17:49 Uhr
Dienstag, 30. Dezember
College-Auswahl erster Finalist

Die Studentenauswahl US Collegiate Selects ist der erste Finalist am 97. Spengler Cup. Sie bezwingt Sparta Prag mit 5:3. Aiden Fink trifft dreimal für das Siegerteam.
Vor dem Turnier durfte durchaus die Frage gestellt werden, ob die aus Uni-Talenten bestehende Mannschaft konkurrenzfähig ist, nun steht sie im Final, und dies absolut verdient.
Gegen Prag präsentierten sich die «College-Boys» zunächst gnadenlos effizient. Nach dem ersten Drittel führten sie trotz 6:12 Torschüssen mit 2:1. Und nachdem die Tschechen nach nur 13 Sekunden im Mitteldrittel durch den einst bei Ambri-Piotta tätigen Filip Chlapik (traf auch noch zum 3:5/53.) ausgeglichen hatten, brachte Charlie Cerrato die US Collegiate Selects mit dem zweiten Powerplay-Tor nach dem 1:0 von Eric Pohlkamp (7.) erneut in Führung - dies notabene während der zweiten Strafe gegen einen Spieler von Sparta Prag.
In der 39. Minute erhöhte Aiden Fink, der schon zum 2:0 (8.) getroffen hatte, per «Buebetrickli» zum 4:2. Der 21-Jährige zeichnete in der 42. Minute auch für das 5:2 verantwortlich, womit die Partie vorentschieden war. Zudem liess sich Fink einen Assist notieren. Bemerkung am Rande: Er wurde im NHL-Draft 2023 von den Nashville Predators an 218. Stelle gezogen. (sda)
12:23 Uhr
dienstag, 30. dezember
Infantino findet die hohen Ticketpreise gerechtfertigt
Gianni Infantino verteidigte am Montag die als exorbitant geltenden Preise für Tickets für die Weltmeisterschaft 2026. Der FIFA-Präsident erklärte, dass die Organisatoren in den letzten zwei Wochen eine Rekordzahl von 150 Millionen Anfragen erhalten hätten.

«In den letzten Tagen haben Sie wahrscheinlich gesehen, dass es viele Diskussionen über den Ticketverkauf und die Ticketpreise gibt», sagte Gianni Infantino auf dem World Sports Summit in Dubai bei seiner ersten Stellungnahme seit Beginn dieser Kontroverse Anfang des Monats.
«Wir haben sechs, sieben Millionen Tickets im Verkauf und haben vor zwei Wochen damit begonnen. Ich kann Ihnen sagen, dass wir in zwei Wochen, also 15 Tagen, 150 Millionen Ticketanfragen erhalten haben. Das zeigt, wie mächtig die Weltmeisterschaft ist», freute er sich und präzisierte, dass die meisten Anfragen aus den Vereinigten Staaten, Deutschland und Grossbritannien kamen. «Das ist absolut verrückt», fügte der Chef des Fussballverbandes hinzu.
Fanklubs bezeichneten die Preise für die WM, die im Juni in den USA, Kanada und Mexiko beginnt, als «exorbitant» und «astronomisch». Zudem äusserten Fanorganisationen harsche Kritik daran, dass erstmals in der Geschichte einer Fussball-Weltmeisterschaft Fans mit Behinderung für Tickets einer Begleitperson den regulären Preis ohne jegliche Vergünstigungen bezahlen sollen. Je nach Kategorie werden für den Final pro Ticket über 8000 Dollar (rund 6300 CHF) fällig. Dass durch diese Politik eine Vielzahl von Menschen von diesem Event ausgeschlossen werden - dazu äusserte sich Infantino nicht.
Die FIFA reagierte auf die Kritik einzig mit der Ankündigung einer Reihe von Tickets zum Preis von 60 Dollar (47 CHF). Laut ihrer Website gilt dieser Preis für Gruppenspiele. Im Final gehen die günstigsten Tickets für 6730 Dollar (5310 CHF) in den Verkauf, wobei diese Preise auf von der FIFA tolerierten Wiederverkaufsplattformen um ein Vielfaches ansteigen. (sda/afp)
08:43 Uhr
dienstag, 30. dezember
Dritter Sieg in Folge für die Rockets
Clint Capela und die Rockets haben in der NBA den dritten Sieg in Folge gefeiert, den 20. bei insgesamt 30 Meisterschaftspartien. Houston besiegte die Indiana Pacers 126:119. Capela, der während 13 Minuten aufgestellt wurde, erzielte sechs Punkte und sieben Rebounds. (sda)
08:43 Uhr
dienstag, 30. dezember
Suter bangt um Olympia-Start
Pius Suter hat sich am rechten Knöchel verletzt und muss für vier Wochen pausieren. Der Zustand des Zürcher Stürmers der St. Louis Blues soll in einem Monat erneut beurteilt werden, teilte sein Klub mit.
Die Verletzung stellt zwangsläufig die Teilnahme von Suter an den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina, die am 6. Februar beginnen, in Frage. Der 29-jährige Center hat in 37 Spielen für die Blues, zu denen er im vergangenen Sommer kam, 14 Skorerpunkte samt sieben Toren erzielt. (sda)
08:41 Uhr
dienstag, 30. dezember
Josi trifft und siegt
Die schwach in die Saison gestarteten Nashville Predators mit Captain Roman Josi arbeiten sich weiter ins Mittelfeld vor. Beim 4:3-Auswärtssieg gegen Utah Mammoth trifft auch der Berner.
Für Nashville stand ein wegweisendes Spiel auf dem Programm. Will man diese Saison noch die Playoffs schaffen, muss das Team mit Gegnern wie den Utah Mammoth fertig werden. Das gelang. Josi und seine Kollegen glichen einen Eintore-Rückstand jeweils aus und wendeten die Partie mit dem 4:3. Auch der Berner Routinier reihte sich unter die Torschützen ein. Beim 1:1 versenkte er den Puck mit einem Distanzschuss ins hohe Eck, der vierte Treffer des Verteidigers in dieser Saison.
Die Winnipeg Jets mit Nino Niederreiter bezogen die sechste Niederlage in Serie. Das Heimspiel gegen die Edmonton Oilers ging 1:3 verloren, obwohl die Jets mit 42:21 Torschüssen deutlich mehr Druck machten. Nino Niederreiter blieb zum 13. Mal in Folge ohne Skorerpunkt.
Die Los Angeles Kings mit Kevin Fiala wollten ihre Auswärtsstärke gegen den Leader Colorado Avalanche nutzen. Das misslang. Die Partie verlief jedoch enger, als es das Resultat von 2:5 vermuten lässt. Die beiden letzten Treffer kassierten die Kings in den letzten anderthalb Minuten. Fiala liess sich einen Assist gutschreiben und verbuchte damit den 25. Skorerpunkt der Saison. Colorado feierte den achten Sieg in Serie. Nach 38 Spielen haben sie erst zweimal in der regulären Spielzeit verloren.
Akira Schmid begann den Abend gegen die Minnesota Wild auf der Ersatzbank. Er musste mit ansehen, wie sein neuer Teamkollege Carter Hart bereits in der Startminute bezwungen wurde. Es folgten vier weitere Gegentore in den nächsten 26 Minuten bei einer Fangquote von knapp 60 Prozent. Trainer Bruce Cassidy zog beim 0:5 die Reissleine und wechselte Akira Schmid ein. Der Emmentaler blieb ohne Gegentor und glänzte mit 15 Paraden. Die Partie ging letztlich 2:5 verloren.
Pius Suter (St. Louis Blues) und Philipp Kurashev (San Jose Sharks) standen verletzungsbedingt nicht im Einsatz. Suter fehlte zum ersten Mal, Kurashev bereits zum sechsten Mal. (sda)
22:47 Uhr
montag, 29. dezember
Spengler Cup: Schweizer Halbfinal nach problemlosem Davoser Sieg

Der HC Davos macht am Spengler Cup den Schweizer Halbfinal perfekt. Das Team von Trainer Josh Holden bezwingt IFK Helsinki mit 2:0 und trifft am Dienstagabend auf Fribourg-Gottéron.
Das Schussverhältnis ist nicht immer ein guter Indikator im Eishockey, da es nicht die Qualität der Abschlüsse widerspiegelt. Im Duell zwischen Davos und IFK Helsinki gab es jedoch Aufschluss über die Kräfteverteilung in den ersten zwei Dritteln: Es betrug 21:12 (total 29:24) zugunsten des HCD, und die Gastgeber waren den Finnen klar überlegen. Das Resultat nach 40 Minuten war 2:0.
Im letzten Abschnitt liessen die Davoser dann nichts mehr anbrennen gegen das schwächste Team am diesjährigen Spengler Cup. In der 53. Minute rettete Torhüter Sandro Aeschlimann spektakulär gegen Sean Josling. 69 Sekunden vor dem Ende gelang Tino Kessler mit einem Schuss ins leere Tor noch das 3:0. Damit kommt es am Dienstagabend um 20.15 Uhr wie im Vorjahr zum Halbfinal zwischen Davos und Fribourg. (sda)
18:37 Uhr
Mässiger Tournee-Auftakt aus Schweizer Sicht
Die Schweizer Skispringer landeten zum Auftakt der Vierschanzentournee im Mittelfeld. Gregor Deschwanden wurde 23., Sandro Hauswirth erreichte den 26. Rang. Simon Ammann musste mit Platz 35 vorliebnehmen.

Der Weltcup-Leader Domen Prevc gewann hoch überlegen vor den punktgleichen Timi Zajc und Vorjahressieger Daniel Tschofenig aus Österreich.
Der eigentliche Sieger im Schweizer Team heisst Hauswirth. Der Gstaader klassierte sich zum vierten Mal in Serie in den Weltcup-Punkterängen. Der 25-Jährige schwang sich in den vergangen Wochen zur Nummer 2 im Schweizer Team auf. Zwar hat er die zwei Top-25-Klassierungen, welche Swiss Olympic für die Winterspiele vom kommenden Februar fordert, noch nicht ganz erfüllt. Die Klassierungen 29, 26, 23 und 26 zeugen aber von Konstanz.
Deschwanden ist noch nicht dort klassiert, wo er eigentlich hingehört. Bei sehr fairen Bedingungen büsste er mit 127 und 128 m doch zehn und mehr Meter auf die Besten ein. Immerhin kam er in Oberstdorf wieder in die Aufwärtsspirale, nachdem er vor Weihnachten in Engelberg zweimal die Punkteränge verpasst hatte.
Ammann landete nach 122 m und vergab mit den Stilnoten weitere Punkte. Dabei hätte er Halvor Granerud im K.o.-Duell durchaus bezwingen können. Norwegens Sieger der Vierschanzentournee 2023 ist derzeit ausser Form.
Prevc segelte für seinen sechsten Saisonsieg auf 141,5 und 140 m. Sein Vorsprung Landsmann Zajc und Tschofenig beträgt umgerechnet schon 10 m. Sofern der Slowene die Form für das Jahr 2026 konservieren kann, wird er sich am Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen wohl schon vorentscheidend absetzen. (sda)
17:49 Uhr
Sparta Prag eliminiert das Team Canada
Erstmals wieder seit 2022 scheidet das Team Canada als erstes Team aus dem Spengler Cup in Davos aus. Die Kanadier unterliegen Sparta Prag mit 1:5.
Vor drei Jahren unterlagen die Kanadier im ersten K.o.-Spiel des vierten Turniertags dem schwedischen Vertreter Örebro mit 1:3. Drei Jahre später wies wieder fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor den Weg in die Niederlage.

Das Team Canada erspielte sich die grössere Anzahl und auch die bedeutend besseren Torchancen. Der einzige Schuss, den Spartas Goalie Jakub Kovar (ex-ZSC) aber passieren lassen musste, wurde von Tschechiens Weltmeister Jakub Krejcik unhaltbar ins eigene Netz abgefälscht.
95 Sekunden nach diesem 1:1-Ausgleich brachte Filip Chlapik Sparta Prag gleich wieder in Führung. Danach brachen die Kanadier resigniert ein. Der Lette Martins Dzierkals erzielte zwei Tore. Zweimal traf Sparta Prag ins leere Tor.
Prag verlor bei seiner letzten Teilnahme in Davos 2022 den Final mit 2:3 nach Verlängerung gegen Ambri-Piotta. In den Halbfinals trifft Sparta am Dienstagnachmittag auf die US Collegiate Selects. (sda)
16:13 Uhr
montag, 29. dezember
Schweizerinnen büssen für hohes Anfangstempo
Im Gegensatz zu den Männern zeigt das Schweizer Frauenteam in der 2. Etappe der Tour de Ski ansprechende Leistungen. Nadine Fähndrich und Anja Weber können ihr hohes Anfangstempo über 10 km klassisch mit Einzelstart allerdings nicht halten.

Letztlich resultierten für die Luzernerin und die Zürcherin die Plätze 17 und 25. Die beiden Frauen wählten eine offensive Taktik und gingen das Rennen (zu) schnell an. Nach 5 km tauchten sie im 5. und 9. Zwischenrang auf. Auf der zweiten Schlaufe wurde die beiden durchgereicht. 1:04 beziehungsweise 1:16 Minuten büssten die beiden letztlich auf Norwegens Siegerin Astrid Slind ein, die sich vor der Österreicherin Teresa Stadlober und der Amerikanerin Jessie Diggins durchsetzte. Nadja Kälin belegte Platz 32 (1:37 Minuten zurück), ihre Schwester Marina den 35. Rang (1:46).
Die zweifache Tour-de-Ski-Siegerin Jessie Diggins sitzt mit komfortablem Vorsprung auf dem Leader-Thron. Sie führt 39 Sekunden vor Astrid Slind. Nadine Fähndrich ist mit 1:12 Minuten Rückstand Achte.
Nach einem Ruhetag steht am Mittwoch der Massenstarts über 5 km in verschiedenen Heats an. Die FIS testet ein neues Wettkampfformat. (sda)
13:13 Uhr
montag, 29. dezember
Schweizer Männer kassieren eine Niederlage
Die Schweizer Männer hielten in der 2. Etappe der Tour de Ski über 10 km klassisch mit Einzelstart nicht mit den Besten mit. Die angepeilten Top 30 wurden klar verfehlt.

Das Bestresultat ging auf das Konto von Nicola Wigger, der als 48. 1:38 Minuten einbüsste. Innerhalb von zwei Minuten blieb auch noch Janik Riebli (63.). Eine herbe Enttäuschung setzte es für Valerio Grond (83.) ab. Nach dem starken Auftritt im Sprint kam tags darauf «nicht mehr genug Power aus den Armen», wie er im SRF-Interview sagte.
Das Podest gehörte wie erwartet den Norwegern allein. Mattis Stenshagen liess sich mit 29 Jahren erstmals als Weltcupsieger feiern. Da er bereits im 10-km-Rennen von Davos Dritter geworden war, dürfte er sich für das norwegische Olympia-Team aufdrängen-
Stenshagen nahm Johannes Klaebo neun Sekunden. Der Dominator der Langlauf-Szene kann die Niederlage gut verkraften. Da er die Führung im Gesamtklassement auf die Teamkollegen Lars Heggen und Harald Amundsen auf 53 beziehungsweise 57 Sekunden ausbaute, zählt auch er zu den Tagessiegern. Als dritter Sieger fühlte sich der Routinier Emil Iversen. Mit Platz 3 erhöhte der 34-Jährige seine Chancen auf ein Olympia-Ticket. (sda)
08:42 Uhr
montag, 29. dezember
Lightning mit Umweg zum Sieg
Die Tampa Bay Lightning mit dem Schweizer Verteidiger Janis Moser feiern ihren vierten Sieg in Serie. Beim 5:4 gegen die Montreal Canadiens fällt die Entscheidung erst im Penaltyschiessen.
Es war ein ärgerlicher Umweg für das Team aus Florida, das im Duell mit dem Divisionsrivalen bis zur 50. Minute 4:1 führte. Den Ausgleich kassierten die Lightning vier Sekunden vor der Schlusssirene, Janis Moser stand dabei auf dem Eis. Im Penaltyschiessen war die Partie dann bereits nach vier Schützen entschieden.
Dank des Erfolgs liegen die Lightning nun einen Punkt vor den Canadiens und zwei Zähler hinter Divisionsleader Detroit, das allerdings zwei Spiele mehr absolviert hat. Das nächste Spiel steht an Silvester auf dem Programm. (sda)
22:54 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
Davos verpasst trotz Prestigesieg direkte Halbfinal-Qualifikation
HCD-Trainer Josh Holden veränderte im Vergleich zur 3:5-Niederlage am Vortag gegen die amerikanische College-Auswahl drei Sturmlinien. Allerdings war das Problem am Samstag in erster Linie die Defensive, in der den Davosern eine Steigerung gelang. Im letzten Abschnitt lief es dann auch im Angriff wie gewünscht: Rasmus Asplund (46.), Yannick Frehner (51.) und Matej Stransky (60.) schossen die Gastgeber mit ihren Toren zum Prestigeerfolg im Duell der beiden Rekordsieger des Turniers - beide triumphierten je 16 Mal. Letzterer traf ins leere Tor, da die Kanadier einen Punkt benötigt hätten, um sich direkt für die Halbfinals zu qualifizieren.

