Die Luzerner Galeristin Evelyne Walker lernte Giotto Doichita vor zehn Jahren in Basel kennen. Und war von dessen Werken so begeistert, dass sie eine Ausstellung in Luzern ins Auge fasste. Das hat jetzt geklappt, auch nachdem Walker Anfang Jahr im rumänischen Arad war und Doichitas Atelier im Turm des dortigen Rathauses besucht hat. Ob im Gebäude auch das zittrige Gleichgewicht herrscht, das die Gemälde auszeichnet?
Jedenfalls thematisieren die Bilder den Zustand zwischen Schwingung und Stabilität. Zwischen struktureller Verankerung und ausdrucksstarker, fast lyrisch schwebender Höhe. Identitäten lösen sich auf, komplexere folgen: Das passt zur heutigen Zeit. Die Bilder zeigen es zugleich abstrakt und volkstümlich inspiriert. (zvg/are)
Ausstellung bis 9. Mai, Galerie Vitrine, Stiftstrasse 4, Luzern; Do/Fr 14–18.30 Uhr, Sa 12–16 Uhr




Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.