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Sport-News

Alle Sport-News bis zum 4. Februar 2026

Die Sport-News bis zum 4. Februar 2026 für die Schweiz und international hier in unserem Ticker.

23:31 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Das sind die Cup-Halbfinals

Im Schweizer Cup kommt es im Halbfinal zu Duellen zwischen den Challenge-League- und den Super-League-Teams. Dabei trifft Stade Lausanne-Ouchy auf die Grasshoppers und Yverdon auf den FC St. Gallen. Die beiden Unterklassigen haben Heimrecht.

Die Begegnung Yverdon gegen St. Gallen gab es im Cup-Halbfinal bereits 2022. Damals setzten sich die Ostschweizer mit 2:0 durch und verloren später den Final gegen Lugano. Stade Lausanne-Ouchy und die Grasshoppers spielten 2020 im Sechzehntelfinal zum bisher einzigen Mal gegeneinander. Die Zürcher siegten mit 2:1. (sda)

22:24 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Der FC Basel scheidet in St. Gallen aus dem Cup aus

Enttäuschung bei Sherdan Shaqiri.
Bild: CLAUDIO THOMA

In St. Gallen lief bereits die Nachspielzeit. Doch in der 93. Minute belohnte Carlo Boukhalfa die Gastgeber doch noch innerhalb der regulären Spielzeit für eine starke Partie. Der 26-Jährige stand mit einer Balleroberung am Anfang der Aktion und schloss sie mit einem Flachschuss innerhalb des Basler Strafraums mit dem 2:1 ab.

Ein sehr spätes und ein sehr frühes Tor, das Aliou Baldé schon nach 52 Sekunden erzielte, sorgten für den Unterschied gegen Basler, die in der ersten Halbzeit nicht richtig zur Entfaltung kamen. St. Gallen blieb nach dem 1:0 souverän, war stark in den Zweikämpfen und hatte da schon Möglichkeiten für einen weiteren Treffer.

Nach der Pause waren es dann die Basler, die stärker aus der Kabine kamen. Sie realisierten durch den 18-jährigen Joker Giacomo Koloto das 1:1, ehe die St. Galler wieder das Spieldiktat übernahmen. Das Team von Enrico Maassen erspielte sich nach dem Ausgleich Chance um Chance, besonders in den letzten 15 Minuten. Die Niederlage der Basler war schliesslich die logische Konsequenz. (sda)

21:41 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Schweizer Cup: Stade Lausanne-Ouchy bestraft den FC Luzern

Die Spieler des FC Stade Lausanne-Ouchy nach ihrem Sieg im Viertelfinalspiel des Schweizer Cups gegen Luzern.
Bild: CYRIL ZINGARO

Stade Lausanne-Ouchy steht erstmals in seiner Vereinsgeschichte im Halbfinal des Schweizer Cups. Die Waadtländer aus der Challenge League setzen sich gegen den formschwachen Super-League-Klub Luzern mit 2:1 durch.

Von einem Klassenunterschied konnte über die gesamte Spielzeit keine Rede sein. Auf der schlecht gefüllten Pontaise zeigten die Luzerner erst nach der Pause und mit dem Rücken zur Wand eine gewisse Dominanz, die sich ganz zum Schluss zum Powerplay steigerte. Mehr als der Anschlusstreffer zum 1:2 durch Lucas Ferreira in der 87. Minute sprang aber nicht heraus. Die letzte grosse Ausgleichsmöglichkeit von Lars Villiger vereitelte Lausannes Keeper Dany Da Silva in der siebenminütigen Nachspielzeit.

Der Oberklassige, der in der Super League gerademal zwei seiner letzten 15 Spiele gewonnen hat, bezahlte letztlich für eine katastrophale erste Halbzeit, in der er sich einen 0:2-Rückstand einhandelte. Nach etwas mehr als drei Minuten verwertete SLO einen Eckball durch den französischen Innenverteidiger Théo Barbet. In der 17. Minute doppelte Keasse Bah mit einem für FCL-Goalie Pascal Loretz eigentlich haltbaren Schuss nach.

Stade Lausanne-Ouchy verdiente sich die vorentscheidende Führung mit einer abgeklärten und entschlossenen Leistung gegen 45 Minuten lang unerklärlich mutlos agierende Luzerner. Der Vierte der Challenge League folgte damit dem Kantons- und Ligarivalen Yverdon, der am Vortag Neuchâtel Xamax bezwungen hatte, in den Halbfinal des Schweizer Cups. (sda)

15:01 Uhr

MITTWOCH, 4. Februar

Schweizer Frauen allesamt nicht mehr im Turnier

Für Belinda Bencic, Viktorija Golubic und Rebeka Masarova endet die Turnierwoche auf der WTA-Tour bereits am Mittwoch.

Rebeka Masarova (WTA 114) schied in Cluj-Napoca in der 2. Runde aus. Die 26-jährige Baslerin, die von 2018 bis 2024 für Spanien spielte, unterlag Wang Xinyu (WTA 33) 4:6, 2:6. Einen Tag nach dem Dreisatz-Sieg gegen die Spanierin Elena-Gabriela Ruse (WTA 72) hatte Masarova der als Nummer 4 gesetzten Chinesin nur wenig entgegenzusetzen. Sie nutzte zwar ihre einzige Breakmöglichkeit des gesamten Spiels im ersten Satz. Da sie ihrerseits jedoch gleich viermal ihr Aufschlagspiel abgab, war sie am Ende chancenlos. Letztmals zwei Runden an einem WTA-Turnier überstand Masarova im Juli 2025.

Die als Nummer 5 gesetzte Viktorija Golubic erwischte in Ostrava einen schwachen Tag. Die als Nummer 5 gesetzte Zürcherin unterlag Katie Boulter. Die Britin, die beim Australian Open an Belinda Bencic gescheitert war und nicht in den Top 100 figuriert, gewann 6:2, 6:2.

Belinda Bencic ihrerseits musste beim WTA-500-Turnier in Abu Dhabi krankheitshalber Forfait geben. Die Schweizerin war bei dem mit 1,2 Millionen Dollar dotierten Turnier als Nummer 1 gesetzt gewesen. Sie wird somit ihren Top-Ten-Status im der Weltrangliste verlieren, da sie die Punkte des letztjährigen Turniergewinns nicht ersetzen kann. (sda)

13:06 Uhr

MITTWOCH, 4. Februar

Thioune übernimmt in Bremen

Daniel Thioune folgt bei Werder Bremen auf den vor drei Tagen freigestellten Horst Steffen. Dies gaben die Norddeutschen am Mittwoch bekannt. Zuletzt war der 51-jährige Thioune Trainer in Düsseldorf. Nach einem schlechten Saisonstart musste er das Team um den Schweizer Internationalen Cedric Itten im Oktober verlassen.

Daniel Thioune übernimmt beim Bundesligisten Werder Bremen.
Bild: IMAGO/Revierfoto

Über die Vertragslaufzeit machte der abstiegsbedrohte Bundesligist keine Angaben. Vor der Verpflichtung Thiounes galten Bo Svensson und der ehemalige FCZ-Trainer Bo Henriksen als Favoriten für den Posten. (sda)

11:55 Uhr

MITTWOCH, 4. Februar

Masarova scheitert in der 2. Runde

Rebeka Masarova (WTA 114) scheidet beim WTA-Turnier in Cluj-Napoca in der 2. Runde aus. Die 26-jährige Baslerin, die von 2018 bis 2024 für Spanien spielte, unterlag Wang Xinyu (WTA 33) 4:6, 2:6.

Einen Tag nach dem Dreisatz-Sieg gegen die Spanierin Elena-Gabriela Ruse (WTA 72) hatte Masarova der als Nummer 4 gesetzten Chinesin nur wenig entgegenzusetzen. Sie nutzte zwar ihre einzige Breakmöglichkeit des gesamten Spiels im ersten Satz. Da sie ihrerseits jedoch gleich viermal ihr Aufschlagspiel abgab, war sie am Ende chancenlos. Letztmals zwei Runden an einem WTA-Turnier überstand Masarova im Juli 2025. (sda)

08:57 Uhr

MITTWOCH, 4. Februar

Basels wohl letzte Titelchance

Am Mittwoch steht die zweite Tranche der Viertelfinals im Schweizer Cup an. Nach zwei Niederlagen zum Einstand steht der neue Basel-Trainer Stephan Lichtsteiner unter Druck. Für den FCB ist der Cup wohl die letzte realistische Titelchance der Saison. Die Aufgabe ist jedoch schwer, da die Basler in der Liga hinter St. Gallen liegen und seit drei Jahren nicht mehr in der Ostschweiz gewinnen konnten. Trotz der Basler Auswärtsschwäche hofft das Team auf ein gutes Omen, denn der letzte Sieg dort gelang in einem Cup-Viertelfinal.

Stephan Lichtsteiner ist bereits bei seinem dritten Spiel an der Seitenlinie unter Zugzwang.
Bild: IMAGO/Pascal von Büren

Im zweiten Spiel des Tages empfängt Stade Lausanne-Ouchy den FC Luzern. Für Lausanne-Ouchy wäre ein Weiterkommen historisch. Bislang ist der Klub aus der Challenge League im Schweizer Cup noch nie über die Achtelfinals hinausgekommen. (sda)

08:56 Uhr

MITTWOCH, 4. Februar

Wizards mit deutlicher Niederlage gegen die Knicks

Nach drei Siegen aus den letzten vier Spielen sind die Washington Wizards zurück auf der Verliererstrasse. Das Team mit dem Schweizer Kyshawn George unterliegt den New York Knicks deutlich 101:132.

Gegen die formstarken Gäste, die mit sechs Siegen am Stück in die Hauptstadt gereist waren, mussten die Wizards von Beginn an untendurch. Bereits nach wenigen Minuten stand es 0:7, nach dem ersten Viertel lag das Heimteam schon 22:38 im Hintertreffen. Näher als auf zwölf Punkte kam der Vorletzte der Eastern Conference nie mehr heran. George kam in 26 Minuten auf 8 Punkte und 2 Rebounds. (sda)

08:55 Uhr

MITTWOCH, 4. Februar

Moser marschiert mit Tampa Bay, Swiss Devils im Tief

Janis Moser nimmt entscheidend Einfluss beim 4:3-Sieg nach Verlängerung der Tampa Bay Lightning gegen Buffalo. Die New Jersey Devils mit dem Schweizer Trio verlieren 0:3 gegen Columbus.

Das Spiel zwischen den Tampa Bay Lightning und den Buffalo Sabres an der Westküste Floridas wogte hin und her. Nachdem das Heimteam eine Führung aus der Hand gegeben und Mitte des letzten Drittels den Spielstand ausgeglichen hatte, gerieten die Lightning fünf Minuten vor dem Ende erneut ins Hintertreffen. Darren Raddysh rettete sein Team mit seinem Treffer 26 Sekunden vor der dritten Sirene in die Verlängerung.

In dieser hatte Janis Moser seinen Stock im entscheidenden Moment im Spiel. Der 25-jährige Bieler erkämpfte sich den Puck hinter dem eigenen Tor und spielte die Scheibe zu Nikita Kutscherow. Dieser lancierte Jake Guentzel, der vor dem Tor cool blieb und dem Heimteam den Sieg sicherte. Mit dem vierten Sieg in Serie festigten die Lightning ihren Platz an der Spitze der Eastern Conference.

Derweil verlieren die New Jersey Devils die Playoff-Plätze nach der vierten Niederlage aus den letzten fünf Spielen allmählich aus den Augen. Das Team mit den Schweizern Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler unterlag den formstarken Columbus Blue Jackets vor Heimpublikum in einem eigentlich ausgeglichenen Spiel gleich mit 0:3, wobei sämtliche Tore im Schlussdrittel fielen. Der Rückstand der Devils auf die Playoff-Plätze beträgt bereits neun Punkte. Ein Sieg gegen die New York Islanders vor der Olympia-Pause wäre enorm wichtig. (sda)

23:04 Uhr

Dienstag, 3. Februar

GC und Yverdon stehen im Cup-Halbfinal

Der Grasshopper Club Zürich steht im Schweizer Cup erstmals seit 2018 im Halbfinal. Das Team von Trainer Gerald Scheiblehner dreht zu Hause gegen Sion ein 0:2 und siegt 4:3 nach Verlängerung. Emmanuel Tsimba trifft für GC doppelt. Auch Yverdon Sport steht in den Halbfinals des Schweizer Cups. Im Neuenburg-Duell mit Neuchâtel Xamax setzt es sich 2:1 durch. Varol Tasar machte dann zehn Minuten vor dem Ende die Wende für Yverdon perfekt, das nach 2001 und 2022 zum dritten Mal in der Klubhistorie einen Cup-Halbfinal wird bestreiten dürfen. (sda)

Die GC-Spieler jubeln über den Einzug in den Cup-Halbfinal.
Bild: Claudio Thoma / Keystone (Zürich, 3. 2. 2026)

22:58 Uhr

Dienstag, 3. Februar

Leverkusen steht im Halbfinal

Bayer Leverkusen steht als erste Mannschaft in den Halbfinals des deutschen Cups . Der Doublesieger von 2024 setzte sich am Dienstagabend zuhause gegen den Bundesliga-Kontrahenten St. Pauli 3:0 durch.

Martin Terrier, Patrik Schick und Jonas Hofmann erzielten die Tore ab der 31. Minute im Halbstundentakt. Jonas Omlin sass bei den Leverkusenern wiederum auf der Ersatzbank.

In den weiteren Viertelfinals duellieren sich in den kommenden Tagen Holstein Kiel und Stuttgart (Mittwoch, 20.45 Uhr), Hertha Berlin und Freiburg (Dienstag, 10. Februar) sowie Bayern München und RB Leipzig (11. Februar). (si)

16:05 Uhr

Dienstag, 3. Februar

Ski: Lindsey Vonn gibt Update

Lindsey Vonn hat sich bei ihrem Sturz in Crans-Montana am Freitag das Kreuzband gerissen. Das sagte sie am Dienstagnachmittag an einer Medienkonferenz. Dennoch will die 41-jährige Amerikanerin bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo vom Sonntag starten. Die Abfahrts-Olympiasiegerin von Vancouver 2010 war Mitte Dezember 2024 nach fünfeinhalb Jahre Pause zurückgekehrt.  In dieser Saison gewann sie die Abfahrten von St. Moritz und in Zauchensee.

15:59 Uhr

DIENSTAG. 3. FEBRUAR

Frauenanteil so hoch wie nie an Winterspielen

Die Bemühungen des IOC um Geschlechterparität haben für Mailand/Cortina zu einem Rekordanteil von 47 Prozent an weiblichen Athletinnen bei Winterspielen geführt. Dafür wurden unter anderem der Rodel-Doppelsitzer und das Grossschanzenskispringen für Frauen neu ins Programm aufgenommen.

Von den 116 Entscheidungen werden 50 und damit so viele wie noch nie Frauen-Events sein, hinzu kommt weibliche Beteiligung in 12 Mixed-Wettkämpfen. In 12 der 16 Disziplinen herrscht Geschlechterparität. In der 175-köpfigen Schweizer Delegation für Mailand/Cortina beträgt der Anteil Frauen 48 Prozent.

Das IOC strebt auch in seinen Führungsgremien weiterhin einen höheren weiblichen Anteil an, im Exekutivkomitee sind es aktuell 47 Prozent. An der Spitze des IOC steht seit dem vergangenen Sommer mit Kirsty Coventry erstmals in der Geschichte der Organisation eine Frau. (sda/apa)

14:52 Uhr

DIENSTAG. 3. FEBRUAR

Wawrinka schlägt in Gstaad auf

Stan Wawrinka macht dem ATP-250-Turnier in Gstaad ein letztes Mal seine Aufwartung. Wie die Organisatoren am Dienstag mitteilten, wird der 40-jährige Lausanner bei seiner Abschiedstournee im Berner Oberland aufschlagen - zum dann bereits 14. Mal. Gewinnen konnte Wawrinka das Swiss Open noch nie.

Stan Wawrinka bei den Swiss Open 2025.
Bild: Claudio De Capitani/freshfocus

Beim Turnier, das vom 11. bis 19. Juli zur Austragung kommt, werden auch zwei aktuelle Top-10-Spieler zugegen sein. Während Lorenzo Musetti (ATP 5) zum ersten Mal in Gstaad aufschlägt, versucht der Kasache Alexander Bublik (ATP 10) seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Zum Teilnehmerfeld gehören auch die früheren Turniersieger Casper Ruud (ATP 12) und Matteo Berrettini (ATP 58). (sda)

12:34 Uhr

DIENSTAG. 3. FEBRUAR

ZSC und Kloten tauschen Stürmer

Die ZSC Lions und der EHC Kloten tauschen Spieler. Harrison Schreiber wechselt bis zum Ende der Saison zum ZSC, während Joel Henry den umgekehrten Weg geht und neu für Kloten aufläuft.

Harrison Luc Schreiber läuft bis Ende Saison für den ZSC auf.
Bild: Martin Meienberger

Der Tausch der beiden Stürmer kam laut Mitteilung des ZSC zustande, weil beide Klubs mit ihren jeweiligen Spielern keine Vertragsverlängerung vorgesehen hatten.

Henry gewann in der vergangenen Saison das Double, absolvierte in der laufenden Spielzeit aber mehrheitlich Spiele für die GCK Lions in der Swiss League. Schreiber kam in dieser Saison für Kloten auf 35 Partien in der National League. (sda)

11:50 Uhr

DIENSTAG. 3. FEBRUAR

Varela von Servette zu Greuther Fürth

Servette gibt Flügelspieler Keyan Varela auf Leihbasis an Greuther Fürth ab. Wie die Genfer mitteilten, ist die Leihe des 19-Jährigen mit einer Kaufoption verbunden.

Keyan Varela wechselt per Leihe nach Deutschland.
Bild: Pascal Muller/freshfocus

Beim Schlusslicht der 2. Bundesliga, das vom ehemaligen FCB-Trainer Heiko Vogel gecoacht wird, trifft das Genfer Eigengewächs auf die Schweizer Aaron Keller und Jan Elvedi. Letzterer ist von Kaiserslautern bis Saisonende an Fürth ausgeliehen. (sda)

11:27 Uhr

DIENSTAG. 3. FEBRUAR

Muci per Leihe in die Serie B

Nikolas Muci wechselt leihweise bis zum Ende der laufenden Saison von den Grasshoppers in die Serie B zu Mantova. Wie der Zürcher Klub mitteilt, besitzen die Italiener eine Kaufoption für den Stürmer. Der 22-jährige Muci wechselte im Sommer 2024 von Lugano zu GC und erzielte für den Rekordmeister in 60 Spielen 13 Tore.

