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Sport-News

Alle Sport-News bis Ende Februar 2026

Hier finden Sie alle Nachrichten aus der Welt bis Ende Februar 2026 des Sports in kompakter Form.

Mehr zum Thema:

20:18 Uhr

Samstag, 28. Februar

Thun mit zehntem Sieg in Serie

Der FC Thun nimmt einen weiteren Schritt Richtung historischen Meistertitel. Verfolger St. Gallen gewinnt gegen Schlusslicht Winterthur dank spätem Penalty.

Der FC Thun nimmt einen weiteren Schritt Richtung historischen Meistertitel.
Bild: freshfocus

Dass der FC Thun irgendwann in dieser Saison seinen ersten Meistertitel feiern wird, ist in der Fussballschweiz längst eine erwartete Sensation geworden. Am Samstagabend konnten die Berner Oberländer einen nächsten Schritt dazu machen, am Ende der Super-League-Saison als Aufsteiger auf dem Thron des Schweizer Meisters zu sitzen. Im Duell der beiden formstärksten Mannschaften kam das Team von Trainer Mauro Lustrinelli zu einem 2:1-Erfolg gegen Luzern und feierte damit den zehnten Sieg in Serie. Luzern verpasste derweil den vierten Sieg de suite.

Damit wahrten die Thuner ihr Polster von 14 Punkten auf den ersten Verfolger. St. Gallen gewann gegen Schlusslicht Winterthur dank zwei Treffern von Alessandro Vogt nach einem 0:1-Rückstand noch mit 2:1. (sda)

20:14 Uhr

Samstag, 28. Februar

Vogt versetzt Winterthur nächsten Schlag

St. Gallen gewinnt gegen Winterthur spät nach einem Rückstand und verpasst dem Schlusslicht den nächsten Nackenschlag.

Es sah lange danach aus, als ob Winterthur endlich wieder ein Erfolgserlebnis würde feiern können. Pajtim Kasami brachte die Winterthurer nach 21 Minuten in Führung, und als Carlo Boukhalfa vor der Pause mit einem Penalty an Stefanos Kapino scheiterte, schien Fortuna doch endlich wieder einmal Winterthurerin zu sein an diesem Samstag.

Doch ganz der Floskel entsprechend dauert ein Spiel 90 Minuten und ist erst fertig, wenn der Schiedsrichter pfeift. Alessandro Vogt liess die St. Galler nach 77. Und 92 Minuten jubeln. Bei seinem zweiten Treffer war der beste St. Galler Torschütze vom Punkt erfolgreich.

Wie lange er indes noch das Shirt der St. Galler tragen wird, ist offen. Er wird mit einem Wechsel im Sommer zur TSG Hoffenheim in Verbindung gebracht. (sda)

18:03 Uhr

Samstag, 28. Februar

Mainz holt weiteren Punkt im Abstiegskampf

Urs Fischer erkämpft sich mit Mainz einen Punkt gegen Leverkusen.
Bild: EPA

Mainz sammelt einen weiteren Punkt im Abstiegskampf der Bundesliga. Die Mannschaft von Urs Fischer kommt in Leverkusen zu einem 1:1.

Sheraldo Becker brachte die Mainzer in der 67. Minute in Front und schien wieder einmal zu beweisen, was Teams des Schweizer Trainers Urs Fischer ausmacht. Eine unglaubliche Effizienz. Doch die Leverkusener sicherten sich dank Verteidiger Jarell Quansah mit einem späten Tor immerhin einen Punkt.

Auch die restlichen Partien vor dem Klassiker zwischen Dortmund und Bayern München standen im Zeichen des Abstiegskampfs. Werder Bremen gewann das Kellerduell gegen Schlusslicht Heidenheim hochverdient 2:0. St. Pauli verliess dank eines überraschenden Siegs bei Hoffenheim (1:0) die Abstiegsplätze. Und auch Borussia Mönchengladbach konnte sich dank eines späten Tores gegen Union Berlin (94.) etwas Luft verschaffen, bleibt aber im Kampf gegen den Abstieg gefordert. (sda)

18:01 Uhr

Samstag, 28. Februar

Europacupsieg für Lenz Hächler

Der 22-jährige Innerschweizer Lenz Hächler feiert in Oppdal (NOR) den nächsten Europacupsieg. Nach dem Sieg im Riesenslalom von Norefjell vom Dienstag gewann er auch im Super G - mit 0,53 Sekunden Vorsprung auf Landsmann Delio Kunz. Insgesamt feierte Hächler im neuen Jahr schon vier Europacupsiege, drei davon im Super G. (sda)

17:23 Uhr

Samstag, 28. Februar

Fähndrich in Falun auf dem Podest

Nadine Fähndrich kann auch nach den Olympischen Spielen an ihrer Topform festhalten.
Bild: Freshfocus

Nadine Fähndrich läuft im ersten Langlauf-Sprint nach den Olympischen Spielen auf das Podest. Die 30-jährige Luzernerin wird in Falun mit den Skating-Ski Dritte.

Fähndrich musste sich im schwedischen Austragungsort der kommenden Weltmeisterschaften einzig der einheimischen Olympiasiegerin Linn Svahn und der Norwegerin Kristine Skistad geschlagen geben. Anders als noch an den Olympischen Spielen, als sie überraschend bereits in den Viertelfinals ausschied, zeigte Fähndrich in Falun eindrücklich, dass sie zu den besten Sprinterinnen der Welt gehört. Zum vierten Mal in dieser Saison stieg die WM-Dritte im Einzelsprint auf ein Weltcup-Podest.

«Ich bin überrascht, dass ich noch so viel Energie gefunden habe nach den Olympischen Spielen», sagte Fähndrich im SRF-Interview. Im Val di Fiemme durchlebte sie ein emotionales Auf und Ab. Nachdem sie im Einzelsprint überraschend bereits in den Viertelfinals hängenblieb, holte sie im Team-Spring mit Nadja Kälin die Silbermedaille. Bereits beim Einlaufen habe sie gemerkt, dass der Fokus zurückkomme. «Der Prolog hat dann super funktioniert und es hat wieder sehr viel Spass gemacht.»

Anja Weber verpasste den Finaleinzug um lediglich zwei Hundertstel. Die 24-Jährige bog in ihrem Halbfinal als Führende auf die Zielgeraden ein, wurde jedoch noch von zwei Schwedinnen überholt und klassierte sich im 7. Schlussrang. Weber war vorzeitig von den Olympischen Spielen abgereist, nachdem sie überraschend nicht für den Teamsprint berücksichtigt worden war.

Im Sprint der Männer verpasste Janik Riebli das Podest als Fünfter um rund 1,5 Sekunden. Es setzte sich wie erwartet Johannes Klaebo durch. Der Norweger, der an Olympia sechs Goldmedaillen gewann, siegte vor seinem Landsmann Lars Heggen und dem Österreicher Benjamin Moser. (sda)

17:07 Uhr

Samstag, 28. Februar

Curling: Olympia-Teams verpassen die WM

Überraschung im Schweizer Curling: Dem Männer-Team des CC Genf um Skip Yannick Schwaller verpasst die WM-Qualifikation.
Bild: AP Photo

Silber (Frauen) und Bronze (Männer) holten die Schweizer Curling-Teams vor einer Woche an den Winterspielen. Danach hetzten die Teams von Skip Silvana Tirinzoni und Skip Yannick Schwaller umgehend zurück nach Bern, um sich an den Schweizer Meisterschaften die Spielberechtigung für die Weltmeisterschaften im März in Calgary (Frauen) und Ogden/USA (Männer) zu sichern. Am Ende missriet das Unterfangen beiden Olympia-Teams.

Die viermaligen Weltmeisterinnen und Olympia-Silbermedaillengewinnerinnen um Skip Tirinzoni müssen dem Team vom Grasshopper Club um Skip Xenia Schwaller den Vortritt lassen. Am Freitag hatte das Team Tirinzoni den ersten Final noch mit 6:5 nach Zusatzend gewonnen. Am Samstag gelang den Frauen vom Grasshopper Club in der Best-of-3-Serie mit zwei Siegen noch der Umschwung. Zuerst gewann das Team um Xenia Schwaller mit 7:5 (nach 3:4-Rückstand), danach die Belle sogar mit 7:3 (nach 0:2-Rückstand).

Dem Männer-Team des CC Genf um Skip Yannick Schwaller erging es nicht besser. Nach einem klar gewonnenen ersten Final (6:1 am Freitag) setzte sich am Samstag das Team Glarus mit Justin Hausherr, Simon Gloor, Skip Marco Hösli und Philipp Hösli mit 6:5 und 5:4 durch. Auch das Team Schwaller brachte in den Playoff-Spielen vom Samstag Führungen nicht über die Ends.

Die Schweizer Olympia-Teams hatten sich während den Schweizer Meisterschaften darüber beklagt, dass sie unmittelbar nach den Winterspielen zur WM-Qualifikation antreten mussten. Andererseits ist es in anderen Ländern durchaus Usus, dass andere Teams an die Weltmeisterschaften reisen dürfen.

Das GC-Team mit Skip Xenia Schwaller und das Männer-Team aus Glarus mit Skip Marco Hösli werden beide erstmals an Titelkämpfen starten.

Die Schweizer Meisterschaften in Bern profitierten vom Curling-Boom nach Olympia. An allen Tagen strömten ungewohnt viele Zuschauer in die Berner Curlinghalle. (sda)

16:12 Uhr

Samstag, 28. Februar

Xhaka gibt Startelf-Comeback für Sunderland

Granit Xhaka holt bei seiner Rückkehr in die Startelf mit Sunderland gegen Bournemouth einen Punkt.
Bild: AP Photo

Granit Xhaka steht nach seiner Knöchelverletzung erstmals wieder in der Startformation für Sunderland. Bei Bournemouth spielt der Aufsteiger 1:1.

Vier Spiele lang war Granit Xhaka zum Zuschauen verdammt gewesen und verpasste damit unter anderem das Wiedersehen mit seinem früheren Klub Arsenal in London (0:3). In der letzten Woche gab der Captain der Schweizer Nationalmannschaft bei der Niederlage gegen Fulham (1:3) in der Schlussphase sein Comeback, als er in der zu einem 19-minütigen Teileinsatz kam.

Am Samstag im Auswärtsspiel bei Bournemouth stand der 33-Jährige nun erstmals wieder in der Startformation und führte die Mannschaft aus dem Nordosten Englands als Captain aufs Feld. Xhaka fungierte in der gewohnten Rolle im Spielaufbau und strukturierte Sunderlands Spiel sichtlich. Nach einer knappen Stunde blieb der Basler nach einem harten Tackle von Tyler Adams für einen Moment liegen, nachdem er just wieder am Knöchel getroffen worden war. Xhaka konnte aber weiterspielen und wurde schliesslich eine Viertelstunde vor dem Ende ausgewechselt.

Zum Sieg reichte es Sunderland beim Startelf-Comeback ihres Führungsspielers indes nicht. Eliezer Mayenda brachte Sunderland nach 18 Minuten nach einem Abpraller in Front, Evanilson glich in der 64. Minute für Bournemouth mit einem Kopfball aus. Das Heimteam war in der Folge näher an drei Punkten, insofern wird Sunderland mit der Punkteteilung zufrieden sein, zumal es zuletzt drei Niederlagen in Serie abgesetzt hatte.

Sunderland verbleibt mit 37 Punkten vorübergehend im 11. Rang der Premier League. (sda)

16:07 Uhr

Samstag, 28. Februar

Deschwanden fliegt auf Platz 7

Dem 35-jährigen Schweizer Skispringer Gregor Deschwanden läuft es seit der gewonnenen Bronzemedaille an den Winterspielen wieder rund. Deschwanden fliegt im österreichischen Kulm auf Platz 7.

Gregor Deschwanden knackte zweimal die 200-m-Grenze. Im ersten Durchgang belegte er mit 208,5 m den fünften Platz. Im zweiten Durchgang, mit dem er nicht mehr perfekt zufrieden war, landete der Einsiedler bei 202 m.

Mit Platz 7 egalisierte Deschwanden seine besten Karrieren-Ergebnisse im Skifliegen. Zwei siebente Plätze belegte er vor einem Jahr auch in Vikersund und vor drei Jahren in Planica.

Mit Sandro Hauswirth (22.) und Simon Ammann (27.) qualifizierten sich zwei weitere Schweizer für den Finaldurchgang. Beide schafften keinen Satz auf 200 m und landeten in beiden Durchgängen zwischen der 190- und der 200-m-Marke.

Der Sieg am ersten Skifliegen am Kulm bei Tauplitz ging an den Saison-Dominator und Weltmeister Domen Prevc aus Slowenien. Prevc nahm im Finaldurchgang der gesamten Konkurrenz neun und mehr Meter ab. Prevc siegte vor vier Österreichern, wobei es der Österreicher Jonas Schuster ausgerechnet bei seiner Premiere auf einer Flugschanze zum ersten Mal auf ein Weltcup-Podest schaffte. (sda)

12:57 Uhr

Samstag, 28. Februar

Schweizer Doppelerfolg im Europacup

Nicht nur in der Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen trumpften die Schweizer Speedfahrer am Samstag mit drei Podestplätzen gross auf, auch eine Stufe tiefer war das Team von Swiss-Ski im Europacup äusserst erfolgreich. Lenz Hächler gewann in Oppdal in Norwegen mit 53 Hundertsteln Vorsprung auf Teamkollege Delio Kunz den Super-G. Für Hächler war es der achte Sieg im Europacup, der vierte in den letzten fünf Wochen.

Mit Philipp Kälin (5.), Loïc Chable (7.), Gabin Janet (9.) Sandro Zurbrügg und Gaël Zulauf (beide 10.) klassierten sich fünf weitere Schweizer in den Top 10. (sda)

12:34 Uhr

Samstag, 28. Februar

Skicross: Lack auf dem Podest – Smith stürzt

Saskja Lackc fährt im Weltcup-Rennen in Kopaonik auf Rang 3.
Bild: Archivbild: AP Photo

Die Schweizer Skicrosserinnen stehen im zweiten Weltcup-Rennen in Kopaonik gleich zu zweit im Final. Während Saskja Lack als Dritte aufs Podest fährt, geht Fanny Smith nach einem Sturz leer aus.

Einen Tag nachdem die Weltcup-Premiere in Serbien ohne Podestplatz des Schweizer Skicross-Teams über die Bühne gegangen war, steigerten sich beim zweiten Auftritt in Kopaonik insbesondere die Schweizer Frauen. Mit Saskja Lack, Fanny Smith und Isabelle Zippert war ein Trio in den Halbfinals vertreten, wobei Lack und Smith als Zweite in den Final einzogen.

Dort reichte es jedoch nicht zum Sprung nach ganz vorne. Es siegte wie am Vortag die Schwedin Sandra Näslund, die mit ihrem 46. Weltcupsieg ihre eindrückliche Saisonbilanz auf 7 Siege bei 11 Starts ausbaute. Platz 2 ging an die deutsche Olympiasiegerin Daniela Maier.Smith stürzt heftig

Dahinter fuhr Saskja Lack als Dritte zum zweiten Mal in diesem Weltcup-Winter und zum vierten Mal ingesamt aufs Podest. Die Winterthurerin profitierte dabei von einem Sturz von Fanny Smith, die nach einem Verschneider spektakulär abhob und hart mit dem Rücken auf der Piste aufschlug. Die Olympia-Zweite von Mailand-Cortina konnte das Rennen nicht beenden.

Immerhin schien der Sturz für Smith keine gravierenden Folgen zu haben. Wie später bekannt wurde, konnte sie selbstständig aufstehen und umhergehen. Weitere medizinische Abklärungen sollen folgen.

Im kleinen Final kam auch Isabelle Zippert zu Fall. Als Achte realisierte die 25-jährige Bündnerin dennoch ihr zweitbestes Karriere-Resultat.Fiva im kleinen Final

Wie bei den Frauen ging auch bei den Männer der Frührende der Weltcup-Gesamtwetung als Sieger hervor. Es triumphierte der Kanadier Reece Howden, der tags zuvor nach einem regelwidrigen Manöver vom 1. auf den 4. Platz zurückversetzt war. Der Final fand ohne Schweizer Beteiligung statt. Nach Platz 5 am Freitag war der Olympia-Dritte Alex Fiva als Sechster erneut der beste Athlet aus dem Swiss-Ski-Team. (sda)

12:30 Uhr

Samstag, 28. Februar

Acosta siegt, Marquez bestraft, Bezzecchi stürzt

Die MotoGP-Saison 2026 beginnt mit einer Überraschung: Pedro Acosta gewinnt auf KTM den Sprint beim Grand Prix von Thailand. Der Spanier profitiert von einer späten Strafe gegen Titelhalter Marc Marquez.

Marc Marquez, der grosse Favorit auf den neuerlichen Titelgewinn, verpasste damit den perfekten Saisonstart. Dem für Ducati fahrenden Spanier, der mit einem achten WM-Titel in der Königsklasse zu Rekordhalter Giacomo Agostini aufschliessen könnte, wurde im Sprintrennen auf dem Circuit von Buriram in der zweitletzten von 13 Runden ein Überholmanöver gegen Pedro Acosta zum Verhängnis, das die Rennleitung als regelwidrig taxierte.

Kurz vor dem Ziel erhielt Marquez deshalb die Anweisung, er müsse die Führung wieder an seinen Landsmann zurückgeben, woraufhin dieser seinen ersten Sieg in der MotoGP feierte. Acosta, 2023 Weltmeister in der Moto2, dürfte nächste Saison bei Ducati Teamkollege von Marc Marquez werden. Das Podest komplettierte als Dritter Raul Fernandez auf Aprilia.

Für Marco Bezzecchi, Marc Marquez' womöglich grösster Herausforderer in dieser Saison, war das Rennen schon in der 2. Runde gelaufen. Der aus der Pole-Position gestartete Italiener rutschte mit seiner Aprilia in einer Rechtskurve in Führung liegend von der Strecke und musste danach aufgeben. Für den WM-Dritten des Vorjahres war es bereits der dritte Sturz an diesem Wochenende, nach je einem im Training und Qualifying. (sda)

10:24 Uhr

Samstag, 28. Februar

Nino Niederreiter fällt aus

Der 33-jährige Nino Niederreiter wird in der Regular Season der NHL nicht mehr zum Einsatz kommen.
Bild: Keystone

Nino Niederreiter wird sich wegen hartnäckiger Knieprobleme einer Arthroskopie unterziehen müssen. Der 33-jährige Flügelstürmer der Winnipeg Jets wird in der Regular Season der National Hockey League (NHL) nicht mehr spielen können. Allerdings könnte Niederreiter bei optimaler Genesung für die Heim-WM in Zürich wieder fit sein - wenn er denn die Freigabe der Winnipeg Jets erhält. Niederreiter litt schon vor Beginn der Olympischen Winterspiele an Knieproblemen. (sda)

10:15 Uhr

Samstag, 28. Februar

Niederlage für Schmids Golden Knights

Die Vegas Golden Knights mit dem Schweizer Akira Schmid im Tor verloren in der Nacht auf Samstag das Auswärtsspiel gegen die Washington Capitals 2:3.

Für Schmid war es der erste Einsatz in der NHL, nachdem er zuletzt in Mailand dem Schweizer Olympia-Team angehört hatte. Der 25-jährige Emmentaler parierte 27 Schüsse auf sein Tor, kassierte seine drei Gegentore jedoch allesamt im Mitteldrittel.

Trotz einer Aufholjagd im Schlussabschnitt gingen die Golden Knights nach zuvor drei Siegen in Serie wieder einmal als Verlierer vom Eis. In der Pacific Division belegen sie aber weiterhin Platz 1 und sind damit auf Playoff-Kurs. (sda)

09:58 Uhr

Samstag, 28. Februar

Masarova nach Satzführung im Viertelfinal ausgeschieden

Rebeka Masarova scheidet im Viertelfinal des WTA-250-Turniers in Austin aus.
Bild: Imago

Der gute Lauf von Rebeka Masarova (WTA 120) am WTA-250-Turnier in Austin endet im Viertelfinal. Die 26-jährige Baslerin unterliegt der Amerikanerin Taylor Townsend nach Satzführung 7:5, 2:6, 2:6.

Masarova hatte sich mit zwei Siegen in der Qualifikation ins Hauptfeld gespielt und dort ebenfalls zweimal gewonnen. Im Duell mit der in der Weltrangliste unmittelbar vor ihr klassierten Townsend war sie zunächst auf gutem Weg, ihre Siegesserie auszubauen. Beim Stand von 2:5 gewann die Juniorensiegerin des French Open 2016 fünf Games in Folge und damit auch den ersten Satz.

In der Folge übernahm Townsend jedoch das Spieldiktat. Masarova gelangen nur noch vier Games, allesamt bei eigenem Aufschlag. Nach 2:20 Stunden war das Ausscheiden der Schweizerin besiegelt. (sda)

22:38 Uhr

Freitag, 27. FEbruar

Jetzt auch Lugano und ZSC sicher in den Playoffs

Der Zürcher Vinzenz Rohrer gegen Lusannes Dominik Kahun.
Bild: Valentin Flauraud/Keystone

In der Vollrunde vom Freitagabend fielen weitere Entscheidungen. Zwei weitere Teams sicherten sich das Playoff-Ticket: Lugano mit einem 1:0-Auswärtssieg in Pruntrut gegen Ajoie, und die ZSC Lions mit einem 4:3-Auswärtssieg in Lausanne in der Neuauflage der letzten zwei Playoff-Finals. Die ZSC Lions verspielten im dritten Abschnitt eine 3:0-Führung, siegten aber schliesslich im Penaltyschiessen.

Hingegen bangen mit dem EV Zug (3:2-Sieg in Biel) und dem Schlittschuhclub Bern (3:4 nach Verlängerung in Genf) weiter zwei «Grosse» um die Playoffs. Immerhin tätigte der EVZ mit dem Auswärtssieg in Biel einen grossen Schritt in Richtung gesicherte Play-In-Teilnahme.

Ein weiteres kapitales Spiel am unteren Trennstrich endete mit einem 3:1-Sieg von Kloten gegen die SCL Tigers. Ausserdem verloren die Rapperswil-Jona Lakers nach einer 2:1-Führung bis in den Schlussabschnitt hinein gegen HC Fribourg-Gottéron mit 2:3.

Davos auf der Jagd nach dem Punkterekord

Der HC Davos, der seit Dienstag als Gewinner der Qualifikation feststeht, gewinnt in Ambri-Piotta mit 5:2. Die Davoser können noch den Punkterekord in der National League schlagen.

Die beste Offensive der Liga schlug auch in der Leventina wieder zu. Mit einer äusserst effizienten Leistung setzten sich die Davoser souverän durch. Innerhalb von zehn Minuten machte Davos in Ambri aus einem 1:1 ein 4:1.

Den Punkterekord in der Regular Season stellte der EV Zug in der Saison 2020/21 mit 119 Punkten auf. Davos totalisiert nach 48 Partien 108 Zähler und kann in den letzten vier Runden noch auf 120 Zähler kommen. (sda)

22:37 Uhr

Freitag, 27. Februar

Augsburg siegt mit Zesiger und Rieder

Augsburg feiert in seinem 500. Bundesligaspiel den 150. Sieg. Das Team aus Bayern gewinnt gegen den 1. FC Köln mit 2:0. Rodrigo Ribeiro und Alexis Claude-Maurice erzielten die Tore für den FCA, der seit nunmehr acht Heimspielen ungeschlagen ist und damit den Vereinsrekord aus der Saison 2011/12 eingestellt hat.

Beim Heimteam spielten die Schweizer Cédric Zesiger und Fabian Rieder durch. Zesiger sah dabei die fünfte Gelbe Karte und wird das nächste Spiel, auswärts gegen RB Leipzig, verpassen. (sda)

14:20 Uhr

Freitag, 27. Februar

Skicross: Keine Schweizer Podestplätze beim Weltcup in Serbien

Die Schweizer Skicrosser verpassen bei der Weltcup-Premiere im serbischen Kopaonik die Podestplätze. Der Olympia-Dritte Alex Fiva wird Fünfter, die Olympia-Zweite Fanny Smith Sechste.

Alex Fiva (2.v.r.) muss sich nach Olympia-Bronze mit dem 5. Platz begnügen.
Bild: Abbie Parr

Smith, vor Wochenfrist an den Winterspielen in Livigno einzig von der Deutschen Daniela Maier bezwungen, befand sich im Halbfinal lange an zweiter Stelle, ehe sie von der Französin Marielle Berger Sabbatel noch überholt und in den kleinen Final verwiesen wurde. Der Sieg in Kopaonik ging an Sandra Näslund. Die Schwedin feierte ihren 45. Weltcup-Sieg, den sechsten in diesem Winter.

Bei den Männern schien mit Reece Howden ebenfalls der Führende der Gesamtwertung zu triumphieren. Doch der Kanadier hatte auf dem Weg zum vermeintlichen Sieg den Deutschen Florian Wilmsmann zu Fall gebracht, woraufhin auch die folgenden zwei Fahrer stürzten. Howden erhielt für seine Aktion die Gelbe Karte und wurde in den 4. Rang zurückversetzt.

Nachträglich zum Sieger befördert wurde der Deutsche Tim Hronek, der auf dieser Stufe zum ersten Mal gewann. Noch in der Woche zuvor hatte Hronek zu den Unglücklichen gehört, weil er im Olympia-Halbfinal vom Berner Ryan Regez unfair ausgebremst worden war.

Am Samstag bietet sich im 260 km südlich von Belgrad gelegenen Kopaonik, wo der Skicross-Weltcup zum ersten Mal überhaupt Halt macht, mit je einem weiteren Rennen die Gelegenheit zur Revanche. (sda)

14:01 Uhr

Freitag, 27. Februar

Conference League-Paarungen stehen fest

Nun ist auch die letzte Auslosung für die Achtelfinals der drei europäischen Wettbewerbe beendet. In der Conference League werden folgende Teams aufeinandertreffen:

Crystal Palace FC - AEK Larnaca

SK Sigma Olomouc - FSV Mainz 05

Lech Poznán - Shakhtar Donetsk

Samsunspor - Rayo Vallecano

AZ Alkmaar - Sparta Prag

NK Celje - AEK Athen

AC Fiorentina - Raków Czestochowa

HNK Rijeka - RC Strasbourg

Auch diese Achtelfinal-Hinspiele werden am 12. März ausgetragen. Gleich wie die Europa League werden die Rückspiele am 19. März stattfinden.

13:05 Uhr

Freitag, 27. Februar

Auch Europa League Achtelfinals sind ausgelost

Weiter geht es mit den Auslosungen im Haus des Europäischen Fussballs in Nyon. In der Europa League werden folgende Teams im Achtelfinal aufeinander treffen:

KRC Genk - SC Freiburg

Bologna - AS Roma

Ferencváros - SC Braga

VfB Stuttgart - FC Porto

Panathinaikos - Real Betis

Nottingham Forest - FC Midtjylland

Celta de Vigo - Olympique Lyon

LOSC Lille - Aston Villa

Die Hinspiele werden am 12. März, die Rückspiele eine Woche später am 19. März stattfinden. Es folgt noch die Auslosung der Conference League-Paarungen um 14:00 Uhr.

12:26 Uhr

Freitag, 27. Februar

Champions League Achtelfinal-Paarungen sind bekannt

Um 12:00 fand im Haus des Europäischen Fussballs im Nyon die Auslosung für die Runde der letzten 16 in der Champions League statt. Die Paarungen hier in der Übersicht:

PSG - Chelsea

Galatasaray - Liverpool

Real Madrid - Manchester City

Atalanta Bergamo - Bayern München

Newcastle United - FC Barcelona

Atlético Madrid - Tottenham Hotspur

Bodö/Glimt - Sporting Lissabon

Bayer Leverkusen - Arsenal

Die Achtelfinal-Hinspiele finden am 10. und 11. März statt. Die Rückspiele folgen dann eine Woche später. Die genaue Ansetzung der Partien wird noch erfolgen.

Die Auslosung für die Achtelfinals der Europa League und Conference League erfolgen um 13:00 Uhr, resp. um 14:00 Uhr.

11:54 Uhr

Freitag, 27. Februar

Schweizer Olympiateams im Final der Schweizer Meisterschaft

Carole Howald (l.) und Alina Pätz (r.) geben sich auch bei den Schweizer Meisterschaften keine Blösse.
Bild: Manuel Lopez

Die mit olympischen Medaillen dekorierten Schweizer Curler geben sich auch an der Schweizer Meisterschaften in Bern keine Blösse. Sowohl das Frauenteam um Skip Silvana Tirinzoni als auch die Männer um Skip Yannick Schwaller stehen im Final.

Dieser wird über drei Spiele ausgetragen, das erste am Freitagabend um 19.00 Uhr sowie zwei weitere am Samstag. Die Meister werden die Schweiz auch an den jeweiligen Weltmeisterschaften vertreten. (sda)

11:53 Uhr

freitag, 27. februar

Sechs Länder boykottieren Eröffnungsfeier der Paralympics

Die Paralympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo sorgen wegen der Teilnahme von sechs russischen und vier belarussischen Athletinnen und Athleten für Diskussionen.

Sechs Länder - die Ukraine, Tschechien, Finnland, Polen, Estland und Lettland - werden die Eröffnungsfeier am 6. März in der Arena von Verona boykottieren. Auch der EU-Sportkommissar Glenn Micallef teilte mit, dass er bei der Eröffnungsfeier nicht anwesend sein wird. (sda)

11:50 Uhr

freitag, 27. februar

Geplante Regel-Neuerungen: Mehr VAR-Macht, weniger Spielverzögerungen

In Hensol bei Cardiff, dem Sitz des walisischen Fußballverbandes, treffen sich am Samstag die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) zu ihrer Generalversammlung. Dabei geht es um die Einführung von Neuerungen, die schon ab dem 1. Juni - also auch für die WM-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) - gelten sollen. Als fast sicher gilt: Die Video-Assistenten erhalten mehr Macht, der Kampf gegen Spielverzögerungen wird verstärkt.

