Modemutig

Alexander Skarsgård begeistert: Ein Mann, der keine Angst vor Fashion-Experimenten hat

In einem scheinbaren Meer von toxischer Männlichkeit erstrahlt Alexander Skarsgård und stellt Fashionregeln (und Klischees) auf den Kopf.

Einst war die Modewelt für Männer auf dem roten Teppich recht trist. Während Frauen in glitzernden Roben, farbigen Gewändern – oder auch einfach mal im Nacktkleid – bezaubern, gilt für die Herren der Schöpfung ein Anzug praktisch als Uniform der öffentlichen Anlässe.

Aber Halleluja, die Zeiten, in denen es schon rebellisch war, wenn man es wagte, ohne Krawatte aufzutauchen, sind vorbei! Ob Farben oder Formen: Heute dürfen sich auch Männer austoben. Und kaum einer nutzt das dermassen aus, wie Alexander Skarsgård.

Der schwedische Schauspieler erobert während der Promotion für den eigenwilligen Fantasyfilm «Wicker» die Mode-Schlagzeilen der letzten Wochen. Egal ob im Rock und T-Shirt mit dem Gesicht von Filmpartnerin Olivia Colman oder im goldenen Anzug mit durchsichtigen Schuhen: Der 50-Jährige zieht mit seinen Outfits alle Blicke auf sich.

Männer- oder Frauenkleider? Skarsgård zieht an, was ihm gefällt

Statt toxischer Männlichkeit zelebriert der Schauspieler, dass er manchmal einfach ein schräger Typ ist. Er achtet nicht auf konventionelle Herrenmode oder ob Kleider für Männer oder Frauen gemacht sind. Was ihm gefällt – und wo er mit seinen 1,94 m hineinpasst – das zieht er an.

Manche finden das «skurril», doch online wird er vor allem gefeiert. «Er ist so schräg und so heiss», kommentiert jemand auf Reddit seine Outfits. Und ein anderer meint: «Ich hasse den Kleidungsgeschmack von dem Typen. Er sollte einfach alles ausziehen!»

Derweil behandelt Skarsgård den roten Teppich, als genau das, was er ist: ein Zirkus. Also, warum sollte man keinen Spass damit haben und anziehen, worauf man Bock hat?

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