Nikolas Muci wechselt nach Italien.
Bild: Benjamin Faes

Beim Tabellen-18. der Serie B trifft der ehemalige Schweizer U21-Nationalspieler mit Junior League auf einen Landsmann. Der Verteidiger wechselte Ende Januar vom FC Zürich zu Venezia und wurde vom Leader der zweithöchsten italienischen Liga direkt bis im Sommer an Ligakonkurrent Mantova ausgeliehen. (sda)

11:09 Uhr

DIENSTAG. 3. FEBRUAR

Sékou Koné leihweise zu Lausanne-Sport

Der FC Lausanne-Sport verpflichtet den 20-jährigen Sékou Koné auf Leihbasis bis zum Ende der Saison, wie der Westschweizer Verein am Dienstag mitteilt. Koné steht bei Manchester United unter Vertrag und spielte dort für die U21. Den ersten Teil der laufenden Saison verpasste der defensive Mittelfeldspieler wegen eines Augenhöhlenbruchs, seit November steht er wieder auf dem Platz. (sda)

Sekou Kone bleibt Lausanne-Sport erhalten.
Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT

10:46 Uhr

DIENSTAG. 3. FEBRUAR

Rhodri Smith wechselt leihweise zu Winterthur

Rhodri Smith wird bis zum Ende der laufenden Saison an den FC Winterthur ausgeliehen. Wie die Young Boys mitteilen, beinhaltet das Leihgeschäft keine Kaufoption. Der 19-jährige Aussenverteidiger spielt seit 2018 bei YB, seit dem vergangenen Sommer gehört er zum Kader der ersten Mannschaft. Bisher kam er für die Berner zu sieben Pflichtspieleinsätzen. (sda)

Rhodri Smith wechselt per Leihe zu Winterthur.
Bild: Claudio De Capitani

10:27 Uhr

DIENSTAG. 3. FEBRUAR

Tennis: Brunold rückt für Bernet ins Davis-Cup-Team

Henry Bernet verpasst die Davis-Cup-Begegnung in dieser Woche gegen Tunesien. Wegen einer Fussverletzung muss der Basler Forfait erklären, wie Swiss Tennis am Dienstag mitteilt

Der 19-Jährige wird durch Mika Brunold ersetzt. Der 21-Jährige stösst als Debütant zum Team. Im vergangenen Jahr stand Brunold zweimal im Halbfinal eines ATP-Challenger-Turniers.

Die Partien um einen Platz in der Weltgruppe 1 finden am Freitag und Samstag statt. Die Schweiz wird von Captain Severin Lüthi, Leandro Riedi, Jérôme Kym, Dominic Stricker, Jakub Paul und Brunold vertreten. (sda)

09:55 Uhr

DIENSTAG, 3. FEBRUAR

Tour de Suisse startet in Italien

Viereinhalb Monate vor dem Start der diesjährigen Tour de Suisse sind drei Etappenorte bekannt. Die Schweizer Landesrundfahrt startet zum ersten Mal in Italien.

Wie die Organisatoren der Tour de Suisse am Dienstag mitteilten, fällt der Startschuss am 17. Juni in Sondrio, unweit der Schweizer Grenze im Veltlin. Bad Ragaz ist Start- und Zielort der dritten Etappe, im Waadtländer Kurort Villars-sur-Ollon findet das letzte Teilstück statt. Die weiteren Etappenorte werden im Rahmen der Streckenpräsentation bekanntgegeben.

Erstmals in der Geschichte der Tour de Suisse finden Frauen- und Männerrennen am selben Tag und auf der gleichen Strecke statt. Start und Ziel befinden sich jeweils am gleichen Ort, die Etappen werden überwiegend als Rundkurse ausgetragen.

Aushängeschilder der diesjährigen Landesrundfahrt vom 17. bis 21. Juni sind der vierfache Tour-de-France-Sieger Tadej Pogacar und die Zeitfahr-Weltmeisterin Marlen Reusser. (sda)

09:06 Uhr

DIENSTAG, 3. Februar

Achter Sieg im zehnten Spiel für die Rockets

Die Houston Rockets gewinnen in der NBA gegen die Indiana Pacers und feiern den achten Sieg im zehnten Spiel. Das Team von Clint Capela setzte sich 118:114 gegen die Pacers durch. Dem Genfer gelangen während knapp elf Minuten vier Punkte und sieben Rebounds.

Der Schweizer Clint Capela konnte sich mit den Rockets gegen die Pacers durchsetzen.
Bild: Michael Conroy

Spielentscheidend für den Sieg der Rockets war Alperen Sengün. Dem Türken gelangen 39 Punkte und 16 Rebounds - kein anderer Spieler übertraf diese beiden Werte.

Weniger erfolgreich verlief der Spieltag für Yanic Konan Niederhäuser und die Los Angeles Clippers. Gegen die Philadelphia 76ers resultierte eine 113:128-Niederlage. Der Freiburger Rookie wurde für knapp sechs Minuten eingesetzt, in dieser Zeit gelangen ihm zwei Punkte und drei Rebounds. (sda)

09:05 Uhr

DIENSTAG, 3. Februar

Predators gewinnen nach Aufholjagd

Die Nashville Predators drehten in der NHL einen Vier-Tore-Rückstand und gewannen 6:5 gegen die St. Louis Blues. Mitverantwortlich für diese Wende war Roman Josi. Der Berner war bei vier Toren einer der Assistgeber und wurde für seine Leistung schliesslich als bester Spieler der Partie ausgezeichnet.

Die Aufholjagd von Nashville begann im zweiten Drittel. Nachdem die Predators das 2:5 erzielten, gelang den Blues kein Treffer mehr. Damit punkteten die Predators im vierten Spiel in Folge. Pius Suter blieb bei den St. Louis Blues ohne Skorerpunkte.

Wie Josi als Assistgeber auszeichnen konnte sich Philipp Kurashev. Dennoch unterlagen seine San Jose Sharks den Chicago Blackhawks deutlich 3:6.

Ebenfalls eine Niederlage einstecken mussten die Winnipeg Jets mit Nino Niederreiter. In der Verlängerung verlor die Mannschaft auswärts gegen die Dallas Stars 3:4. Während Niederreiter keine Skorerpunkte gelangen fehlte Lian Bichsel bei den Stars weiter verletzt. (sda)

07:14 Uhr

MONTAG, 2. Februar

Mirlind Kryeziu mit Neuanfang bei Winterthur

Mirlind Kryeziu kehrt in die Super League zurück. Der 29-jährige Innenverteidiger unterzeichnete bei Winterthur einen Vertrag bis Ende Juni 2027, wie der Tabellenletzte mitteilt. Der ehemalige kosovarische Nationalspieler war seit dem Ende seines Engagements beim FC Zürich im vergangenen Sommer vereinslos. (sda)

07:13 Uhr

MONTAG, 2. Februar

Die SFL reagiert auf ungewöhnliche Massnahme von Xamax

Die Swiss Football League reagiert darauf, dass Neuchâtel Xamax am Freitag in der Challenge League bei der 0:5-Niederlage in Bellinzona ausschliesslich mit Nachwuchsspielern antrat. Zwar entspricht eine solche Aufstellung den reglementarischen Bestimmungen des Spielbetriebs der SFL, stellt laut SFL jedoch «eine Gefährdung der Integrität des Wettbewerbs, da dadurch andere Klubs der Challenge League benachteiligt werden». Deshalb werden Massnahmen geprüft, um künftig einem solchen Vorgehen vorzubeugen.

Neuchâtel Xamax wählte diesen Weg, um sich optimal auf den Cup-Viertelfinal gegen Yverdon am Dienstag vorbereiten zu können. (sda)

15:56 Uhr

MONTAG, 2. Februar

Gilardino nicht mehr Trainer in Pisa

Alberto Gilardino ist nicht mehr Trainer in Pisa. Der Tabellenvorletzte der Serie A gab die Trennung vom 43-Jährigen einen Tag nach der 1:3-Heimniederlage gegen Sassuolo bekannt. Wer Nachfolger des Weltmeisters von 2006 wird, ist noch offen.

Alberto Gilardino muss seinen Posten räumen.
Bild: AP

Mit Michel Aebischer, dem derzeit verletzten Daniel Denoon und Winter-Neuzugang Filip Stojilkovic stehen in Pisa drei Schweizer unter Vertrag. (sda)

15:06 Uhr

MONTAG, 2. Februar

Unihockey: Neue Struktur mit Europameisterschaften ab 2029

Der internationale Unihockeyverband IFF führt ab 2029 eine neue Event-Struktur ein. Neu werden für Männer und Frauen Europameisterschaften eingeführt, die sich im Zweijahrestakt mit den Weltmeisterschaften abwechseln.

Die Weltmeisterschaften der Frauen und Männer finden neu nicht mehr alle zwei, sondern nur noch alle vier Jahre statt und bilden jeweils den Abschluss eines Zyklus. Dazwischen werden neu Europameisterschaften mit den besten zwölf Teams des Kontinents ausgetragen.

Da die Europameisterschaften gleichzeitig als WM-Qualifikation dienen, entfallen separate Qualifikationsturniere. Das bedeutet, dass jedes Jahr eine WM oder eine EM der Frauen oder Männer stattfinden wird. Teams, die die WM-Qualifikation verpassen, können sich über die neu geschaffene «World Trophy» dennoch einen Platz an der WM sichern.

Ausgetragen werden die Welt- und Europameisterschaften jeweils Mitte November. (sda)

14:57 Uhr

MONTAG, 2. Februar

Schweizer Cup: Die Viertelfinals in der Übersicht

Am Dienstag:
Neuchâtel Xamax (ChL) - Yverdon (ChL) 19.30 Uhr
Grasshoppers - Sion 20.30 Uhr

Baltazar Costa (links) konnte sich mit dem FC Sion gegen den FC Aarau noch durchsetzen. Nun müssen die Walliser ins Letzigrund.
Bild: Mike Wiss

Am Mittwoch:
Stade-Lausanne-Ouchy (ChL) - Luzern 19.15 Uhr
St. Gallen - Basel 20.15 Uhr (sda)

13:05 Uhr

MONTAG, 2. Februar

Waltert überrascht gegen einstige Top-Ten-Spielerin

Simona Waltert überrascht zum Auftakt des WTA-500-Turniers in Abu Dhabi. Die Bündnerin bezwingt die einstige Top-Ten-Spielerin Daria Kasatkina 7:6 (7:5), 3:6, 6:4.

Simona Waltert sorgt in Abu Dhabi für eine grosse Überraschung.
Bild: ALI HAIDER

Waltert zeigte nach überstandener Qualifikation gegen die für Australien spielende Russin, vor drei Jahren die Nummer 8 der Welt und in der neuesten Weltrangliste auf Platz 62 zu finden, nicht nur ausgezeichnetes Tennis, sondern auch Kämpfer-Qualitäten. Den ersten Durchgang gewann sie, obwohl Kasatkina zum Satzgewinn aufschlagen konnte und im Tiebreak 4:1 geführt hatte. Danach liess sie sich weder von den fünf in Folge verlorenen Games im zweiten Satz noch vom Servicedurchbruch Kasatkinas zum 3:2 im dritten Satz vom Weg abbringen. Nach 2 Stunden und 45 Minuten hatte die Nummer 94 im Ranking einen ihrer bisher wertvollsten Siege unter Dach und Fach gebracht.

Das erste Duell zwischen Waltert und Kasatkina war der Vergleich zwischen zwei Erstrunden-Verliererinnen beim Australian Open. Walters Niederlage gegen die Weltrangenlisten-Vierte Amanda Anisimova aus den USA war vorhersehbar, wogegen das Ausscheiden von Kasatkina gegen die Qualifikantin Nikola Bartunkova unerwartet kam. Die junge Tschechin, die im Ranking nunmehr Platz 108 einnimmt, sorgte danach mit dem Sieg gegen Belinda Bencic für die noch grössere Überraschung.

Walterts nächste Gegnerin kündigt sich als noch grösserer Prüfstein an. Die Dänin Clara Tauson ist die Nummer 16 der Welt. Die beiden haben bisher einmal, vor längerer Zeit, gegeneinander gespielt. Vor fünf Jahren hatte Tauson im Final des ITF-Turniers in Altenkirchen in Rheinland-Pfalz nach drei Sätzen das bessere Ende für sich behalten.

Bencic, die sich in der neuesten Ausgabe der Weltrangliste um einen Platz auf Position 9 verbesserte, tritt in Abu Dhabi ebenfalls an. Als topgesetzte Spielerin greift sie nach einem Freilos in der 2. Runde ins Geschehen ein. Gegnerin ist die britische Qualifikantin Sonay Kartal, die Nummer 61 der Welt. (sda)

13:04 Uhr

MONTAG, 2. Februar

Drei Spielsperren für ein Trio

Ein Trio muss in der Super League nach Platzverweisen für drei Spiele aussetzen. Stéphane Cueni vom FC Winterthur und Brandon Soppy von Lausanne-Sport wurden im Spiel vom Samstag (2:1) nach einer gegenseitigen Tätlichkeit in der Nachspielzeit des Feldes verwiesen. Antonio Verinac vom FC St. Gallen musste das Spielfeld in der Partie vom Sonntag in Luzern (2:2) ebenfalls wegen einer Tätlichkeit eine Viertelstunde vor Schluss verlassen. Er war lediglich drei Minuten zuvor eingewechselt worden. (sda)

08:37 Uhr

MONTAG, 2. Februar

Serbischer Verteidiger für die Young Boys

Die Young Boys ergänzen ihr Kader mit dem linken Aussenverteidiger Stefan Bukinac. Der 20-jährige Serbe hat sich bis Juni 2030 verpflichtet. Der Nachwuchs-Internationale wechselt von Vojvodina Novi Sad, dem Drittplatzierten in der höchsten serbischen Liga, nach Bern. (sda)

08:40 Uhr

MONTAG, 2. Februar

Lightning siegen nach grosser Aufholjagd

Die Tampa Bay Lightning siegen in der NHL nach grosser Aufholjagd ein weiteres Mal. Das Team mit Janis Moser bezwingt die Boston Bruins zuhause 6:5 nach Penaltyschiessen.

Es war ein verrücktes Spiel, dieses zweite Duell in der laufenden Saison. Den ersten Vergleich hatten die Lightning Mitte Oktober in Boston 4:3 für sich entschieden. Es war im Frühest-Stadium der Saison für die Bruins nach drei Siegen die erste Niederlage, auf die fünf weitere verlorene Spiele hintereinander folgten.

Nun sahen sich die Bruins auf gutem Weg, sich für jene Niederlage zu revanchieren. Mitte des zweiten Drittels führten die Gäste 5:1. Die Lightning schienen in ihrem derzeitigen Hoch etwas eingebremst. Doch es sollte anders kommen, die Equipe aus Florida sollte etwas schaffen, was ihr in ihrer Geschichte noch nie gelungen war.

Noch im mittleren Abschnitt vermochte Tampa Bay mit drei Toren in Überzahl auf 4:5 zu verkürzen, Nikita Kutscherow, der Topskorer der Mannschaft, glich nach 52 Minuten aus. Der Russe hatte sich zuvor bereits als dreifacher Vorbereiter hervorgetan. Nach torloser Verlängerung traf schliesslich der Amerikaner Jake Guentzel als einziger der sechs Akteure. Der Seeländer Janis Moser, der an keinem der fünf Tore in der regulären Spielzeit beteiligt war, stand mit einer Einsatzzeit von gut 24 Minuten am zweitlängsten aller Verteidiger auf dem Eis.

Der Sieg gegen die ebenfalls formstarken Bruins, die zehn ihrer zwölf vorangegangenen Spiele gewonnen hatten, war der dritte in Folge der Lightning. Dank Erfolg Nummer 17 aus den letzten 19 Partien verteidigten sie ihre Führungsposition in der Rangliste der Eastern Conference erfolgreich.

Punktgleich mit den Lightning stehen, mit zwei Spielen mehr allerdings, die Carolina Hurricanes da. Das Teams aus Raleigh, North Carolina, bezwang in der Nacht auf Montag die Los Angeles Kings mit Kevin Fiala im heimischen Stadion 3:2 nach Verlängerung. (sda)

19:37 Uhr

Sonntag, 1. Februar

Aline Seitz holt Silber im Scratch

Aline Seitz gewinnt am ersten Tag der Rad-Bahn-EM in Konya (TUR) die Silbermedaille im Scratch. Die Aargauerin musste im 10 km langen Wettkampf einzig der Belgierin Helene Hesters den Vortritt lassen.

Die Aargauerin Aline Seitz holte die Silbermedaille im Scratch an der Rad-Bahn-EM.
Bild: Valentin Hehli

Die 28-jährige Seitz realisierte mit ihrer Silbermedaille den ersten Medaillengewinn des Schweizer Frauenteams an internationalen Titelkämpfen, seit das Frauen-Bahnprojekt im Jahr 2017 von Swiss Cycling lanciert worden ist. Seitz gehört seit Jahren zu den Stützen des Nationalteams, 2024 nahm sie an den Olympischen Spielen in Paris teil. (sda)

19:07 Uhr

Sonntag, 1. Februar

Thun besiegt den FCB im Topspiel

Aufsteiger Thun macht den nächsten Schritt in Richtung erstem Meistertitel. Das Team von Trainer Mauro Lustrinelli gewinnt in Basel 2:1.

Leonardo Bertone eröffnete das Skore in der 15. Minute mit einem Traumvolley zum 1:0 für Thun. Dominik Schmid konnte das Geschehen in der zweiten Halbzeit ausgleichen, bevor Valmir Matoshi in der 80. Minute den 2:1-Siegtreffer für Thun erzielte.

Kastriot Imeri (vorne) führt die Thuner Siegestänze an.
Bild: Philipp Kresnik

Damit führen die Berner Oberländer die Tabelle nun mit neun Punkten Vorsprung auf Lugano an, das am Samstag bei den Grasshoppers nicht über ein 1:1 hinausgekommen war. St. Gallen verspielte in Luzern eine 2:0-Führung - das 2:2 der Zentralschweizer durch den 18-jährigen Andrej Vasovic fiel in der 95. Minute - und somit verpasste es St. Gallen, Lugano vom 2. Platz zu verdrängen.

Der weiterhin viertklassierte FCB, der beim Super League-Debüt des neuen Trainers Stephan Lichtsteiner im sechsten Heimspiel in Folge sieglos blieb, liegt nun 13 Punkte hinter Thun und dürfte den Titel kaum noch verteidigen. Ein Befreiungsschlag gelang den Young Boys, die zuvor viermal in Folge verloren hatten. Die Berner setzten sich zu Hause gegen Zürich 3:0 durch. (sda)

18:54 Uhr

Sonntag, 1. Februar

FCZ kommt gegen YB unter die Räder

Die Young Boys kehren in der Super League nach vier Niederlagen zum Siegen zurück. Sie gewinnen gegen Zürich vor heimischem Publikum 3:0.

Seit die höchste Schweizer Liga Super League heisst, was seit der Saison 2003/04 der Fall ist, war es das erste Mal, dass YB vier Partien in Serie verlor. Am Donnerstag kassierten die Berner in der Europa League in Stuttgart in der 90. Minute das 2:3, womit sie ausgeschieden waren. Gegen Zürich zeigten sie sich von den vielen Nackenschlägen gut erholt.

Joel Monteiro brachte die Young Boys bereits in der 4. Minute in Führung. Er traf nach einem Querpass von Alan Virginius vom Penaltypunkt aus. Zwar war der Zürcher Goalie Silas Huber machtlos, dennoch hätte sein Profi-Debüt für ihn kaum unglücklicher verlaufen können. Der 20-Jährige erhielt erstmals den Vorzug gegenüber Yanick Brecher, weil der Captain der Zürcher zuletzt nicht wie gewünscht gespielt hatte und Trainer Dennis Hediger ein Zeichen setzen wollte.

Christian Fassnacht war um das 2:0 der Berner besorgt.
Bild: Peter Klaunzer

Eine Reaktion der Gäste nach dem frühen 0:1 blieb jedoch weitgehend aus. Im Gegenteil: YB erhöhte dank Toren des eingewechselten Christian Fassnacht (80.) und Armin Gigovic (84.) noch auf 3:0. Den Assist zum letzten Tor gab Monteiro. Die Berner kassierten zum fünften Mal in dieser Saison kein Tor, nachdem sie in den vorangegangenen vier Partien 16 Gegentreffer erhalten hatten.