Was so gut wie sicher kommt:

1. Die Video-Assistenten werden künftig auch Eckball-Entscheidungen sowie die zweite Verwarnung bei einer Gelb-Roten Karte überprüfen. Bisher dürfen nur Tore, Strafstöße, Rote Karten und mögliche Verwechslungen bei Platzverweisen gecheckt werden.

2. Der seit Saisonbeginn von den Unparteiischen angezeigte Countdown bei der Acht-Sekunden-Regel für die Torhüter soll auch bei Einwürfen und Abstößen zum Einsatz kommen. Wird die Zeit überschritten, gibt es Eckball oder Einwurf für den Gegner.

3. Bei Auswechslungen müssen die Spieler innerhalb von zehn Sekunden vom Platz. Dauert es länger, darf der Einwechselspieler erst bei der nächsten Unterbrechung auf den Platz und fehlt seiner Mannschaft so lange.

4. Ein verletzter Spieler, der auf dem Platz behandelt wurde, muss für eine kurze Zeitspanne an der Seitenlinie warten, bevor er zurück ins Spiel darf. (SID)

09:35 Uhr

freitag, 27. februar

Women's League: Start der Playoffs, kein Playout

Am Samstag beginnen in der Women's Hockey League die Playoffs. In den beiden Viertelfinals treffen Ambri-Piotta (3. der Qualifikation) auf die Davos Ladies (6.) und die Fribourg-Gottéron Ladies (4.) auf die ZSC Lions (5.). Die Serien werden im Best-of-3-Modus gespielt.

Leonie Kutzer (l.) und Jael Manetsch (r.) haben allen Grund zum Jubeln: Die Zugerinnen stehen direkt im Halbfinal der Playoffs.
Bild: Urs Flüeler

Direkt im Halbfinal stehen der Qualifikations- und Cupsieger Zug sowie der Titelverteidiger Bern.

Das Playout zwischen Langenthal (7.) und Neuchâtel Academy (8.) findet hingegen nicht statt. Da die Berner ihren Rückzug aus der obersten Frauenliga angekündigt haben, wird es keinen Absteiger geben.

Einziger möglicher Aufsteiger ist Lausanne HC Féminin, das dafür die Halbfinals B-Liga erreichen muss. Auch dort beginnen die Viertelfinals am Samstag, Lausanne trifft dabei auf Bassersdorf. (sda)

08:57 Uhr

freitag, 27. februar

Pius Suter mit drei Skorerpunkten zum Sieg

Pius Suter hat mit den St. Louis Blues im ersten Spiel nach der Olympiapause einen grossen Abend. Der Zürcher steuert zum 5:1-Sieg gegen Seattle ein Tor und zwei Assists bei.

Pius Suter Anfang Dezember gegen die Boston Bruins
Bild: Charles Krupa

Zwölf Punkte müssen die St. Louis Blues in den verbleibenden 24 Spielen noch aufholen, um es in die Playoffs zu schaffen. Gegen die Seattle Kraken, die aktuell im Westen den letzten Playoff-Platz belegen, machten sie zumindest einen ersten Schritt.

Suter erzielte zu Beginn des Schlussdrittels mit seinem achten Saisontreffer das 4:1, zuvor hatte er dem Hattrick-Torschützen Dylan Holloway zweimal assistiert. Der 29-jährige Zürcher wurde hinter Holloway als zweitbester Spieler der Partie ausgezeichnet.

Vom Ausrutscher Seattles profitieren konnten die Nashville Predators. Sie liegen nach einem 4:2-Sieg in Chicago nur noch zwei Punkte hinter den Playoff-Rängen. Ihr Schweizer Captain Roman Josi liess sich beim Siegtor zum 3:2 seinen 29. Assist der Saison gutschreiben.

Niederlagen gab es für die weiteren Schweizer. Die New Jersey Devils mit Captain Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler verloren 1:4 gegen Pittsburgh und damit bereits wieder zum zweiten Mal nach dem Unterbruch und insgesamt zum fünften Mal in Folge. «Frustrierend», meinte Hischier. «Ich hasse es zu verlieren. So mach es keinen Spass.» Die mit hohen Ambitionen gestarteten Devils liegen im Osten auf den zweitletzten Platz, die Playoffs liegen in weiter Ferne.

Verteidiger Janis Moser (1 Assist) unterlag mit den Tampa Bay Lightning 4:5 in Carolina. Das Team aus Florida kann sich die Niederlage leisten, es führt die Tabelle im Osten noch immer an. Philipp Kurashev unterlag mit den San Jose Sharks in Calgary 1:4.

Moser ist vor dem Schlussspurt im Kampf um die Playoffs neben Goalie Akira Schmid (Vegas Golden Knights) der einzige Schweizer, dessen Saison nach aktuellem Stand nicht nach der Regular Season zu Ende geht. (sda)

08:55 Uhr

Freitag, 27. februar

Martin Demichelis neuer Trainer von Mallorca

Der frühere argentinische Nationalspieler Martin Demichelis ist neuer Trainer des spanischen Erstligisten Mallorca. Er unterschrieb einen Vertrag bis Ende Saison, teilte der Verein mit.

Der 45-jährige langjährige Verteidiger von Bayern München tritt beim abstiegsgefährdeten Mallorca die Nachfolge des am Montag entlassenen Jagoba Arrasate an. Zuletzt trainierte Demichelis in seiner Heimat River Plate und in Mexiko Monterrey. (sda)

08:54 Uhr

Freitag, 27. februar

Mittelstreckenläuferin Diribe Welteji bis Mitte 2027 gesperrt

Die äthiopische Mittelstreckenläuferin Diribe Welteji ist wegen eines Verstosses gegen die Anti-Doping-Bestimmungen für knapp zwei Jahre gesperrt worden.

Diribe Welteji an den Olympischen Spielen in Paris 2024.
Bild: Petr David Josek

Der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne gab einer Berufung des Leichtathletik-Weltverbands World Athletics gegen die Anti-Doping-Agentur Äthiopiens und die Zweite über die 1500 Meter von der Weltmeisterschaft in Budapest 2023 teilweise statt. Die Athletin wurde demnach mit einer Sperre rückwirkend ab dem 8. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2027 belegt.

Welteji hat sich den Angaben zufolge im Februar des vergangenen Jahres ohne plausiblen Grund geweigert, eine Dopingprobe abzugeben. Sie wurde aber von Äthiopiens nationaler Anti-Doping-Behörde freigesprochen. World Athletics legte daraufhin Einspruch ein. Einen Tag vor ihrem Vorlauf über 1500 Meter bei der WM in Tokio im vergangenen September war die 23-Jährige für die Dauer des CAS-Verfahrens suspendiert worden.

Laut CAS konnte Welteji keine überzeugende Erklärung für die verweigerte Probenabgabe liefern. Der Internationale Sportgerichtshof wertete das Handeln zwar nicht als vorsätzlich, aber als fahrlässig. Der Weltverband hatte eine Sperre von vier Jahren gefordert. Sämtliche Wettkampfergebnisse der Athletin seit dem 25. Februar 2025 werden den Angaben zufolge annulliert. (sda)

16:18 Uhr

donnerstag, 26. Februar

Super-League-Klubs setzten 359 Millionen Euro um

Die Klubs der Super League haben im Jahr 2024 rund 359 Millionen Euro umgesetzt. Das sind acht Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie aus dem jüngsten Landscape-Report des europäischen Fussballverbandes zum Thema Finanzen und Investitionen hervorgeht.

In der europäischen Rangliste belegte die Schweizer Topliga mit den umgerechnet 328 Millionen Franken Umsatz im Jahr 2024 den 12. Platz. Auffallend ist, dass die Klubs mit den Ticketverkäufen verhältnismässig viel Geld generieren (103 Mio. Euro, 10. Platz in Europa), dafür bei den TV-Einnahmen (20 Mio. Euro, 20. Platz) hinterherhinken. Der FC Basel schaffte es bezüglich Ticket-Einnahmen pro Match sogar in die Top 50 Europas (1,1 Millionen Euro pro Spiel).

Mit durchschnittlichen Einnahmen von rund 30 Millionen Euro pro Klub im Jahr 2024 liegt die Super League im Bereich der Topligen von Österreich (26 Mio. Euro), Schottland (32 Mio.), Portugal (34 Mio.) und Belgien (36 Mio.). Weit voraus im europäischen Ranking ist die englische Premier League mit Einnahmen von nahezu 7,5 Milliarden Euro, verteilt auf 20 Klubs. (sda)

15:54 Uhr

donnerstag, 26. Februar

Regelhüter planen mehr Macht für VAR

Die Diskussionen über den Videoschiedsrichter könnten schon bald neue Dimensionen annehmen. Statt einer Beschränkung der Macht des VAR streben die internationalen Fussball-Regelhüter nämlich eine Ausweitung der Befugnisse an.

Schiedsrichter Wolfensberger schaut sich eine Szene nochmals an. Ginge es nach den Regelhütern, müsste er das künftig noch mehr tun.
Bild: Claudio De Capitani

Das könnte bereits Folgen für die WM in diesem Sommer haben. Am Samstag stehen in Wales bei der Sitzung des International Football Association Board (IFAB) Regel-Änderungen zur Diskussion, die das Spiel massgeblich beeinflussen würden. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen vor dem Treffen der Regelhüter in der Nähe von Cardiff.

Welche Regel-Neuerungen sind beim VAR geplant?

Die wichtigste Neuerung: Jeder Eckball wird künftig auf seine Richtigkeit überprüft. So steht es in dem Regel-Entwurf auf der IFAB-Agenda. Dadurch soll verhindert werden, dass ein falsch zugesprochener Corner zu einem Torerfolg führt. Wichtig ist, dass der Entscheid in Echtzeit erfolgt, also keine langen Prüfzeiten wie bei anderen Video-Checks entstehen.

Gecheckt und möglicherweise korrigiert werden künftig auch Gelbe Karten, die als zweite Verwarnung zu einer Gelb-Roten Karte und damit einem Ausschluss führen. Keine Überprüfung gibt es für erste Gelbe Karten oder ausgebliebene Gelbe Karten, die zu einer Gelb-Roten Karte geführt hätten, es sei denn, es wurde nachweislich ein falscher Spieler oder das falsche Team bestraft.

Was steht noch auf der Agenda?

Das Spiel soll schneller und attraktiver werden, das hatte Gianni Infantino, der als FIFA-Präsident dem IFAB angehört, so gefordert. Zeitspiel ist der Feind des modernen Fussballs. Die sogenannte Acht-Sekunden-Regel für Goalies, die den Ball in den Händen halten, soll künftig auch bei Abstössen und Einwürfen gelten. Der Schiedsrichter zeigt den Countdown mit den Fingern an. Bei Verstössen gibt es einen Eckball oder Einwurf für das andere Team.

Nur noch zehn Sekunden bleiben künftig bei Auswechslungen. Auf dem Spielfeld behandelte Akteure müssen dann eine noch festzulegende Zeitspanne auf ihre Rückkehr aufs Feld warten. Noch zu klären ist, ob das auch Goalies betrifft oder ob ein Teamkollege die neue Strafe absitzen kann.

Kommen die Regeln auf jeden Fall?

Eine Ablehnung wäre eine Überraschung. In der Regel folgen die IFAB-Mitglieder den Vorschlägen auf der Agenda. Sie wurden schliesslich bei den eigenen Meetings entwickelt. 2024 gab es eine unerwartete Wendung durch die Ablehnung der Blauen Karte, die für 10-Minuten-Zeitstrafen eingeführt werden sollte. Damals legte Infantino kurzfristig noch ein Veto ein.

Frühestens ab 1. Juni treten neue Regeln in Kraft, so sieht es der traditionelle Zeitplan des IFAB vor. Die WM beginnt zehn Tage später. Die FIFA wird kaum zögern, die IFAB-Vorgaben umzusetzen.

Warum darf das IFAB über Regeln entscheiden?

Seit jeher haben die Verbände aus England, Wales, Schottland und Nordirland eine Sonderstellung, da der moderne Fussball in Britannien 1863 erstmals ein Regelwerk bekam. Vier Stimmen haben die Verbände noch heute im IFAB, die FIFA als Weltverband hat das gleiche Stimmrecht. Die Institution wird als Regel-Instanz akzeptiert, zumal nach einer Reform auch externe, beratende Meinungen wie von Arsène Wenger oder Luis Figo gehört werden. (sda/dpa)

14:55 Uhr

donnerstag, 26. Februar

Finnischer Verteidiger für Fribourg-Gottéron

Fribourg-Gottéron verpflichtet bis Ende Saison den Verteidiger Juuso Arola. Der 26-jährige Finne kommt von Jukurit in seiner Heimat. Er ist vor allem als Rückversicherung und mögliche Alternative für die Playoffs gedacht.

Fribourg-Gottéron belegt vier Runden vor Schluss den 2. Platz und kann nicht mehr aus den direkten Playoff-Plätzen (Top 6) verdrängt werden. (sda)

13:40 Uhr

donnerstag, 26. Februar

Ronaldo kauft Anteile an spanischem Zweitligisten

Der neue Anteilhaber beim WM-Qualifikationsspiel Portugal-Ungarn
Bild: Armando Franca

Cristiano Ronaldo hat sich beim spanischen Zweitligisten UD Almeria eingekauft. Der Portugiese sicherte sich über seine Firma CR7 Sports Investments 25 Prozent der Anteile an dem Klub, wie Almeria mitteilte.

«Seit langem ist es mein Ziel, über den Platz hinaus einen Beitrag zum Fussball zu leisten. UD Almeria ist ein Verein mit einer soliden Basis und klarem Wachstumspotenzial», wurde der 41-Jährige zitiert. Mehrheitsanteilseigner und Präsident ist Mohamed Al Khereiji aus Saudi-Arabien.

Ronaldo spielt seit 2023 in der saudischen Liga für Al Nassr. Lange Jahre war der mehrfache Weltfussballer erfolgreich bei Real Madrid. Almeria peilt den Aufstieg in La Liga an und liegt aktuell auf Rang drei. (sda)

10:59 Uhr

donnerstag, 26. Februar

Gerüchte um Comeback von Serena Williams

Immer mehr verdichten sich Gerüchte, wonach Serena Williams mit 44 Jahren auf die Tennis-Tour zurückkehren könnte. Seit dieser Woche sind die Voraussetzungen für ein Comeback geschaffen.

Serena Williams freut sich über den Wimbledon-Titel 2015.
Bild: Pavel Golovkin

Um an WTA- oder Grand-Slam-Turnieren überhaupt teilnehmen zu können, muss sich eine Spielerin während eines halben Jahres für unangekündigte Dopingkontrollen zur Verfügung halten. Diese Reintegration ins Doping-Programm ist für Serena Williams, die langjährige Weltnummer 1 und Gewinnerin von 23 Grand-Slam-Turnieren abgeschlossen.

«Sofern sie sich nicht verletzt, wird sie zweifellos irgendwann wieder irgendwo spielen», sagte Jim Courier im Januar anlässlich des Australian Open. «Niemand, der nicht vorhat, ein professionelles Turnier zu spielen, nimmt an diesem Dopingkontroll-Programm teil - und schon gar nicht jemand mit so viel Erfahrung wie Serena Williams.» Denn über eine längere Zeitraum den Kontrollinstanzen stets mitzuteilen, wo gerade kontrolliert werden könnte, ist für alle Profis extrem einschränkend.

Serena hält sich bedeckt

Serena Williams, seit dem 1. September 2017 Mutter von Tochter Alexis Olympia (8), hält sich bedeckt. Im Dezember dementierte sie die Gerüchte, die aufgekommen waren, weil Schwester Venus (45) letzten Sommer in Cincinnati ihr Comeback gestartet hat. Im Januar äusserte sich Serena schon weniger dezidiert. In einer TV-Sendung ("Today») bestätigte sie das Comeback nicht, sie dementierte es aber auch nicht mehr.

«Wir werden sehen, was passiert», sagte sie da. Auf die Frage, warum sie wieder am Dopingkontroll-Programm teilnimmt, wich sie aus: «Bin ich denn wieder dabei? Ich wusste gar nicht, ob ich da mal nicht dabei war. Hören Sie, ich kann darüber nicht sprechen.“

Sie würde für Furore sorgen

Der nächste Hinweis auf ein Comeback kam in diesem Monat von Alycia Parks (WTA 77), die verriet, dass sie mit Serena trainiert hatte. Parks: «Sie ist super in Form. Ich glaube, sie würde auf der Tour für Furore sorgen», so Parks im Interview mit dem Fachmagazin «Tennis Majors».

Serena Williams bestritt am US Open 2022 ihr letztes Turnier. Den Rücktritt erklärte sie damals nicht. Vielmehr sagte sie, dass sie sich «weiterentwickeln» wolle, um sich weiter von der Profi-Tour zu entfernen. Aus der Weltrangliste ist sie ausgeschieden.

Im nächsten Monat finden in den USA in Indian Wells (4.-15. März) und Miami (17.-29. März) hochkarätige WTA-1000-Turniere statt. Beide Events wären die ideale Bühne für ein Comeback, aus wenn es eine Überraschung wäre, würde Serena Williams ausgerechnet in Indian Wells erstmals wieder spielen, weil sie dieses Turnier in ihren besten Jahren stets gemieden hat.

Aber Patrick Mouratoglou, ihr einstiger Trainer, sagte in der «L'Equipe»: «Mit ihr ist definitiv alles möglich. Wenn es jemanden gibt, dem ich ein erfolgreiches Comeback zutrauen würde, dann ist es Serena.» (sda)

10:57 Uhr

Donnerstag, 26. februar

Ausnahmeregelung für schottische Fussballfans

Zur traditionellen Kleidung der Schotten gehören der Kilt und ein Beutel, der dazu getragen wird. Eigentlich verstösst der gegen die Sicherheitsregeln bei der WM. Doch die FIFA macht eine Ausnahme.

Jubelnde schottische Fans beim Qualispiel gegen Griecenland.
Bild: Yorgos Karahalis

Grosse Freude bei schottischen Fussballfans: Extra für sie wird der Weltverband FIFA im Sommer bei der Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA seine strengen Sicherheitsbestimmungen etwas lockern.

Konkret dürfen die Schotten bei den Spielen ihres Teams auch den traditionellen Pelz- oder Lederbeutel vor dem Kilt tragen - obwohl der sogenannte Sporran eigentlich gegen die Stadionordnung bei der WM verstösst. Dem schottischen Fussball-Verband SFA gelang es jedoch, eine entsprechende Vereinbarung mit der FIFA zu treffen, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete. (sda)

Eigentlich nur kleinere Taschen erlaubt

Der Sporran gehört zum traditionellen Schottenrock (Kilt), den Fans der «Tartan Army» auch gern bei den Spielen ihrer Nationalmannschaft tragen. Er ist eine wichtige Ergänzung des Kleidungsstücks, weil der Kilt an sich keine Taschen hat.

In Konflikt mit der Stadionordnung kommt der Beutel deshalb, weil bei der WM eigentlich nur Taschen erlaubt sind, die deutlich kleiner oder durchsichtig sind. Eine Sprecherin der SFA bestätigte jedoch, «dass Sporrans nach den üblichen Kontrollverfahren in die Stadien mitgenommen werden dürfen».

Und nicht nur das: Die FIFA habe sogar zugestimmt, ihre WM-Ordner vor den Spielen der schottischen Mannschaft speziell zu schulen «und sie auf die Ankunft der Fans in Boston und Miami vorzubereiten». Dort werden die Schotten bei ihrer ersten WM-Teilnahme seit 1998 in der Vorrunden-Gruppe gegen Haiti, Marokko und Brasilien spielen. (sda)

10:56 Uhr

Donnerstag, 26. februar

New Jersey verliert trotz Tor von Timo Meier

Die New Jersey Devils mit ihren drei Schweizern verlieren nach der Olympiapause in der NHL 1:2 gegen Buffalo. Den einzigen Treffer erzielt Timo Meier.

Timo Meier kämpft mit Mattias Samuelsson um die Scheibe.
Bild: Frank Franklin II

Das einzige Tor für das Heimteam gelang Timo Meier zweieinhalb Minuten vor Schluss. Zu spät, um der Partie noch eine Wende zu geben. Damit ist der Start zu einer Aufholjagd erstmal gescheitert. Die mit hohen Ambitionen in die Saison gestiegenen Devils mit Captain Nico Hischier, Verteidiger Jonas Siegenthaler und dem Stürmer Meier sind aktuell das zweitschlechteste Team im Osten.

Mit den Playoffs planen können die Tampa Bay Lightning mit dem Berner Verteidiger Janis Moser und die Dallas Stars mit dem Solothurner Lian Bichsel. Tampa Bay gewann 4:2 gegen de Toronto Maple Leafs, Dallas 4:1 gegen die Seattle Kraken. Bichsel gab sein Comeback, nachdem er 31 Partien mit einer Unterkörperverletzung verpasst hatte. Er stand dabei 14:30 Minuten auf dem Eis.

Ansonsten fehlten einige Schweizer Spieler ihren Teams. Beim 6:4-Sieg der Vegas Golden Knights in Los Angeles war Goalie Akira Schmid Ersatz, Stürmer Kevin Fiala fehlt den Los Angeles Kings nach seiner Unterschenkelverletzung an den Olympischen Spielen rund zwei Monate. Die Winnipeg Jet siegten in Vancouver 3:2 nach Verlängerung, Nino Niederreiter stand wegen einer nicht näher präzisierten Verletzung nicht im Aufgebot. (sda)

10:54 Uhr

Donnerstag, 26. februar

Frauen-Nationalcoach Muller kritisiert US-Männerteam

Colin Muller, der Coach der Schweizer Bronze-Gewinnerinnen im olympischen Eishockeyturnier, ärgert sich über das Verhalten des US-Männerteams nach dem gewonnen Final.

Im Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» kritisierte Colin Muller das Verhalten der amerikanischen Männer als «unwürdig». Wie das Männerteam mit der US-Frauenequipe umgegangen sei, habe ihn geärgert.

Beide US-Teams gewannen an den Olympischen Spielen in Mailand nach emotionalen Finalsiegen gegen den Erzrivalen Kanada Gold. Nach ihrem Sieg hatten die Männer in der Garderobe bei einem Videocall über eine Aussage von US-Präsident Donald Trump gelacht. Dieser war per Handy zugeschaltet und lud die Männer zu seiner Ansprache «State of the Union» ein.

«Ich muss euch sagen, wir müssen das Frauenteam mitbringen, das wisst ihr doch», sagte Trump. Ansonsten würde es wahrscheinlich ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn geben, sagte der US-Präsident. De Spieler lachten über die Aussage. (sda)

14:18 Uhr

Mittwoch, 25. Februar

Cup-Halbfinals angesetzt

Die Halbfinals im Schweizer Cup sind zeitlich angesetzt. Die Partie zwischen Lausanne-Ouchy und den Grasshoppers findet am Samstag, 18. April, um 19.15 Uhr auf der Lausanner Pontaise statt. Tags darauf empfängt Yverdon im anderen Duell zwischen einen Klub aus der Challenge und Super League um 15.00 Uhr den FC St. Gallen. (sda)

13:55 Uhr

Mittwoch, 25. Februar

Rücktritt im Organisationsteam für die Winterspiele 2030

Nach internen Streitigkeiten im Organisationskomitee für die Olympischen Winterspiele in den französischen Alpen 2030 ist Generaldirektor Cyril Linette zurückgetreten. Das Organisationskomitee bestätigte am Mittwoch entsprechende Medienberichte. Zuvor waren «unüberwindbare Meinungsverschiedenheiten» mit dem Vorsitzenden des Komitees, Edgar Grospiron, bekannt geworden, wie Medien berichteten.

Der Rücktritt folgt auf das Ausscheiden von drei anderen Führungskräften aus dem zerstrittenen Organisationskomitee. Grospiron beteuerte, dass die Vorbereitungen dadurch nicht gefährdet seien. Nach den Sommerspielen in Paris 2024 finden die Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen statt. Dort wurden bereits Winterspiele in Chamonix (1924), Grenoble (1968) und Albertville (1992) veranstaltet. (sda/apa/dpa)

13:17 Uhr

Mittwoch, 25. Februar

Jason Rüesch kündigt Rücktritt an

Langläufer Jason Rüesch tritt am Ende der laufenden Weltcup-Saison vom Spitzensport zurück. Dies gab der 31-jährige Bündner auf Instagram bekannt.

«Es ist Zeit, Abschied zu nehmen», schrieb Rüesch, der seine grössten Erfolge mit der Staffel gefeiert hatte. An der WM im vergangenen Jahr gehörte er dem Schweizer Quartett an, das sensationell die Silbermedaille gewann. Im Weltcup lief er mit der Staffel zweimal aufs Podest. Sein bestes Einzel-Ergebnis war ein 9. Rang im Januar 2025 über 10 km Skating in Les Rousses.

Rüeschs Karriere war auch immer wieder geprägt von Verletzungen. Diese Saison verpasste es der Davoser, sich für seine zweiten Olympischen Spiele nach Peking 2022 zu qualifizieren. (sda)

12:50 Uhr

Mittwoch, 25. Februar

Medwedew zu stark für Wawrinka

Für Stan Wawrinka bedeutet die 2. Runde am ATP-500-Turnier in Dubai Endstation. Der 40-jährige Waadtländer unterliegt dem Russen Daniil Medwedew im Achtelfinal in zwei Sätzen.

Stan Wawrinka verliert gegen Daniil Medwedew.
Bild: EPA/ALI HAIDER

Nach dem mühelosen Auftaktsieg gegen den Libanesen Benjamin Hassan (ATP 289) war Wawrinka gegen die Weltnummer 11 von Beginn an chancenlos. Beim 2:6 im ersten Satz, der nur gut eine halbe Stunde dauerte, musste der Romand dreimal seinen Aufschlag abgeben.

Nach einem neuerlichen Service-Durchbruch Medwedews zu Beginn des zweiten Durchgangs steigerte sich Wawrinka, schaffte das Rebreak und ging sogar erstmals in Führung. Auf das erneute Break zum 3:4 fand der Schweizer jedoch keine Antwort mehr. Nach 73 Minuten entschied Medwedew die Partie mit 6:2, 6:3 für sich.

Der US-Open-Sieger von 2021 hatte im Januar das ATP-250-Turnier von Brisbane gewonnen, danach jedoch am Australian Open sowie in Rotterdam und Doha nie mehr die Achtelfinals überstanden. (sda)

11:36 Uhr

Mittwoch, 25. Februar

Handball - Nationalteam Frauen: Wechsel im Trainerstab

Im Trainerstab des Frauen-Nationalteams kommt es nach der laufenden Saison zu einer Veränderung. Vroni Keller tritt nach 13 Jahren auf eigenen Wunsch als Assistenztrainerin zurück. Ihre Nachfolge übernimmt Raphael Kramer, der ab der EM-Qualifikation im März mit den beiden Spielen gegen die Niederlanden parallel zu seiner Funktion als Cheftrainer des LC Brühl als Assistent von Nationaltrainer Knut Ove Joa tätig sein wird.

Vroni Keller gilt als Pionierin des Schweizer Frauenhandballs. Die 61-jährige Ostschweizerin absolvierte als Spielerin über 100 Länderspiele und gewann später als Trainerin des LC Brühl zahlreiche Titel. Sie begleitete das Nationalteam während entscheidender Aufbauphasen und Professionaliserungsschritte und war Teil jener Generation, die die Schweizer Frauen erstmals zu Europameisterschaften und einer WM-Qualifikation führte. Nach ihrem Rücktritt wird Keller dem Team in reduzierter Form im Hintergrund weiterhin zur Verfügung stehen. (sda)

09:48 Uhr

Mittwoch, 25. Februar

Lausanne-Sport spielt um das europäische Überleben

Lausanne-Sport empfängt am Donnerstag Sigma Olomouc mit dem Ziel, sein Abenteuer in der Conference League fortzusetzen. Die Waadtländer müssen dieses Playoff-Rückspiel gewinnen, um die Achtelfinals zu erreichen.

Peter Zeidler ist mit seiner Mannschaft gefordert.
Bild: EPA/MARTIN DIVISEK

Das 1:1-Unentschieden letzte Woche im Hinspiel der Sechzehntelfinals in Tschechien bringt Lausanne-Sport in eine günstige Ausgangslage. Die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler muss seine Favoritenrolle im heimischen Stade de la Tuilière (21:00 Uhr) bestätigen, wo sie in dieser Saison auf europäischer Bühne noch ungeschlagen ist.

Um jedoch die «richtige» K.-o.-Phase der Conference League zu erreichen und in den Achtelfinals auf den zypriotischen Cupsieger AEK Larnaca oder den vom Schweizer Trainer Urs Fischer betreuten Bundesligisten Mainz 05 zu treffen, müssen die Lausanner ihre Leistung im Vergleich zum Hinspiel deutlich steigern.

Abgesehen vom (schönen) Tor des Engländers Nathan Butler-Oyedeji hatte Lausanne auf dem schlechten Platz in Olomouc kaum Chancen. In der zweiten Halbzeit dominierten die Tschechen deutlich, und es fehlte nicht viel, damit der Tabellenneunte der Super League als Verlierer in die Westschweiz zurückgekehrt wäre. (sda)

08:04 Uhr

Mittwoch, 25. Februar

Eishockey: Trump ehrt US-Team

US-Präsident Donald Trump hat bei seiner Rede zur Lage der Nation das olympische US-Eishockeyteam der Männer ins Rampenlicht gerückt. Er lobte die Olympiasieger von Mailand und bezeichnete den Sieg im Final gegen Kanada als Beleg dafür, dass «unser Land wieder gewinnt». Die Anwesenden im Kapitol in Washington skandierten «USA» und applaudierten den Sportlern, die auf der Zuschauertribüne aufstanden und ihre Goldmedaillen hochhielten.

Die US-Eishockeyspieler werden von Donald Trump geehrt.
Bild: Kenny Holston

Trump kündigte an, dem Torhüter Connor Hellebuyck die höchste zivile Auszeichnung der USA zu verleihen, die «Freiheitsmedaille des Präsidenten» (Presidential Medal of Freedom). Nie habe er einen Goalie besser spielen sehen, sagte Trump.

