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Cup

Der FCL enttäuscht auch im Cup: Aus beim unterklassigen Stade Lausanne-Ouchy

Der FC Luzern verliert den Cup-Viertelfinal bei Stade Lausanne-Ouchy schon in der Anfangsphase: Durch Gegentore in der 4. und 17. Minute liegt man früh 0:2 zurück. Die Innerschweizer sind lange ein harmloser Widersacher, das 1:2 in der 87. Minute kommt zu spät.
Konsternierte FCL-Spieler nach dem Abpfiff: Andrej Vasovic (links) und Taisei Abe (rechts) verlassen gebeugt das Spielfeld.
Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Lausanne, 4. 2. 2026)

Die Tore

4. Minute: Lausannes Abwehrmann Theo Barbet drückt den Eckball von Vasco Tritten zum 1:0 der Gastgeber ins Netz. FCL-Innenverteidiger Bung Meng Freimann ist zu weit weg vom Torschützen.

Stade Lausanne-Ouchys Theo Barbet (Mitte) bezwingt, umgeben von Luzerner Defensivspielern, Goalie Pascal Loretz zum frühen 1:0.
Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Lausanne, 4. 2. 2026)

17. Minute: Keasse Bah kommt mit einer Körpertäuschung mühelos an Andrejs Ciganiks vorbei. Der schnelle Rechtsaussen hat Raum und Zeit, um zu schiessen. Mit seinem scharfen Aufsetzer bezwingt er FCL-Keeper Pascal Loretz zum 2:0.

87. Minute: Matteo Di Giusto passt zurück in die Mitte auf Lucas Ferreira, der aus Luzerner Sicht zum späten 1:2-Anschluss trifft.

Fast kein Durchkommen für den FCL und seinen Stürmer Oscar Kabwit gegen SLO mit Defensivspezialist Theo Barbet.
Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Lausanne, 4.2.2026)

Spielfazit

Die verkorkste Saison können die Luzerner im Schweizer Cup nicht retten. Der Tabellenvierte der Challenge League ist für den FCL zu stark – und der Zehnte der Super League verpasst den Halbfinaleinzug. Schlimm ist, dass die Innerschweizer gegen Stade Lausanne-Ouchy in der ersten Halbzeit einen blutleeren Auftritt zeigen. Uninspiriert und kampflos kassiert man die beiden Gegentreffer – und schafft am Schluss der Partie die Wende nicht mehr. Die 1:2-Niederlage geht absolut in Ordnung.

Das gab zu reden

Bung Meng Freimann steht doch auf dem Platz, der Innenverteidiger hat sich rechtzeitig von einer Grippe erholt. Beim frühen 0:1-Rückstand in der 4. Minute sieht Freimann jedoch alles andere als ausgeruht und erholt aus. Für Julian von Moos (Ersatz) stürmt Adrian Grbic. Er war am Sonntag gegen St. Gallen (2:2) gesperrt. Grbic und Oscar Kabwit bilden ein neues FCL-Sturmduo. Für die zu wenig durchschlagstarken Angreifer kommen Andrej Vasovic und Lars Villiger ins Spiel. Julian von Moos ersetzt Tyron Owusu. Spielerische Besserung bringt der früh für Levin Winkler in die Partie gekommene Lucas Ferreira.

Weiterer Rückschlag für Mario Frick: Muss der FCL-Trainer jetzt um seinen Job bangen?
Bild: Martin Meienberger/Freshfocu (Lausanne, 4.2.2026)

Die Stimmung

Die altehrwürdige Pontaise würde 15'700 Fans Platz bieten. Wie erwartet bleiben die meisten Schalensitze leer. 1376 Personen sind schliesslich im Stadion. Die FCL-Fans im Gästeblock stehen auf Stehrampen. Es sind immerhin rund 500 Anhänger, die den Weg nach Lausanne am Mittwochabend auf sich genommen haben. Ein Plus für die Luzerner Mannschaft: Sie ist stimmungsstark. Doch am Schluss feiern die 50 bis 100 SLO-Fans den Halbfinaleinzug ihres Challenge-League-Teams, während die teilweise sehr unzufriedenen Innerschweizer Supporter geschlagen die Heimreise antreten. FCL-Trainer Mario Frick dürfte in den nächsten Tagen erneut zum Thema werden. Wird schon bald U21-Trainer Michel Renggli übernehmen?

Telegramm

Stade Lausanne-Ouchy – Luzern 2:1 (2:0)
Pontaise. – 1'376 Zuschauende. – SR Wolfensberger.
Tore: 4. Barbet 1:0. 17. Bah 2:0. 87. Ferreira 1:2.
SLO: Da Silva; Kaloga, Malula, Barbet, Conus (83. Lukembila); Lusuena; Nkama, Tritten; Bah (67. Garcia), Nomel; Sartoretti (83. Socka).
Luzern: Loretz; Dorn, Knezevic (24. Bajrami), Freimann, Ciganiks; Abe; Owusu (61. von Moos), Winkler (24. Ferreira); Di Giusto; Kabwit (69. Villiger), Grbic (61. Vasovic).
Bemerkungen: Luzern ohne Spadanuda, Sadikaj, Löfgren und Zimmermann (verletzt). ­– 2. Tor von Grbic wegen Abseits aberkannt. ­– Verwarnungen: 44. Ciganiks. 91. Freimann (beide Foul).

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