Derweil blieben die neuntplatzierten Zürcher im sechsten Spiel hintereinander sieglos. Sie haben nun einen Rückstand von sieben Punkten auf den 6. Platz (YB) und müssen sich nun wohl eher nach hinten orientieren. (sda)

18:48 Uhr

Sonntag, 1. Februar

Stuttgart siegt dank Demirovic-Traumtor

Stuttgart feierte in der Bundesliga dank einem Traumtor von Ermedin Demirovic in der 90. Minute einen 1:0-Heimsieg gegen Freiburg und ist nun Tabellen-4.

Ermedin Demirovic (links) und Angelo Stiller jubeln über den späten Stuttgarter Siegtreffer.
Bild: IMAGO/Michael Weber

Zuvor hatten die Gastgeber etliche Chancen nicht genutzt. Die Schwaben blieben in der Meisterschaft im siebenten Spiel in Folge ungeschlagen und feierten dabei ihren fünften Sieg. Der zuletzt verletzt gewesene Schweizer Verteidiger Luca Jaquez wurde bei Stuttgart in der 93. Minute eingewechselt. Bei Freiburg stand Johan Manzambi bis zur 68. Minute auf dem Platz. (sda)

17:38 Uhr

Sonntag, 1. Februar

National League: Wichtige Siege für Bern und Kloten

Der SCB besiegte im vierten Duell mit 5:0 zum zweiten Mal den HC Ajoie. Die Stadtberner verbesserten sich erstmals seit dem 18. September wieder auf Platz 9. Starke Söldner

Dank für einmal guten Leistungen der Söldner gewann Bern gegen Ajoie. Torhüter Adam Reideborn kam zum Shutout (22 Paraden), Waltteri Merelä bringt das Heimteam früh in Führung, und Hardy Häman Aktell stellt im zweiten Abschnitt mit zwei Goals zum 3:0 Berns Sieg sicher. Häman Aktell steuerte neben den zwei Toren auch noch zwei Assists bei.

Kloten kommt gegen den EHC Biel zum 13. Saisonsieg.
Bild: Patrick B. Kraemer

Der EHC Biel musste in Kloten einen Rückschlag einstecken. Die Seeländer führten bis zur 47. Minute mit 2:0, verloren aber noch 2:3 nach Verlängerung. Der Rückstand der Seeländer auf den letzten Platz im Play-In beträgt dadurch nicht drei, sondern fünf Punkte.

Deniss Smirnovs (47.) und Dario Meyer im Powerplay mit seinem 15. Saisontor (54.) retteten Kloten in die Verlängerung. Dort gelang Max Lindroth nach 63:13 Minuten das 3:2-Siegtor. Dank dem Sieg hievte sich Kloten auf Kosten von Ambri-Piotta auf Platz 12.

Nach der gut dreiwöchigen Olympia-Pause stehen bis zum Ende der Qualifikation noch sechs Runden auf dem Programm. (sda)

16:51 Uhr

Sonntag, 1. Februar

Luzern holt in extremis einen Punkt gegen St. Gallen

Luzern kommt im Heimspiel gegen St. Gallen in extremis zu einem Unentschieden. Es gleicht nach einem 0:2-Rückstand in der 95. Minute zum 2:2 aus.

Der Luzerner Andrej Vasovic feiert das Tor zum 2:2 gegen St. Gallen.
Bild: Urs Flüeler/Keystone-SDA

Die Luzerner starteten mit viel Schwung in die Partie, es fehlte ihnen aber lange an der nötigen Präzision. Zupass kam ihnen, dass sie ab der 74. Minute mit einem Mann mehr spielten - der erst drei Minuten zuvor eingewechselte St. Galler Neuzugang Antonio Verinac kassierte in der 74. Minute nach einem Ellenbogenschlag die Rote Karte. Zwölf Minuten später verkürzte der 20-jährige Oscar Kabwit mit seinem ersten Treffer in der Super League auf 1:2, ehe Andrej Vasovic in der Nachspielzeit das viel umjubelte 2:2 erzielte.

Die St. Galler hatten schon eine Woche zuvor bei der 2:4-Heimniederlage gegen Servette 2:0 geführt. Dass sie den Vorsprung auch diesmal nicht über die Zeit brachten, war umso ärgerlicher, als Carlo Boukhalfa in der 55. Minute mit seinem Penalty am Luzerner Keeper Pascal Loretz gescheitert war.

Dass sie dennoch 2:0 führten, lag an Alessandro Vogt. Der 20-jährige Senkrechtstarter zeigte insbesondere in der 32. Minute, warum er im Sommer wohl in die Bundesliga zu Hoffenheim wechseln wird. St. Gallens Captain Lukas Görtler spielte einen Pass aus dem Mittelfeld nach rechts in den Lauf von Vogt, der nicht lange zögerte und den Ball ansatzlos in die weite Ecke hämmerte - ein Traumtor. Mit seinem neunten Saisontreffer beendete er seine acht Partien dauernde Flaute.

Vor dem 2:0 (68.) bediente ihn Christian Witzig mit einem Pass aus der eigenen Platzhälfte, worauf er seine Schnelligkeit nutzte und den Ball überlegt einschob. Vogt unterschrieb im Juli 2025 zwar einen Vertrag über vier Jahre bei den Ostschweizern, besitzt aber eine Ausstiegsklausel mit einer festgeschriebenen Ablösesumme von 2,5 Millionen Franken.

Aufgrund des späten Ausgleichs müssen die St. Galler weiter auf den ersten Sieg in Luzern seit dem 1. Dezember 2019 warten. Sie blieben nun im elften Spiel in Folge beim FCL sieglos - sechsmal verloren sie. (sda)

16:35 Uhr

Sonntag, 1. Februar

Ex-Slalom-WM-Zweite ist tot

Die frühere Slalom-WM-Zweite Natasa Bokal ist im Alter von 58 Jahren verstorben. Das gab der slowenische Skiverband am Wochenende bekannt.

Die einstige Technikspezialistin hatte in den vergangenen Jahren in slowenischen Medien offen über eine wiederaufgetretene Krebserkrankung gesprochen. Bei der WM 1991 in Saalbach-Hinterglemm gewann sie hinter Vreni Schneider im Slalom Silber. Kurz zuvor hatte Natasa Bokal im Kranjska-Gora-Slalom ihren einzigen Weltcupsieg geholt. (sda)

10:36 Uhr

Sonntag, 1. Februar

Werder Bremen entlässt Trainer Steffen

Werder Bremen hat sich nach nur sieben Monaten von Trainer Horst Steffen getrennt. Der Tabellen-15. der deutschen Bundesliga reagierte damit auf die Negativserie von zehn Spielen ohne Sieg. Nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch einen Punkt.

Horst Steffen musste nach dem Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach seine Koffer packen.
Bild: IMAGO/Noah Wedel

Als Interimslösung werden vorerst die beiden Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Gross einspringen. (sda)

10:30 Uhr

Sonntag, 1. Februar

Xhaka fehlt Sunderland weiterhin

Granit Xhaka fehlt Sunderland in der englischen Premier League weiterhin. Wie der Aufsteiger am Samstag mitteilte, würde die Lage in einer Woche neu beurteilt. Headcoach Régis Le Bris liess vor dem Heimspiel am Montag gegen Burnley verlauten, dass es dem Captain des Schweizer Nationalteams gut gehe, er aber noch nicht bereit für eine Rückkehr auf den Platz sei. Insgesamt geht der Franzose davon aus, dass er noch rund drei Wochen auf einen seiner wichtigsten Spieler wird verzichten müssen.

Granit Xhaka ist aktuell weiterhin zum Zuschauen verdammt.
Bild: IMAGO/Nigel Bramley

Xhaka hatte sich Mitte Januar gegen Crystal Palace eine Knöchelverletzung zugezogen, die ihn seither zum Zuschauen zwingt. Damit wird er wohl auch das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub Arsenal verpassen. Am kommenden Wochenende reist Sunderland zum Leader. (sda)

10:22 Uhr

Sonntag, 1. Februar

Thun drei Wochen ohne Heule

Der FC Thun muss voraussichtlich rund drei Wochen auf Michael Heule verzichten. Wegen einer muskulären Verletzung fällt der Aussenverteidiger aus, wie der Klub am Sonntagmorgen mitteilte. Heule verletzte sich demnach im Bereich der linken Hüfte.

Thuns Michael Heule gehört zu den Aufsteigern der Saison in der Super League.
Bild: Claudio De Capitani/Freshfocus

Der Leader Thun trifft am Sonntag im Spitzenspiel der 22. Super-League-Runde auf den FC Basel. Wenn der Meister seine Chancen auf die Titelverteidigung wahren will, muss er das Heimspiel gegen den Aufsteiger aus dem Berner Oberland gewinnen. Zwar sind noch 17 Runden zu spielen, doch der Rückstand von zehn Punkten mutet als grosse Hypothek an. (sda)

20:45 Uhr

Samstag, 31. Januar

Tigers erstmals am Spengler Cup dabei

Wie erwartet werden die SCL Tigers neben Gastgeber Davos der zweite Schweizer Teilnehmer am nächsten Spengler Cup sein. Es ist für die Emmentaler eine Premiere. Sie ersetzen Fribourg-Gottéron, das in den letzten beiden Jahren am Traditionsturnier teilgenommen hatte.

Die SCL Tigers werden dieses Jahr zum ersten Mal beim Spengler Cup auftreten.
Bild: Zamir Loshi/freshfocus

«Die Organisation wie auch die Mannschaft passen mit ihrer Bodenständigkeit und gleichzeitig modernen Philosophie hervorragend zum Spengler Cup», liess sich OK-Präsident Marc Gianola in einer Medienmitteilung zitieren. (sda)

20:44 Uhr

Samstag, 31. januar

Mainz unter Fischer weiter stark

Mainz bestätigt den Aufwärtstrend unter Trainer Urs Fischer. Gegen RB Leipzig kommen die Mainzer zu einem überraschenden 2:1-Auswärtssieg.

Die Gäste drehten einen Rückstand dank Treffern kurz vor und kurz nach der Halbzeitpause. Den knappen Vorsprung verteidigte die Mannschaft, bei der Silvan Widmer bis zur 82. Minute spielte, bis zum Schlusspfiff. Damit klettert Mainz über den Abstiegsstrich. Die Bilanz unter Fischer kann sich sehen lassen: In neun Partien gab es je vier Siege und Unentschieden sowie nur eine Niederlage.

Auch Augsburg darf mit den jüngsten Leistungen zufrieden sein. Nach dem sensationellen 2:1-Sieg gegen Bayern München folgte gegen St. Pauli ein Erfolg mit demselben Resultat. Doppeltorschütze war Rückkehrer Michael Gregoritsch. Fabian Rieder wurde nach 60 Minuten ausgewechselt, Cédric Zesiger half ab der 77. Minute mit, den Sieg ins Trockene zu bringen.

Eindrücklich ist auch die Bilanz von Hoffenheim: Das 3:1 gegen Union Berlin war der fünfte Sieg im fünften Spiel dieses Jahres. Damit rückte das Team nach Punkten zum zweitplatzierten Borussia Dortmund auf, das am Sonntag auf Heidenheim trifft.

Leader Bayern blieb dagegen zum zweiten Mal in Folge sieglos. Nach Augsburg schaffte es auch der Hamburger SV, die Münchner zu ärgern, und knöpfte dem Ligadominator beim 2:2 im Heimstadion einen umjubelten Punkt ab. Die Hamburger, bei denen Miro Muheim durchspielte, überzeugten im Kollektiv mit einer kämpferischen Leistung. (sda)

16:43 Uhr

Samstag, 31. Januar

Ammann springt erneut in die Punkte

Simon Ammann klassiert sich beim Weltcup-Springen in Willingen zum zweiten Mal in Folge in den Punkten - etwas, das dem Toggenburger in dieser Saison noch nie gelungen ist.

Der nicht für die Olympischen Spiele selektionierte Ammann sprang in Nordhessen auf Platz 26, nachdem er Mitte Januar beim zweiten Springen in Sapporo Rang 23 belegt hatte. Ammann war der einzige Schweizer im Final-Durchgang der besten 30 Springer. Gregor Deschwanden verpasste diesen als 31. knapp. Felix Trunz und Sandro Hauswirth liessen die letzte Weltcup-Station vor den Olympischen Spielen aus.

Überlegen zu seinem zehnten Saisonsieg sprang Domen Prevc mit Weiten von 146,5 und 155 m. Der Slowene distanzierte den zweitplatzierten Japaner Ren Nikaido um 22 Punkte. Platz 3 sicherte sich der Deutsche Karl Geiger.

Am Sonntag steht mit dem zweiten Springen auf der Grossschanze in Willingen das letzte Kräftemessen vor Olympia an. (sda)

16:05 Uhr

Samstag, 31. Januar

Schweizer treffen in WM-Qualifikation auf Italien

Die Schweizer Handballer treffen in der letzten Qualifikationsrunde für die WM-Endrunde 2027 in Deutschland auf Italien. Dies ergab die Auslosung in Herning, bei der die SHV-Auswahl im ersten Topf gesetzt war.

Der letzte Gegner auf dem Weg zur WM heisst für Felix Aellen & Co Italien.
Bild: Benjamin Faes

Die Schweizer Bilanz gegen die Südeuropäer ist mit 17 Siegen, fünf Niederlagen und drei Unentschieden klar positiv. Allerdings haben auch die Italiener in den letzten Jahren grosse Fortschritte erzielt. Sie waren sowohl an der WM 2025 (16.) als auch an der diesjährigen EM (18.) dabei. An der letztjährigen WM trafen die beiden Teams letztmals aufeinander - die Schweizer gewannen 33:25.

Auch wenn es keine einfache Aufgabe wird, wäre ein Scheitern eine grosse Enttäuschung. Das Hinspiel findet am 13. oder 14. Mai statt, das Rückspiel am 16. oder 17. Mai. (sda)

14:58 Uhr

Samstag, 31. Januar

Saskia Lack tankt Moral für Olympia

Saskia Lack aus Winterthur fährt am Skicross-Weltcuprennen im Val di Fassa erstmals diese Saison aufs Podest. Nur die Deutsche Daniela Maier bleibt vor der Schweizerin.

Die 25-jährige Saskia Lack hatte am Freitag schon am ersten Rennen im Val di Fassa als einzige Schweizerin die Halbfinals erreicht. Am Samstag leistete ihr Sixtine Cousin dort noch Gesellschaft (8. Schlussrang). Nach vier Top-6-Klassierungen in diesem Winter ohne einen Podestplatz schaffte es Lack am Samstag auf Platz 2. Zum dritten Mal in ihrer Karriere fuhr die Winterthurerin im Weltcup aufs Podest. (sda)

14:03 Uhr

Samstag, 31. Januar

Schlussetappe und Gesamtwertung an Jan Christen

Der Schweizer Jan Christen gewann die fünfte und letzte Etappe der AlUla Tour, einer Rundfahrt der zweithöchsten Kategorie. Mit seinem sechsten Profisieg sicherte sich der 21-jährige Aargauer vom Team UAE Emirates auch die Gesamtwertung.

Christen kam nach 164 km solo ins Ziel und distanzierte im letzten Teilstück der Rundfahrt durch Saudi-Arabien den Südafrikaner Byron Munton um elf Sekunden und eine Gruppe um seinen spanischen Teamkollegen Igor Arrieta um etwas mehr als eine halbe Minute.

Im Gesamtklassement machte Christen einen Sprung von Rang 14 an die Spitze. Am Ende lag er 15 Sekunden vor dem Kolumbianer Sergio Higuita und feierte zum ersten Mal in seiner Karriere den Gewinn einer Gesamtwertung. Christens Landsmann Yannis Voisard klassierte sich in der Endabrechnung auf Position 6. Vor der Schlussetappe hatte der 27-Jährige das Gesamtklassement noch angeführt. (sda)

16:01 Uhr

Freitag, 30. Januar

FCZ-Captain Yannick Brecher muss auf die Bank

Knapp 400 Spiele hat Yannick Brecher für den FC Zürich bestritten, seit Jahren trägt er die Captainbinde. Doch jetzt kündigt sich das Ende seiner Ära an: Trainer Dennis Hediger nimmt Brecher für das nächste Spiel am Sonntag gegen YB aus dem Tor, für ihn wird U21-Natigoalie Silas Huber spielen.

Hediger verweist auf Brechers Unsicherheiten in den vergangenen Spielen und dass dieser sich aktuell nicht in Bestform befinde. Gleichzeitig sagt der Trainer, dass die Türe für Brecher nicht zu sei. Klar sein dürfte aber: Macht der hochgelubte Huber seine Sache gegen YB gut, wird er im Tor bleiben und mit jedem weiteren gelungenen Auftritt seinen Status als neue Nummer 1 zementieren - zum Leidwesen von Yannick Brecher. (wen)

15:43 Uhr

Freitag, 30. Januar

Tennis: Novak Djokovic entthront Sinner

Novak Djokovic greift bei den Australian Open nach seinem elften Titel. In Melbourne ringt er den Titelverteidiger in fünf packenden Sätzen nieder. Jetzt fordert er die Nummer eins.

Novak Djokovic ist nur noch einen Sieg von seinem 25. Grand-Slam-Titel entfernt. Der 38 Jahre alte Serbe gewann bei den Australian Open im Halbfinale gegen Titelverteidiger Jannik Sinner aus Italien mit 3:6, 6:3, 4:6, 6:4, 6:4 und steht damit in Melbourne vor seinem elften Triumph.

Im Endspiel trifft Djokovic, der im vergangenen Jahr bei allen vier Grand-Slam-Turnieren im Halbfinale ausgeschieden war, auf den Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz. Der Spanier hatte im ersten Halbfinale in einem epischen Duell Alexander Zverev in 5:27 Stunden mit 6:4, 7:6 (7:5), 6:7 (3:7), 6:7 (4:7), 7:5 niedergerungen, obwohl er ab Ende des dritten Satzes mit Krämpfen zu kämpfen hatte.

Novak Djokovic sank auf die Knie und kostete seinen großen Moment in vollen Zügen aus. Der serbische Grand-Slam-Rekordsieger (38) hat einen spektakulären Sieg gegen Jannik Sinner gefeiert und ist Carlos Alcaraz ins Endspiel der Australian Open gefolgt. Djokovic schlug den italienischen Titelverteidiger in einem dramatischen Halbfinale überraschend mit 3:6, 6:3, 4:6, 6:4, 6:4.

«Mir fehlen die Worte. Das fühlt sich surreal an. Das Level an Intensität war unglaublich hoch. Ich wusste, das war der einzige Weg für mich, gegen ihn zu gewinnen», sagte Djokovic mit leuchtenden Augen: «Das war eine der besten Nächte - wenn nicht die beste -, die ich in Sachen Atmosphäre in Australien erlebt habe.»

Djokovic verwandelte um 1:31 Uhr Ortszeit nach mehr als vier Stunden seinen dritten Matchball und entschied die Partie - auch weil Sinner zuvor zu viele Breakchancen liegen gelassen hatte. Ihm fehlt damit nur noch ein Schritt, um nach Jahren des Wartens doch noch seinen ersehnten 25. Major-Titel zu feiern und sich auch geschlechterübergreifend zum alleinigen Rekordhalter aufzuschwingen.

