
Der Stellenabbau im Finanzsektor geht weiter: Nun greift auch der Versicherungskonzern Swiss Life zum Rotstift – und will insgesamt 600 Stellen streichen, wie er am Dienstag mitteilt. Hart trifft es die Schweiz: Hier sollen 300 Stellen verschwinden. Die anderen 300 will der Konzern beim hauseigenen Vermögensverwalter Swiss Life Asset Managers streichen, der sowohl hierzulande als auch im Ausland tätig ist.
Ein Grossteil soll des Abbaus über «natürliche Fluktuation» erfolgen, verspricht Swiss Life. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 11'000 Mitarbeitende.
Swiss Life begründet den Schritt mit dem «profitablen Ausbau des Geschäfts über 2027 hinaus» und der nötigen Effizienzsteigerung auch durch die Möglichkeiten der fortschreitenden Digitalisierung.
Durch selektive Besetzung offener Positionen seien bereits rund 100 Stellen reduziert worden. Weitere 100 Stellen sollen bis Ende 2026 folgen. Die betroffenen Mitarbeitenden würden bei ihrer Neuorientierung unterstützt, heisst es weiter. (chm)
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