«Sedendo e mirando» heisst die Ausstellung des Künstlers und Fotografen Flavio Micheli, die am Freitagabend im Luzerner Kunstraum B 74 eröffnet worden ist. Kuratiert von Charles Moser, Mitglied des Teams von B74, gibt sie Einblick in Michelis fotografisches Werk.
Dieser wurde 1957 in Sursee geboren und lebt heute in Zürich sowie in Rom. Zu seinen Ausbildungen gehörten auch eine Steinbildhauerlehre sowie die Kunstklasse bei Anton Egloff an der damaligen Schule für Gestaltung Luzern. 1989 gewann er einen Werkbeitrag des Kantons Luzern. Flavio Micheli ist ein bedeutender Vertreter der modernen Konzeptfotografie mit hohem ästhetischem Anspruch. Seine Serien, die in der Schweiz und Italien entstanden sind, vermitteln intime Nachdenklichkeit. Sie bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Fotografie, Objektkunst und Installation.
Zu seinen bekanntesten Projekten gehört «Botanicus» (2008): Fotografien von Pflanzen und Gewächshäusern in atmosphärischen Inszenierungen. Oder die «Solfatara»-Serie (1989) mit Landschaftsaufnahmen in vulkanischen Umgebungen. Und nicht zuletzt «Double Take»: Doppeldeutige Kompositionen, oft mit Bildpaaren, die räumlich oder thematisch verwandt sind. (zvg/are)
Flavio Micheli: «Sedendo e mirando». Bis 28. März im B 74 Raum für Kunst, Baselstr. 74, Luzern. Jeweils Do/Fr 16-19 Uhr, Sa 14-17 Uhr.






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