Allerdings setzten sich die Davoser nicht hoch genug durch, um die Gruppe Cattini als Sieger zu beenden. Dafür hätten sie - da sie nur ein Gegentor kassierten - mit 5:1 gewinnen müssen (5:2 hätte ebenfalls gereicht). Als Zweiter hinter den US-Studenten sind die Davoser bereits am Montagabend wieder gefordert, was sie unbedingt hatten verhindern wollten. Gegner im Viertelfinal ist IFK Helsinki, das in der Vorrunde beide Partien verloren hat.
Das Resultat nach 40 Minuten ging insgesamt in Ordnung. Der am Vortag unglücklich agierende Filip Zadina brachte die Gastgeber 3,7 Sekunden vor der ersten Pause aus naher Distanz in Führung. Den Schwung konnten die Davoser jedoch nicht in den Mittelabschnitt mitnehmen. Im Gegenteil: Nikolas Braillard glich in der 22. Minute für die Kanadier aus. Kurz darauf scheiterte Matthew Pesce nach einer 2:1-Situation an HCD-Keeper Luca Hollenstein, der in der 40. Minute auch gegen den auf ihn allein losstürmenden Anthony Richard rettete. (sda)
22:47 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
Schweizer Junioren unterliegen auch Schweden knapp
Die Schweizer Junioren verlieren ihr zweites Spiel an der U20-Eishockey-WM in Minnesota gegen Schweden 2:4.
Die Schweizer bezahlten am Ende einen hohen Preis für einen miserablen Start ins letzte Drittel. Nur 57 Sekunden nach der zweiten Pause glich Viggo Björck für die Schweden aus, weitere sechs Minuten später brachte Lucas Pettersson die Skandinavier zum zweiten Mal in Führung.
Bereits den Start ins Spiel hatte das Team des zukünftigen Schweizer A-Nationaltrainers Jan Cadieux verschlafen. Nach 53 Sekunden lag man bereits im Hintertreffen, doch Beni Waidacher (15.) und Lars Steiner (39.) wendeten das Blatt - wenn auch nur vorübergehend.
Bereits das erste Spiel hatten die die Schweizer in der Nacht auf Sonntag gegen die USA knapp 1:2 verloren. Sie warten damit auf U20-Stufe seit 2019 auf einen Sieg gegen einen «Grossen». In den restlichen beiden Vorrundenpartien geht es nun aber am Dienstag gegen Deutschland und an Silvester gegen die Slowakei. Eines dieser beiden Teams muss man hinter sich lassen, um die Viertelfinals zu erreichen. (sda)
22:42 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
1:0 gegen Atalanta: Inter Mailand verteidigt Spitze in der Serie A
Inter musste sich in der 17. Runde bis zur 65. Minute gedulden, ehe der Captain Lautaro Martinez in Bergamo den Bann brach. Den Minivorsprung brachten der Schweizer Goalie Yann Sommer, Abwehrspieler Manuel Akanji und ihre Teamkollegen über die Zeit. Die «Nerazzurri» behaupteten damit den Spitzenplatz ein Punkt vor dem Stadtrivalen.
Die AC Milan gewann gegen Verona dank einem Doppelpack von Christopher Nkunku mühelos 3:0. Nkunku, der im Sommer für 37 Millionen Euro von Chelsea kam, hatte zuvor in dieser Saison noch kein einziges Tor erzielt. Die wohl bevorstehende Verpflichtung von Niklas Füllkrug könnte den Franzosen auf Trab gebracht haben. Nkunku erzielte seine beiden Goals innerhalb von fünf Minuten.
Die beiden Schweizer Internationalen Mailands wurden erst eingewechselt, als die Partie schon 3:0 stand. Ardon Jashari ersetzte Luka Modric in der 71. Minute, Zachary Athekame folgte für Alexis Saelemaekers sechs Minuten später. (sda)
20:09 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
Handball: Kadetten Schaffhausen sind Cupsieger

Die Kadetten Schaffhausen krönten sich am Sonntagabend zum elften in der Klubgeschichte zum Cupsieger. Im Finale, das vor 2600 Zuschauenden in der Pilatus Arena in Kriens stattfand, bezwangen die Schaffhauser Pfadi Winterthur mit 29:26. Die Kadetten sind damit in der laufenden Saison weiterhin ungeschlagen. (chm)
18:49 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
Deschwanden meldet sich zurück

Gregor Deschwanden schürt zum Auftakt der Vierschanzentournee in der Qualifikation von Oberstdorf die Hoffnung, dass er das Zwischentief überwunden hat. Der Luzerner landet im 8. Rang.
Einzig mit dem Tournee-Favoriten und Weltcup-Leader Domen Prevc hielt der Schweizer wie auch alle anderen Skispringer nicht mit. Der Slowene segelte auf 139,5 m und flog somit in einer eigenen Liga.
Deschwanden landete nach 132,5 m und klassierte sich zwischen Ryoyu Kobayashi und Anze Lanisek, die in der Overall-Wertung des Weltcups die Plätze 2 und 3 belegen.
Der Gstaader Sandro Hauswirth (27. Rang) und Simon Ammann (35.) sprangen mit 121,5 beziehungsweise 117,5 m etwas kürzer. Der Routinier aus dem Toggenburg vergab bei der Landung Punkte. Diese muss Ammann am Montag besser hinkriegen. Für den 44-Jährigen steht im K.o.-Duell gegen Jonas Schuster, den Sohn seines einstigen Trainers Werner Schuster, einiges auf dem Spiel. Schafft Ammann eine Top-25-Klassierung, hätte er einen grossen Schritt Richtung einer achten Olympia-Teilnahme geschafft.
Hauswirth trifft auf den Österreicher Maximilian Ortner. Er steht vor derselben Ausgangslage wie Ammann. Zunächst gilt es, die Finalteilnahme zu schaffen - was auch fünf Lucky Losern ermöglicht wird. Und mit dem zweiten Sprung winkt die Chance, die Olympia-Vorgaben von Swiss Olympic zu erfüllen. (sda)
17:44 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
Spengler Cup: Fribourg souverän im Halbfinal

Vorjahressieger Fribourg-Gottéron erreicht am Spengler Cup direkt den Halbfinal. Nach dem 5:2-Sieg gegen Sparta Prag bezwingt das Team von Trainer Roger Rönnberg mit 4:3 auch IFK Helsinki.
Nach zwei aufgeholten Rückständen gelang Verstärkungsspieler Niklas Friman in der 33. Minute der Treffer zum 3:2 für Fribourg. Die Vorarbeit leistete Attilio Biasca, der nach exakt 21 Minuten das 2:2 erzielt hatte. Es war für den 22-jährigen Biasca bereits der dritte Treffer bei diesem Turnier. In der 44. Minute erhöhte Jacob de la Rose im Powerplay auf 4:2, worauf den Finnen nur noch der Anschlusstreffer durch Petrus Palmu (57.) gelang.
Nach dem 1:1 von Marcus Sörensen (7.) war praktisch klar, dass Fribourg am Montag, wenn die Viertelfinals ausgetragen werden, einen freien Tag geniessen würde. Denn nach diesem Tor hätte sich Gottéron eine Niederlage mit drei Toren Unterschied leisten können, um die Gruppe Torriani dennoch als Sieger abzuschliessen.
Fribourgs Führung nach 40 Minuten war etwas schmeichelhaft, da die Finnen einige sehr gute Chancen vergaben. Auch zeigte Loic Galley vor dem Tor von Gottéron eine solide Leistung. Dies, obwohl der Start ins Spiel für ihn unglücklicher nicht hätte sein können: Er musste sich bereits nach 61 Sekunden geschlagen geben, und der Schuss von Oliver Larsen schien nicht unhaltbar zu sein.
Der Mittelabschnitt war geprägt von einigen Gehässigkeiten. Fribourgs Verteidiger Yannick Rathgeb rächte sich in der 30. Minute für einen Crosscheck von Otto Somppi gegen ihn und ging auf den Übeltäter los. Beide mussten vorzeitig unter die Dusche. Das 2:1 von Helsinki schoss in der 10. Minute wohl der für das Turnier von den SCL Tigers geholte Joshua Fahrni - offiziell wurde der Treffer Somppi zugeschrieben. (sda)
17:10 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
Kein Sieger im Schweizer Premier-League-Duell

Im Schweizer Direktduell zwischen Granit Xhaka und Noah Okafor trennen sich Sunderland und Leeds 1:1. Xhaka leitete die Führung der Gastgeber in der ersten Halbzeit mit einer tollen Vorlage ein, ehe Leeds nach der Pause ausgleichen konnte.
Dank dem Remis bleibt Sunderland, aktuell auf Rang 7, in der laufenden Premier-League-Saison zu Hause weiterhin ungeschlagen. (chm)
16:20 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
Tour des Ski: Zwei Schweizer Sprint-Finalisten

Die Schweizer Männer lancieren die Tour de Ski aus Schweizer Sicht. Valerio Grond verpasst im Skating-Sprint in Toblach als Vierter zwar sein zweites Weltcup-Podest, zeigt aber eine starke Leistung. Janik Riebli läuft als Finalist in den 6. Rang.
Die Schweizer Frauen bringen zwar drei Frauen in die Top 15, stellen aber keine Finalistin. Die Tagessiege gehen mit Kristine Skistad und Johannes Klaebo nach Norwegen. (sda)
15:45 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
Milan besiegt Verona
Die AC Milan besiegte in der 17. Runde der Serie-A-Meisterschaft Verona dank einem Doppelpack von Christopher Nkunku mühelos 3:0.
Nkunku, der im Sommer für 37 Millionen Euro von Chelsea kam, hatte zuvor in dieser Saison noch kein einziges Tor erzielt. Die wohl bevorstehende Verpflichtung von Niklas Füllkrug könnte den Franzosen auf Trab gebracht haben. Nkunku erzielte seine beiden Goals innerhalb von fünf Minuten.
Die beiden Schweizer Internationalen Mailands wurden erst eingewechselt, als die Partie schon 3:0 stand. Ardon Jashari ersetzte Luka Modric in der 71. Minute, Zachary Athekame folgte für Alexis Saelemaekers sechs Minuten später. (sda)
11:40 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
Achtjahresvertrag und 54 Millionen Dollar für Janis Moser

Der Berner Janis Moser (25) verlängerte über Weihnachten den Vertrag mit den Tampa Bay Lightning um acht Jahre bis 2034. Moser verdient 6,75 Mio. Dollar pro Saison.
Zum Vergleich: Roman Josi, wie Janis Moser ebenfalls Verteidiger, verdient als Captain der Nashville Predators gut neun Millionen pro Saison.
Moser verdiente sich den Vertrag über insgesamt 54 Mio. Dollar mit konstanten Leistungen. Der Seeländer ist definitiv an der Tür zu den Top-Verteidigern der besten Hockey-Liga der Welt angelangt. Er bestritt bislang 35 Partien in dieser Saison, buchte drei Tore und 12 Punkte und steht bei einer Plus-/Minus-Bilanz von +25. Mit Plus-25 belegt Moser unter allen Verteidigern der NHL derzeit Platz 2.
Mit der frühzeitigen Vertragsverlängerung drängt sich Moser im Frühling auch für die Heim-WM in Zürich und Freiburg auf. Denn NHL-Spieler mit ausgelaufenen Verträgen verzichten ansonsten in der Regel auf die Weltmeisterschaft wegen des finanziellen Risikos bei einer allfälligen Verletzung. (sda)
11:35 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
Steve Guerdat sichert sich in Mechelen das Masters

Steve Guerdat sicherte sich auf der Westfalenstute Lancelotta den Sieg an der Masters-Prüfung des CSI von Mechelen. Guerdat und Lancelotta absolvierten den Normalparcours und vier Stechen ohne einen Abwurf. Der Belgier Nico Philippaerts auf Cornethagos schaffte zwar ebenfalls fünf Nullfehlerritte, absolvierte das finale Stechen aber rund vier Sekunden langsamer als der Schweizer.
Am Masters in Mechelen starteten die fünf stärksten belgischen Springreiter plus die besten 5 anwesenden Springreiter gemäss Weltrangliste. Das Weltcupspringen in Mechelen findet am Dienstag statt. (sda)
11:33 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
Die Houston Rockets gewannen nach dem 119:96 auswärts bei den Los Angeles Lakers auch ihr zweites Spiel nach Weihnachten und halten weiter Platz 4 in der Western Conference. Innerhalb von drei Wochen bestreiten die Rockets nun elf Partien. (sda)
Heimsieg für die Houston Rockets

Die Houston Rockets gewinnen in der NBA das Heimspiel gegen die Cleveland Cavaliers mit 117:100. Clint Capela steuert für die Rockets vier Punkte und acht Rebounds bei.
11:30 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
Kein guter Start für die Schweizer NHL-Spieler
Bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der NHL nach Weihnachten feierte Janis Moser mit Tampa Bay einen 4:2-Auswärtssieg beim zweimaligen Meister Florida Panthers. Moser stand während 22:28 Minuten auf dem Eis - in etwa sein Schnitt mit Tampa Bay pro Spiel. Auch gegen die Panthers kam Moser wieder zu einer Plus-Bilanz (+1).
Weniger gut als Janis Moser lief es anderen Schweizern: Die New Jersey Devils mit dem Schweizer Trio (Nico Hischier, Timo Meier, Jonas Siegenthaler) kassierte im Heimspiel gegen die Washington Capitals mit 3:4 nach Verlängerung bereits wieder die dritte Niederlage in Folge. Immerhin sicherten sich die Devils einen Punkt und erzielten erstmals in einem halben Dutzend Spiele wieder mehr als zwei Goals.
Die Siegessträhne von Roman Josi und den Nashville Predators endete mit einer 2:3-Niederlage bei den St. Louis Blues von Pius Suter. Beide Teams hinken den Playoff-Rängen hinterher - ebenso wie die Winnipeg Jets mit Nino Niederreiter, die daheim gegen Minnesota ebenfalls verloren (3:4 n.V.). Zu einem 6:1-Sieg kamen die Los Angeles Kings mit Kevin Fiala gegen die Anaheim Ducks. (sda)
07:47 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
Startniederlage für die Schweiz an der U20-WM
Die Schweizer U20-Auswahl verliert an der Eishockey-Junioren-WM in St. Paul, Minneapolis, gegen die USA mit 1:2. Basile Sansonnens erzielt den Schweizer Treffer.
Die drei Tore fielen im zweiten Abschnitt innerhalb von 13 Minuten. Brodie Ziemer (22.) und Will Zellers (35.) brachten die USA zweimal in Führung, dazwischen glich Sansonnens (33.) aus. Basile Sansonnens (19) verteidigt in der Schweiz für den Lausanne Hockey Club.
«Wir spielten sehr solid, darum ist es enttäuschend, dass wir die Partie verloren», so Trainer Jan Cadieux. Wenn sein Team aber so weitermache, werde es auch Spiele gewinnen.
Schon am Sonntag steht das Schweizer Team ab 20 Uhr Schweizer Zeit gegen Schweden zum zweiten Mal im Einsatz.
Einen Schockmoment erlebten alle Spieler Mitte des zweiten Drittels, als der Amerikaner Cole Hutson von einem Puck am Kopf (oberhalb der Nackengegend) getroffen wurde. Er bewegte sich minutenlang nicht und musste per Bahre abtransportiert werden. Hutson zählte an der letzten U20-WM zu den besten Verteidigern. (sda)
18:56 Uhr
samstag, 27. dezember
Arsenal und Manchester City im Gleichschritt
Arsenal und Manchester City kommen gut aus der kurzen Weihnachtspause. Nach 2:1-Erfolgen führen sie die Tabelle der Premier League mit 42 respektive 40 Punkten weiter an.
Der Leader Arsenal gewann gegen Brighton nach einer frühen Führung durch Captain Martin Ödegaard und ein Eigentor von Georginio Rutter am Ende 2:1. Es bleibt damit zwei Punkte vor dem ersten Verfolger Manchester City, das in Nottingham mit dem gleichen Resultat die Oberhand behielt. Matchwinner war Rayan Cherki, der acht Minuten vor Schluss erstmals seit Mitte August in der Premier League traf. Der Franzose hatte bereits das 1:0 vorbereitet - sein siebter Assist in den letzten zwei Monaten.
Liverpool belegt nach dem dritten Sieg in Folge - ein 2:1 gegen Wolverhampton - den 4. Platz. Die Emotionen waren bereits vor dem Anpfiff hoch. Diogo Jotas Söhne Dinis und Duarte liefen an der Seite von Liverpools Captain Virgil van Dijk auf das Spielfeld in Anfield. Der Stürmer war im Juli bei einem Autounfall in Spanien gemeinsam mit seinem Bruder im Alter von 28 Jahren ums Leben gekommen und hatte in seiner Karriere für beide Klubs gespielt.
Gross war die Erleichterung nach dem Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten auch bei Florian Wirtz. Er erzielte kurz vor der Pause das 2:0. Für den schwer in die Kritik geratenen deutschen Internationalen, der im Sommer für rund 150 Millionen Euro von Bayer Leverkusen gekommen war, war es ein Befreiungsschlag - das erste Liverpool-Tor im 23 Einsatz. (sda)
17:42 Uhr
samstag, 27. dezember
Sparta Prag besiegt IFK Helsinki
Sparta Prag reagiert am Spengler Cup auf die 2:5-Niederlage gegen Titelverteidiger Fribourg-Gottéron mit einem 4:1-Sieg gegen IFK Helsinki.

Der auffällige Krystof Hrabik brachte Sparta Prag in der 9. Minute im ersten Powerplay der Tschechen in Führung. In der 29. Minute erhöhte Martins Dzierkals auf 2:0 - nach einem langen Pass von Jakub Krejcik, 2024 Weltmeister mit Tschechien, von hinter dem eigenen Tor. Zuvor hatte IFK Helsinki auf den Ausgleich gedrückt.
Nach genau 38 Minuten wurden die Finnen für die Leistungssteigerung nach der ersten Pause belohnt. Daniel Mäkiaho zog nach einem Pass des von Ambri-Piotta ausgeliehenen Rocco Pezzullo allein auf Spartas starken Keeper Jakub Kovar (ex ZSC Lions) los und düpierte diesen herrlich. Nur 48 Sekunden später führten die Prager nach einer 3:1-Situation aber wieder mit zwei Toren; den Treffer erzielte Aaron Irving. Die Skandinavier stellten sich dabei viel zu naiv an. 28 Sekunden vor dem Ende setzte Pavel Kousal mit einem weiteren Überzahltor den Schlusspunkt.
Aufgrund des Resultats in der zweiten Partie der Gruppe Torriani kann sich Fribourg am Sonntag gegen IFK Helsinki (15.10 Uhr) eine Niederlage mit zwei Toren Differenz leisten, um sich sicher direkt für die Halbfinals vom Dienstag zu qualifizieren. (sda)
13:41 Uhr
samstag, 27. dezember
Cedric Aeschbach nächste Saison zu Biel
Der EHC Biel verpflichtet für nächste Saison vom EHC Basel den 23-jährigen Verteidiger Cedric Aeschbach. Aeschbach bestritt bislang 25 Partien in der National League für die SCL Tigers. Letzte Saison gelangte er für Ajoie in der Ligaqualifikation in fünf Spielen zum Einsatz. Daneben spielte er für Langenthal und Basel ausschliesslich in der Swiss League. (sda)
09:39 Uhr
samstag, 27. dezember
Eine Bestmarke für die L.A. Clippers
Die Los Angeles Clippers mit dem 22-jährigen Schweizer Rookie Yanic Niederhäuser gewinnen in Portland 119:103. Zum ersten Mal diese Saison gewinnen die Clippers drei Partien hintereinander.
Die Portland Trail Blazers (10.) belegen aktuell im Westen den letzten Platz in der Rangliste, von dem aus man sich noch Hoffnungen für die Playoffs machen darf. Die Clippers haben bislang drei Partien weniger gewonnen.
«Natürlich sieht das traurig aus», so James Harden, der Starspieler der Clippers, der mit 34 Punkten das Team in Portland zum Sieg führte. «Aber ich habe immer noch das Gefühl, dass wir viel besser sind, als die Tabelle das aussagt. Noch stehen über 50 Spiele aus. Aber wir müssen noch mehr kämpfen.»
Gekämpft haben die Clippers in Portland. Fünfmal lagen sie mit mindestens zwölf Punkten zurück. Aber sie realisierten in der zweiten Halbzeit die Wende.
Yanic Niederhäuser wurde nach seiner Verletzungspause zum zweiten Mal in Folge wieder eingesetzt, spielte etwas mehr als 12 (der 48) Minuten und steuerte zwar keine Punkte, aber immerhin zwei Rebounds bei. (sda)
09:37 Uhr
samstag, 27. dezember
Manchester United mit spätem Weihnachtsgeschenk
Manchester United gewinnt zum Auftakt der 18. Runde der Premier League im einzigen Spiel des traditionellen Boxing Days 1:0 gegen Fabian Schärs Newcastle United.
Da am Wochenende eine Vollrunde ansteht, stand am üblicherweise sehr vollgepackten zweiten Weihnachtstag in der höchsten Liga nur ein Spiel im Programm. In diesem machte sich Manchester United ein verspätetes Weihnachtsgeschenk.
Der Däne Patrick Dorgu erzielte den einigen Treffer zum 1:0 bereits in der 24. Minute. Ansonsten waren gute Torchancen rar. Newcastle war optisch das bessere Team, wurde aber kaum je wirklich gefährlich. Auch die Abwehr der «Magpies» um Fabian Schär liess nicht viel zu, der eine Gegentreffer war aber am Ende einer zu viel.
Manchester United verbesserte sich vor den restlichen Spielen der 18. Runde vorübergehend auf den 6. Platz, Newcastle steckt hingegen nach dem dritten sieglosen Spiel in Folge im Mittelfeld fest. (sda)
09:35 Uhr
samstag, 27. dezember
Team Canada gegen US-Studenten knapp siegreich
Dank sieben guten Minuten im Mitteldrittel gewinnt das Team Canada sein erstes Spiel am Spengler Cup in Davos gegen die Studentenauswahl US Collegiate Selects 3:2.

