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Musikhochschule

Das Hochschulfestival im Kompaktformat

«Szenenwechsel» ist dieses Jahr zwar kleiner als sonst, dafür hochaktuell.

Der Szenenwechsel wurde abgespeckt. Letztes Jahr lud man noch zu neun Veranstaltungen und versuchte sich in 2024 an einer Kooperation mit dem «All Inclusive Festival» des Schwesterdepartements Design Film Kunst. Dieses Jahr beschränkt man sich auf vier Konzerte und eine Installation in der Hochschulbibliothek. Der Kommentar, das Festival sei «in a nutshell», also in einer Nussschale zu erleben, ist ein Kopfnicken an die Kammerorchester-Reihe «Orchestra in a nutshell», die noch bis letztes Jahr jeweils einen Auftritt am Hochschulfestival bestritt.

Das Hochschulorchester spielt Musik von Jörg Widmann.
Bild: zvg/Marco Borggreve

Trotz der wenigen Veranstaltungen während der Woche versucht man, das Departement Musik vielseitig zu präsentieren und dabei aktuelles Musikschaffen zu priorisieren.

Weiterhin Teil des Szenenwechsels ist ein Musiktheater von Studierenden des Studiengangs Musik und Bewegung (Mi, 28. Januar, 19.30, Konzertsaal Salquin). Und auch die Abteilung für zeitgenössische Musik steuert ihren Teil bei. In «Music for the Ei» erklingt konsequent nur Musik noch lebender Komponistinnen und Komponisten (Fr, 30. Januar, 19.30, Blackbox Kosmos).

Diese Linie denkt auch das Sinfoniekonzert in Zusammenarbeit mit dem Luzerner Sinfonieorchester weiter. Stücke von Arvo Pärt und Jörg Widmann – neuer Leiter der Lucerne Festival Academy – werden Tschaikowskys Fünfter gegenübergestellt (Do, 29. Januar, 19.30, KKL Luzern). Genauso fokussiert auf noch lebendige Künstler ist man im Bigband-Konzert (siehe Box). Neue Medien nimmt die Installation «BBC – La Bella Bestia Co.» mit Klang, Licht und Virtual Realiy in den Fokus (Do, 29. bis Sa, 31. Januar, ab 17.30, Bibliothek, Kampus Südpol).

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