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Ski alpin

Marco Odermatt für einmal im Schongang: Er gewinnt eine Kugel mit so wenig Podestplätzen wie nie zuvor

Weil in Courchevel beide Super-G wetterbedingt abgesagt werden müssen, feiert der Schweizer Skistar den vierten Disziplinensieg in vier Jahren.
Feiertage für Marco Odermatt in Courchevel.
Bild: Giovanni Auletta

Kein Schweizer Skifahrer ist im Weltcup so oft aufs Podest gefahren wie Marco Odermatt. 102 Mal grüsste der Nidwaldner in seiner grandiosen Karriere bislang vom Stockerl. Eine angenehme Begleiterscheinung dieser einmaligen Konstanz: Seit 2022 gewann Odermatt fünf grosse und elf kleine Kristallkugeln für den jeweils besten Athleten des Winters in der Gesamtwertung, respektive in den Disziplinen Riesenslalom, Super-G oder Abfahrt.

Nie aber benötigte der 28-Jährige weniger Podestplätze, um eine Saisonwertung zu holen wie diesmal im Super-G. Weil in Courchevel gleich beide geplanten Rennen den Wetterkapriolen zum Opfer fielen, reicht «Odis» Vorsprung von 158 Punkten auf den ersten Verfolger Vincent Kriechmayr, um sich die Kugel bereits vor dem abschliessenden Rennen am Weltcupfinal in Norwegen zu sichern.

Während Marco Odermatt in seiner besten Super-G-Saison 2022/23 sechs Rennen gewann und bei allen acht Starts aufs Podest fuhr, reichen ihm aktuell zwei Siege und ein weiterer Podestplatz für den Kugelgewinn. So selten grüsste er bei keinem der zehn anderen Disziplinensiege vom Stockerl.

Trotzdem bleibt Odermatts Konstanz auch in dieser Disziplin unfassbar eindrücklich. Alle Super-G der vergangenen vier Weltcupsaisons beendete der Nidwaldner unter den besten Sieben. In dieser 33 Rennen umfassenden Serie fiel er kein einziges Mal aus.

Mit dem vierten Kugelgewinn in Folge nähert sich Marco Odermatt den beiden Rekordhaltern Hermann Maier und Aksel Lund Svindal. Diese haben die Super-G-Wertung je fünfmal für sich entschieden. Wie bei Odi stehen auch vier dieser Kristallkugeln in der Vitrine von Pirmin Zurbriggen. Geschlechterübergreifend ist die Nummer 1 indes eine andere Vertreterin von Swiss-Ski: Lara Gut-Behrami war sogar in sechs Wintern die beste Super-G-Fahrerin der Welt.

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