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Embolo-Rot-Diskussion geht weiter: Jetzt reagiert die Fifa

Die FIFA hält am umstrittenen Platzverweis gegen Breel Embolo fest. Obwohl die Regelhüter die Auslegung nicht decken, sei an der WM der richtige Entscheid gefällt worden.
Der Schiedsrichter sah erst ein Foul und schickte Breel Embolo dann für eine Schwalbe vom Platz – die FIFA hält das Vorgehen für richtig.
Bild: Keystone

Im WM-Viertelfinal sah der Schweizer Breel Embolo eine Gelb-Rote Karte, nachdem er eine Schwalbe begangen hatte. Der Schiedsrichter zeigte dem Stürmer diese aber erst nach dem Eingreifen des VAR, was eigentlich nicht zulässig gewesen wäre. Dies erklärten die Regelhüter vom International Football Association Board nun. So könne die Regel bezüglich der «Mistaken Identity» derzeit nur im Falle einer Verwechslung verwendet werden – die Auslegung der FIFA war demnach also nicht durch die Regeln gedeckt, obwohl sie an der WM von Beginn an so verwendet wurde.

Der Weltfussballverband verteidigte sich gegen die Kritik. «Wir betrachten dies nicht als Fehler des VAR», sagte ein FIFA-Sprecher am Dienstagabend. Schliesslich sei durch den Eingriff der richtige Entscheid getroffen worden. «Die Schwalbe selbst steht ausser Frage und sollte nicht zu einer Disziplinarmassnahme gegen einen Gegner führen», erklärt dieser und verweist darauf, dass «die Interpretation der ‹Mistaken Identity›-Regel während der WM konsequent angewendet» wurde.

Die FIFA sei während des Turniers in ständigem Austausch mit dem IFAB gestanden. Die Regelhüter hätten demnach bestätigt, «dass diese Auslegung ihre Berechtigung hat, positiv aufgenommen wurde und Teil der Diskussionen über Änderungen am VAR-Protokoll sein wird».

In den Augen des Weltfussballverbands war das Vorgehen im Fall Embolo sowie in der Partie zwischen den USA und Paraguay also korrekt – trotz der Erklärung der Regelhüter vom IFAB. (nih, watson)

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