Er ist erst 32 Jahre jung und kann schon einen «Lebenspreis» einheimsen: Der Zürcher FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt wird mit dem mit 100'000 Franken dotierten Preis der Bonny-Stiftung für die Freiheit ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand anlässlich des jährlichen Impulsaperos der Anwaltskanzlei Kellerhals Carrard im Berner Kursaal statt. Die Organisatoren vermeldeten eine Rekord-Teilnehmerzahl von über 870 Personen.
Die vom ehemaligen FDP-Nationalrat Jean-Pierre Bonny gegründete Stiftung zeichnete Silberschmidt aus mehreren Gründen aus, wie der Anwalt und Stiftungs-Vizepräsident Beat Brechbühl in seiner Laudatio ausführte. So sei er ein Jungunternehmer, der wisse, dass Wohlstand zuerst erarbeitet werden müsse, bevor er verteilt werden könne, und ein «Generationenpolitiker», der der Schweiz zumute, was sie ihren Enkeln schulde.
Vergangene Preisträger sind unter anderem die Ökonomin Monika Bütler, der alt Bundesrat Kaspar Villiger, die Unternehmerin Franziska Tschudi Sauber oder der frühere NZZ-Wirtschaftschef Gerhard Schwarz.