Es ist das grosse Experiment beim diesjährigen Spengler Cup: ein Team von 20- bis 24-jährigen Studenten von amerikanischen Colleges und Universitäten. Bei ihrem Debüt zeigte sich die Auswahl der grössten Uni-Talente absolut konkurrenzfähig.
Einzig in knapp sieben Minuten zu Beginn des Mitteldrittels bezahlten sie Lehrgeld, als sie vorübergehend die Konzentration und Ordnung verloren und das erste Tor sogar in Überzahl kassierten. Die wesentlich routinierteren Kanadier nützten dies zwischen der 24. und der 31. Minute zu drei Treffern zum 3:0.
Die Amateure liessen sich von den im Durchschnitt acht Jahre älteren Profis aber nicht abschütteln und verkürzten noch im zweiten Abschnitt sowie in der 48. Minute auf 2:3.
Die Kanadier dürften aber auch in diesem Jahr, bei ihrer 40. Teilnahme im Bündnerland, Mühe haben, die sechs Jahre lange Durststrecke mit ihrem 17. Turniersieg zu beenden. Nur mit Mühe verhinderten sie eine Blamage, die in der Heimat kaum goutiert worden wäre. Die Qualität hat deutlich abgenommen, seit in der Schweiz weniger kanadische Söldner aktiv sind. Nur noch sechs Spieler aus der National League, dafür viele aus der zweitklassigen AHL, standen am Freitagabend auf dem Eis. (sda)
09:34 Uhr
samstag, 27, dezember
Baslerin Timar Box-Weltmeisterin im Atomgewicht
Die Baslerin Gabriela Timar kürt sich am zweiten Weihnachtstag am Berner Boxing-Day-Meeting zur WBO-Weltmeisterin im Atomgewicht.

Die 39-jährige Gabriela Timar gewann ihren Titelkampf im Berner Kursaal gegen die japanische Meisterin Marina Loreto über zehn Runden nach Punkten. Sie ist damit die erste Schweizer Weltmeisterin eines der grossen internationalen Boxverbände.
Das Atomgewicht, bis 46,2 kg, ist die unterste Gewichtsklasse im Boxsport. Die Asiatin war zuvor in zehn Kämpfen noch ungeschlagen, für Timar war es der 16. Sieg im 18. Kampf. (sda)
09:33 Uhr
samstag, 27. dezember
Ägypten dank Salah im Achtelfinal
Ägyptens Fussballer erreichen vorzeitig die Achtelfinals beim Afrika Cup in Marokko. Das Team von Superstar Mohamed Salah schlägt auch Südafrika - trotz einer Schwächung.

Angeführt von Mohamed Salah hat Ägypten sein erstes Zwischenziel erreicht. Der 33-Jährige vom FC Liverpool erzielte beim 1:0 gegen Südafrika mit einem Foulpenalty in der 45. Minute das entscheidende Tor für die Nordafrikaner. Mit sechs Punkten nach zwei Partien steht Ägypten in der Gruppe B sogar bereits als Gruppensieger fest.
In einer turbulenten Schlussphase der ersten Hälfte entschied Schiedsrichter Pacifique Ndabihawenimana aus Burundi nach Ansicht der Videobilder kurz vor der Pause auf Penalty für Ägypten. Lyle Foster hatte Salah im Strafraum mit der Hand im Gesicht getroffen. Der Stürmer liess sich die Chance vom Punkt nicht entgehen.
Kurz darauf sah der ägyptische Verteidiger Mohamed Hany die Gelb-Rote Karte. In Unterzahl brachten die Ägypter den knappen Vorsprung auch mit etwas Glück über die Zeit.
Im ersten Spiel des Tages hatten sich Angola und Simbabwe 1:1 getrennt. Die beiden Gruppenkonkurrenten von Ägypten und Südafrika, das im ersten Spiel gegen Angola gewann, haben nach zwei Partien jeweils einen Punkt. (sda)
22:47 Uhr
Freitag, 26. Dezember
Spengler Cup: Team Canada gegen US-Studenten knapp siegreich
Es ist das grosse Experiment beim diesjährigen Spengler Cup: ein Team von 20- bis 24-jährigen Studenten von amerikanischen Colleges und Universitäten. Bei ihrem Debüt zeigte sich die Auswahl der grössten Uni-Talente absolut konkurrenzfähig.

Einzig in knapp sieben Minuten zu Beginn des Mitteldrittels bezahlten sie Lehrgeld, als sie vorübergehend die Konzentration und Ordnung verloren und das erste Tor sogar in Überzahl kassierten. Die wesentlich routinierteren Kanadier nützten dies zwischen der 24. und der 31. Minute zu drei Treffern zum 3:0.
Die Amateure liessen sich von den im Durchschnitt acht Jahre älteren Profis aber nicht abschütteln und verkürzten noch im zweiten Abschnitt sowie in der 48. Minute auf 2:3. (sda)
17:47 Uhr
26. Dezember
Fribourg-Gottéron startet erfolgreich in den Spengler Cup
Fribourg-Gottéron startet erfolgreich zur Titelverteidigung am Spengler Cup. Zum Auftakt des Traditionsturniers in Davos gewinnen die Freiburger gegen Sparta Prag 5:2.

Der Einstand gelang dem Vorjahressieger perfekt. Bereits nach 81 Sekunden brachte Attilio Biasca den Zweiten der National League in Führung, am Ende resultierte der souveräne Sieg. Nun erhält Fribourg einen freien Tag, sein zweites Gruppenspiel bestreitet es am Sonntag gegen IFK Helsinki. (sda)
15:26 Uhr
25. Dezember
Iran will Pride-Spiel bei WM unbedingt verhindern
Beim WM-Duell Iran gegen Ägypten in Seattle soll die LGBTQ+-Community im Mittelpunkt stehen. Für Teheran undenkbar, da die Partie in einen islamischen Trauermonat fällt.
Der Iran will den Pride Match während der Fussball-WM in den USA verhindern. «Wir haben keinerlei Interesse, dass unser drittes WM-Spiel im Zeichen der Regenbogenfarben ausgetragen wird. Wir wollen das unbedingt verhindern und werden dies auch tun», sagte Irans Verbandspräsident Mehdi Tadsch, wie die Tageszeitung «Hammihan» berichtete.

Er fügte hinzu, dass das Spiel gegen Ägypten am 26. Juni in Seattle mit dem islamischen Trauermonat «Muharram» - dem im Iran heiligen Gedenktag für den dritten schiitischen Imam Hussein - kollidiere. Unter diesen Umständen sei eine solche Veranstaltung gleichzeitig mit dem «Muharram» für den Iran undenkbar, so der Verbandspräsident.
Im islamischen Iran wird Homosexualität als Sünde betrachtet und kann mit schweren Strafen bis zur Todesstrafe geahndet werden. Die Pläne der WM-Organisatoren in Seattle, die Spiele unter dem Zeichen der LGBTQ+-Community zu stellen, wertet Teheran als Beleidigung islamischer Werte und Heiligkeiten.
Fussballexperten im Land bezweifeln jedoch, dass der Iran das Spiel wegen der LGBTQ+-Feierlichkeiten absagen wird. Die Mannschaft tritt in Gruppe G gegen Ägypten, Belgien und Neuseeland an und hofft - auch wegen der zusätzlichen Sechzehntelfinals - erstmals in ihrer WM-Geschichte die Vorrunde zu überstehen.
Auch Ägyptens Fussball-Verband hatte mit einem Brief an den Weltverband FIFA gegen den Pride Match protestiert. In Ägypten gibt es Straftatbestände «zum Schutz der Moral oder Religion», nach denen auch Homosexualität geahndet werden kann, etwa in Gesetzen zu Prostitution oder den allgemeinen Sitten. Die Pläne für den Pride Match waren schon gefasst, ehe die beiden Teams am 26. Juni 2026 feststanden. Die WM-Organisatoren teilten mit, daran festhalten zu wollen.
Die demokratisch-liberale US-Stadt Seattle feiert am letzten Juni-Wochenende 2026 die LGBTQ+-Gemeinschaft. Die englische Abkürzung LGBTQI+ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans-Menschen, queere sowie intergeschlechtliche Menschen - und das Pluszeichen sowie das Sternchen sind Platzhalter für weitere Identitäten und Geschlechter. (sda/dpa)
07:15 Uhr
25. Dezember
Manuel Neuer bleibt bei DFB-Rücktritt
Die Debatte um ein mögliches Comeback von Manuel Neuer im Tor der deutschen Fussball-Nationalmannschaft bei der WM 2026 führt ins Leere. Das glaubt zumindest Sepp Maier. «Wer Manu kennt, weiss: Wenn er so entscheidet, dann ist das endgültig. Eine Rückkehr in die Nationalmannschaft wird es nicht mehr geben. Punkt», sagte die Torwart-Ikone bei Sport1: «Diese Dauerschleife an Diskussionen kann man jetzt beenden - sie führt nirgendwohin.»
Die Debatte um ein mögliches DFB-Comeback des Weltmeisters von 2014 beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hält ungeachtet der jüngsten und neuerlichen Absage Neuers an. Bayern Münchens Kapitän hatte zuletzt erklärt: «Fakt ist, dass ich absichtlich zurückgetreten bin. Für mich liegt der Fokus ganz klar auf dem Verein und darauf, was wir mit der Mannschaft erreichen können.»
Für das Münchner Urgestein Maier besitzt der inzwischen 39-jährige Neuer unabhängig davon die Qualität für die höchsten Aufgaben. «Wäre Manuel Neuer fit und in Topform, dann wäre er auch für die Nationalmannschaft eine Option - nicht aus Sentimentalität, sondern aus Leistungsdenken», sagte der frühere Welt- und Europameister. Dass Neuer nach seinem Unterschenkelbruch vor drei Jahren «überhaupt wieder auf diesem Niveau spielt, ist keine Selbstverständlichkeit».
Neuer, der beim Rekordmeister aus München laut Maier auch in dieser Saison «Fixpunkt, Führungsspieler und Beruhiger in unruhigen Zeiten» ist, habe allerdings «eine Entscheidung getroffen, die man nur respektieren kann: volle Konzentration auf den FC Bayern».
Neuers Vertrag bei den Münchnern läuft im Sommer aus, zuletzt hatte er eine mögliche Verlängerung auch an seine Gesundheit geknüpft. Er wolle diese Entscheidung «noch ein bisschen hinauszögern», betonte er. Derzeit fällt der Keeper aufgrund eines Muskelfaserrisses an der rechten Oberschenkelrückseite aus. (si)
22:55 Uhr
dienstag, 23. dezember
Niederlagen für Toptrio
Mit Davos, Fribourg-Gottéron und Lausanne kassieren die drei Topteams der National League in der letzten Runde dieses Jahres Niederlagen.
Davos unterlag in Zug 2:3 nach Penaltyschiessen, Fribourg verlor in Kloten 3:4 und Lausanne musste sich Genève-Servette auswärts 3:7 geschlagen geben. Für Gottéron war es nach fünf Siegen die erste Niederlage. Somit führt der HCD die Tabelle weiterhin mit neun Punkten Vorsprung an, Lausanne liegt zwei Zähler hinter Fribourg.
Das viertplatzierte Lugano siegte bei den SCL Tigers 4:2. Genève-Servette rückte dank des Sieges gegen Lausanne vom 7. auf den 5. Rang vor - auf Kosten der Rapperswil-Jona Lakers (6.) und Zug (7.). Die Lakers verloren in Bern trotz einer 2:0-Führung 2:3 nach Penaltyschiessen. Die achtplatzierten ZSC Lions setzten sich zu Hause gegen Biel 4:2 durch. Zwischen den Plätzen 5 und 8 liegt nur ein Punkt.
Dahinter klafft eine Lücke von elf Zählern. Den 9. Rang nehmen die SCL Tigers ein. Das Schlusslicht Ajoie feierte beim Vorletzten Ambri-Piotta mit 5:2 einen seltenen Auswärtssieg. (sda)
19:48 Uhr
dienstag, 23. dezember
Norwegischer Biathlet Bakken gestorben
Der norwegische Biathlet Sivert Guttorm Bakken ist gestorben. Der 27-Jährige sei tot in seinem Hotelzimmer im italienischen Lavazè aufgefunden worden, teilten der nationale Verband und der Biathlon-Weltverband am Dienstag mit. Über die Hintergründe ist noch nichts bekannt.

Bakken galt einst als grosses Talent. Im März 2022 gab er sein Weltcup-Debüt. Im selben Jahr gelang ihm auch ein Weltcup-Sieg. Kurz darauf warf ihn eine Herzmuskelentzündung zurück, die eine Operation nötig machte. Erst in der Saison 2024/25 gab er sein Comeback im IBU-Cup, in dem er sich mit mehreren Podestplätzen empfahl. In diesem Winter kehrte Bakken in den Weltcup zurück und schaffte mehrere Top-Ten-Platzierungen. Beim Saisonauftakt in Östersund wurde er Vierter über 20 Kilometer. (sda/dpa)
15:37 Uhr
dienstag, 23. dezember
Julia Simic wird Assistentin von Navarro
Julia Simic übernimmt den vakanten Posten der Co-Trainerin des Frauen-Nationalteams. Die Deutsche wird künftig Cheftrainer Rafel Navarro assistieren, wie der Schweizerische Fussballverband mitgeteilt hat.

Die 36-Jährige hatte selbst aktiv Fussball gespielt. Als Mittelfeldspielerin absolvierte sie zwei Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft. Nach dem Ende ihrer Spielerkarriere arbeitete sie als Trainerin und Medienexpertin: Zuletzt betreute sie die U20 von Eintracht Frankfurt und analysierte Spiele als TV-Expertin für Sky und DAZN.
Im Schweizer Staff trifft Julia Simic auf Landsfrau Nadine Angerer. Die 47-Jährige, die seit März 2024 als Goalie-Trainerin wirkt, hat ihren per Ende 2025 auslaufenden Vertrag verlängert. (sda)
13:57 Uhr
dienstag, 23. dezemebr
Verteidiger Beka von Luzern zu GC
Ismajl Beka wechselt innerhalb der Super League den Verein. Der 26-jährige Innenverteidiger verlässt den FC Luzern und spielt nunmehr für die Grasshoppers.

Gemäss Medienmitteilung der Zürcher unterschrieb Beka einen bis zum Ende der nächsten Saison gültigen Vertrag. Der Schweizer mit kosovarischen Wurzeln stiess im Sommer vor drei Jahren vom FC Wil zu den Innerschweizern. Für den FC Luzern absolvierte er 42 Pflichtspiele. (sda)
13:01 Uhr
dienstag, 23. dezember
Luganos Verteidiger El Wafi nach Marokko
Der Verteidiger Ayman El Wafi verlässt den FC Lugano am Jahresende. Der 21-jährige Marokkaner schliesst sich Wydad Casablanca an, dem derzeitigen Leader in Marokkos höchster Liga.
El Wafi hatte im Sommer vor zwei Jahren aus der Nachwuchs-Abteilung von Hellas Verona ins Tessin gewechselt. Das regelmässig für die marokkanischen Junioren-Auswahlen aufgebotene Talent bestritt für Lugano 62 Spiele. (sda)
08:34 Uhr
dienstag, 23. dezember
Niederlage für Jubilar Suter
Jubilar Pius Suter verliert in der NHL das neueste Schweizer Duell. Der Zürcher muss sich mit den St. Louis Blues bei den Tampa Bay Lightning mit Janis Moser 1:4 geschlagen geben.

Suter bestritt in der Nacht auf Dienstag sein 400. Spiel in Regular Seasons. Dazu kommen 13 Einsätze in den Playoffs der vorletzten Meisterschaft mit den Vancouver Canucks. Die Franchise von der Westküste Kanadas war Suters dritte Station in der NHL. Debütiert hatte er vor fünf Jahren mit den Chicago Blackhawks, die er nach einer Saison Richtung Detroit verliess. Bei den Red Wings stand er wie für die Canucks zwei Jahre unter Vertrag; der Wechsel zu den Blues folgte im vergangenen Juli.
Gegen die Lightning lagen die Blues nach neun Minuten 0:2 zurück. Justin Faulk vermochte zwar im zweiten Drittel zu verkürzen, doch Tampa Bay reagierte umgehend mit dem dritten Tor. Suter war am Treffer des Amerikaners nicht beteiligt, womit er auch in seiner persönlichen Bilanz ein weiteres Mal leer ausging. Der einstige Stürmer der ZSC Lions wartet sein nunmehr neun Partien auf einen Skorerpunkt. Verteidiger Moser seinerseits verliess das Eis mit einer Plus-2-Bilanz. (sda)
08:33 Uhr
dienstag, 23. dezember
Liverpools Isak fällt wohl länger aus
Englands Meister Liverpool muss wohl für längere Zeit ohne Alexander Isak auskommen. Der im Sommer für fast 145 Millionen Euro von Newcastle United verpflichtete Stürmer wurde am Montag wegen einer Knöchelverletzung und einer Fraktur des Wadenbeins operiert. Das gaben die «Reds» bekannt. Über die Ausfalldauer machte der Tabellenfünfte der Premier League keine Angaben. Es gebe kein bestimmtes Zeitfenster für eine Rückkehr.

Isak war am Samstag beim 2:1-Sieg bei Tottenham bei seinem Treffer zum 1:0 von Micky van de Ven umgegrätscht worden. (sda)
22:50 Uhr
Montag, 22. Dezember
Untersander beendet Berner Durststrecke
Dem SC Bern gelingt in der National League ein kleiner Befreiungsschlag. Ramon Untersander führt die Berner als Doppeltorschütze zum ersten Sieg in Lausanne seit 2019.
Untersander glich zu Beginn des Schlussdrittels zum 1:1 aus und traf in der Verlängerung 50 Sekunden vor Spielende auf Vorlage von Marc Marchon zum Sieg. Ausgerechnet Captain Untersander: Der 34-jährige Bündner ist neben Tristan Scherwey einer von nur zwei verbliebenen Spielern, die 2019 beim letzten Sieg des Hauptstadt-Klubs in Lausanne schon zum Team des SC Bern gehört hatten.
Nach den Niederlagen in Lugano und gegen Davos verbesserten sich die bislang unter Trainer Heinz Ehlers nur unmerklich gefestigten Berner in der Tabelle vom 13. auf den 11. Platz. Der Rückstand auf Biel auf dem letzten Play-in-Platz beträgt nur noch einen Punkt. Für Lausanne endete etwas unverhofft eine Serie von sieben Siegen.
Dabei tat sich die zweitschwächste Offensive der Liga auch am Montagabend lange schwer mit dem Toreschiessen. Erst Untersanders Ausgleich in der 42. Minute brach den Berner Bann. Mats Alge liess die Gäste in der Folge mit dem Führungstreffer kurz auf einen Sieg ohne Verlängerung hoffen, doch Drake Caggiula glich für Lausanne noch einmal aus. (sda)
22:16 Uhr
Montag, 22. Dezember
Lugano gegen Ajoie nur ein halbes Spiel gefordert
Nach zwei Niederlagen setzt Lugano seine gute Form in der National League wieder in Punkte um. Beim 6:1 gegen das Schlusslicht Ajoie tun sich die Tessiner nur bis Spielmitte schwer.
David Aebischer brachte Lugano nach anfänglichem, aber nur kurzem Rückstand Sekunden vor Spielmitte mit einem Shorthander mit 2:1 in Führung. Wenig später bediente Aebischer Lorenzo Canonica, und noch im Mittelabschnitt erhöhten Calvin Thürkauf und Michael Sgarbossa auf 5:1.
Wie Aebischer, der auch beim ersten Lugano-Treffer seinen Stock im Spiel hatte, war auch Zachary Sanford an den ersten drei Toren beteiligt.
Nach den Niederlagen gegen die ZSC Lions eroberte sich Lugano damit den 4. Platz zurück. Das abgeschlagene Schlusslicht Ajoie, das auswärts erst dreimal gewonnen hat, verlor im 34. Spiel zum 27. Mal. (sda)
21:59 Uhr
Montag, 22. Dezember
Napoli gewinnt italienischen Supercup
Napoli hat zum dritten Mal nach 1990 und 2014 den italienischen Supercup gewonnen. Der Serie-A-Meister setzte sich im Final im saudi-arabischen Riad gegen Cupsieger Bologna 2:0 durch.
David Neres war Napolis Matchwinner. Der Brasilianer brachte die Süditaliener Ende der ersten Halbzeit in Führung und doppelte nach knapp einer Stunde mit seinem zweiten Treffer nach.
Bologna, das im Halbfinal Inter Mailand im Penaltyschiessen bezwungen hatte, musste in seinem ersten Supercup-Final unter anderem ohne den Schweizer Internationalen Remo Freuler auskommen, der sich noch von seinem Schlüsselbeinbruch erholt. (sda)
20:36 Uhr
Montag, 22. Dezember
Basels Broschinski mehrere Wochen out
Der FC Basel muss mehrere Wochen ohne Stürmer Moritz Broschinski auskommen. Der 25-jährige Deutsche zog sich am Samstag in der Partie gegen Servette (1:1) einen Teilriss des Aussenbandes im linken Knie zu, wie der Klub mitteilte. Diesen Befund habe eine MRI-Untersuchung ergeben.
Broschinski falle «bis auf Weiteres aus, sicher für mehrere Wochen», schrieb der FCB. Für den Meister der Vorsaison geht es in der Super League am 18. Januar mit einem Heimspiel gegen Sion weiter. (sda)
17:45 Uhr
Montag, 22. Dezember
Milan - Como nicht in Australien
Die Serie-A-Partie zwischen der AC Milan und Como findet im Februar nicht wie vorgesehen im australischen Perth statt. Darauf einigten sich die Serie A und die westaustralische Regierung am Montag einvernehmlich. Grund für die Absage seien finanzielle Risiken wegen zusätzlicher Auflagen, die der asiatische Fussballverband AFC kurzfristig auferlegte, erklärten die involvierten Parteien.
Die Partie der 24. Meisterschaftsrunde findet am 8. Februar während den Olympischen Winterspielen in Norditalien statt. «Wir bedauern das Scheitern dieses Projekts und sind fest davon überzeugt, dass dies eine verpasste Chance für die internationale Förderung des italienischen Fussballs ist», kommentierte Ezio Simonelli, der Präsident Serie A. Bei den Fans stiess die Idee auf Kritik.
Im Oktober war bereits der Plan der spanischen La Liga verworfen worden, die Meisterschaftspartie zwischen dem FC Barcelona und Villarreal in Miami auszutragen. (sda)
13:50 Uhr
montag, 22. dezember
Ammann zum 27. Mal an der Vierschanzentournee
Simon Ammann stösst am Sonntag zum 27. Mal zum Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf vom Balken ab. Der 44-Jährige steht im Aufgebot, wie Swiss-Ski mitteilte.

