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Eishockey

Nach der Bruchlandung gegen Ajoie: Michael Liniger bleibt vorerst Trainer des EV Zug

Der Druck auf Michael Liniger wächst. Klar ist: Er steht am Samstag in Genf und am Dienstag beim Halbfinal-Rückspiel in der Champions Hockey League gegen Lulea an der Bande.
Im Fokus der Kritik: EVZ-Trainer Michael Liniger.
Bild: Mike Wiss/Freshfocus
(Zug, 17. 1. 2026)

Seit dem 23. Dezember lechzt der EV Zug nach einen Sieg. Die 2:4-Niederlage am Freitagabend in der OYM Hall gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten HC Ajoie markierte den Tiefpunkt in dieser Saison. Der sechste Platz und damit das Erreichen der Playoffs ohne Umweg rückt für Zug immer weiter in die Ferne.

Stürmer Sven Senteler schimpfte später über den Auftritt der Mannschaft: «Schlecht von A bis Z. Das ist ein Skandal! Wir haben viel zu wenige Spieler, die den Unterschied ausmachen wollen. Wir haben nun 40 Partien absolviert und machen immer noch dieselben Fehler. Was kann der Trainer dafür? Wir reden nach jedem Spiel von denselben Versäumnissen. Das ist inakzeptabel.»

Haufenweise Kritik prasselt vom EVZ-Umfeld auf den Trainer ein. Und einmal mehr stellt sich nach dem blutleeren Aufritt gegen Ajoie die Trainerfrage. Wie Sportchef Reto Kläy auf Nachfrage erklärt, wird in der Causa Michael Liniger in den nächsten Tagen nichts passieren. Zumindest nicht bis am Mittwoch, wenn der EV Zug nach dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions Hockey League von Schweden zurück in die Schweiz fliegt. «Wir müssen zeitnah handeln, aber nicht überstürzt», sagt der Sportchef. Weitere Aussagen des Sportchefs deuten darauf hin, dass das Bekenntnis zu Liniger nur für den Moment gilt und noch längst keine Garantie für einen längeren Verbleib ist.

Ob der EV Zug am Samstagabend auswärts gegen Genève-Servette den ersten Sieg in diesem Jahr feiern kann, oder ob die Niederlagenserie andauert, können Sie in unserem Liveticker mitverfolgen.

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