Kunst

Spielen ist mehr als kindlich und zweckfrei: Es führt auch uns Erwachsene zu Entdeckungen

Der MakeArt Room in Luzern zeigt eine Ausstellung mit Werken von neun Kunstschaffenden.

Spielen scheint zweckfrei und zuweilen fast frivol. Doch vor allem ist es auch eine Möglichkeit, das Leben und die Welt zu erkunden. Am offensichtlichsten sieht man es bei Kindern. Doch es gilt genauso für Erwachsene, wenn wir es nicht verlernt haben. Im Spiel erkunden wir Möglichkeiten, ohne das Ergebnis bereits zu kennen. Gerade in einer Zeit, in der alles nützlich, schnell und ernst sein muss, ist das Spiel eine Form von Freiheit.

Dies ist die gedankliche Basis der neuen Ausstellung «Play as Practice – Teil I». Sie untersucht das Spiel als künstlerische und soziale Methode. Multidisziplinär verbindet sie bildende Kunst, Klang, Performance und Bewegung. Die Ausstellung schafft einen gemeinsamen Raum für Experimentieren und Begegnungen. Denn Spiel wird hier nicht nur als menschliche Praxis zur Kreativität verstanden, sondern auch als Form, Gemeinschaft zu stärken und neue Formen des Miteinanders zu entdecken.

Die Ausstellung zeigt Werke von: Barbara Hennig Marques, Christoph Koch, Colin Guillemet, Emily Hildebrand, Lotta Gadola, Nathalie Diserens, Navid Tschopp, Ximena Gomez Della Valle und Zeljka Micanovic Miljkovic. Kuratiert worden ist sie von Emily Hildebrand & Ximena Gomez. (zvg/are)

«Play as Practice »; 6. bis 21. November im MakeArt Room, Obergrundstr. 17, Luzern; Vernissage am Freitag, 6. November, 18.30 Uhr mit Artist-Talk-Rundgang und Dance-Party-Performance.
Infos: www.make-art-room.ch

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