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Wälti und Calligaris gewinnen den italienischen Supercup und Schertenleib mit Doppelpack: Das Wochenende bei den Frauen

Während die heimische Women's Super League noch bis zum 6. Februar in der Winterpause ist, waren viele Schweizer Nationalspielerinnen im Ausland bereits wieder im Einsatz – mit Erfolg.

Italien

Lia Wälti startet mit einem Titel ins neue Jahr – und feiert gleich in ihrer ersten Saison mit Juventus schon den zweiten Erfolg. Nach dem Sieg im Cup gewinnt die Nati-Captain mit ihrem Team am Sonntag den italienischen Supercup. Es ist ihr erster Titel seit fast drei Jahren, bei dem sie auf dem Platz eine wichtige Rolle spielte. Beim Champions-League-Final letzten Sommer kam sie bei Arsenal nicht zum Einsatz, ebenso nicht dabei war sie im Cup-Final im September, wo sie auch auf die AS Roma traf.

Die Juventus-Frauen konnten sich im Supercup gegen die AS Roma durchsetzen.
Bild: IMAGO/IPA Sport/ABACA

Im Final in Pescara dreht Juventus den Rückstand gegen die Titelverteidigerinnen und setzt sich mit 2:1 durch. Während Teamkollegin Viola Calligaris ohne Einsatz bleibt, steht Wälti in der Startelf. In den wichtigen Spielen gehört sie zu den Stammspielerinnen. In der Champions League spielte sie vier von fünf Mal von Beginn weg. Romas Alayah Pilgrim wird in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Den entscheidenden Moment lieferte die 35-jährige Cristiana Girelli, die fünf Minuten vor Schluss per Absatz trifft.

Für Double-Gewinner Juventus war es bereits der fünfte Supercup-Sieg der Klubgeschichte. Entsprechend ausgelassen fiel der Jubel aus: So stürmten die Spielerinnen beispielsweise nach dem Spiel die Pressekonferenz und sangen auf dem Rückflug lautstark den Klassiker der Gewinnersongs: Queens «We are the champions».

Spanien

In Spanien kam es zum höchsten Saisonsieg des Serienchampions FC Barcelona. Beim 12:1 gegen Madrid CFF gelang Sydney Schertenleib erstmals für den FC Barcelona ein Doppelpack. Die 18-Jährige erzielte das 4:0 und das 11:1. Die Katalaninnen führen nach 15 Runden die spanische Tabelle mit 42 Punkten und einem Torverhältnis von 74:4 an.

England

Für Nati-Goalie Livia Peng ging es an diesem Wochenende bei Chelsea zurück auf die Ersatzbank, wo sie den 5:0-Heimsieg gegen West Ham miterlebte. Sie musste ihren Platz in der Startformation wieder an Hannah Hampton abgeben, nachdem Peng acht Spiele in Folge die verletzte Welttorhüterin ersetzt hatte. Für ihre Einsätze erhielt die Bündnerin gute Noten.

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