Der Ort der Unterzeichnung war symbolträchtig gewählt: Erstfeld gelte seit dem Bau der Gotthardstrecke als bedeutendes Tor in den Süden und stehe sinnbildlich für die historische Verbindung zwischen der Schweiz und Italien, heisst es in einer Mitteilung von SBB Historic.
Für die Fondazione FS reiste eine Delegation unter der Leitung ihres CEO Luigi Cantamessa in die Schweiz. Gemeinsam mit dem Geschäftsleiter von SBB Historic, Mario Werren, unterzeichnete er am vergangenen Dienstag vor Ort eine Absichtserklärung zur zukünftigen Zusammenarbeit der beiden Organisationen. «Mit der Kooperation rücken zwei bedeutende Organisationen des historischen Bahnerbes im Alpenraum näher zusammen», so in der Mitteilung weiter. Sowohl SBB Historic als auch die Fondazione FS engagieren sich für die Bewahrung historischer Fahrzeuge, und technischer Zeugnisse der Eisenbahngeschichte und kümmern sich um die Archive ihrer jeweiligen Staats- beziehungsweise Bundesbahnen. Gleichzeitig wollen beide Institutionen Eisenbahnkultur für ein breites Publikum erlebbar machen.
Die Partnerschaft unterstreicht zugleich die Bedeutung der historischen Eisenbahn als gemeinsames europäisches Kulturerbe und als emotionale Verbindung zwischen Regionen, Ländern und Generationen. (zvg/MZ)

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