Djokovic ist zudem nun der älteste Finalteilnehmer in Melbourne in der Open Era und könnte seinen insgesamt elften Turniersieg Down Under erringen. Sinner hingegen verpasste seinen dritten Finaleinzug in Melbourne nacheinander und die Chance auf Grand-Slam-Titel Nummer fünf.

Der Serbe hatte die vergangenen fünf Duelle mit Sinner allesamt verloren - drei davon in Grand-Slam-Halbfinals - und dabei nur zwei Sätze für sich entschieden. Doch nach einem souveränen Start des Weltranglistenzweiten aus Südtirol zeigte Djokovic, dass er seine verbissene Jagd auf weitere große Titel noch nicht aufgegeben hat. Er zog die Zuschauer im zweiten Satz auf seine Seite und begegnete dem Italiener auf Augenhöhe.

Auch im vierten Satz gelang es Djokovic, Sinner den Aufschlag abzunehmen. Der Routinier, der im Turnierverlauf viel Kraft hatte sparen können, spielte teilweise so stark wie in jüngeren Jahren. «Der ist fit wie ein Turnschuh», staunte sein früherer Trainer Boris Becker bei Eurosport. Sinner hatte im Entscheidungssatz zahlreiche Breakchancen, doch Djokovic blieb extrem nervenstark.

Gegen Alcaraz hat Djokovic eine positive Bilanz von 5:4 in den direkten Duellen. Beim bislang letzten Mal, im Halbfinale der US Open, behielt der Spanier aber die Oberhand. Alcaraz hatte im ersten Halbfinale von Melbourne zuvor den Weltranglistendritten Alexander Zverev ebenfalls in einem spektakulären Fünfsatz-Krimi besiegt.

Novak Djokovic steht im Final der Australian Open.
Bild: AP

11:40 Uhr

Freitag, 30. Januar

Männer-Cupfinal findet in Bern statt

Auch der 101. Final des Schweizer Cups findet im Berner Wankdorf-Stadion statt. Und zwar am Pfingstsonntag, 24. Mai, Anpfiff ist um 14 Uhr.

Im Schweizer Cup stehen Anfang Februar (3./4.2.) die Viertelfinals Xamax - Yverdon, GC - Sion, St. Gallen - Basel und Ouchy - Luzern statt.

10:20 Uhr

Freitag, 30. Januar

Australian Open: Alcaraz bezwingt Zverev

Der Spanier Carlos Alcaraz, die Nummer 1 der Welt, steht am Australian Tennis Open im Final. Alcaraz besiegt nach fast fünfeinhalb Stunden den Deutschen Alexander Zverev (ATP 3) mit 6:4, 7:6, 6:7, 6:7, 7:5.

Zverev führte im Entscheidungssatz mit 5:3 und verlor den zweiten Satz nach einer 5:2-Führung.

Alexander Zverev verliert in Melbourne das längste Tennisspiel seiner Karriere. Der erste Halbfinal beinhaltete viel Drama: Der 28-Jährige musste sich in einem epischen Halbfinal Carlos Alcaraz mit 4:6, 6:7 (5:7), 7:6 (7:3), 7:6 (7:4), 5:7 geschlagen geben. Dabei hatte der Weltranglisten-Erste aus Spanien ab Ende des dritten Satzes mit grossen körperlichen Problemen zu kämpfen.

Zwar waren die Temperaturen in Melbourne mit etwas mehr als 30 Grad deutlich angenehmer als an den grossen Hitzetagen mit bis zu 45 Grad während der ersten Woche. Dafür war es sehr schwül, was Alcaraz offensichtlich grosse Probleme bereitete. Zverev schlug im fünften Satz zum Matchgewinn auf, brachte den Sieg aber nicht ins Ziel. Alcaraz verwandelte nach 5:27 Stunden den ersten Matchball.

Zverev, der vor einem Jahr den Final gegen Jannik Sinner verlor, muss damit weiter auf seinen ersten Grand-Slam-Titel warten. Alcaraz trifft nun am Sonntag im Final entweder auf Titelverteidiger Sinner aus Italien oder Rekord-Grand-Slam-Champion Novak Djokovic aus Serbien. (sda)

Carlos Alcaraz steht im Final der Australian Open.
Bild: EPA

08:28 Uhr

Freitag, 30. Januar

Basketball: Schweizer George glänzt

Kyshawn George zeigt in der amerikanischen Hauptstadt erneut eine starke Leistung. Seine Washington Wizards setzen sich gegen die Milwaukee Bucks mit 109:99 durch.

Mit 23 Punkten war der kanadisch-schweizerische Doppelbürger der Matchwinner. Kein anderer Spieler erzielte in dieser Partie mehr Zähler als der 22-Jährige, der seine zweite Saison in der NBA bestreitet. Der Walliser steuerte zudem je fünf Rebounds und Assists bei. Allerdings bleiben die Wizards, die nach einer Serie von neun Niederlagen nun zweimal in Folge gewonnen haben, mit nur zwölf Siegen aus 46 Spielen eines der schwächsten Teams der Liga.

Einen schönen Erfolg feierte auch Clint Capela. Der Genfer gewann mit den Houston Rockets auswärts gegen sein ehemaliges Team, die Atlanta Hawks, mit 104:86. Capela erzielte dabei zehn Punkte und kam damit erstmals in dieser Saison in einer Partie in den zweistelligen Bereich. Mit zusätzlich sieben Rebounds und zwei Assists durfte der 31-Jährige zufrieden sein. Sein Team befindet sich in der Western Conference auf Playoff-Kurs. (sda)

Wie hier oft nur durch ein Foul zu stoppen: Kyshawn George.
Bild: AP

23:03 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Europa League: Bitteres Ende für YB

Die Enttäuschung ist gross: YB scheidet aus der Europa League aus.
Bild: Freshfocus

Zwei Traumtore reichen YB nicht, um den Verbleib in der Europa League zu sichern. Nach einer Startphase zum Vergessen kämpfen sich die Berner zwar zurück ins Spiel, verlieren gegen Stuttgart aber trotzdem 2:3.

Am letzten Spieltag der Gruppenphase war die Ausgangslage klar gewesen: Nur mit einem Sieg würden die Berner die Qualifikation für die Playoffs aus eigenen Kräften realisieren. Trotz einem grossen Kampf gelang es dem Team von Trainer Gerardo Seoane nicht, drei Punkte zu holen - dem VfB Stuttgart unterlagen die Berner wegen eines Last-Minute-Treffers 2:3.

Doch eigentlich schien ein Sieg für YB bereits nach sieben Minuten in weite Ferne gerückt zu sein. Stuttgart traf in der 6. Minute mit der ersten Torchance zum 1:0 und doppelte nicht einmal 60 Sekunden später mit der zweiten Möglichkeit nach.

Entgegen dem Spielverlauf verkürzte YB dank Armin Gigovic nur drei Minuten vor dem Pausenpfiff. Er traf aus rund 16 Metern perfekt ins obere linke Eck. Das Momentum, es kippte auf die Seite des Teams von Gerardo Seoane. Die Berner kamen stark aus der Kabine zurück, Stuttgart hingegen agierte nicht mehr so drückend wie noch in den ersten 45 Minuten.

Der Ausgleich von YB war die logische Konsequenz. Doch auch dieses Traumtor - Sandro Lauper traf in der 57. Minute per Volley - sollte den Bernern nicht helfen.

Auf bitterste Art und Weise, nach diversen Topchancen, unter anderem durch Sergio Cordova, kassierten die Berner in der 90. Spielminute das 2:3. Drei Minuten später, als der Schlusspfiff ertönte, war das Ausscheiden der Young Boys aus der Europa League besiegelt. (sda)

22:35 Uhr

29. Januar

Ambri mit neuem Trainer zum Derbysieg – auch Fribourg-Gottéron und Davos gewinnen

Der zweite Trainerwechsel der laufenden Saison bringt Ambri-Piotta zumindest kurzfristig Glück. Im ersten Spiel von Jussi Tapola gewinnen die Leventiner das Derby gegen Lugano 3:2.

Fribourg-Gottéron ist in der National League das Team der Stunde. Das 5:3 in Genf gegen Servette ist der achte Sieg in Folge und zementiert den 2. Platz.

Der HC Davos zeigt sich an der Spitze der National League souverän. Der 4:3-Auswärtssieg in Rapperswil-Jona ist der vierte Dreipunkter in Folge. dank einem überragenden Matej Stransky.

16:29 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Okoh von Lausanne zu Auxerre

Der Innenverteidiger Bryan Okoh verlässt den Super-League-Klub Lausanne-Sport in Richtung Ligue 1. Wie die Waadtländer mitteilen, unterschrieb der Schweizer U21-Internationale beim abstiegsgefährdeten Auxerre.

Bryan Okoh zieht es in die Ligue 1.
Bild: Claudio De Capitani

Okoh entstammt der Lausanner Nachwuchsabteilung, wechselte im Alter von 16 Jahren nach Österreich und kehrte erst im letzten Juni in seine Heimat zurück. Nun nutzt der 22-Jährige die Chance auf einen Wechsel in eine Top-5-Liga. (sda)

15:52 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Voisard mit erstem Schweizer Saisonsieg

Yannis Voisard sorgt in Saudi-Arabien für den ersten Schweizer Sieg dieser Radsaison. Der 27-jährige Romand vom Schweizer Team Tudor gewinnt die 3. Etappe der AlUla Tour, einer Rundfahrt der zweithöchsten Kategorie.

Voisard setzte sich bei der Bergankunft hinauf zum Bir Jaydah Mountain Wirkah nach 142 km vor dem Portugiesen Afonso Eulalio und dem Kolumbianer Sergio Higuita durch, die zeitgleich gewertet wurden. Sein Landsmann Jan Christen war die Schlusssteigung zu offensiv angegangen und musste sich mit sechs Sekunden Rückstand auf den Sieger mit Rang 9 begnügen.

Mit seinem zweiten Profisieg nach der Premiere 2023 an der Ungarn-Rundfahrt übernahm Voisard zugleich das grüne Trikot des Gesamtführenden der fünftägigen Rundfahrt. Sein Vorsprung auf Eulalio und Higuita beträgt vier respektive sechs Sekunden. (sda)

15:31 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Junior Ligue verlässt FCZ Richtung Italien

Der Abwehrspieler Calixte «Junior» Ligue verlässt den FC Zürich Richtung Italien. Wie der Verein mitteilt, wechselt der 20-Jährige in die Serie B zum Aufstiegsanwärter Venezia. Über die Ablösemodalitäten sei Stillschweigen vereinbart worden.

Insgesamt kam der Schweizer U21-Internationale in den letzten zwei Jahren zu 61 Einsätzen in der ersten Mannschaft des FCZ. (sda)

14:32 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Dritter Europacup-Sieg für Miggiano

Die Schweizer Fahrer drücken der ersten von zwei Europacup-Abfahrten in Verbier den Stempel auf. Alessio Miggiano siegt vor Gaël Zulauf.

Miggiano stellte seinen dritten (Abfahrts-)Sieg im Europacup mit einem Vorsprung von drei Zehntelsekunden auf seinen Teamkollegen sicher. Im Weltcup hatte der Zürcher kurz vor Weihnachten mit Rang 5 in der zweiten Abfahrt in Gröden ein Ausrufezeichen gesetzt - und erfüllte so auch die Richtlinien für eine Selektion für die Olympischen Spiele. Ein Aufgebot für den Saisonhöhepunkt erhielt er allerdings nicht.

Der Waadtländer Zulauf hatte seine gute Form unter anderem vor anderthalb Wochen mit seinem ersten Europacup-Sieg in der Abfahrt in Pass Thurn in Österreich angedeutet.

In Verbier, wo am Freitag eine zweite Abfahrt im Programm steht, rundeten der Berner Oberländer Livio Hiltbrand, der Zuger Lenz Hächler und der Schwyzer Philipp Kälin mit den Plätzen 5, 8 und 10 die ausgezeichnete Schweizer Bilanz ab. (sda)

13:51 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Australian Open: Frauen-Final als Neuauflage

Jelena Rybakina gewinnt im Halbfinal der Australian Open in zwei Sätzen mit 6:3 und 7:6 (9:7) gegen Jessica Pegula, die Nummer 6 der Weltrangliste. Die gebürtige Russin, die seit acht Jahren für Kasachstan antritt, trifft im Final am Samstag auf Aryna Sabalenka aus Belarus.

Jelena Rybakina steht im Final der Australian Open. Dort trifft sie auf die Weltnummer 1 Aryna Sabalenka.
Bild: Imago

Sabalenka spielt gegen Rybakina um ihren insgesamt fünften Turniersieg auf Stufe Grand Slam; in den letzten zwei Jahren gewann sie auch das US Open. Den ersten Triumph in Melbourne hatte sie gegen Rybakina vor drei Jahren nach Satzrückstand perfekt gemacht. Der Final wird das bereits 15. Duell zwischen den beiden sein. Achtmal hiess die Siegerin bisher Sabalenka, sechsmal Rybakina. (sda)

11:43 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Beyer leihweise von Winterthur zu Vaduz

Der FC Winterthur leiht den französischen Stürmer Brian Beyer bis zum Ende der laufenden Saison an den FC Vaduz aus. Beim Leader der Challenge League soll der 29-Jährige mithelfen, den Aufstieg in die Super League zu realisieren. In Winterthur besitzt Bayer, der in dieser Saison in der höchsten Schweizer Liga 14 Mal zum Einsatz kam und dabei ein Tor erzielte, noch einen bis im Sommer 2027 gültigen Vertrag. (sda)

11:42 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Hohe Bussen und Sperren nach Afrika-Cup-Final

Der Eklat im von Senegal gegen Gastgeber Marokko gewonnenen Final des Afrika-Cups hat ein Nachspiel. Der kontinentale Fussballverband CAF spricht hohe Bussen und Sperren aus.

Die Senegal-Spieler feiern über ihren Triumph.
Bild: IMAGO/Samah Zidan

Senegals Trainer Pape Thiaw hat eine Sperre für fünf Spiele und eine Geldstrafe von 100'000 US-Dollar zu gewärtigen. Auf die im Sommer stattfindende WM hat die Sanktion allerdings keine Auswirkung, da sie sich nur auf Spiele unter Obhut der CAF bezieht.

Thiaw habe mit seinem «unsportlichen Verhalten» beim 1:0-Sieg seines Teams nach Verlängerung «das Spiel in Verruf gebracht». Auf Geheiss des Trainers hatte Senegals Mannschaft nach einem umstrittenen Penalty in der Nachspielzeit fast geschlossen den Platz verlassen. Insgesamt wurde Senegals Verband wegen diverser Vergehen mit Bussen von insgesamt 615'000 US-Dollar belegt.

Marokkos Verband muss insgesamt 315'000 US-Dollar Busse bezahlen. Ein Grossteil der Summe hat ihren Ursprung im unsportlichen Verhalten der Balljungen. Diese hatten Senegals Torwart Edouard Mendy bei regnerischem Wetter mehrfach das Handtuch gestohlen.

Zudem wurde Ismaël Saibari, der am Mittwoch in der Champions League für Eindhoven gegen Bayern München getroffen hatte, für drei Partien gesperrt. Zusätzlich muss der Mittelfeldspieler 100'000 Dollar Busse entrichten. Marokkos Captain Achraf Hakimi wurde für zwei Spiele gesperrt. Die Suspension für eine Partie ist für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt.

10:28 Uhr

DONNERSTAG, 29. januar

Lausanne-Sport rund drei Monate ohne Ndiaye

Lausanne-Sport muss lange auf Souleymane Ndiaye verzichten. Der Mittelfeldspieler fällt nach Operationen an beiden Schultern rund drei Monate aus.

Souleymane Ndiaye (vorne) wird lange ausfallen.
Bild: Pascal Muller/freshfocus

Gemäss einer Mitteilung des Vereins liess der 20-jährige Ndiaye die Eingriffe zur Behebung langwieriger Beschwerden vornehmen. Er litt während Monaten an Schmerzen in den Schultern. (sda)

09:57 Uhr

DONNERSTAG, 29. januar

Kein zweites Training für die Abfahrerinnen

Die Frauen bestreiten am Freitag die Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana nach nur einem Training. Die zweite Übungsfahrt musste wegen Arbeiten an der Piste abgesagt werden.

Vorerst hatten die Verantwortlichen den Beginn des zweiten Trainings um eine halbe Stunde verschoben, dann aber einsehen müssen, dass die zusätzliche Zeit nicht ausreicht, um die Piste in renntauglichen Zustand zu bringen.

Weil das Training am Mittwoch lediglich auf verkürzter Strecke gefahren werden konnte, wird auch das Rennen am Freitag ab Reserve-Start stattfinden. (sda)

22:57 Uhr

Mittwoch, 28. januar

Champions League: Letzter Vorrunden-Spieltag im Überblick

Die K.o.-Phase der Champions League findet ohne den italienischen Meister Napoli statt. Paris Saint-Germain und Real Madrid rutschen noch aus den Top 8.

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22:07 Uhr

Mittwoch, 28. januar

Handball-EM: Schweiz wird von Schweden zerlegt

Im letzten Spiel an der Europameisterschaft kommt die Schweiz gegen Schweden unter die Räder. Das lag vor allem am gegnerischen Torhüter. Damit beendet die Nati das Turnier auf Rang 12.

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16:48 Uhr

Mittwoch, 28. januar

Cassano fällt länger aus

Claudio Cassano vom FC Lugano hat sich sein Kreuzband gerissen.
Bild: Freshfocus

Der FC Lugano muss lange auf Claudio Cassano verzichten. Wie der Klub mitteilt, erlitt dieser einen Riss des vorderen Kreuzbandes und eine Verletzung des Aussen- und Innenmeniskus im rechten Knie.

Der 22-jährige Angreifer wurde in dieser Saison von Chicago an die Tessiner ausgeliehen. Seit September kam er zu neun Einsätzen, in denen er ein Tor erzielte. Dabei kam er meist als Joker ins Spiel, in die Startaufstellung schaffte es der Italiener nur einmal. (sda)

13:04 Uhr

Mittwoch, 28. Januar

Australian Open: Sinner schlägt Shelton

Jannik Sinner liess Ben Shelton im Viertelfinal des Australian Open keine Chance.
Bild: Imago

Jannik Sinners Siegesserie gegen Ben Shelton hält an. Das 6:3, 6:4, 6:4 im Viertelfinal in Melbourne war der neunte Erfolg des Italieners gegen den Amerikaner hintereinander. Shelton vermochte Sinner einzig beim ersten Aufeinandertreffen im Oktober 2023 beim ATP-1000-Turnier in Schanghai zu bezwingen.

Am Mittwoch hatte Sinner gegen den Weltranglisten-Siebten ein weiteres Mal alles unter Kontrolle. In den drei Sätzen genügte Sinner jeweils ein Servicedurchbruch, um für klare Verhältnisse zu sorgen.

Im Halbfinal trifft Sinner nun auf Novak Djokovic. Im anderen Halbfinal stehen sich der Weltranglisten-Erste Carlos Alcaraz aus Spanien und die Weltnummer 3 Alexander Zverev aus Deutschland gegenüber. (sda)

11:47 Uhr

Mittwoch, 28. Januar

Neuer Stürmer für den HC Lugano

Der HC Lugano verstärkt sein Kader mit dem Stürmer Curtis Valk. Gemäss Mitteilung der Tessiner hat sich der kanadisch-kasachische Doppelbürger bis zum Ende der laufenden Saison verpflichtet.

