Laufsport

Melanie Kunz und Lars Schmidiger triumphieren beim Göpfi-Lauf

Die 44 Teilnehmenden bewältigen von Schwarzenberg aufs Mittaggöpfi 1100 Höhenmeter – bei herausfordernden Bedingungen.
Die Läuferinnen und Läufer auf dem Mittaggöpfi.
Bild: zvg

Am Sonntag fiel um 9 Uhr bei strahlendem Sonnenschein der Startschuss zur 23. Austragung des Göpfi-Laufs von Schwarzenberg via Eigenthal aufs Mittaggöpfi. Das auf 44 Läuferinnen und Läufer limitierte Teilnehmerfeld nahm die 14,2 Kilometer lange Strecke in Angriff, die es insbesondere auf den letzten fünf Kilometern in sich hat: Ab Eigenthal Unterlauelen bis zum Ziel auf 1917 m ü. M. sind rund 850 der insgesamt 1100 Höhenmeter zu bewältigen. Die sommerlichen Temperaturen stellten dabei eine zusätzliche Herausforderung dar.

Bei den Frauen fiel die Entscheidung früh. Melanie Kunz, Luzern, setzte sich direkt nach dem Start ab und lief einen souveränen Start-Ziel-Sieg in 1:49:08 Stunden heraus. Auch die weiteren Podestplätze waren früh bezogen: Corinne Spöring, Eigenthal, belegte Rang zwei in 2:01:39, gefolgt von der ebenfalls Einheimischen Isabelle Burri auf Platz drei mit einer Zeit von 2:10:09.

OK-Präsident ist zufrieden mit dem Ablauf

Bei den Männern konnten sich Lars Schmidiger aus Flühli und Silvan Lauber aus Schwarzenberg schon früh vom übrigen Feld absetzen. Nach fünf Kilometern eingangs Eigenthal löste sich Lars Schmidiger kontinuierlich von Silvan Lauber und lief fortan allein an der Spitze. Bei seiner ersten Teilnahme erreichte er das Ziel auf dem Mittaggüpfi nach 1:28:56 Stunden als Solosieger.

Noch vor dem Schlussanstieg übernahm Nils Fankhauser aus Finsterwald die zweite Position, während sich Beat Bachmann aus Weggis kontinuierlich auf den dritten Rang vorarbeitete. Im weiteren Rennverlauf kam es an der Spitze zu keinen Positionsverschiebungen mehr.

OK-Präsident Willy Wobmann zog nach dem Anlass ein positives Fazit: «Der Göpfi-Lauf soll sowohl Spitzenläuferinnen als auch Breitensportlern eine sportliche Herausforderung bieten. Es freut uns sehr, dass alle Teilnehmenden die Strapazen trotz der warmen Temperaturen gut gemeistert und das Ziel wohlbehalten erreicht haben.»

Da das Ziel nur zu Fuss erreichbar ist, mussten Ersatzkleider und Verpflegung von Helfenden auf das Mittaggöpfi getragen werden. Über 40 engagierte Helferinnen und Helfer waren im Einsatz, um diesen Lauf-Event zu ermöglichen. (pd)

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