Bürgenstock-Ticker

Bürgenstock-Gäste werden in Luxus-Hotels der Region ausquartiert ++ Zentralschweiz: Polizei stellt Korps ab und schliesst Posten

Die Welt schaut auf den Bürgenstock. Am Freitag unterzeichnen Iran und die USA in diesem Luxusressort ein Abkommen. Damit soll der Krieg zwischen den Ländern beendet werden. Alle News und Reaktionen in unserem Newsticker.

11:36 Uhr

Mittwoch, 17. Juni

Luxus-Gäste vom Bürgenstock müssen in Luzerner Hotels ausweichen

Das Hotel Schweizerhof in Luzern nimmt etliche Gäste auf, die das Bürgenstock-Resort wegen des Friedensgipfels verlassen musste.
Bild: Bld: Hotel Schweizerhof

Der überraschend und kurzfristig bekannt gewordene Friedensgipfel auf dem Bürgenstock hat Folgen für viele Gäste, die im dortigen Luxus-Resort weilten: Sie müssen das Luxus-Resort verlassen und werden umquartiert. Eines der Hotels, welches diese Gäste aufnimmt, ist der «Schweizerhof» in Luzern, wie Hoteldirektor Roman Omlin auf Anfrage von «CH Media» bestätigte. (mme)

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11:26 Uhr

Mittwoch, 17. Juni

Parmelin über die Entscheidung zum Bürgenstock

11:22 Uhr

Mittwoch, 17. Juni

Armee beginnt, den Bürgenstock abzusperren

Mit Armeefahrzeugen werden am Mittwochmorgen Absperrgitter auf den Bürgenstock gefahren.
Bild: Lukas Zwiefelhofer (Bürgenstock, 17. 6. 2026)

Der gesamte Hotelkomplex auf dem Bürgenstock wird zunehmend isoliert. In der ganzen Region kommt es deswegen zu Einschränkungen. Bei Brücken auf Zufahrtsstrassen etwa kann es während der Überfahrt von Delegationen zu temporären Sperrungen auf dem See kommen. (yah)

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11:05 Uhr

Mittwoch, 17. Juni

Zentralschweizer Korps stellen Polizisten und schliessen Posten

Für den Friedensgipfel am Freitag auf dem Bürgenstock stellen die Zentralschweizer Polizeikorps grosse Teile ihres Personals zur Verfügung, wie sie am Mittwoch mitteilen. Gleichzeitig sollen die polizeilichen Leistungen für die Bevölkerung sichergestellt werden, teilen die Korps weiter mit. Dazu gehörten insbesondere die sichtbare Präsenz und die Patrouillentätigkeit. «Um diese Anforderungen zu erfüllen, haben die Zentralschweizer Polizeikorps beschlossen, während der Dauer der Konferenz einzelne Polizeiposten vorübergehend zu schliessen. Die Einschränkungen betreffen ausschliesslich den Schalterbetrieb und sind zeitlich begrenzt», heisst es in der Mitteilung weiter.

Im Kanton Luzern werden 18 von 26 Polizeiposten geschlossen. In Zug bleiben fünf Posten zu, drei sind weiterhin geöffnet. Im Kanton Schwyz bleiben am Donnerstag und Freitag alle Polizeiposten geschlossen. (mme)

11:00 Uhr

Mittwoch, 17. Juni

Parmelin bringt Schweiz für weitere Verhandlungen ins Spiel

Bundespräsident Guy Parmelin hat am Mittwoch vor dem Bundeshaus Ost die Bereitschaft der Schweiz bekräftigt, bei möglichen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran eine Rolle zu übernehmen. Etwa, indem sie die Kontakte zwischen den Parteien USA und Iran sowie den Mediatoren Katar und Pakistan ermögliche.

Bundespräsident Guy Parmelin sprach am Mittwoch auch über den Gipfel auf dem Bürgenstock.
Bild: Keystone

Es seien diese Parteien gewesen, die sich darauf geeinigt hätten, dass die Zeremonie zur Unterzeichnung der Vereinbarung über einen Frieden zwischen Iran und den USA, Diplomaten sprechen von einem Memorandum of Understandig, in der Schweiz stattfinden solle.

Zunächst sei von Genf die Rede gewesen, nun hätten sich die Beteiligten auf den Bürgenstock geeinigt. Laut Parmelin ist nach wie vor offen, ob der Bundesrat auf dem Bürgenstock vertreten sein wird und, gegebenenfalls, durch wen. Infrage kommen der Bundespräsident selbst oder Aussenminister Ignazio Cassis.

Der Bundespräsident wies darauf hin, dass die Unterzeichnung nur ein erster Schritt sei. Darauf werde ein Prozess folgen, in dem verschiedene Fragen verhandelt werden müssten. Dabei sei nicht ausgeschlossen, dass ein Teil dieser Verhandlungen in der Schweiz stattfinden werde.

Im Hinblick auf den Bürgenstock verwies Parmelin auf die Erfahrung der Schweiz bei der Organisation internationaler Treffen. Er bestätigte, dass Gabriel Lüchinger, der Chef internationale Friedenspolitik, mit seinen Kontakten «ein Dreh- und Angelpunkt» sei in den laufenden Gesprächen. (sbü.)

11:00 Uhr

Mittwoch, 17. Juni

Wer kommt auf den Bürgenstock?

Eine der spannendsten Fragen ist, wer am Freitag  das Abkommen tatsächlich unterzeichnen wird. In Medienberichten werden oft der US-Vizepräsident JD Vance und Mohammad Bagher Ghalibaf, Irans Parlamentspräsident und Chefunterhändler, genannt. Es ist aber auch möglich, dass US-Präsident Donald Trump persönlich anreist.

11:00 Uhr

Mittwoch, 17. Juni

Was wird genau unterzeichnet?

Nach den derzeit bekannten Informationen wollen die USA und der Iran am Freitag in Genf ein Memorandum of Understanding beziehungsweise ein vorläufiges Friedensabkommen offiziell unterzeichnen. Die genaue Vereinbarung ist derzeit noch nicht öffentlich. Kernpunkte sind unter anderem eine Verlängerung des Waffenstillstands und die Aufhebung der Blockade der Strasse von Hormus.

11:00 Uhr

Mittwoch, 17. Juni

Die Schweiz leistet nur organisatorische Arbeiten

Die meisten Beobachter gingen davon aus, dass das Gipfeltreffen zwischen den USA und Iran in Genf stattfinden würde. Dies auch wegen der Nähe zum G7-Gipfel in Evian, welcher derzeit stattfindet. Das Hotel auf dem Bürgenstock sei von den Mediatoren Pakistan und Katar sowie den USA und Iran vorgeschlagen worden. Die Schweiz leistet offiziell lediglich organisatorische Arbeiten. Sie ermöglicht das Treffen, stellt die Infrastruktur zur Verfügung und sorgt für die Sicherheit.

11:00 Uhr

Mittwoch, 17. Juni

Bereits vor zwei Jahren im Zentrum der Weltöffentlichkeit

Das Luxusressort auf dem Bürgenstock war bereits vor zwei Jahren Schauplatz eines Friedensgipfels. Zahlreiche Staatschefs trafen sich über dem Vierwaldstättersee und verhandelten über die Zukunft der Ukraine. Russland als Kriegspartei war nicht eingeladen. Der Gipfel blieb ohne zählbares Ergebnis gegen aussen. Wichtiger war vor allem die Geschlossenheit, die die Staaten gegenüber dem Aggressor aus Russland signalisierten.

Hier auf dem Bürgenstock sollen die USA und der Iran den Frieden verhandeln.
Bild: Keystone

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