(rh) Die ZVB setzt auf Elektromobilität und baut sie Schritt für Schritt aus. Die ersten Erfahrungen mit dem neuen E-Bus im Einsatz auf der Linie seien gut und würden wertvolle Erkenntnisse liefern, die in die betrieblichen Abläufe einfliessen, teilt die ZVB mit. Nun will die ZVB bis 2021 eine ganze Linie auf elektrische Fahrzeuge umstellen. Dazu wird die Anschaffung von weiteren batteriebetriebenen Bussen notwendig. Die Vorarbeiten für die entsprechende Ausschreibung wurden aufgenommen.
Die ZVB hat eine Roadmap in die E-Zukunft skizziert. Das Fernziel ist der CO2-neutrale Linienbetrieb bis ins Jahr 2035. Dieses Ziel wird über Etappen angestrebt, die periodisch überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Die neue E-Linie ist dabei der nächste Zwischenhalt. «Wir lernen laufend dazu und wollen von technologischen Entwicklungen profitieren», wird Cyrill Weber, Unternehmensleiter der ZVB, zitiert. Auch andere Antriebstechnologien werden aktiv beobachtet.
Damit das Fernziel 2035 erreicht werden kann, sei die betriebliche und finanzielle Machbarkeit Voraussetzung. Entscheidend sei dabei, dass die finanzielle Tragfähigkeit gesichert ist und die entsprechenden Mittel für einen CO2-freien ÖV-Betrieb in Zug bereitgestellt werden. «Die Erkenntnisse, die dank dem ersten E-Bus gewonnen werden, sind sehr wertvoll und fliessen in die Planung des neuen ZVB-Hauptstützpunktes ein.» Der Neubau, der nach 2030 bezogen werden kann, soll optimal auf die neuen Technologien ausgerichtet sein.

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