Valk wechselt vom KHL-Klub Jekaterinburg ins Tessin. Er hat auch eine (weniger geglückte) Vergangenheit in der NHL. Zwischen 2014 und 2018 gehörte er dem Umfeld der Vancouver Canucks und der Florida Panthers an, absolvierte in der weltbesten Eishockey-Liga aber lediglich ein Spiel. Mit Kasachstans Nationalteam nahm Valk an den Weltmeisterschaften 2021 und 2022 teil. (sda)

10:56 Uhr

Mittwoch, 28. Januar

Etappenorte der Tour de Romandie bekannt

Der Etappenplan für die diesjährige Tour de Romandie steht. Die sechstägige Rundfahrt in der Westschweiz findet vom 28. April bis 3. Mai statt.

Die zur World Tour zählende Rundfahrt beginnt mit einem Prolog in Villars-sur-Glâne. In Martigny und in Orbe finden Rundstreckenrennen statt, dazwischen fährt der Tross von Rue nach Vucherens. Die Königsetappe, die ausnahmslos auf Terrain des Kantons Freiburg ausgetragen wird, führt von Broc nach Charmey. Das abschliessende Teilstück beginnt in Lucens und endet in Leysin.

Insgesamt haben die Fahrer, zu denen Tadej Pogacar als Aushängeschild der diesjährigen Tour de Romandie gehört, 853,8 Kilometer und 14'183 Höhenmeter zurückzulegen. (sda)

10:20 Uhr

Mittwoch, 28. Januar

Djokovic profitiert erneut von Aufgabe des Gegners

Novak Djokovic stand im Viertelfinal gegen Lorenzo Musetti mit dem Rücken zur Wand. 0:2 in den Sätzen hatte er gegen den Italiener zurückgelegen. Dann aber das: Musetti konnte sich im dritten Satz kaum noch bewegen, eine Adduktoren-Verletzung machte ihm zu schaffen. Beim Stand von 6:4, 6:3, 1:3 kam schliesslich das schnelle Ende. Djokovic, im aktuellen Ranking die Nummer 4, hatte schon in den Achtelfinals von einer Verletzung seines Gegners profitiert. Der Tscheche Jakub Mensik konnte wegen Problemen mit der Bauchmuskulatur erst gar nicht antreten.

Wie bereits im Achtelfinal muss Novak Djokovics Gegner – diesmal ist es Lorenzo Musetti – im Viertelfinal des Australian Open aufgeben.
Bild: EPA

Der Weltranglisten-Fünfte Musetti verpasste so auf bittere Art den erstmaligen Vorstoss in die Halbfinals in Melbourne. Im letzten Jahr war er beim French Open und im vorletzten Jahr in Wimbledon so weit gekommen. Mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden wiederholte sich das, was Musetti gegen Djokovic schon einmal erlebt hatte. Im Achtelfinal des French Open 2021 gewann er ebenfalls die ersten zwei Sätze, musste dann aber im fünften Durchgang wegen Krämpfen und Rückenschmerzen aufgeben.

Djokovic, mit zehn Turniersiegen Rekordgewinner des Australian Open, schaffte in Melbourne zum 13. Mal den Einzug in die Halbfinals. Gegner wird entweder der Weltranglisten-Zweite und Turniersieger der vergangenen zwei Jahre, Jannik Sinner aus Italien, oder der Amerikaner Ben Shelton sein. (sda)

10:06 Uhr

Mittwoch, 28. Januar

Nils Stump mit Kreuzbandriss

Nils Stump hat einen Kreuzband erlitten und muss nun eine längere Pause einlegen.
Bild: zvg

Nils Stump muss eine längere Pause einlegen. Der Weltmeister von 2023 hat im rechten Knie einen Riss am vorderen Kreuzband erlitten.

Das Missgeschick passierte während eines Trainingslagers in Japan. Am gleichen Knie erlitt Stump ausserdem einen Innenmeniskusriss. Der 28-jährige Zürcher unterzog sich nach seiner Rückkehr in die Schweiz am Montag in der Muttenzer Rennbahnklinik der nötig gewordenen Operation.

Stump, der den WM-Titel in Doha in der Klasse bis 73 kg gewonnen hat, muss mit einer Zwangspause von rund neun Monaten rechnen. Die Chancen auf die Teilnahme an seinen dritten Olympischen Spielen sind gleichwohl intakt. Zwar beginnt die Qualifikationsphase in diesem Jahr, sie dauert aber noch gut anderthalb Jahre.

Nach einer Schulterverletzung Ende 2023 sieht sich Stump mit der zweiten grösseren Verletzung innert etwas mehr als zwei Jahren konfrontiert. Die WM-Bronzemedaille im vorletzten Jahr sowie die beiden Grand-Slam-Turniersiege im vergangenen Jahr belegen, dass sich der gebürtige Ustermer zurückzukämpfen weiss. (sda)

10:05 Uhr

Mittwoch, 28. Januar

Australian Open: Rybakina bezwingt Swiatek

Die kasachische Tennisspielerin Elena Rybakina steht im Halbfinal des Australian Open.
Bild: Imago

Die Weltranglisten-Fünfte Jelena Rybakina setzte sich im Viertelfinal gegen Iga Swiatek, die Nummer 2 im Ranking, 7:5, 6:1 durch. Nach dem sechsten Sieg im zwölften Vergleich mit der Polin hat die Wimbledon-Siegerin von 2022 nun die Möglichkeit, zum zweiten Mal den Final des ersten Major-Events des Jahres zu erreichen. Vor drei Jahren war sie im Kampf um den Turniersieg der Tschechin Petra Kvitova unterlegen.

Iga Swiatek ihrerseits scheiterte ein weiteres Mal vorzeitig bei ihrem Unterfangen, das Australian Open ein erstes Mal zu gewinnen und den persönlichen Karriere-Grand-Slam zu komplettieren. Viermal schon triumphierte sie schon beim French Open und je einmal in Wimbledon und beim US Open.

Jessica Pegula, Nummer 6 der Weltrangliste, bezwang Amanda Anisimova, die Nummer 4, 6:2, 7:6 (7:1) und entschied damit auch das dritte Duell gegen eine Landsfrau in diesem Turnier für sich. In den Achtelfinals hatte sie sich gegen Vorjahressiegerin Madison Keys durchgesetzt, in der 2. Runde gegen McCartney Kessler. Jessica Pegula erreichte in Melbourne erstmals die Halbfinals; über die Viertelfinals war die US-Open-Finalistin von 2024 bisher nicht hinausgekommen.

Im Halbfinal bekommt es Jessica Pegula mit Jelena Rybakina zu tun. Die andere Finalistin ermitteln die Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka aus Belarus und die Ukrainerin Jelina Switolina, die Nummer 12 im Ranking. (sda)

09:43 Uhr

MITTWOCH, 28. Januar

Stürmer aus der Regionalliga für St. Gallen

Der FC St. Gallen verpflichtet Antonio Verinac vom deutschen Regionalligisten VfB Lübeck. Wie der Klub mitteilt, erhält der 21-jährige Stürmer einen bis 2030 datierten Vertrag.

Antonio Verinac wechselt in die Ostschweiz.
Bild: zVG

Der deutsch-kroatische Doppelbürger erzielte in der laufenden Saison in 20 Spielen zwölf Tore in der Regionalliga Nord, der vierthöchsten Liga Deutschlands. (sda)

09:31 Uhr

MITTWOCH, 28. Januar

Fanny Smith verzichtet auf Start in Val di Fassa

Fanny Smith ordnet den Olympischen Spielen alles unter. Die Waadtländerin verzichtet auf die Teilnahme an den Weltcup-Rennen vom Freitag und Samstag in Val di Fassa.

Fanny Smith stellt die unmittelbare Vorbereitung auf den Saison-Höhepunkt über Renneinsätze im Trentino, wie Swiss-Ski vermeldet. Unter anderem nimmt sie am Montag und Dienstag kommender Woche an den Testfahrten auf der Olympia-Piste in Livigno teil.

In der laufenden Saison hat die Romande im Weltcup einen zweiten und drei dritte Ränge als Bestergebnisse in ihrer Zwischenbilanz stehen. Entsprechend geht sie an den Spielen als Medaillenkandidatin an den Start.

Das olympische Skicross-Rennen der Frauen findet am Freitag, 20. Februar, statt. (sda)

08:57 Uhr

MITTWOCH, 28. Januar

Tapola folgt in Ambri auf Landry

Der HC Ambri-Piotta tauscht noch einmal den Trainer aus. Jussi Tapola tritt die Nachfolge des Kanadiers Eric Landry an. Die Vereinbarung mit dem Finnen gilt bis Ende Saison.

Jussi Tapola übernimmt bei Ambri
Bild: Peter Klaunzer/Keystone

Nach dem grossen Eklat Anfang Oktober vergangenen Jahres, als Trainer Luca Cereda und Sportchef Paolo Duca zurücktraten, hatten die Tessiner Landry und dessen Landsmann René Matte als Assistenten bis zum Abschluss der laufenden Meisterschaft das Vertrauen ausgesprochen. Cereda und Duca hatten ihr Amt niedergelegt, nachdem publik geworden war, dass sich Präsident Filippo Lombardi mit Christian Dubé getroffen hatte, um eine mögliche Nachfolgelösung aufzugleisen. Im Zuge der Turbulenzen legte auch Lombardi sein Amt nieder.

Tapola hatte bis Anfang Oktober beim SC Bern gewirkt. Beim Verein aus der Hauptstadt musste er in seiner dritten Saison wegen mehrheitlich enttäuschender Ergebnisse des Teams seinen Posten räumen. Mit Tapola nahmen sie bei Ambri-Piotta auch dessen Assistenten Pasi Puistola unter Vertrag.

Ambri-Piotta liegt in der Rangliste der National League derzeit auf dem zweitletzten Platz. (sda)

08:52 Uhr

MITTWOCH, 28. Januar

SRF bietet volles Programm

SRF berichtet im Fernsehen, im Radio, online und auf Social Media täglich von früh bis spät an allen 16 Olympia-Tagen live.

Ausdauernde Zuschauerinnen und Zuschauer können vor dem Fernseher täglich während mindestens zwölf Stunden schwerpunktmässig die Schweizer Teams sowie die Athletinnen und Athleten in ihren Wettkämpfen verfolgen. An den Wettkampftagen ist das Schweizer Radio und Fernsehen in der Regel zwischen 08.55 bis 23.55 Uhr durchgehend live dabei, wie aus dem Communiqué des öffentlich-rechtlichen Senders hervorgeht. Entscheidungen mit Schweizer Beteiligung sind, wenn immer möglich, Teil der TV-Liveübertragung. Der regelmässige «Olympiaflash» hält das Publikum laufend auf dem neuesten Stand.

Im SRF-Studio in Cortina führen Annette Fetscherin und Sascha Ruefer abwechslungsweise durch das Programm und begrüssen Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner sowie weitere Gäste.

Auch Radio SRF sendet täglich direkt von den Olympischen Winterspielen. Auf Radio SRF 3 gibt es regelmässige Live-Schaltungen zu Wettkämpfen mit Schweizer Beteiligung sowie zu internationalen Highlights. Auch auf Radio SRF 1 sind fortlaufend Olympia-Updates zu hören. Ein Online- und Social-Media-Service rundet die Berichterstattung ab.

Zum Angebot von SRF gehört zudem ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Dokumentationen. In der dreiteiligen Serie «Auf dünnem Eis» wird Lukas Britschgi, Europameister 2025 im Eiskunstlaufen, auf seinem Weg an die Olympischen Spiele begleitet. Ergänzt wird das Angebot unter anderem durch Dokumentationen wie «Rückblick auf Olympia 1956 in Cortina» oder «Rückblick auf Olympia 2022». (sda)

08:37 Uhr

mittwoch, 21. januar

Kein neuerlicher Schweizer Finalist - Zug verliert auch in Lulea

Die Dominanz der Schweizer National League in der Champions Hockey League ist beendet. Nach den Triumphen von Genève-Servette (2024) und den ZSC Lions (2025) scheidet der EV Zug gegen den schwedischen Meister Lulea mit 2:3 aus.

Der EV Zug scheidet gegen den schwedischen Meister Lulea mit 2:3 aus.
Bild: URS FLUEELER

Schon das Hinspiel in Zug hatte der EVZ mit 2:3 verloren. (sda)

06:19 Uhr

Mittwoch, 21. Januar

Real Madrid mit einer Gala, Arsenal gewinnt auch gegen Inter

Nachdem Xabi Alonso als Trainer von Real Madrid entlassen worden ist, schied die Mannschaft im Cup gegen einen Zweitligisten aus. Nun hat sie sich offenbar von der Schmach erholt und in der Champions League ihre Klasse aufgezeigt: Gegen Monaco feierten die Madrilenen einen 6:1-Sieg.

Derweil geht der Lauf von Arsenal weiter. Auswärts besiegte das Team von Mikael Arteta Inter Mailand mit den beiden Schweizern Yann Sommer und Manuel Akanji mit 3:1. Es war der siebte Sieg im siebten Spiel für die «Gunners».

Eine überraschende Niederlage musste Paris Saint-Germain hinnehmen. Der Champions-League-Sieger der vergangenen Saison verlor bei Sporting Lissabon 1:2. Zwei Tore des Kolumbianers Luis Suarez – eines davon in der letzten Minute – machten den Unterschied zugunsten der Portugiesen, die über weite Strecken deutlich weniger Spielanteile hatten.

Alle Resultate vom Dienstag:

22:58 Uhr

Dienstag, 20. Januar

Champions League: Bayer Leverkusen patzt in Piräus

Fussball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat den verkorksten Jahresstart auch in der Champions League fortgesetzt und bei Olympiakos Piräus mit 0:2 (0:2) verloren. Der Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand droht damit das Aus in der Königsklasse.

Vor rund 33'000 Zuschauern erzielten Costinha (2. Minute) und Mehdi Taremi (45.+1) die Tore für den griechischen Meister. Leverkusen tat sich gegen hoch pressende Griechen schwer und blieb immer wieder in der kompakten Defensive hängen. Bayer kam zwar zu einigen Torchancen, scheiterte aber immer wieder an Torwart Konstantinos Tzolakis.

Bei nur noch einem verbleibenden Spieltag in der Ligaphase verharrt die Werkself damit bei neun Punkten und steht im letzten Spiel gegen Villareal unter Zugzwang. Im vergangenen Jahr brauchte es mindestens elf Punkte für einen Platz unter den ersten 24 und die Teilnahme an den Play-offs. Auch in der Bundesliga hatte Bayer die ersten beiden Spiele des neuen Jahres verloren. (dpa)

20:41 Uhr

Dienstag, 20. Januar

Haaland und Manchester City blamieren sich in Norwegen

Manchester City hat sich in der Champions League bei Aussenseiter FK Bodö/Glimt blamiert. Das Starensemble von Trainer Pep Guardiola verlor bei den Norwegern völlig verdient mit 1:3 (0:2). Kasper Høgh (22. und 24. Minute) hatte die Mannschaft von Trainer Kjetil Knudsen schon vor der Pause mit einem Doppelschlag in Führung gebracht. Nach dem Seitenwechsel legte der ehemalige Frankfurter Jens Petter Hauge (58.) nach einem schönen Solo sogar zum 3:0 nach.

Haaland konnte nicht brillieren.
Bild: Fredrik Varfjell

City konnte kurz darauf zwar durch Rayan Cherki (60.) verkürzen. Weil Kapitän Rodri aber innerhalb weniger Minuten nach zwei taktischen Fouls Gelb-Rot sah (62.), mussten die Engländer den Rest der Partie in Unterzahl spielen. Bei der Rückkehr von Star-Angreifer Erling Haaland nach Norwegen hätte City mit einem Sieg einen grossen Schritt in Richtung Achtelfinale machen können. Bodö/Glimt wahrte mit dem überraschenden Erfolg die Chance auf die Playoffs. (dpa)

13:43 Uhr

dienstag, 20. januar

Fussball: Frauen-Nati zuerst im neuen Lugano-Stadion

Das Schweizer Frauen-Nationalteam bestreitet das dritte Heimspiel im Rahmen der Qualifikation für die nächstjährige WM im Tessin. Die Partie gegen Malta am Freitag, 5. Juni, markiert gleichzeitig die Eröffnung des neuen Stadions in Lugano.

Wälti, Reuteler und Co. werden in Lugano gegen Malta spielen.
Bild: IMAGO/Priscila Bütler / SPP

Lange ists her, seit das Nationalteam der Frauen letztmals im Tessin angetreten ist. Im Februar vor 20 Jahren wars, als sich die Schweiz gegen Dänemark in einem Testspiel 1:1 getrennt hat.

Bereits bekannt waren die Termine der ersten zwei Qualifikationsspiele vor heimischem Publikum. Am Dienstag, 3. März, tritt die Equipe von Coach Rafel Navarro in Lausanne gegen Nordirland an. Am Dienstag, 14. April, spielen die Schweizerinnen in Zürich gegen die Türkei. Dazwischen sind sie am Samstag, 7. März, auf Malta zu Gast. (sda)

11:37 Uhr

dienstag, 20. januar

Mauro Schmid startet mit Rang 6 in die Saison

Mauro Schmid startet gut in die neue Saison. Der Zürcher belegt im Prolog der Tour Down Under in Australien Platz 6.

Beim Auftakt der zur World Tour zählenden sechstägigen Rundfahrt büsste Schmid auf einer 3,6 Kilometer langen Schleife in Adelaide viereinhalb Sekunden auf den Schnellsten Samuel Watson ein. Der Brite hatte im vergangenen April bereits den Prolog der Tour de Romandie in Saint-Imier gewonnen.

Im Süden Australiens setzte sich Watson mit 59 Hundertsteln Vorsprung vor seinem Landsmann Ethan Vernon durch. Der zweite Schweizer Teilnehmer, der Berner Oberländer Joel Suter, fand sich im Klassement mit 13 Sekunden Rückstand auf Platz 46 wieder. (sda)

10:41 Uhr

dienstag, 20. januar

Belinda Bencic steht in der 2. Runde der Australian Open

Nach Stan Wawrinka erreicht am Australian Open auch Belinda Bencic die 2. Runde. Die Ostschweizerin zeigt sich bei ihrem 6:0, 7:5-Sieg gegen Katie Boulter souverän.

Belinda Bencic ist eine Runde weiter bei den Australian Open.
Bild: IMAGO/LUKAS COCH

Die Weltnummer 10 Bencic musste gegen die Britin Boulter (WTA 113) ihren Aufschlag nur einmal abgeben und behielt auch im engeren zweiten Satz jederzeit die Kontrolle. Die Olympiasiegerin von 2021 und junge Mutter ist damit in diesem Jahr auch nach sechs Partien ungeschlagen.

Gespielt habe sie für die Schweiz: «Ich habe die Schweizer Flagge auf meinem Rucksack und in meinem Herzen. Ich versuche die Australian Open für die Schweiz zu spielen.»

Nach einem komplett einseitigen Startsatz fand Boulter, die vor einem Jahr noch die Nummer 23 der Welt war, deutlich besser ins Spiel. Zum 4:4 gelang ihr das einzige Break gegen den Aufschlag von Bencic. Die 28-jährige Ostschweizerin liess sich jedoch nicht aus der Spur bringen. Nach einem weiteren Break zum 6:5 servierte sie im Anschluss souverän zum Sieg - nach weniger als eineinhalb Stunden.