Vor dem Besuch im Kapitol war das US-Team bereits feierlich im Weissen Haus empfangen worden. Mehrere Spieler fehlten jedoch und reisten direkt zu ihren NHL-Teams weiter.

Das in Mailand ebenfalls mit Gold ausgezeichnete Frauenteam der USA hatte eine Einladung Trumps zuvor ausgeschlagen, nachdem sich dieser in einem Telefonat mit dem siegreichen Männerteam spöttisch über die Frauen geäussert hatte. Das Frauenteam begründete das Fernbleiben mit bereits bestehenden beruflichen und akademischen Verpflichtungen. In seiner Rede kündigte Trump nun an, das Frauenteam bald ebenfalls im Weissen Haus zu empfangen. (sda/dpa)

08:03 Uhr

Mittwoch, 25. Februar

Deutliche Niederlage für Georges Wizards

Kyshawn George erlitt mit den Washington Wizards in der NBA eine herbe Niederlage. Das Team des Wallisers unterlag den Atlanta Hawks auswärts 98:119.

Die 41. Niederlage im 59. Saisonspiel zeichnete sich früh ab. Nach dem ersten Viertel lagen die Wizards bereits 20:35 zurück, im dritten Abschnitt brachen sie endgültig ein und lagen zwischenzeitlich bis zu 38 Punkte zurück.

George war mit elf Punkten bester Werfer aus der Starting Five der Wizards. Er traf 3 von 10 Würfen aus dem Feld und verwandelte alle vier Freiwürfe. Dazu verbuchte er 2 Rebounds und 2 Assists, leistete sich jedoch bei einer Plus-Minus-Bilanz von -24 auch 4 Ballverluste. (sda)

23:07 Uhr

Dienstag, 24. Februar

Gewalt in Mexiko: FIFA-Chef Infantino «sehr ruhig»

Rund 100 Tage vor Beginn der WM in Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) zeigt sich die FIFA trotz der jüngsten Gewaltwelle mit mindestens 73 Toten gelassen. Präsident Gianni Infantino betonte, er sei «sehr ruhig», alles werde «fantastisch» sein. Der Weltverband stehe wegen der Lage im besonders betroffenen Bundesstaat Jalisco mit dem Spielort Guadalajara in engem Austausch mit den Behörden und wolle weiterhin allen Sicherheitsanweisungen folgen.

Gianni Infantino
Bild: ALESSANDRO DI MEO

Auch Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum versicherte, für Fans bestehe «keinerlei Risiko», alle Sicherheitsvorkehrungen seien getroffen und Straßensperrungen aufgehoben worden. Auslöser der Eskalation war die Tötung des Drogenbosses Nemesio «El Mencho» Oseguera Cervantes durch die Armee. Die Regierung entsandte 10'000 Soldaten. In Mexiko sind 13 WM-Partien geplant, vier davon in Guadalajara; zudem wollen mehrere Teams dort ihr Quartier beziehen. (dpa)

22:54 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

Sensation durch Bodö/Glimt – Sörloth schiesst Atlético ins Achtelfinale

Bodö/Glimt hat als erste norwegische Mannschaft eine K.o.-Runde in der Champions League überstanden und Inter Mailand sensationell ausgeschaltet. Nach dem 3:1 im Hinspiel gewann das Team aus dem Norden Norwegens auch im San Siro mit 2:1. Jens Hauge (58.) und Hakon Evjen (72.) sorgten für die entscheidenden Treffer.

Hakon Evjen von Glimt erzielt das zweite Tor seiner Mannschaft.
Bild: AP

Beim ersten Tor verlor Manuel Akanji als letzter Verteidiger den Ball, Yann Sommer parierte zunächst, war beim Nachschuss aber chancenlos. Inters Anschlusstreffer durch Alessandro Bastoni leitete zwar eine Schlussoffensive ein, doch ohne die verletzten Lautaro Martinez und Hakan Calhanoglu fehlte dem Favoriten die Durchschlagskraft.

Atlético Madrid setzte sich nach dem 3:3 im Hinspiel gegen den FC Brügge zuhause mit 4:1 durch und steht ebenfalls im Achtelfinal. Alexander Sörloth glänzte mit drei Toren und entschied die Partie nach zwischenzeitlichem Ausgleich durch Joel Ordoñez. Johnny Cardoso brachte Atlético kurz nach der Pause wieder in Führung. Zudem erreichten auch Leverkusen (0:0 gegen Olympiakos Piräus) und Newcastle (3:2 gegen Karabach) die Runde der letzten 16. (sda)

18:00 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

Giacomel mit kleiner Intervention am Herzen

Der italienische Biathlet Tommaso Giacomel hat sich einer kleinen Herzoperation unterziehen müssen. Dies teilte der italienische Wintersportverband in einer Stellungnahme mit.

Tommaso Giacomel musste sich eine Intervention am Herzen unterziehen lassen.
Bild: EPA

Giacomel hatte als Führender wegen Atemproblemen aus dem olympischen Massenstart-Rennen aussteigen müssen. «Ich hatte grosse Schwierigkeiten zu atmen und mich zu bewegen, deshalb musste ich aufhören. Das war das schlimmste Gefühl, das ich je erlebt habe», kommentierte der 25-Jährige daraufhin auf Instagram ein Foto von sich im Spitalbett.

Medizinische Untersuchungen ergaben eine kleine Anomalie am Herzen, die durch die Intervention behoben sein sollte. In zwei Wochen wird Giacomel sich Leistungstests unterziehen. Fallen diese positiv aus, kann er «wieder mit dem regulären Training beginnen», wie es in der Mitteilung heisst.

Die letzten drei Weltcup-Stationen der Saison sind Kontiolahti (2. bis 8. März), Otepää (9. bis 15. März) und Oslo (16. bis 22. März). In der Gesamtwertung liegt Giacomel auf dem 2. Platz. (sda)

17:24 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

YB gibt Sergio Cordova leihweise ab

Die Young Boys geben den venezolanischen Stürmer Sergio Cordova leihweise bis Ende Juni an St. Louis City ab. Der Klub aus der nordamerikanischen Major League Soccer, bei dem der Berner Goalie Roman Bürki seit 2022 spielt, besitzt eine Kaufoption, wie die Young Boys bekannt gaben.

Sergio Cordova wechselt in die MLS.
Bild: Freshfocus

Cordova war im letzten Sommer aus der Türkei zu YB gestossen. Mit zwei Toren in 33 Einsätzen wurde der 28-Jährige den Erwartungen nicht gerecht. (sda)

16:54 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

Leader Thun gastiert in Winterthur

Die Super-League-Partie Winterthur - Thun, die letzten Samstag wegen unbespielbaren Terrains verschoben worden ist, wird am Mittwoch (19.00 Uhr) nachgeholt. Thun kann den Vorsprung auf St. Gallen auf 14 Punkte ausbauen.

Die Berner Oberländer starten als haushohe Favoriten ins Nachholspiel. Die letzten acht Meisterschaftsspiele gewann Thun alle; in sechs der acht Partien erzielte Thun mindestens drei Tore.

Auch die Direktbegegnungen sprechen für Thun: In dieser Saison gewann Thun 3:0 daheim im Oktober und 4:1 auswärts im Dezember auf der Schützenwiese. Den letzten Sieg in einem Meisterschaftsspiel gegen die Thuner feierte Winterthur im Februar vor vier Jahren auswärts mit 4:2.

Derweil Thun vorne der Konkurrenz weiter enteilen kann, ringt Winterthur um den Anschluss an die Grasshoppers. Mit einem Heimsieg könnte der FCW bis auf vier Zähler an den GC herankommen. (sda)

15:43 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

Ajoie holt finnischen Verteidiger

Der Tabellenletzte HC Ajoie hat mit dem Finnen Tarmo Reunanen einen neuen Ausländer verpflichtet. Der 27-jährige Verteidiger, zuvor Captain von TPS Turku, unterschrieb bei den Jurassiern einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison. Reunanen könnte am Freitag gegen Lugano sein Debüt geben, wie Ajoie in einer Mitteilung bekannt gab. (sda)

15:25 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

3,4 Millionen Menschen schauten Olympia auf SRF

3,4 Millionen Personen schauten während der 17 Tage Olympiaübertragung des Schweizer Fernsehens aus Mailand und Cortina mindestens einmal auf SRF. Quotenrenner war die Abfahrt der Männer.

Sascha Ruefer und Annette Fetscherin.
Bild: KEYSTONE/Jean-Christophe Bott

In einem Newsletter zog SRF die positive Olympia-Bilanz. Die Berichterstattung sorgte für beste Quoten: Das 216-stündige Olympiaprogramm sahen im Schnitt 225'000 Personen auf SRF zwei. Dies entspricht einem Marktanteil von 33,1 Prozent in der Deutschschweiz, einem Bestwert für Olympische Spiele.

Das Onlineangebot wurde mit über 35 Millionen Zugriffen und über 24 Millionen Livestream-Starts stärker genutzt als bei vergangenen Olympischen Spielen seit der Messumstellung 2013. Total erreichte SRF 3,4 Millionen Personen in der Deutschschweiz.

Die Abfahrt der Männer am 7. Februar mit dem Gold-Coup von Franjo von Allmen verfolgten im Durchschnitt 896’000 Zuschauerinnen und Zuschauer, der Marktanteil betrug 82,7 Prozent. In ähnlichen Sphären bewegten sich auch der zweite Lauf des Riesenslaloms der Männer am 14. Februar (882'000 und 81,3 Prozent Marktanteil) und die Abfahrt der Frauen (822’000 und 75,3 Prozent). Der Viertelfinal der Eishockeyaner gegen Finnland verfolgten im Schnitt 465’000 Zuschauende (37,3 Prozent); beim Curling-Final der Frauen waren durchschnittlich 374’000 Personen zugeschaltet (63,3 Prozent).

Die digitalen Angebote auf srf.ch/sport und in der SRF Sport App wurden viel stärker genutzt als bei vergangenen Olympischen Spielen. Der Anstieg war mit 35 Millionen Zugriffen sehr hoch. An den letzten Olympischen Spielen registrierte SRF deutlich geringere Zugriffe in der Höhe von 24 Millionen (Sommerspiele Paris 2024), 20 Millionen (Winterspiele Peking 2022) und 13,3 Millionen (Winterspiele 2018 in Pyeongchang). (sda)

14:26 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

Daniil Medwedew als nächster Gegner für Wawrinka

Stan Wawrinka trifft am ATP-500-Turnier in Dubai in den Achtelfinals auf Daniil Medwedew (ATP 11). Der 30-jährige Russe setzte sich in seinem Startspiel gegen den Chinesen Shang Juncheng (ATP 262) mit 6:1, 6:3 durch. Medwedew gewann im Januar das ATP-250-Turnier von Brisbane, überstand danach aber am Australian Open, in Rotterdam und Doha nie mehr die Achtelfinals. (sda)

Stan Wawrinka bekommt es mit Medwedew zu tun.
Bild: ALI HAIDER

14:25 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

Schweizer Siege in Norwegen

Vanessa Kasper in Oppdal und Lenz Hächler in Norefjell gewinnen je einen Europacup-Riesenslalom.

Die 29-jährige St. Moritzerin Vanessa Kasper, amtierende Schweizer Meisterin im Riesenslalom, schaffte es in Norwegen zum siebenten Mal im Europacup aufs Podest, zum dritten Mal gewann sie ein Rennen. Den letzten Sieg hatte sie am 11. Januar 2025 in Puy Saint Vincent errungen.

Der Innerschweizer Lenz Hächler gewann im neuen Jahr schon die Europacup-Super G von Verbier und Bjelasnica/Sarajevo. Im Riesenslalom siegte er erstmals seit dem Rennen im norwegischen Aal am 13. März 2025. Hächler verwies Landsmann Fadri Janutin, den Sieger des Vortags, um sechs Hundertstel auf Platz 2. Sandro Zurbrügg, der nach dem ersten Lauf geführt hatte, schied im zweiten Lauf aus. (sda)

11:41 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

Der schwierige Umgang mit Russlands Paralympics-Rückkehr

Bei den Olympischen Winterspielen in Italien dürfen russische Sportler nur als neutrale Athleten starten. Nun folgen die Paralympics und markieren einen umstrittenen Wendepunkt.

Das Feuer der Olympischen Winterspiele ist erloschen - doch die nächste Flamme macht sich bereits wieder auf den Weg nach Mailand und Cortina d'Ampezzo. Am Dienstag wurde im englischen Stoke Mandeville die Fackel für die Winter-Paralympics entzündet. Und mit ihr wird die Kontroverse über die Zulassung von Behindertensportlern aus Russland und Belarus mit Flagge und Hymne nach Italien getragen.

Wenn am 6. März im Amphitheater von Verona zum 14. Mal seit 1976 Winter-Paralympics eröffnet werden, beginnt auch auf der Weltbühne des Sports die erste Grossveranstaltung, bei der die Nationalhymne Russlands seit mehr als einem Jahrzehnt wieder offiziell gespielt werden könnte.

Die Ukraine hat angekündigt, aus diesem Grund die Eröffnung zu boykottieren und verlangt zudem, dass ihre Fahne dort nicht wehen soll. Man sei «empört über die zynische Entscheidung des Internationalen Paralympischen Komitees», dass sechs Sportler aus Russland und vier aus Belarus mit eigener Flagge und Hymne zu den Spielen zugelassen wurden. (sda/dpa)

11:24 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

Kevin Durant liebäugelt mit Olympia in Los Angeles

Kevin Durant (37) hofft, an den Olympischen Sommerspielen 2028 in Los Angeles zum fünften Mal Olympia-Gold mit dem amerikanischen «Dream Team» zu gewinnen.

Kevin Durant will an Olympia 2028 in Los Angeles teilnehmen.
Bild: EPA/CHRIS TORRES

Durant, der Star der Houston Rockets, bei welchen auch der Genfer Clint Capela spielt, sagte an der Pressekonferenz nach dem 125:105-Heimsieg über Utah, dass er sich beim US-Basketball-Verband um einen Platz im Team beworben habe.

Durant wäre im Sommer 2028 fast 40-jährig, jedoch spielt das für ihn keine Rolle. «Ich wollte meinen Namen nicht wegen der simplen Tatsache vom Tisch haben, weil ich älter bin und schon zuvor dabei war», erklärte Durant. In dieser Saison verzeichnet Kevin Durant fast 26 Punkte pro Spiel. Vor zwei Jahren in Paris holte Durant mit den USA zum vierten Mal Olympia-Gold. (sda)

10:28 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

Torino entlässt Marco Baroni

Torino entliess am Dienstag Trainer Marco Baroni und stellte Roberto D'Aversa als Nachfolger vor. Dies gab der Serie-A-Klub (15. Platz) auf seiner Homepage bekannt. Die Turiner reagierten mit dem Trainerwechsel auf die Serie mit bloss einem Sieg aus den letzten sieben Partien. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt nur noch drei Punkte.

Marco Baroni wurde entlassen.
Bild: IMAGO/Spada/LaPresse

D'Aversa spielte einst für die AC Milan. Als Trainer arbeitete er bislang in Parma, Genua (Sampdoria), Lecce und Empoli. (sda)

09:26 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

Das grosse Lobbying um Aufnahme ins olympische Programm

Das Lobbying um die Aufnahme von neuen Sportarten ins Programm der kommenden Winterspiele in den französischen Alpen 2030 ist voll im Gang.

Die Skitourenrennen auf dem untersten Teil der Piste Stelvio in Bormio boten letzte Woche viel Spannung und Spektakel. Ob diese Sportart olympisch bleibt, wird sich trotzdem erst zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.

Mit Gravel, Radquer, Cross oder Trailrunning könnten auch Sportarten, die nicht aus dem Eis- oder Schneesport stammen, in vier Jahren in Frankreich Einzug halten. Das wäre eine echte Revolution - und sorgt bei den Wintersportverbänden für Unmut.

«Zwischen 1000 und 2500 Metern über Meer haben wir den ganzen Schnee und alle Skigebiete. Aber zwischen null und 1000 Metern Höhe gibt es nichts, obwohl das ein fantastisches Spielfeld ist. Und da denken wir an Outdoor-Sportarten: Trail, Radquer, Gravel (Radrennen auf unbefestigten Wegen und Schotterpisten). Es wäre doch schade, diese Facette nicht zu zeigen», erklärte im Dezember Edgar Grospiron, OK-Präsident der nächsten Winterspiele in den französischen Alpen. (sda/afp)

09:19 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

Rebekka Masarova in Form

Die 26-jährige Baslerin Rebeka Masarova kommt in Form. In Austin, Texas, schlägt sie Xinyu Wang (WTA 30) aus China in 67 Minuten 6:3, 6:2.

Gegen die 90 Plätze besser klassierte Wang feierte Masarova (WTA 120) bereits den dritten Sieg innerhalb von 48 Stunden. Übers Wochenende besiegte sie in der Qualifikation die Polin Gina Feistel (6:2, 6:4) und die ehemalige amerikanische Weltnummer 35 Madison Brengle (3:6, 6:3, 6:4). Anfang Februar hatte Masarova gegen Xinyu Wang in Cluj (ROU) noch 4:6, 2:6 verloren.

Drei Siege hintereinander feierte Masarova zuletzt letzten Sommer auf Rasen in Berlin. In den Achtelfinals trifft sie auf die Amerikanerin Whitney Osuigwe (WTA 163), die wie sie die Qualifikation überstanden hat. (sda)

08:20 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

Houston Rockets auf Platz 3

Die Houston Rockets gewinnen das Heimspiel gegen Utah Jazz mit 125:105. Clint Capela steuert zwei Punkte bei.

Die Rockets mit Superstar Kevin Durant (rechts) und Clint Capela gewinne gegen Utah.
Bild: (AP Photo/Karen Warren)

Nur ganz zu Beginn der Partie lag Houston gegen das Team aus Salt Lake City kurz zurück (6:9), später führten die Texaner mit bis zu 33 Punkten Vorsprung (89:56). Der 31-jährige Schweizer Capela wurde eingewechselt und verbuchte 2 Punkte und 3 Rebounds. In dieser Saison gelang Capela erst einmal eine zweistellige Punkteausbeute (10 am 31. Januar gegen Atlanta).

Den Rockets läuft es aber gut. Nach zuletzt 12 Siegen aus 18 Partien verbesserten sie sich im Westen auf den 3. Platz hinter Oklahoma City Thunder (1.) und den San Antonio Spurs (2.). Allerdings ist das Gerangel auf den Plätzen 3 bis 7 bei rund 25 noch ausstehenden Partien weiter riesig. Die Top 6 der beiden Conferences qualifizieren sich direkt für die Playoffs. (sda)

07:19 Uhr

DIENSTAG, 24. Februar

Inter Mailand mit dem Rücken zur Wand

Inter Mailand muss am Dienstag in der Champions League gegen Bodö/Glimt mindestens zwei Tore schiessen, um nicht bereits nach den Playoffs die Segel zu streichen. Der letztjährige Finalist mit den Schweizer Teamstützen Yann Sommer und Manuel Akanji handelte sich die Hypothek im Hinspiel im Hohen Norden Norwegens ein, das er überraschend mit 1:3 verlor.

Wenig Spannung dürfte in den ebenfalls um 21.00 Uhr startenden anderen Partien aufkommen. Bayer Leverkusen geht vor Heimpublikum mit einem Zwei-Tore-Polster in die Begegnung mit Olympiakos Piräus, Newcastle Uniteds Weiterkommen ist nach dem 6:1-Hinspielsieg bei Karabach Agdam nur noch Formsache. Bereits um 18.45 Uhr geht es in der spanischen Hauptstadt heiss zu und her. Atlético Madrid und Brügge duellieren sich nach dem 3:3 am letzten Mittwoch um einen Platz in den Achtelfinals. (sda)

16:50 Uhr

MONTAG, 23. Februar

Benficas Prestianni nach Rassismusvorwurf gesperrt

Die UEFA hat eine vorläufige Sperre gegen Gianluca Prestianni vom portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon verhängt. Der Argentinier soll Reals Brasilianer Vinicius Junior im Hinspiel im Champions-League-Playoff rassistisch beleidigt haben und fehlt nun im Rückspiel.

Gianluca Prestianni (l.) und Vinicius Jr. im Laufduell.
Bild: Jose Sena Goulao

Gemäss einer UEFA-Mitteilung besteht «der Verdacht auf Verstoss gegen Artikel 14 der UEFA-Disziplinarordnung in Bezug auf diskriminierendes Verhalten». Gleichzeitig betonte die UEFA, die Untersuchung sei noch nicht abgeschlossen.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstag vergangener Woche. Nach dem Tor zum 1:0-Sieg und seinem anschliessenden Jubel soll Vinicius Junior nach eigenen Angaben sowie laut Aussagen seines französischen Teamkollegen Kylian Mbappé rassistisch beleidigt worden sein. Prestianni soll den Brasilianer demnach als Affen bezeichnet haben. Der Argentinier bestreitet die Vorwürfe. In der Szene hatte er sich das Trikot vor den Mund gezogen. Benfica kündigte an, gegen die Sperre vorzugehen. (sda/dpa)

15:56 Uhr

MONTAG, 23. Februar

Wawrinka in Dubai im Achtelfinal

Stan Wawrinka steht beim ATP-Turnier in Dubai im Achtelfinal. Der 40-jährige Romand, die Nummer 99 der Welt, bezwang in der 1. Runde den Libanesen Benjamin Hassan (ATP 289) 7:5, 6:3.

Auch Roger Federer war bei Wawrinkas Sieg zugegen.
Bild: Ali Haider

Wawrinka nahm seinem Gegner unter den Augen von Roger Federer in jedem Satz einmal den Aufschlag ab (zum 7:5 und 3:1), wobei er bei seinen Breakbällen sehr effizient agierte - er verwertete zwei von drei Möglichkeiten. Selber wehrte er sämtliche drei Breakbälle von Hassan ab. Nach 73 Minuten verwandelte er den ersten Matchball.

Wawrinka und Hassan traten erstmals gegeneinander an. Beide profitierten von einer Wildcard. Es war für den Schweizer der 15. Sieg in den letzten 16 Partien gegen einen Spieler ausserhalb der Top 200.

Im Achtelfinal bekommt es Wawrinka, der 2016 in Dubai triumphiert hat, entweder mit dem als Nummer 3 gesetzten Russen Daniil Medvedev (ATP 11) oder dem Chinesen Shang Juncheng (ATP 262) zu tun. (sda)

15:00 Uhr

MONTAG, 23. Februar

Schweizer Doppelsieg im Europacup in Norwegen

Fadri Janutin Ende Januar beim Riesenslalom in Schladming
Bild: Gabriele Facciotti

Die Schweizer Fadri Janutin und Sandro Zurbrügg feierten beim Europacup-Riesenslalom in Norefjell einen Doppelsieg.

Der 26-jährige Janutin hatte das Klassement schon nach dem ersten Lauf angeführt. Zurbrügg fuhr im zweiten Lauf vom 10. Platz nach vorne. Janutin feierte seinen zweiten Saisonsieg nach dem Erfolg in Turnau (AUT) am 21. Januar. Auch Zurbrügg feierte diese Saison schon zwei Siege im Riesenslalom-Europacup. (sda)

14:50 Uhr

MONTAG, 23. Februar

Curaçao-Coach Advocaat nimmt den Hut

Vier Monate vor der ersten WM-Teilnahme muss der Karibik-Staat Curaçao den Trainer wechseln. Dick Advocaat erklärt aus persönlichen Gründen den Rücktritt.

Dick Advocaat beim Gold Cup 2025 gegen El Salvador
Bild: Godofredo A. Vasquez

Acvocaat (78), der Curaçao völlig überraschend an die WM geführt hat, zieht sich wegen der Krankheit seiner Tochter zurück. Advocaat wird ab sofort ersetzt durch seinen niederländischen Landsmann Fred Rutten (63), einst Trainer auf Schalke.

Curaçao tritt im März unter den neuen Nationalcoach an einem Turnier in Australien gegen Australien und China an. An der WM trifft Curaçao in den USA in der Gruppe F auf Deutschland, Elfenbeinküste und Ecuador. (sda)

11:00 Uhr

MONTAG, 23. Februar

Ambri drei Wochen ohne Diego Kostner

Der HC Ambri-Piotta teilt mit, dass sich Center Diego Kostner (33), der mit Italiens Nationalteam das Olympia-Turnier bestritt, an den Winterspielen in der Partie gegen Finnland eine Oberkörperverletzung zugezogen hat. Kostner kann die nächsten drei Wochen nicht auf Eis trainieren. (sda)

Diego Kostner gegen die SCL Tigers.
Bild: Marcel Bieri

10:17 Uhr

MONTAG, 23. Februar

National League: Pontus Aberg wechselt von Zürich zu Kloten

Die ZSC Lions leihen den 32-jährigen schwedischen Stürmer Pontus Aberg an den EHC Kloten aus. Flügelstürmer Aberg wird mindestens drei Partien mit Kloten bestreiten.

Pontus Aberg wechselt zu Kloten.
Bild: (Nico Ilic/freshfocus)

Die Vereinbarung zwischen den ZSC Lions und Kloten ist grundsätzlich bis Saisonende ausgelegt. Die ZSC Lions verfügen allerdings über eine Rückhol-Option bis am 1. März, wenn das internationale Transferfenster schliesst.

Aberg bestritt diese Saison 41 Partien mit den ZSC Lions und skorte dabei 7 Tore und 13 Assists. Sein Vertrag bei den ZSC Lions läuft nach dieser Saison aus. Schon letzte Saison, damals als Leihspieler von den Rapperswil-Jona Lakers, gastierte Aberg Ende Saison in Kloten und kam in elf Partien zu elf Skorerpunkten. (sda)

08:43 Uhr

MONTAG, 23. Februar

Klopp bietet sich als Olympia-Botschafter an

Jürgen Klopp wünscht sich Olympische Spiele in Deutschland und will sich dafür auch persönlich ins Zeug legen. «Ich weiss nicht, ob man mich als Olympia-Botschafter braucht. Aber was auch immer ich tun könnte, damit Deutschland die Olympischen Spiele bekommt, wäre ich bereit zu machen», sagte der ehemalige Kulttrainer und jetzige globale Fussball-Chef von Red Bull beim «Ball des Sports».

Der 58-Jährige, der in der vergangenen Woche als Star-Gast mehrere Veranstaltungen bei den Olympischen Winterspielen in Italien besucht hatte, erhofft sich von einer erfolgreichen Bewerbung für die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 auch einen Gewinn für die gesamte Gesellschaft.

«Ich würde gern erleben, was so eine kollektive Vorfreude in unserem Land auslösen kann. Es geht um ein positives Ziel in einer Zeit, wo man das Gefühl hat, es macht nicht richtig Spass, über die Zukunft nachzudenken», sagte der ehemalige Trainer der Bundesligisten FSV Mainz 05 und Borussia Dortmund sowie des englischen Topclubs FC Liverpool.(dpa)

08:38 Uhr

MONTAG, 23. Februar

Clippers und Niederhäuser verlieren im Finish

Die Los Angeles Clippers mit dem Schweizer Yanic Niederhäuser führen gegen Orlando Magic kurz vor Schluss 105:101, verlieren das Heimspiel aber noch 109:111. Niederhäuser kommt auf sieben Punkte.

Am Ende wäre Yanic Konan Niederhäuser fast noch zum Matchwinner geworden. Acht Sekunden vor Schluss blockte der Rookie der L.A. Clippers einen Wurf von Orlandos Topskorer Desmond Bane (36 Punkte). Bennedict Mathurin lief daraufhin über das Spielfeld, setzte seinen Dreipunkte-Wurf zum Sieg aber mit auslaufender Uhr daneben.

Die Clippers belegen im Westen bei 25 noch ausstehenden Spielen Platz 10 - der letzte Tabellenplatz, der zur Teilnahme am Play-In berechtigt. Zur direkten Playoff-Qualifikation (Platz 6) fehlen dem Team aus Los Angeles derzeit acht Siege. (sda)

21:31 Uhr

Sonntag, 22. Februar

Starke Leistungen von Ditaji Kambundji und Annik Kälin

Die Bernerin Ditaji Kambundji egalisierte beim Hallenmeeting im polnischen Torun im Final über 60 m Hürden in 7,78 Sekunden die europäische Saisonbestzeit der Polin Pia Skrzyszowska und musste sich einzig Devynne Charlton von den Bahamas geschlagen geben. Diese erzielte mit 7,77 Sekunden eine Jahresweltbestzeit.

Ditaji Kambundji zeigt sich in der Halle von ihrer besten Seite.
Bild: Michael Buholzer

Auch Annik Kälin klassierte sich bei ihrem ersten Wettkampf in dieser Saison mit 6,71 m im Weitsprung auf dem 2. Platz. Zur Limite für die Hallen-WM, die vom 20. bis 22. März ebenfalls in Torun stattfindet, fehlten der Bündnerin vier Hundertstel. (sda)

20:23 Uhr

Sonntag, 22. februar

Arsenal lässt den Spurs im Nordlondon-Derby keine Chance

Leader Arsenal kommt nach zwei Unentschieden in Folge in der 28. Premier-League-Runde wieder zu einem Sieg. Die «Gunners» gewinnen das Nordlondoner Derby gegen Tottenham mit 4:1.

Die Doppeltorschützen Eberechi Eze und Viktor Gyökeres schossen Arsenal zum Sieg und sorgten dafür, dass das Team von Mikel Arteta wieder fünf Punkte vor dem ersten Verfolger Manchester City liegt. Dieser hat allerdings ein Spiel weniger ausgetragen.

Eberechi Eze (vorne) hat nun fünf seiner sechs Saisontore in der Premier League gegen die Tottenham Hotspurs erzielt.
Bild: David Cliff

Brisant bleibt die Lage von Tottenham, das im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Thomas Frank zum dritten Mal in Folge verlor. Die neu vom Kroaten Igor Tudor betreute Mannschaft, deren Marktwert auf über 800 Millionen Franken geschätzt wird, hat nur noch vier Punkte Reserve auf die Abstiegsplätze.

