Schweizer Cup

GC feiert Schützenfest – Luzern und Sion mit Mühe eine Runde weiter

Die Super-League-Klubs halten sich am Samstag im Schweizer Cup schadlos. Luzern, die Grasshoppers und Sion qualifizieren sich für die Achtelfinals.

Der FC Winterthur kam einer Überraschung am nächsten. Der Super-League-Absteiger unterlag daheim dem FC Luzern erst durch einen Treffer in der Nachspielzeit mit 0:1. Pius Dorn stand nach einem Eckball und einer unübersichtlichen Aktion der Luzerner ideal, um den Ball in der 92. Minute über die Torlinie zu bugsieren.

Der Erfolg der Innerschweizer war nicht gestohlen. Aber genauso gut hätte der Sieger Winterthur heissen können. Das Team von Patrick Rahmen traf in der 75. Minute durch einen Freistoss von Antonio Marchesano nur die Latte. Zudem hatte der Gastgeber vor 7800 Zuschauern Pech, als in der 87. Minute Roman Buess alleine Richtung gegnerisches Tor zog, aber fälschlicherweise wegen Abseits zurückgepfiffen wurde. Videoschiedsrichter standen Referee Sven Wolfensberger in diesem Spiel nicht zur Seite.

GC mit Kantersieg bei Abrashis Jubiläumsspiel

Die Grasshoppers hatten beim 8:0 in Grenchen leichtes Spiel. Die Zürcher gingen die Partie mit viel Intensität an und überforderten damit den Solothurner Klub aus der 2. Liga interregional. Alle Zweifel am ersten Sieg im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Olaf Janssen waren rasch beseitigt. Schon zur Pause stand es unter der Führung von Captain Amir Abrashi, der seinen 300. Einsatz mit GC bestritt, 4:0.

Zum Kantersieg trugen Oscar Clemente, Samuel Krasniqi und Lee Young-Jun je einen Doppelpack bei. Die weiteren Treffer erzielten Nico Rissi, der sein erstes Tor für GC erzielte und der eingewechselte Giotto Morandi.

Sion dreht in der zweiten Halbzeit auf

Der FC Sion stiess in Cham auf deutlich mehr Widerstand und musste sich den 2:0-Sieg erkämpfen. Die Walliser schafften erst kurz nach der Pause durch den für die zweite Halbzeit eingewechselten U21-Nationalspieler Liam Chipperfield das 1:0. Auch nach dem Gegentor waren die in der Promotion League vorne mitspielenden Zuger ein gefährlicher Gegner, der bis zum 0:2 von Benjamin Kololli in der Nachspielzeit auf das Weiterkommen hoffen konnte. In der vergangenen Saison hatte Cham den FC Lugano aus dem Cup-Rennen geworfen.

Nebst den Super-Ligisten qualifizierten sich auch der SC Brühl und der FC Wil für die Achtelfinals. Brühl setzte sich auswärts bei Köniz mit 2:0 durch, während Wil in der Romandie bei Bulle einen knappen 1:0-Sieg feierte.

In dieser Spielzeit bleibt es auch nach den ersten zwei Tranchen der Sechzehntelfinals dabei: Die Klubs aus der Super League halten sich schadlos. Am Sonntag stehen mit Lugano (gegen Pully), Lausanne-Sport (gegen Winkeln), Zürich (gegen Aarau), YB (gegen Taverne) und Thun (gegen Schaffhausen) die nächsten Vereine aus der Topliga auswärts auf dem Prüfstand. (sda/res)

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