Der Routinier behauptet sich verbandsintern auch im dritten Jahrzehnt seiner Karriere. Denn neben dem unbestrittenen Gregor Deschwanden - der zwar in Engelberg überhaupt nicht zu überzeugen wusste - konnte sich ein Sextett Hoffnungen auf die drei verbleibenden Plätze machen. Neben den beiden Routiniers werden auch Sandro Hauswirth und Juri Kesseli ins Allgäu reisen.
Somit nominierte Swiss-Ski die besten vier der Weltcup-Wertung: Deschwanden (97 Punkte), Ammann (18), Hauswirth (15) und Kesseli (9) weisen mehr Zähler aus als Felix Trunz (6), Yanick Wasser (5) und Killian Peier (2.).
Ammann, Hauswirth und Kesseli erhalten somit eine gute Chance, im Kampf um die Olympia-Tickets vorzulegen. Denn das Septett kämpft um drei Startplätze, wobei Deschwanden gesetzt sein dürfte.
Die 74. Tournee beginnt am Sonntag mit der Qualifikation in Oberstdorf und endet nach den Wettkämpfen in Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck am 6. Januar in Bischofshofen. Änderungen im Schweizer Aufgebot während der Tournee sind nicht ausgeschlossen. (sda)
13:37 Uhr
montag, 22. dezember
Team Alinghi doch am Louis Vuitton Cup
Das Team Alinghi wird nun doch an der Ausscheidung für den kommenden America's Cup im übernächsten Jahr teilnehmen. Die Verantwortlichen teilen den Entscheid auf Instagram mit.
Seit Mitte Mai steht fest, dass die 38. Auflage des America's Cups vor der Küste bei Neapel ausgetragen wird. Damals, als Vertreter der italienischen Regierung und des Gewinners der letzten Austragung Team New Zealand eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten, hatte davon ausgegangen werden müssen, dass die nächste Veranstaltung im Gegensatz zu jener im vergangenen Jahr ohne Schweizer Beteiligung durchgeführt wird.
Nach dem Umdenken ihrer Entscheidungsträger wird die Equipe Alinghi nun die Regatten um den sogenannten Louis Vuitton Cup bestreiten, in dem der Herausforderer des Teams New Zealand bestimmt wird. Das Schweizer Syndikat wird unter dem Namen Tudor Team Alinghi antreten. (sda)
12:54 Uhr
montag, 22. dezember
Aberg bleibt bei den ZSC Lions, Andreoff geht
Der Schwede Pontus Aberg bleibt bis zum Ende der laufenden Saison bei den ZSC Lions. Der Kanadier Andy Andreoff dagegen läuft nicht mehr für die Zürcher auf.

Gemäss Mitteilung ziehen die Lions die Option in dem zum Jahresende auslaufenden Vertrag mit Aberg und verlängern die Zusammenarbeit mit dem 32-jährigen Stürmer bis zum Ende der aktuellen Meisterschaft. Mit dem im Sommer aus Novosibirsk gekommenen Andreoff wird die bis zum Ende der nächsten Saison gültige Vereinbarung im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst.
«Aufgrund einer Verletzung verpasste Andy den Saisonstart und konnte erst 19 der bisherigen 32 Meisterschaftsspiele bestreiten. Er ist nicht wie gewünscht auf Touren gekommen und hat das selbst auch gemerkt. Er wird per sofort nach Russland zurückkehren», wird Sportchef Sven Leuenberger im Communiqué zitiert.
Abergs Engagement war als Reaktion auf die Verletzung von Andreoff zustande gekommen. Der Skandinavier, der früher für die Rapperswil-Jona Lakers und den EHC Kloten spielte, absolvierte bisher 30 Partien für die Lions und erzielte dabei 16 Skorerpunkte. (sda)
12:53 Uhr
montag, 22. dezember
FCZ-Stürmer Perea muss rund zwei Monate pausieren
Der FC Zürich wird den Meisterschaftsbetrieb Mitte Januar ohne den Stürmer Juan Perea wieder aufnehmen müssen. Der 25-jährige Kolumbianer hat in der Super-League-Partie am Samstag in Thun (2:4) eine Muskelverletzung in der linken Wade erlitten. Perea muss gemäss Mitteilung des FCZ rund zwei Monate pausieren. (sda)

12:53 Uhr
montag. 22. dezember
Zwerger ab nächster Saison bei Biel
Der EHC Biel verstärkt sich auf die kommende Saison mit Dominic Zwerger. Der österreichische Internationale verpflichtet sich für vier Jahre.

Zwerger wechselt erstmals innerhalb der National League seinen Arbeitgeber. Der 29-jährige Stürmer bestreitet derzeit mit dem HC Ambri-Piotta seine neunte Saison. (sda)
11:45 Uhr
montag, 22. dezember
YB-Verteidiger Janko für zwei Spiele gesperrt
Saidy Janko von den Young Boys muss im neuen Jahr in der Super League vorerst aussetzen. Der Aussenverteidiger wird für zwei Spiele gesperrt.

Janko wurde nach seinem Platzverweis am Sonntag im Meisterschaftsspiel in Lugano (0:3) sanktioniert. Der Schiedsrichter hatte ihm nach einer Stunde für ein grobes Foul die Rote Karte gezeigt. (sda)
09:50 Uhr
montag, 22. dezember
Pascal Jenny im IHF-Vorstand
Pascal Jenny gehört ab sofort dem Vorstand des Internationalen Handball-Verbandes IHF an. Der einstige Schweizer Nationalspieler steht der Kommission für Organisation und Wettbewerb vor.
Jenny setzte sich bei der im Rahmen des Kongresses in Kairo abgehaltenen Wahl gegen den bisherigen Amtsinhaber Per Bertelsen durch. Er erhielt 103 Stimmen, der Däne 67. Der frühere Spitzenhandballer bekleidet damit eine weitere wichtige Aufgabe im Sportbereich. Jenny ist seit drei Jahren Zentralpräsident des Schweizerischen Handballverbandes. Seit acht Jahren gehört er dem Exekutivrat von Swiss Olympic an, seit diesem Jahr als Vizepräsident.
Beim Kongress in Ägyptens Hauptstadt begann auch die nächste Amtszeit von Hassan Moustafa als Präsident des Internationalen Handballverbandes. Der umstrittene Ägypter setzte sich bei der Wahl gegen drei Gegenkandidaten durch. Der 81-jährige Moustafa steht seit 25 Jahren an der Spitze der IHF. (sda)
08:38 Uhr
montag, 22. dezember
Niederlagen für die Rockets und Wizards
Die Houston Rockets müssen sich in der NBA dem Tabellenletzten der Western Conference geschlagen geben. Die Mannschaft mit Clint Capela verliert gegen die Sacramento Kings 124:125 nach Verlängerung.

Die Rockets sahen sich gegen die Kings, die sie vor knapp drei Wochen klar bezwungen hatten, auf gutem Weg zu einem neuerlichen Erfolg. Im vierten Viertel lagen sie zwischenzeitlich mit 100:86 vorne. Doch Sacramento kämpfte sich zurück - und belohnte sich 14 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit mit dem Ausgleich.
Russell Westbrook rettete seine Mannschaft mit einem Drei-Punkte-Wurf in die Verlängerung, in der der Deutsche Dennis Schröder drei Sekunden vor Schluss mit einem erfolgreichen Versuch von ebenfalls jenseits der Drei-Punkte-Linie für die Entscheidung und einen der zuletzt raren Lichtblicke für die Kings sorgte. Für die Equipe aus Kalifornien war es der erste Sieg nach fünf Niederlagen - und erst der zweite in den letzten elf Partien.
Capelas Ausbeute in der Nacht auf Montag war bescheiden. Der Genfer brachte es lediglich auf 2 Punkte und 6 Rebounds.
Zu den Verlierern des Abends zählten auch die Washington Wizards mit Kyshawn George. Gegen den Cup-Finalisten San Antonio Spurs gab es ein 113:124.
Resultatmässig fiel das Verdikt aus Sicht der Wizards nicht mehr so krass aus wie im ersten Vergleich drei Tage zuvor, als sich die Spurs zuhause 119:94 durchgesetzt hatten. Gleichwohl hielten die Aussenseiter aus der Hauptstadt in der heimischen Arena diesmal lediglich im ersten Viertel mit. San Antonio reagierte auf den 26:28-Rückstand umgehend, übernahm zu Beginn des zweiten Abschnitts das Spieldiktat, baute seinen Vorsprung nach der Halbzeit auf bis zu 24 Punkte aus und hielt das Schlusslicht der Liga bis zum Ende sicher auf Distanz. Der Walliser George hatte in seiner Bilanz 14 Punkte und 4 Rebounds stehen.
Die Spurs, im Westen die gegenwärtige Nummer 2 hinter dem amtierenden Meister Oklahoma City Thunder, kamen in der Meisterschaft zum sechsten Sieg in Folge. In dieser erfolgreichen Phase musste sich die Equipe mit dem Franzosen Victor Wembanyama einzig im Final des NBA-Cups geschlagen geben. In der Nacht auf den vergangenen Mittwoch setzte es in Las Vegas gegen die New York Knicks ein 113:124 ab. (sda)
08:34 Uhr
montag, 22. dezember
Schweizer Dominanz in Kanada
Die Schweizer Curling-Teams dominieren den Grand-Slam-Event in Saskatoon in der kanadischen Provinz Saskatchewan. Bei den Männern siegt die Equipe um Skip Yannick Schwaller, bei den Frauen das Quartett um Silvana Tirinzoni.
Im dritten Anlauf klappte es für Schwaller, Pablo Lachat-Couchepin, Sven Michel und Benoît Schwarz-Van Berkel. Nach zwei Final-Niederlagen gewannen die WM- und EM-Zweiten erstmals ein Turnier dieser prestigeträchtigen Serie. Den letzten Schritt zum Erfolg taten die vier mit einem 7:4 gegen das schottische Team um Skip Ross Whyte. Schwaller und seine Kollegen schlossen damit eine perfekte Woche ab, während der sie in sieben Partien ungeschlagen blieben.
«Dass es auch die Frauen geschafft haben, macht diesen Tag noch schöner», sagte Schwaller nach dem Sieg. «Das ist historisch und grossartig für das Schweizer Curling.»
Das Team mit Tirinzoni, Selina Witschonke, Carole Howald und Alina Pätz hatte zuvor ihren bereits sechsten Turniersieg in diesem Format unter Dach und Fach gebracht. Im Final liessen die Schweizerinnen der japanischen Equipe mit einem 7:1 keine Chance. Der neueste Erfolg kommt einer besonderen Genugtuung gleich. In den drei vorangegangenen Turnieren dieser Saison wie auch an der Weltmeisterschaft im März in Südkorea hatte das Quartett des CC Aarau den Final jeweils gegen die Kanadierinnen mit Skip Rachel Homan verloren. (sda)
08:32 Uhr
montag, 22. dezember
Josi einziger Schweizer mit Erfolgserlebnis
Roman Josi kommt in der NHL in der Nacht auf Montag als einziger Schweizer zu einem Erfolgserlebnis. Die Nashville Predators mit dem Berner Captain bezwingen die New York Rangers 2:1.

Den zweiten Sieg in Folge, dank dem sie sich in der Rangliste der Western Conference auf Position 11 verbesserten und sich einem Playoff-Platz weiter näherten, verdankten die Predators auch dem formstarken Filip Forsberg. Der Schwede erzielte Mitte des zweiten Drittels das 1:0, womit er sich im achten Spiel hintereinander in die Skorerliste eintrug. Der Kanadier Steven Stamkos sorgte 48 Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins verwaiste Tor für die Entscheidung. Josi stand während knapp 20 Minuten auf dem Eis und am Ende mit einer Plus-1-Bilanz da.
Die New Jersey Devils, bei denen neben Nico Hischier und Jonas Siegenthaler auch wieder Timo Meier im Einsatz stand, mussten sich nach zuvor zwei Siegen den Buffalo Sabres zuhause 1:3 geschlagen geben. Der Appenzeller hatte sich für zwei Wochen aus persönlichen Gründen wegen einer familiären Angelegenheit eine Auszeit genommen und somit fünf Partien verpasst. Gegen die derzeit überzeugenden Sabres, die zum sechsten Mal hintereinander gewannen, lagen die Devils dank einem Tor des Amerikaners Jack Hughes bis zu Beginn des zweiten Drittels 1:0 vorne.
Die Winnipeg Jets mit Nino Niederreiter fanden trotz einer Aufholjagd auch gegen die Utah Mammoth nicht aus dem Tief. Das Team mit dem Bündner machte in Salt Lake City einen 0:3-Rückstand wett, musste sich aber 3:4 nach Verlängerung geschlagen geben. Es war die vierte Niederlage am Stück; aus den letzten 16 Spielen resultierten lediglich drei Siege. Niederreiter wartet seit nunmehr drei Wochen und elf Spielen auf einen Skorerpunkt. (sda)
22:55 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Real-Star führt Marokko zum Auftaktsieg beim Afrika-Cup
Gastgeber Marokko ist mit einem glanzlosen Pflichtsieg in den Afrika-Cup gestartet. Der WM-Halbfinalist von 2022 gewann das Eröffnungsspiel in Rabat gegen den Aussenseiter von den Komoren mit 2:0 (0:0).
Die Führung erzielte Topstar Brahim Díaz (55. Minute) von Real Madrid auf Vorlage des Ex-Bayern-Spielers Noussair Mazraoui. Der eingewechselte Ayoub El Kaabi (74.) traf per Fallrückzieher spektakulär zum Endstand.

Der Co-Gastgeber der WM 2030 zählt beim Heim-Turnier zu den grossen Titelfavoriten. Die Fans erwarten den zweiten Triumph des Landes bei der Kontinentalmeisterschaft nach dem Premierensieg 1976.
Dafür muss sich Marokko im Turnierverlauf aber steigern. Gegen das Team von der Inselgruppe im Indischen Ozean zeigte sich die Mannschaft von Trainer Walid Regragui nur in wenigen Momenten titelreif.
Die Partie im Stade Moulay Abdallah begann turbulent. Nach zehn Minuten entschied der Schiedsrichter zugunsten des Gastgebers auf Elfmeter - eine fragwürdige Entscheidung. Real-Profi Díaz war nach einer ganz leichten Berührung von Gegenspieler Iyad Mohamed theatralisch zu Boden gegangen. Den schwach geschossenen Elfmeter von Soufiane Rahimi konnte Komoren-Keeper Yannick Pandor aber halten.
Nur wenige Minuten später gab es den nächsten Stimmungsdämpfer für die marokkanischen Fans: Routinier Romain Saiss musste verletzt ausgewechselt werden. Von der anfänglichen Dominanz des Favoriten war plötzlich nur noch wenig zu spüren.
Der nach seiner Knöchelverletzung im Champions-League-Spiel gegen den FC Bayern noch angeschlagene Topstar Achraf Hakimi (Paris Saint-Germain) schaute sorgenvoll von der Bank aus zu. Doch in der zweiten Halbzeit steigerten sich die Marokkaner und siegten letztlich verdient. (dpa)
21:29 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Embolo mit Doppelpack im Cup
Breel Embolo hat das Fussballjahr 2025 mit einer Doublette abgeschlossen. Der Schweizer Nationalstürmer in Diensten von Rennes erzielte beim 3:0-Heimsieg gegen den Fünftligisten Les Sables Vendée in den 1/32-Finals des französischen Cups die ersten beide Tore seines Teams.
Für Embolo, der im Sommer von Monaco zu Rennes wechselte, waren es die Treffer 5 und 6 im 14. Einsatz für seinen neuen Klub. In der Liga geht Rennes als Tabellensechster ins neue Jahr. (sda)
20:35 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Fiorentina mit erstem Saisonsieg in der Serie A
In der 16. Runde kommt das Serie-A-Schlusslicht Fiorentina zum ersten Saisonsieg. Daheim deklassiert der Conference-League-Teilnehmer Udinese mit 5:1.

Drei Tage nach dem 0:1 bei Lausanne-Sport profitierte die Fiorentina von einem frühen Platzverweis gegen Udineses Goalie Maduka Okoye. In Überzahl traf unter anderem Moise Kean zweimal. Simon Sohm kam für die Fiorentina nicht zum Einsatz. (sda)
20:32 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Aston Villa mit historischer Siegesserie
Aston Villa hat seinen besten Lauf seit 111 Jahren. Gegen Manchester United feiert der 1874 gegründete Verein aus Birmingham mit 2:1 den zehnten Sieg in Folge.
Seit Anfang November und dem 0:2 in Liverpool hat die Mannschaft von Trainer Unai Emery nur gewonnen. Zu den Geschlagenen gehörten in dieser Phase in der Europa League auch die Young Boys und der FC Basel, der den Engländern vor zehn Tagen allerdings alles abverlangt hatte. Im Heimspiel vom Sonntag gegen Manchester United sicherte Morgan Rogers mit zwei Toren die drei Punkte.

In der Tabelle der Premier League liegt Aston Villa nach 17 Spielen drei Punkte hinter Leader Arsenal. Dabei war der Start in die Saison gründlich misslungen. In den ersten vier Runden hatte Emerys Truppe nur drei Punkte geholt. (sda)
20:14 Uhr
Sonntag, 21. dezember
Bayern München verabschiedet sich mit Kantersieg ins neue Jahr
Bayern München feiert in der 15. Bundesliga-Runde den 13. Sieg und geht mit neun Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger Dortmund ins neue Jahr.
Josip Stanisic und Michael Olise vor der Pause sowie Luis Diaz und Harry Kane in der Schlussphase sicherten den 4:0-Erfolg in Heidenheim. Obwohl noch zwei Runden ausstehen, bevor in der Bundesliga die Halbzeit erreicht ist, hat der Titelverteidiger die Wintermeisterschaft schon auf sicher. In den heimischen Wettbewerben ist das Team von Trainer Vincent Kompany nach dem ersten Halbjahr ungeschlagen.