Sunderland konnte am Sonntag beim 1:3 daheim gegen Fulham erstmals seit einem Monat wieder auf Granit Xhaka zählen. Der mehrere Wochen an der Achillessehne verletzte Schweizer Nati-Captain wurde Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt, die dritte Niederlage in Folge konnte er nicht verhindern. Der Mexikaner Raul Jimenez sorgte mit zwei Toren in der Startviertelstunde der zweiten Halbzeit für den entscheidenden Vorteil der Londoner. (sda)

19:26 Uhr

Sonntag, 22. Februar

GC Amicitia Zürich ist Handball-Cupsieger der Frauen

GC Amicitia Zürich ist zum zweiten Mal nach 2005 Cupsieger der Frauen im Handball. Das Team von Trainer Kent Ballegaard gewinnt im Final in Winterthur gegen Brühl St. Gallen 26:25.

Von der 42. bis zur 50. Minute zog GC Amicitia Zürich von 19:18 auf 23:18 davon. Die Vorentscheidung schien gefallen zu sein. Die St. Gallerinnen steckten aber nicht auf und verkürzten 55 Sekunden vor Schluss auf 25:26. Diesmal liessen sich die Zürcherinnen - im Gegensatz zum Playoff-Final im Frühjahr 2024 - den Sieg nicht mehr nehmen. Damals kassierten sie im fünften und entscheidenden Spiel sieben Sekunden vor dem Ende den Ausgleich und verloren danach in der Verlängerung.

Die Spielerinnen von GC Amicitia Zürich jubeln über den Cupsieg.
Bild: Benjamin Faes/freshfocus

Grossen Anteil am Sieg von GC Amicitia Zürich hatte Torhüterin Seraina Kuratli, sie parierte 14 Schüsse. Leonie Aellen war mit sieben Treffern die erfolgreichste Werferin der Zürcherinnen, für Brühl erzielte Malin Altherr neun Tore.

Amicitia Zürich und die Grasshoppers fusionierten 2010. Es war für die Frauen der erste Grosserfolg in dieser Konstellation. Es ist die logische Konsequenz einer kontinuierlichen Aufbauarbeit der vergangenen Jahre - in der NLA führt das Team die Rangliste der Finalrunde an. Rekord-Cupsieger Brühl St. Gallen verpasste derweil seinen 13. Titel in diesem Wettbewerb. (sda)

19:06 Uhr

Sonntag, 22. Februar

Djibril Sow schiesst den FC Sevilla zum Sieg

Djibril Sow präsentiert sich mit dem FC Sevilla in guter Form. Der Zürcher Mittelfeldspieler erzielt beim 1:0-Auswärtssieg gegen Getafe seinen vierten Saisontreffer.

Nachdem Sow am letzten Wochenende beim 1:1 gegen Alaves bereits das einzige Tor seines Teams erzielt hatte, war er in Getafe, der Madrider Vorstadt, mit einem Flachschuss aus zwölf Metern in der 64. Minute für den Sieg verantwortlich. Sevilla spielte eine gute Stunde lang in Überzahl. Ruben Vargas, der zweite Schweizer im Team der Andalusier, fehlt weiterhin verletzt.

Marc Bernal jubelt über seinen zweiten Treffer in der aktuellen La-Liga-Spielzeit.
Bild: Alejandro Garcia

An der Spitze der spanischen Meisterschaft löst der FC Barcelona Real Madrid wieder als Leader ab. Einen Tag nach der 1:2-Niederlage der Madrilenen bei Osasuna gewann Barça das Heimspiel gegen Levante mit 3:0 und liegt nach 25 Spielen einen Punkt vor dem Erzrivalen.

Schon früh stellte der junge Marc Bernal die Weichen auf Sieg für Barcelona. Der 18-jährige Mittelfeldspieler erzielte bereits in der vierten Minute das 1:0 für die Blaugrana. Nach 31 Minuten traf sein Mittelfeldkollege Frenkie de Jong dann zum 2:0-Pausenstand, ehe Fermin Lopez in der 81. Minute mit einem Traumtor alles klar machte. (sda)

18:58 Uhr

Sonntag, 22. Februar

FCB kassiert in Luzern 2:4-Klatsche

Der FC Basel findet nicht zur Ruhe. In Luzern kassiert er eine 2:4-Niederlage, die hohe Wellen schlagen wird.

Drei Gegentore in zwölf Minuten brachen dem FC Basel in Luzern das Genick. Mit haarsträubenden Abwehrfehlern vereinfachte er den Gastgebern um Matchwinner Oscar Kabwit die grosse Wende in der Schlussviertelstunde. Dabei war alles scheinbar aufgegleist für einen vor allem für die Moral wertvollen zweiten Sieg unter Trainer Stephan Lichtsteiner. Bénie Traoré mittels Penalty (45.) und der eingewechselte Julien Duranville (63.) hatten für Basel aus dem 0:1 ein 2:1 gemacht.

Oscar Kabwit war mit seinen zwei Treffern gegen den FC Basel der Matchwinner für Luzern.
Bild: Martin Meienberger

Dann brach die Schlussviertelstunde an und Basel verlor komplett die Kontrolle. Der im letzten Sommer vorerst leihweise aus seiner Heimat Kongo nach Luzern gewechselte Kabwit traf mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze zum 2:2. Bereits in dieser Aktion war das Abwehrverhalten der Basler schlecht. Sechs Minuten später war es schlicht katastrophal. Das Pressing von Lars Villiger und Kabwit brachte die FCB-Verteidigung aus dem Konzept. Der junge Marwin Akahomen spielte einen Querpass direkt vor die Füsse von Kabwit, der Torschütze Villiger ideal anspielte. Den Schlusspunkt setzte der überragende, 20-jährige Kabwit nach einem Fehler von Léo Leroy.

Für Stephan Lichtsteiner, der wettbewerbsübergreifend fünf der sieben Partien als FCB-Coach verloren hat, gab es nur ungläubiges Kopfschütteln. Vor dem Gastspiel am kommenden Wochenende in Lausanne liegt der FC Basel nur noch auf dem 5. Platz, punktgleich mit dem FC Sion. Luzern hingegen ist nur noch drei Punkte von den Top 6 entfernt, nachdem er nun dreimal in Folge mit jeweils vier eigenen Toren gewonnen hat. (sda)

18:42 Uhr

Sonntag, 22. Februar

Lugano findet zum Siegen zurück

Der FC Lugano findet nach vier 1:1 in Folge auf die Siegerstrasse zurück. Die Tessiner gewinnen daheim gegen Lausanne-Sport mit 2:1.

Renato Steffen brachte die Luganesi in der 36. Minute auf Kurs. Der nicht für seine Kopfbälle bekannte 34-Jährige profitierte von einer Flanke von Anto Grgic und viel Platz im gegnerischen Strafraum, um für einmal sehenswert mit dem Kopf zum 1:0 zu treffen. Am 2:0 von Daniel Dos Santos nach einer Stunde war der 41-fache Schweizer Nationalspieler mit der Vorarbeit beteiligt.

Renato Steffen steigt bei seinem Treffer zum 1:0 für Lugano für einmal am höchsten.
Bild: Samuel Golay

Während sich Lugano dank der drei Punkte dem zweitplatzierten FC St. Gallen bis auf einen Zähler annähert, bleibt Lausanne-Sport sechs Zähler von den Top 6 entfernt. Zu spät erwachten die Lausanner. Erst in der 80. Minute läutete Florent Mollet mit seinem Volleytor zum 1:2 die beste Phase der Gäste ein. Der Ausgleich wollte den noch am Donnerstag in der Conference League geforderten Waadtländern trotz Powerplay aber nicht mehr gelingen. (sda)

18:09 Uhr

Sonntag, 22. Februar

Andalusien-Rundfahrt: Jan Christen Zweiter auf der letzten Etappe

Jan Christen klassierte sich in der fünften und letzten Etappe der Andalusien-Rundfahrt im 2. Rang. Der 21-jährige Aargauer vom Team UAE Emirates verlor zehn Sekunden auf den Briten Tom Pidcock, der einen Kilometer vor dem Gipfel des Alto de la Primera Cruz - fünf Kilometer vor dem Ziel - den entscheidenden Angriff lancierte. In der Gesamtwertung belegte Christen 44 Sekunden hinter dem spanischen Sieger Ivan Romeo den 4. Platz. (sda)

Jan Christen zeigte in Andalusien eine starke Rundfahrt.
Bild: Dario Belingheri / Getty

17:51 Uhr

Sonntag, 22. Februar

Gladbachs Formtief hält an

Borussia Mönchengladbach gerät immer mehr in den Bundesliga-Abstiegskampf. Beim 1:2 in Freiburg bleiben die Borussen zum siebten Mal in Folge sieglos.

Auch Gladbach-Captain Nico Elvedi konnte die nächste Niederlage für Gladbach nicht abwenden.
Bild: Philipp von Ditfurth

Die heimstarken Freiburger, die alle fünf Partien dieses Jahres im Europa-Park-Stadion gewonnen haben, gingen durch Matthias Ginter und Igor Matanovic mit 2:0 in Führung, ehe dem früheren Schweizer Junioren-Nationalspieler Haris Tabakovic in der 85. Minute noch der späte Anschlusstreffer gelang.

Bei Freiburg spielte Bruno Ogbus durch, während Johan Manzambi seine Rotsperre absass. Bei Mönchengladbach stand Nico Elvedi als Captain über 90 Minuten im Einsatz. (sda)

17:20 Uhr

Sonntag, 22. Februar

Vaduz mit Last-Minute-Sieg

Der FC Vaduz profitiert vom Remis des Konkurrenten Aarau und baut seinen Vorsprung an der Spitze der Challenge League in der 23. Runde auf fünf Punkte aus.

Nicolas Hasler (Mitte) war gegen Neuchâtel Xamax um den einzigen Treffer der Partie bemüht.
Bild: Michael Zanghellini

In der 94. Minute sicherte Nicolas Hasler den 1:0-Heimsieg gegen Neuchâtel Xamax mit einem verwandelten Penalty. Dem entscheidenden Schiedsrichterpfiff war ein Foul an Stephan Seiler vorangegangen. (sda)

17:12 Uhr

Sonntag, 22. Februar

Nivokazi-Hattrick führt Sion zum Sieg über YB

Die Young Boys können den Kantersieg von letzter Woche gegen Winterthur nicht bestätigen. Sie verlieren in Sitten mit 1:3. Rilind Nivokazi schiesst alle Walliser Tore.

YB bringt es seit über drei Monaten nicht zustande, zweimal in Folge zu gewinnen. Deshalb ersticken alle Berner Versuche, endlich in dieser Saison richtig Fahrt aufzunehmen, im Keime. Das 6:1 gegen Winterthur war nicht zuletzt dank des schwachen Widerstandes zustande gekommen, wie nachträglich wohl festgehalten werden muss.

Hattrick-Hero Rilind Nivokazi (rechts) führt Sion zum Sieg gegen YB.
Bild: Cyril Zingaro

In Sitten hielt der Gegner von der ersten Minute an aggressiv und gekonnt dagegen. Nivokazi, der seit dem 7. Dezember auf sein neuntes Saisontor wartete, sorgte für die 2:0-Pausenführung (15. und 42.), bevor ihm in der Schlussviertelstunde mit dem 3:1 die Siegsicherung gelang. Der Erfolg der Walliser war verdient. Chancen zu mehr Toren waren vorhanden, zwei Treffer wurden durch den VAR wegen eines Fouls (6.) und eines Offsides (60.) annulliert.

YB war nach der Pause etwas stärker als in der komplett ungenügenden ersten Halbzeit. Ausser dem Anschlusstreffer durch den eingewechselten Joël Monteiro sprang aber nichts Zählbares heraus. In der Tabelle führt die Niederlage und das siebte sieglose Auswärtsspiel in Folge dazu, dass das sechstplatzierte YB nun vier Punkte hinter Sion liegt. (sda)

17:07 Uhr

Sonntag, 22. Februar

Del Toro gewinnt UAE Tour

Der Mexikaner Isaac Del Toro hat am Sonntag in Abu Dhabi die Tour der Vereinigten Arabischen Emirate gewonnen. Die letzte Etappe ging an den Italiener Jonathan Milan, der zum dritten Mal in dieser Woche im Sprint siegte.

Isaac Del Toro gewinnt die einwöchige Rundfahrt in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Bild: Fabio Ferrari

Del Toro, der bereits am ersten Tag am Montag sowie am Samstag siegreich war, folgt auf seinen in diesem Jahr abwesenden Teamcaptain Tadej Pogacar. Er schloss die Rundfahrt mit 20 Sekunden Vorsprung vor dem Italiener Antonio Tiberi ab.

Vier Schweizer nahmen in den Emiraten am World-Tour-Mehretappenrennen teil. Der beste von ihnen, Johan Jacobs, belegte mit mehr als 34 Minuten Rückstand auf Del Toro den 102. Platz in der Gesamtwertung. Stefan Bissegger, Silvan Dillier und Robin Froidevaux landeten noch weiter hinten. (sda)

16:31 Uhr

Sonntag, 22. Februar

Servette Chênois steht gegen YB im Cupfinal

Servette Chênois steht zum dritten Mal im Schweizer Cupfinal der Frauen. Die Genferinnen setzten sich im Halbfinal beim Titelhalter FC Zürich mit 3:2 durch und treffen im Final auf YB.

Der souveräne Leader der Super League ging in der ersten halben Stunde in Zürich mit 3:0 in Führung und zerrte danach von diesem Vorsprung. Romy Baraniak noch vor der Pause und Janina Egli in der 81. Minute sorgten für die Zürcher Anschlusstreffer.

Servette Chênois und YB standen sich bereits 2024 in einem brisanten Cupfinal gegenüber - mit dem besseren Ende für die Genferinnen. Der Berner Coach Imke Wübbenhorst beleidigte nach der 2:3-Niederlage den Gegner vor laufender Kamera und befand, die Schiedsrichterin habe YB um den Sieg gebracht. Die Revanche steigt am 29. März auf der Winterthurer Schützenwiese. (sda)

16:14 Uhr

Sonntag, 22. Februar

Djibril Sow schiesst Sevilla zum Sieg

Djibril Sow präsentiert sich mit dem FC Sevilla in guter Form. Der Zürcher Mittelfeldspieler erzielt beim 1:0-Auswärtssieg gegen Getafe seinen vierten Saisontreffer.

Djibril Sow jubelt über seinen Siegtreffer gegen Getafe.
Bild: Jose Manuel Vidal

Nachdem Sow am letzten Wochenende beim 1:1 gegen Alaves bereits das einzige Tor seines Teams erzielt hatte, war er in Getafe, der Madrider Vorstadt, mit einem Flachschuss aus zwölf Metern in der 64. Minute für den Sieg verantwortlich. Sevilla spielte eine gute Stunde lang in Überzahl.

Ruben Vargas, der zweite Schweizer im Team der Andalusier, fehlt weiterhin verletzt. (sda)

22:29 Uhr

Samstag, 21. Februar

Zürcher Stadtderby geht an den FCZ

Beide Zürcher Klubs hatten im 293. Duell den Befreiungsschlag nach schwierigen Wochen angestrebt. GC war mindestens so bemüht wie der FCZ und in der Start- sowie in der Schlussphase sogar die bessere Mannschaft. Aber den Hoppers fehlt in dieser Saison meistens das gewisse Etwas, um sich zu belohnen. Oft sind es eigene Tore: Seit dem letzten Sieg, dem 6:2 bei den Young Boys Mitte Dezember, schoss das Team von Gerald Scheiblehner nur noch in einem Spiel mehr als einen Treffer. Gegen den FCZ traf es erst in der 81. Minute durch Luke Planche zum 1:2 und sorgte damit immerhin noch für Hoffnung bis zum Schlusspfiff.

Kein Durchkommen für GC im Zürcher Stadtderby.
Bild: Claudio Thoma/Keystone

Der FC Zürich war eine Spur abgeklärter, verhinderte dank des jungen Goalies Silas Huber das mögliche 0:1, nutzte durch Damienus Reverson nach einer halben Stunde die erste gute Offensivaktion zur eigenen Führung und profitierte kurz nach der Pause von einem Fehler des Gegners im Aufbau, um durch Philippe Keny auf 2:0 zu stellen. Keny, der im Sommer gekommene senegalesische Stürmer, traf mit einem schönen Schlenzer und erhöhte seine Ausbeute nach 20 Super-League-Spielen auf 11 Treffer.

Mit den drei Punkten aus dem Derby sind die Aussichten des FC Zürich wieder besser. Der erhoffte Platz in der Meisterrunde ist mit einer Erfolgsserie womöglich noch zu erreichen. Für die Grasshoppers deutet hingegen alles auf einen Abstiegskampf bis zum Saisonende hin. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf das unmittelbar vor GC liegende Servette. (sda)

19:59 Uhr

Samstag, 21. Februar

Nur ein Punkt für den ersten Verfolger von Thun

Der FC St. Gallen kommt dem Leader FC Thun nur wenig näher. Die Ostschweizer spielen in der 26. Runde der Super League bei Servette 1:1. Genf ist für die Gegner in dieser Saison oft eine Reise wert. Zwölf Punkte aus 13 Heimspielen sind die magere Ausbeute des strauchelnden Zweiten der vergangenen Spielzeit, dessen Chancen auf eine Teilnahme an der Meisterrunde von Woche zu Woche schwinden.

Auch gegen St. Gallen brachten die Gastgeber nicht viel zustande. Erst in den letzten Minuten der Partie drängten sie mit mehr Vehemenz auf das 2:1. Die beste Genfer Aktion blieb aber der Freistoss in der 6. Minute, der Steve Rouiller das 1:1 ermöglichte.

St. Gallen zeigte ohne seinen gesperrten Topskorer Alessandro Vogt nach dem Startfurioso nicht viel mehr als Servette. Die Mitte der Woche in Winterthur mit 5:1 siegreichen Ostschweizer konnten nach der ersten starken Aktion der Partie, die Christian Witzig mit seinem ersten Saisontor in der 4. Minute veredelte, kaum mehr Nennenswertes produzieren. Immerhin gehörte die beste Möglichkeit zum Siegtor dem Gast. Aliou Baldé setzte in der 26. Minute einen Kopfball aus idealer Position übers Tor. Danach war dem zuletzt stark geforderten FCSG anzumerken, dass er bereits die siebte Partie in diesem Monat bestreitet. (sda)

17:37 Uhr

Samstag, 21. Februar

Bayern München siegt dank Harry Kane

Bayern München legt im deutschen Meisterrennen gegen Borussia Dortmund vor. Der Titelverteidiger gewinnt in der 23. Bundesliga-Runde gegen Eintracht Frankfurt mit 3:2. Der FC Bayern machte sich zum Ende der Partie das Leben selber schwer und hätte den Leichtsinn bitter bereut, wenn er sogar mit Punktverlusten bestraft worden wäre. Auch dank der Saisontore 27 und 28 des englischen Ausnahme-Goalgetters Harry Kane lag der Favorit zu Beginn der Schlussviertelstunde noch scheinbar unantastbar mit 3:0 in Front.

Ein Foul von Kane im eigenen Strafraum ermöglichte Jonathan Burkhardt mittels Penalty in der 77. Minute das 1:3. Und keine zehn Minuten später profitierte Arnaud Kalimuendo von einem katastrophalen Querpass durch den eigenen Fünfmeterraum von Joshua Kimmich in Richtung des in dieser Aktion wenig aufmerksamen Kim Min-Jae. Der dritte Treffer gelang der Eintracht, die mit dem Schweizer Verteidiger Aurèle Amenda durchspielte, nicht mehr.

Von den am Samstagnachmittag im Einsatz stehenden Topteams mussten Hoffenheim und Leverkusen Federn lassen. Das drittplatzierte Hoffenheim spielte in Köln nur 2:2. Für das Highlight in dieser Partie sorgte Ragnar Ache, der nach einer Viertelstunde das 1:0 mit einem Fallrückzieher erzielte. Leverkusen verlor bei Union Berlin durch einen Treffer von Rani Khedira 0:1. (sda)

17:06 Uhr

Samstag, 21. Februar

Como siegt beim Rekordmeister Juventus Turin

Das überraschende Como setzt in der Serie A ein weiteres Ausrufezeichen. Durch das 2:0 bei Juventus Turin nähert sich der Nahe der Schweizer Grenze beheimatete Klub den Champions-League-Plätzen.

Der kosovarische Verteidiger Mergim Vojvoda und der französische Mittelfeldspieler Maxence Caqueret trafen für die Lombarden im Duell mit dem Tabellennachbarn und Rekordmeister. Das Team von Trainer Cesc Fabregas liegt nach 26 Runden nur knapp ausserhalb der Top 4.

Die bislang beste Klassierung in der Vereinsgeschichte erreichte Como 1950 mit dem 6. Platz. Seit 2019 ist der Klub im Besitz der Brüder Hartono, zwei indonesischen Milliardäre. (sda)

15:15 Uhr

Samstag, 21. Februar

Super League: Winterthur - Thun verschoben

Zum zweiten Mal in diesem Winter fällt ein Super-League-Spiel in Winterthur der Kälte zum Opfer. Das für Samstag geplante Duell zwischen Schlusslicht Winterthur und Leader Thun musste verschoben werden, wie die Liga bekannt gab.

Schiedsrichter Hüseyin Sanli stufte den Rasen auf der Schützenwiese nach der Inspektion am Samstagmorgen als unbespielbar ein. Wegen der tiefen Temperaturen sei an gewissen Stellen, insbesondere in den Strafräumen, die Verletzungsgefahr zu gross. Wann die Partie nachgeholt wird, steht noch nicht fest.

Bereits zum Start in die zweite Meisterschaftsphase nach der Winterpause hatte das Winterthurer Heimspiel gegen St. Gallen wegen vereisten Rasenflächen verschoben werden müssen. Vor drei Tagen war es auf der nicht mit einer Rasenheizung ausgerüsteten Schützenwiese nachgeholt worden. Winterthur verlor mit 1:5. (sda)

18:58 Uhr

Freitag, 20. Februar

Schweiz testet vor der WM gegen Jordanien

Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet ihr letztes Testspiel vor der Abreise zur Weltmeisterschaft in die USA in St. Gallen gegen Jordanien, wie der Schweizerische Fussballverband mitteilt. Das erste Länderspiel überhaupt gegen den WM-Debütanten findet am Sonntag, 31. Mai, um 15.00 Uhr statt. Jordanien spielt an der WM in der Vorrundengruppe mit Titelverteidiger Argentinien, Österreich und Algerien.

Somit stehen die drei Schweizer Testspiel-Gegner bis zum Abflug Richtung Teamcamp in San Diego am 2. Juni fest. Bereits zuvor waren die Länderspiele gegen Deutschland (27. März in Basel) und Norwegen (31. März in Oslo) bekannt gegeben worden. Die erste WM-Partie bestreitet das Team von Murat Yakin am 13. Juni in San Francisco gegen Katar. (sda)

17:15 Uhr

Sonntag, 21. Februar

Formel 1: Ferrari und Leclerc Testsieger in Bahrain

Charles Leclerc und Ferrari haben am letzten Tag der Übungsfahrten in Bahrain ein Ausrufezeichen gesetzt - und gehen nun als Testsieger in die neue Saison der Formel 1. Der Monegasse drehte die schnellste Runde der Woche, in 1:31,992 Minuten lag er am Freitag klar vor Weltmeister Lando Norris im McLaren, Max Verstappen im Red Bull und Mercedes-Pilot George Russell. Damit wechselten sich die Topteams im Laufe der beiden Testwochen an der Spitze der Zeitentabelle ab.

Zu Beginn gab Mercedes recht klar den Ton an, auch McLaren und Ferrari fuhren dann aber vorne mit - und Red Bull wurde von der Konkurrenz gut zwei Wochen vor dem Saisonstart in Australien (8. März) ebenfalls schon als Favorit gehandelt. Zumindest stabil wirken alle grossen Rennställe zu Beginn des neuen Reglements, auch das neue deutsche Werksteam Audi schlägt sich beachtlich. Nico Hülkenberg kam unter der Woche bereits bis auf gut eine Sekunde an die Bestzeiten der Topteams heran und lag damit im oberen Mittelfeld.

Die Rundenzeiten des Vorjahres erreicht die Formel 1 mit den neuen Boliden indes noch lange nicht. 2025 lag die Bestzeit bei den Tests in Bahrain bei 1:29,545 Minuten. (sid)

17:04 Uhr

FREITAG, 20. Februar

IOC befasst sich mit Infantino-Rede bei Trumps Friedensrat

Das IOC will sich mit dem Auftritt von FIFA-Präsident Gianni Infantino bei der ersten Sitzung des umstrittenen Friedensrats von US-Präsident Donald Trump befassen. «Wir werden uns das anschauen und zur angeblichen Unterzeichnung von Dokumenten recherchieren», sagte Kirsty Coventry, Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees, am Rande der Winterspiele in Mailand. Infantino, der als Fussball-Weltverbandschef auch IOC-Mitglied ist, hatte am Vortag «eine echte Partnerschaft» zwischen Trumps Friedensrat und der FIFA verkündet.

Die IOC-Chefin sagte, sie habe zu dem Thema «nicht viel zu sagen», weil sie noch nichts von der Sache gehört habe. Sie verwies darauf, dass die olympische Dachorganisation sich weiter politisch neutral verhalten werde. «Ich denke, das ist der einzige Weg für uns als Organisation, Fairness an den Wettkampfstätten zu ermöglichen», sagte Coventry.

Auf Nachfrage betonte sie: «Die olympische Charta ist sehr klar, was von den Mitgliedern erwartet wird.» Infantino hatte bei der ersten Zusammenkunft des von Trump gegründeten Friedensrats vorn auf dem Podium Platz genommen, ganz in der Nähe von Argentiniens Präsident Javier Milei und Ungarns Regierungschef Viktor Orban. «Jeder muss den Frieden unterstützen», sagte der Schweizer bei seiner kurzen Rede.

Danach zeigte er einen Werbespot, in dem es hiess, dass im Gazastreifen unter anderem Spielfelder sowie ein Stadion für bis zu 25.000 Zuschauer gebaut werden sollen. Trump sagte, die FIFA werde helfen, 75 Millionen Dollar für Projekte in Gaza zu sammeln, die mit Fussball zu tun haben sollen. (dpa)

16:57 Uhr

FREITAG, 20. Februar

Jonathan Milan doppelt nach

Jonathan Milan feierte seinen zweiten Sieg in Folge an der UAE-Tour. Der Italiener setzte sich in der 5. Etappe wie schon am Vortag im Sprint gegen die Konkurrenz durch. Hinter Milan stiegen der Norweger Erlend Blikra und sein Landsmann Matteo Malucelli auf das Podest. Bester Schweizer war Robin Froidevaux, der nach 168 flachen Kilometern als Zwölfter ins Ziel kam.

In der Gesamtwertung behielt der Italiener Antonio Tiberi seinen Vorsprung von 21 Sekunden auf den Mexikaner Isaac Del Toro. Am Samstag folgt die vorletzte Etappe mit der Ankunft auf dem Gipfel des Dschabal Hafit auf 1030 Metern über Meer. Der Schlussanstieg ist fast 11 km lang mit durchschnittlich sieben Steigungsprozenten. (sda/afp)

11:14 Uhr

FREITAG, 20. Februar

Fall Vinícius: Verband fordert «exemplarische» Bestrafung

Der brasilianische Verband hat im mutmasslichen Rassismus-Vorfall gegen Nationalspieler Vinícius Junior deutliche Sanktionen von der UEFA und der FIFA verlangt. In einem Statement auf der Homepage erklärte die Confederação Brasileira de Futebol (CBF), einen Brief an die Europäische Fussball-Union und den Weltverband geschickt zu haben.

Darin habe der CBF strenge Massnahmen gefordert und eine «exemplarische» Bestrafung, erklärte der brasilianische Verband. «In dem von Präsident Samir Xaud unterzeichneten Dokument bekräftigte der CBF, dass er eine Überwachung des Falls durch die FIFA erwartet und dass die UEFA alle notwendigen Massnahmen ergreift, um die Schuldigen für die rassistischen Beleidigungen zu identifizieren und zu bestrafen».

Gegenspieler bestreitet Vorwürfe

Brasiliens 45-maliger Nationalspieler Vinícius Junior soll im Playoff-Hinspiel von Real Madrid bei Benfica Lissabon rassistisch von seinem Gegenspieler Gianluca Prestianni beleidigt worden sein. Vinícius Junior und auch Mitspieler bestätigten das. Der argentinische Benfica-Profi Prestianni bestreitet die Vorwürfe.

Er hatte sich nach einem exzentrischen Jubel von Vinícius Junior nach dessen Tor zum 1:0-Sieg das Trikot vor den Mund gehalten. Laut Vinícius Junior soll Prestianni ihn als «Affe» bezeichnet haben.

Schiedsrichter François Letexier aus Frankreich hatte die Partie am Dienstagabend im Estádio da Luz für mehrere Minuten unterbrochen. Mit gekreuzten Armen hatte er angezeigt, das Anti-Rassismus-Protokoll der UEFA anzuwenden. Die UEFA prüft den Vorfall. Real Madrid sicherte bereits zu, alle Beweismittel der UEFA zur Verfügung zu stellen. (dpa)

09:18 Uhr

FREITAG, 20. Februar

NBA: Siegreiches Schweizer Trio

Das Schweizer NBA-Trio ging in der Nacht auf Freitag mit ihren Teams als Sieger vom Platz. Dabei gewannen die Washington Wizards und die Los Angeles Clippers als Aussenseiter.

Kyshawn George trug zum 112:105-Heimsieg der Washington Wizards über die Indiana Pacers sechs Punkte bei. Die Trefferquote des Wallisers war allerdings unterdurchschnittlich. Nur drei seiner zehn Würfe landeten im Korb. Nach drei Niederlagen durften die Wizards wieder jubeln. Die Chance auf eine Playoff-Teilnahme ist aber nur noch in der Theorie vorhanden.

