Fussball

Vor vier Jahren war Udo Portmann noch Turnlehrer – heute führt er den FC Luzern: «Ich habe nie geplant, Trainer zu werden»

Er spielte nie als Profi und hielt eine Laufbahn im Spitzenfussball lange für unwahrscheinlich. Trotzdem arbeitete sich Udo Portmann vom Amateurfussball bis in die Super League hoch – auch dank seines besonderen Gespürs für Menschen.
Vor seiner grössten Bewährungsprobe: Udo Portmann startet als Cheftrainer des FC Luzern erstmals in eine Super-League-Saison.
Foto: zvg, FC Luzern

Zweimal sagt Udo Portmann dem FC Rothenburg ab. Luigi Tilli, damals Sportchef des Drittligisten, will den Erstligaspieler des SC Cham verpflichten. Als wenig später der Trainerposten frei wird, ruft Tilli ein drittes Mal an. «Ich habe euch doch schon zweimal abgesagt!», sagt Portmann lachend. Erst beim Stichwort Spielertrainer hört er zu. In Rothenburg spielen Freunde, in Cham ist Portmann nach einem Achillessehnenriss nicht mehr gesetzt. «Eigentlich habe ich nie geplant, Trainer zu werden», erinnert sich Portmann. «Weil die Anfrage von Freunden kam, dachte ich aber: Ich probiere das einmal aus.»

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