Hitze

Gnadenhof statt Metzger: Kuh Dalia ist gerettet

Der Hitzesommer wäre Dalia beinahe zum Verhängnis geworden. Wegen der Dürre musste der Bauer sie zum Metzger schicken. Doch per Spendensammlung erhält sie nun ein neues Daheim.

Dalia muss nicht zum Metzger. Die Kuh von Landwirt Christoph Haefely bekommt ein Plätzchen auf einem Gnadenhof in der Ostschweiz. «Dank eurer unglaublichen Unterstützung konnten wir den Betrag von CHF 3'500.– vollständig an den Bauern überweisen», schreiben die Kuhretter auf der Spendenplattform Gofundme.

Dalia wäre beinahe Opfer des Hitzesommers geworden. Bauer Haefely sah sich aufgrund der anhaltenden Trockenheit gezwungen, seinen Tierbestand zu reduzieren - er fürchtete, dass ihm sonst das Futter ausgehen könnte. Seine Wahl fiel auf Dalia. Die Kuh ist schon älter (12), zudem hat sie an einer Klaue eine Verletzung, die Pflege benötigt. «Schweiz heute» hatte über das Schicksal von Dalia berichtet, stellvertretend für all die anderen Tiere, denen wegen der Trockenheit der Gang zum Schlachter droht.

Umzug zusammen mit dem ungeborenen Kalb

Das bewegte eine Stadtluzernerin derart, dass sie mit dem Bauern Kontakt aufnahm, ein Plätzchen für Dalia suchte und eine Spendensammlung ins Leben rief. Alles mit Erfolg: Knapp 9000 Franken kamen bereits zusammen. So ist nicht nur der Bauer bezahlt, sondern auch der Transport vom solothurnischen in die Ostschweiz gesichert.

Umziehen wird Dalia mit ihrem derzeit noch ungeborenen Kalb. Auch darum werden noch weitere Spenden angenommen. Es gehe um die Kosten, die anfallen werden, um «Dalia und ihrem Kleinen einen guten und sicheren Start» zu ermöglichen. Ein Start in «eine Zukunft, in der sie zusammenbleiben dürfen und in Sicherheit leben können», wie es auf der Spendenplattform heisst.

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