Dies im Gegensatz zu den Los Angeles Clippers. Die Kalifornier bestätigten ihren Aufwärtstrend und siegten gegen die Denver Nuggets 115:114. Yanic Konan Niederhäuser ging mir einer Plus-7-Bilanz vom Parkett.

Die Houston Rockets wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen auswärts bei den Charlotte Hornets 105:101. Clint Capela kam mit den Rockets neun Minuten zum Einsatz und verrichtete primär defensive Aufgaben. Er ging nur einmal in den Abschuss, verfehlte allerdings den Korb. (sda)

09:16 Uhr

FREITAG, 20. Februar

Keely Hodgkinson mit Weltrekord über 800 m

Die Olympiasiegerin Keely Hodgkinson hat am Donnerstag in Liévin in Nordfrankreich den Hallen-Weltrekord über 800 m gebrochen. Dieser war am Tag ihrer Geburt im März 2002 aufgestellt worden. Die Britin erzielte eine unglaubliche Zeit von 1:54,87 Minuten.

Hodgkinson, die mehrfach ihren Willen bekundet hatte, diesen Weltrekord zu brechen, unterbot die von der Slowenin Jolanda Ceplak aufgestellte Bestmarke von 1:55,82 um fast eine Sekunde. Sie gewann mit grossem Vorsprung vor der Schweizerin Audrey Werro. Die Freiburgerin lief eine Zeit von 1:58,38.

Ditaji Kambundji musste sich über 60 m Hürden mit Platz 3 zufrieden geben. Die Hallen-Europameisterin aus Bern büsste in 7,84 Sekunden fünf Hundertstel auf die Siegerin Devynne Charlton aus den Bahamas ein. (sda/afp)

23:12 Uhr

DONNERSTAG, 19. Februar

Kwadwo Duah trifft und fast alle Schweizer gewinnen

Kwadwo Duah erzielt den einzigen Schweizer Treffer in den Hinspielen der Europa-League-Sechzehntelfinals. Der sechsfache Nationalspieler traf beim 2:1 von Ludogorez Rasgrad daheim gegen Ferencvaros Budapest in der 24. Minute zum 1:0.

Für Duah war es der erste Europacup-Treffer in dieser Saison. In der Ligaphase gehörte der Stürmer nicht zum Aufgebot des bulgarischen Serienmeisters. Bei Ferencvaros fehlt der Schweizer Verteidiger Stefan Gartenmann seit mehreren Monaten verletzt.

Auf gutem Weg in die Achtelfinals sind die weiteren Schweizer, die im Einsatz standen. Dan Ndoye, der eine halbe Stunde vor Schluss ins Spiel kam, feierte mit Nottingham einen 3:0-Auswärtssieg gegen Fenerbahce Istanbul. Remo Freuler und Simon Sohm gewannen mit Bologna bei den Norwegern von Brann Bergen 1:0. Luca Jaquez kam beim 4:1-Sieg von Stuttgart bei Celtic Glasgow in der Schlussviertelstunde zum Einsatz. (sda)

20:58 Uhr

DONNERSTAG, 19. Februar

Lausanne-Sport mit guter Ausgangslage ins Heimspiel

Lausanne-Sport erspielt sich zum Auftakt der K.o.-Runde der Conference League eine gute Ausgangslage. Die Waadtländer kommen im Hinspiel der Sechzehntelfinals bei den Tschechen von Sigma Olomouc zu einem 1:1.

Im bereits 13. Europacupspiel der Saison hielt Lausanne-Sport den Schaden in Grenzen und kann mit einem Heimsieg am kommenden Donnerstag zum ersten Mal in der Ära der Liga- und Gruppenphasen in die Achtelfinals vorstossen. Die Partie in Olomouc vor 7800 Zuschauern, davon eine ansehnliche Gruppe Lausanner Fans, lässt ein umkämpftes zweites Duell erahnen.

Die gute erste Halbzeit mit dem Führungstor des Engländers Nathan Butler-Oyedeji (22.) konnte Lausanne-Sport nach der Pause nicht vollends bestätigen. Der tschechische Cupsieger wurde immer stärker und hatte eine ganze Reihe von Torchancen, wovon glücklicherweise für den letzten Schweizer Vertreter im Europacup nur eine genutzt wurde. Nach einer knappen Stunde entwischte der slowenische Stürmer Danijel Sturm der Waadtländer Defensive und erwischte Goalie Karol Letica mit einem eigentlich harmlosen Schuss, der auf dem holprigen Rasen den Weg ins Tor fand.

Ansonsten war der Lausanner Keeper Letica ein sicherer Wert und rettete das Team von Trainer Peter Zeidler mehrmals vor weiteren Treffern. Während der tschechische Cupsieger nach dem 1:1 allzu leicht durch die Lausanner Reihen kam, brachten die Gäste, die in der Super League seit fünf Spielen sieglos sind, offensiv kaum mehr etwas zustande.

Trotz des zwiespältigen ersten Auftritts gegen den Achten der tschechischen Liga darf Lausanne-Sport optimistisch sein. Daheim sind die Waadtländer im laufenden Europacup noch ungeschlagen. (sda)

16:08 Uhr

DONNERSTAG, 19. Februar

Unihockey: Cupfinal-Premiere in Kriens

Nach 25 Jahren in der Berner Wankdorfhalle finden die Unihockey-Cupfinals am Samstag zum ersten Mal in der Krienser Pilatus Arena statt. Rychenberg Winterthur hat die Titelverteidigung im Visier, die Frauen von Emmental Zollbrück nehmen ihren dritten Final-Anlauf.

Rychenberg Winterthur bekommt es in der Zentralschweiz mit dem Ligakonkurrenten Thurgau zu tun, das zum ersten Mal im Cupfinal steht. Auf dem Papier kündigt sich ein ausgeglichenes Duell an; Thurgau liegt in der Meisterschaft zwei Runden vor den Playoffs auf dem 4. Platz, Rychenberg Winterthur ist Siebter.

Im Vorjahr spielten die Winterthurer gegen den Qualifikationssieger und späteren Meister Zug abermals ihre Cup-Qualitäten aus und setzten sich überraschend deutlich mit 7:2 durch. Mit fünf Cupsiegen und zehn Finalteilnahmen sind die Zürcher im Cup-Ranking die Nummer 3; einzig Chur Unihockey (7/10) und Langnau (6/10) waren im K.o.-Wettbewerb bislang erfolgreicher.

Die Frauen von Emmental Zollbrück nehmen nach den Final-Niederlagen 2022 und 2024 ihren dritten Anlauf zum ersten ersten Cup-Titel. Das Team von Trainer Benjamin Abplanalp, das auf dem Weg ins Endspiel unter anderem Titelverteidiger Piranha Chur aus dem Weg geräumt hat, trifft auf Zug, den Superfinal-Teilnehmer der letzten beiden Saisons und Cupsieger von 2023, 2014 und 2007.

Die Pilatus Arena, in der unter anderem die Handballer von Kriens-Luzern ihre Heimspiele austragen, wurde im letzten Oktober eingeweiht. In den Unihockey-Cupfinals bietet sie Platz für gut 4000 Zuschauer. (sda)

16:08 Uhr

DONNERSTAG, 19. Februar

Jonathan Milan mit bestem Endspurt

Der Italiener Jonathan Milan gewann die 4. Etappe der UAE-Tour rund um Fujairah im Sprint. Im Kampf um den Tagessieg mischte nach 182 flachen Kilometern auch Robin Froidevaux mit. Der Romand musste sich mit Platz 5 begnügen. Der Italiener Antonio Tiberi, Sieger der Königsetappe vom Mittwoch, behielt das Leadertrikot.

Am Freitag bietet die 5. Etappe beim World-Tour-Event rund um Dubai (166 km) den Sprintern eine neue Chance auf Erfolg. Der Samstag hingegen verspricht einen spannenden Kampf zwischen Tiberi und seinem Verfolger, dem Mexikaner Isaac Del Toro. Der letzte Anstieg zum Dschabal Hafit ist fast 11 km lang mit einer durchschnittlich sieben Steigungsprozenten. (sda)

11:05 Uhr

DONNERSTAG, 19. Februar

Frauen-Nati: Das Kader für die WM-Qualifikation steht fest

Rafel Navarro nominiert sein erstes Kader im neuen Jahr. Für die bevorstehende WM-Qualifikation vertraut der Spanier auf altbekannte Kräfte.

Es ist ein wichtiges Kader, das Rafel Navarro für den Zusammenzug Anfang März nominiert. Der Anfang der WM-Qualifikation steht an. Im Rahmen dieser trifft die Schweiz am 3. März in Lausanne auf Nordirland und am 7. März auswärts auf Malta. (sda)

10:01 Uhr

DONNERSTAG, 19. Februar

Grand Prix von Australien ab 2027 in Adelaide

Der Grand Prix von Australien im Rahmen der Motorrad-WM wird in diesem Jahr letztmals auf dem Circuit auf Phillip Island ausgetragen. Ab 2027 werden die Rennen auf einem Stadtkurs in Adelaide gefahren.

«Die Verlegung des Grand Prix nach Adelaide ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung unserer Meisterschaft», liess sich der für die sportlichen Belange der WM zuständige Carlos Ezpeleta in einem Communiqué zitieren.

Der Vertrag mit den Veranstaltern auf dem Phillip Island Circuit, der an der Pazifikküste zwei Stunden von Melbourne entfernt liegt, läuft in diesem Jahr aus. Ursprünglich hatten Pläne bestanden, die Motorrad-WM-Rennen im Albert Park in Melbourne auszutragen, auf dem Rundkurs, auf dem auch das Formel-1-Rennen stattfindet. Die Regierung des Bundesstaates Victoria legte aber ihr Veto ein.

Die Vereinbarung mit den Zuständigen in Adelaide ist ab kommender Saison für sechs Jahre gültig. Auf Phillip Island endet mit dem Wechsel des Standorts eine Ära, die vor 29 Jahren begonnen hat. (sda)

10:02 Uhr

DONNERSTAG, 19. Februar

Lausanne-Sport muss europäisch liefern

Als letzte verbliebene Schweizer Hoffnung im Europacup tritt der FC Lausanne-Sport am Donnerstag im Hinspiel des Conference-League-Sechzehntelfinals beim tschechischen Vertreter Sigma Olomouc an.

Für die Mannschaft von Peter Zeidler geht es gegen den formschwachen tschechischen Tabellenachten darum, wichtige Punkte für das UEFA-Ranking im Fernduell mit Zypern um einen Top-15-Platz zu sammeln.

Sollten die Waadtländer die Hürde meistern, winkt im Achtelfinal ein attraktives Duell mit dem von Urs Fischer trainierten Mainz 05 oder dem direkten Konkurrenten AEK Larnaca. (sda)

23:00 Uhr

Mittwoch, 18. Februar

Vorjahresfinalist Inter in der Bredouille

Inter Mailand ist nach dem Hinspiel der Sechzehntelfinals in der Champions League in Rücklage geraten. Die Italiener verlieren bei Bodö/Glimt im hohen Norden 1:3.

Wenn Inter Mailand wie im Vorjahr im Final um den Titel in der Champions League spielen will, müssen die Italiener ein heroisches Comeback bewerkstelligen. Mit Yann Sommer und Manuel Akanji in der Startformation verloren die Narazzurri am Mittwochabend bei Bodö/Glimt 1:3.

Die Norweger hatten in dieser Europacup-Kampagne erst auf den letzten Drücker überhaupt den Sprung in die K.o-Phase geschafft. Dank Siegen gegen Manchester City und Atlético Madrid schaffte es die Mannschaft vom Polarkreis in extremis unter die besten 24 Teams. Nun lehrten die Skandinavier den nächsten grossen Klub das Fürchten.

Sondre Fet brachte das Heimteam nach 20 Minuten in Front. Als Francesco Esposito für den Vorjahresfinalisten nur 10 Minuten später ausgleichen konnte, glaubten wohl die meisten, die Partie würde den erwarteten Verlauf nehmen. Doch weit gefehlt.

Jens Hauge und Kasper Högh liessen die Norweger mit einem Doppelschlag innert drei Minuten nach einer guten Stunde jubeln. Inter hatte zwar mehr Spielanteile, vermochte den Underdog aber nicht mehr in Verlegenheit zu bringen. Damit müssen die Lombarden im Rückspiel in einer Woche eine Aufholjagd starten.

Spektakel in Belgien

Brügge bewies derweil gegen Atlético Madrid Nehmerqualitäten. Trotz eines 0:2-Rückstands zur Pause kamen die Belgier zurück, und auch auf den neuerlichen Führungstreffer der Spanier durch ein Eigentor fand der frühere Klub von Ardon Jashari noch eine Antwort. Christos Tzolis sorgte mit dem 3:3 dafür, dass die Ausgangslage vor dem zweiten Akt dieses Aufeinandertreffens völlig offen ist.

Bayer Leverkusen hat dank eines 2:0-Erfolgs gegen Olympiakos Piräus gute Karten, in die nächste Runde einzuziehen. Patrik Schick entschied die Partie mit zwei Treffern nach einer guten Stunde.

Entschieden dürfte die Begegnung zwischen Karabach und Newcastle United sein. Die Engländer setzten sich ohne den verletzten Fabian Schär 6:1 durch. Anthony Gordon traf viermal. (sda)

17:59 Uhr

Mittwoch, 18. Februar

Schweizer fallen am Berg zurück

Johan Jacobs, Silvan Dillier und Stefan Bissegger verloren bei der 3. Etappe des World-Tour-Rennens UAE-Tour 17 Minuten und mehr auf den Tagessieger Antonio Tiberi aus Italien.

Im Schlussanstieg mit 1000 Höhenmetern nach Jebel Mobrah kam Tiberi solo ins Ziel und übernahm auch die Führung im Gesamtklassement. Zu den Verlierern zählte Remco Evenepoel, der zwei Minuten und das Leader-Trikot einbüsste. (sda)

16:16 Uhr

Mittwoch, 18. Februar

Ski alpin: Zwei Schweizer Siege in Bosnien-Herzegowina

Die Schweizer brillierten in den beiden Super-G im Europacup in Bjelasnica in Bosnien-Herzegowina. Den ersten gewann der 22-jährige Lenz Hächler vor dem Österreicher Manuel Traninger und dem Norweger Tollef Haugen, wobei sich fünf weitere Athleten von Swiss-Ski in den Top Ten klassierten. Hächler triumphierte zum sechsten Mal auf dieser Stufe, zum dritten Mal in einem Super-G. In dieser Saison war es für ihn der fünfte Podestplatz.

Im zweiten gab es gar einen Schweizer Doppelsieg durch Lars Rösti und Alessio Miggiano. Rösti gewann wie Hächler zum sechsten Mal im Europacup - erstmals wieder seit März 2024. Dritter wurde der Norweger Simen Sellaeg. (sda)

15:29 Uhr

Mittwoch, 18. Februar

Bencic in Dubai im Achtelfinal ausgeschieden

Belinda Bencic startet gegen Jelina Switolina gut in den Achtelfinal des WTA-1000-Turniers in Dubai und gewinnt den ersten Satz. Nach gut zwei Stunden ist es jedoch die Weltnummer 9 aus der Ukraine, die jubelt.

Das 6:4, 1:6, 3:6 gegen Switolina ist für Bencic (WTA 13) bereits die vierte Niederlage in Serie im «Head-to-Head». In den Direktbegegnungen der zwei Mütter führt Switolina, letzten Monat in Melbourne Halbfinalistin, mittlerweile mit 4:2 Siegen.

Bencic gewann 2019 in Dubai das Turnier, seither kam sie jedoch bei vier Teilnahmen nie mehr über die Achtelfinals hinaus. Heuer setzte sich die Ostschweizerin in der 1. Runde gegen die Spanierin Jessica Bouzas Maneiro (WTA 48) durch. In der Folgerunde gab die Gegnerin w.o. Die 20-jährige Tschechin Sara Bejlek (WTA 41) trat zum Zweitrundenspiel wegen einer Bauchmuskelverletzung nicht an. (sda)

14:30 Uhr

Mittwoch, 18. Februar

Berner Stürmer Baumgartner fällt lange aus

Der SC Bern muss lange auf Benjamin Baumgartner verzichten. Der 25-jährige Stürmer hat in einem Testspiel gegen die Kölner Haie im Rahmen eines Turniers in Pardubice in Tschechien eine Unterkörperverletzung erlitten. Baumgartner hat die nötig gewordene Operation bereits vornehmen lassen. Er wird rund zweieinhalb Monate ausfallen. (sda)

13:52 Uhr

Mittwoch, 18. Februar

Ein finnischer Stürmer für Ajoie

Der HC Ajoie verstärkt sein Kader mit Blick auf die nächste Saison mit dem Finnen Kristian Tanus. Der 25-jährige Stürmer hat gemäss Mitteilung des Vereins einen Einjahresvertrag unterzeichnet. Tanus spielt derzeit noch in der Heimat bei Tappara Tampere. (sda)

12:24 Uhr

Mittwoch, 18. Februar

Basel beendet Leihgeschäft für Agbonifo vorzeitig

Der Schwede Jeremy Agbonifo spielt nicht mehr für den FC Basel. Der Schweizer Meister beendet gemäss Mitteilung auf seiner Internetseite das Leihgeschäft mit dem Ligue-1-Verein Lens.

Ursprünglich hatten sich die Verantwortlichen der beiden Klubs auf einen bis in diesem Sommer gültigen Leihvertrag mit dem 20-jährigen U21-Internationalen geeinigt. Die Vereinbarung beinhaltete sogar die Möglichkeit der definitiven Übernahme des Flügelstürmers. (sda)

11:30 Uhr

Mittwoch, 18. Februar

Kanadier Allard ab nächster Saison beim HC Davos

Der HC Davos meldet die Verpflichtung von Verteidiger Frédéric Allard auf die nächste Saison hin. Der 28-jährige Kanadier hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Allard wechselt vom schwedischen Meister und aktuellen Champions-League-Finalisten Lulea ins Bündnerland. Seine Profi-Karriere begann er in der AHL bei den Milwaukee Admirals. Sein Versuch, in der NHL Fuss zu fassen, scheiterte allerdings. Für die Nashville Predators und die Montreal Canadiens bestritt er insgesamt nur vier Spiele in der weltbesten Eishockey-Liga. (sda)

23:26 Uhr

Dienstag, 17. Februar

Traumtor und Rassismus-Eklat

Galatasaray Istanbul, Borussia Dortmund, Real Madrid und Paris Saint Germain gewinnen ihre Hinspiele der Sechzehntelfinals in der Champions League. Jedoch sorgt an diesem Abend nicht nur der Fussball für Diskussionen.

Es ist ein Müsterchen der Extraklasse, die Vinicius Junior 2024 die Auszeichnung des Weltfussballers eingebracht hat. In der Partie gegen Benfica Lissabon läuft die 50. Minute, als der Brasilianer von der linken Seite in die Mitte zieht und den Ball sehenswert und unhaltbar in die entfernte Torecke schlenzt. Er jubelt, doch bald einmal läuft er zu Schiedsrichter François Letexier und verlässt anschliessend den Platz. Sein Gegenspieler Gianluca Prestianni soll ihn mutmasslich rassistisch beleidigt haben. Nach langem Unterbruch wird dann doch wieder Fussball gespielt. Tore fallen keine mehr, sodass Rekordsieger Real mit einem Minimalvorsprung ins Rückspiel gehen kann. Gut möglich, dass Prestianni die Partie im Bernabeu von Madrid verpassen wird.

Wende von PSG

Die AS Monaco startete gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain fulminant in die Partie. Nach 18 Minuten stand es für die Mannschaft aus dem Fürstentum bereits 2:0, beide Male hatte der Amerikaner Folarin Balogun getroffen. Doch PSG steckte nicht auf. Und obwohl Vitinha nach 22 Minuten vom Penaltypunkt am Schweizer Philipp Köhn scheiterte, konnten Desiré Doué und Achraf Hakimi bis zur Pause ausgleichen. Und als Aleksander Golovin kurz nach Wiederbeginn für ein grobes Foul des Feldes verwiesen wurde, war die Partie endgültig zugunsten des Teams von Luis Enrique gekippt. Dank seines zweiten Treffers (67.) besorgte Doué seinem Team gegen die von Denis Zakaria als Captain angeführten Monegassen den Sieg.

Entscheidender Guirassy

Zu einem ungefährdeten Erfolg kam derweil Gregor Kobel mit Borussia Dortmund. Serhou Guirassy brachte den BVB gegen Atalanta Bergamo bereits in der 3. Minute in Führung, und der Guineer hatte seine Füsse auch bei der zweiten entscheidenden Szene im Spiel. Kurz vor der Pause bediente er bei einem Konter Maximilian Beier, der zum 2:0 traf. Kobel im Tor der Deutschen war nur selten gefordert. Sollte dies auch im Rückspiel der Fall sein, stehen die Chancen für die Dortmunder gut, in die nächste Runde einziehen zu können.

Premieren für Galatasaray und Juventus

Mit einer schwierigen Aufgabe sieht sich Juventus Turin konfrontiert. Die Italiener gingen gegen Galatasaray Istanbul zwar dank zwei Toren des Niederländers Teun Koopmeiners mit einer 2:1-Führung in die Pause, nach dem Seitenwechsel setzten die Türken aber zur spektakulären Wende an. Noa Lang (2), Davinson Sanches und Sacha Boey schossen Galatasaray zu einem 5:2-Erfolg, das für beide Mannschaften eine Premiere bedeutete: Während Galatasaray in einer Champions-League-Partie noch überhaupt nie fünf Treffer gelungen waren, hatte Juventus in der Königsklasse noch nie so viele Tore kassiert. Will sich die Mannschaft von Luciano Spalletti nicht von der europäischen Bühne verabschieden, wird sie im Rückspiel in einer Woche zur grossen Aufholjagd ansetzen müssen. (sda)

20:36 Uhr

Dienstag, 17. Februar

Gelungener Hauptrunden-Start für die Kadetten

Die Kadetten Schaffhausen lancieren die Hauptrunde in der European League mit einem Sieg. Das dänische Team Fredericia wird auswärts 32:30 bezwungen.

Die Buchmacher hatten die Siegchancen der Dänen höher eingestuft - und lagen falsch. Die Kadetten waren mehrheitlich in Führung und überzeugten insbesondere in der Schlussphase. Odinn Rikhardsson und Luka Maros versenkten den Ball je neunmal im Netz, zudem wurden alle vier Siebenmeter versenkt.

In der Hauptrunde der zweithöchsten europäischen Spielklasse treten die Kadetten je zweimal gegen Fredericia und Hannover-Burgdorf an. In der gleichen Gruppe spielt auch Nexe Nasice. Die Resultate aus der Vorrunde gegen die Kroaten (Sieg und Niederlage) werden in die Hauptrunde mitgenommen - gleiches gilt auch für Fredericia und Hannover-Burgdorf, die ihre Duelle auch in der Vorrunde ausgetragen haben.

In der Gruppe der Kadetten sind alle Mannschaften mit zwei Zählern gestartet. Der Sieger wird in den Viertelfinals stehen, die Zweit- und Drittplatzierten in den Achtelfinals, der Letzte scheidet aus. (sda)

15:44 Uhr

Dienstag, 17. Februar

FCZ mehrere Wochen ohne Comenencia

Der FC Zürich muss rund vier Wochen ohne Livano Comenencia auskommen. Wie der Klub mitteilte, zog sich der 22-jährige Nationalverteidiger Curaçaos am Samstag im Heimspiel gegen Luzern eine nicht näher definierte Oberschenkelverletzung zu.

Comenencia wechselte auf diese Saison aus dem Nachwuchs von Juventus Turin zum FCZ. Beim aktuellen Neunten der Super League gehört er seither meist zum Stammpersonal. Mit Curaçao qualifizierte er sich für die WM im kommendem Sommer in den USA, Kanada und Mexiko. (sda)

10:23 Uhr

Dienstag, 17. Februar

FIFA-Präsident Infantino nun auch Libanese

Der Schweizer FIFA-Präsident Gianni Infantino ist dank einer Ausnahmeregel offiziell auch Staatsbürger des Libanon geworden.

«Es war mir eine Ehre, in Beirut zu sein, um meinen libanesischen Pass vom Ministerium für Inneres und Stadtverwaltungen entgegenzunehmen», schrieb der 55-Jährige in der Nacht auf Dienstag auf seinem Instagram-Account. Betitelt war der Post mit der Überschrift: «Stolz, Libanese zu sein – offiziell!»

Gianni Infantino ist mit einer Libanesin verheiratet. Er wurde als Sohn italienischer Einwanderer in der Schweiz geboren. Normalerweise können libanesische Frauen ihre Staatsbürgerschaft nicht an ausländischen Ehemänner und Kinder weitergeben. Für Infantino und dessen Familie wurde eine Ausnahme gemacht. (sda)

10:20 Uhr

Dienstag, 17. Februar

Romy Tschopp verpasst die Paralympics

Romy Tschopp verpasst die Paralympischen Spiele Anfang März. Die Snowboarderin verletzt sich Ende November an der Schulter und wird nicht rechtzeitig fit, wie Swiss Paralympic mitteilt.

Tschopp stürzte beim Weltcup im niederländischen Landgraaf Ende November und verletzte sich dabei an der Schulter. Eine Sehne im Schulterbereich wurde samt knöchernem Ansatz abgerissen, zusätzlich wurden zwei Nerven verletzt.

Nach einer Operation kommt für Tschopp die Rückkehr auf den Schnee an den Paralympics noch zu früh. «Es ist ein Stich ins Herz. Aber meine Gesundheit steht an erster Stelle», wird Tschopp in der Medienmitteilung von Swiss Paralympic zitiert. Sie könne den Arm zwar wieder bewegen, aber den Alltag im Rollstuhl noch nicht selbstständig bewältigen.

2022 war Tschopp die erste Schweizer Snowboarderin, die an Paralympics teilnahm. Als einzige Frau im Schweizer Para-Snowboard-Team bedeutet Tschopps Ausfall auch, dass der Frauen-Quotenplatz im Snowboardcross an den Paralympics unbesetzt bleibt. (sda)

10:19 Uhr

Dienstag, 17. Februar

Bencic kampflos weiter

Am WTA-Turnier in Dubai kommt Belinda Bencic (WTA 13) um einen Härtetest herum. Die 20-jährige Tschechin Sara Bejlek (WTA 41) trat zum Zweitrundenspiel wegen einer Bauchmuskelverletzung nicht an.

Die Partie zwischen Bencic und Bejlek wurde mit Spannung erwartet. Sara Bejlek hatte am Montag mit 6:2, 6:2 gegen die Türkin Zeynep Sonmez überzeugend die Startrunde überstanden. Vor einer Woche gewann die junge Tschechin als Qualifikantin das Turnier von Abu Dhabi, wo sie Bencic als Titelhalterin ablöste. Bencic ihrerseits hatte seit der unerwarteten Zweitrunden-Niederlage am Australien Open gegen die Tschechin Nikola Bartunkova (WTA 105) pausiert.

In den Achtelfinals trifft Bencic in Dubai auf die Ukrainerin Jelina Switolina (WTA 9). (sda)

08:28 Uhr

Montag, 16. Februar

Barcelona verliert bei Girona

Der FC Barcelona hat in der spanischen Meisterschaft eine unerwartete Niederlage bei Girona kassiert und die Tabellenführung damit an Real Madrid abgegeben.

Beim 1:2 im rein katalanischen Duell am Montagabend vergab Barcelona-Star Lamine Yamal kurz vor Ende der ersten Spielhälfte einen Penaltyr. Der Verteidiger Pau Cubarsi brachte den Favoriten nach einer Stunde dann in Führung. Doch Girona drehte die Partie durch Treffer von Thomas Lemar (62.) und Fran Beltran (87.).

Real liegt nun zwei Punkte vor Barcelona, das beim Tabellenzwölften aus der Nachbarschaft seine vierte Saisonniederlage einstecken musste. Nach dem 0:4 im Cup-Halbfinal gegen Atletico Madrid war es die zweite Niederlage in Folge für das Team von Trainer Hansi Flick. (sda)

21:10 Uhr

Montag, 16. Februar

Ein Stürmer für die Young Boys

Die Young Boys verpflichten den Stürmer Samuel Essende und binden ihn bis Juni 2029. Wie der Klub in einem Communiqué mitteilte, bringt der 28-jährige Nationalspieler der Demokratischen Republik Kongo internationale Erfahrung mit. Ausgebildet bei Paris Saint-Germain, debütierte er 2018 als Profi in Belgien. Es folgten Stationen in Frankreich und Portugal, zuletzt spielte er für Augsburg in der Bundesliga. (sda)

18:18 Uhr

Montag, 16. Februar

Basel verpflichtet Omeragic

Der FC Basel hat auf seine Abwehrprobleme mit der Verpflichtung von Becir Omeragic reagiert. Der 24-jährige Nationalverteidiger kehrt von Montpellier mit einem bis Sommer 2029 gültigen Vertrag in die Schweiz zurück.

Omeragic durchlief die Nachwuchsabteilungen von Etoile Carouge und Servette und spielte von 2018 bis 2023 beim FC Zürich, mit dem er 2022 den Meistertitel holte und wo er es zum Nationalspieler brachte. Mit Montpellier stieg er in der letzten Saison aus der höchsten Spielklasse ab, aber auch dort gehörte der siebenfache Internationale zu den Leistungsträgern. In dieser Saison trug er beim aktuellen Siebten der Ligue 2 die Captainbinde.

«Mit Becir Omeragic konnten wir einen starken Schweizer Innenverteidiger verpflichten, der uns sofort helfen kann und trotz anderer Angebote unbedingt zu uns wollte», sagt Sportchef Daniel Stucki in der Mitteilung des FC Basel.