Für Urs Fischer setzte es die erste Enttäuschung als Trainer von Mainz ab. Der Zürcher musste beim torlosen Remis gegen St. Pauli mitansehen, wie sein offensiv harmloses Team mit Silvan Widmer in der Startformation vergeblich einen Treffer und den ersten Heimsieg in dieser Saison anstrebte. Der Rückstand auf das auf dem Barrage-Platz liegende St. Pauli beträgt weiterhin vier Punkte.
Weiter geht es in der Bundesliga am Freitag, 9. Januar, mit Eintracht Frankfurt gegen Dortmund. (sda)
19:03 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Nächste Klatsche für die Young Boys
Die Young Boys gehen mit einer weiteren Niederlage in die Winterpause. Vier Tage nach dem 2:6 gegen die Grasshoppers setzt es ein 0:3 in Lugano ab.
Kevin Behrens, Renato Steffen und Georgios Koutsias trafen für die auf den 3. Platz vorgerückten Luganesi und fügten den Young Boys die dritte Niederlage im vierten Meisterschaftsspiel im Dezember zu. Wegen einer Roten Karte gegen Saidy Janko spielten die Gäste aus Bern in der letzten halben Stunde in Unterzahl.

Luganos Rückstand zum FC St. Gallen im 2. Rang beträgt weiterhin vier Punkte. Die Ostschweizer gaben sich bei den Grasshoppers keine Blösse. Hugo Vandermersch erzielte den entscheidenden Treffer zum 2:1-Auswärtssieg zu Beginn der zweiten Halbzeit. (sda)
18:35 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Dritter Sieg in Folge für St. Gallen
Der FC St. Gallen hält mit Leader Thun Schritt. Die Ostschweizer bleiben durch das 2:1 bei den Grasshoppers drei Punkte hinter dem Leader klassiert.
Mit einem dritten Sieg in Folge und intakten Meisterambitionen verabschiedet sich der FC St. Gallen in die Winterpause. In Zürich unterstrich das Team von Enrico Maassen seine Auswärtsstärke in dieser Saison. Kein anderes Super-League-Team hat seit diesem Sommer im Schnitt mehr Punkte pro Auswärtsspiel gewonnen als die Ostschweizer.

Im Letzigrund sorgten Aliou Baldé und Hugo Vandermersch mit ihren Toren für den Sieg. Baldé erzielte in der 28. Minute mit dem 1:0 seinen vierten Treffer in den letzten sechs Spielen, während Vandermersch kurz nach der Pause mit dem 2:1 den Sieg sicherte. Der Franzose staubte nach einem vorangegangenen Zusammenspiel zwischen Baldé und Alessandro Vogt erfolgreich ab.
Die Grasshoppers spielten vier Tage nach dem 6:2-Spektakel bei den Young Boys im eigenen Stadion meistens nur die Nebenrolle. Die beiden von Bayern München ausgeliehenen Jonathan Asp Jensen und Lovro Zvonarek waren mit einem Lattenschuss (22.) und dem 1:1 (42.) für die GC-Highlights besorgt. (sda)
16:56 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Luzern bricht Negativserie mit 4:0-Kantersieg
Der FC Luzern beendet seine Niederlagenserie im letzten Spiel vor Weihnachten mit einem Kantersieg. Die Innerschweizer gewinnen in Lausanne mit 4:0.
Eine einstudierte Corner-Variante führte nach einer Stunde zum richtungsweisenden Luzerner Tor. Den von Matteo Di Giusto flach getretenen Eckball liess Taisei Abe für Kevin Spadanuda durch. Dieser erzielte von der Strafraumgrenze seinen vierten Saisontreffer. In den Schlussminuten machten die Luzerner aus der knappen Führung noch einen Kantersieg durch Tore von Joker Lucas Ferreira (89.) und Doppeltorschütze Lars Villiger (91. und 93.). Nach der Pause hatten die Gäste das Abschlussglück, das ihnen mit zwei Pfostenschüssen in der ersten Halbzeit gefehlt hatte.

Die Luzerner, die vor dem eigenen Tor alles im Griff hatten, beendeten gegen das harmlose Lausanne-Sport eine ganze Reihe von Negativserien: vier Niederlagen am Stück, acht Wochen ohne Sieg und fast drei Monate ohne Auswärtserfolg. Zu null hatten die Luzerner in dieser Saison zuvor nur zweimal gespielt. (sda)
15:12 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Schweizer Skispringerinnen enttäuschen in Engelberg
Das zweite Weltcupspringen von Engelberg fiel am Sonntag für die Schweizer Frauen ernüchternd aus: Simone Buff und Rea Kindlimann scheiterten in der Qualifikation. Und nach einem ansprechenden Sprung in der Qualifikation misslang der Engelbergerin Sina Arnet der erste Durchgang, sodass es ihr knapp nicht in den zweiten Durchgang reichte. Am Samstag hatte die 20-Jährige vor heimischem Publikum mit Platz 16 überzeugt. (sda)

15:04 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Umstrittener Handball-Präsident wiedergewählt
Der umstrittene Ägypter Hassan Moustafa bleibt Präsident des Handball-Weltverbands IHF. Der 81-Jährige, der aufgrund seines Führungsstils und langen Amtszeit «Pharao» genannt wird, setzt sich bei der Wahl in Kairo deutlich gegen drei Gegenkandidaten durch.
Von den insgesamt 211 Mitgliedsverbänden waren nach Angaben der IHF 176 beim Kongress anwesend, wobei jeder Verband über eine Stimme verfügte. Moustafa erhielt bereits im ersten Wahlgang 129 Stimmen und damit deutlich mehr als der Deutsche Gerd Butzeck (20), der Slowene Franc Bobinac (24) und der Niederländer Tjark de Lange (3).

Als Unterstützer Moustafas gelten insbesondere die rund 50 afrikanischen Verbände. Wie im Livestream zu beobachten war, kam es während der Wahl zu Problemen mit dem Votingsystem sowie der Internetverbindung. Die Abstimmung wurde um mehrere Stunden verschoben.
Seit 2000 steht Moustafa nun schon an der Spitze der IHF - und wird dort mindestens vier weitere Jahre bleiben. Erstmals seit 2009 hatte der Afrikaner Gegenkandidaten, weil viele seiner Kritiker um die Zukunft des Sports und den olympischen Status fürchten. Dabei war der Afrikaner einst selbst mit dem Ziel angetreten, den Sport zu globalisieren.
Dieses Ziel erreichte er bislang nicht. Es sind fast jährlich die gleichen Nationen, die Grossturniere ausrichten - und gewinnen. Moustafa ist einer der am längsten amtierenden Spitzenfunktionäre im internationalen Sport. Kritiker werfen ihm einen autoritären Führungsstil, fehlende Transparenz und zu geringe Modernisierung des Welthandballs vor. Zudem wurde die IHF unter Moustafas Führung mit Manipulationsvorwürfen in Verbindung gebracht. «Ich habe mit den Manipulationen nichts zu tun», hatte Moustafa stets betont. (sda)
14:11 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Skicross: Fanny Smith winkt erneut vom Podest
Fanny Smith schafft beim Skicross-Weltcup in Innichen auch am Sonntag einen Podestplatz. Die Waadtländerin wird hinter Sandra Näslund und Daniela Maier Dritte.
Mit dem Trio plus der Vortages-Siegerin Marielle Berger Sabbatel standen die gleichen vier Frauen im Final wie am Samstag. Sandra Näslund liess diesmal keine Schwäche erkennen. Die Schwedin kam zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg und zeigte, dass Platz 3 vom Samstag bloss ein Ausrutscher war. Fanny Smith liess sich auf der Zielgeraden noch abfangen, nachdem sie zuvor Platz 2 während des ganzen Rennens erfolgreich verteidigt hatte.
Der eigentliche Sieger des Schweizer Teams hiess Ryan Regez. Der Olympiasieger und Weltmeister holte sich mit der Halbfinal-Qualifikation die A-Limite für die Olympischen Spiele. Der Berner Oberländer streckte bei der Zieldurchfahrt die Faust in den Himmel. Im Halbfinal und Kleinen Final suchte er die Zweikämpfe nicht mehr.
Alex Fiva, der seinen 40. Weltcup-Podestplatz anstrebte, stand im Final. Bei diesem Lauf verhaute er allerdings den Start und kam von Platz 4 nicht mehr weg. Der Kanadier Reece Howden gewann zum dritten Mal in Serie.
Die nächsten Skicross-Rennen stehen im Januar in Veysonnaz an, danach werden die Olympia-Tickets vergeben. (sda)
14:01 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Biathlon: Starker Auftritt von Amy Baserga
Amy Baserga zeigte im Massenstart-Rennen von Le Grand-Bornand einen starken Auftritt. Die Schwyzerin kam als Fünfte mit 15 Sekunden Rückstand nach Norwegens Siegerin Maren Kirkeeide ins Ziel. Die eine Strafrunde nach der dritten Schiesseinlage brachte Amy Baserga um ihren zweiten Weltcup-Podestplatz der Karriere. Vergangenen Januar hatte sie im Einzel von Ruhpolding Platz 3 belegt. Die 25-Jährige vertrat als einzige die Schweizer Farben. Zum Massenstart sind nur die Top 30 zugelassen. (sda)

11:37 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Hasler erstmals im Zweierbob in den Top 5
Melanie Hasler nähert sich dem ersten Podestplatz in diesem Winter immer mehr. Im Zweierbob fuhr sie mit ihrer Anschieberin Nadja Pasternack beim Weltcup in Sigulda als Fünfte erstmals in die Top 5. Auf Siegerin Kaillie Humphries aus den USA verlor Hasler 34 Hundertstel, auf das Podest nur deren sechs.

Die beiden Schweizerinnen überzeugten mit starken Startzeiten, und Hasler hat nun nach dem Monobob auch im Zweiter die volle Olympia-Qualifikation in der Tasche. Als Siebte holte auch Inola Blatty in ihrer ersten Weltcupsaison mit Anschieberin Selina von Jackowski ihr Bestresultat. (sda)
10:42 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Erfolgreicher Abend der Schweizer in der NHL
Vier Schweizer stehen in der Nacht auf Sonntag in der NHL im Einsatz, drei von ihnen kommen zu wertvollen Siegen. Einzig Goalie Akira Schmid verliert mit den Vegas Golden Knights.
Die beiden Teams aus Florida sorgen für Aufsehen. Die Tampa Bay Lightning gewinnen zuhause gegen die Carolina Hurricanes nach einem 0:3- und 3:4-Rückstand. In den letzten sieben Minuten erzielen sie aber drei Tore zum 6:4, der Berner Verteidiger Janis Moser bereitet dabei Jake Guentzels Siegtor vor.

Die Florida Panthers, der Stanley-Cup-Champion der letzten beiden Jahre, verloren erstmals nach vier Siegen wieder. Sie unterlagen den St. Louis Blues mit Pius Suter, der ohne Skorerpunkt blieb, gleich mit 2:6.
Roman Josi setzte sich mit den Nashville Predators 5:3 gegen Toronto durch, der Captain liess sich dabei einen weiteren Assist gutschreiben.
Einen weniger erfreulichen Abend erlebte der bisher überzeugende Akira Schmid im Tor der Vegas Golden Knights. Das Team aus der Spielerstadt in Nevada verlor in Calgary 3:6 - und Schmid wehrte lediglich 20 von 25 Schüssen (80 Prozent) ab. (sda)
23:34 Uhr
Samstag, 20. Dezember
Malenovic und FCZ trennen sich endgültig

Milos Malenovic und der FC Zürich gehen endgültig getrennte Wege. Wie der FC Zürich in einer Medienmitteilung am Samstagabend schreibt, wurden die Gespräche über ein mögliches externes Mandatsverhältnis beendet und Malenovic von all seinen Aufgaben entbunden.
Bereits am Freitag hatte der FCZ mitgeteilt, dass Malenovic als Sportchef abgesetzt wurde. Der Klub bot ihm an, die Zusammenarbeit im Mandatsverhältnis fortzusetzen. Malenovic hätte den FCZ in den Bereichen Transfers und Talententwicklung unterstützt. (sda)
23:33 Uhr
Samstag, 20. Dezember
Kylian Mbappé egalisiert eine Bestmarke von Cristiano Ronaldo
Kylian Mbappé egalisiert einen Rekord von Cristiano Ronaldo. Der Franzose erzielte beim 2:0-Heimsieg gegen den FC Sevilla seinen 59. Treffer für Real Madrid in diesem Kalenderjahr und zog dadurch mit dem Portugiesen gleich, der 2013 für die Madrilenen ebenfalls 59 Mal getroffen hatte.
In der 86. Minute verwertete Mbappé an seinem 27. Geburtstag einen Penalty zum 2:0. Das 1:0 erzielte Jude Bellingham in der ersten Halbzeit.
Sevilla beendete die Partie in Unterzahl, nachdem der Brasilianer Marcão in der 68. Minute mit Gelb-Rot vom Platz geflogen war. Djibril Sow spielte für die Andalusier durch, Ruben Vargas fehlt weiterhin verletzt. (sda)
23:31 Uhr
Samstag, 20. Dezember
Thun - Zürich: Eine Demonstration des Wintermeisters
Der FC Thun ist Wintermeister. Der Aufsteiger gewinnt daheim gegen den FC Zürich 4:2.
In ihrer ausverkauften Stockhorn Arena zeigten die Thuner nochmals, was sie im letzten Halbjahr ausgezeichnet hat. Sie liessen sich nicht durch einen unglücklichen 0:2-Pausenrückstand aus der Ruhe bringen, blieben ihrem Spiel treu und drückten fast durchgehend auf das Tempo.
Elmin Rastoder, der vor der Pause zwei exzellente Torchancen vergeben hatte, traf in der 53. Minute zum 1:2, bevor Captain Marco Bürki eine knappe Viertelstunde später nach einem Eckball auf 2:2 stellte. Das Remis hätte gereicht, um den ersten Verfolger St. Gallen auf jeden Fall auf Distanz zu halten. Aber Thun wollte mehr und wurde für seine Entschlossenheit belohnt. Topskorer Christopher Ibayi mit seinem neunten Saisontreffer und Verteidiger Fabio Fehr mit einem Traumgoal machten den Sieg in den letzten fünf Minuten perfekt.
Das Team von Mauro Lustrinelli verabschiedet sich mit einer fantastischen Punkteausbeute in die kurze Winterpause. Mit 40 Zählern war der FC Thun in 19 Partien um zwei Zähler erfolgreicher als in seiner gesamten vorletzten Super-League-Saison 2019/2020 (38 Punkte in 36 Spielen). Der Weg zum ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte ist zwar noch sehr lang, aber angesichts der gezeigten Leistungen nicht unüberwindbar.
Ein Thuner Exploit zum Saisonende würde wohl auch den diese Woche als FCZ-Coach bestätigten Dennis Hediger freuen, der zehn Jahre lang bei den Berner Oberländern im Mittelfeld spielte. Am Samstagabend ärgerte ihn aber in erster Linie, wie seine Zürcher nach der Pause in Thun unter die Räder gerieten. Dabei verschuldete der FCZ die ersten zwei Gegentore durch Unsicherheiten in der Defensive selber. Beim 1:2 sahen die Innenverteidiger nicht gut aus, dem 2:2 ging ein Fehler von Goalie Yanick Brecher voraus.
Die erste Halbzeit mit der etwas glückhaften Führung durch Tore von Lindrit Kamberi (12.) und Matthias Phaëton (25.) war am Ende nur noch Makulatur. Nach einem Remis und zwei Niederlagen in den letzten drei Spielen in diesem Jahr geht der FCZ ausserhalb der Top 6 in die Winterpause, die am 18. Januar mit dem Auswärtsspiel gegen Servette endet. (sda)
18:40 Uhr
Samstag, 20. Dezember
Spektakulärer Sieg für Manzambi mit Freiburg

