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RTL recycelt einen Bachelor – wie sieht es mit den Schweizer Rosenverteilern aus?

Neues Jahr, neuer Bachelor – so funktionierte es bisher. Doch nun holt RTL einen Ex-Bachelor zurück. Da stellt sich natürlich die obligatorische Frage: Wünschen sich Schweizer Zuschauer auch ein Comeback unserer Rosenkavaliere?
Paul Janke verteilte schon einmal Rosen und darf jetzt nochmal ran.
Bild: Oliver Berg

Anno 2012 durfte Paul Janke auf RTL den Rosenkavalier geben, doch – und das überrascht natürlich alle: Es wurde nichts mit der ewigen Liebe. Die Beziehung zur Auserwählten Anja Polzer war schon kurz nach der Show futsch. Seither wollte es einfach nicht klappen. Und das, obwohl er durch Reality-Shows wie «Promi First Dates» tingelte.

«Heutzutage ist es gar nicht mehr so einfach, eine Frau zu finden», sagt er zu Bild. Dating-Apps seien aber nichts für ihn. Was also tun? Glücklicherweise hat Janke Fans, die äusserst interessiert an seinem Liebesleben sind. Sie appellierten an RTL, ihn wieder zum Bachelor zu machen und so darf er nun tatsächlich noch einmal Rosen verteilen.

Der recycelte Bachelor ist sich seiner Sache diesmal natürlich ganz sicher: «Ich bin ein anderer als vor 14 Jahren, weiss besser, was ich will und was nicht.» Und doch brabbelt der 44-Jährige die alte Leier herunter: «Natürlich können auch Beweggründe eine Rolle spielen, die Öffentlichkeit zu suchen. Aber am Ende des Tages sucht jeder die Liebe.»

Nach seiner ersten Bachelor-Staffel stand Paul Janke 2018 mit obligatorischer Rose auch mal mit den Chippendales auf der Bühne.
Bild: Christian Alsan / DPA

Er sei übrigens auch ganz anders als andere Reality-Stars. Der Grund: «Ich war in Beziehungen immer treu.» Nun wünscht er sich eine Frau mit «Manieren und Respekt». Wer das mitbringt, kann sich ab sofort bewerben. Ob die Kandidatinnen ebenfalls in seinem Alter sind oder nach wie vor in ihren 20ern, bleibt abzuwarten. Ebenso, ob es diesmal etwas mit der einzig wahren Liebe wird.

Wird auch ein Schweizer Bachelor recycelt?

An dieser Stelle bleibt natürlich die obligatorische Frage: Wünschen sich auch Schweizer Zuschauer einen Ex-Bachelor zurück? Tatsächlich gab es bei uns mit Kenny Leemann schon mal einen ähnlichen Fall. Er bekam 2019 als Kandidat von Bachelorette Andrina die letzte Rose und kehrte 2022 als Bachelor zurück.

Viele der ehemaligen Rosenverteiler sind heute längst an einem ganz anderen Punkt in ihrem Leben. Oder ganz aus der Öffentlichkeit verschwunden. Lorenzo Leutenegger, der erste Bachelor von 2012, ist mit Ex-«Germany’s Next Topmodel»-Kandidatin Sara verheiratet und zweifacher Papa. Auch Kult-Bachelor Vujo Gavric ist inzwischen Papa. Er hat sich seit den Tagen, in denen er «einen Sonnenuntergang organisiert» hat, aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Janosch Nietlispach führte nach seiner Staffel 2016 mit dreieinhalb Jahren die längste Beziehung mit Gewinnerin Kristina. Zuletzt war der zweifache Vater im März mit der Scheidung von Ehefrau Alina in den Klatschnews.

Bei 3+ gibt es momentan keine Recycling-Pläne. Auf Anfrage heisst es von Miriam Martino, Leitung Eigenproduktion TV National bei CH Media: «Die Voraussetzung, um Bachelor oder Bachelorette zu werden, ist, Single zu sein. Für jede Staffel prüfen wir sowohl neue als auch bereits bekannte Gesichter, um die beste Wahl zu treffen. Einen Ex-Bachelor oder eine Ex-Bachelorette schliessen wir grundsätzlich nicht aus, sofern die Person weiterhin auf der Suche nach der grossen Liebe ist.» Zunächst steht aber die Staffel mit Bachelorette Ariel an. Der Starttermin würde zu gegebener Zeit kommuniziert.

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