Bencic ist in der Weltrangliste den umgekehrten Weg gegangen zu Boulter, die Verlobte des australischen Top-Ten-Stars Alex de Minaur. Vor einem Jahr, beim ersten Grand-Slam-Turnier nach der Geburt von Tochter Bella, war die Schweizerin selber noch die Nummer 294 des WTA-Rankings.

In der 2. Runde trifft Bencic am Donnerstag auf die seit einem Jahr für Australien startende Russin Daria Kasatkina (WTA 43) oder die tschechische Qualifikantin Nikola Bartunkova (WTA 126). (sda/chm)

10:40 Uhr

dienstag, 20. januar

Basels Verteidiger Barisic leihweise nach Portugal

Adrian Barisic spielt zumindest vorerst nicht mehr für den FC Basel. Der 24-jährige Innenverteidiger schliesst sich auf Leihbasis dem portugiesischen Verein SC Braga an.

Gemäss einer Meldung des FC Basel gilt das Leihgeschäft bis im Sommer. Danach haben die Portugiesen die Möglichkeit zur definitiven Übernahme von Barisic. Der in Stuttgart geborene Bosnier ist während zweieinhalb Jahren für den Schweizer Meister und Cupsieger tätig gewesen.

Braga liegt in der Rangliste der höchsten Liga Portugals auf Platz 5. (sda)

08:32 Uhr

dienstag, 20. januar

Lisa Rüedi ersetzt verletzte Noemi Ryhner

Das Kader des Schweizer Frauen-Nationalteams für die Olympischen Spiele in Mailand erfährt eine Änderung. Stürmerin Lisa Rüedi von den ZSC Lions ersetzt die verletzte Noemi Ryhner vom EV Zug.

Stürmerin Lisa Rüedi von den ZSC Lions ersetzt die verletzte Noemi Ryhner vom EV Zug.
Bild: Pascal Muller/freshfocus

Ryhner erlitt am vergangenen Freitag beim 7:1-Sieg im Halbfinal des Schweizer Cups gegen die ZSC Lions einen Wadenbeinbruch. Sie wurde bereits operiert. (sda)

08:31 Uhr

dienstag, 20. januar

Auswärtssieg für die Devils

Die New Jersey Devils kommen in der NHL zu einem knappen Auswärtssieg. Die Mannschaft mit dem Schweizer Trio gewinnt bei den Calgary Flames 2:1 nach Verlängerung.

Die New Jersey Devils kommen in der NHL zu einem knappen Auswärtssieg.
Bild: IMAGO/Sergei Belski

Jonas Siegenthaler stand im Saddledome am Ursprung der erstmaligen Führung der Devils. Der Zürcher Verteidiger war im zweiten Drittel einer der Vorbereiter des 1:0 durch den Kanadier Dawson Mercer. Für Siegenthaler war es der sechste Assist in der laufenden Saison.

Der Vorteil hielt nicht lange. Knapp zwei Minuten später glich Mercers Landsmann Nazem Kadri für die Flames aus. Für die Entscheidung sorgte Simon Nemec, ein Verteidiger-Kollege Siegenthalers. Der Slowake traf in der Verlängerung nach 78 Sekunden und bescherte seiner Mannschaft den dritten Sieg in den letzten vier Spielen. Nico Hischier und Timo Meier waren an beiden Toren der Devils nicht beteiligt.

Die Winnipeg Jets mussten sich im Kellerduell in Chicago 0:2 geschlagen geben. Das Team mit Nino Niederreiter liegt in der Rangliste der Liga weiterhin auf dem zweitletzten Platz, die Blackhawks verbesserten sich dank dem ersten Sieg nach drei Niederlagen um eine Position in den viertletzten Rang.

Für die Vegas Golden Knights ging eine längere Phase der Ungeschlagenheit zu Ende. Die Equipe aus Paradise, Nevada, bei der Torhüter Akira Schmid nicht zum Einsatz kam, musste mit dem 1:2 in der heimischen Arena gegen die Philadelphia Flyers nach sieben Siegen wieder einmal als Verlierer vom Eis. Die Gäste ihrerseits hatten zuletzt sechsmal hintereinander verloren. (sda)

08:31 Uhr

dienstag, 20. januar

Golubic in drei Sätzen ausgeschieden

Viktorija Golubic scheitert am Australian Open bereits in der 1. Runde. Die 33-jährige Zürcherin unterliegt der Französin Varvara Gracheva 1:6, 6:2, 1:6.

Viktorija Golubic scheitert am Australian Open bereits in der 1. Runde.
Bild: Dar Yasin

Die beiden in der Weltrangliste nahe beieinander klassierten Golubic (WTA 83) und Gracheva (WTA 77) lieferten sich um die Mittagszeit ein Duell mit viel Hin und Her. Am Ende behielt aber die gebürtige Russin in knapp eindreiviertel Stunden die Oberhand.

Golubic verpasste den Start bei sommerlichen Temperaturen komplett und verlor gleich die ersten fünf Games. Der zweite Satz verlief ausgeglichen bis zum 2:2, ehe die Schweizerin vier Spiele in Folge gewann. Dann riss der Faden allerdings plötzlich wieder. Im Entscheidungssatz musste sie in einem langen Game gleich ihr erstes Aufschlagsspiel abgeben und gewann am Ende kein Game mehr bei eigenem Service.

Gracheva belohnte sich für ihr risikoreicheres Spiel und gewann im vierten Duell der beiden zum dritten Mal - zum dritten Mal in drei Sätzen. Die acht Jahre jüngere Französin schlug doppelt so viele Winner (40:20) wie Golubic und machte damit die ebenfalls deutlich mehr unerzwungenen Fehler (35:23) wett.

Damit endet die Reise nach Down Under für die Schweizerin enttäuschend. Beim einzigen Vorbereitungsturnier in Hobart hatte sie in der 1. Runde der Qualifikation verloren. Im letzten Jahr hatte sie im achten Anlauf erstmals die 3. Runde des Australian Open erreicht, nun scheiterte sie zum achten Mal an der Startaufgabe. (sda)

16:18 Uhr

montag, 19. januar

Biel trennt sich von Trainer Martin Filander

Der EHC Biel trennt sich per sofort von Headcoach Martin Filander. Bis ein Nachfolger gefunden ist, übernehmen die beiden Assistenten Mathias Tjärnqvist und Beat Forster interimistisch, teilt der Klub mit.

Der EHC Biel trennt sich per sofort von Headcoach Martin Filander.
Bild: Claudio De Capitani

Den Bielern droht zum zweiten Mal in Folge das Verpassen der Playoffs. Derzeit sind die Seeländer wie schon am Ende der letzten Qualifikation auf Platz 11 klassiert, ausserhalb der Play-In-Ränge. In diesem Jahr ist die Bilanz mit vier Siegen und drei Niederlagen positiv, zuletzt gab es vor zwei Tagen allerdings ein 1:6 auswärts gegen Fribourg-Gottéron.

Die Klubführung bedauert in ihrer Erklärung zur Trennung, dass «trotz einzelner positiver Entwicklungen nicht die gewünschte Gesamtentwicklung» erreicht wurde. Die Resultate und das Auftreten der Mannschaft hätten nicht immer den Erwartungen entsprochen.

Im letzten Juli war der Vertrag von Filander trotz der Enttäuschung in der vergangenen Saison bis 2027 verlängert worden, auch weil der 44-jährige Schwede wie gefordert junge Spieler erfolgreich ins Team integrieren konnte. (sda)

15:56 Uhr

montag, 19. januar

Aurélie Csillag wechselt zum FC Liverpool

Nach nur sechs Monaten beim SC Freiburg setzt Nati-Spielerin Aurélie Csillag bereits den nächsten Schritt in ihrer Karriere. Die 22-jährige Offensivspielerin wechselt per sofort vom Bundesliga-Team in die englische Women's Super League zum FC Liverpool. Csillag kam erst im Sommer vom FC Basel.

Aurélie Csillag wechselt vom SC Freiburg zum FC Liverpool.
Bild: IMAGO/JOERAN STEINSIEK

Der Wechsel zu Liverpool bedeutet für die Nationalspielerin die Erfüllung eines langen Traums. Schon als Kind wollte sie in der Women's Super League spielen, die sie als stärkste Liga der Welt bezeichnet. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von der Grösse des Klubs, seiner Tradition und den professionellen Trainingsbedingungen. (chm)

13:27 Uhr

montag, 19. januar

Mambwa und Beka müssen zweimal zuschauen

Ein Trio muss in der Super League nach Platzverweisen zuschauen. Olivier Mambwa von den Young Boys und Ismajl Beka von den Grasshoppers sind für zwei Spiele gesperrt.

Verteidiger Mambwa wurde am Samstag im Heimspiel gegen Lausanne-Sport (1:3) kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit nach einem groben Foul ausgeschlossen. Beka, auch er Abwehrspieler, wurde am Sonntag für ein ähnliches Vergehen in der Partie gegen Leader Thun (1:3) des Feldes verwiesen.

Einmal aussetzen muss Lindrit Kamberi. Für den Verteidiger des FC Zürich war in Genf gegen Servette (1:1) ebenfalls am Sonntag nach einer Notbremse eine gute Viertelstunde vor Spielende Schluss. (sda)

13:15 Uhr

montag, 19. januar

Schweizer Team gegen Tschechien

Das Schweizer Team bekommt es im Billie Jean King Cup in der Qualifikation fürs Finalturnier mit Tschechien zu tun. Die Begegnung findet in der Zeit vom 10. bis 12. April an zwei Tagen in der Schweiz statt.

Mit Tschechien hat die Equipe von Captain Heinz Günthardt eine hohe Hürde vor sich. Derzeit verfügen die Osteuropäerinnen über acht Spielerinnen in den ersten 100 der Weltrangliste, angeführt von Linda Noskova und Karolina Muchova auf den Plätzen 13 und 19.

Wo die Schweizerinnen vor Heimpublikum antreten werden, steht noch nicht fest. Der Gewinner der Begegnung nimmt am Finalturnier teil, das in der Woche ab dem 21. September in China stattfindet. Das unterlegene Team bestreitet im November das Playoff um den Verbleib in der Weltgruppe.

Im vergangenen Jahr sicherte sich die Schweizer Equipe die Zugehörigkeit zur Weltgruppe in den Playoffs. In Cordoba in Argentinien bezwang sie sowohl die Slowakei als auch die Gastgeberinnen. Grosse Figur war in Abwesenheit von Belinda Bencic, Viktorija Golubic und Jil Teichmann Simona Waltert. Die Bündnerin gewann ihre beiden Einzel und an der Seite von Céline Naef auch die zwei Doppel. (sda)

12:53 Uhr

montag, 19. januar

Luzern längere Zeit ohne Spadanuda

Kevin Spadanuda steht dem FC Luzern längere Zeit nicht zur Verfügung. Der Mittelfeldspieler muss wegen eines Teilrisses einer Adduktorensehne während vier bis sechs Wochen pausieren.

Gemäss Mitteilung des Vereins erlitt Spadanuda die Verletzung am Samstag bei der 2:5-Heimniederlage im Meisterschaftsspiel gegen den FC Lugano. Er musste nach einer Stunde ausgewechselt werden. (sda)

11:59 Uhr

montag, 19. januar

Starke Schweizer Abfahrer in Pass Thurn

Die Schweizer Abfahrer überzeugen in den zwei Europacup-Abfahrten in Pass Thurn in Österreich. Gaël Zulauf siegt erstmals auf dieser Stufe.

Der 25-jährige Zulauf gewann im Gebiet am Übergang, der das Bundesland Tirol mit dem Salzburger Land verbindet, das erste Rennen mit knappem Vorsprung vor dem Franzosen Ken Caillot. Gleichenorts hatte der Waadtländer im vergangenen Jahr Platz 2 hinter Landsmann Alessio Miggiano und Rang 3 belegt.

Auch am Montag in der zweiten Abfahrt gab es einen Schweizer Podestplatz. Lenz Hächler musste sich einzig Caillot geschlagen geben. Der 22-jährige Zuger gewann im Europacup schon viermal, in einer Abfahrt reichte es ihm bisher jedoch noch nie für eine Klassierung unter den ersten drei. Zulauf auf Platz 5 war zweitbester Fahrer von Swiss-Ski. (sda)

11:30 Uhr

montag, 19. januar

Giandomenico von GC leihweise zu Rapperswil-Jona

Verteidiger Loris Giandomenico wechselt auf Leihbasis von den Grasshoppers zu Rapperswil-Jona in die Challenge League. Die Vereinbarung hat bis Ende Saison Gültigkeit.

Der 20-jährige Giandomenico gehört seit dieser Saison dem Kader der ersten GC-Mannschaft an. Für die Zürcher hat das Eigengewächs bisher 16 Spiele absolviert. Sein Vertrag ist bis Sommer 2028 datiert. (sda)

11:11 Uhr

montag, 19. januar

HC La Chaux-de-Fonds entlässt Trainer Matte

Der HC La Chaux-de-Fonds stellt seinen Trainer Louis Matte frei. Die Assistenten Loïc Burkhalter und Santeri Matikainen übernehmen beim Swiss-League-Verein interimsmässig die Verantwortung für die erste Mannschaft.

In einer Mitteilung begründet die Klubspitze den Entscheid mit den zuletzt enttäuschenden Ergebnissen und dem allgemeinen Zustand des Teams. La Chaux-de-Fonds liegt in der Rangliste hinter Sierre und dem punktgleichen Thurgau auf Platz 3.

Der 53-jährige Matte hatte das Traineramt bei den Neuenburgern nach langer Vergangenheit bei Genève-Servette in seiner vierten Saison inne gehabt. (sda)

10:49 Uhr

montag, 19. januar

Schwedischer Verteidiger für Lausanne-Sport

Die Zuständigen von Lausanne-Sport melden die Verpflichtung des Schweden Theo Bergvall. Der bisher in seiner Heimat bei Djurgarden tätige 21-jährige Verteidiger hat mit den Waadtländern einen bis Sommer 2029 datierten Vertrag unterschrieben. (sda)

09:20 Uhr

montag, 19. januar

Australian Open: Wawrinka mit erstem Sieg seit fünf Jahren

Stan Wawrinka steht bei seinem 20. und letzten Australian Open erstmals seit fünf Jahren in der 2. Runde. Zum Auftakt gewinnt der Waadtländer 5:7, 6:3, 6:4, 7:6 (7:4) gegen den Serben Laslo Djere (ATP 92).

Der 40-jährige Wawrinka, der seine Karriere Ende Jahr beenden wird, war nach dem auf ärgerliche Weise verlorenen Startsatz klar der bessere Spieler und setzte sich in 3:20 Stunden durch. In den letzten drei Jahren hatte er in Melbourne jeweils in der 1. Runde verloren, 2022 war er verletzt.

Dank einem soliden Tiebreak gelang es Wawrinka, einen fünften Satz zu vermeiden, nachdem er 2023 und 2024 über die Maximaldistanz und vor einem Jahr 7:5 im vierten Satz verloren hatte. Bereits im ersten Satz hatte der Champion von 2014 einen Satzball, den er nicht nutzen konnte. Danach reduzierte er das Risiko - und die Fehlerquote - ein wenig und wurde dafür belohnt.

Da er gut aufschlug, auch wenn der erste Service nicht ganz so oft kam wie erhofft (nur 50 Prozent), reichten im zweiten und dritten Durchgang jeweils ein Break. Im vierten Satz nutzt er seine ersten Chancen nicht und geriet zwischenzeitlich 2:4 in Rückstand.

Generell war die Quote bei den Breakbällen miserabel - nur drei von achtzehn konnte er verwerten. Damit machte sich Wawrinka das Leben schwerer, als nötig, zeigte sich aber am Ende auch physisch stark und stabil. Das freute auch die 5000 Fans auf dem viertgrössten Court im Melbourne Park.

Nun bekommt der dreifache Grand-Slam-Sieger, der als Nummer 139 der Welt von einer Wildcard profitiert, einen zweiten Auftritt bei seinem Abschied von Australien. Gegner ist der als Nummer 17 gesetzte Jiri Lehecka oder der französische Qualifikant Arthur Gea. (sda)

08:42 Uhr

montag, 19. januar

Noemi Rüegg wiederholt Vorjahressieg

Noemi Rüegg startet erneut optimal in die Rad-Saison. Die Zürcherin gewinnt im Rahmen der World Tour wie im Vorjahr die Tour Down Under in Australien.

Die 24-jährige Rüegg sorgte in der dritten und letzten Etappe auf überzeugende Art für die Wende zu ihren Gunsten. Sie gewann das über 126 Kilometer von Norwood nach Campbelltown führende Teilstück vor Mavi Garcia und entschied mit elf Sekunden Vorsprung auf die Spanierin auch die Gesamtwertung für sich.

Nach zwei Etappen hatte die Olympia-Siebte des Strassenrennens der Spiele im vorletzten Jahr in Paris auf Platz 3 gelegen. (sda)

08:40 Uhr

montag, 19. januar

Rams und Patriots letzte Halbfinalisten

Die Los Angeles Rams und die New England Patriots dürfen sich weiter Hoffnung auf den Gewinn der Super Bowl machen. Die beiden Teams komplettieren in der NFL die Playoff-Halbfinals.

Die Rams setzten sich in einem dramatischen Duell im Schneetreiben bei den Chicago Bears 20:17 nach Verlängerung durch. Deutlicher fiel das Verdikt zugunsten der Patriots aus. Sie bezwangen die Houston Texans 28:16. Halbfinal-Gegner der Rams sind die Seattle Seahawks, die Patriots bekommen es mit den Denver Broncos zu tun.

«Es war verrückt. Es ging hin und her. Wir haben in der Offensive nicht so überragend gespielt. Unsere Abwehr war sensationell», sagte Rams-Quarterback Matthew Stafford. «Das ist Playoff-Football. Wir haben viel, was wir besser hätten machen können, aber wir haben zusammengehalten und einen Weg gefunden, dieses Spiel zu gewinnen.»

Staffords Gegenüber Caleb Williams hatte mit einem irren Wurf für einen Touchdown Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit die Verlängerung erzwungen. Vor dem Pass war er fast bis zum Logo in der Mitte des Spielfelds vor den Rams-Verteidigern geflohen und war dann bei seinem erfolgreichen Abschlussversuch nach hinten abgesprungen. Weil beide Teams ihren ersten Ballbesitz in der Verlängerung nicht nutzen konnten, entschied am Ende ein Field Goal aus 42 Yards die Partie.

Die Patriots schafften erstmals seit dem Abschied von Tom Brady wieder den Einzug in die Halbfinals. «Ich bin stolz auf die Jungs. Wir haben uns gegen die Witterung gestemmt», sagte Quarterback Drake Maye, der als ein Nachfolger Bradys die so lange von Erfolgen verwöhnten Patriots in seiner zweiten NFL-Saison wieder zu einem Titelkandidaten gemacht hat. Mit Brady hatte das Team von 2002 bis 2019 neun Mal die Super Bowl erreicht und sie sechs Mal gewonnen. (sda)

22:13 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Guerdat gewinnt Weltcupspringen in Leipzig

Steve Guerdat gewann auf Iashin Sitte die mit 205'000 Euro dotierte Weltcup-Prüfung von Leipzig. Der gebürtige Jurassier war somit die dominierende Figur des Wochenendes. Im Sattel von Is-Minka hatte er am Samstag bereits im Championat triumphiert.