Johan Manzambi gewinnt mit dem SC Freiburg in der letzten Bundesliga-Runde in diesem Jahr ein Sieben-Tore-Spektakel in Wolfsburg. Der Schweizer Nationalspieler ist an den letzten beiden Treffern beteiligt.
Manzambi leitete in der 71. Minute mit einem langen Einwurf das 3:3 ein, das der Niederländer Jenson Seelt mittels Eigentor erzielte. Das 4:3 fiel sieben Minuten später durch den von Manzambi in Szene gesetzten Derry Scherhant.
Für die Wolfsburger hatte vor dem Freiburger Doppelschlag der deutsche U21-Nationalspieler Dzenan Pejcinovic dreimal getroffen. Der Ersatz-Stürmer für den am Afrika-Cup teilnehmenden Ex-Luganese Mohamed Amoura erzielte seine ersten Tore überhaupt in der Bundesliga. (sda)
13:33 Uhr
Samstag, 20. Dezember
Skicross: Drei Podestplätze für die Schweiz
Fanny Smith fährt beim Skicross in Innichen im vierten Rennen der Saison bereits zum dritten Mal aufs Podest. Die Waadtländerin wird hinter der Französin Marielle Berger Sabbatel Zweite. Die Seriensiegerin Sandra Näslund muss sich erstmals in dieser Saison bezwingen lassen. Sie wird Dritte.
Auch die Schweizer Männer sind erfolgreich. Alex Fiva fährt auf Rang 2, Tobias Baur auf Rang 3. (sda)
11:00 Uhr
Samstag, 20. Dezember
Sina Frei muss an der Hand operiert werden
Die Schweizer Mountainbikerin Sina Frei muss sich nach einem Trainingssturz an der Hand operieren lassen. Die Olympiazweite von 2021 stürzte im Trainingslager der Schweizer Nationalmannschaft in Italien nach einem Fahrfehler und zog sich dabei eine Hirnerschütterung sowie Verletzungen an der Hand zu.
Nach weiteren Abklärungen in der Schweiz wurde eine Fraktur des Kahnbeins an der linken Hand diagnostiziert. Wie Freis Management mitteilt, ist die Operation für Montag terminiert. (sda)
10:16 Uhr
Samstag, 20. Dezember
Boxen: Joshua gewinnt Kampf gegen Influencer Jake Paul
Einst bezwang Anthony Joshua Wladimir Klitschko und wird Schwergewichtsweltmeister. Nun trat der Brite bei seinem Comeback gegen einen Influencer an.
Der frühere Schwergewichtsweltmeister Anthony Joshua hat das ungleiche Duell gegen den Influencer Jake Paul wie erwartet klar für sich entschieden. Der 36-jährige Brite besiegte in Miami den etwa zehn Jahre jüngeren US-Amerikaner in dem Duell über acht Runden durch einen technischen K.o. in der sechsten Runde.
Der lukrative und zu einem Spektakel stilisierte Kampf in der Nacht auf Samstag dauerte dabei länger, als viele Experten im Vorfeld vermuteten. Paul war in seinem 14. offiziellen Kampf von Beginn an darauf aus, sich dem deutlich erfahreneren, grösseren und schwereren Joshua zu entziehen. Der Brite konnte nicht wirklich glänzen und hatte Probleme, den flinken Paul zu treffen.
Erst als Paul ab der fünften Runde müde wurde, setzte der Brite zunehmend härtere Treffer und schickte den Amerikaner mehrfach in die Ringseile und zu Boden. Mit einer harten Rechten Mitte der sechsten Runde beendete Joshua dann das Duell.
Joshua liess sich wohl auch auf den Kampf gegen Paul ein, weil es um viel Geld geht. Von einer hohen Millionengage im mittleren achtstelligen Bereich sowohl für Joshua als auch für Paul war zuletzt in mehreren Medien die Rede. (sda)
10:15 Uhr
Samstag, 20. Dezember
New Jersey gewinnt dank zwei Assists von Hischier
Nico Hischier verhilft den New Jersey Devils in der NHL mit zwei Assists zum 2:1-Sieg. Nino Niederreiter und die Winnipeg Jets stecken hingegen in einer Krise.
Die New Jersey Devils kamen auswärts gegen die Utah Mammoth zu einem weiteren knappen Sieg - und einmal mehr war Nico Hischier dafür mitentscheidend. Der Walliser bereitete sowohl den Ausgleich im Mitteldrittel als auch den 2:1-Siegtreffer in der 45. Minute vor und steht nach 35 Spielen bei 18 Assists (und zehn Toren). Der eigentliche Matchwinner war Goalie Jacob Markström mit 32 abgewehrten Schüssen.
Weniger gut läuft es Nino Niederreiter mit den Winnipeg Jets, in der letzten Saison noch das beste Team der Qualifikation. Das sind aktuell de Colorado Avalanche, die in der Nacht auf Samstag 3:2 gegen Winnipeg gewannen und den zwölften Heimsieg in Folge feierten. Für die Kanadier war es die sechste Niederlage in den letzten sieben Partien, Niederreiter stand bei zwei Gegentoren auf dem Eis.
Im Moment würden die Jets die Playoffs verpassen. New Jersey hingegen steht im Osten auf Platz 3. (sda)
10:14 Uhr
Samstag, 20. Dezember
Ski alpin: Saisonende für Alexander Steen Olsen
Der Norweger Alexander Steen Olsen muss die Olympia-Saison vorzeitig beenden. Eine hartnäckige Knieverletzung habe eine Operation unumgänglich gemacht, erklärte der 24-Jährige auf Instagram.
Nach der bereits vorgenommenen OP werde er sich nun auf die Rehabilitation konzentrieren. «Es war ein extrem schwieriger Entscheid, speziell vor Olympia», schrieb Olsen, der im vergangenen Winter zwei Weltcup-Riesenslaloms gewonnen hatte. (sda)
18:35 Uhr
freitag, 19. dezember
Wawrinka hört Ende 2026 auf
Stan Wawrinka hat auf der Plattform X angekündigt, dass er noch ein Jahr spielt und dann seine Karriere beendet. Der 40-jährige Romand hat drei Grand-Slam-Turnier gewonnen.
«Jedes Buch braucht ein Ende. Es ist an der Zeit, das letzte Kapitel meiner Karriere als professioneller Tennisspieler zu schreiben», verkündete Wawrinka und ergänzte: «Ich habe in diesem Sport immer noch Träume.»
In einer Ära mit den Giganten Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic gelang Stan Wawrinka das fast Unmögliche: Er triumphierte am Australian Open 2014, in Paris 2015 und am US Open 2016. In der Tennis-Weltrangliste kletterte er bis auf Platz 3, insgesamt gewann er 16 ATP-Turniere. Der letzte Triumph liegt allerdings schon lange zurück und datiert vom 27. Mai 2017, als er in Genf den Siegerpokal in die Höhe stemmte.
Nun beendet der Romand, der in St-Barthélemy auf einem Bauernhof aufwuchs, auf dem seine Eltern sich um benachteiligte Kinder kümmerten, Ende 2026 seine Karriere. Obwohl die Resultate zuletzt dürftig waren, lässt er es sich nicht nehmen, sich von seinen Fans gebührend zu verabschieden: «Ich habe jeden Aspekt dessen genossen, was mir der Tennissport gegeben hat, insbesondere die Emotionen, die ich empfinde, wenn ich vor Ihnen spiele. Ich freue mich darauf, euch alle noch einmal zu sehen, egal wo auf der Welt.» (sda)
17:34 Uhr
freitag, 19. dezember
Bellinzona bleibt in der Challenge League
Bellinzona wird nicht aus der Challenge League ausgeschlossen. Die Rekursinstanz für Lizenzen der Swiss Football League hiess den Einspruch der Tessiner gut, nachdem die Lizenzkommission am 9. Dezember dem Verkauf an Juan Trujillo Velasquez nicht zugestimmt und dem Verein die Lizenz III entzogen hatte.
Im Rahmen des Rekursverfahrens konnte Bellinzona die fehlenden Dokumente nachreichen und bleibt damit in der zweithöchsten Liga spielberechtigt. In der letzten Partie des Jahres empfängt der Tabellenletzte am Samstag vor heimischem Publikum Wil. (sda)
16:49 Uhr
freitag, 19. dezember
Steffen bis 2028 bei Thun
Der FC Thun verlängerte den Ende Saison auslaufenden Vertrag mit Stammtorhüter Niklas Steffen bis im Sommer 2028 mit Option auf ein weiteres Jahr. Der 24-Jährige stiess vor eineinhalb Jahren von Rapperswil-Jona zum aktuellen Leader der Super League. (sda)
16:19 Uhr
freitag, 19. dezember
Sion - Winterthur wegen Krankheitsfällen verschoben
Aufgrund mehrerer Krankheitsfälle beim FC Winterthur muss das für Samstagabend angesetzte Spiel der Super League zwischen dem Tabellenletzten und dem gastgebenden FC Sion verschoben werden.
Die Swiss Football League gab einem entsprechenden Antrag des FC Winterthur statt, nachdem der Klub ärztliche Atteste von acht Spielern eingereicht hatte, die am selben Virus erkrankt sind. Wann die Partie der 19. Runde im Wallis nachgeholt wird, ist noch offen. (sda)
16:10 Uhr
freitag, 19. dezember
Burkhalter mit solider Leistung
Joshua Burkhalter erreichte am Biathlon-Weltcup im französischen Le Grand-Bornand im Sprint über 10 km als bester Schweizer den 17. Platz. Der Berner Oberländer verlor mit einem Schiessfehler 44,5 Sekunden auf den norwegischen Sieger Vetle Sjaastad Christiansen, der zum ersten Mal seit dem 21. Januar 2024 und zum siebenten Mal insgesamt im Weltcup in einem Einzelrennen triumphierte.
Vom Schweizer Team qualifizierte sich neben Burkhalter einzig noch Sebastian Stalder, dem zwei Schiessfehler unterliefen, als 56. für die Verfolgung der Top 60 am Samstag. Teamleader Niklas Hartweg fehlte aufgrund eines viralen Infekts.
Die Norweger dominierten das Rennen. Neben Christiansen klassierten sich mit Johannes Dale-Skjevdal (2.), Johan-Olav Botn (4.) und Sivert Guttorm Bakken drei weitere unter den ersten fünf. Einzig dem Franzosen Emilien Jacquelin als Dritter gelang es, in diese norwegische Phalanx einzudringen. (sda)
16:02 Uhr
freitag, 19. dezember
Erster Europacupsieg von Aline Höpli
Aline Höpli hat in Ahrntal ihr erstes Rennen auf Stufe Europacup gewonnen. Die 24-jährige St. Gallerin setzte sich im ersten von zwei Slaloms in der Skistation im Südtirol mit 17 Hundertsteln Vorsprung vor der Österreicherin Natalie Falch durch.
Höpli, die sich in dieser Saison im Weltcup bei vier Starts noch nie für einen zweiten Lauf qualifizieren konnte, hatte in Ahrntal nach dem ersten Durchgang an vierter Position gelegen. Im zweiten Lauf profitierte sie zudem vom Ausfall der Schwedin Estelle Alphand, die zur Halbzeit deutlich in Führung gelegen hatte. (sda)
14:47 Uhr
freitag, 19. dezember
74-jähriger Koubek wird Nationaltrainer Tschechiens
Tschechien hat seinen Nationaltrainer gefunden, der das Land an die Fussball-WM 2026 führen soll. Der 74-jährige Miroslav Koubek unterschrieb einen über zweieinhalb Jahre gültigen Vertrag, wie der nationale Verband mitteilte. Der frühere Torhüter war bis Ende September bei Viktoria Pilsen tätig.
Koubek folgt auf Ivan Hasek, der nach der blamablen 1:2-Niederlage im WM-Qualifikationsspiel gegen den Fussballzwerg Färöer im Oktober entlassen wurde. Im März nimmt Tschechien an den europäischen Playoffs zur WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko teil. Für das Ticket benötigt das Team einen Heimsieg gegen Irland sowie danach einen weiteren gegen den Gewinner der Partie zwischen Dänemark und Nordmazedonien. (sda)
14:17 Uhr
freitag, 19. dezember
UEFA zahlt 9 Millionen an Klubs
Die UEFA hat aus ihrem Benefiz-Programm der Frauen-EM 2025 in der Schweiz neun Millionen Euro an 103 Klubs mit beteiligten Spielerinnen ausgeschüttet. Dies sei doppelt so viel wie nach der EM 2022 in England, teilte er europäische Verband mit.
Die Schweizer Vereine erhalten insgesamt 131'400 Euro - der FC Basel mit 60'225 Euro am meisten. Auch Servette erhält einen zweistelligen Betrag, nämlich 41'610 Euro. Die Young Boys, GC und St. Gallen bekommen jeweils 9855 Euro zugesprochen.
Am meisten profitierten von den Ausschüttungen die Vereine im Land des Europameisters: Sie erhalten rund 2,4 Millionen Euro. England hatte im Final Weltmeister Spanien im Penaltyschiessen besiegt. (sda)
11:22 Uhr
freitag, 19. dezember
Fribourg-Gottéron mit zwei ausländischen Verstärkungen
Fribourg-Gottéron kann am Spengler Cup vom 26. bis 31. Dezember in Davos auf zwei zusätzliche ausländische Verteidiger zählen. Der Titelverteidiger gab bekannt, dass in der Altjahrswoche der Slowake Michal Cajkovsky von Ambri-Piotta und der Finne Niklas Friman von Ajoie für ihn spielen werden.
Die Freiburger eröffnen am 26. Dezember mit dem Nachmittagsspiel gegen Sparta Prag das Turnier. (sda)
10:18 Uhr
freitag, 19. dezember
Dennis Hediger wird Cheftrainer beim FCZ
Der FC Zürich geht mit Dennis Hediger in die Zukunft. Wie der Klub am Freitag mitteilt, hat der Verwaltungsrat beschlossen, den aktuellen Interimstrainer per 1. Januar zum Cheftrainer zu ernennen.
Dennis Hediger übernahm im Oktober dieses Jahres ad interim die Verantwortung für die 1. Mannschaft, nachdem Mitchell van der Gaag bereits nach wenigen Wochen als Chefcoach hatte gehen müssen. Ursprünglich war Hediger beim FCZ als Trainer für die Nachwuchsmannschaften zuständig gewesen.
Seit der 39-Jährige die Zügel in Zürich übernommen hat, läuft es für den FCZ wieder besser. Nach Anfangsschwierigkeiten und drei Niederlagen in Serie gelang es den Zürchern, zehn Punkte aus vier Spielen zu holen. Zuletzt verlor der FCZ das Heimspiel gegen Lugano wegen eines Gegentors in der Nachspielzeit. So befindet sich der Klub aktuell als Siebenter knapp in der unteren Tabellenhälfte.
Das erste Spiel nach der Bekanntgabe seines Aufstiegs zum Cheftrainer wird für Hediger ein besonderes. Der FCZ reist am Samstag vor der Winterpause zum Tabellenführer FC Thun. Also zu dem Klub, für den Hediger als Profispieler während einem Jahrzehnt 241 Spiele in der Super League bestritt.
Die als Trainer benötigte UEFA-Pro-Lizenz besitzt Hediger aktuell noch nicht. Laut Mitteilung des Klubs wird er die höchste Trainerausbildung im europäischen Fussball aber im Frühling 2026 abschliessen.
Assistent von Hediger bleibt Ercüment Sahin, auch er wird wie Hediger per 1. Januar 2026 definitiv angestellt. Der 51-Jährige stand für den FCZ bereits als Spieler auf dem Platz und erzielte insgesamt 68 Tore.
Wie lange die Verträge von Hediger und Sahin laufen, teilte der Klub nicht mit. (sda)
09:17 Uhr
freitag, 19. dezember
FCZ setzt Malenovic als Sportchef ab
Der FC Zürich setzt Milos Malenovic per sofort als Sportchef ab. Der Verwaltungsrat schlägt dem 40-Jährigen eine neue Art der Zusammenarbeit vor, wie der Klub mitteilt.
Milos Malenovic ist im Oktober 2023 als Sportchef zum FC Zürich gestossen, nun ist noch vor der Winterpause Schluss für den 40-Jährigen. Ganz verlassen muss er den Klub aber nicht.
«In den vergangenen Wochen und Monaten haben die öffentlichen Diskussionen sowie die Kritik an seiner Person deutlich zugenommen» schreibt der FCZ in einer Mitteilung, die sowohl von Präsident Ancillo Canepa, wie auch von dem designierten Verwaltungsrat Claudio Cisullo unterzeichnet wurde.
Besonders die vielen Trainerwechsel, grosse Umbrüche in der 1. Mannschaft und der ausbleibende sportliche Erfolg haben bei vielen Fans für Unmut gesorgt.
Nach einer «umfassenden» Beurteilung sei der Verwaltungsrat deswegen zum Schluss gekommen, dass eine weitere operative Tätigkeit von Malenovic in der Funktion als Sportchef «nicht zielführend» sei. Der Klub hat Malenovic deshalb vorgeschlagen, die Zusammenarbeit in einer «nicht exekutiven Rolle im Mandatsverhältnis» fortzusetzen.
Der ehemalige Spielerberater wäre direkt dem Präsidenten Canepa unterstellt, und würde den Verein ausschliesslich in den Bereichen Transfers und Talententwicklung unterstützen. Ob Malenovic dieses Angebot annimmt, ist noch nicht klar. (sda)
08:30 Uhr
freitag, 19. dezember
Mainz direkt im Achtelfinal
Urs Fischer kommt zum ersten Sieg als Trainer von Mainz. Der Zürcher führt den Bundesligisten zum Abschluss der Ligaphase der Conference League zum 2:0-Heimsieg gegen Samsunspor und damit direkt in den Achtelfinal.
Silvan Widmer schoss kurz vor der Pause nach einem schönen Lauf auf der linken Flanke das 1:0. Für den Schweizer Captain des Bundesliga-Schlusslichts war es der zweite Saisontreffer. Das 2:0 fiel kurz nach der Pause durch einen Penalty von Nadiem Amiri.
Die Bilanz von Urs Fischer nach drei Partien lässt sich mit einem Sieg und zwei Unentschieden, darunter eines gegen Bayern München, sehen. (sda)
08:28 Uhr
freitag, 19. dezember
Norwegens Trainerlegende Age Hareide ist tot
Der langjährige norwegische Fussballtrainer Age Hareide ist tot. Er starb am Donnerstagabend im Kreis seiner Familie zu Hause im Alter von 72 Jahren, wie sein Sohn Bendik mehreren norwegischen Medien mitteilte, darunter dem Rundfunksender NRK.
«Er hat nun sein letztes Spiel bestritten. Wir sind unendlich dankbar für all die Liebe, die wir in der Zeit erhalten haben, in der er krank war», schrieb er in der Mitteilung. «Eine Legende des norwegischen Fussballs ist von uns gegangen», erklärte die Präsidentin des norwegischen Fussballverbandes NFF, Lise Klaveness.
Bei Hareide war im Juli ein Hirntumor festgestellt worden, wie er und sein Sohn erst vor dreieinhalb Wochen unter anderem in einem Interview mit der Zeitung «Verdens Gang» bekanntgegeben hatten. Demnach konnte er zuletzt nur noch eingeschränkt sprechen und hatte auch motorische Probleme. Gehofft hatte er, noch die Fussball-WM im kommenden Sommer miterleben zu können, für die sich Norwegen auch dank seines Stürmerstars Erling Haaland erstmals seit 1998 wieder qualifiziert hat.
Hareide gilt als eine der grössten Trainer Skandinaviens. Er coachte mehrere Spitzenclubs wie Bröndby IF, Viking Stavanger, Rosenborg Trondheim und Malmö FF. Sowohl in Dänemark als auch in Norwegen und Schweden wurde er mit seinen Vereinen Meister.
Mehrere Male war er zudem Nationaltrainer, erst von 2003 bis 2008 in seiner norwegischen Heimat, dann von Ende 2015 bis 2020 in Dänemark und später auch für knapp anderthalb Jahre auf Island, seine letzte Trainerstation. Mehrmals kündigte er sein Karriereende an, mehrmals feierte er dank seiner lebenslangen Liebe zum Fussball sein Comeback. Zuletzt arbeitete Hareide als Fussballexperte für NRK. (sda/dpa)
08:27 Uhr
freitag, 19. dezember
Kevin Fiala und die Kings beenden Niederlagenserie
In der NHL gewinnt Kevin Fiala mit den Los Angeles Kings das Schweizer Duell gegen Tampa Bay Lightning und Janis Moser. Die Kings setzten sich 2:1 durch, beide Schweizer schrieben sich dabei keine Skorerpunkte gut.
Für den Sieg der Kings sorgte Adrian Kempe, der einen 0:1-Rückstand mit zwei Treffern im zweiten Drittel zu Gunsten der Kings drehte. Während es für Tampa die dritte Niederlage in Folge war, beendeten die Kings ihre Niederlagenserie, die sich über vier Spiele hinzog.
Ebenfalls im Einsatz in der Nacht auf Freitag Schweizer Zeit stand Pius Suter. Mit den St. Louis Blues musste er sich den New York Rangers in der Verlängerung mit 2:1 geschlagen geben. (sda)
08:26 Uhr
