Der Aufwärtstrend vom Bundesligisten FSV Mainz 05 ist am Samstagnachmittag jäh gestoppt worden. Beim 1. FC Köln kassierte das Team von Urs Fischer eine 1:2-Niederlage – es ist die erste seit dem Amtsantritt des Schweizers Anfang Dezember. Nach zuvor sechs Spielen ohne Niederlage muss Mainz nun zum ersten Mal als Verlierer vom Platz.

In der Tabelle bleiben die Rheinhessen mit zwölf Punkten auf dem vorletzten Rang, einzig St. Pauli liegt noch hinter ihnen. Die Hamburger mussten am Samstag gegen Borussia Dortmund ebenfalls eine Niederlage einstecken. Trotz Punkteverlust gegen Köln ist Mainz im Abstiegskampf weiterhin handlungsfähig: Der Rückstand auf den rettenden Rang beträgt nur wenige Punkte – auf Heidenheim ist nur ein Zähler voraus.
Noch unter der Woche hatte sich bei den Mainzer eine spürbare Erleichterung breitgemacht. Mit dem 2:1-Heimsieg gegen Tabellennachbar Heidenheim beendete Mainz eine 325-tägige Durststrecke ohne Bundesliga-Heimsieg. Es war gleichzeitig der erste Liga-Sieg seit dem 20. September – bei dem es zu einem 4:1-Sieg gegen Augsburg kam.
Auch gegen Bayern und Berlin waren sie nah am Sieg
Seit der Schweizer das Team übernommen hat, tritt Mainz strukturierter und mit mehr Selbstvertrauen auf. Auch gegen hochkarätige Gegner wie Bayern Münschen oder Union Berlin war Mainz nahe an weiteren Siegen, gab diese aber in den Schlussminuten aus der Hand.

Der Auftitt gegen das tabellenzehnte Köln zeigte ebenfalls, dass Mainz die Partie kontrollieren kann. So ging das Team von Fischer bereits in der ersten Halbzeit verdient in Führung und verteidigte konsequent. Mehrfach bot sich sogar die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild aber: Köln erhöhte das Tempo, setzte Mainz stärker unter Druck und drehte die Partie mit zwei Treffern.
Der Rückschlag ändert wenig an der Ausgangslage. Mainz steht weiterhin tief in der Tabelle, hat aber durch gute Resultate in vorherigen Spielen den Anschluss wiederhergestellt. Entscheidend wird nun sein, ob es Fischer gelingt, die positiven Ansätze auch nach dieser Niederlage zu bestätigen. Nächsten Samstag haben sie bereits die nächste Möglichkeit, wenn sie zuhause auf den VfL Wolfsburg treffen.



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