Ausstellung

Die Kunst von Davix: Im Grenzbereich von Geometrie und Chaos

Der Luzerner Künstler Davix zeigt Werke im Kunstraum Hochdorf.

«Rasender Stillstand» und «Unendlicher Spass» heissen zwei übersetzte Werktitel. Sie geben den Takt an für die aktuelle Einzelausstellung des Luzerner Künstlers Davix im Kunstraum Hochdorf. Der 50-Jährige bietet dem Publikum malerische Grenzgänge zwischen Geometrie und Chaos. Gestische Ausbrüche, entschieden aus dem Raster laufende Ornamentik, aber auch nahezu monochrome Farbflächen werfen den Betrachter auf sich selbst zurück, fordern und schärfen seine Wahrnehmung. Wo fängt etwas an, wann kippt es, wo ändert sich die Richtung? Rhythmus. Wiederholung. Rückkopplung. Poetisch visuelle Klänge mit Störgeräuschen öffnen unterschiedliche Assoziationsräume. Wer sich darauf einlässt, wird sich verändern.

Er macht auch Malerei an sich zum Thema

Vor Ort hat sich Davix in einem längeren Prozess auf den vorhandenen Raum eingelassen. Er hat Arbeiten aus verschiedenen Zeiten und inspirierend Skizzenhaftes zusammengeführt. Verdichtungen und Leerraum, Fülle und Leere, Gestik und Struktur thematisieren so Malerei an sich. (zvg/are)

Bis zum 20. September im Kunstraum Hochdorf. Öffnungszeiten: FR/SA/SO: 15.15 bis 18.00.
Konzert: Sonntag, 6. 9.; 16.15 mit Zlotan. Neben Keramik gestaltet er Gitarren- und Modularsynthesizerklänge sowie Kassetten-Klanglandschaften.

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