Offene Ehe?

Verwirrung um Sarah Connor: Liebes-Aus? Ja und nein

Promi-Beziehungen sind für Klatschtanten wie Seifenopern im echten Leben. Kein bisschen wichtig und doch wird geglotzt. Nun bringt Sarah Connor das Ganze «Wer hat mit wem?»-Spiel aber durcheinander.

Nach der Trennung zwischen Gwyneth Paltrow und Chris Martin war die Welt um ein Wort reicher: «Conscious Uncoupling». Zu Deutsch: bewusste Trennung. Doch bei Promis läuft das meistens frei nach dem Motto «Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?». Nicht unbedingt, weil sie ein Tamtam drum machen, sondern eher alle anderen.

Bei den Beziehungs-News von Sarah Connor sind aber tatsächlich ein bisschen mehr Infos angebracht. Und die liefert die Sängerin gleich selbst. «Flo und ich sind bereits seit Frühjahr kein klassisches Ehepaar mehr», schreibt die 46-Jährige auf Instagram – zu einem Foto, auf dem sie und ihr (noch?) Ehemann in die Kamera lächeln.

Seitdem die Beziehung «ihre Form verändert» hat, verstehen sie sich «wieder supergut», schreibt sie. Sie wohnen und arbeiten weiterhin zusammen, machen gemeinsam Ferien «und wenn wir Lust haben, schlafen wir auch noch miteinander.» Holla die Waldfee, das sind mal ganz private Einblicke der Sängerin, die sich dabei sonst eher zurückhaltend äussert!

Doch dann wird’s wieder weniger deutlich: «Wir brauchten beide mehr Raum für uns und empfinden es nach den ersten Monaten der Umgewöhnung als befreiend, dass das nun für jeden möglich ist. Was das genau heisst, ist einzig und allein unsere Sache.»

Neue Partner gäbe es nicht – und vorerst hätten beide «keine Lust» darauf. «Mehr werdet ihr von mir hier darüber nicht hören, aber wer weiss, vielleicht auf der nächsten Platte», schliesst Connor. Die Kommentare hat sie vorsorglich ausgeschaltet.

Längst nicht alle Promis führen «klassische» Beziehungen

Das bremst Klatschtanten aber natürlich nicht und es wird fleissig spekuliert, was das Paar nun genau für eine Beziehung führt. Oder ob sie sich doch getrennt haben. Manche glauben, es sei vielleicht eine offene Ehe, bei der die Partner auch mit anderen Menschen Dates haben oder mit ihnen schlafen. Damit wäre Connor nicht allein in der Promi-Welt.

Will Smith sagte über die Ehe mit Jada Pinkett zu «GQ»: «Den Grossteil unserer Beziehung über haben wir uns für Monogamie entschieden, ohne sie jedoch als das einzig wahre Ideal einer Beziehung zu betrachten.»

Die verstorbene Dolly Parton und Ehemann Carl Dean waren über 50 Jahre glücklich verheiratet. Und das aus einem einfachen Grund: Sie sprechen nicht darüber, was sie tun, wenn die Sängerin auf Tour ist. Oder wie sie einst sagte: «Er weiss, dass ich wieder nach Hause komme, und ich weiss, dass ich wieder nach Hause komme.»

Schauspielerin Shirley MacLaine wurde deutlich. Im Interview mit «People» sagte die heute 92-Jährige über Ex-Mann Steve Parker: «Man würde wohl sagen, wir haben 1954 eine ‹offene Ehe› geführt – das war wie in einem anderen Leben. Niemand verstand das, wir aber schon.» Ob das bei Sarah Connor nun auch der Fall ist – oder ob doch noch eine klare Trennung folgt, bleibt ihr Geheimnis.

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