Omeragic wird beim FCB den Platz Jonas Adjetey einnehmen, der Anfang Februar zum VfL Wolfsburg in die Bundesliga gewechselt ist. (sda)

18:17 Uhr

Montag, 16. Februar

Jan Christen nach Podestplatz disqualifiziert

Jan Christen belegte in der Europe Tour beim Eintagesrennen «Clasica Jaen» im spanischen Ubeda zunächst den 3. Rang, wurde danach allerdings disqualifiziert.

Der Aargauer kam nach dem drei Kilometer langen Schlussanstieg mit 150 m Höhendifferenz zeitgleich mit dem Mountainbike-Olympiasieger Thomas Pidcock als Zweiter und Dritter ins Ziel. Allerdings hatte der Schweizer im Endspurt Maxim Van Gils in die Bande gedrängt, worauf der Belgier stürzte. Van Gils blieb lange am Boden, schaffte es nach Angaben des Teams aber eigenständig zum Mannschafts-Bus.

An der Spitze hatte sich Christens UAE-Teamkollege Tim Wellens bereits 60 km vom dem Ziel abgesetzt. Pidcock, Christen und Van Gils verkürzten den Abstand noch auf 20 Sekunden, danach begann das Taktieren. (sda)

17:11 Uhr

Montag, 16. Februar

Thierry Bader fällt bis Saisonende aus

Der ZSC-Stürmer Thierry Bader fällt für den Rest der Saison aus. Wie die Lions in einem Communiqué mitteilten, verletzte sich der 28-Jährige im Trainingslager in Lenzerheide am Knie und wurde bereits operiert.

Bader war auf diese Saison hin von Bern zu den ZSC Lions gestossen. In 31 Meisterschaftsspielen erzielte er zwölf Skorerpunkte, in sechs Partien der Champions Hockey League einen weiteren. (sda)

16:10 Uhr

MONTAG, 16. Februar

Jonathan Milan stürzt kurz vor dem Ziel

Italiens Sprinter Jonathan Milan stürzte einen Kilometer vor dem Ziel bei der ersten Etappe der UAE Tour in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der 25-Jährige stieg danach zumindest wieder aufs Rad.

Ob Milan die Tour fortsetzen kann, ist noch nicht ganz klar. «Glücklicherweise ergab eine erste klinische Untersuchung keine Frakturen», liess sein Team Lidl-Trek verlauten. Doch die Verletzungen - insbesondere an der rechten Hand, dem linken Ellbogen und Milans Hüfte sowie seinem rechten Knie - würden vor der zweiten Etappe weiter beobachtet.

Die Etappe zwischen Madinat Zayed Majlis und dem Liwa-Palast gewann der 22-jährige Mexikaner Isaac del Toro vor dem Niederländer Cees Bol und dem Italiener Antonio Tiberi. Wegen starker Winde war die Strecke von 144 auf 118 km verkürzt worden. Stefan Bissegger, Johan Jacobs, Silvan Dillier und Robin Froidevaux kamen zeitgleich mit dem Sieger ins Ziel.

2025 hatte Tadej Pogacar die Rundfahrt gewonnen und damit seinen ersten Saison-Erfolg gefeiert. In diesem Jahr startet der Ausnahmekönner aus Slowenien nicht in den Emiraten, sondern beginnt seine Saison im März beim italienischen Eintagesrennen Strade Bianche. (sda/dpa)

15:46 Uhr

MONTAG, 16. Februar

FCZ holt portugiesische Offensivkraft

Der FC Zürich hat mit sofortiger Wirkung den Portugiesen Ivan Cavaleiro verpflichtet. Wie der Stadtklub in einem Communiqué mitteilte, unterschrieb der 32-jährige Offensivspieler einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison. Cavaleiro stammt aus der Nachwuchsabteilung von Benfica Lissabon, feierte dort 2014 Meistertitel und Cupsieg und spielte danach in Spanien, Frankreich, England und der Türkei. Zuletzt stand er in seiner Heimat bei CD Tondela unter Vertrag. (sda)

14:15 Uhr

MONTAG, 16. Februar

Italiener Francesco Mazzoleni verunglückt tödlich

Der italienische Nachwuchs-Radprofi Francesco Mazzoleni ist bei einem Trainingsunfall in seinem Heimatland ums Leben gekommen. Nach Angaben seines Teams wurde der 18-Jährige bei einem Unfall angefahren und dabei tödlich verletzt.

Laut Informationen der Tageszeitung «Gazzetta dello Sport» ereignete sich der Unfall am Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr in der Nähe der norditalienischen Stadt Bergamo. Trotz der eingetroffenen Einsatzkräfte konnte das Leben des U23-Profis nicht mehr gerettet werden. (sda/dpa)

08:45 Uhr

MONTAG, 16. Februar

«Stars» gewinnen das All-Star-Game

Das im neuen Format ausgetragene All-Star-Game ist ein Erfolg. Angeführt von Anthony Edwards gewinnt das US-Team Stars das Mini-Turnier.

Im Intuit Dome der Los Angeles Clippers spielten die besten Basketball-Profis der Welt erstmals in drei Teams ein Mini-Turnier aus - Team Stripes, Team Stars und Team World, oder anders gesagt: die Jüngeren gegen die Älteren gegen den Rest der Welt. Nach Jahren einer eher langweiligen Show bei einem Spiel zwischen zwei Teams, historisch gesehen Ost gegen West, hat das neue Format wieder Schwung in das All-Star-Game gebracht.

Den Sieg holte sich Team Stars um Anthony Edwards (Minnesota Timberwolves), der zudem als wertvollster Spieler des All-Star-Games ausgezeichnet wurde. Das Team spielte im Final gegen Team Stripes um die Superstars LeBron James (Los Angeles Lakers) und Kevin Durant (Houston Rockets). Das 47:21 im Endspiel war die einzige Partie, die früh entschieden war und keine grosse Spannung aufkommen liess.

«Wir haben uns dazu entschieden, ernst zu machen und wir haben gewonnen», sagte Edwards über das Hallenmikrofon. «Ich will nicht lügen: Wemby hat den Ton vorgegeben. Er hat von Anfang an Gas gegeben und wir mussten dem folgen.» Der Franzose Victor Wembanyama hatte im Vorfeld des All-Star-Wochenendes angekündigt, mit vollem Einsatz spielen zu wollen.

In den Duellen vor dem einseitigen Final zeigten die Profis daher deutlich mehr Intensität, als in den Jahren zuvor, als selten verteidigt wurde und nie ein echter Wettkampf zustande kam. Dieses Mal versuchte die Liga durch die Einteilung in eine Gruppe überwiegend internationaler Profis wie dem Franzosen Wembanyama (San Antonio Spurs) und dem Kanadier Jamal Murray (Denver Nuggets), einer Gruppe um die älteren Profis James und Durant sowie eine Gruppe um jüngere Profis wie Edwards oder Cade Cunningham (Detroit Pistons) den Ehrgeiz zu kitzeln und hatte damit offenbar Erfolg.

Team Welt verlor beide Hauptrundenspiele knapp, musste aber mit nur sieben Profis auskommen. Luka Doncic (Los Angeles Lakers), Nikola Jokic (Denver Nuggets), Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks) und Shai Gilgeous-Alexander (Oklahoma City Thunder) waren alle angeschlagen und kamen nicht zum Einsatz.

Unter den Zuschauern in der modernen Arena waren unter anderem der ehemalige US-Präsident Barack Obama, der Regisseur Spike Lee sowie Prinz Harry und dessen Frau Herzogin Meghan. Der Intuit Dome im Grossraum Los Angeles soll auch der Austragungsort des Basketball-Turniers bei den Olympischen Spielen 2028 sein. (sda/dpa)

19:13 Uhr

Sonntag, 15. Februar

Shaiqiris Fehlschüsse kosten Basel den Sieg

Der FC Basel kann auch in der 25. Runde der Super League nicht siegen. Gegen Lugano kommt das Team von Trainer Stephan Lichsteiner nicht über ein Unentschieden heraus und gibt mit zwei verschossenen Elfmetern von Xherdan Shaqiri zwei Punkte aus der Hand.

19:12 Uhr

Sonntag, 15. Februar

Hattrick von Géraldine Reuteler

Die 85-fache Schweizer Nationalspielerin Géraldine Reuteler brilliert in der Bundesliga. Die 26-Jährige erzielte in der 18. Runde beim 4:1-Erfolg von Eintracht Frankfurt auswärts gegen Jena drei Tore und bereitete das vierte Tor vor.

Reuteler traf in der 4. Minute nach einem Eckball, doppelte nach einer halben Stunde mit einem Kopfball nach und sorgte in der Nachspielzeit mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze für den Schlussstand. (sda)

17:03 Uhr

Sonntag, 15. Februar

Dominic Lobalu läuft europäische Topzeit

Der St. Galler Langstreckenläufer Dominic Lobalu stürmte beim Barcelona-Halbmarathon in 59:26 Minuten auf Platz 2 hinter dem äthiopischen Sieger Hagos Gebrhiwet (58:05).

Es ist die drittbeste Leistung eines Europäers über die Halbmarathondistanz. Bloss der schwedische Europarekordhalter Andreas Almgren (58:41), dessen Vorgänger Julien Wanders (59:12) und Lobalu (58:12) selbst waren jemals schneller gewesen. (sda)

15:59 Uhr

Sonntag, 15. Februar

Thun setzt Siegesserie fort

Achter Sieg in Folge für den FC Thun: Mit dem 1:0-Heimerfolg gegen Sion stellen die Berner Oberländer einen neuen Vereinsrekord auf und bauen den Vorsprung an der Tabellenspitze aus.

Kurz vor der Pause wurden die Thuner für ihr stetiges Anlaufen und Pressing in der ersten Halbzeit doch noch belohnt. Ethan Meichtry traf nach einem einmal mehr wuchtig und mit viel Personal durchgeführten Angriff via Pfosten zum Siegtor. Die Führung war verdient. Die Gastgeber hatten zuvor zwei grosse Torchancen ungenutzt gelassen.

Dem FC Sion fehlte die letzte Entschlossenheit rund um den Thuner Strafraum, um unter Umständen die Erfolgsserie des Gegners zu brechen. Dazu kam ein unglücklicher Schiedsrichter-Entscheid in der 68. Minute, der den Elan der Walliser bremste. Noé Sow sah die Rote Karte für eine Notbremse, die nach Konsultation der Videobilder richtig erkannt wurde. Kurz vor dem Zweikampf war der Ball aber wohl im Out gewesen. Die Situation wurde ebenfalls vom VAR gecheckt. Weil aber die vorhandenen Bilder keinen Beweis lieferten, dass der Ball die Seitenlinie vollständig überquert hatte, blieb der ursprüngliche Entscheid bestehen.

In der 82. Minute sah mit Lamine Diack noch ein zweiter Sittener für eine Notbremse die Rote Karte, womit die Entscheidung in diesem Spiel definitiv gefallen war. Zum achten Mal in Folge und damit einmal mehr als bei der bisherigen Thuner Rekordserie vom Frühjahr 2005 verliess der aktuelle Leader den Platz als Sieger. (sda)

15:38 Uhr

Sonntag, 15. Februar

Evans gewinnt zum dritten Mal das WM-Rallye in Schweden

Elfyn Evans in einem Toyota Yaris gewinnt zum dritten Mal das Rallye Schweden. Der Waliser übernimmt auch die Führung in der WM-Wertung.

In Skandinavien bei der einzigen WM-Veranstaltung auf Schnee hatte Evans schon vor sechs Jahren und in der vergangenen Saison dominiert.

Der Japaner Takamoto Katsuta und der Finne Sami Pajari sorgten für ein Podium mit ausschliesslich Toyota-Fahrern. Die ersten drei Ränge hatten Fahrer des japanischen Herstellers bereits beim Saisonauftakt in Monte Carlo belegt. In Schweden durften sie sich bei Toyota dank dem 4. Platz des Schweden Oliver Solberg sogar über einen Vierfach-Erfolg freuen. (sda)

14:37 Uhr

Sonntag, 15. Februar

Portugiese Pereira neuer Trainer von Nottingham

Der Schweizer Internationale Dan Ndoye kennt als Spieler von Nottingham Forest nun seinen vierten Trainer in der laufenden Saison. Der Portugiese Vitor Pereira ist der Nachfolger des entlassenen Engländers Sean Dyche.

Gemäss Mitteilung des Vereins verpflichtete sich Pereira bis im Sommer 2027 - sofern er denn auch so lange seiner Arbeit in Nottingham nachgehen darf. Die festgeschriebene Dauer der Vereinbarung ist die gleiche wie im Vertrag, den Dyche besessen hatte.

Vor Dyche hatten sich bei Nottingham bereits der Pereiras Landsmann Nuno Espirito Santo und der Grieche Ange Postecoglou als Chefcoach versucht. Beide mussten wegen anhaltend enttäuschenden Ergebnissen der Mannschaft in der Premier League ihren Posten räumen.

Nottingham liegt in der Rangliste von Englands höchster Liga auf Position 17. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt lediglich drei Punkte. (sda)

22:56 Uhr

Samstag, 14. Februar

Sommer und Akanji gewinnen das Derby d'Italia

Inter Mailand gewinnt in der 25. Runde das Derby d'Italia gegen Juventus Turin. Der Serie-A-Leader mit Yann Sommer und Manuel Akanji baut durch den 3:2-Heimsieg den Vorsprung gegenüber den fünftplatzierten Turinern auf 15 Punkte aus.

Obwohl Juventus ab der 42. Minute und der Gelb-Roten Karte gegen Verteidiger Pierre Kalulu in Unterzahl spielte, leistete der Rekordmeister starken Widerstand. Inters Goalie Sommer musste nach der Pause mehrere starke Paraden zeigen. Erst der Treffer des Polen Piotr Zielinski in der 90. Minute brachte die Entscheidung, nachdem Juventus zweimal ausgeglichen hatte.

In der ersten Halbzeit traf Juventus' Aussenverteidiger Andrea Cambiasso zweimal, zuerst ins eigene Tor und später zum 1:1. Auf den zweiten Treffer von Inter durch Pio Esposito reagierten die Gäste mit dem 2:2 von Manuel Locatelli in der 83. Minute. Erst auf den dritten Gegentreffer hatte Juventus keine Antwort mehr parat.

Manuel Akanji spielte im Zentrum der Dreierabwehr von Inter genauso durch wie Sommer, der sich sehr gute Noten verdiente. (sda)

22:18 Uhr

Samstag, 14. Februar

Zürich deutlich geschlagen, YB mit Kantersieg

Zürich kassiert in der 25. Runde der Super League eine brutale Niederlage. Durch das 1:4 daheim gegen Luzern rutscht der FCZ auf den 9. Platz ab. Stadtrivale GC kommt zu einem 0:0 in St. Gallen. YB gewinnt gegen Winterthur 6:1.

Matteo Di Giusto und Oscar Kabwit vor der Pause sowie Bung Freimann und Lucas Ferreira danach erzielten die Luzerner Treffer zum auch in dieser Höhe verdienten Erfolg. Die Zürcher schossen das 1:4 durch den jungen David Vujevic kurz vor Schluss, nachdem Bung Freimann wegen einer Notbremse vom Platz geflogen war.

Die Young Boys feierten gegen Schlusslicht Winterthur den höchsten Saisonsieg. Liga-Topskorer Christian Fassnacht schoss das 1:0 und 3:0. Mit sechs Punkten Vorsprung auf das siebtplatzierte Luzern hat YB etwas Reserve im Rennen um den Platz in der Meisterrunde.

Eine Enttäuschung setzte es für den FC St. Gallen ab, der seinen Platz als erster Verfolger des Leaders Thun am Sonntag verlieren könnte. Die Ostschweizer münzten ihre spielerische Überlegenheit gegen die Grasshoppers nicht in Tore um. Alessandro Vogt kam einem Treffer am nächsten, als er in der 41. Minute am Pfosten scheiterte. (sda)

20:41 Uhr

Samstag, 14. Februar

Bayern München wieder sechs Punkte voraus

Bayern München kommt ohne Probleme zum Auswärtssieg gegen Werder Bremen und baut den Vorsprung an der Spitze der Bundesliga wieder auf sechs Punkte aus.

Einen Tag nach dem souveränen Sieg von Dortmund gegen Mainz gewannen auch die anderen Spitzenteams. Bayern München konnte sich beim 3:0 in Bremen auf Topskorer Harry Kane verlassen, der in der ersten Halbzeit mittels Penalty und mit einem Flachschuss von jenseits der Strafraumgrenze erfolgreich war. Nach 22 Runden steht der Engländer bei 26 Toren. Das sind vier Treffer mehr, als das seit Anfang November sieglose Bremen in der Meisterschaft erzielt hat. Das 3:0 gelang Leon Goretzka in der 70. Minute.

Bestens auf Kurs Richtung Champions League bleibt Hoffenheim. Eine Woche nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen Bayern München kam das Team des österreichischen Trainers Christian Ilzer wieder auf die Erfolgsspur. Das 3:0 daheim gegen Freiburg bedeutete den sechsten Sieg im siebten Spiel des Jahres. Fisnik Asllani und Ozan Kabak trafen in den ersten sechs Minuten nach der Pause, bevor Valentin Gendrey in der Nachspielzeit den dritten Treffer erzielte. Bei den Freiburgern fehlte Johan Manzambi gesperrt, während Bruno Ogbus in der Innenverteidigung durchspielte.

Heimsiege gab es auch Stuttgart (3:1 gegen Köln), Leverkusen (4:0 gegen St. Pauli), den Hamburger SV (3:2 gegen Union Berlin) und Eintracht Frankfurt. Die Frankfurter gewannen mit dem starken Aurèle Amenda in der Dreierabwehr gegen Borussia Mönchengladbach 3:0 und erstmals überhaupt seit Mitte Dezember. Bei Mönchengladbach spielte Nico Elvedi durch.

Stuttgart hielt sich durch den Sieg vor Leverkusen in den Top 4. Der ehemalige St. Galler Ermedin Demirovic traf für den Cupsieger gegen Köln zweimal, das zweite Mal in der 84. Minute zum 2:1. (sda)

19:53 Uhr

Samstag, 14. Februar

Formel E: Diesmal Buemi auf dem Podest

Nach dem 2. Platz des Genfers Edoardo Mortara am Freitag klassierte sich in der Formel E auch im zweiten Rennen im saudi-arabischen Dschidda ein Schweizer auf Rang 2: Sébastien Buemi musste sich einzig dem Portugiesen Antonio Felix da Costa geschlagen geben.

Der Waadtländer startete als Siebter ins Rennen, machte rasch Boden gut und fuhr konstant in der Spitzengruppe mit. Der wie am Vortag von der Pole Position gestartete Mortara erreichte den 4. Platz. Für den Berner Nico Müller, am Vortag Vierter, war es hingegen ein Rennen zum Vergessen - er kam nicht über Rang 16 hinaus. (sda)

14:14 Uhr

Samstag, 14. Januar

Igor Tudor Interims-Trainer von Tottenham

Die Verantwortlichen von Tottenham Hotspur lösen die Nachfolge des entlassenen Trainers Thomas Frank vorerst interimsmässig. Der Kroate Igor Tudor steht bis Ende Saison in der Verantwortung.

Tudor soll die Spurs in einer bisher enttäuschend verlaufenen Saison wieder auf Vordermann bringen - oder das Team zumindest aus der Gefahrenzone hieven. Tottenham nimmt derzeit im Klassement der Premier League Rang 16 ein. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt fünf Punkte.

Tudors letzter Arbeitgeber war Juventus Turin. Die Zusammenarbeit dauerte allerdings lediglich ein halbes Jahr. Im vergangenen Oktober gaben die Italiener die Trennung vom 47-jährigen Kroaten bekannt. (sda)

21:06 Uhr

Freitag, 13. Januar

Embolo trifft bei Rennes' Sieg gegen PSG

Breel Embolo ist in Frankreichs Ligue 1 mit einem Tor am Heimsieg von Rennes gegen den Champions-League-Gewinner Paris Saint-Germain beteiligt. Der Schweizer Nationalstürmer traf kurz nach seiner Einwechslung in der 81. Minute zum 3:1-Schlussstand.

Für Embolo, der den Ball nur noch über die Torlinie bugsieren musste, war es der sechste Saisontreffer für die Bretonen. Diese bestritten ihr erstes Spiel nach der Entlassung von Trainer Habib Beye und beendeten eine Serie von drei Niederlagen in Folge.

Der in Rennes überlegene, aber ineffiziente PSG unterlag zum dritten Mal in der laufenden Ligue-1-Saison und könnte am Samstag seine Leaderposition an den Verfolger Lens verlieren. (sda)

20:29 Uhr

Freitag, 13. Januar

Zweifacher Olympiasieger Chris Paul tritt zurück

Der zweimalige Basketball-Olympiasieger Chris Paul hat nach mehr als zwei Jahrzehnten seine Karriere beendet. Der 40-Jährige gab seinen Rücktritt auf Instagram bekannt.

Der nur 1,83 Meter grosse Paul galt als einer der besten Aufbauspieler der NBA und absolvierte in der nordamerikanischen Liga 1519 Partien. Als erster Profi kam er gleichzeitig auf mehr als 20'000 Punkte und mindestens 10'000 Assists.

Seinen letzten Match bestritt er am 1. Dezember für die Los Angeles Clippers, die ihn zuletzt an die Toronto Raptors abgegeben hatten. Für das Team aus Kanada, das ihn transferieren wollte, absolvierte er aber keine Partie mehr.

Seine Karriere in der NBA begann Paul 2005 bei den New Orleans Hornets, danach spielte er erstmals für die Los Angeles Clippers. Auch für Houston, Oklahoma City, Phoenix, die Golden State Warriors und San Antonio lief er auf. Die Krönung seiner Karriere mit dem Gewinn eines NBA-Titels blieb dem zwölffachen All Star verwehrt. Dafür holte der herausragende Vorlagengeber und Verteidiger mit dem US-Team 2008 in Peking und 2012 in London Olympia-Gold. (sda)

20:09 Uhr

Freitag, 13. Februar

Schweizer Springreiter verpassen Podest in Abu Dhabi knapp

Die Schweizer Springreiter belegen zum Auftakt der League of Nations in Abu Dhabi den 4. Platz. Barbara Schnieper, Jason Smith, Gaëtan Joliat und Romain Duguet verzeichneten in den zwei Umgängen einen Abwurf zu viel für einen Podestplatz. Den Sieg sicherte sich Frankreich vor Deutschland und Brasilien.

Aus dem Schweizer Team von Equipenchef Peter van der Waaij stach der 20-jährige Jurassier Joliat heraus, der mit Just Special VK als Einziger aus dem Quartett zweimal fehlerfrei blieb. (sda)

20:09 Uhr

Freitag, 13. Februar

Mortara mit dem zweiten Podestplatz der Saison

Der Genfer Edoardo Mortara kommt im vierten Saisonrennen der Formel E zum zweiten Podestplatz. Der 39-Jährige musste sich im saudi-arabischen Dschidda nur dem Deutschen Pascal Wehrlein geschlagen geben.

Der für den indischen Rennstall Mahindra Racing fahrende Mortara war aus der Poleposition ins Rennen gestartet, machte aber erst in der Schlussphase die entscheidenden Ränge für seinen 17. Formel-E-Podestplatz gut. Auch die weiteren Schweizer schnitten gut ab: Wehrleins Teamkollege Nico Müller belegte im Porsche den 4. Platz, Sébastien Buemi landete für Envision Racing auf dem 7. Rang.

Am Samstag findet ein zweites Rennen in der Millionenmetropole am Roten Meer statt. (sda)

17:01 Uhr

Freitag, 13. Februar

Schweizer Arnaud Tendon gewinnt in der Provence

Der Jurassier Arnaud Tendon kommt zu seinem ersten Profisieg. Der 23-Jährige setzte sich zum Auftakt der Tour de Provence über 163 Kilometer von Marseille nach Saint-Victoret im Sprint vor seinem italienischen Fluchtgefährten Mattia Bais durch.

Der für das Team Van Rysel Roubaix fahrende Tendon übernahm auch das Leadertrikot der drei Teilstücke umfassenden Rundfahrt, die am Sonntag in Arles endet. (sda)

16:40 Uhr

Freitag, 13. Februar

Dominic Urech wird Geschäftsführer des FC Luzern

Der FC Luzern findet mit Dominic Urech einen neuen Geschäftsführer. Der 45-Jährige tritt am 1. Juni die Stelle an, die seit dem letzten September vakant war.

Der gebürtige Luzerner Urech arbeitet für einen Technologiekonzern im Bereich Marketing und Verkauf und ist seit 25 Jahren im Fussball tätig. Er wird zusammen mit Sportchef Remo Meyer die Geschäftsleitung bilden. (sda)

13:54 Uhr

Freitag, 13. Februar

Leverkusen holt serbisches Talent Damjanovic

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat den serbischen Junioren-Nationalspieler Aleksa Damjanovic verpflichtet. Wie die Werkself mitteilte, kommt der Mittelstürmer im Sommer von Serbiens Meister Roter Stern Belgrad. Der 17-Jährige pendelt aktuell zwischen der ersten Mannschaft der Belgrader und dessen Farmteam Graficar in der zweiten Liga hin und her, zuvor hatte er in der U17 der Serben 39 Treffer in 47 Spielen erzielt.

Damjanovic sei «eines der vielversprechendsten Sturmtalente in Europa», sagte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes: «Er ist sehr wissbegierig und erfolgshungrig.» Der 1,98 Meter große Linksfuß sprach von einer «fantastischen Möglichkeit, mich bei einem Top-Klub wie Bayer 04 zu entwickeln und zu verbessern. Für mich ist es genau die richtige Station, um im Sommer den Schritt ins Ausland zu wagen», so Damnjanovic. Er sei «hochmotiviert», sich in Leverkusen durchzusetzen. (afp)

12:18 Uhr

Freitag, 13. Februar

Bouchlarhem von Sion zu Carouge

Der Franzose Théo Bouchlarhem verlässt den FC Sion nach gut zweieinhalb Jahren. Der 24-jährige Stürmer wechselt gemäss einer Mitteilung der Walliser zu Etoile Carouge in die Challenge League. (sda)

09:09 Uhr

Freitag, 13. Februar

Volleyball: Schweizer Internationale Lengweiler nach Japan

Die Schweizer Internationale Julie Lengweiler setzt ihre Karriere in Japan fort. Die 27-jährige Aussenangreiferin wechselt vom polnischen Verein Radomka Radom zu Hisamitsu Springs.

Ihren bisherigen Arbeitgeber verliess Lengweiler wegen dessen finanziellen Schwierigkeiten. Aus diesem Grund kam es innerhalb des Kaders zu mehreren Vertragsauflösungen. (sda)

23:38 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Eine Packung für den FC Barcelona

Der FC Barcelona hat mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Titelchance weniger. Die Katalanen kassierten am Donnerstagabend im Hinspiel des Cup-Halbfinals bei Atlético Madrid eine 0:4-Packung.

Ein Eigentor des in der Schlussphase zudem mit Rot vom Platz gestellten Eric Garcia leitete das Unheil in der 6. Minute ein. In der ersten Halbzeit trafen auch noch Antoine Griezmann, Ademola Lookman und Julian Alvarez.

Der Leader der spanischen Meisterschaft schonte keine Kräfte. Mit Raphinha und Pedri stehen jedoch seit einigen Partien zwei Leistungsträger auf der Verletztenliste. Das Rückspiel findet am 3. März statt. (sda)

22:40 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Sterling bis Saisonende zu Feyenoord

Raheem Sterling schliesst sich bis zum Saisonende Feyenoord Rotterdam an. Dies gab der niederländische Klub am Donnerstagabend bekannt.

Der 81-fache englische Internationale und langjährige Stürmer von Manchester City stand zuletzt bei Chelsea unter Vertrag. Wegen spärlicher Einsatzzeiten hatte er seinen Kontrakt im Januar nach dreieinhalb Jahren aufgelöst, weshalb Feyenoord keine Ablösesumme für den 31-Jährigen bezahlen muss. Auch eine Leihe zu Arsenal in der Vorsaison brachte Sterling nicht auf sein altes Niveau zurück. (sda)

22:37 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Thun siegt weiter, Basel stolpert wieder

Thun marschiert weiter Richtung Sensations-Titel. Das 4:1 gegen Lausanne-Sport ist der siebte Sieg in Folge des Aufsteigers aus dem Berner Oberland. Einmal mehr spielte die Mannschaft von Trainer Mauro Lustrinelli am Donnerstagabend in der Stockhorn-Arena seine verblüffenden Qualitäten aus: Schnörkellos und abgebrüht und im Kontrast zu den Spielanteilen legten die Thuner Mitte der ersten Halbzeit mit einem Doppelschlag entscheidend vor. Zweimal schossen sie in der ersten Halbzeit aufs Tor, zweimal zappelte der Ball im Netz.Bürkis Vorlage nach der Vertragsverlängerung

0:0 stand es mit Anbruch der 20. Minute, 2:0 vor Anbruch der 21. Minute. Valmir Matoshi traf innerhalb von 1:52 Minuten doppelt; zweimal reichte eine Ballberührung nach einer flachen Hereingabe von der linken Seite. Die Vorlage zum Führungstor lieferte Captain Marco Bürki, der vor der Partie seinen Vertrag um zwei Jahre mit Gültigkeit nun bis Sommer 2028 verlängert hat.

Zwar kam Lausanne nach einem Tänzchen von Omar Janneh an der Strafraumgrenze und dessen abgelenktem Schuss noch vor der Pause zum Anschlusstreffer. Mehr liess Thun danach aber nicht mehr zu. Im Gegenteil: Mit dem 3:1 nahm Joker Miguel Reichmuth die Spannung in der 72. Minute wieder aus dem Spiel, mit dem 4:1 (86.) und dem 5:1 (94. Penalty) machten Elmin Rastoder und Leonardo Bertone alles klar. Für Rastoder war es der sechste Treffer in den letzten sieben Spielen, für Bertone der achte der Saison.

Basel bleibt im Wallis blass

Während Thun an der Spitze unaufhaltsam marschiert, tritt der FC Basel unter Stephan Lichtsteiner weiter auf der Stelle. Vier Tage nach dem glücklichen 2:1-Sieg gegen den FC Zürich, den ersten Punkten und dem ersten Sieg unter Lichtsteiner im vierten Spiel, setzte es für den Meister in Sitten ein 0:2 ab.

