Die Tore
2. Minute: Matteo Di Giusto spielt einen Freistoss flach auf Ruben Dantas Fernandes, der einen Flankenball in die Mitte schlägt. Lucas Ferreira setzt sich im Kopfballduell durch, Lars Villiger legt per Kopf den Ball nochmals in die Mitte, wo Oscar Kabwit nachstochert. Schliesslich ist es Abwehrchef Stefan Knezevic, der den Ball mit dem Oberschenkel über die Linie drückt.

8. Minute: Nach einem Einwurf in die Mitte wird der Ball verlängert, Nico Maier kommt vor Tyron Owusu an den Ball und haut ihn via Innenpfosten wunderbar ins Netz. Der neue FCL-Goalie Simon Simioni ist bei diesem Schuss absolut chancenlos.
51. Minute: Nach einem Thuner Freistoss wird der Ball abgelenkt und geht vom Bein von Stefan Knezevic in Richtung von Simon Simoni. Der neue FCL-Goalie kann den Ball nicht halten, am Ende trifft Marc Gutbub in einer unübersichtlichen Situation zum 2:1 für den Meister.

84. Minute: Nach einem Freistoss gewinnt Nicolas Bürgy das Kopfballduell gegen Oscar Kabwit und köpfelt zum 3:1 ein.
Spielfazit
Nach den beiden frühen Toren entwickelt sich in der ersten Halbzeit ein intensives Kampfspiel. Luzern und Thun schenken sich keinen Meter, klare Torchancen aus dem Spiel heraus bleiben bis zur Pause jedoch Mangelware. Beide Treffer fallen nach Standardsituationen, auch die beste Thuner Möglichkeit entsteht nach einem Freistoss.
Der FCL startet mit einer grossen Chance durch Lucas Ferreira gut in die zweite Halbzeit, kassiert kurz darauf jedoch auf unglückliche Weise das zweite Gegentor. In der Folge bemüht sich Luzern um eine Reaktion, entwickelt offensiv aber zu wenig Durchschlagskraft. Einzig Neuzugang Aurelio Oehlers kommt zu einer guten Ausgleichsmöglichkeit.
Nach einem weiteren Standard sorgt Thun in der Schlussphase für die Entscheidung. Der Sieg des Meisters geht insgesamt in Ordnung, weil vom FCL nach der frühen Führung offensiv zu wenig kommt und er defensiv anfällig auftritt.
Das gab zu reden
Für Udo Portmann ist es der erste Auftritt als Trainer des FC Luzern. Entsprechend gross ist auf Luzerner Seite die Vorfreude auf das Duell mit dem amtierenden Meister. Thun überrascht jedoch bereits mit der Aufstellung: Im Vergleich zum Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Dinamo Zagreb vom Dienstag stehen gleich sieben neue Spieler in der Startelf. Obwohl der Fokus der Berner Oberländer derzeit stark auf dem Europacup liegt, ist davon auf dem Platz kaum etwas zu spüren. Thun tritt ähnlich aggressiv und hartnäckig auf wie bereits in der vergangenen Saison.
Die Stimmung
Der mit Spannung erwartete Saisonauftakt lockt am Samstagabend 11'374 Zuschauerinnen und Zuschauer zum Duell mit dem amtierenden Meister ins Stadion. Sowohl die FCL-Fans als auch der gut gefüllte Gästesektor sorgen für eine stimmungsvolle Kulisse. Wirklich hitzig wird die Partie jedoch weder auf noch neben dem Spielfeld.
Die Noten
folgen
Das Telegramm
Luzern – Thun 1:3 (1:1)
Thermoplan-Arena. – 11’374 Zuschauende. – SR Gianforte. – Tore: 2. Knezevic (Kabwit) 1:0. 8. Maier (Gutbub) 1:1. 51. Gutbub (Bürgy) 1:2. 84. Bürgy (Dähler) 1:3.
Luzern: Simoni; Dorn, Knezevic, Lüthi, Ruben Dantas Fernandes (74. Ciganiks); Ferreira (64. Oehlers), Owusu (85. Meyer), Bertone, Di Giusto (85. Wyss); Kabwit, Villiger (74. Zimmermann).
Thun: Steffen; Dähler, Bürgy, Bamert, Balaruban (60. Heule); Maier (60. Matoshi), Saiz, Zoukit (60. Roth), Derbaci (74. Reichmuth); Gutbub, Stewart (80. Labeau).
Bemerkungen: Luzern ohne Bung Meng Freimann (gesperrt), Grbic, Toggenburger und Winkler (alle verletzt). Thun ohne Bürki (gesperrt), Käit und Montolio (beide verletzt). – 28. Lattenschuss Zoukit. – Verwarnungen: 50. Dorn, 72. Bürgy, 83. Ciganiks, 89. Zimmermann (alle Foul).


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