Kai Reichmuth hat sich über Albert Rösti, Roman Bürgi und die SVP-Ortspartei respektlos geäussert. Als Vizepräsident der SVP-Ortspartei fühle ich mich angesprochen.
Die SVP nutzt alle Mittel der Politik bis zum Schluss an einer Gemeindeversammlung. Auch das ist Politik: Verantwortung für den eigenen Geldsack tragen, bevor in fremde Taschen gegriffen wird. Das Ausgabenproblem und die Verschuldung der Gemeinde Schwyz sind für mich ein Schock, geplant sind 150 Millionen Franken Schulden. Das ist für mich verantwortungslos. Die SVP bringt Lösungen, damit es nicht so weit kommen muss.
Klar, wir sind überall in der Minderheit und werden meist nicht verstanden oder ernst genommen. Das Verkehrsproblem löst man nicht mit «Bsetzi» und Zone 20. Dass das Mythenforum saniert werden muss, ist uns auch klar. Bisher wurde von 10 Millionen gesprochen, jetzt sind es plötzlich 20 Millionen Franken. Die Kosten zu hinterfragen, sehe ich als vernünftig an, jeder Steuerzahler hat das Recht dazu. In Zukunft sind nochmals über 70 Millionen Franken Schulden geplant. Sagt man dem verantwortungsvoll? Hier ruft die SVP zu sparsamem Vorgehen auf. Firmen werden kurz vor dem Konkurs nie teuer gekauft. Unsere Mitglieder haben die Situation der Gemeinde erkannt. Die SVP-Ortspartei wird die politische Freiheit in Zukunft nutzen, genauso wie es andere Parteien auf anderen politischen Stufen auch tun.
Ich habe im Allgemeinen keine Höhenangst, ich steige auf viele Berge, aber nie auf den Schuldenberg der Gemeinde Schwyz, hier habe ich Respekt vor dem Abstieg. Diesen Abstieg kann dann Kai Reichmuth leiten mit Seil und Karabiner. Nach dem Motto: Verantwortung übernehmen. Ich binde meine Schuhe jetzt schon enger.