Elf Paare hatten das Stechen erreicht, Guerdat blieb auch da fehlerlos. In 42,21 war er etwas mehr als eine Sekunde schneller als der zweitplatzierte Franzose Simon Delestre. Der zweite Schweizer Starter Bryan Balsiger auf C-Mistral landete nach einem Abwurf auf Platz 19.

Mit dem Sieg holte Guerdat in der neunten von 13 Qualifikations-Prüfungen für das Weltcupfinale im April in den USA weitere 20 Qualifikationspunkte und ist nun als bester Schweizer mit 29 Zählern an zehnter Position klassiert. Jedoch hat der Olympiasieger im Rahmen des CSI-Basel bestätigt, dass er heuer auf die Teilnahme am Weltcupfinal in Übersee wegen der hohen Belastung der Pferde verzichten wird. (sda)

18:28 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Thun ist nicht zu bremsen, Basel nur mit Remis

Der FC Thun startet mit einem überzeugenden Sieg in die Rückrunde der Super League. Der Leader schlägt GC auswärts mit 3:1, während der FC Basel sich daheim gegen Sion mit einem 1:1 begnügen muss. Keine neun Minuten benötigte der Wintermeister Thun, um das Spiel bei den Grasshoppers vorzuentscheiden. Zwar gelang den Zürchern kurz nach der Pause eine kleine Antwort auf die Tore von Elmin Rastoder und Kastriot Imeri in Form des 1:2. Doch Thun stellte den Zweitore-Vorsprung in der 69. Minute durch Fabio Fehr wieder her.

Die Basler gingen durch Flavius Daniliuc zwar schon in der 4. Minute in Führung, kassierten aber nach der Pause das 1:1. Torschütze der Walliser war Liam Chipperfield, der gebürtige Basler und Sohn von FCB-Ikone Scott Chipperfield.

Keinen Sieger gab es zwischen Servette und Zürich (1:1). Die Genfer gingen nach einem Eckball durch Marco Burch in der 20. Minute in Führung. Der FCZ glich dank Damienus Reverson noch vor Ablauf der ersten halben Stunde aus. In der letzten Viertelstunde konnte Servette von der Überzahl nach dem Platzverweis gegen Lindrit Kamberi nicht profitieren.

Zürcher und Genfer konnten damit nicht wesentlich von der Niederlage der Young Boys profitieren, die den letzten Platz der Top 6 belegen. Nach der 1:3-Heimpleite gegen Lausanne-Sport am Samstag beträgt der Vorsprung der Berner auf die unmittelbar dahinter liegenden Waadtländer nur noch zwei Punkte. (sda)

18:28 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Thürkauf Luganos Penalty-Held

Lugano gelingt die fast perfekte Woche. Mit 4:3 nach Penaltyschiessen gegen die SCL Tigers feiern die Südtessiner ihren dritten Sieg in Folge. Matchwinner beim Heimteam war Captain Calvin Thürkauf, der alle vier seiner Penaltys verwertete. Der Nationalstürmer lieferte sich dabei ein Privatduell mit Langnaus Julian Schmutz, der erst mit seinem vierten Versuch an Luganos Goalie Niklas Schlegel scheiterte.

Auf die Auswärtssiege am Mittwoch in Zug (3:2) und am Freitag in Bern (4:1) liess Lugano einen weiteren Heimerfolg folgen, den sechsten in Folge und der zehnte in den letzten elf Spielen. Dabei verspielte das Team von Trainer Tomas Mitell gegen die Langnauer zunächst eine 2:0-Führung, ehe Dario Simion die Bianconeri mit dem 3:3 gut dreieinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung rettete.

Auch die Rapperswil-Jona Lakers siegten erst nach über 60 Minuten. Die Lakers holten sich in der Verlängerung gegen den Lausanne HC dank Victor Rask den Extrapunkt. Im ersten Drittel wurde den Lausanner ein Tor wegen Offside aberkannt. Die zählenden Tore begannen im zweiten Drittel. Das dritte Drittel begann mit 2:2. Rapperswil schoss zuerst die Führung, ehe die Lausanner mit Ahti Oksanen ausglichen. (sda)

17:30 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Rohner bringt dritten Bob-Quotenplatz

Im Viererbob der Männer blieben die Schweizer in Altenberg in Abwesenheit von Michael Vogt ohne Top-Klassierung. Timo Rohner sicherte der Schweiz im Schlitten mit Cyril Bieri, Pascal Moser und Mathieu Hersperger mit Rang 13 aber einen dritten Quotenplatz für die Olympischen Spiele und darf mit etwas Goodwill mit einer Selektion rechnen.

Cédric Follador wurde mit seinen Hinterleuten Achter. Der Vierer von Kilian Rohn (16.) überquerte die Ziellinie im zweiten Lauf liegend, das Quartett blieb jedoch unverletzt. Die Deutschen feierten bei der letzten Weltcup-Station einen weiteren Dreifachsieg. Europameister Adam Ammour hatte die Nase knapp vor dem Gesamtweltcupsieger Johannes Lochner und Francesco Friedrich. (sda)

16:10 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Jonas Hasler guter Sechster

Jonas Hasler gelingt am Laax Open wie im Vorjahr ein Top-Resultat. Der 19-jährige Thurgauer springt im Slopestyle-Final der Snowboarder auf den 6. Platz. Hasler, der sich als einziger Schweizer für den Final der besten zwölf qualifizierte, glänzte vor allem bei den Sprüngen. Ein noch besseres Ergebnis vergab er am vergleichsweise einfachen Rail. Als Sechster stand er seinem 5. Rang von letzter Saison gleichwohl nur minim nach und egalisierte sein drittbestes Karriere-Resultat.

Hasler gehört zu den nur noch wenigen Athleten, die sowohl in der Halfpipe und im Slopestyle mitmischen. Auch im Big Air will er an den Olympischen Spielen antreten.

Den Sieg holte sich am Sonntag der Franzose Romain Allemand vor dem Japaner Yuto Kimura und dem chinesischen Big-Air-Olympiasieger Su Yiming. Bei den Frauen gewann die Japanerin Kokomo Murase vor der Amerikanerin Lily Dhawornvej und der Österreicherin Anna Gasser. (sda)

16:07 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Je ein Punkt für Zürich und Genf, der nicht viel bringt

Zürich holt sich bei Servette in Unterzahl einen Punkt. Das 1:1 hilft aber vorerst keinem der beiden Teams wirklich weiter. Die grosse Initialzündung nach einer enttäuschenden ersten Saisonhälfte war das Spiel in Genf weder für die Servettien noch für die Zürcher. Der FCZ kann immerhin für sich beanspruchen, den einen Punkt auswärts und trotz einer gut viertelstündigen Unterzahl geholt zu haben.

Nachdem Lindrit Kamberi für ein Notbremse-Foul an Florian Ayé vom Platz gestellt worden war, verteidigten die solidarisch kämpfenden Gäste das 1:1 ohne grössere Probleme. In der Nachspielzeit verpasste Umeh Emmanuel sogar den Zürcher Lucky Punch nur knapp. (sda)

14:40 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Schweizer Biathleten überzeugen

Amy Baserga wusste in Ruhpolding zu überzeugen. Im 10 Kilometer langen Verfolgungsrennen belegte sie den 5. Platz, nachdem sie als 22. ins Rennen gestartet war. Auch Lea Meier gelang als Zwölfte ein gutes Rennen. Den Sieg sicherte sich die Französin Lou Jeanmonnot vor Hanna Öberg und Camille Bened.

Weniger erfolgreich verlief der Wettkampf für Lena Häcki-Gross. Bei der letzten Gelegenheit, die Selektionskriterien für Olympia zu erfüllen, lief Häcki-Gross nur in den 40. anstatt den benötigten 25. Rang. Sie muss nun darauf hoffen, selektioniert zu werden, obschon sie nur die halbe Selektion geschafft hat.

Im Verfolgungsrennen der Männer wusste Sebastian Stalder zu überzeugen. Der Zürcher Oberländer, der den Sprint als 32. beendet hatte, arbeitete sich dank einer fehlerfreien Leistung am Schiessstand bis auf Rang 18 vor. Es war sein bestes Resultat in diesem Winter.

Niklas Hartweg (44.) und Joscha Burkhalter (46.) verpassten beim Sieg des Norwegers Johannes Dale-Skjevdal die Weltcuppunkteränge. Für Hartweg war es der letzte Wettkampf vor den Olympischen Spielen. Der in dieser Saison gesundheitlich angeschlagene Schwyzer verzichtet auf die Rennen der kommenden Woche in Nove Mesto, um sich optimal auf die Winterspiele vorzubereiten. (sda)

14:33 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Brignone vor Comeback im Weltcup

Federica Brignone steht vor ihrem Comeback in den Weltcup. Die 35-jährige Italienerin ist für den Riesenslalom in Kronplatz am Dienstag gemeldet, wird sich laut dem italienischen Skiverband aber kurzfristig entscheiden, ob sie am Rennen teilnimmt, oder nicht.

Damit erhöhen sich die Chancen auf eine Olympia-Teilnahme der Dominatorin der Vorsaison weiter. Brignone hatte sich Anfang April an den italienischen Meisterschaften einen doppelten Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. Zudem riss sie sich das Kreuzband.

Davor war Brignone die grosse Figur der letzten Saison gewesen. Sie gewann den Gesamtweltcup, zehn Weltcuprennen und wurde Weltmeisterin im Riesenslalom. (sda/afp)

14:09 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Toppmöller ist nicht mehr Trainer von Frankfurt

Der Bundesligist Eintracht Frankfurt und Trainer Dino Toppmöller gehen getrennte Wege. Das bestätigte der Klub des Schweizer Verteidigers Aurèle Amenda am Sonntag. Interimistisch übernehmen U21-Trainer Dennis Schmitt sowie U19-Coach Alexander Meier.

Toppmöller war im Sommer 2023 als Nachfolger von Oliver Glasner nach Frankfurt gekommen, unter dem die Eintracht 2022 die Europa League gewonnen hatte. Mit Toppmöller qualifizierte sich der Klub in der vergangenen Saison zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte über die Bundesliga für die Champions League. In der laufenden Spielzeit ging es aber bergab. Aus den jüngsten sieben Ligaspielen gelang dem Champions-League-Teilnehmer nur ein Sieg. (sda(apa)

12:18 Uhr

Sonntag. 18. Januar

Olympia ohne Schweizer Bob-Fahrerin Inola Blatty

Die Olympischen Spiele finden ohne Inola Blatty statt. Die 27-jährige Aargauer stürzte am Sonntag beim Weltcup in Altenberg im Zweierbob mit Muswama Kambundji im ersten Lauf und konnte sich damit keinen dritten Quotenplatz für die Schweiz mehr erkämpfen.

Blatty hätte in dem relevanten World Ranking die Kanadierin Bianca Ribi überholen und hierfür vier Plätze besser abschneiden müssen. Beim Malheur auf der gefährlichen Bahn im Erzgebirge überschlug es Blatty/Kambundji nach rund 50 Sekunden. Von schweren Verletzungen blieben die Pilotin und ihre Anschieberin verschont. Nach dem Stillstand konnten sie sich eigenständig aufrappeln.

Kambundji dürfte nun als Ersatz-Anschieberin für die Bobs von Europameisterin Melanie Hasler und Debora Annen an die Winterspiele reisen. Hasler, die wegen Sicherheitsbedenken auf Starts in Altenberg verzichtete, und Annen hatten ihren Olympia-Platz bereits auf sicher. Annen wurde am Sonntag mit Salomé Kora beim Sieg der Deutschen Laura Nolte Achte. (sda)

11:37 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Noemi Rüegg nach zwei Etappen auf Rang 3

Noemi Rüegg überzeugt beim Saisonstart in der World Tour der Frauen. Die Zürcherin aus dem Team EF Education-Oatly beendete die zweite Etappe der Tour Down Under über rund 130 Kilometer von Magill nach Paracombe auf dem 2. Platz.

In der ersten Etappe hatte Rüegg am Samstag den 4. Rang belegt. Somit liegt sie vor dem letzten Tag der Tour in der Gesamtwertung auf dem 3. Platz. Vor der 24-Jährigen liegen Ally Wollaston und Josie Nelson. 2025 hatte Rüegg die Tour Down Under gewonnen und ihren ersten Gesamtsieg in einer Rundfahrt gefeiert. (sda)

07:46 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Akira Schmid gewinnt, weitere Schweizer mit Niederlagen

Akira Schmid gewann das Schweizer Duell mit den Vegas Golden Knights gegen Roman Josi und die Nashville Predators. Der Goalie, der als einer der drei besten Spieler der Partie ausgezeichnet wurde, zeigte 27 Paraden und verhalf seiner Mannschaft so zu einem klaren 7:2-Sieg. Josi erlebte nur einen Tag nach dem souveränen 7:3-Sieg der Predators gegen die Colorado Avalanche eine durchzogene Partie. Bei der Niederlage war er bei beiden Toren der Predators Assistgeber.

Nino Niederreiter verlor mit den Winnipeg Jets in der Verlängerung mit 3:4 gegen die Toronto Maple Leafs. Er selbst traf zu Beginn des dritten Drittels zum letzten Tor der Jets - der zwischenzeitlichen 3:1-Führung. Für Niederreiter, der zum zweitbesten Spieler der Partie ausgezeichnet wurde, war es das erste Goal seit Ende November.

Timo Meier reihte sich in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit ebenfalls unter die Torschützen. Für die New Jersey Devils erzielte er das einzige Tor seines Teams. Das Spiel gegen die Carolina Hurricanes ging schliesslich 1:4 verloren. Zuvor hatten die Devils, bei denen auch Nico Hischier und Jonas Siegenthaler unter Vertrag stehen, zwei Spiele gewonnen.

Ebenfalls eine Niederlage hinnehmen musste Kevin Fiala mit den Los Angeles Kings. Gegen die Anaheim Ducks verloren die Kings in der Verlängerung mit 1:2. Beim einzigen Tor der Kings agierte Fiala als einer der Assistgeber. (sda)

22:37 Uhr

Samstag, 17. Januar

Super League: Negativserie der Young Boys geht weiter

Neues Jahr, ähnliche Probleme: Auch bei der dritten Niederlage in Folge der Young Boys steht am Ursprung ein früher Gegentreffer und erschwert ein Platzverweis eine mögliche Wende. Gegen Lausanne-Sport war es der Engländer Nathan Bulter-Oyedeji, der nach gut zwölf Minuten von der schwächelnden Berner Defensive profitierte. Und die Rote Karte kassierte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte der 17-jährige YB-Verteidiger Olivier Mambwa für ein gefährliches Tackling, auf welches der Videoschiedsrichter aufmerksam gemacht hatte.

Noch vor der Pause wurde das dezimierte YB, das zwischenzeitlich durch Ligatopskorer Chris Bedia zum Ausgleich gekommen war, auch noch mit dem zweiten Gegentor bestraft. Erneut war es der VAR, der ein Handspiel von Loris Benito im eigenen Strafraum erkannte. Gaoussou Diakité erzielte vom Penaltypunkt das 2:1. Zum Schlussstand traf der Spanier Omar Janneh in seinem ersten Super-League-Spiel in der 88. Minute, nachdem die Lausanner die eine oder andere gute Chance zuzm dritten Treffer ungenutzt gelassen hatten. Die beste Möglichkeit auf Seiten von YB vergab Alan Virginius im verlorenen Direktduell mit Lausannes Goalie Karlo Letica (68.).

Für YB war das 1:3 gegen Lausanne auch die zweite Niederlage in Folge im Wankdorf. Letztmals hatten die Berner im April 2017 zwei Heimspiele in der Super League nacheinander verloren. Die nächste Aufgabe des Teams von Gerardo Seoane wartet am Donnerstag mit dem Heimspiel in der Europa League gegen Lyon, bevor es in der Meisterschaft am Sonntag beim Leader Thun weitergeht. (sda)

22:25 Uhr

Samstag, 17. Januar

National League: Zug 2026 weiterhin sieglos

Zugs Niederlagenserie in der National League reisst nicht ab. Beim 1:4 in Genf verliert der Halbfinalist der Champions Hockey League in der heimischen Meisterschaft zum achten Mal in Folge.

Eine derart unrühmliche Serie hat der Schweizer Meister von 1998, 2021 und 2022 in der Playoff-Ära (seit 1985/86) erst einmal erlebt - und das ist noch nicht lange her. Vor zwei Saisons kassierte der EV Zug gegen Ende der Qualifikation ebenfalls acht Niederlagen am Stück, erreichte als Vierter jedoch problemlos die Playoffs, in denen er im Halbfinal mit 0:4 Siegen gegen den späteren Meister ZSC Lions ausschied.

Aktuell müssen die in der Tabelle auf Platz 9 abgerutschten Zuger gar um die Teilnahme am Play-In (Plätze 7 bis 10) zittern. Da auch Biel (11.) bei Fribourg-Gottéron 1:6 verlor, beträgt Zugs Vorsprung auf den unteren Strich weiterhin sieben Punkte. Allerdings spürt der EVZ den SC Bern im Nacken, der bei den ZSC Lions 4:3 nach Verlängerung gewann.

Wie die direkten Verfolger Fribourg und Servette kam auch Leader Davos beim 5:2 auswärts gegen Ajoie zu drei Punkten. Derweil beendete Kloten mit einem 5:2-Erfolg im Kellerduell in Ambri eine Serie von vier Niederlagen am Stück. (sda)

20:41 Uhr

samstag, 17. januar

Bayern München mit starker Reaktion, BVB mit spätem Glück

Bayern München gewinnt das Spitzenspiel der 18. Bundesliga-Runde in Leipzig nach Rückstand mit 5:1. Der erste Verfolger Borussia Dortmund kommt spät gegen St. Pauli zum 3:2-Sieg.

Leipzig schaffte, was in dieser Bundesliga-Saison noch keinem Team gelungen war: Es führte gegen den Meister zur Pause - dank eines Tores von Romulo in der 20. Minute. Für den noch grösseren Exploit fehlte in der zweiten Halbzeit dann aber einiges. Nach der Einwechslung von Michael Olise nach einer knappen Stunde erhöhte Bayern München das Tempo merklich und überforderte die Gastgeber.

Serge Gnabry (50.), Harry Kane (67.), Jonathan Tah (83.) und Aleksandar Pavlovic (85.) machten aus dem 0:1 ein 4:1, bevor der dreifache Assistgeber Olise zum 5:1-Schlussstand traf. Der Franzose profitierte dabei von einer Vorlage von Jamal Musiala, der zum ersten Teileinsatz seit seinem Wadenbeinbruch vor sechs Monaten kam.

Cans Penalty und Burgers Flanke

Bayern München bleibt elf Punkte vor Borussia Dortmund klassiert. Ein Foul am äussersten Rand von St. Paulis Strafraum rettete dem ersten Verfolger des Meisters den Sieg. Den fälligen Penalty verwertete Emre Can in der 95. Minute zum 3:2 und liess die Aufholjagd von St. Pauli vergessen. Die Hamburger hatten zuvor durch James Sands und Ricky-Jade Jones, der später den entscheidenden Elfmeter verursachte, ein 0:2 wettgemacht. Der Schweizer Nationalkeeper Gregor Kobel war zweimal ohne Abwehrchance.

Neben Penaltyschütze Can konnte sich vor allem auch der in den ersten beiden Spielen des Jahres nur spärlich eingesetzte Karim Adeyemi beim BVB in den Vordergrund spielen. Dem 23-Jährigen gelangen ein schöner Assist zum 1:0 von Julian Brandt (45.) und der Treffer zum 2:0 (54.).