freitag, 19. dezember
Keine Siege für die Schweizer in der NBA
In der NBA erleben die Schweizer einen Spieltag zum Vergessen. Kyshawn George verliert mit den Washington Wizards, Clint Capela mit den Houston Rockets und Yanic Konan Niederhäuser fehlt im Kader der Los Angeles Clippers.
Mit Kyshawn George in der Startformation waren die Washington Wizards den San Antonio Spurs bei der 94:119-Niederlage beinahe die gesamte Partie über unterlegen. Einzig im zweiten Viertel gelangen den Wizards mehr Punkte. George gelangen sechs Rebounds und elf Punkte.
Weniger deutlich war die Niederlage, die Clint Capela mit den Houston Rockets erlebte. Erst in der Verlängerung mussten sich die Rockets den New Orleans Pelicans mit 128:133 geschlagen geben. Capela wurde während nur sieben Minuten eingesetzt, dabei gelangen ihm drei Punkte und drei Rebounds.
Der dritte Schweizer in der NBA, der Freiburger Rookie Yanic Konan Niederhäuser fehlte für die Partie seiner Los Angeles Clippers gegen den amtierenden Titelverteidiger Oklahoma City Thunder im Kader. Auswärts unterlagen die Clippers mit 101:122, es war die 21. Niederlage der laufenden Saison. (sda)
23:15 Uhr
Donnerstag, 18. Dezember
Lausanne-Sport überwintert europäisch
Lausanne-Sport schafft mit dem 1:0-Heimsieg gegen die Fiorentina zum Abschluss der Ligaphase der Conference League einen Prestigesieg. Die Top 8 und damit den direkten Einzug in die Achtelfinals verpassen die Waadtländer als Neunte ganz knapp.
Gabriel Sigua belohnte Lausanne-Sport in der 59. Minute für eine gute Leistung zum Abschluss der Ligaphase. Der Georgier erzielte mit dem Kopf und mit etwas Hilfe des in dieser Situation unsicheren Fiorentina-Goalies Tommaso Martinelli das 1:0. Die starke Vorarbeit zum verdienten Siegtreffer des Super Ligisten kam vom 18-jährigen Enzo Kana Biyik, der zum ersten Mal seit sechs Wochen in der Lausanner Startformation stand.
Durch den ersten Sieg von Lausanne-Sport gegen einen italienischen Gegner hätten die Waadtländer um ein Haar den direkten Einzug in die Achtelfinals geschafft und sich den Umweg über die Playoffs erspart. Doch mit einem Tor tief in der Nachspielzeit durch den Schweizer Dereck Kutesa verdrängte AEK Athen die Lausanner noch auf den 9. Platz.
Wie es im kommenden Jahr weitergeht, erfährt Lausanne-Sport am 16. Januar. Dann bekommt er den Playoff-Gegner zugelost, dem er am 19. und 26. Februar gegenüberstehen wird. Die Auswahl beschränkt sich auf zwei Kontrahenten, die sich aus der Position nach der Ligaphase ergeben haben: Sigma Olomouc aus Tschechien (24. der Ligaphase) oder Zrinjski Mostar aus Bosnien-Herzegowina (23.).
Überstehen die Waadtländer die nächste Runde, spielen sie im März in den Achtelfinals gegen einen der acht direkt unter die letzten 16 vorgestossenen Teams (Mainz oder AEK Larnaca). (sda)
16:18 Uhr
donnerstag, 18. dezember
Weltcup-Finals 2028 erneut in Basel
Die Weltcup-Finals der Reiter kehren 2028 nach Basel zurück. Die Grossveranstaltung mit den Disziplinen Springen, Dressur und Voltigieren findet vom 5. bis 9. April statt, teilen die Organisatoren mit.
Man habe sich nach der erfolgreichen Austragung in diesem Jahr und dem positiven Echo für eine neuerliche Bewerbung entschieden. «Es erfüllt uns mit grossem Stolz, dieses wichtige Sportereignis nach so kurzer Zeit erneut am wunderschönen Rheinknie ausrichten zu dürfen. Wir danken dem Weltverband und unserem Nationalverband für das uns entgegengebrachte Vertrauen», wird Thomas Straumann, der OK-Präsident der CHI Classics Basel, zitiert.
Basel, das erst vor sechs Jahren erstmals ein Weltcup-Turnier durchgeführt hat, organisierte den Final der Hallensaison in der St. Jakobshalle im vergangenen April. Das Preisgeld betrug 1,595 Millionen Franken. (sda)
16:07 Uhr
donnerstag, 18. dezember
Keine Weltcup-Punkte für die Schweizerinnen
Für die Schweizer Biathletinnen beginnt das Weltcup-Wochenende im grenznahen Le Grand-Bornand enttäuschend. Im Sprint über 7,5 km schafft es keine in die Weltcup-Punkte.
Lena Häcki-Gross (45.), Amy Baserga (50.) und Aita Gasparin (54.) qualifizieren sich mit ihren Top-60-Platzierungen immerhin für die Verfolgung vom Samstag in Haute-Savoie. Lea Meier und Weltcup-Debütantin Coralie Langel belegten die Plätze 66 respektive 82.
Der Sieg ging an die Schwedin Hanna Öberg, die sich vor der Französin Lou Jeanmonnot und der Italienerin Dorothea Wierer durchsetzte. Das Trio blieb wie die gesamte Top 6 am Schiessstand fehlerfrei. Die Schweizerinnen schossen bis Gasparin (ein Fehlschuss) alle mindestens zwei Fehler. (sda)
14:12 Uhr
donnerstag, 18. dezember
Schweizer Alpin-Snowboarder scheitern in Carezza früh
Den Schweizer Alpin-Snowboarderinnen und -Snowboardern ist die Hauptprobe für den Heimweltcup in Davos misslungen. Beim Parallel-Riesenslalom in Carezza in Italien erreichten einzig Ladina Caviezel und Jessica Keiser die K.o.-Phase, das Duo scheiterte dort jedoch bereits in den Achtelfinals. Julie Zogg, beim Saisonauftakt in China noch als Zweite auf dem Podest, wie auch Dario Caviezel waren schon in der Qualifikation ausgeschieden.
In Davos steht am Samstag der erste Parallel-Slalom dieser Weltcup-Saison auf dem Programm. Nach dem Jahreswechsel folgt am 10. Januar in Scuol mit dem Parallel-Riesenslalom das zweite Heimrennen. (sda)
14:11 Uhr
donnerstag, 18. dezember
Schiedsrichter Tschudi hört Ende Jahr auf
Lionel Tschudi hat sich entschieden, per Ende Jahr als Spitzenschiedsrichter zurückzutreten. Der 36-jährige Neuenburger hat in den letzten rund elf Jahren über 220 Spiele in der Swiss Football League und im Schweizer Cup geleitet. 3373 Tage nach seinem Debüt in der Super League kommt Tschudi am 20. Dezember in der Partie Sion gegen Winterthur zum 117. und letzten Mal in der höchsten Schweizer Liga zum Einsatz. (sda)
11:46 Uhr
donnerstag, 18. dezember
Odera für vier, Raveloson für drei Spiele gesperrt
Damien Odera, 18-jähriger Offensivspieler beim FC Zürich, muss für vier Super-League-Partien aussetzen. Der deutsch-kenianische Doppelbürger wird nach seinem Platzverweis wegen einer Tätlichkeit am Mittwoch beim 0:1 gegen den FC Lugano gesperrt. Die Szene, die zur Roten Karte führte, hatte sich im Letzigrund in der Nachspielzeit ereignet.
Für drei Spiele gesperrt wurde zudem Rayan Raveloson von den Young Boys. Der Mittelfeldspieler aus Madagaskar leistete sich am Mittwoch beim 2:6 gegen die Grasshoppers in der 88. Minute ein groben Foulspiels mit erhöhter Gefahr für die körperliche Unversehrtheit des Gegners. (sda)
11:16 Uhr
donnerstag, 18. dezember
Zwölf Stars aus acht Sportarten nominiert
Am Sonntag, 4. Januar, werden an den Sports Awards in Zürich die besten Schweizer Sportlerinnen und Sportler des Jahres geehrt. Nun stehen die je sechs Finalistinnen und Finalisten fest.
Die zwölf Auserwählten repräsentieren acht Sportarten. Besonders stark vertreten ist die Sparte Ski alpin. Mit unter anderen Vorjahressiegerin Lara Gut-Behrami und Vorjahressieger Marco Odermatt stellt sie gleich fünf Nominierte.
Odermatt könnte den Award bereits zum fünften Mal in Folge gewinnen. Der vierfache Gesamtweltcupsieger bekommt Konkurrenz aus den eigenen Reihen durch Loïc Meillard und Franjo von Allmen sowie von Schwingkönig Armon Orlik, Spitzenschwimmer Noè Ponti und Kunstturner Noe Seifert.
Bei den Frauen hat Lara Gut-Behrami die begehrte Trophäe bereits dreimal entgegennehmen dürfen. Neben der derzeit verletzten Tessinerin sind Freeskierin Mathilde Gremaud, Hürdensprinterin Ditaji Kambundji, Mountainbikerin Alessandra Keller, Skirennfahrerin Camille Rast und Radrennfahrerin Marlen Reusser nominiert.
Die Auszeichnungen werden im Rahmen einer TV-Show in Zürich vergeben. Die Livesendung wird von allen drei Landessendern übertragen (unter anderem ab 20.05 Uhr auf SRF 1). Per Televoting können die Zuschauerinnen und Zuschauer dabei mitentscheiden, wer sich über die Trophäen freuen darf. Die Vorauswahl der je sechs Nominierten trafen Schweizer Spitzensportlerinnen und -sportler sowie die Sportmedien.
Zur Wahl standen Athletinnen und Athleten, die in der Periode vom 1. November 2024 bis 31. Oktober 2025 herausragende Leistungen erbracht haben. Die Resultate der Vorwahlen fliessen zu zwei Dritteln in die Entscheidung ein, das Televoting zählt zu einem Drittel.
In der von Fabienne Gyr und Rainer Maria Salzgeber moderierten Livesendung werden zudem die Preisträgerinnen und Preisträger in den Kategorien «Team», «Paralympische Sportlerin oder Sportler», «Trainerin oder Trainer» und «MVP» geehrt. Mit dem Nachwuchspreis «SRF 3 Best Talent Sport» wird ausserdem das grösste Schweizer Nachwuchstalent ausgezeichnet. (sda)
08:58 Uhr
DONNERSTAG, 18. dezember
Trotz kuriosem Fiala-Treffer verlieren die Kings
Die Los Angeles Kings kassieren ihre vierte Niederlage in Folge. Trotz des zwölften Saisontors von Kevin Fiala verlieren sie auswärts gegen den Stanley-Cup-Sieger Florida Panthers 2:3.
Fiala brachte die Gäste im letzten Drittel noch einmal zurück ins Spiel, wobei der Schweizer zunächst einen Moment brauchte, um zu realisieren, was gerade passiert war. Nach einem Bully setzte er den Gegenspieler unter Druck, der den Puck aus dem eigenen Drittel klären wollte. Dabei prallte die Scheibe im perfekten Winkel von Fialas Körper ab und rutschte zwischen den Beinen des Goalies hindurch ins Tor.
Da danach keine Treffer mehr fielen, verhalf die kuriose Szene den Kaliforniern jedoch nicht zu Punkten. Die Kings haben nun sechs der acht Spiele im Dezember verloren.
Mit dem eher ungewöhnlichen Resultat von 1:0 gewannen die St. Louis Blues gegen die Winnipeg Jets. Damit entschied der auffällige Pius Suter das erste Saisonduell mit Nino Niederreiter knapp für sich.
Weiterhin nicht vom Fleck kommen die Nashville Predators mit Roman Josi. Der Schweizer verliess das Eis bei der 1:4-Heimniederlage gegen die Carolina Hurricanes mit einer Minus-3-Bilanz. (sda)
07:09 Uhr
DONNERSTAG, 18. dezember
Lausanne-Sport empfängt die Fiorentina
Zum Abschluss der Ligaphase der Conference League steht für Lausanne-Sport ein besonderes Heimspiel auf dem Programm. Mit der Fiorentina ist ein Team aus der italienischen Serie A in der Tuilière zu Gast. Die Mannschaft mit dem Schweizer Nationalspieler Simon Sohm belegt in der heimischen Meisterschaft derzeit überraschend den letzten Platz. Im Europacup läuft es der «Viola» dagegen besser: Mit drei Siegen hat sie einen Punkt mehr gesammelt als Lausanne.
Die Waadtländer dürften die K.-o.-Phase selbst bei einer Niederlage erreichen. Mit einem Sieg hätten sie sogar die Chance, direkt in die Achtelfinals einzuziehen. Die Partie beginnt um 21.00 Uhr. (sda)
23:02 Uhr
mittwoch, 17. dezember
Zug trotz Europacup-Müdigkeit mit dem letzten Wort
24 Stunden nach der Qualifikation für die Champions-League-Halbfinals gewinnt der EV Zug auch gegen Kloten - 5:4 dank drei Toren in der Schlussphase.
44 Minuten waren in Zug gespielt, als Lukas Klok Kloten mit 4:2 in Führung schoss. Die Zuger hätten mit der Müdigkeit des europäischen Efforts in den Knochen die Beine hängen lassen können. Stattdessen drehten sie noch einmal auf und erzielten durch Elia Riva, Dominik Kubalik und Nando Eggenberger drei Treffer innert knapp zehn Minuten. Riva und Eggenberger, er nach langer Verletzungspause, buchten erstmals in dieser Saison, der tschechische Topskorer Kubalik schon zum 15. Mal.
Zug brauchte den Sieg dringend, um im Kampf um die Top 6 und die direkte Playoff-Qualifikation den Anschluss nicht zu verlieren. Noch dringender würde aber Kloten Punkte benötigen. Die Zürcher Unterländer blieben zum fünften Mal in den letzten sechs Spielen ohne Punkt und bleiben auf dem zweitletzten Platz stecken. (sda)
22:12 Uhr
mittwoch, 17. dezember
ZSC mit dem wichtigen Heimsieg
Die ZSC Lions feiern mit 5:3 gegen das formstarke Lugano einen wichtigen Heimsieg. Den Tessinern nützt auch ein Blitzstart nichts.
Die Nationalmannschaftspause konnte dem Lauf der schlecht in die Saison gestarteten, jedoch immer besser in Form gekommenen Luganesi nichts anhaben. Nur 40 Sekunden rauchten sie in Zürich, um durch den Neo-Nationalspieler Lorenzo Canonica in Führung zu gehen. Am Ende lachten aber dennoch die Zürcher.
Die Zürcher wendeten bis zur 9. Minute dank zwei Toren von Sven Andrighetto und Willy Riedi das Blatt ein erstes Mal, doch Lugano konterte noch einmal. 16 Minuten vor Schluss brachte Santeri Alatalo die Gäste ein weiteres Mal in Führung, doch danach brachen in Altstetten die Dämme.
Innert weniger als sieben Minuten trafen Andrighetto, Jesper Fröden und Denis Malgin (ins leere Tor) dreimal zum 5:3. Die Zürcher können sich nicht mehr allzu viele Fehltritte erlauben, deshalb ist der Sieg gegen Lugano besonders wichtig. Der Meister verbesserte sich so auf Kosten des punktgleichen Rapperswil-Jona auf den 6. Platz. Lugano blieb erstmals seit dem 20. November (0:4 gegen Fribourg) ohne Punkt. (sda)
21:58 Uhr
mittwoch, 17. dezember
Fribourg lässt sich vom Schlusslicht nicht überraschen
Das formstarke Fribourg-Gottéron behält seine reine Weste gegen Ajoie in der National League und schickt das Schlusslicht mit 4:2 nach Hause.
Reisen nach Freiburg sind für Ajoie keine Reise wert. Seit dem Aufstieg vor vier Jahren haben sie nur einmal einen Sieg - oder überhaupt einen Punkt - mitgenommen. Am Mittwochabend waren die Jurassier so weit entfernt wie meist.
Bereits in der ersten Pause lag Gottéron nach Treffern von Marcus Sörensen und Christoph Bertschy 2:0 in Führung. Das 3:0 erzielte Captain Julien Sprunger. Es war zwei Tage nach der Ankündigung seines baldigen Rücktritt sein 406. Tor in der National League - das sechste in dieser Saison.
Am Ende siegte Fribourg problemlos 4:2 und festigte seine Position in den Top 3, ebenso wie Ajoie seine am Ende der Tabelle. (sda)
16:04 Uhr
mittwoch, 17. dezember
St. Gallens Neziri erleidet Kreuzbandriss
Der FC St. Gallen muss für den Rest der Saison auf Behar Neziri verzichten. Der deutsche Defensivspieler hat sich am Dienstag beim 3:1-Heimsieg gegen Sion einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen.
Der 22-Jährige, der bei den zweitplatzierten Ostschweizern als eine der grossen Entdeckungen dieser Saison gilt und noch einen bis im Sommer 2028 gültigen Vertrag besitzt, dürfte damit mindestens ein halbes Jahr ausfallen. (sda)
16:01 Uhr
mittwoch, 17. dezember
Beloko und Al Saad fehlen Lausanne-Sport
Lausanne-Sport muss vorerst ohne seine beiden Mittelfeldspieler Nicky Beloko und Muhannad Al Saad auskommen. Beloko erlitt am Sonntag beim 0:0 in Basel einen Muskelfaserriss im Oberschenkel und fällt bis Ende Jahr aus. Al Saad muss wegen eines Mittelfussbruchs, den er sich vergangene Woche beim torlosen Remis im Conference-League-Spiel auswärts gegen Kuopio zuzog, rund drei Monate pausieren. (sda)
15:59 Uhr
mittwoch, 17. dezember
Rekord-Preisgeld für die XXL-WM
Die Fussball-WM 2026 schlägt alle Rekorde, nicht nur wegen der Teilnehmerzahl von erstmals 48 Teams. Das Preisgeld für das XXL-Turnier beträgt rund 521 Millionen Franken und wird damit massiv erhöht.
Das gab die FIFA am Mittwoch nach einer Sitzung ihres Rats in Doha bekannt. Laut der Mitteilung des Weltverbands steigt das Preisgeld für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko gegenüber der letzten WM 2022 in Katar um mehr als 50 Prozent an.
Die 48 qualifizierten Verbände streichen im kommenden Sommer mindestens ein Preisgeld von 7,2 Millionen Franken ein. Dazu kommen Spesen in der Höhe von rund 1,3 Millionen Franken, die zur Deckung der Vorbereitungskosten gedacht sind.
Übersteht die Schweiz in der Gruppe mit Katar, Co-Gastgeber Kanada und einem noch zu bestimmenden Team aus Europa die Vorrunde, kassiert sie für das Erreichen der Sechzehntelfinals insgesamt rund neun Millionen Franken an Preisgeldern. Stösst das Team von Trainer Murat Yakin in die Achtelfinals vor, erhöht sich die Summe auf 13,2 Millionen Franken.
Der Weltmeister von 2026 darf sich über eine Prämie von rund 40 Millionen Franken freuen. Der Verlierer des WM-Finals vom 19. Juli 2026 in New Jersey erhält total 26 Millionen Franken. (sda)
14:37 Uhr
mittwoch, 17. dezember
Alcaraz trennt sich von Erfolgstrainer
Carlos Alcaraz schlägt 2026 einen neuen Weg ein. Die Weltnummer 1 im Männer-Tennis trennt sich per sofort von seinem Trainer Juan Carlos Ferrero. Die Zusammenarbeit war höchst erfolgreich. umso drängender stellt sich die Frage nach den Gründen.
«Wir begannen diese Reise, als ich noch ein Kind war, und du hast mich auf einem unglaublichen Abenteuer begleitet, sowohl auf als auch neben dem Platz. Ich habe jeden einzelnen Schritt mit dir genossen. Wir haben den Gipfel erreicht, und ich finde, wenn sich unsere sportlichen Wege trennen sollten, dann genau dort», schrieb der 22-jährige Spanier in den sozialen Medien.
Der fast doppelt so alte Ferrero begleitete Alcaraz sieben Jahre lang als Coach und formte das einstige Ausnahmetalent zum Weltstar. Mit dem früheren Weltranglistenersten in seiner Box gewann Alcaraz unter anderem sechs Grand-Slam-Turniere. Er ist neben dem Italiener Jannik Sinner der aktuell beste Tennisspieler der Welt. (sda/dpa)
13:19 Uhr
mittwoch, 17. dezember
Russische Schlittler vom Weltcup ausgeschlossen
Das Schlittel-Team Individueller Neutraler Athleten (AIN) wird immer kleiner. Der Weltverband FIL hat nach einer erneuten Überprüfung aufgrund neu gewonnener Informationen weitere Russen vom Weltcup und somit auch von der Olympia-Qualifikation ausgeschlossen. Um welche Informationen es sich handelt, wurde nicht bekannt.
In diesem Zusammenhang wurden die Athleten Semen Pawlichenko, Alexander Gorbatsewitsch, Sofia Mazur und Ksenia Schamowa sowie die Trainer Sergej Tschudinow und Artem Petrakow gesperrt. Bei den Testwettbewerben auf der olympischen Bahn in Cortina waren zuletzt jeweils drei Frauen und drei Männer im Einsatz gestanden. Somit gehen bei den Weltcup-Rennen ab diesem Freitag in Lake Placid nur zwei russische Schlittler und eine russische Schlittlerin an den Start. (sda/dpa)
