
Es sollte Harrys und Meghans grosse Rückkehr nach Grossbritannien sein. Prinz Harry sprach sogar öffentlich davon, sich mit seiner Familie versöhnen zu wollen. Das gewünschte Happy End der Sussex wird nun durch einen weiteren Skandal überschattet. Gemäss der britischen Boulevardzeitung «The Sun» steht Meghans Vater Thomas Markle Sr. unter Verdacht, Material mit Kinderpornografie zu besitzen.
Wie «The Sun» berichtet, befassen sich Behörden auf den Philippinen mit dem mutmasslichen Material, das sein Sohn Thomas Markle Jr. unter zurückgelassenen persönlichen Gegenständen seines Vaters gefunden haben will. Gegen Thomas Markle Sr. ist nach bisher öffentlich bekannten Informationen keine Anklage erhoben worden. Auch eine Festnahme ist nicht bekannt.
Wie kam es zu den Vorwürfen?
Thomas Markle Jr. soll auf einem alten Mobiltelefon seines Vaters ein Video sowie mehrere Bilder mit mutmasslichen Missbrauchsdarstellungen von Kindern entdeckt haben. Nach diesem Fund durchsuchte er weitere Gegenstände seines Vaters. Um Zugriff auf drei Festplatten zu erhalten, zog er einen IT-Techniker bei. Dabei wurde er erneut fündig und entdeckte mutmasslich weitere Dateien. Darunter «Hunderte, wenn nicht Tausende» Bilder, wie er gegenüber «The Sun» sagte.
Mehreren übereinstimmenden Medienberichten zufolge liegt bislang noch keine unabhängige forensische Bestätigung über Art, Umfang und Herkunft des mutmasslichen Materials öffentlich vor.

Thomas Jr. soll seine erste Entdeckung am 10. Juli 2026 verschiedenen Stellen in den USA gemeldet haben, darunter der FBI-Hotline, dem National Center for Missing & Exploited Children und der Polizei des US-Bundesstaats Pennsylvania.
Gegenüber «The Sun» erklärte Thomas Jr., dass er am 22. Oktober 2026 gegenüber den Behörden auf den Philippinen eine eidesstattliche Erklärung abgegeben und sich bereit erklärt habe, vier Kartons mit mutmasslichem Beweismaterial für eine forensische Untersuchung zu übergeben.
Auch das FBI soll bereits in den Fall involviert sein. Meghans Bruder soll gemäss eigenen Aussagen eine eidesstattliche Erklärung abgelegt haben. Zudem habe gemäss Markles Aussage ein FBI-Mitarbeiter die Kontaktdaten der zuständigen Ermittler auf den Philippinen angefordert. Dies bestätigt aber noch nicht, dass das FBI eine Untersuchung gegen Thomas Markle Sr. durchführt.
Tochter weist Vorwürde zurück
Gegenwind erhält Thomas Jr. von seiner eigenen Schwester Samantha Markle. Diese weist die Vorwürfe gegen ihren Vater zurück. Gegenüber der «Daily Mail» behauptete sie, ihr Bruder sei von finanziellen Motiven geleitet. Dieser soll sich an seinem Vater rächen wollen, nachdem dieser ihn nicht mehr finanziell unterstützt habe.
Gemäss Samantha Markle sollen die betreffenden Computer seit zwei Jahren nicht mehr im Besitz ihres Vaters gewesen sein. Damit wisse man nicht, wer in dieser Zeitspanne Zugriff auf die Geräte gehabt habe. Es gebe keinen Beweis dafür, dass ihr Vater die mutmasslichen Dateien selbst heruntergeladen habe, sagte sie im Interview mit der «Daily Mail».
Brisant: Thomas Markle Sr. lebte von Anfang 2025 bis zum Frühjahr 2026 auf den Philippinen. Darüber gibt es mehrere Medienberichte.
- Thomas Markle Sr. zog Anfang 2025 gemeinsam mit seinem Sohn Thomas Jr. nach Cebu auf den Philippinen. Der philippinische «Inquirer» berichtete im Mai 2025 über ihren Umzug und ihre Wohnung dort.
- Auch im Juni 2025 berichteten weitere philippinische und US-Medien über sein Leben in Cebu.
- Im Dezember 2025 wurde Markle in Cebu ins Spital eingeliefert und sein linker Unterschenkel amputiert. «Vanity Fair» und «People» berichteten damals darüber.
- Anfang 2026 blieb er nach einer Operation zur Rehabilitation auf den Philippinen.
- Anfang Mai 2026 verliess Thomas Markle Sr. die Philippinen und kehrte in die USA zurück. Grund dafür sollen bessere Möglichkeiten für eine Beinprothese und die Unterstützung durch seine Familie gewesen sein.
- Anfang 2026 blieb er nach einer Operation zur Rehabilitation auf den Philippinen.
- Anfang Mai 2026 verliess Thomas Markle Sr. die Philippinen und kehrte in die USA zurück. Grund dafür sollen bessere Möglichkeiten für eine Beinprothese und die Unterstützung durch seine Familie gewesen sein.
- Sein Sohn Thomas Markle Jr. soll am 22. Oktober 2026 gegenüber philippinischen Behörden eine eidesstattliche Erklärung zu den von ihm erhobenen Vorwürfen abgegeben haben.
Thomas Markle Jr. selbst hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen seiner Tochter geäussert.
Was sagt Meghan?
Meghan selbst hat sich inzwischen zu den Vorwürfen gegen ihren Vater geäussert. Gegenüber «People» sagte sie: «Ich bin zutiefst erschüttert über die Nachrichten, die in den vergangenen 24 Stunden ans Licht gekommen sind. Meine Gedanken sind bei allen Kindern, denen möglicherweise Schaden zugefügt wurde.»
Weiter führt sie aus, dass bereits 2018 ein Brief an die Londoner Metropolitan Police und die für den Schutz der Königsfamilie zuständige Einheit geschickt worden sei. Darin seien beunruhigende Vorwürfe gegen ihren Vater erhoben worden. Ihr sei damals versichert worden, dass diese untersucht würden.
Meghan erklärte auch, weshalb sie seit Jahren keinen Kontakt zu ihrem Vater pflegt und ihre Kinder ihren Grossvater nicht kennen. Trotz verzerrter Darstellungen in gewissen Medien habe sie diese Entscheidung aus einem einzigen Grund getroffen: um ihre Kinder zu schützen.
Sie hofft nun, dass der Gerechtigkeit vollständig Genüge getan werde und der Schutz unschuldiger Kinder oberste Priorität habe. Mit ihrer Stellungnahme macht Meghan deutlich, dass sie bereits 2018 von schwerwiegenden Vorwürfen gegen ihren Vater erfahren hatte. Ob die aktuellen Anschuldigungen zutreffen, ist damit allerdings nicht geklärt.



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