Hört sie auf? Oder macht sie doch noch weiter? Die Frage begleitet Lara Gut-Behrami seit letztem November und ihrer schlimmen Verletzung. Kreuzband, Innenband und Meniskus im linken Knie sind gerissen.

Gut-Behrami war nominiert zur Wahl als Sportlerin des Jahres. Als eine der sechs besten Athletinnen. Am Sonntagabend aber fehlte sie in der Live-Show. Und gab auch kein virtuelles Interview wie Marlen Reusser oder Mathilde Gremaud. Moderatorin Fabienne Gyr sagte in der Show: «Wir hätten gerne mit Lara Gut-Behrami über ihr Sportjahr 2025 geredet, aber sie steht uns nicht zur Verfügung.»
Was war da los? Anfrage bei SRF. Die Antwort: «Natürlich würde es uns freuen, alle nominierten Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer sowie Teams live in der Sendung begrüssen zu dürfen. Leider ist dies nicht immer möglich. Wir bitten Sie, die jeweiligen Nominierten direkt nach ihren Gründen zu fragen.»

Das ist der Grund für Gut-Behramis Absage – am 4. Januar wäre sie dabei gewesen
Also geht die Anfrage direkt ans Management von Lara Gut-Behrami. Dieses klärt auf: «Lara hat die Grippe und konnte darum am Sonntag leider nicht Teil der Sendung sein.»
Ursprünglich hätten die Sports Awards am 4. Januar stattfinden sollen. Aufgrund der Brandkatastrophe in Crans-Montana entschied SRF, aus Respekt vor den Opfern und ihren Angehörigen die Sendung zu verschieben. An jenem 4. Januar wäre Gut-Behrami persönlich im Studio erschienen.
Und wie geht es weiter mit ihrer Ski-Karriere? Die einfache Antwort: Niemand weiss es. Nicht einmal sie selbst. Zuerst will Gut-Behrami wieder vollständig gesund sein. Und erst dann entscheiden, ob sie noch einmal einen Anlauf nimmt, mit der Heim-WM 2027 in Crans-Montana als Ziel. Oder – wie ursprünglich schon angekündigt – per Ende dieser Saison die Karriere beendet. Ohne Happy End.

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