41 Minuten lang hielten die erstaunlich blassen, in der ersten Halbzeit ohne Xherdan Shaqiri aufgelaufenen Basler im Tourbillon zumindest das Resultat offen. Dann versenkte Ilyas Chouaref einen Volley und entsprach der Spielstand dem Spielgeschehen. Und neun Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Sions Verteidiger Jan Kronig mit seinem ersten Super-League-Treffer. Den FC Basel im 4. und Sion im 5. Rang trennen somit nur noch zwei Punkte. (sda)

19:06 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Schalke schließt Partnerschaft mit US-Klub

Fußball-Zweitligist Schalke 04 bekommt einen Partnerverein aus den USA. Wie die Königsblauen am Donnerstag mitteilten, werden sie künftig eng mit dem Monterey Bay FC zusammenarbeiten. Schalke und der kalifornische Klub aus der USL Championship, der zweithöchsten US-Liga, wollen unter anderem hinsichtlich der Nachwuchsförderung vom Austausch profitieren.

Monterey Bay ist nach VVV-Venlo (Niederlande), dem FC Aarau (Schweiz) und der SV Ried (Österreich) Schalkes vierter internationaler Partnerverein. «Der amerikanische Markt ist als Sprungbrett für junge, entwicklungsfähige Spieler aus unserer Sicht sehr interessant», sagte Michael Langer, Trainee Management Sport bei Schalke und Ansprechpartner für die kooperierenden Vereine. (afp)

19:00 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Die Schweiz kennt ihre Gegner in der Nations League 2026/27

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft bekommt es in der Liga B der Nations League 2026/27 mit Schottland, Slowenien und Nordmazedonien zu tun. Dies ergibt die Auslosung in Brüssel.

Die Gruppenspiele finden zwischen September und November dieses Jahres statt, im März 2027 folgen die Auf-/Abstiegsspiele. Das Final Four der Liga A steigt im Juni in Spanien. (sda)

18:41 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

De Minaur zu stark für Wawrinka

Stan Wawrinka verpasst den Viertelfinal-Einzug am ATP-500-Turnier in Rotterdam deutlich. Der 40-jährige Lausanner bleibt gegen topgesetzten Australier Alex de Minaur (ATP 8) über weite Strecken chancenlos, in 71 Minuten unterliegt er mit 4:6, 2:6.

Nach dem Auftaktsieg gegen den 23 Jahre jüngeren niederländischen Lucky Loser und Tour-Debütanten Thijs Boogard war Wawrinka am Donnerstag gegen den formstarken Rotterdam-Finalisten von 2024 und 2025 von Beginn weg in der Defensive. In seinem ersten Servicegame wehrte zwei Breakbälle noch ab, im zweiten nicht mehr. Zwar gelang ihm im ersten Satz das Rebreak zum 4:4, gleich im Gegenzug nahm ihm De Minaur den Aufschlag aber erneut ab. Im zweiten Satz zog der Australier mit zwei Breaks zum 4:1 uneinholbar davon und stellte seine Saisonbilanz mit dem ersten Matchball auf acht Siege aus zehn Spielen.

Zwar verpasste es Wawrinka, in Rotterdam zum ersten Mal seit 2023 in die Viertelfinals einzuziehen. Indem er zum fünften Mal in dieser Saison die Startrunde eines ATP-Turniers überstand und seine Bilanz aus dem Vorjahr bereits im Februar übertraf, hat der Rotterdam-Sieger von 2015 intakte Chancen, bereits nächste Woche in die Top 100 der Welt zurückzukehren. Aktuell liegt Wawrinka auf Platz 106. Nach aktuellem Stand führten die Punkte von Rotterdam den ehemaligen Weltranglisten-Dritten auf den 98. Platz. (sda)

13:34 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Tennis: Schweiz kämpft in Brasilien um den Aufstieg

Das Schweizer Davis-Cup-Team kämpft nach dem 4:0-Heimsieg über Tunesien vom 18. bis 20. September in Brasilien um den Wiederaufstieg in die Weltgruppe.

Brasilien verlor im Februar in der Weltgruppe in Kanada nach einer 2:1-Führung mit 2:3. In dieser Begegnung in Vancouver bestritten Joao Lucas Reis da Silva (ATP 291), Gustavo Heide (ATP 257) und Matheus Pucinelli de Almeida (ATP 289) die Einzel. Im Doppel spielten Orlando Luz und Rafael Matos. Brasilien verfügt mit Joao Fonseca (ATP 33) und Thiago Seyboth Wild (ATP 197) aber auch über zwei Top-200-Spieler.

Für die Schweiz wurden gegen Tunesien in Biel Leandro Riedi (ATP 173) und Jérôme Kym (ATP 195) bis zur Entscheidung für die Einzel nominiert. (sda)

12:59 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

WM-Bronze für Mathez/Olgiati

Cynthia Mathez und Ilaria Olgiati holen an den Para-Badminton-Weltmeisterschaften in Bahrain Bronze. Auch die Gesamtbilanz in Manama fällt erfreulich aus.

Die Europameisterinnen sicherten sich am Mittwoch Edelmetall durch einen Zweisatzsieg gegen das indische Spitzenpaar. Im Halbfinal erwiesen sich dann die chinesischen Paralympics-Siegerinnen von Paris in beiden Sätzen zu stark.

«Die Medaille bedeutet uns sehr viel», sagte Mathez, die mit Olgiati an den Paralympics Bronze noch hauchdünn verpasst hatte.

Die Schweizer Delegation überzeugte auch in der Breite mit den Viertelfinal-Qualifikationen von Ilaria Olgiati und Luca Olgiati/Yuri Ferrigno (ITA) sowie den Achtelfinals von Cynthia Mathez und dem Doppel Marc Elmer/Kamil Snajder (CZE). Gerade Ilaria Olgiati bewies bei der knappen Niederlage gegen die zweitbeste Chinesin, dass sie den Stars aus dem Reich der Mitte immer näher kommt.

Die Turnierbilanz von Nationaltrainer Marc Lutz fiel sehr positiv aus: «Alle unsere Athletinnen und Athleten haben die Erwartungen erfüllt oder sogar übertroffen.» (sda)

12:02 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Tuchel verlängert in England

Der Deutsche Thomas Tuchel (52) verlängert den Vertrag als Trainer der englischen Fussball-Nationalmannschaft bis nach der Heim-EM 2028 in England, Schottland, Irland und Wales. Das gab der englische Fussballverband FA bekannt.

Tuchels ursprünglicher Vertrag wäre nach der WM in Nordamerika im Sommer ausgelaufen.

England trifft in der Gruppenphase der WM in den USA, Kanada und Mexiko auf Kroatien, Ghana und Panama. (sda)

12:00 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Davos verstärkt die Abwehr

Der HC Davos, der Meisterschafts-Leader in der National League, verstärkt sich mit Blick auf die Playoffs mit dem schwedischen Verteidiger Ludvig Claesson. Claesson wechselt aus der finnischen Liga von Vaasan Sport zum HCD.

Mit Claesson, Calle Andersson (Schweizer Lizenz), Klas Dahlbeck, Rasmus Asplund und Simon Ryfors stehen nunmehr fünf Schweden bei Davos unter Vertrag. Ausserdem zählen zwei Kanadier (Brandan Lemieux und Adam Tambellini) und zwei Tschechen (Matej Stransky und Filip Zadina) zum Söldner-Kontingent. (sda)

10:30 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Simon Johansson nächste Saison zu Kloten

Der EHC Kloten verpflichtet ab nächster Saison und für zwei Jahre den schwedischen Verteidiger Simon Johansson (26). Johansson wechselt von Ilves Tampere in die National League und ist in der finnischen Liga derzeit mit 19 Toren und 21 Assists der Verteidiger mit den meisten Skorerpunkten. (sda)

08:34 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Revanche der Clippers

Einen Tag nach dem 95:102 in Houston gewinnen die Los Angeles Clippers mit Yanic Niederhäuser das zweite Duell gegen die Houston Rockets mit Clint Capela mit 105:102.

Punkte, nämlich deren drei, gelang von den beiden Schweizern nur Capela. Capela erhielt gut 16 Minuten Spielzeit; Niederhäuser gut zehn Minuten.

Die Vollrunde in der NBA in der Nacht auf Donnerstag war die letzte vor dem All-Star-Wochenende in Los Angeles. Am Gala-Weekend in seiner Heimarena wird auch Niederhäuser eine Rolle spielen - als Teilnehmer am Turnier der aufstrebenden Stars („Rising Stars“). Dort ebenfalls mit von der Partie ist Kyshawn George von den Washington Wizards - der junge Schweizer, der seit dieser Saison für Kanada spielt.

Das zweite NBA-Spiel in Houston innerhalb von 24 Stunden zwischen den Rockets und den Clippers wurde zwei Sekunden vor Schluss entschieden, als Kawhi Leonard mit einem Drei-Punkte-Versuch von 102:102 auf 105:102 für die Clippers stellte. Houston hatte zuvor zweimal mit 15 Punkten Vorsprung geführt. (sda)

08:34 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Neuer Trainer für Dan Ndoye

Nottingham Forest entlässt unmittelbar nach dem 0:0 daheim gegen die Wolverhampton Wanderers Trainer Sean Dyche. Nottingham belegt zwölf Runden vor Schluss Platz 17 in der Premier League mit drei Punkten Reserve auf die Abstiegsplätze.

Die Trennung, die der Klub bestätigte, ist bereits der dritte Trainerwechsel in dieser Saison, den Klub-Eigner Evangelos Marinakis verantwortet: Vor Dyche wurden im September Nuno Espirito Santo und im Oktober Ange Postecoglou entlassen.

Welchen neuen Trainer die Spieler Nottingshams um den 25-jährigen Schweizer Stürmer Dan Ndoye erhalten werden, steht noch nicht fest. (sda)

08:34 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Erste Heimniederlage von Sunderland

Sunderland kassiert die erste Heimniederlage in dieser Premier-League-Saison. Ohne den weiterhin verletzten Granit Xhaka unterlag der Aufsteiger dem FC Liverpool in der 26. Runde mit 0:1. Verteidiger Virgil van Dijk traf in der 61. Minute nach einem Eckball von Mohamed Salah zum Sieg.

Sunderland, das seine erste Saison in der Premier League seit 2016/2017 bestreitet, hatte in den ersten zwölf Heimspielen siebenmal gewonnen und fünfmal Unentschieden gespielt.

Durch die Niederlage rutschte das erstaunlich starke Team in die untere Tabellenhälfte auf Platz 11 ab. Liverpool liegt auf Rang 6. (sda)

08:34 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Bayern München letzter Halbfinalist

Bayern München stösst als letztes Team in den Halbfinal des DFB-Pokals vor. Die Münchner setzen sich daheim gegen Leipzig mit 2:0 durch.

Ein Doppelschlag von Bayern München Mitte der zweiten Halbzeit sorgte für den Unterschied. Zuerst traf Harry Kane in der 64. Minute vom Penaltypunkt, bevor drei Minuten später Luis Diaz einen starken Pass von Michael Olise zum 2:0 verwertete. Die zuvor ebenbürtigen Leipziger konnten auf diesen Rückschlag nicht reagieren.

Neben Bayern München stehen auch Stuttgart, Leverkusen und Freiburg im Halbfinal. (sda)

22:40 Uhr

Mittwoch, 11. Februar

St. Gallen und Zürich mit Heimsiegen, Lugano spielt nur Remis

St. Gallen kommt in der 24. Runde der Super League zu einem verdienten Heimsieg gegen die Young Boys. Dank des 2:1 rücken die Ostschweizer an Lugano vorbei auf den 2. Platz vor. Die Tessiner spielen gegen Servette nur 1:1. Im dritten Spiel vom Mittwoch gelang dem FC Zürich mit dem 3:0 gegen Winterthur der Befreiungsschlag. Letztmals hatten die Zürcher am 6. Dezember ein Spiel gewonnen.

St. Galler Sieg trotz geringer Effizienz

YB geriet in St. Gallen wie so oft in dieser Saison schon früh in eine ungemütliche Lage. Die Gegentore neun und zehn in der Startviertelstunde standen am Ursprung der 1:2-Niederlage. Keine fünf Minuten waren gespielt, als sich die Berner Abwehr ein erstes Mal von einem Pass in die Tiefe überraschen liess. Carlo Boukhalfa verwertete die starke Vorlage von Lukas Daschner. In der 11. Minute war es erneut der deutsche Spielmacher, der den Pass Richtung Aliou Baldé spielte. Der formstarke Stürmer, der in den letzten acht Partien sechsmal getroffen hat, gewann sein Duell mit Goalie Marvin Keller souverän.

Anders als in diesem Jahr gegen Servette (2:4) und Luzern (2:2) brachten die St. Galler diesmal den Zweitore-Vorsprung über die Zeit, auch wenn sie nach dem starken Start in die Partie die Effizienz vermissen liessen. In den letzten Minuten vor der Pause vergaben Alessandro Vogt und Baldé drei Topchancen, wobei zweimal Marvin Keller stark hielt und einmal die Latte für die Berner rettete. Und auch nach dem Seitenwechsel gab es viele Aktionen, die zum dritten Treffer hätten führen können.

Die Reaktion der Young Boys war enttäuschend. Viel zu oft wurden die Bälle bereits auf dem Weg Richtung gegnerischer Platzhälfte verloren, und in der Nähe des St. Galler Strafraums gingen ihnen meistens die Ideen aus. Der Ehrentreffer fiel erst kurz vor dem Schlusspfiff: Christian Fassnacht erzielte im 303. Spiel seinen 100. Treffer für die Young Boys.

Das Ende der FCZ-Durststrecke

Nach sieben Spielen ohne Sieg und drei Tage nach der brutalen Niederlage in Basel heisst es Aufatmen beim FC Zürich. Das Team von Trainer Dennis Hediger kam im Heimspiel gegen Winterthur durch Tore von Nevio Di Giusto und Doppeltorschütze Philippe Keny zu den ersten drei Punkten seit drei Monaten und kann wieder Richtung Meisterrunde schielen.

Mit Nevio Di Giusto spielte einer eine entscheidende Rolle, der eigentlich gar nicht im Zürcher Kader sein sollte. Der jüngere Bruder vom Luzerner Matteo Di Giusto kehrte in der Winterpause vorzeitig von einer Leihe in Vaduz zurück, wo er in der Challenge League nur spärlich zum Einsatz gekommen war. Gegen Winterthur stand er zum zweiten Mal in Folge für den FCZ in der Startformation und erzielte in der 7. Minute das 1:0. Am 2:0 von Keny, der sein neuntes Saisontor erzielte, war der schon gegen Basel mutig aufspielende Di Giusto mit dem vorletzten Pass beteiligt. Das 3:0 schoss Keny tief in der Nachspielzeit mit einem schönen Freistoss.

Der FC Winterthur war vor allem weniger effizient als der FCZ. Topskorer Andrin Hunziker vergab in der Startviertelstunde zwei gute Möglichkeiten, bei der zweiten scheiterte er am exzellent reagierenden Goalie Silas Huber, der zum dritten Mal in Folge den Vorzug gegenüber Yanick Brecher erhielt. Auch nach der Pause vergab der FCW Chancen auf das 1:2.

Servettes Ausgleich in der Schlussviertelstunde

Der FC Lugano musste sich daheim gegen Servette mit einem Punkt begnügen. Das zehnte Saisontor von Kevin Behrens (13.) und einen von Amir Saipi gegen Servettes Bosnier Miroslav Stevanovic gehaltenen Penalty (39.) reichten den Tessinern nicht. In der 77. Minute gelang dem kurz zuvor eingewechselten Samuel Mraz mit seinem sechsten Saisontor das 1:1. Durch das Remis verkürzten die Genfer den Rückstand auf das sechstplatzierte YB immerhin um einen Punkt auf sechs Zähler. Lugano droht derweil weiter Terrain auf Thun zu verlieren. (sda)

21:01 Uhr

Mittwoch, 11. Februar

Aarauer Ryan Kessler wechselt zum FC Sion

Der FC Sion verpflichtet den Schweizer Junioren-Nationalspieler Ryan Kessler. Der 20-Jährige, der vom FC Aarau zu den Wallisern stösst, unterschrieb einen Vertrag bis 2029, wie beide Klubs mitteilten. (sda)

18:44 Uhr

Mittwoch, 11. Februar

Werro erneut mit Schweizer Rekord

Audrey Werro ist bereits früh in bestechender Form. Die 21-jährige Freiburgerin lief beim Hallenmeeting in Belgrad über 800 m im Alleingang 1:57,27 Minuten und verbesserte ihren am 1. Februar erzielten Schweizer Rekord um 22 Hundertstel.

In diesem Jahr war weltweit noch keine Läuferin schneller. Das sind vielversprechende Aussichten für die Hallen-Weltmeisterschaften vom 20. bis 22. März in Torun. (sda)

15:43 Uhr

mittwoch, 11. Februar

Badminton: Olgiati/Mathez haben eine Medaille auf sicher

Cynthia Mathez/Ilaria Olgiati haben an der WM in Bahrain eine Medaille auf sicher. Das Schweizer Spitzenduo erreichte durch einen Zweisatzsieg gegen das indische Top-Paar die Halbfinals und gewinnt damit im Minimum Bronze.

Die Europameisterinnen hatten die Partie gegen Alphia James/Pallavi Kaluvehalli jederzeit unter Kontrolle und siegten sicher 21:11, 21:13. Sie zeigten damit auch im dritten Match der Turnierwoche ihre Stärke auf und sind nun einmal mehr die einzigen Europäerinnen in den Medaillen, nebst zwei Paaren aus China und einem Duo aus Thailand.

Im Halbfinal treffen die Vierten der Paralympics am Donnerstag auf Liu Yu Tong/Yin Meng Lu, die Paralympics-Goldmedaillengewinnerinnen aus China. Der Erwartungsdruck liegt dabei klar auf den Asiatinnen. «Wir können völlig unbelastet antreten», sagt Ilaria Olgiati. Das sieht auch Cynthia Mathez so: «Der Druck auf uns war gross, wir wollten die Medaille unbedingt. Jetzt haben wir sie und freuen uns auf das, was noch kommt.»

Im Einzel verlor Ilaria Olgiati trotz starker Leistung gegen Xu Tingting 17:21, 11:21. Die Aargauerin hielt die Partie gegen die Chinesin lange offen und war nahe an einem Satzgewinn. (sda)

13:23 Uhr

mittwoch, 11. Februar

FC Zürich holt Valon Berisha

Der FC Zürich verpflichtet den kosovarischen Nationalspieler Valon Berisha per sofort. Wie der Klub mitteilte, wechselt der 33-jährige Mittelfeldspieler vom österreichischen Bundesligisten LASK nach Zürich und unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende mit Option auf ein weiteres Jahr.

Berisha, der in Norwegen aufwuchs, debütierte als 16-Jähriger bei Viking Stavanger und gewann mit Salzburg fünf Meistertitel sowie vier Cups. Mit Lazio Rom holte er 2019 den italienischen Cup. Berisha bestritt zunächst 20 Länderspiele für die A-Nationalmannschaft von Norwegen, bevor er sich im August 2016 entschied, für den Kosovo aufzulaufen, für den er bislang zu 52 Länderspieleinsätzen kam und vier Tore erzielte. (sda)

12:51 Uhr

mittwoch, 11. Februar

Wawrinka gewinnt ein Generationenduell

Stan Wawrinka gelingt der Auftakt ins ATP-500-Turnier in Rotterdam. Der Waadtländer schlägt den Niederländer Thijs Boogaard in zwei Sätzen 6:3, 6:4.

Ursprünglich hätte Wawrinka gegen den Australier Aleksandar Vukic antreten sollen, dieser zog sich aber kurzfristig zurück. Vukics Pech war Thijs Boogaards Glück. Der 17-jährige Niederländer, der jenseits der Top 1000 in der Weltrangliste klassiert ist, kam gegen den Schweizer Routinier zu seinem Debüt auf der ATP-Tour.

Wawrinka, der das Turnier in Rotterdam 2015 gewinnen konnte, nahm dem Debütanten pro Satz je einmal den Service ab und verwertete nach 83 Minuten seinen ersten Matchball.

In der zweiten Runde bekommt es Wawrinka mit dem topgesetzten Alex De Minaur zu tun. (sda)

12:32 Uhr

mittwoch, 11. Februar

Tottenham trennt sich von Trainer Frank

Das 1:2 gegen Newcastle ist eine Niederlage zu viel. Tottenham trennt sich von seinem Trainer Thomas Frank.

Tottenham hat sich einen Tag nach der 1:2-Niederlage in der Premier League gegen Newcastle United von Trainer Thomas Frank getrennt. Damit reagierten die Londoner auf die schlechte Saisonbilanz.

Man habe dem Trainer die nötige Zeit und Unterstützung gegeben, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten. «Aufgrund der Ergebnisse und Leistungen hat der Vorstand jedoch beschlossen, dass ein Wechsel zu diesem Zeitpunkt der Saison notwendig ist», teilten die Spurs mit.

Durch die Heimniederlage gegen Newcastle rutschte Tottenham auf den 16. Tabellenplatz ab. Nach 26 Spieltagen hat der Europa-League-Sieger nur noch fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Der glücklose Frank hatte die Spurs erst im vergangenen Sommer übernommen. Wer den Klub künftig trainieren soll, ist offen. (sda)

11:34 Uhr

mittwoch, 11. Februar

SCB stellt Sportchef Piceci frei, Moser wird Teammanager

Der SC Bern vollzieht auf die kommende Saison hin eine umfassende strukturelle Neuausrichtung. Im Zentrum der Reorganisation stehen gewichtige Personalentscheide in der sportlichen Abteilung: Während Ex-Captain Simon Moser ins Management wechselt, trennt sich der Klub per sofort von Diego Piceci.

Der bisherige Sportchef Piceci wurde im Zuge der Umstrukturierung mit sofortiger Wirkung freigestellt. Seine Aufgaben werden künftig in einer neuen Struktur aufgefangen. Eine Schlüsselrolle soll dabei Pascal Signer einnehmen, wie die Berner am Mittwoch mitteilten. Der bisherige Chief Operations Officer (COO) wechselt intern in den Sportbereich und bekleidet ab Mai 2026 die neu geschaffene Position des «Chief Hockey Officer» (CHO). Signer verantwortet künftig die organisatorische und strukturelle Führung des gesamten Sports, inklusive der Frauenabteilung und des Nachwuchses.

Die rein sportliche Entscheidungsgewalt über die erste Mannschaft soll jedoch bei Martin Plüss verbleiben. Als Sportdirektor verfüge er weiterhin über die abschliessende Kompetenz in allen sportlichen Belangen der National League. Er soll sich durch die Entlastung von administrativen Aufgaben voll auf die sportliche Strategie konzentrieren können. (sda)

10:52 Uhr

mittwoch, 11. Februar

Christian Weber kehrt zurück nach Dübendorf

Christian Weber kehrt zum EHC Dübendorf zurück und trainiert ab der Saison 2026/2027 das Fanionteam, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Zürcher belegen derzeit in der MHL, der dritthöchsten Schweizer Liga, Platz 5.

In den vergangenen drei Jahren arbeitete Weber als Sportchef für den EHC Winterthur, der sich per Ende dieser Meisterschaft aus der Swiss League zurückzieht.

Weber ist ein Dübendorfer und hatte einst als 15-Jähriger mit dem EHC in der NLB als Spieler debütiert. Es folgten mit diversen Klubs 607 NLA-Spiele (je zwei Meistertitel mit Davos und dem ZSC) und 102 Einsätze mit der Nationalmannschaft. Auch als Trainer blickt der heute 61-Jährige auf eine lange und erfolgreiche Laufbahn zurück. In der MHL hat er schon Erfahrungen gesammelt. Den EHC Basel führte Weber 2022 zum MHL-Meistertitel und in die Swiss League. (sda)

09:10 Uhr

mittwoch, 11. Februar

Marseille-Trainer De Zerbi muss gehen

Marseille und sein Trainer Roberto De Zerbi haben ihre Zusammenarbeit beendet, wie der Ligue-1-Klub mitteilte. Die Ankündigung erfolgte zwei Tage nach der klaren Niederlage gegen Paris Saint-Germain (0:5).

Der 46-jährige Italiener war im Juni 2024 für drei Saisons zum Trainer von Marseille ernannt worden und schloss die Meisterschaft im Sommer 2025 auf Platz 2 ab. Ende Januar allerdings schied der Klub mit einer 0:3-Niederlage in Brügge aus der Champions League aus. Marseille liegt derzeit auf Platz 4 der Ligue 1, 12 Punkte hinter PSG. (sda/afp)

09:08 Uhr

Mittwocch, 11. Februar

Capela mit Sieg im Schweizer Duell

Die Houston Rockets wurden in der Nacht zum Mittwoch mit dem Sieg über die Los Angeles Clippers ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten mit 102:95 Punkten.

Somit ging Clint Capela im Schweizer Duell gegen Yanic Konan Niederhäuser als Sieger hervor. Mit Blick auf die eigene Leistung schnitt Niederhäuser jedoch etwas besser ab. Der Freiburger stand wie der Genfer rund 13 Minuten auf dem Parkett. Niederhäuser liess sich drei Punkte und vier Rebounds notieren, Capela bloss drei Rebounds. Allerdings blieben beide Spieler unter ihren statistischen Durchschnittswerten der laufenden Saison. (sda)

09:04 Uhr

Mittwoch, 11. Februar

Manzambi verschiesst Penalty, Freiburg trotzdem weiter

Freiburg folgt Leverkusen und Stuttgart in den Halbfinal des DFB-Pokals. Die Mannschaft mit den Schweizern Johan Manzambi und Bruno Ogbus schlug den Zweitligisten Hertha Berlin nach Penaltyschiessen.

Nach torlosen 90 Minuten ging Freiburg in der Verlängerung nach einem Fehler in der Defensive der Berliner durch den Japaner Yuito Suzuki in Führung. Noch vor der Pause glich der Aussenseiter dank eines Schusses aus knapp 20 Metern von Fabian Reese aus.

Im Penaltyschiessen trafen bis auf den in der Schlussviertelstunde eingewechselten Manzambi alle Freiburger, während beim Unterklassigen zwei Spieler an Freiburgs Goalie Florian Müller scheiterten.

Am Mittwoch machen Bayern München und Leipzig den letzten Halbfinalisten unter sich aus. (sda)

22:57 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Noah Okafor mit dem vierten Saisontor

Noah Okafor erzielt sein viertes Tor für Leeds United. Der seit dieser Saison in der Premier League spielende Basler Stürmer traf beim 2:2 auswärts gegen Chelsea zum Schlussstand.

Okafor beendete in diesen Tagen eine viermonatige Torflaute. Bereits am Freitag beim 3:1-Heimsieg gegen Nottingham hatte der 24-fache Schweizer Nationalspieler getroffen. Bei Chelsea war er in der 73. Minute, rund eine Viertelstunde nach seiner Einwechslung, erfolgreich.

In der Tabelle liegt der Zweitliga-Meister der letzten Saison auf dem 15. Platz. (sda)

18:54 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Lugano verpflichtet jungen brasilianischen Verteidiger

Der FC Lugano verstärkt seine Verteidigung mit dem jungen Brasilianer João Carbone. Der 21-Jährige kommt aus Rio de Janeiro vom Traditionsklub Flamengo und unterschrieb einen Vertrag bis 2029, teilten die Tessiner mit.

Für Flamengo spielte Carbone fast ausschliesslich für die U20. Trotzdem sieht Sportchef Sebastian Pelzer den Neuzugang als «sofortige Verstärkung für die erste Mannschaft». Er könne als Innenverteidiger und bei Bedarf als Linksverteidiger eingesetzt werden. (sda)

18:32 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Vincent Nvendo wechselt vom FCZ zu Xamax

Der am Wochenende gegen den FC Basel glücklose Vincent Nvendo verlässt den FC Zürich Richtung Challenge League. Wie die Zürcher bekannt geben, wechselt der 22-jährige Stürmer fix zu Neuchâtel Xamax.

Nvendo spielte seit seinem Wechsel von Etoile Carouge zum FCZ vor einem guten Jahr in der Super League nur eine Nebenrolle. In dieser Saison kam er insgesamt lediglich eine knappe halbe Stunde zum Einsatz.

Die vorerst letzten Minuten in der Super League bestritt Nvendo am Sonntagnachmittag beim FC Basel (1:2) und verschuldete dabei kurz nach seiner Einwechslung mit einem Tritt auf den Fuss von Dominik Schmid den Penalty, den Xherdan Shaqiri in der 90. Minute zum 1:1 verwandelte. Später traf der FCB sogar noch zum Sieg. (sda)

18:32 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Thun holt jungen Stürmer aus Wien

Der FC Thun verpflichtet Furkan Dursun von Rapid Wien. Der 20-jährige Stürmer erhält einen bis Sommer 2029 datierten Vertrag im Berner Oberland, wie der Leader der Super League am Dienstag mitteilte.

Der österreichisch-türkische Doppelbürger bestritt für die 1. Mannschaft der Wiener insgesamt 16 Partien. In der Hinrunde war er an den Zweitligisten St. Pölten ausgeliehen, für den ihm in 18 Spielen drei Tore und fünf Vorlagen gelangen. (sda)

15:47 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Erster Europacup-Sieg für Janine Mächler

Während sich die weltbesten Skirennfahrerinnen an den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo messen, feierte Janine Mächler in Hasliberg einen Karriere-Meilenstein. Die 21-jährige Zürcherin errang im Slalom ihren ersten Europacup-Sieg. Sie gewann vor der Schwedin Moa Landström und der Italienerin Alice Pazzaglia.

Aline Höpli verpasste das Podest als Vierte um zwei Hundertstel. (sda)

12:52 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Phaëton fällt mit Wadenproblemen aus

Der FC Zürich muss vorerst auf Matthias Phaëton verzichten. Der 26-jährige Offensivspieler hatte sich am Sonntag beim Aufwärmen vor dem Klassiker gegen den FC Basel eine Wadenverletzung zugezogen.

