Galerie Müller Luzern

Melchior Imboden: Die Basis ist geometrische Strenge – verbunden mit Lebendigkeit

Melchior Imboden, 1956 geboren in Stans, gehört seit vielen Jahren zu den etablierten Kunstschaffenden der Zentralschweiz. In seiner aktuellen Ausstellung in der Galerie Müller zeigt er die für sein Schaffen typische geometrische Strenge.

Das Motto «Lebendige Geometrien» steht aber auch für einen gewissen Gegensatz zu dieser Strenge. Es geht dem Künstler darum, die Komposition von Farben und Formen gezielt und subtil einzusetzen. Und mit Linien, Volumen und Farben eine ganz persönliche Bildsprache zu entwickeln. In der Ausstellung sind mittelformatige Werke wie auch akribisch gemalte, dem Konstruktivismus zugeordnete Bildelemente auf Papier und Karton zu sehen.

Melchior Imboden begann 1972 seine Ausbildung zum Dekorateur. Ab 1984 absolvierte er ein fünfjähriges Studium an der Grafik-Fachklasse der Kunstgewerbeschule Luzern. Seit 1992 ist er freischaffender Künstler, Grafiker und Fotograf. Er war Herausgeber und Gestalter von mehreren Kunst- und Fotobüchern. Er unterrichtete in den Bereichen Fotografie, Grafikdesign und Kunst. Im Laufe seiner Karriere hat er diverse Auszeichnungen erhalten. (zvg/are)

Galerie Müller, Haldenstrasse 7, Luzern; Do/Fr 14.00 – 18.00; Sa 13.00 – 17.00. Bis 12. Juli.

Bild von Melk Imboden.
Bild: zvg
Bild von Melk Imboden.
Bild: zvg
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