Das drittplatzierte Hoffenheim kam zum sechsten Heimsieg in Folge. Beim 1:0 gegen Leverkusen war der ehemalige Basler Wout Burger der einzige Torschütze. Nach neun Minuten landete ein wohl als Flanke gedachter Freistoss herrlich im gegnerischen Tor. (sda)

20:39 Uhr

samstag, 17. januar

Zugs Frauen erneut mit dem Cupsieg

Der EV Zug ist erneut Cupsieger der Frauen. Den Innerschweizerinnen gelingt mit einem 4:0-Sieg im Final gegen den HC Davos die erfolgreiche Titelverteidigung.

Grossen Anteil am Cupsieg des EV Zug hat Lara Stalder, die im Final die ersten drei Tore ihres Teams erzielte. Die Topskorerin der Women's League und die Kapitänin des EVZ hatte bereits tags zuvor beim 7:1-Erfolg im Halbfinal gegen die ZSC Lions als Doppeltorschützin geglänzt.

Das Spiel um Platz 3 entschieden die ZSC Lions gegen Langenthal mit 4:2 für sich. (sda)

19:59 Uhr

samstag, 17. januar

Dank Bislimi bleibt Lugano im Höhenflug

Lugano setzt seinen erfolgreichen Lauf auch im neuen Jahr fort. Die Tessiner deklassieren Luzern auswärts mit 5:2.

Die grosse Figur beim FC Lugano war Uran Bislimi. Der zweifache Schweizer Nationalspieler sorgte in den letzten paar Minuten vor der Pause mit zwei sehenswerten Schüssen für die Wende zum 2:1 und machte kurz vor Ablauf der ersten Stunde den Hattrick mit dem 4:1 perfekt. Die anderen zwei Tessiner Tore schoss der Deutsche Kevin Behrens, der nun bei acht Saisontreffern angelangt ist.

Lugano bewies, dass der spektakuläre Aussetzer von Behrens mit der Attacke gegen den Sturmkollegen Georgios Koutsias im letzten Testspiel vor der Rückrunde keine folgenreichen Spuren hinterlassen hat - oder zumindest noch keine. Koutsias stand in Luzern nicht im Kader und wurde nicht vermisst, weil seine Teamkollegen nach einem mässigen Start in die Partie zwei Gänge hochschalteten. Innerhalb von fünf Minuten vor der Pause machten sie aus dem 0:1 ein entscheidendes 3:1.

Mario Frick musste in seinem 150. Super-League-Spiel als Trainer von Luzern mitansehen, wie innerhalb kürzester Zeit 40 gute Minuten seiner Mannschaft mit einer verdienten Führung durch Matteo Di Giusto (25.) jeglichen Wert verloren. Immerhin brachen die Luzerner nach dem 5:1 (61.) nicht komplett ein, sondern betrieben noch Resultatkosmetik durch einen Treffer von Bung Freimann.

Punkte gab es dafür aber keine und diese fehlen den Innerschweizern vor allem vor eigenem Publikum mit nur einem Sieg nach zehn Heimspielen. Lugano hingegen rückt vorerst bis auf vier Punkte an Leader Thun heran. (sda)

18:36 Uhr

samstag, 17. januar

Britschgi verpasst knapp dritte EM-Medaille

Der als Titelverteidiger angetretene Lukas Britschgi verpasst in Sheffield als Vierter eine dritte EM-Medaille um 1,37 Punkte. Gold geht an den Georgier Nika Egadze.

Vor einem Jahr verbesserte sich Britschgi in der Kür vom 8. auf den 1. Platz. Daher durfte er sich nach dem 6. Rang im Kurzprogramm noch einiges ausrechnen. Zwar rückte der 27-jährige Schaffhauser noch um zwei Positionen nach vorne, doch das lag mehr an der schwächelnden Konkurrenz. Denn auch Britschgi blieb einiges unter seinen Möglichkeiten. Deshalb war es für ihn mehr als ärgerlich, dass er nach Gold 2025 und Bronze 2023 nicht zum dritten Mal den Sprung aufs EM-Podest schaffte.

Schon der Auftakt der Kür mit starkem orientalischen Einfluss lief nicht wunschgemäss: Britschgi drehte den Toelopp nur drei- statt vierfach, weshalb die Vierfach-Dreifach-Kombination nicht zustande kam. Beim Versuch den zweiten Toelopp mit vier Umdrehungen zu zeigen, stürzte er, weil der Sprung unterrotiert war. Beim zweiten Dreifach-Axel berührte er nach der Landung mit der Hand das Eis. Und die letzte Kombination war nur Zweifach-Zweifach. Das war umso mehr schade, als er sehr ausdrucksstark gelaufen ist, weshalb er bei den Programmkomponenten den zweithöchsten Wert erhielt.

Die Enttäuschung nach dem Auftritt stand Britschgi ins Gesicht geschrieben. Mit dem Kür-Total von 154,78 Punkten blieb er um 15,58 Punkte unter der persönlichen Saison-Bestleistung. Seine an der letztjährigen EM erzielte Bestmarke liegt gar bei 184,19 Punkten. Eine weitere EM-Medaille wäre also quasi auf dem Serviertablett gelegen. Der zweite Schweizer, der 18-jährige Ean Weiler, fiel in der Kür um sechs Plätze zurück und beendete seine erste EM als 21.

Von der letzten Gruppe überzeugten nur zwei der sechs Läufer: Der georgische Sieger Nika Egadze und der Italiener Matteo Rizzo, der zum dritten Mal auf dem EM-Podest stand. Für Egadze, der drei Vierfach-Sprünge landete, war es die erste Medaille an Europameisterschaften - ebenso wie für den drittklassierten Tschechen Georgii Reshtenko. Letzterer verbesserte sich in der Kür vom 8. auf den 3. Platz; die zuvor beste EM-Klassierung war der 9. Rang gewesen. (sda)

18:35 Uhr

samstag, 17. januar

Grond im Skating-Sprint im Final

Valerio Grond zeigte beim Skating-Sprint in Oberhof einen eindrücklichen Steigerungslauf. Im Prolog qualifizierte sich der Bündner als 30. nur hauchdünn für die K.-o.-Runde, zog danach jedoch als Zweiter seines Viertel- und Halbfinallaufs zum zweiten Mal in dieser Saison in den Final der besten sechs ein. Dort ging Grond früh in die Offensive, musste dem hohen Tempo in der zweiten Rennhälfte jedoch Tribut zollen und klassierte sich als Sechster.

In Abwesenheit von Landsmann Johannes Hösflot Kaebo feierte der junge Norweger Lars Heggen seinen ersten Weltcupsieg. Janik Riebli, der zweite Schweizer Sprint-Spezialist, scheiterte bereits im Prolog, nachdem ihn ein Sturz zurückgeworfen hatte.

Bei den Frauen schieden Nadine Fähndrich sowie Lea Fischer und Alina Meier in den Viertelfinals aus. Den Sieg sicherte sich zum dritten Mal in dieser Saison die schwedische Olympiasiegerin Jonna Sundling. (sda)

17:38 Uhr

samstag, 17. januar

EM-Bronze für Natalie Maag

Die Rodlerin Natalie Maag sorgte an den Europameisterschaften in Oberhof für eine positive Überraschung. Die Zürcher Oberländerin gewann beim parallel ausgetragenen Weltcup die EM-Bronzemedaille.

Auf ihrer Heimbahn in Oberhof, wo sie während der Saison ihr temporäres Zuhause hat, büsste Maag knapp 28 Hundertstel auf die deutsche Europameisterin Merle Fräbel ein. Zu Silber, das an die Österreicherin Lisa Schulte ging, fehlten der Schweizerin lediglich zwei Tausendstel.

Mit dem zweiten Medaillengewinn an einem Grossanlass bestätigte die WM-Zweite von 2024 im Sprint, dass der Formaufbau im Hinblick auf die olympischen Wettkämpfe in Cortina d’Ampezzo in drei Wochen stimmt. Nach einem starken Schlussspurt in der vergangenen Saison mit zwei Podestplätzen sowie Rang 5 im Gesamtweltcup und an der WM in Whistler war Maag mit grossen Ambitionen in die Olympiasaison gestartet.

Bislang blieben die erhofften Resultate jedoch aus. In den ersten fünf Weltcup-Rennen klassierte sie sich auf den Rängen 7, 7, 11, 15 und 8. (sda)

16:52 Uhr

samstag, 17. januar

Biathleten ohne Exploit

Beim Weltcup-Sprint der Biathleten in Ruhpolding klassierte sich Niklas Hartweg als bester Schweizer im 26. Rang. Der Teamleader büsste über die 10 km mit einem Schiessfehler fast eineinhalb Minuten auf den schwedischen Sieger Sebastian Samuelsson ein, der dank einer fehlerfreien Leistung am Schiessstand vor dem Italiener Tommaso Giacomel gewann. Giacomel hatte zuletzt dreimal in Folge triumphiert und führt den Gesamtweltcup weiterhin an.

Vom gestarteten Schweizer Quintett qualifizierten sich neben Hartweg auch Joscha Burkhalter und Sebastian Stalder als 31. beziehungsweise 36. für die Verfolgung der Top 60 am Sonntag. (sda)

16:51 Uhr

samstag, 17. januar

Dritter Schweizer Quotenplatz zum Greifen nah

Bei den Männern sorgte Timo Rohner mit Anschieber Mathieu Hersperger als Neunter im Zweierbob für eine Schweizer Erfolgsmeldung. Dank der Top-10-Klassierung genügen Rohner am Sonntag im grossen Schlitten zwei sturzfreie Fahrten, damit die Schweiz für die Olympischen Spiele 2026 in Cortina einen dritten Quotenplatz im Zweier- und Viererbob erhält.

In Abwesenheit von Michael Vogt, der die Rennen in Altenberg nach seinem Sturz vor zwei Jahren aus Sicherheitsbedenken ausliess und stattdessen am Samstag im Europacup im Viererbob siegte, war Cédric Follador als Siebter der bestklassierte Schweizer. Die Deutschen feierten im siebten und letzten Zweierbob-Rennen dieser Weltcup-Saison, angeführt von dem nach Saisonende zurücktretenden Johannes Lochner, ihren sechsten Dreifach-Erfolg. (sda)

16:23 Uhr

samstag, 17. januar

Ragettli und Gremaud neben dem Podest

Andri Ragettli, Mathilde Gremaud und die weiteren Schweizer Freeskier bleiben am Laax Open in den Slopestyle-Finals ohne Podestplatz.

Sowohl Ragettli als auch Gremaud sprangen auf den 7. Platz. Beide patzten im ersten der zwei Final-Heats und holten im zweiten Anlauf nicht ausreichend viele Punkte, um noch in den Kampf um die vordersten Ränge einzugreifen. Nils Rhyner und Kim Gubser belegten die Ränge 12 und 13.

Bei den Männern siegte der Norweger Birk Ruud vor dem Österreicher Matej Svancer und dem Kanadier Evan McEachran. Bei den Frauen lieferte die chinesische Halfpipe- und Big-Air-Olympiasiegerin Eileen Gu rund einen Monat vor den olympischen Freestyle-Wettbewerben in Livigno eine Machtdemonstration ab. Die zweitplatzierte Amerikanerin Marin Hamill wies knapp 14 Punkte weniger vor, die Österreicherin Lara Wolf mehr als 17 Punkte weniger.

Mathilde Gremaud, die Laax-Siegerin von 2024, wird sich vom Resultat am hochkarätig besetzten Heim-Weltcup kaum beunruhigen lassen. Um sich optimal auf die Winterspiele vorzubereiten, nahm sie sich in den Wochen vor Laax eine Auszeit vom Wettkampf-Geschehen - ein Rezept, das sich 2022 (Olympia-Gold im Slopestyle und -Bronze im Big Air) und 2018 (Silber im Slopestyle) bewährt hat und an dem sie festhält. Nächste Woche dürfte sie sich an den X-Games in Aspen wieder näher ans Niveau von Eileen Gu herantasten.

Auch der Flimser Andri Ragettli, der 2023 vor seinem Heimpublikum triumphiert hat, blickt ungeachtet des nicht wunschgemäss verlaufenen Finals am Samstag mit breiter Brust auf seine bevorstehende dritte Olympia-Teilnahme. Mit Blick auf die angepeilte erste olympische Medaille - der hoch ambitionierte 27-jährige Bündner will selbstredend Gold und konzentriert sich deshalb gänzlich auf den Slopestyle - arbeitete er in den letzten Monaten intensiv an seinen Rail-Künsten. Vor einer Woche erhielt er im ersten Slopestyle-Weltcup der Saison in Snowmass die Bestätigung, dass sich die Bemühungen auszahlen. «Ich fühle mich top und fahre so gut wie noch nie», sagte er im Vorfeld seines Heim-Weltcups.

Auch Ragettli tritt nächste Woche an den X-Games an. (sda)

16:22 Uhr

samstag, 17. januar

Real Madrid kann etwas aufatmen

Wenige Tage nach der Cup-Blamage gegen den Zweitligisten Albacete kommt Real Madrid zum ersten Sieg unter dem neuen Coach Alvaro Arbeloa. In der 20. Runde gewinnen die Madrilenen gegen Levante 2:0.

Dem Nachfolger des entlassenen Xabi Alonso kam zugute das beim Heimsieg der zuletzt verletzte Kylian Mbappé wieder mittun konnte. Der Topskorer der Liga provozierte nach einer knappen Stunde den Penalty, den er zu seinem 19. Saisontor nutzte. Den zweiten Treffer erzielte Verteidiger Raul Asensio sieben Minuten später nach einem Eckball mit dem Kopf. (sda)

16:20 Uhr

samstag, 17. januar

Manchester United gewinnt das Stadtderby

Michael Carrick erlebt einen perfekten Start in seine zweite Periode als Interimscoach von Manchester United. Der ehemalige Mittelfeldspieler führt die Red Devils zum 2:0-Heimsieg gegen Manchester City.

Der vom Afrika-Cup zurückgekehrte Kameruner Bryan Mbeumo und der Däne Patrick Dorgu gelangen nach der Pause die Treffer zum Sieg. Daneben vergaben die Gastgeber eine Reihe guter Torchancen, weil Gianluigi Donnarumma im Tor von City mehrfach brillant hielt.

Carrick beeindruckt weiter mit seiner guten Bilanz als Interimstrainer von Manchester United. Im November und Dezember 2021 hatte er nach der Entlassung von Ole Gunnar Solskjaer als Trainer ein erstes Mal ausgeholfen und nach drei Spielen sieben Punkte vorweisen können. Trotzdem musste er damals Ralf Rangnick nach kurzer Zeit Platz machen. Diesmal dürfte der 44-Jährige als Nachfolger von Ruben Amorim mindestens bis zum der Ende Saison im Amt bleiben. (sda)

15:28 Uhr

samstag, 17. januar

Winterthur - St. Gallen fällt der Kälte zum Opfer

Der Super-League-Match zwischen Winterthur und St. Gallen, der am Samstag um 18.00 Uhr hätte stattfinden sollen, musste verschoben werden. Wie die Swiss Football League mitteilte, stufte Schiedsrichter Alessandro Dudic den Rasen auf der Schützenwiese als unbespielbar ein.

Der Boden ist gefroren und stellt damit ein Sicherheitsrisiko für die Akteure dar. Wann die Partie nachgeholt wird, steht noch nicht fest. (sda)

14:51 Uhr

samstag, 17. januar

Petra Vlhova will an Olympia dabei sein

Zwei Jahre nach ihrem Kreuzbandriss kann Petra Vlhova in diesen Tagen wieder voll ins Ski-Training einsteigen. «Es mag ein bisschen verrückt klingen angesichts dessen, wie wenig Zeit bis zu den Olympischen Spielen bleibt. Doch ich habe mich dazu entschieden, um die Chance einer Teilnahme zu kämpfen», sagte Vlhova in sozialen Medien. Den Entscheid über einen Start werde sie 48 Stunden vor dem Olympia-Slalom am 18. Februar treffen, erklärte die Slowakin.

Die Heilung des Kreuzbandrisses im rechten Knie war wegen Knorpelproblemen nicht wie gewünscht vorangeschritten. Im März 2025 musste Vlhova erneut operiert werden. «Ich hatte kein Leben mehr. Ich konnte nichts mehr machen, nicht laufen, nicht Radfahren, nicht Skifahren», schilderte sie damals. Auch psychisch sei die Situation sehr belastend gewesen. In dem am Samstag veröffentlichten Video sprach die 31-fache Weltcupsiegerin freudestrahlend in die Kamera. Ihrer Ankündigung war ein erfolgreicher medizinischer Test vorangegangen. (sda/apa)

12:49 Uhr

samstag, 17. januar

Annen und Blatty ausserhalb der Top 10

Debora Annen und Inola Blatty schafften es im Monobob-Weltcup in Altenberg in Abwesenheit von Europameisterin Melanie Hasler nicht in die Top 10. Die beiden Schweizerinnen belegten am Samstag die Ränge 12 und 13. Annen büsste 1,63 Sekunden auf die Siegerin Kailie Humphries ein, Blatty 1,75 Sekunden. (sda)

11:28 Uhr

samstag, 17. januar

Start der Lauberhorn-Abfahrt nach unten verschoben

Der Start des legendären Lauberhornrennens wurde aufgrund von starkem Wind nach unten verschoben. Ab 12 Uhr werden die Athleten die Abfahrt beim Super-G-Start beginnen, gleich oberhalb des Hundschopfs. (chm)

10:52 Uhr

samstag, 17. januar

Trunz empfiehlt sich - Prevc zum Achten

Sandro Hauswirth war am Weltcup der Skispringer in Sapporo der beste Schweizer. Der 25-jährige Berner Oberländer, der die Selektionsvorgaben für die Winterspiele in Norditalien bereits erfüllt hat, sprang auf der Olympiaschanze von 1972 auf den 20. Platz. Drei Ränge dahinter klassierte sich in Abwesenheit des pausierenden Gregor Deschwanden Felix Trunz, der sich mit seinem zweiten Top-25-Resultat des Winters in die Pole-Position für das dritte Schweizer Olympiaticket brachte. Killian Peier (35.), Simon Ammann (41.) und Juri Kesseli (42.) schafften es nicht in die Top 30. Die letzte Möglichkeit, sich noch entscheidend aufzudrängen, ist das zweite Sapporo-Springen in der Nacht auf Sonntag.

Der slowenische Vierschanzentournee-Gewinner Domen Prevc feierte seinen achten Saisonsieg und verhinderte einen japanischen Doppelsieg durch Naoki Nakamura und Ren Nikaido. (sda)

10:11 Uhr

samstag, 17. januar

Ab Sommer mit einem 24-jährigen Trainer

Der Handball-NLA-Klub Wacker Thun verpflichtet ab Juli den Spanier Oscar Carreño als Cheftrainer. Remo Badertscher, der Trainer in dieser Saison, bleibt Wacker als Assistent erhalten.

Oscar Carreño ist erst 24-jährig. Damit bleibt Wacker Thun auch auf der Trainerbank seiner Strategie treu - nämlich auf junge Talente zu setzen. Carreño erlangte vor zwei Jahren die höchste europäische Trainerlizenz. Seit 2024 trainiert er GC Amicitia Zürich in der NLB. Er wird von Zürich nach Thun umziehen und unterschrieb bei Wacker einen Dreijahresvertrag. (sda)

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