Die Zürcher rechnen mit einer Genesungszeit von rund vier Wochen. (sda)

13:30 Uhr

MONTAG, 9. Februar

Servette-Spieler Jallow für drei Spiele gesperrt

Ablie Jallow vom Servette FC muss für drei Spiele aussetzen. Der Offensivspieler aus Gambia wird nach seinem Platzverweis am Sonntag in der Partie gegen den FC Thun sanktioniert.

Jallow wurde bei der 1:3-Heimniederlage der Genfer in der zweiten Halbzeit zehn Minuten nach seiner Einwechslung wegen einer Tätlichkeit ausgeschlossen. (sda)

13:12 Uhr

MONTAG, 9. Februar

Mauro Schmid mit zweitem Sieg innert vier Tagen

Mauro Schmid präsentiert sich nach seinem zweiten Gesamtrang an der Tour Down Under auch bei den Rennen in Oman in hervorragender Verfassung.

Am Freitag hatte sich der Schweizer Meister in der zur Pro Tour gehörenden Muscat Classic im Zweiersprint gegen den Briten Adam Yates durchgesetzt. Tags darauf begann die ebenfalls Pro Tour-kategorisierte Oman-Rundfahrt. Am Montag gewann Schmid die dritte von fünf Etappen und schlüpfte zugleich ins Leadertrikot.

Der 26-jährige Zürcher Unterländer war im Bergaufsprint eines Quartetts der Schnellste, in der Gesamtwertung liegt er vier Sekunden vor dem zweitplatzierten Italiener Christian Scaroni. (sda)

11:29 Uhr

MONTAG, 9. Februar

YB engagiert tunesischen Internationalen

Die Young Boys verstärken sich mit dem tunesischen Internationalen Yan Valery. Der 26-jährige Verteidiger kommt vom englischen Zweitligisten Sheffield Wednesday gemäss Mitteilung des Klubs auf Leihbasis nach Bern. Die Vereinbarung ist bis Ende Saison gültig.

Der französisch-tunesische Doppelbürger Valery bestritt für Tunesien bisher 20 Länderspiele. Beim Afrika-Cup im Dezember und Januar gehörte er zum Stammpersonal. (sda)

10:18 Uhr

MONTAG, 9. Februar

Deutscher Mittelfeldspieler für GC

Die Grasshoppers ergänzen ihr Kader weiter. Der defensive Mittelfeldspieler Sven Köhler wechselt vom deutschen Zweitligisten Braunschweig nach Zürich. Der 29-jährige Deutsche hat gemäss Mitteilung des Vereins einen bis Sommer 2028 gültigen Vertrag unterzeichnet. (sda)

10:09 Uhr

MONTAG, 9. Februar

Mujinga Kambundji läuft neu für On

Die 33-jährige Weltmeisterin Mujinga Kambundji schliesst sich, wie aus der heutigen Medienmitteilung von On hervorgeht, ihrer Schwester Ditaji an und sorgt dafür, dass die berühmtesten Leichtathletik-Schwestern der Schweiz für On laufen werden. (chm)

08:27 Uhr

MONTAG, 9. Februar

Clippers siegen mit starkem Niederhäuser

Die Los Angeles Clippers kommen in der NBA zu einem der zuletzt selten gewordenen Siege gegen die Minnesota Timberwolves. Das Team mit dem überzeugenden Yanic Konan Niederhäuser gewinnt auswärts 115:96.

Fast zwei Jahre mussten sich die Clippers gedulden mit einem Erfolgserlebnis gegen die Timberwolves. Seit jenem Sieg im vorletzten März, einem 89:88 ebenfalls in Minneapolis, hatten sie gegen diesen Kontrahenten fünf Niederlagen in Folge hinnehmen müssen. Es war der einzige Erfolg in den vorangegangenen zehn Duellen.

Der Sieg am Sonntag begann sich im Verlauf des dritten Viertels abzuzeichnen, in dem sich die Clippers resultatmässig absetzen konnten. Niederhäuser steuerte 15 Punkte bei, die für ihn den zweitbesten Wert in seiner ersten NBA-Saison bedeuteten. Dazu gelangen dem Freiburger sechs Rebounds. Herausragend aufseiten der Clippers war ein weiteres Mal Kawhi Leonard. Der Forward war mit 41 Punkten der mit Abstand beste Werfer des Spiels.

Weiterhin gedulden muss sich Darius Garland mit seinem ersten Auftritt mit den Clippers. Dem vor wenigen Tagen im Tausch mit James Harden von den Cleveland Cavaliers verpflichteten Guard macht eine Zehenverletzung zu schaffen.

George mit Knöchelverletzung

Eine deutliche Niederlage setzte es für die Washington Wizards ab. Die Mannschaft aus der Hauptstadt ging in der heimischen Arena gegen die Miami Heat 101:132 unter. Kyshawn George, der tags zuvor wegen einer Prellung am rechten Knie geschont worden war, verletzte sich erneut. Wegen einer Verstauchung des linken Knöchels konnte er die Partie nicht zu Ende spielen. In gut 19 Minuten Einsatzzeit gelangen dem Walliser 13 Punkte und zwei Rebounds. (sda)

06:26 Uhr

MONTAG, 9. Februar

Seattle Seahawks dominieren die Super Bowl

Die Seattle Seahawks gewinnen zum zweiten Mal nach 2013 die Super Bowl. In Santa Clara bei San Francisco schlägt Seattle die New England Patriots mit 29:13.

Die Verteidigungen - aber primär die Defense der Seattle Seahawks, die als beste Defense der Welt gilt - prägten den Final der National Football League (NFL). Seattle führte zu Beginn des letzten Viertels 12:0, ehe beiden Teams noch je zwei Touchdowns gelangen.

In dem Stadion, in dem die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft nächsten Sommer an der Weltmeisterschaft gegen Katar antreten wird, zählte auch ein Schweizer zum Staraufgebot, welches dem Mega-Sport-Event Glanz verlieh. Roger Federer sah sich das Spektakel an; vor dem Spiel flanierte er als Gast der NFL auf dem Spielfeld.

Bad Bunny hielt die Halftime-Show unpolitisch, was den US-Präsidenten Donald Trump aber nicht davon abhielt, den Auftritt des puertoricanischen Künstlers auf Truth Social als «Affront gegen die Grösse Amerikas» zu bezeichnen.

Seattle war am Ende der hochverdiente Sieger: Die Seahawks stellten die ganze Saison lang das beste Team. Die «Defense» und die «Special Teams» zusammen mit Quarterback Sam Darnold, dem nicht viel zugetraut wurde, und einem erst 38-jährigen Headcoach, der auch nicht viel Kredit genoss, führten die Seahawks zum Sieg.

Als wertvollster Spieler der Super Bowl wurde Kenneth Walker III ausgezeichnet, der herausragende Akteur in Seattles Defense. Jason Myers korte für die Seahawks als erster überhaupt in einer Super Bowl fünf Field Goals. Roger Federer sah sich das Spektakel ebenso an; vor dem Spiel flanierte er als Gast der NFL auf dem Spielfeld.(sda)

18:39 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Basel feiert Last-Minute-Sieg gegen FCZ

Basel gewinnt erstmals unter dem neuen Trainer Stephan Lichtsteiner. In den Schlussminuten des Klassikers gegen den FCZ trifft Basel zum 2:1-Sieg. In der 90. Minute wurde Basel für den spät begonnenen Sturmlauf im Heimspiel gegen Zürich erstmals belohnt. Der eingewechselte Vincent Nvendo stand im eigenen Strafraum Dominik Schmid auf den Fuss und verursachte damit den Penalty, den Shaqiri zum 1:1 verwertete.

Und in der 97. Minute sorgte der eingewechselte Ibrahim Salah mit dem 2:1 für die komplette Euphorie im St. Jakob-Park. Die Zürcher waren in der 16. Minute durch Verteidiger Ilan Sauter in Führung gegangen. Der FC St. Gallen, als Dritter wie Basel 13 Punkte hinter Thun, spielte in Lausanne 1:1. Die beiden Tore fielen in der Startphase. Für die Waadtländer traf Omar Janneh (2.), für die Ostschweizer Aliou Baldé (9.). (sda)

16:02 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Ein Genfer dirigiert Thun zum nächsten Sieg

Der FC Thun ist in diesen Wochen nicht zu stoppen. In Genf kommt der souveräne Leader der Super League gegen Servette zum sechsten Sieg in Folge. Kastriot Imeri brilliert beim 3:1 mit zwei Assists.

Von der ersten Minute an spielte Thun im Stade de Genève, als wäre er in diesem Stadion daheim. Mit hohem Pressing setzten die Berner Oberländer den Gegner unter Druck und erspielten sich schon einige Torchancen, bevor fünf Minuten vor der Pause das überfällige 1:0 fiel. Kastriot Imeri fand mit einem Freistoss Elmin Rastoder, der den Ball ins Tor spitzeln konnte. Kurz nach der Pause war es ein weiterer stehender Ball des Genfers Imeri, der das 2:0 von Captain Marco Bürki ermöglichte. Das 3:0 schoss der eingewechselte Nils Reichmuth in der 88. Minute. (sda)

11:59 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Ambri erhält nach Lombardi einen neuen Präsidenten

Der HC Ambri-Piotta gibt am Sonntagmorgen den neuen Präsidenten bekannt. An der ausserordentlichen Generalversammlung wurde Davide Mottis von den Aktionären gewählt. Der 57-jährige Anwalt aus Lugano war bereits von 2002 bis 2009 Vizepräsident des HCAP. Von 2016 bis 2023 präsidierte er den HC Biasca Ticino Rockets. Nun tritt er die Nachfolge von Filippo Lombardi an.

Lombardi legte nach einem Beben des Vereins im Oktober sein Amt als Präsident nieder. Zuvor suchte er hinter dem Rücken des Trainers Luca Cereda und Sportchef Paolo Duca nach einer Durststrecke einen neuen Trainer. Cereda und Duca zogen sich daraufhin aus dem Klub zurück.

Mehr zum Thema:

Neben Mottis wurden auch Roberto Ballina, CEO von Tensol Rail in Giornico, und Angelo Geninazzi, ehemaliger Gemeindepräsident von Melide, in den Verwaltungsrat gewählt. Die bisherigen Verwaltungsräte Massimo Frigerio, Reto Sormani und Patrick Albisetti wurden in ihrem Amt bestätigt. (sos)

11:34 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Frölunda zum zweiten Mal am Spengler Cup

Der dritte Teilnehmer am diesjährigen Spengler Cup steht fest. Wie der HC Davos und die SCL Tigers wird auch der Frölunda HC aus Schweden im Bündnerland antreten.

Die Equipe aus Göteborg gehört zu den besten Klubteams Europas. Gegenwärtig führt sie in der heimischen Liga die Rangliste an, zudem steht sie zum bereits sechsten Mal im Final der Champions Hockey League. Viermal hat Frölunda die Trophäe schon gewonnen. Frölunda nimmt zum zweiten Mal am Turnier in der Altjahreswoche teil. Bei der Premiere vor drei stand noch Roger Rönnberg an der Bande, der gegenwärtige Cheftrainer des HC Fribourg-Gottéron. (sda)

22:51 Uhr

Samstag, 7. Februar

Super League: Es harzt weiter bei den Young Boys

Den Young Boys misslingt die Bestätigung für den Sieg gegen den FC Zürich vor einer Woche. Bei den Grasshoppers reicht es nur zu einem 1:1.

Es bleibt dabei: Das Team von Trainer Gerardo Seoane ist ein fragiles Konstrukt, das bei Gegenwind rasch ins Wanken gerät. Der sehenswerte Treffer von Alvyn Sanches nach einer halben Stunde zum 1:0 war der verdiente Lohn für eine solide erste Halbzeit, bremste aber auch die Angriffsbemühung der zunehmend passiv agierenden Gäste.

Nach dem Seitenwechsel waren die Berner nicht nur offensiv zurückhaltend, sondern schwächten sich zum wiederholten Mal in dieser Saison selber. Innenverteidiger Gregory Wüthrich sah in der 66. Minute für eine zweite übermotivierte Intervention die Gelb-Rote Karte. Die Verunsicherung in den Reihen von YB war danach zunehmend greifbar und gipfelte im 1:1, das der österreichische Verteidiger Maximilian Ullmann wunderschön erzielte, nachdem die Berner es mehrmals verpasst hatten, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern.

Das Happy-End mit dem auf beiden Seiten dringend benötigten Vollerfolg blieb aus. Die Grasshoppers taten in der Schlussphase mehr für die drei Punkte, die Berner kamen ihnen aber näher. In der 90. Minute erzielte Darian Males das vermeintliche 2:1, das Schiedsrichter Turkes dank der Videobilder zu Recht wegen eines Fouls zu Beginn der Aktion annullierte. (sda)

17:51 Uhr

Samstag, 7. Februar

Dortmund siegt weiter

Borussia Dortmund verkürzt den Rückstand in der Bundesliga gegenüber Leader Bayern München auf drei Punkte.

Den fünften Dortmunder Sieg in Serie sicherte Serhou Guirassy mit dem 2:1 in der 87. Minute. Zuvor hatte das Team um den Schweizer Nationalkeeper Gregor Kobel einen 1:0-Pausenvorsprung hergeben müssen. Der Grieche Konstantinos Koulierakis traf einige Minuten nach Wiederanpfiff nach Vorlage von Christian Eriksen und leitete eine starke Phase der Gastgeber ein, die aber nicht mit einem weiteren Treffer belohnt wurde.

Die Dortmunder, die kurz vor der Pause durch einen Kopfball von Julian Brandt ein erstes Mal in Führung gegangen waren, blicken am Sonntag nach München, wo der FC Bayern sich gegen Hoffenheim behaupten muss. Der Tabellen-Dritte der Bundesliga hat seit zwei Monaten nicht mehr verloren und 19 von möglichen 21 Punkten gewonnen. Die Münchner holten zuletzt aus zwei Spielen nur einen Punkt und machten mit der Baisse die Meisterschaft wieder spannend.

Manzambi sieht rot, Fischer gewinnt mit Mainz

Für Johan Manzambi endete das Heimspiel mit Freiburg gegen Werder Bremen schon kurz nach der Pause. Der Genfer Spielmacher sah für ein unkontrolliertes Tackling in der 52. Minute die zweite Rote Karte der Saison. Bereits in der 3. Runde gegen Stuttgart war Manzambi vom Platz geflogen. Zu zehnt verteidigten die Freiburger den in der Startviertelstunde herausgespielten 1:0-Vorsprung erfolgreich. Am Treffer von Jan-Niklas Beste war Manzambi mit der entscheidenden Balleroberung beteiligt.

Einen Sieg feierte auch Urs Fischer. Der Zürcher Trainer führte Mainz 05 dank des 2:0-Heimsieges gegen Augsburg erstmals seit der Amtsübernahme vor genau zwei Monaten aus der Relegationszone. Zwei von Nadiem Amiri verwandelte Penaltys sorgten für den Unterschied. Den zweiten Elfmeter zu Beginn der Schlussviertelstunde verursachte der ehemalige Basler Anton Kade. Bei Mainz spielte Silvan Widmer bis zur 82. Minute, für Augsburg kamen Cédric Zesiger und Fabian Rieder als Ersatzspieler zu Teileinsätzen.

sda

15:17 Uhr

Samstag, 7. Februar

Schweizer meistern erste Hürde souverän

Das Schweizer Davis-Cup-Team entledigt sich in Biel seiner ersten Aufgabe auf dem erhofften Weg zurück in die Weltgruppe auf schnellstmöglichem Weg. Gegen Tunesien führt es nach dem Sieg im Doppel uneinholbar 3:0.

Dominic Stricker und Jakub Paul bezwangen das Duo Moez Echargui/Skander Mansouri 6:4, 7:6 (7:3) und sicherten der Equipe von Captain Severin Lüthi den entscheidenden dritten Punkt. Tags zuvor hatten Jérôme Kym und Leandro Riedi in den ersten zwei Einzeln für die 2:0-Führung gesorgt.

Die Schweiz muss nach dem Sieg gegen die Nordafrikaner eine weitere Hürde überspringen, um im kommenden Jahr wieder der Weltgruppe anzugehören. Die Begegnung gegen den noch nicht bekannten Kontrahenten findet im September statt. (sda)

13:23 Uhr

Samstag, 7. Februar

Erster Europacup-Sieg für Dania Allenbach

Dania Allenbach siegt erstmals im Europacup. Die bald 19-jährige Berner Oberländerin gewinnt in Oberjoch in Bayern den ersten von zwei Riesenslaloms.

Allenbach hatte bereits nach dem ersten Durchgang vorne gelegen - und verteidigte die Führung mit sechs Hundertsteln Vorsprung. Auf Stufe Europacup hatte sie zuvor einmal einen Podestrang erreicht; vor einem Monat belegte sie im Riesenslalom in Sestriere im Piemont Platz 2.

Auch im Weltcup deutete Allenbach ihr Talent bereits an. Bei ihren ersten zwei Einsätzen schaffte sie es gleich in die Punkteränge. In Kranjska Gora in Slowenien fuhr sie auf Platz 27, in Kronplatz im Südtirol auf Platz 22. (sda)

12:39 Uhr

Samstag, 7. Februar

Luca Cereda neuer U20-Nationalcoach

Luca Cereda hat eine neue Aufgabe. Der frühere Trainer des HC Ambri-Piotta wird Coach des Schweizer U20-Nationalteams.

Der 44-Cereda hat mit den Verantwortlichen des Schweizer Verbandes einen bis Ende Juni 2028 gültigen Vertrag unterzeichnet.

Die Anstellung als Coach von Ambri-Piotta endete für Cereda nach acht Jahren in der Verantwortung im vergangenen Herbst unerfreulich. Er zog sich wie Sportchef Paolo Duca im Zuge von internen Missständen im Verein zurück. Grund dafür war eine unverständliche präsidiale Massnahme. Filippo Lombardi hatte im Geheimen ein Treffen mit Christrian Dubé vereinbart, um wegen des misslungenen Saisonstarts in der National League eine mögliche Nachfolgelösung aufzugleisen. Lombardi seinerseits legte später sein Amt ebenfalls nieder.

Seine Trainer-Laufbahn hatte Cereda unmittelbar nach dem Ende seiner Spieler-Karriere vor 19 Jahren in Angriff genommen. Entsprechend überzeugt sind sie beim Verband von seinen Fähigkeiten. «Luca bringt ausgewiesene Kompetenz in der Nachwuchsförderung sowie nationale und internationale Erfahrung mit. Er kann ein Team gut führen und Leistung konsequent einfordern», sagt Lars Weibel, der Sportdirektor des Verbandes. «Wir sind überzeugt, dass er die ideale Person ist, um unsere U20-Nationalmannschaft sportlich weiterzuentwickeln und die Spieler bestmöglich auf den Schritt in die A-Nationalmannschaft vorzubereiten.» (sda)

11:29 Uhr

Samstag, 7. Februar

Juho Lammikko zurück bei den ZSC Lions

Juho Lammikko kehrt zu den ZSC Lions zurück. Der Finne spielt nach dem kurzen Abstecher in die USA zu den New Jersey Devils wieder für den Schweizer Meister.

Lammikko hatte im vergangenen Sommer in die Franchise mit den Schweizer Internationalen Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler gewechselt. Nach 24 Einsätzen endete nun der dritte Versuch des Nordländers in der NHL nach jenen bei den Florida Panthers und den Vancouver Canucks vorzeitig.

Ein Abkommen mit den Verantwortlichen der NHL erlaubt den Spielern der Schweizer National League, auch mit einem gültigen Vertrag jeweils bis zum 15. Juni nach Übersee zu wechseln. Davon hatte der 30-jährige Lammikko Gebrauch gemacht.

Bei den ZSC Lions wird Lammikko seinen bis zum Ende der übernächsten Saison gültigen Vertrag erfüllen. Er stiess vor dreieinhalb Jahren von den Canucks zu den Zürchern und gewann mit dem Stadtklub zweimal den Schweizer Meistertitel und einmal die Champions Hockey League. Mit dem finnischen Nationalteam wurde er zweimal Weltmeister (2019 und 2022). (sda)

11:28 Uhr

Samstag, 7. Februar

Abgesagte Abfahrt von Crans-Montana in Val di Fassa

Die am Freitag der Vorwoche abgesagte Weltcup-Abfahrt der Frauen in Crans-Montana wird in Val di Fassa nachgeholt. Wie der Skiweltverband FIS am Samstag mitteilte, ist das Rennen am Freitag, 6. März, angesetzt. In der Skistation im Trentino finden am darauffolgenden Wochenende eine weitere Abfahrt und ein Super-G statt. (sda)

09:32 Uhr

Samstag, 7. Februar

Hallen-Weltrekord über selten gelaufene 4x800 m

Ein amerikanisches Quartett verbesserte an einem Meeting in Philadelphia, Pennsylvania, den Hallen-Weltrekord über die selten gelaufenen 4x800 m. Clay Pender, Luke Houser, Luciano Fiore und Sean Dolan von der University of Pennsylvania drückten die seit acht Jahren von einem anderen US-Team gehaltene Bestmarke um 1,01 Sekunden auf 7:10,29. (sda)

09:32 Uhr

Samstag, 7. Februar

Knapper Sieg der Clippers gegen das Schlusslicht

Die Los Angeles Clippers mit Yanic Konan Niederhäuser kehren in der NBA zum Siegen zurück. Sie bezwingen das Liga-Schlusslicht Sacramento Kings auswärts 114:111.

Es war ein mühevoller Sieg nach zuletzt zwei verlorenen Spielen. Die Kings durften lange darauf hoffen, ihre jüngste miserable Serie zu beenden. Noch in der ersten Phase des vierten Viertels lagen sie mit knappem Vorsprung vorne. Am Ende stand für das derzeit schlechteste Team in der laufenden Meisterschaft aber gleichwohl die elfte Niederlage am Stück.

Die Clippers traten noch ohne Neuzugang Darius Garland an, den sie unter anderem in einem Tauschgeschäft mit den Cleveland Cavaliers zwei Tage zuvor erworben und James Harden an den Konkurrenten aus der Eastern Conference abgetreten hatten. Der Freiburger Niederhäuser hatte nach knapp sechs Minuten Einsatzzeit zwei Punkte in seiner Bilanz stehen. Erfolgreichster Werfer war Kawhi Leonard mit 31 Punkten. (sda)

09:31 Uhr

Samstag, 7. Februar

Sieg für Audrey Werro und Limite für Lore Hoffmann

Zwei Schweizerinnen trumpften beim Hallenmeeting am Freitag in Madrid gross auf: Audrey Werro (Belfaux) gewann das 800-m-Rennen in 2:00,68 Minuten. Lore Hoffmann wurde im B-Lauf über die gleiche Distanz in 2:00,69 mit der drittbesten Hallenzeit ihrer Karriere Dritte und erfüllte die Limite für die Hallen-WM im März in Torun. (sda)

09:29 Uhr

Samstag, 7. Februar

Vaduz nur Unentschieden gegen Etoile Carouge

Der FC Vaduz als (Noch-)Leader der Challenge League rutscht in eine Resultatkrise. Auf die 2:5-Niederlage bei Stade Lausanne-Ouchy vor einer Woche folgte im heimischen Rheinpark-Stadion eine sehr enttäuschendes 3:3 gegen Etoile Carouge, den Tabellen-Vorletzten.

Vaduz korrigierte 0:1- und 1:2-Rückstände und ging Mitte der zweiten Halbzeit durch zwei Goals innerhalb von acht Minuten durch Milos Cocic und Liridon Berisha mit 3:2 in Führung. Florian Hoxha glich in der 74. Minute für Etoile Carouge wieder aus.

Nach einer Serie von elf Siegen in Pflichtspielen hintereinander verlor Vaduz vor Wochenfrist in Lausanne erstmals wieder. Durch die neuerlichen Punktverluste der Liechtensteiner kann der FC Aarau, der in dieser Saison schon neun Punkte Vorsprung auf Vaduz verspielt hat, am Samstag wieder die Tabellenführung übernehmen. Die Aarauer treffen daheim auf Wil. (sda)

09:25 Uhr

Samstag, 7. Februar

Albert Vallci von St. Gallen zu Sturm Graz

Der FC St. Gallen löste den bis 2027 gültigen Vertrag mit Verteidiger Albert Vallci in gegenseitigem Einvernehmen auf. Vallci wechselt zu Sturm Graz in die höchste österreichische Liga. Vallci stiess im Sommer 2022 von RB Salzburg zu St. Gallen. Er bestritt für die Ostschweizer 114 Pflichtspiele. Vallci wollte wechseln, weil er zuletzt in St. Gallen nicht mehr zu viel Einsatzzeit kam. (sda)

09:24 Uhr

Samstag, 7. Februar

Marlen Reusser bricht Rundfahrt in den Emiraten nach Sturz ab

Die Berner Radfahrerin Marlen Reusser stürzte am Frietag im Etappensprint an der UAE Tour und muss die Rundfahrt aufgeben. Reusser musste sich nach dem Sturz im Spital die Schulter untersuchen lassen. Ausserdem musste sie am linken Knie und an der linken Hand genäht werden. Die Untersuchungen ergaben aber auch, dass nichts gebrochen ist. (sda)

15:45 Uhr

Freitag, 06. Februar

Die Schweiz geht im Davis Cup gegen Tunesien in Führung

Das Schweizer Davis-Cup-Team führt in Biel gegen Tunesien nach dem ersten Tag mit 2:0. Die Schweizer gewinnen beide Einzel.

Jérôme Kym gewann das Eröffnungseinzel gegen den in der Weltrangliste 50 Plätze besser klassierten Moez Echargui mit 7:6 (7:2), 6:4. Im zweiten Einzel liess Leandro Riedi dem 1000 Plätze schlechter klassierten Alaa Trifi mit 6:1, 6:0 keine Chance.

Der 22-jährige Aargauer Kym setzte sich gegen den elf Jahre älteren tunesischen Teamleader Moez Echargui verdientermassen durch. Kym musste im zweiten Satz drei Breakmöglichkeiten abwehren, ehe ihm zum 5:4 das einzige Break der gesamten Partie gelang. Nach 113 Minuten verwandelte Kym den zweiten Matchball.

Im zweiten Einzel gab Leandro Riedi in weniger als einer Stunde bloss ein Game ab. Im ersten Satz brachte Trifi zum 1:3 nach Abwehr zweier Breakbälle ein Aufschlagspiel durch.

Der Schweiz fehlt am Samstag im Doppel und in maximal zwei weiteren Einzeln bloss noch ein weiterer Sieg zum Totalerfolg über Tunesien. Das Team von Captain Severin Lüthi muss in diesem Jahr zwei Partien gewinnen, um in die Weltgruppe zurückzukehren. (sda)

09:31 Uhr

Freitag, 06. Februar

Wizards gewinnen gegen Leader der Eastern Conference

In der NBA feiern die Washington Wizards mit Kyshawn George einen überraschenden Sieg gegen den aktuellen Leader der Eastern Conference, die Detroit Pistons.

Die Wizards setzten sich mit 126:117 durch und verbuchten damit den vierten Sieg im sechsten Spiel. Vor diesen sechs Partien hatten die auf dem 13. Platz der Eastern Conference klassierten Wizards neun Niederlagen in Serie hinnehmen müssen. George sorgte während 18 Minuten für acht Punkte und drei Rebounds.

Nicht gewinnen konnten derweil die Houston Rockets. Das Team von Clint Capela verlor gegen die Charlotte Hornets 99:109. Der Genfer, der während 17 Minuten zum Zug kam, sorgte für sechs Punkte und fünf Rebounds. (sda)

09:07 Uhr

Freitag, 06. Februar

Hischier trifft, verliert aber trotzdem

Die New Jersey Devils mit Jonas Siegenthaler, Timo Meier und Nico Hischier verlieren in der NHL am letzten Spieltag vor der Olympia-Pause 1:3 gegen die New York Islanders. Zwei Tore der Islanders in den letzten vier Minuten des Spiels entschieden die Partie.

Das einzige Tor für die Devils erzielte Hischier im zweiten Drittel, zudem wurde er hinter Bo Horvat zum zweitbesten Spieler der Partie ausgezeichnet. Und das, obwohl er am Mittwoch nicht mit dem Team trainiert hatte. «Er erholt sich noch von einer Krankheit, wegen der er mehrere Kilos abgenommen hat», erklärte Trainer Sheldon Keefe nach dem Abschlusstraining gegenüber Medien vor Ort. Sein Einsatz für die Devils am Spieltag sei jedoch nie fraglich gewesen.

«Wir haben vieles gut gemacht, verlieren am Ende aber trotzdem erneut. Wir hätten einfach versuchen sollen, in die Verlängerung zu kommen», wurde Hischier nach der Niederlage auf der NHL-Website zitiert. Insgesamt verbuchten die Devils zehn Torschüsse mehr als die Islanders.

Einen erfolgreicheren Abend erlebte Janis Moser. Mit den Tampa Bay Lightning gewann er 6:1 gegen die Florida Panthers - und das, obwohl die Panthers sechs Schüsse mehr auf das gegnerische Tor verzeichneten. Moser war bei keinem der Treffer beteiligt.

Auch Roman Josi konnte sich keine Skorerpunkte gutschreiben. Seine Nashville Predators unterlagen den Washington Capitals mit 2:4. «Wir haben viel kreiert», so Josi nach der Partie - für den sechsten Punktegewinn in Folge reichte es dem Team jedoch nicht.

Die vierte Niederlage im fünften Spiel erlebte Kevin Fiala mit den Los Angeles Kings. Gegen die Vegas Golden Knights unterlagen die Gäste 1:4, alle fünf Treffer fielen im ersten Drittel. Goalie Akira Schmid kam für die Golden Knights nicht zum Einsatz, Adin Hill genoss den Vorzug. Der Kanadier zeigte während der Partie 32 Paraden. (sda)

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