Der Verkehr auf der Autobahn A2 nehme in Uri in Richtung Süden seit Jahren kontinuierlich zu. Neben der A2 sind auch die Kantonsstrassen betroffen, weil diese von zahlreichen Verkehrsteilnehmenden als Ausweichroute benutzt werden.
Seit 2023 beschäftigt sich die Arbeitsgruppe Staumanagement Uri mit der Problematik. Der Gruppe gehören die Sicherheitsdirektion Uri, die Baudirektion Uri, das Bundesamt für Strassen Astra und ausgewählte Urner Gemeinden an. Die Gruppe hat diverse Massnahmen eingeführt, um die Staubildung zu verringern und den Verkehrsfluss auf dem untergeordneten Strassennetz zu optimieren. Mehrere dieser Massnahmen haben sich bewährt.
Kein Ausweichen bis Amsteg notwendig
Eine dieser bewährten Massnahmen sind zeitlich begrenzte Einfahrten in Göschenen. Während der Wintersperre des Gotthardpasses, ab einer Staulänge von drei Kilometern vor dem Gotthardstrassentunnel und bei geschlossenen Einfahrten in Göschenen und Wassen wird seit 2024 die Einfahrt Göschenen für jeweils 15 Minuten zu diesen Zeiten geöffnet: 6.45 bis 7 Uhr, 8.15 bis 8.30 Uhr, 17.15 bis 17.30 Uhr und 18.45 bis 19 Uhr.
In den vergangenen zwei Jahren kam es – insbesondere rund um die Weihnachtstage sowie in den Wochen vor Ostern – wiederholt zu längeren Staus in Richtung Süden. (Ski-)Tagestouristen aus dem Urserntal mussten zeitweise bis nach Amsteg ausweichen, um dort auf die Autobahn gelangen zu können.
Um dieser Situation entgegenzuwirken, wird als Pilotversuch ab sofort von 16 bis 16.30 Uhr ein zusätzliches Zeitfenster für die Einfahrt in Göschenen eingeführt. Dieses Zeitfenster gilt bis eine Woche vor Palmsonntag, 22. März. (zvg)

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