08:49 Uhr
mittwoch, 17. dezember
Knicks gewinnen den NBA-Cup
Die New York Knicks gewinnen erstmals den NBA-Cup. Im Final setzen sie sich gegen die San Antonio Spurs um Victor Wembanyama mit 124:113 durch.
Bis zum Stand von 92:81 aus Sicht der Spurs schienen die Texaner die Partie unter Kontrolle zu haben, doch dann starteten die Knicks eine starke Aufholjagd.
Die NBA hat den Cup nun zum dritten Mal ausgetragen. Im ersten Jahr, als die Los Angeles Lakers triumphierten, hiess der Wettbewerb noch «In-Season Tournament». Als die Oklahoma City Thunder im vergangenen Jahr den Final gegen die Milwaukee Bucks verloren, trug der Wettbewerb bereits den Namen NBA-Cup. Die Liga wollte damit die Saisonphase vor Weihnachten mit zusätzlicher Spannung versehen. Mit Ausnahme des Finals zählen die Partien auch für die Bilanz der Hauptrunde.
Reizvoll ist der finanzielle Rahmen: Jeder Spieler der Knicks mit einem vollwertigen NBA-Vertrag erhält für den Sieg 530'933 US-Dollar. (sda/dpa)
08:48 Uhr
mittwoch, 17. dezember
Ein lockerer Thuner Sieg
Der FC Thun setzt seinen Lauf als Tabellenführer der Super League fort. Die Berner Oberländer bekunden beim Schlusslicht Winterthur keine Mühe und gewinnen 4:1.
Drei Minuten und 20 Sekunden benötigte der FC Thun auf der Schützenwiese, um die Entscheidung herbeizuführen. Dabei profitierte das Team von Mauro Lustrinelli von den Unzulänglichkeiten der Winterthurer Defensive. Die mit Abstand durchlässigste Abwehr der Liga leistete sich vom schönen Tor von Ethan Meichtry (20.) über den glückhaften Abschluss von Elmin Rastoder (22.) bis zum Notbremse-Foul von Remo Arnold (24.) innerhalb kurzer Zeit viel zu viele Fehler.
Die Thuner mussten zwar bald darauf den Anschlusstreffer durch Andrin Hunziker hinnehmen, stellten aber noch vor der Pause den Zweitore-Vorsprung durch einen Weitschuss von Justin Roth wieder her. Ohne Mühe verteidigen sie nach der Pause ihren Vorteil, erhöhten durch das achte Saisontor von Christopher Ibayi noch auf 4:1 und feierten im 18. Ligaspiel seit dem Aufstieg den 12. Sieg.
In der letzten Runde trifft der FC Thun am Samstag daheim auf den FC Zürich und liefert sich das nächste Fernduell um die Leaderposition mit dem FC St. Gallen. (sda)
08:46 Uhr
mittwoch, 17. dezember
Der EV Zug bleibt in der Champions Hockey League im Titelrennen
Der EV Zug steht zum zweiten Mal nach der Saison 2022/2023 in der Champions Hockey League im Halbfinal. Dem Team von Michael Liniger gelingt gegen Lukko Rauma mit dem 3:0-Heimsieg die Wende, zwei Wochen nach dem 1:3 in Finnland. (sda)
19:10 Uhr
Dienstag, 16. Dezember
Dembélé und Bonmatí sind die Besten der Welt
Ousmane Dembélé ist Weltfussballer des Jahres. Der französische Angreifer von PSG wurde am Dienstagabend von der Fifa in Katar mit dem Preis ausgezeichnet. Er setzte sich gegen Landsmann Kylian Mbappé und den spanischen Superstar Lamine Yamal durch.
Bei den Frauen gewann die Spanierin Aitana Bonmatí die Auszeichnung zur Weltfussballerin. Für die Teamkollegin von Sydney Schertenleib beim FC Barcelona ist es der dritte Sieg in Folge.
Bereits am Nachmittag standen die Sieger auf der Torhüterposition fest. Bei den Männern wurde Gianluigi Donnarumma zum Welttorhüter, bei den Frauen Hannah Hampton zur Welttorhüterin gekürt.
Eine Auszeichnung in der Kategorie «Best Coach» gab es für PSG-Trainer Luis Enrique und England-Nationaltrainerin Sarina Wiegmann. (chm)
18:17 Uhr
Dienstag, 16. Dezember
Saisonende für Eichberger
Der Österreicher Stefan Eichberger reisst sich im ersten Abfahrtstraining auf der Saslong in Gröden am Dienstag das Kreuzband. Das ergab eine MRI-Untersuchung, wie der Österreichische Skiverband am Dienstagabend mitteilte.
Der 25-Jährige zog sich zudem einen Meniskusriss im rechten Knie zu. In Graz soll Eichberger nun operiert werden, er fällt für den Rest der Saison aus. (sda)
16:18 Uhr
dienstag, 16. dezember
Österreichs Cheftrainer fällt nach Sturz in St. Moritz aus
Die österreichischen Skirennfahrerinnen müssen in den nächsten rund vier Wochen auf ihren Cheftrainer verzichten. Der 52-jährige Roland Assinger zog sich bei einem Sturz am vergangenen Freitag in St. Moritz eine Schulterverletzung zu, die eine bereits erfolgte Operation nötig machte. (sda)
15:02 Uhr
dienstag, 16. dezember
PSG muss Mbappé 61 Millionen zahlen
Im Millionenstreit zwischen Kylian Mbappé und Paris Saint-Germain hat das Pariser Arbeitsgericht den Klub zur Zahlung von rund 61 Millionen Euro verurteilt.
Die Richter gaben dem Spieler recht und verurteilten den Verein zur Zahlung der von Mbappé geforderten offenen Gehälter und Prämien. Das seit eineinhalb Jahren andauernde juristische Kräftemessen ist damit aber nicht zu Ende. Beide Parteien haben nun die Möglichkeit, vor das Berufungsgericht zu ziehen.
Ursprünglich hatte der Streit sich um einen Betrag von rund 55 Millionen Euro an Lohn und Bonus entfacht, den Mbappé nach seinem Wechsel zu Real Madrid im Sommer 2024 noch von dem Pariser Klub verlangte. Nach längerem Schlagabtausch vor verschiedenen Instanzen folgten weitere Vorwürfe und die Forderungen schaukelten sich zu astronomischen Summen hoch.
Bei der Anhörung vor dem Arbeitsgericht im November forderte der 26-jährige Weltmeister von 2018 von PSG dann 263 Mio. Euro, während der Klub von dem Starspieler 440 Mio. Euro verlangte. Mbappé addierte zu dem nach seiner Meinung offenen Lohn Zahlungen für ungerechtfertigte Entlassung, eine Unterzeichnungsprämie mit Feriengeld sowie eine Summe für angeblich illegale Beschäftigung. PSG wiederum verlangte eine Entschädigung für einen geplatzten Transfer. Alle diese weitergehenden Forderungen von beiden Seiten wischte das Arbeitsgericht vom Tisch.
Mbappé hatte im Sommer 2024 nach sieben Jahren im PSG-Dress ablösefrei zu Real Madrid gewechselt. (sda/dpa)
14:31 Uhr
dienstag, 16. dezember
Schweizer Frauen in WM-Quali in Lausanne und Zürich
In der Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien trifft das Schweizer Frauen-Nationalteam in der ersten Phase auf Nordirland, die Türkei und Malta. Die ersten beiden Heimspiele finden im kommenden Frühling in Lausanne und Zürich statt.
Im Stade de la Tuilière empfängt das Team von Nationalcoach Rafel Navarro am Dienstag, 3. März, Nordirland. Am Dienstag, 14. April, trifft man im Letzigrund auf die Türkei. Dazwischen sind die Schweizer Frauen am Samstag, 7. März, auf Malta zu Gast.
Wenn die Schweiz in der Vierergruppe einen der ersten drei Plätze belegt, erreicht sie die Playoffs, in denen in zwei Runden mit Hin- und Rückspielen die weiteren europäischen WM-Startplätze vergeben werden. Gewinnt sie ihre Gruppe, geht sie zumindest in der 1. Playoff-Runde einem Team aus der Liga A aus dem Weg. (sda)
14:00 Uhr
dienstag, 16. dezember
Kurashev fällt verletzt aus
Die San Jose Sharks müssen vorläufig ohne ihren Schweizer Stürmer Philipp Kurashev auskommen. Der 26-Jährige verletzte sich in der Nacht auf Sonntag beim Sieg gegen Pittsburgh bei einem Sturz in die Bande. Wie lange er ausfällt, gab das NHL-Team nicht bekannt.
In dieser Saison überzeugte Kurashev mit bislang sechs Toren und neun Assists. Damit ist auch unsicher, ob er noch für das Schweizer Olympiateam in Frage kommt. (sda)
12:56 Uhr
dienstag, 16. dezember
Servette holt 38-jährigen Kanadier
Der HC Genève-Servette verpflichtet einen 38-jährigen NHL-Veteranen. Der kanadische Stürmer Derick Brassard unterschrieb einen Vertrag bis Ende Saison, wie der Genfer Klub mitteilt.
Brassard bestritt in 16 Saisons in der nordamerikanischen Profiliga 1131 Matches, wobei er 240 Tore und 373 Assists verzeichnete. 2016 wurde der Québécois mit Kanada Weltmeister.
2023 gab Brassard aufgrund einer Knöchelverletzung seinen Rücktritt, nach der vollständigen Genesung kam er nun auf diesen Entscheid zurück und überzeugte er mit seinem Lebenslauf die Verantwortlichen von Genève-Servette. (sda)
12:55 Uhr
dienstag, 16. dezember
Cupsieger der Frauen verdient neu 10'000 Franken
Der Schweizerische Fussballverband erhöht das Preisgeld für den Cup der Frauen signifikant. Neu werden insgesamt 30'000 Franken (bisher 5000) ausgeschüttet. Das Siegerteam des Cupfinals erhält mit 10'000 Franken doppelt so viel wie bisher. Dies gilt bereits für die aktuell laufende Ausgabe, deren Final am 29. März in Winterthur stattfindet.
Zum Vergleich: Im Cup der Männer haben die acht Viertelfinalisten bisher 19'000 Franken verdient. Wer den Cupfinal erreicht, kommt auf Einnahmen von insgesamt 242'000 Franken. (sda)
11:16 Uhr
dienstag, 16. dezember
Formel 1 kehrt nach Portugal zurück
Die Formel 1 kehrt zurück auf die Rennstrecke im portugiesischen Portimão. In den Jahren 2027 und 2028 soll wieder auf dem Grand-Prix-Kurs an der Algarve gefahren werden, wie die Rennserie mitteilte. Im Kalender ersetzt der Grosse Preis von Portugal dann die Strecke im niederländischen Zandvoort, deren Vertrag nach der kommenden Saison ausläuft.
In Portimão fuhr die Formel 1 bereits in den Jahren 2020 und 2021, als während der Corona-Pandemie Gastgeber gesucht wurden und vor allem europäische Austragungsorte zum Zug kamen. Beide Rennen gewann Lewis Hamilton, der damals noch für Mercedes fuhr. In Portugal wurden zudem in der Geschichte der Rennserie auch Rennen in Porto, Monsanto und Estoril veranstaltet.
«Das Interesse, einen Formel-1-Grand-Prix auszutragen, ist so hoch, wie es noch nie zuvor war», sagte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali. Als mögliche Kandidaten für den Rennkalender in den kommenden Jahren waren zuletzt auch Südafrika, Thailand und Südkorea gehandelt worden. (sda/dpa)
09:00 Uhr
dienstag, 16. dezember
Mosers drittes Tor, Josis zwei Assists
Unterschiedlich erfolgreicher Abend für die Schweizer Hockeyspieler in der NHL: Janis Moser erzielt sein drittes Saisontor, als Sieger geht aber nur Roman Josi mit Nashville vom Eis.
Nach zwei Minuten des Schlussdrittels traf der Berner Verteidiger Janis Moser für die Tampa Bay Lightning zum dritten Mal in dieser Saison. Es war im Florida-Derby gegen den Stanley-Cup-Champion Florida Panthers aber nur das 2:4 auf dem Weg zu einer 2:5-Niederlage.
Einen leichten Aufwärtstrend weisen die Nashville Predators mit Captain Roman Josi auf. Der Verteidiger steuerte zwei Assists zum 5:2 in St. Louis (mit Pius Suter) bei. Niederlagen gab es für die Winnipeg Jets mit Nino Niederreiter in dessen 1001. Spiel in der Regular Season mit 2:3 nach Verlängerung gegen Ottawa und die Los Angeles Kings von Kevin Fiala mit 1:4 in Dallas. Fiala erlebte einen schwierigen Abend, er stand bei drei Gegentoren auf dem Eis.
Los Angeles verlor zum dritten Mal in Folge und belegt im Westen nur noch den 6. Platz. Nashville, Winnipeg, das beste der letztjährigen Qualifikation, sowie St. Louis sind derzeit sogar ausserhalb der Playoff-Ränge klassiert. (sda)
09:00 Uhr
dienstag, 16. dezember
Michael Sigerist zum Präsidenten der FCL Holding AG gewählt
Michael Sigerist wurde zum Verwaltungsratspräsidenten der FCL Holding AG gewählt, wie der FC Luzern am Montagabend mitteilt. Der 63-Jährige ist seit November auch Verwaltungsratspräsident der FC Luzern-Innerschweiz AG.
Josef Bieri, der das Präsidentenamt seit dem vergangen Jahr ad interim ausführte, wird als Vizepräsident agieren. Zudem wurde Marco von Ah neu in den Verwaltungsrat gewählt. (sda)
08:53 Uhr
dienstag, 16. dezember
Ilaria Olgiati zur besten Para-Badminton-Spielerin ausgezeichnet
Ilaria Olgiati wird vom Welt-Badminton-Verband zur weltbesten Para-Badminton-Spielerin ausgezeichnet. Die Aargauerin ist nach Katrin Suter-Erath 2016 erst die zweite Schweizerin, die mit dem Titel ausgezeichnet wird.
Olgiati sicherte sich an den Europameisterschaften in diesem Jahr den Titel im Einzel, im Doppel und im Mixed-Doppel. Auf der Weltrangliste liegt die Rollstuhlspielerin im Einzel auf dem 2. Platz, im Doppel belegt sie den 1. Rang und im Mixed-Doppel liegt sie im 8. Rang. (sda)
16:07 Uhr
montag, 15. dezember
Belinda Bencic ausgezeichnet
Belinda Bencic wird von der WTA als «Comeback-Spielerin des Jahres 2025» ausgezeichnet. Die 28-Jährige brachte im April 2024 ihre Tochter Bella zur Welt, im folgenden Oktober kehrte die Tennisspielerin auf die WTA Tour zurück. Derzeit ist sie die Nummer 11 im WTA-Ranking.
Die Ostschweizerin qualifizierte sich beim Australian Open im Januar dieses Jahres sogleich für die Achtelfinals, ehe sie im Februar den WTA-500-Event in Abu Dhabi gewann. In Wimbledon zog sie in die Halbfinals ein. Es war ihr bestes bisheriges Ergebnis am Grand-Slam-Turnier in London.
Zum Abschluss des Jahres sicherte sich Belinda Bencic in Tokio dann ihren zehnten Titel auf der Tour, sie triumphierte beim WTA-500-Turnier - an dem Ort, an dem sie ihre olympische Goldmedaille 2021 holte. (sda)
14:19 Uhr
montag, 15. dezember
Thorsten Fink nicht mehr Trainer bei Genk
Thorsten Fink ist nach anderthalb Jahren den Trainerjob bei Genk los. Der Klub begründete die Massnahme mit zuletzt wechselhaften Ergebnissen und den schwankenden Leistungen der Mannschaft. Belgiens Leader Union Saint-Gilloise hat nach 18 Spieltagen bereits 14 Punkte mehr auf dem Konto als Genk.
Ende November hatte Fink im Rahmen der Europa League seinen ehemaligen Klub FC Basel in Genk empfangen und die Partie 2:1 gewonnen. Fink wirkte von Juli 2009 bis Oktober 2011 am Rheinknie und holte in beiden Jahren den Meistertitel. (sda/dpa)
14:17 Uhr
montag, 15. dezember
Smith vorsichtig, Lenherr und Détraz forfait
Fanny Smith geht die Olympiasaison mit Vorsicht an. Wie die Waadtländerin vor dem Skicross-Weltcup in Arosa einräumt, schränkt sie eine Verletzung zurzeit im Training noch ein und weist sie einen Trainingsrückstand auf.
«Ich bin zufrieden mit dem Saisonstart und meiner Verfassung. Ich weiss aber auch, wo ich noch aufholen muss. Ich hoffe, bis Februar werde ich bei hundert Prozent sein», sagte Smith am Montag nach den Rängen 3 und 5 beim Auftakt in Val Thorens vor wenigen Tagen.
Die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin hatte sich im Sommer eine nicht näher spezifizierte Verletzung am Bein zugezogen. Sie habe ihr gewohntes Programm etwas anpassen müssen und sei im Fahrplan zeitlich später dran als gewohnt, führte Smith aus. Bei der Belastung sei Vorsicht geboten, so die 33-Jährige. Wie der Schweizer Cheftrainer Enrico Vetsch erklärte, ist die Verletzung nicht gravierend, sie schränke Smith aber bei der Schnellkraft etwas ein.
Im Gegensatz zu Jonas Lenherr und Romain Détraz ist Smith in Arosa am Start. Lenherr, der die ganze letzte Saison aufgrund einer Fussverletzung verpasst hatte und in Val Thorens sein Comeback gab, fällt mit einer Bauchmuskelzerrung aus. Détraz verletzte sich in Val Thorens am linken Knie. Untersuchungen in der Schweiz ergaben eine leichte Knochenprellung sowie eine leichte Meniskusverletzung.
Nicht im Vollbesitz der Kräfte tritt am Heim-Weltcup Talina Gantenbein an. Der 27-jährigen Engadinerin machte bereits in Val Thorens und an den Vorbereitungstagen davor in St. Moritz ein hartnäckiger Virus zu schaffen.
Die K.o.-Läufe des Sprintrennens in Arosa stehen am Dienstagabend (ab 17.30 Uhr) auf dem Programm. (sda)
13:44 Uhr
montag, 15. dezember
Saubers Nachfolge-Team kündigt sich als Audi Revolut F1 Team an
Der in der kommenden Saison mit einer eigenen Equipe in die Formel 1 einsteigende Autobauer Audi verrät immer mehr Details vor seiner Premiere. Der Rennstall heisst offiziell Audi Revolut F1 Team.
In welchen Farben die neuen, am Standort des einstigen Teams Sauber gefertigten Autos daherkommen, haben sie bei Audi noch nicht offizialisiert. Die Vorstellung ist am 20. Januar in Berlin geplant. Dafür herrscht nun Klarheit über den Namen der Equipe: Audi Revolut F1 Team. Revolut ist ein Finanz-Unternehmen aus London.
«Die Enthüllung des Namens und des Logos des Teams ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf unserem Weg in die Königsklasse des Motorsports. Beide verleihen unseren Ambitionen eine klare Identität und spiegeln eine starke Vision und einen innovativen Spirit wider», erklärte Geschäftsführer Gernot Döllner.
Bislang existiert vom Audi mit der Bezeichnung R26 nur eine Konzept-Version, die im November in München präsentiert worden ist. «Die Vorstellung in Berlin wird der erste Moment sein, in dem wir erstmals alle als Team zusammenstehen und unsere weltweite Fangemeinde einladen, sich uns bereits vor unserem Debüt im nächsten Jahr anzuschliessen», sagte Projektleiter Mattia Binotto. (sda/dpa)
12:58 Uhr
montag, 15. dezember
Lausannes Lekoueiry für zwei Spiele gesperrt
Beyatt Lekoueiry, Mittelfeldspieler von Lausanne-Sport, muss in den nächsten zwei Pflichtspielen aussetzen. Der 20-jährige Mauretanier wurde nach seinem Platzverweis in der Super-League-Partie vom Sonntag in Basel (0:0) belangt. Der Schiedsrichter hatte Lekoueiry die Rote Karte wegen eines groben Fouls eine knappe Viertelstunde nach der Pause gezeigt. (sda)
08:26 Uhr
montag, 15. dezember
Wizards gewinnen Kellerduell
Die Washington Wizards kommen in der NBA zu einem raren Erfolgserlebnis. Das Team mit Kyshawn George gewinnt das Kellerduell gegen die Indiana Pacers 108:89.
In Indianapolis stellten die Wizards, mit nunmehr 4 Siegen aus 24 Spielen nach wie vor das Schlusslicht der Liga, gegen die Pacers, mit 6 Siegen aus 26 Spielen der Zweitletzte in der Rangliste der Eastern Conference, im Verlauf des zweiten Drittels die Weichen zum Erfolg. Für die Gäste war es nicht nur in der laufenden Meisterschaft, sondern auch gegen diesen Kontrahenten einen der raren Siege; die vorangegangenen sechs Duelle hatten sie allesamt verloren.
Bei Halbzeit lag die Mannschaft aus der Hauptstadt 58:47 voraus - und hielt den Gegner bis zum Schluss resultatmässig auf Distanz. Der Walliser George steuerte 8 Punkte und 9 Rebounds bei. (sda)





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