Schwyz

Bühne-66-Präsidentin: «Es war für mich eine Zeitreise ins Schwyz von damals»

Andrea Schuler, Präsidentin der Bühne 66, zieht eine positive Bilanz zur Jubiläumsproduktion «Der Besuch der alten Dame».
Andrea Schuler, Präsidentin der Bühne 66, Schwyz.
Bild: Christoph Clavadetscher

Der Schwyzer Theaterverein Bühne 66 hat im Rahmen seines 60-Jahr-Jubiläums «Der Besuch der alten Dame» 17 Mal im Kollegi Schwyz aufgeführt. Am Samstag war Dernière. Die Schwyzer Adaption des Dürrenmatt-Klassikers kam beim Publikum gut an. Und auch Bühne-66-Präsidentin Andrea Schuler aus Schwyz ist happy.

Die letzten Monate drehte sich in Ihrem Verein alles um die Jubiläumsproduktion. Verfolgt Sie die alte Dame schon im Traum?

Die alte Dame als Figur ehrlich gesagt nicht – dafür aber eindeutig die Farbe Gelb … Sie hat sich irgendwo zwischen Alltag und Unterbewusstsein gemütlich eingenistet. Es war eine unglaublich schöne Zeit, deshalb träume ich tatsächlich sehr gerne von unserer Produktion – quasi die angenehme Sorte Theater-Flashbacks.

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Wie oft haben Sie das Stück gesehen?

Mit allen Proben und Aufführungen komme ich auf ungefähr siebenmal – also genug, um fast jedes Husten im Publikum einordnen zu können und den Text stellenweise selbst im Halbschlaf mitzusprechen.

Was gefiel Ihnen persönlich besonders an der Umsetzung in Schwyz?

Da unser Regisseur im gleichen Alter ist wie ich, hat mich die Umsetzung in unsere Jugendjahre besonders abgeholt. Es war für mich wie eine kleine Zeitreise ins Schwyz von damals. Und ja – dass ich einmal von «meinen Jugendjahren» sprechen werde, hätte ich früher auch nicht gedacht (lacht) .

Wie zufrieden sind Sie mit den Zahlen?

Wir sind rundum sehr zufrieden. Mit ungefähr 3600 Besuchenden hatten wir eine tolle Auslastung – das freut uns riesig und bestätigt unsere Arbeit. Und ganz ehrlich: Ohne das Engagement all unserer Mitwirkenden wäre das Ganze nie möglich gewesen. Das war wirklich grosse Teamarbeit.

Was steht nun als Nächstes an?

Nach diesem Erfolg gehen wir hoch motiviert – und leicht sonnenhungrig – in die Sommerpause. Im September starten wir dann mit der Leseprobe für unser nächstes Stück «Top Dogs», womit wir die Produktion für 2027 lancieren. Parallel dazu widmen wir uns auch der «Kleinbürgerhochzeit» fürs Gmeindsfäscht 2027 – langweilig wirds uns also garantiert nicht.

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