisst der neue Trainer von RB Leipzig. Der 45-jährige Argentinier folgt auf Ole Werner und erhält einen Zweijahresvertrag, wie der Bundesligist mitteilte.
Demichelis war zuletzt bei Mallorca tätig. Er hatte seinen Vertrag nach dem Abstieg mit dem Klub zunächst verlängert. Nun dürfte er von einer Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht haben.
Sein Vorgänger Ole Werner musste Leipzig nach nur einem Jahr verlassen, obwohl er das Team auf Tabellenplatz 3 und damit in die Champions League geführt hatte. Die Verpflichtung von Demichelis gilt als Wunschlösung des globalen RB-Fussball-Chefs Jürgen Klopp, der die Änderung forciert hatte.
Als Spieler war Demichelis lange für Bayern München aktiv. Zwischen 2003 und 2010 gewann er mit dem Verein viermal die Meisterschaft und den Cup. Für die argentinische Nationalmannschaft bestritt der 51-fache Internationale unter anderem den WM-Final 2014. Seine Trainerkarriere startete er beim Nachwuchs des FC Bayern, bevor er mit dem argentinischen Club River Plate im Juli 2023 Meister wurde. (sda)
15:54 Uhr
Montag, 22. Juni
Wyndham Clark triumphiert zum zweiten Mal beim US Open
Der amerikanische Golfer Wyndham Clark gewinnt zum zweiten Mal das US Open. Der 32-Jährige siegte im Shinnecock Hills Golf Club auf Long Island mit einem Schlag Vorsprung auf seinen Landsmann Sam Burns.
«Der erste Sieg war wie ein Durchbruch, die Erkenntnis, dass ich es schaffen kann», sagte Clark drei Jahre nach seinem ersten Triumph beim US Open. «Ich verlasse diesen Ort als Champion, und ich bin einfach unendlich dankbar.» Für den Sieg auf einem der schwersten Golfplätze der Welt kassierte Clark ein Preisgeld von 4,5 Millionen Dollar.
Clark musste zum Ende noch einmal um den Turniersieg zittern. Er war am Finaltag mit einem Vorsprung von sechs Schlägen auf den Weltranglistenersten Scottie Scheffler und vier weitere Konkurrenten gestartet. Mit einer durchwachsenen letzten Runde und 73 Schlägen hätte er fast noch seinen grossen Erfolg verspielt.
Der viermalige Major-Champion Scheffler kam mit vier Schlägen Rückstand auf den geteilten 4. Platz. Er verpasste an seinem 30. Geburtstag den möglichen Karriere-Grand-Slam. Dem amerikanischen Olympiasieger von Paris fehlt nur noch der US-Open-Titel, um seine Grand-Slam-Sammlung zu vervollständigen. (sda)
13:22 Uhr
Montag, 22. Juni
Meister Kriens-Luzern erstmals in der Champions League
Die Verantwortlichen des HC Kriens-Luzern sind mit ihrer Bewerbung um einen vakanten Platz in der Champions League erfolgreich. Der Schweizer Meister tritt zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in dieser Klasse an.
Die Aufstockung des Teilnehmerfeldes auf 24 Mannschaften, die für die erste Phase in sechs Vierergruppen aufgeteilt werden, schuf auch Teams ohne festen Startplatz die Möglichkeit für die Teilnahme am wichtigsten Klubwettbewerb im europäischen Handball. Beim HC Kriens-Luzern machten sie von dieser Möglichkeit Gebrauch - und waren mit ihrem Antrag erfolgreich.
Die Auslosung der Gruppen findet am Freitag in Wien statt. Die Champions League nimmt ihren Spielbetrieb am 9. und 10. September auf. (sda)



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